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7×65 mm R

Ab 1,25 €
Bleifreie Munition: Bleifrei, Bleihaltig
Brand: Blaser, Brenneke, Geco, Hornady, Lapua, Norma, RWS, Sako, Sellier & Bellot
Geschossgewicht: 10.1g, 10.2g, 10.3g, 10.4g, 10.5g, 10.7g, 11.0g, 11.2g, 11.5g, 8.0g, 8.2g, 8.3g, 9.1g, 9.4g, 9.7g
Geschosstyp: CDC, Ecostrike, ECX, Evolution, Evolution Green, eXergy EDGE, Geco Plus, Hammerhead, HIT, ID Classic, Kegelspitz, Naturalis, Oryx, PTS Teilmantel, Softpoint, SPCE, Teilmantel, TIG, Tipstrike, TOG, Torpedo-S, TUG nature, TXRG blue, Vollmantel, Vulkan, XRG bleifrei, ZERO
Model: 7×65 mm R
7×65 mm R ist eine deutsche Randbüchsenpatrone speziell für Kipplaufwaffen wie Bockbüchsflinten und Drillinge, entwickelt für alle europäischen Wildarten vom Reh bis zum Rotwild bei effektiven Jagdentfernungen von 50 bis 200 Metern. Die verfügbaren Laborierungen bieten Mündungsenergien zwischen 3.900 und 4.380 Joule, Geschossgewichte von 9,7 bis 11,5 Gramm, ballistische Koeffizienten von 0,330 bis 0,429 sowie bleifreie Optionen wie die RWS HIT – charakteristisch sind die gestreckte Flugbahn mit nur 4 bis 5 Zentimetern Abfall bei 200 Metern und die Randhülse für zuverlässige Extraktion. Die Munitionspreise liegen zwischen 3,15 und 4,00 Euro pro Schuss, wobei moderne Laborierungen Distanzen bis 250 Meter ermöglichen; an Repetierbüchsen ist die randlose 7×64 die bessere Wahl.
Variant
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Sellier & Bellot 7×65 R Teilmantel CE 11,2g/173grs.
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Brenneke 7×65 R Basic Teilmantel 9,4g/145grs.
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RWS 7×65 R Kegelspitz 10,5g/162grs.
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7×65 mm R – Die bewährte Kipplaufpatrone für europäische Jagdreviere

Das 7×65 mm R ist eine deutsche Randbüchsenpatrone, die speziell für Kipplaufwaffen wie Bockbüchsflinten und Drillinge entwickelt wurde. Mit Mündungsenergien zwischen 3.900 und 4.380 Joule und Geschossgewichten von 9,7 bis 11,5 Gramm eignet sich dieses Kaliber perfekt für alle in Europa vorkommenden Wildarten – vom Reh bis zum Rotwild. Die Preise liegen zwischen 3,15 und 4,00 Euro pro Schuss, was dieses Kaliber zu einer praktischen und kostengünstigen Wahl für Jäger macht, die eine zuverlässige Allroundlösung suchen.

→ Preisvergleich: 7×65 mm R bei jagdpreisvergleich.de ab €.

Übersicht Kaliber 7×65 mm R – Technische Eigenschaften und praktische Einsatzgebiete

Das 7×65 mm R unterscheidet sich von anderen Jagdkalibern durch seine Randhülse, die speziell für Kipplaufwaffen optimiert ist. Diese Randhülse ermöglicht eine zuverlässige Extraktion und passt perfekt in das Patronenlager von Bockbüchsflinten und Drillingen. Die Patrone wurde als Randversion der bekannten 7×64 mm Brenneke entwickelt und hat sich seitdem im deutschsprachigen Raum als bewährtes Jagdkaliber etabliert.

Mit einem Geschossdurchmesser von 7,25 Millimetern und einer Hülsenlänge von 65 Millimetern wird die maximale Patronenlänge von 83,60 Millimetern erreicht. Der CIP-Druck liegt bei 3.800 Bar, was eine sichere und kontrollierte Funktion in allen zugelassenen Waffen garantiert. Der standardisierte Drall von 220 Millimetern gewährleistet eine stabile Flugbahn für alle gängigen Geschossgewichte zwischen 9,7 und 11,5 Gramm.

Die typische Referenzlauflänge für Herstellerangaben beträgt 600 Millimeter. Dieses Kaliber unterscheidet sich von der randlosen Schwesterpatrone 7×64 durch seine spezialisierte Auslegung für Kipplaufsysteme, während die 7×64 primär in Repetierbüchsen verwendet wird. Trotz des etwas niedrigeren Maximaldrucks liefert das 7×65 mm R in der Praxis vergleichbare Geschwindigkeiten und Energien wie die 7×64.

Die Anwendung dieses Kalibers konzentriert sich auf die Revierbegehung für Schalenwild in Mitteleuropa. Typische Jagdentfernungen bewegen sich zwischen 50 und 200 Metern, wobei moderne Laborierungen auch Distanzen bis 250 oder 300 Meter ermöglichen. Das 7×65 mm R hat sich als vielseitige Lösung für unterschiedliche Jagdsituationen bewährt – ob beim Ansitz auf Rotwild, bei der Drückjagd auf Schwarzwild oder beim Reviergang auf Rehwild.

Reichweite und Ballistik – Wie weit Sie mit 7×65 mm R effektiv jagen können

Mit 7×65 mm R Munition können Sie effektiv auf Distanzen bis 250 bis 300 Meter jagen, wobei die meisten Jäger in der Praxis 50 bis 200 Meter bevorzugen. Bei 200 Metern liefern moderne Laborierungen noch 2.800 bis 2.944 Joule Restenergie – ausreichend für saubere Schüsse auf Schalenwild bei guter Trefferlage. Die ballistische Reichweite liegt deutlich höher, ist für Jagdanwendungen aber nicht relevant.

Detaillierte Ballistiktabellen für gängige Laborierungen

Die RWS 7×65 R HIT mit 9,7 Gramm besticht durch die höchste Mündungsgeschwindigkeit im Sortiment. Dieses bleifreie Deformationsgeschoss erreicht beim Schuss 950 Meter pro Sekunde und eine Mündungsenergie von 4.380 Joule. Bereits bei 100 Metern verfügt es über 861 Meter pro Sekunde und 3.600 Joule. Bei 200 Metern sinkt die Geschwindigkeit auf 778 Meter pro Sekunde bei noch 2.944 Joule Restenergie. Der ballistische Koeffizient von 0,420 (G1) sorgt für eine flache Flugbahn. Der Geschossabfall beträgt bei 100 Metern etwa plus 3,0 Zentimeter, bei 200 Metern etwa minus 4,4 Zentimeter.

Die RWS 7×65 R Evolution mit 10,3 Gramm bietet ein gebondetes Deformationsgeschoss mit hohem ballistischen Koeffizient von 0,429. Diese Laborierung erreicht 870 Meter pro Sekunde Mündungsgeschwindigkeit und 3.900 Joule Mündungsenergie. Bei 100 Metern beträgt die Geschwindigkeit noch 801 Meter pro Sekunde mit 3.310 Joule Energie. Bei 200 Metern verfügt dieses Geschoss über 737 Meter pro Sekunde und 2.800 Joule – ideal für schweres Schalenwild bis 250 Meter. Die Flugbahn ist mit minus 4,9 Zentimetern bei 200 Metern ebenfalls sehr gestreckt.

Die RWS 7×65 R H-Mantel mit 11,5 Gramm ist das schwerste Geschoss im Portfolio. Mit 830 Meter pro Sekunde Mündungsgeschwindigkeit und 3.960 Joule Mündungsenergie bietet dieses H-Mantel-Geschoss maximale Penetration. Bei 100 Metern erreicht es 771 Meter pro Sekunde und 3.420 Joule. Der Geschossabfall liegt bei minus 5,2 Zentimetern über 200 Meter. Trotz niedrigerer Mündungsgeschwindigkeit verfügt dieses Geschoss bei 300 Metern noch über 2.520 Joule – die höchsten Restenergie-Werte aller 7×65 mm R-Laborierungen.

Effektive Jagdreichweite und Energieabfall

Bei 100 Metern Entfernung liefern alle drei beschriebenen Laborierungen Energiewerte von über 3.300 Joule – deutlich mehr als die gesetzliche Mindestanforderung von 2.000 Joule für Schalenwild. Dies garantiert auch bei längeren Entfernungen noch ausreichende Wirkung. Bei 200 Metern erreichen die Laborierungen noch 2.800 bis 2.944 Joule, was für Schüsse auf Rot- und Schwarzwild ausreichend ist. Bei 300 Metern liefern die modernen Laborierungen noch 2.357 bis 2.520 Joule – grenzwertig für schweres Schalenwild, aber technisch immer noch tragfähig.

In der Praxis werden solche extremen Distanzen mit Kipplaufwaffen selten genutzt. Die meisten erfahrenen Jäger bevorzugen die klassischen 50 bis 150 Meter, wo die 7×65 mm R ihre volle Leistungsfähigkeit entwickelt. Für Entfernungen bis 250 Meter ist dieses Kaliber aber durchaus geeignet, besonders wenn Sie moderne Laborierungen wie die RWS HIT oder RWS Evolution verwenden. Die gestreckte Flugbahn mit nur etwa 4 bis 5 Zentimetern Abfall bei 200 Metern ermöglicht intuitive Entfernungsschätzung ohne komplexe Ballistik-Rechner.

Langstrecken und Präzisionsschiessen – wo die Grenzen liegen

Für Long-Range-Präzisionsdisziplinen über 600 Meter ist das 7×65 mm R nicht geeignet. Die ballistischen Koeffizienten von 0,330 bis 0,429 liegen unter modernen Long-Range-Kalibern wie der 6,5 Creedmoor mit Werten um 0,50 bis 0,60. Auch die Mündungsgeschwindigkeiten von 830 bis 950 Meter pro Sekunde sind für Langstreckenaufgaben moderat. Zudem sind Kipplaufwaffen konstruktionsbedingt weniger präzise als moderne Repetierer mit frei schwimmendem Lauf.

Für jagdliche Langstrecken bis 300 Meter ist das 7×65 mm R dagegen völlig ausreichend. Die Restenergie liegt noch im grünen Bereich, die Flugbahn ist gestreckt genug für intuitive Treffpunktberechnung, und moderne Laborierungen haben sich in der Praxis bewährt – besonders in Gebirgsrevieren oder offenem Gelände.

Welches Wild mit 7×65 mm R? – Jagdliche Eignung und Wildartberatung

Mit 7×65 mm R Munition können Sie praktisch jedes in Europa vorkommende Wild bejagen. Laut Fachquellen „kann – ein passendes Geschoss vorausgesetzt – jedes in Europa vorkommende Wild bejagt werden“. Dies deckt sich vollständig mit den Angaben der Munitionshersteller.

Wildarten und empfohlene Jagdentfernungen

Rehwild können Sie problemlos bis 200 Meter mit allen Laborierungen des 7×65 mm R bejagen. Alle gängigen Laborierungen liefern bei 100 Metern noch über 1.000 Joule Energie – deutlich mehr als die gesetzliche Mindestanforderung. Bei dieser Wildart sollten Sie eher leichtere Geschosse wählen, um Wildbretentwertung zu minimieren. Die RWS Teilmantel 10,5 Gramm oder die Norma Vulkan 10,1 Gramm sind hier ideale Wahl.

Schwarzwild können Sie mit dem 7×65 mm R bis 200 Meter bejagen, in der Praxis meist aber bis 150 Meter. Für diese Wildart empfehlen sich schwere Laborierungen mit hoher Penetration wie die RWS H-Mantel 11,5 Gramm oder die RWS Evolution 10,3 Gramm. Die H-Mantel besticht durch die starke Augenblickswirkung durch ihren splitternden Vorderkern – ideal für Drückjagden.

Rotwild – Hirsch und Tier – können Sie bis 200 Meter mit dieser Munition effektiv bejagen. Ab 100 bis 150 Metern sollten Sie schwere und gebondete Geschosse verwenden. Die RWS Evolution 10,3 Gramm mit ihrem hohen ballistischen Koeffizient und den hohen Restgewichten ist hier erste Wahl. Bei längeren Schüssen bis 250 Meter sollten Sie sich auf gebondete Laborierungen konzentrieren.

Damwild stellt ähnliche Ansprüche wie Rotwild, benötigt aber etwas weniger Penetration. Sie können hier auch mit Teilmantel-Geschossen bis 200 Meter arbeiten. Muffelwild können Sie bis 250 Meter mit dem 7×65 mm R bejagen. Hier eignen sich Laborierungen mit hohem BC wie die RWS HIT 9,7 Gramm oder die RWS Evolution 10,3 Gramm besonders gut, da diese die flachste Flugbahn bieten.

Rechtliche Mindestanforderungen in Deutschland

Das 7×65 mm R erfüllt die gesetzlichen Anforderungen vollständig. Für Rehwild ist eine Mindestenergie von 1.000 Joule bei 100 Metern erforderlich – alle Laborierungen liefern über 3.300 Joule. Für übriges Schalenwild liegt die Mindestanforderung bei 2.000 Joule E₁₀₀ und einem Kaliber von mindestens 6,5 Millimetern. Das 7×65 mm R erfüllt beide Kriterien mit seinen über 3.300 Joule und seinem 7,25 Millimeter Durchmesser deutlich.

Beachten Sie, dass landesspezifische Abweichungen möglich sind. Es ist empfehlenswert, die geltenden Verordnungen Ihres Jagdreviers zu prüfen. Dies ist allerdings keine Rechtsberatung.

Bleifreie Munition und spezielle Anforderungen

Wenn Sie in einem Jagdrevier tätig sind, das Bleiverbote hat, ist die RWS HIT 9,7 Gramm Ihre erste Wahl. Dieses monolithische Kupfergeschoss ist vollständig bleifrei und wurde speziell für bleifreie Reviere entwickelt. Mit 950 Meter pro Sekunde Mündungsgeschwindigkeit bietet es die höchste Geschwindigkeit aller 7×65 mm R-Laborierungen und damit die flachste Flugbahn. Der Preis liegt bei 4,00 Euro pro Schuss, was es zur Premium-Option macht.

Landesforsten in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Brandenburg haben teilweise Bleiverbote erlassen. Die RWS HIT erfüllt diese Anforderungen vollständig und liefert zusätzlich durch seine splitterarme Konstruktion sehr geringe Wildbretentwertung – besonders bei Blattschüssen. Für klassische Privatreviere ohne Bleiverbot stehen bleihaltige Optionen wie die RWS Evolution, H-Mantel oder RWS Teilmantel zur Verfügung. Diese sind günstiger (3,15 bis 3,73 Euro pro Schuss) und bieten bewährte Jagdleistung.

Grenzfälle und spezielle Wildarten

Elch wird von Herstellerangaben teilweise erwähnt, ist aber ein Grenzfall. Konservativ sollten Sie nur schwere Laborierungen wie die RWS H-Mantel 11,5 Gramm auf Elch anwenden – und auch nur auf kurze Distanzen unter 150 Metern. Äser- oder Träger-Schüsse sind hier deutlich zu bevorzugen.

Keiler über 100 Kilogramm können mit der RWS H-Mantel 11,5 Gramm bejagt werden. Diese liefert bei 100 Metern 3.420 Joule und die starke Frontalwirkung durch den splitternden Vorderkern. Allerdings ist der Schusswinkel und die Schusslage entscheidend – auch hier sollten Sie eher enge Distanzen bis 150 Meter anstreben.

Geschosstypen und praktische Munitionsauswahl

Die Geschossauswahl beim 7×65 mm R ist breit gefächert. Unterschiedliche Hersteller bieten verschiedene Geschossarten, die für unterschiedliche Jagdsituationen optimiert sind.

Klassische Teilmantel und moderne Deformationsgeschosse

Das klassische Teilmantel-Geschoss mit Bleikern und offenem Mantel ist zeitlos bewährt. Die RWS Teilmantel 10,5 Gramm gehört zu dieser Kategorie und eignet sich besonders für Rehwild zwischen 50 und 200 Metern. Diese Geschosse bieten kontrollierte Expansion und gute Wildbretenqualität.

Das H-Mantel-Geschoss ist ein Spezialisten für Schwarzwild und Drückjagden. Die RWS H-Mantel 11,5 Gramm bietet einen zweigeteilten Mantel: Der Vorderkern splittert für starke Augenblickswirkung, während der Restkörper einen sicheren Ausschuss garantiert. Dies macht es zur idealen Wahl für Jagdsituationen, wo schnelle Wirkung entscheidend ist.

Gebondete Deformationsgeschosse haben eine feste Mantel-Kern-Verbindung. Die RWS Evolution 10,3 Gramm und die Norma Vulkan 10,1 Gramm gehören zu dieser Kategorie. Diese Geschosse liefern hohe Restgewichte über 90 Prozent und eignen sich besonders für schweres Schalenwild zwischen 100 und 250 Metern. Die hohen Restgewichte sorgen für tiefe Penetration auch bei schrägem Auftreffwinkel.

Bleifreie Innovationen

Das RWS HIT 9,7 Gramm ist das Flaggschiff der bleifreien 7×65 mm R-Munition. Als monolithisches Kupfergeschoss bietet es kontrollierte Expansion bei hoher Restmasse, splitterarme Konstruktion für geringe Wildbretentwertung und die höchste Mündungsgeschwindigkeit der gesamten Palette. Mit 950 Meter pro Sekunde und 4.380 Joule ist es ideal für alle Wildarten in bleifreien Revieren. Der Preis von 4,00 Euro pro Schuss reflektiert die Premium-Qualität.

Die weichen Spitzgeschosse wie das Sako Gamehead 10,1 Gramm sind klassische Jagdgeschosse mit weichem Bleikern. Sie eignen sich für Rehwild und leichtes Schalenwild zwischen 50 und 200 Metern und gehören zu den günstigeren Optionen im Portfolio.

Die beliebtesten Laborierungen auf dem Markt

Die RWS 7×65 R HIT 9,7 Gramm ist das leichteste Geschoss mit der höchsten Mündungsgeschwindigkeit von 950 Meter pro Sekunde. Mit einem ballistischen Koeffizient von 0,420 bietet es die flachste Flugbahn aller Laborierungen. Die Mündungsenergie beträgt 4.380 Joule. Dies ist die Premium-Option für bleifreie Reviere und kostete im November 2025 4,00 Euro pro Schuss bei der Frankonia.

Die RWS 7×65 R Evolution 10,3 Gramm bietet gebondete Konstruktion mit 870 Meter pro Sekunde Mündungsgeschwindigkeit und 3.900 Joule Mündungsenergie. Mit einem ballistischen Koeffizient von 0,429 ist dies die beste Wahl für lange Distanzen und schweres Wild. Bei 300 Metern bietet die Evolution noch 2.357 Joule Restenergie. Im November 2025 kostete diese Laborierung 3,73 Euro pro Schuss bei der Triebel.

Die RWS 7×65 R H-Mantel 11,5 Gramm ist das schwerste Geschoss mit 830 Meter pro Sekunde und 3.960 Joule Mündungsenergie. Der ballistische Koeffizient von 0,330 ist niedrig, aber die extreme Masse sorgt für hohe Restenergie bei 300 Metern von 2.520 Joule – die höchsten Werte im ganzen Portfolio. Dies ist ideal für Schwarzwild und Drückjagden. Im Oktober 2025 lag der Preis bei 3,60 Euro pro Schuss bei Waffen-Karlsruhe.

Die Norma Vulkan 10,1 Gramm ist eine bewährte Allround-Laborierung mit klassischem Deformationsgeschoss-Design. Im November 2025 kostete sie 3,25 Euro pro Schuss bei Active Hunting – eine attraktive Mittelklasse-Option für gemischte Jagdsituationen.

Die Sako Gamehead 10,1 Gramm ist das günstigste Angebot im Portfolio. Im November 2025 lag der Preis bei nur 3,15 Euro pro Schuss bei der Grube. Trotz des niedrigen Preises bietet dieses Soft-Point-Geschoss solide Jagdleistung für Rehwild und leichtes Schalenwild bis 200 Metern.

Preisklassen und Verfügbarkeit

Die Budget-Klasse mit 3,15 bis 3,30 Euro pro Schuss umfasst die Sako Gamehead und die Norma Vulkan. Diese sind ideal für Jäger mit höherem Schussaufkommen, die keine speziellen Anforderungen haben. Die Mittelklasse zwischen 3,60 und 3,75 Euro pro Schuss beinhaltet die RWS H-Mantel, RWS Evolution und RWS Teilmantel. Diese bieten spezialisierte Leistung für unterschiedliche Jagdsituationen. Die Premium-Klasse mit 4,00 Euro pro Schuss wird von der RWS HIT bleifreien Laborierung besetzt – ideal für Reviere mit Bleiverbauten.

Die Verfügbarkeit ist insgesamt gut. Die großen deutschen Munitionshändler listen RWS-, Norma- und Sako-Laborierungen dauerhaft, einzelne Produkte können aber zeitweise ausverkauft sein. Dies ist völlig normal bei Spezial-Kalibern.

Unterschiede zwischen Herstellerangaben und Praxiserfahrung

Bei der RWS HIT 9,7 Gramm betont der Hersteller die splitterarme Konstruktion für geringe Wildbretentwertung und die kontrollierte Expansion. Dies hat sich in Praxis bewährt und macht dieses Geschoss zur ersten Wahl in bleifreien Revieren.

Bei der RWS Evolution 10,3 Gramm wird die tiefe Penetration und die hohen Restgewichte über 90 Prozent hervorgehoben. Dies ist besonders wertvoll bei schwierigen Schusslagen wie Querschüssen auf Hirsche.

Die RWS H-Mantel 11,5 Gramm liefert laut Hersteller starke Augenblickswirkung durch den splitternden Vorderkern bei gleichzeitig sicherem Ausschuss durch den Restkörper. Dies macht dieses Geschoss zur idealen Wahl für schnelle und effektive Wirkung bei der Drückjagd.

Waffen für 7×65 mm R – Büchsen, Systeme und praktische Einsätze

Das 7×65 mm R ist primär für Kipplaufwaffen konzipiert – die Randhülse ermöglicht zuverlässige Extraktion in diesen Systemen. Repetierer in 7×65 mm R existieren, sind aber selten. Die randlose Schwesterpatrone 7×64 ist für Repetierer die bessere Wahl.

Primär-Waffentypen: Kipplaufwaffen

Bockbüchsflinten sind die Klassiker für 7×65 mm R. Diese kombinieren einen Büchsenlauf oben mit einem oder zwei Schrotläufen darunter. Dieses System ist ideal für deutsche Revierbegehungen, da es sowohl für Wildwechsel-Schüsse mit der Büchse als auch für überraschend auffliegende Federwild mit dem Schrotlauf einsatzbereit ist. Die Randhülse erleichtert Patronenlagerung und Auszug in diesem System erheblich.

Drillinge erweitern das Konzept auf drei Läufe. Typischerweise liefert ein Drilling zwei Schrotläufe nebeneinander und einen Büchsenlauf darunter. Dies ist die ultimative Revierwaffe für gemischte Jagdsituationen. Auch hier profitiert das 7×65 mm R von der Randhülse für zuverlässige Funktion.

Kipplaufbüchsen sind reine Büchsenwaffen ohne Schrotläufe. Diese sind seltener als Kombi-Systeme, aber immer noch regulär am Markt verfügbar. Sie bieten minimales Gewicht und maximale Schlankheit – ideal für Bergreviere.

Lauflängen und ballistische Auswirkungen

Die empfohlene Lauflänge beträgt 600 Millimeter – dies ist der Standard für Herstellerangaben von RWS und Norma. Dies ist auch die typische Lauflänge für Kipplaufwaffen mit 7×65 mm R.

Kurze Läufe zwischen 500 und 550 Millimetern sind praktisch für Drückjagden und Bewegungsjagden. Der Geschwindigkeitsverlust beträgt etwa 15 bis 20 Meter pro Sekunde pro fehlendem 25-Millimeter-Laufstück. Dies ist jagdlich unbedenklich – die Restenergie bleibt vollständig ausreichend.

Längere Läufe über 650 Millimeter sind bei Kipplaufwaffen untypisch. Dies wäre nur bei speziellen Einzelanfertigungen denkbar und brächte keinen praktischen Vorteil.

Der CIP-Standard-Drall beträgt 220 Millimeter (1 Umdrehung pro 8,66 Zoll). Dies ist ausreichend für alle gängigen Geschossgewichte zwischen 9,7 und 11,5 Gramm. Auch moderne monolithische Kupfergeschosse wie die RWS HIT 9,7 Gramm stabilisieren sicher bei diesem Drall, obwohl sie tendenziell länger sind als bleihaltiges Blei-Mantel-Geschoss.

Konkrete Waffen-Modelle

Die Blaser BD14 ist eine hochwertige Bockbüchsflinte mit 600 Millimeter Büchsenlauf. Das 7×65 mm R ist als Kaliberoption verfügbar. Dies ist eine Premium-Waffe im Bereich von 8.000 bis 12.000 Euro.

Die Merkel B3 und B4 Serien bieten Bockbüchsflinten in verschiedenen Kaliber-Kombinationen. Das 7×65 mm R ist wählbar. Die Merkel-Waffen liegen in der Mittelklasse bis Premium mit Preisen von etwa 4.000 bis 9.000 Euro.

Die Krieghoff K80 Classic ist eine Drillingswaffe der obersten Preisklasse. Das 7×65 mm R ist als Büchsenlauf-Option verfügbar. Diese Waffen kosten typischerweise 10.000 bis über 20.000 Euro.

Repetierbüchsen in 7×65 mm R sind selten am Markt. Hier ist zu beachten, dass Randhülsen in Repetierer-Magazinen problematisch sein können – der Rand einer Patrone kann sich hinter dem Patronenhals der nächsten Patrone verhaken. Dies ist ein konstruktiver Nachteil der Randhülse bei automatischen Zuführsystemen.

Selbstlader und Halbautomate sind für 7×65 mm R nicht verfügbar. Randhülsen sind für Gasdrucklader-Magazine problematisch. Selbstlader-Nutzer sollten auf randlose Kaliber wie 7×64 ausweichen.

Tests und Praxiserfahrungen mit 7×65 mm R Munition

Für das 7×65 mm R existieren wenige unabhängige Munitionstests in internationalen Fachmedien. Dies liegt an der primären Verbreitung dieses Kalibers im deutschsprachigen Raum. Die verfügbaren Informationen stützen sich daher hauptsächlich auf Herstellerangaben und praktische Jagderfahrungen.

Ballistik und Felderprobung

Die RWS HIT 9,7 Gramm bleifreie Laborierung besticht durch die höchsten Mündungsgeschwindigkeiten von 950 Meter pro Sekunde und damit die flachste Flugbahn im gesamten 7×65 mm R-Sortiment. Mit einer Mündungsenergie von 4.380 Joule und einem ballistischen Koeffizient von 0,420 bietet sie optimale Voraussetzungen für unbekannte Entfernungen im Gebirge, wo intuitive Treffpunktberechnung entscheidend ist. Bei 200 Metern beträgt der Geschossabfall nur minus 4,4 Zentimeter – eine sehr gestreckte Flugbahn.

Die RWS Evolution 10,3 Gramm gebondete Laborierung zeigt ihre Stärken bei hohen Restgewichten über 90 Prozent. Diese tiefe Penetration macht sich besonders bei schwierigen Schusslagen bemerkbar. Auf schrägem Auftreffwinkel durchdringt dieses Geschoss tiefer als leichtere Alternativen und garantiert zuverlässigen Wildtod auch bei nicht idealer Trefferlage. Der ballistische Koeffizient von 0,429 ist der höchste des Sortiments.

Die RWS H-Mantel 11,5 Gramm Laborierung liefert als schwerstes Geschoss die höchsten Restenergie-Werte bei 300 Metern von 2.520 Joule. Dies ist besonders wertvoll für Drückjagden auf Schwarzwild, wo schnelle Wirkung auf kurze Distanz entscheidend ist. Der Vorderkern-Splitter sorgt für starke Augenblickswirkung.

Präzisions-Erwartungen bei Kipplaufwaffen

Bei Kipplaufwaffen ist jagdlich ausreichende Präzision typischerweise 3 bis 5 Zentimeter Streukreis auf 100 Metern. Dies hängt stark von der individuellen Waffe, Geschosstoleranz und dem Schützen ab. Moderne Repetierbüchsen in 7×64 (randlose Schwesterpatrone) mit gleichen Geschossen erreichen typischerweise 2 bis 3 Zentimeter auf 100 Metern. Der Unterschied liegt an der konstruktionsbedingten höheren Präzision von modernen Repetiersystemen mit frei schwimmendem Lauf gegenüber Kipplaufwaffen mit Scharnierverbindung.

Zuverlässigkeit und Wildbretentwertung

Die RWS HIT bleifreie Laborierung ist splitterarm konstruiert. Dies führt zu geringer Wildbretentwertung, besonders bei Blattschüssen. Dies ist ein großer Vorteil für moderne bleifreie Reviere.

Die RWS H-Mantel zeigt starke Augenblickswirkung durch den splitternden Vorderkern. Dies führt zu höherer Wildbretentwertung bei Blattschüssen, aber deutlich schnellerem Wildtod bei korrekter Trefferlage. Dies ist das Konzept-Merkmal dieser Geschossart.

Die RWS Evolution bietet hohe Restgewichte über 90 Prozent. Dies sichert zuverlässigen Ausschuss auch bei schrägem Auftreffwinkel – wertvoll bei anspruchsvollen Jagdsituationen.

Rückstoß und Handhabung

Das 7×65 mm R liegt ballististisch zwischen .308 Winchester (niedriger) und .30-06 Springfield (höher). Die typische Rückstoßenergie liegt bei etwa 25 bis 30 Joule in einer 3,5 Kilogramm schweren Waffe – Schätzwerte, die auf vergleichbaren Kalibern basieren.

In schweren Kipplaufwaffen von 3,5 bis 4 Kilogramm ist dieser Rückstoß gut beherrschbar. Leichtere Waffen unter 3 Kilogramm können unangenehm werden, besonders mit schweren Laborierungen wie der H-Mantel 11,5 Gramm. Dies ist aber nicht spezifisch für das 7×65 mm R, sondern ein allgemeines Prinzip: Schwerere Waffen haben weniger Rückstoß.

Häufige Vorteile in der Praxis

Das 7×65 mm R bietet echte Universalität: Laut Fachquellen kann mit passenden Geschossen jedes in Europa vorkommende Wild bejagt werden. Die gestreckte Flugbahn mit nur 3 bis 5 Zentimetern Abfall bei 200 Metern ermöglicht intuitive Entfernungsschätzung ohne Ballistik-Apps. Die verfügbaren Energiewerte von über 3.300 Joule bei 100 Metern liefern sichere Jagdleistung. Eine bleifreie Option mit der RWS HIT erfüllt moderne Umweltanforderungen.

Häufige Herausforderungen

Das 7×65 mm R ist an Kipplaufwaffen gebunden. Moderne Repetierer-Nutzer sind mit der randlosen 7×64 besser bedient. Der ballistische Koeffizient von 0,315 bis 0,429 liegt unter spezialisierten Long-Range-Kalibern wie 6,5 Creedmoor mit 0,50 bis 0,60. Die Mündungsgeschwindigkeiten von 830 bis 950 Meter pro Sekunde sind für Langstreckenaufgaben über 600 Metern moderat. Unabhängige internationale Munitionstests sind selten – die meisten Informationen stützen sich auf Herstellerangaben.

Fazit – Das 7×65 mm R als bewährte Universalpatrone für europäische Jagdreviere

Das 7×65 mm R ist eine deutsche Randbüchsenpatrone, die speziell für Kipplaufwaffen entwickelt wurde und sich seitdem als vielseitige Jagdlösung bewährt hat. Mit Mündungsenergien zwischen 3.900 und 4.380 Joule bietet dieses Kaliber ausreichende Leistung für alle europäischen Wildarten vom Rehwild bis zum Rotwild. Die gestreckte Flugbahn mit Geschossabfällen von nur minus 4 bis 5 Zentimetern bei 200 Metern ermöglicht intuitive Jagd ohne komplexe Ballistik-Rechnungen.

Die Stärken liegen in der Universalität und praktischen Einsatzfähigkeit. Bockbüchsflinten und Drillinge mit 7×65 mm R sind ideal für deutsche Revierbegehungen, da sie sowohl Büchsen- als auch Schrotfunktion kombinieren. Die breite Geschossauswahl vom Budget-Produkt Sako Gamehead (3,15 Euro pro Schuss) bis zur Premium-Laborierung RWS HIT (4,00 Euro pro Schuss) erlaubt exakte Anpassung an individuelle Anforderungen. Für Landesforsten mit Bleiverboten bietet die RWS HIT bleifreie Alternative mit höchsten Mündungsgeschwindigkeiten und splitterarmer Konstruktion.

Die Grenzen zeigen sich bei modernen Repetiersystemen – randlose Kaliber wie 7×64 sind hier die bessere Wahl. Für spezialisiertes Long-Range-Schießen über 600 Meter sind Kaliber mit höheren ballistischen Koeffizienten wie 6,5 Creedmoor überlegen. Die begrenzten unabhängigen internationalen Tests bedeuten, dass Kaufentscheidungen stärker auf Herstellerangaben und praktischer Erfahrung basieren.

Ideale Einsatzgebiete sind Revierbegehungen mit Kipplaufwaffen bis 200 Meter, Drückjagden auf Schwarzwild, Anstände auf Rotwild und bleifreie Landesforsten. Mit modernen Laborierungen wie RWS Evolution oder RWS HIT sind auch Distanzen bis 250 bis 300 Meter möglich.

Konkrete Kaufempfehlungen: Für Budget-bewusste Jäger bietet die Sako Gamehead 10,1 Gramm (3,15 Euro pro Schuss) solide Leistung. Für gemischte Jagdsituationen ist die Norma Vulkan 10,1 Gramm (3,25 Euro pro Schuss) eine attraktive Mittelklasse-Option. Für schweres Schwarzwild empfiehlt sich die RWS H-Mantel 11,5 Gramm (3,60 Euro pro Schuss). Für lange Distanzen bis 250 Meter ist die RWS Evolution 10,3 Gramm (3,73 Euro pro Schuss) erste Wahl. Für bleifreie Reviere bietet die RWS HIT 9,7 Gramm (4,00 Euro pro Schuss) höchste Geschwindigkeiten und optimale Ballistik.

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Die verfügbaren Laborierungen RWS HIT, RWS Evolution, RWS H-Mantel, Norma Vulkan und Sako Gamehead decken alle praktischen Jagdsituationen ab. Mit Preisen zwischen 3,15 und 4,00 Euro pro Schuss bietet das 7×65 mm R ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für Jäger, die eine bewährte Universalpatrone für ihre Kipplaufwaffe suchen.

Quellenangaben

  • C.I.P. TDCC (Technische Daten Zentrale Feuerpatronen)
  • RWS Produktdatenblätter und Ballistiktabellen
  • Norma Jagdmunition Katalog
  • Sako Centerfire Rifle Cartridges
  • Wikipedia Artikel 7×65 mm R
  • BJagdG und Muster-Landesverordnungen
  • RWS HIT Produktbeschreibung
  • RWS Evolution Produktbeschreibung
  • RWS H-Mantel Produktbeschreibung
Bleifreie Munition: Bleifrei, Bleihaltig
Brand: Blaser, Brenneke, Geco, Hornady, Lapua, Norma, RWS, Sako, Sellier & Bellot
Geschossgewicht: 10.1g, 10.2g, 10.3g, 10.4g, 10.5g, 10.7g, 11.0g, 11.2g, 11.5g, 8.0g, 8.2g, 8.3g, 9.1g, 9.4g, 9.7g
Geschosstyp: CDC, Ecostrike, ECX, Evolution, Evolution Green, eXergy EDGE, Geco Plus, Hammerhead, HIT, ID Classic, Kegelspitz, Naturalis, Oryx, PTS Teilmantel, Softpoint, SPCE, Teilmantel, TIG, Tipstrike, TOG, Torpedo-S, TUG nature, TXRG blue, Vollmantel, Vulkan, XRG bleifrei, ZERO
Kaliber: 7×65 mm R
Model: 7×65 mm R
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