

























Die Merkel B4 ist ein Bergstutzen für anspruchsvolle Jäger und kombiniert zwei unterschiedliche Kugelkaliber, ein kompaktes Gewicht von nur 3,3 kg und höchste Sicherheit durch das Handspanner-System. Wer die Merkel B4 kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de aktuelle Angebote zwischen 4.500 € und 5.271 € – je nach Variante und Kaliberkombination. Damit positioniert sich der Bergstutzen aus dem traditionsreichen Merkel-Haus in Suhl klar im gehobenen Mittelsegment, ohne dabei unerschwingliche Preise der absoluten Premiumklasse zu erreichen.
Merkel baut seit über 100 Jahren Kipplaufwaffen in Thüringen. Dieses handwerkliche Erbe steckt auch in der B4: Der Jäger-Kippblock-Verschluss, der herausnehmbare Verschluss für eine einfache Reinigung und die Suhler Aufkipp-Montage-Vorbereitung sind unverkennbare Zeichen dieser Tradition. Hinzu kommt die besondere Stärke des Bergstutzens: Mit einem kleinen Kaliber im oberen Lauf – etwa .222 Rem. – und einem großen Kaliber im unteren Lauf – etwa .30-06 Spr. – deckt die B4 das gesamte heimische Wildspektrum vom Fuchs bis zum starken Rotwild ab, ohne dass ein Waffenwechsel nötig ist.
Der Geartester-Praxisbericht bestätigt ein positives Warmschussverhalten und bewertet das Einschloss-System ausdrücklich positiv hinsichtlich seiner Sicherheit. Im deutschsprachigen Raum gilt der Merkel Bergstutzen B4 daher als zuverlässige Wahl für erfahrene Jäger, die auf Bergjagd, Pirsch oder dem Ansitz flexibel reagieren müssen. Wer nach einer Bockbüchsflinte sucht, sollte alternativ die Merkel B4 Jagd in Betracht ziehen – ein grundlegend anderes Konzept mit Schrot- und Kugellauf.
Das Herzstück der B4 ist das Einschloss-System mit Jäger-Kippblock-Verschluss: Ein einziges Schloss betätigt beide Läufe. Der Kippblock lässt sich werkzeuglos herausnehmen, was die Reinigung nach dem Jagdeinsatz erheblich erleichtert. Diese Konstruktion ist ein klares Bekenntnis zur Praxistauglichkeit – gerade bei mehrtägigen Bergtouren, wo Gewicht und Wartungsaufwand eine zentrale Rolle spielen.
Beim Handspanner-Prinzip bleibt die Waffe beim Tragen und Klettern entspannt. Erst unmittelbar vor der Schussabgabe spannt der Jäger manuell. Die Sicherheitsautomatik entspannt die Waffe zusätzlich automatisch beim Öffnen des Verschlusses. Dieses zweistufige Sicherheitskonzept ist bei der Bergjagd und Pirsch ein entscheidender Vorteil, wo man die Waffe über unwegsames Gelände trägt.
Die Kaliberkombinationen sind breit aufgestellt: Der obere Lauf nimmt .222 Rem., .223 Rem. oder 5,6×52R auf; der untere Lauf ist für .308 Win., 7×57R, 7×65R, .30-06 Spr., 8×57 IRS oder 9,3×74R ausgelegt – weitere Kombinationen sind auf Anfrage erhältlich. Die Lauflänge beträgt 55 cm, das Leergewicht liegt bei ca. 3,3 kg. Damit bleibt der Bergstutzen auch nach stundenlanger Pirsch komfortabel zu tragen.
Der untere Lauf lässt sich horizontal und vertikal justieren. Das ist kein Komfortmerkmal, sondern eine technische Notwendigkeit: Zwei verschiedene Kaliber haben unterschiedliche Treffpunktlagen, die durch diese Einstellmöglichkeit präzise aufeinander abgestimmt werden. Der titannitrierte Doppel-Feinabzug arbeitet mit einem Abzugsgewicht von ca. 1.200 g und bietet einen kontrollierten, sauberen Druckpunkt – wichtig für den präzisen Einzelschuss auf Distanz.
Der Schaft besteht aus Nussbaum der Klasse 4 und ist für die Suhler Aufkipp-Montage vorbereitet, sodass sich Zielfernrohre wie das Swarovski Z8i oder das Zeiss Victory V8 schnell und reproduzierbar montieren lassen.
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| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Merkel |
| Modell | B4 |
| Waffentyp | Bergstutzen (Bockdoppelbüchse) |
| System | Einschloss-System mit Jäger-Kippblock-Verschluss, Handspanner |
| Kaliber – oberer Lauf | .222 Rem., .223 Rem., 5,6×52R |
| Kaliber – unterer Lauf | .308 Win., 7×57R, 7×65R, .30-06 Spr., 8×57 IRS, 9,3×74R (weitere auf Anfrage) |
| Magazinkapazität | 2 Schuss (1 Schuss pro Lauf) |
| Lauflänge | 55 cm |
| Gewicht (leer) | ca. 3,3 kg |
| Schaftmaterial | Nussbaum Klasse 4 |
| Abzug | Titannitrierter Doppel-Feinabzug, ca. 1.200 g Abzugsgewicht |
| Sicherung | Sicherheitsautomatik (automatische Entspannung beim Öffnen), Handspanner |
| Montage | Suhler Aufkipp-Montage vorbereitet |
| Besonderheiten | Horizontal/vertikal justierbarer unterer Lauf, herausnehmbarer Kippblock-Verschluss |
| Preisrange (2026) | 4.500 € – 5.271 € |
Die B4-Baureihe umfasst drei klar unterschiedliche Modelle. Wer den richtigen Merkel Bergstutzen kaufen möchte, sollte verstehen, was die Varianten tatsächlich voneinander trennt – denn die Unterschiede gehen über die Optik hinaus.
Der Standard-Bergstutzen B4 bietet zwei Kugelläufe in unterschiedlichen Kalibern, einen Nussbaumschaft der Klasse 4, 55 cm Lauflänge und das bekannte Einschloss-Handspanner-System. Er ist ab ca. 4.500 € erhältlich und bildet die Basis der Baureihe. Die Kaliberwahl ist weit gefächert, sodass Jäger die Kombination passend zu ihrem Revier und Wildspektrum wählen können.
Die Merkel B4 Black ist die meistgelistete Variante im Fachhandel und bei Frankonia der Bestseller der Baureihe. Sie ist technisch identisch mit dem Standard-Modell, unterscheidet sich aber durch eine markante schwarze Basküle und den optisch abgesetzten titannirtrierten Abzug. Das Ergebnis ist ein modernes, kontrastreiches Erscheinungsbild, das viele zeitgemäß orientierten Jäger anspricht. Der Preis liegt bei 5.271 € – der Aufpreis gegenüber dem Standard beträgt damit rund 300 €, ausschließlich für die optische Differenzierung. Wer also technisch keine Abstriche machen, aber einen frischeren Look bevorzugt, greift zur B4 Black.
Die Merkel B4 Jagd ist ein grundlegend anderes Waffenkonzept. Sie verbindet einen Schrotlauf im Kaliber 12/76 mit einem Kugellauf – etwa 7×65R – und ist damit eine klassische Bockbüchsflinte, kein Bergstutzen. Ihr Preis liegt bei 4.896 €. Sie richtet sich an Jäger, die Flinte und Büchse in einer einzigen Waffe vereinen wollen, etwa für kombinierte Niederwild- und Schalenwildjagden. Als Bockbüchsflinten-Alternative bieten sich außerdem der Blaser BBF 95 an.
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Wechselläufe sind laut Geartester für die B4-Baureihe problemlos möglich, was die Langzeit-Flexibilität des Systems erhöht.
Ein Bergstutzen wie die Merkel B4 ersetzt im Grunde zwei separate Waffen. Dieser Satz klingt nach Marketingphrase – er ist aber eine präzise Beschreibung des Doppelkaliber-Konzepts. Mit .222 Rem. im oberen Lauf schießt man morgens den Fuchs am Feldrand, mit .30-06 Spr. im unteren Lauf erlegt man nachmittags das starke Rotwild im Talkessel. Alles ohne Waffenwechsel, alles mit 3,3 kg auf der Schulter.
Das geringe Gewicht und die kompakte Lauflänge von 55 cm machen den Bergstutzen besonders führig. Bei stundenlangen Anstiegen im Gebirge macht jedes Kilogramm einen Unterschied. Die Sicherheit beim Transport ist dabei ebenso entscheidend: Durch den Handspanner trägt man die Waffe entspannt und spannt erst kurz vor dem Schuss. Gerade beim Klettern über Felsen oder beim Kriechen durch dichtes Unterholz ist das ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsvorteil. Der Geartester-Praxisbericht bestätigt zudem ein positives Warmschussverhalten – die Treffpunktlage bleibt also auch nach mehreren Schüssen stabil.
Mit der Kombination aus einem kleinen Kaliber für Raubwild, Rehwild und Fuchs sowie einem leistungsstarken Kaliber wie .30-06 Spr. oder 9,3×74R für Rot-, Schwarz- und Damwild deckt der B4 nahezu das gesamte in Deutschland vorkommende Jagdwild ab. Passende Munition ist breit verfügbar: RWS .222 Rem. für den oberen Lauf, RWS .30-06 Spr. oder Hornady 9,3×74R für den unteren Lauf.
Ehrlichkeit gehört zur Beratung: Der B4 ist kein Drückjagd-Spezialist. Mit nur zwei Schuss und dem manuellen Handspanner vor jedem Schuss fehlt ihm die Schnelligkeit, die ein Repetierer bei dichtem Schwarzwildverkehr bietet. Wer regelmäßig Drückjagden bestreitet, sollte das einkalkulieren. Zudem erzeugen starke Kaliber wie 9,3×74R bei 3,3 kg Waffengewicht einen deutlich spürbaren Rückstoß – für erfahrene Jäger beherrschbar, für Einsteiger aber gewöhnungsbedürftig. Der B4 ist ein Spezialist für anspruchsvolle Reviere und vielseitige Jagdarten – keine eierlegende Wollmilchsau.
Zwei Kaliber in einer Waffe – das ist der zentrale Praxisvorteil des Bergstutzenprinzips. Kein zweites Gewehr, kein Tausch am Stand, keine doppelte Ausrüstung. Für Jäger, die morgens auf Raubwild und abends auf starkes Schalenwild ansitzen, ist das ein echter Mehrwert.
Geringes Gewicht von 3,3 kg macht den B4 zu einer der leichtesten Doppellaufwaffen in seiner Klasse. Bei mehrstündigen Anstiegen zur Jagdhütte oder langen Pirschgängen in unwegsamem Gelände ist das ein handfester Vorteil gegenüber schwereren Konstruktionen.
Handspanner-Sicherheit – das Einschloss-System wird im Geartester-Praxisbericht ausdrücklich für seine Sicherheit gelobt. Die automatische Entspannung beim Öffnen ergänzt das manuelle Spannen vor dem Schuss zu einem robusten Sicherheitskonzept.
Zudem ermöglicht der justierbare untere Lauf eine präzise Treffpunktabstimmung beider Kaliber aufeinander, der herausnehmbare Kippblock-Verschluss vereinfacht die Reinigung erheblich, und Wechselläufe lassen sich laut Geartester problemlos einsetzen – was die langfristige Flexibilität des Systems unterstreicht.
Der Handspanner erfordert vor jedem Schuss einen zusätzlichen Handgriff. Was bei der ruhigen Pirsch kein Problem ist, kann in schnellen Jagdsituationen Zeit kosten. Wer regelmäßig Drückjagden mit kurzem Reaktionsfenster bestreitet, wird diesen Mehraufwand spüren.
Nur 2 Schuss stehen insgesamt zur Verfügung – je einer pro Lauf. Ein schneller Folgeschuss auf dasselbe Wild im gleichen Kaliber ist nicht möglich. Das ist keine Schwäche der Merkel B4 im Speziellen, sondern eine konstruktive Eigenschaft des Bergstutzen-Prinzips insgesamt.
Spürbarer Rückstoß bei starken Kalibern: Wer den unteren Lauf mit 9,3×74R oder .30-06 Spr. bestückt und dabei 3,3 kg Waffengewicht hat, bekommt den Rückstoß deutlich zu spüren. Für erfahrene Jäger ist das beherrschbar; als erster Bergstutzen für Einsteiger sollte man das berücksichtigen.
Mit 4.500 € bis 5.271 € liegt die B4 im gehobenen Preissegment. Im Vergleich zum Blaser K95 ist sie günstiger, aber sie ist keine Budgetoption.
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Die Merkel B4 ist der einzige Bergstutzen in diesem Vergleich, der zwei unterschiedliche Kugelkaliber in einer Waffe vereint. Das ist ihr klares Alleinstellungsmerkmal. Doch je nach Jagdsituation, Budget und persönlichen Präferenzen können Alternativen die bessere Wahl sein.
| Modell | Typ | Preis ab | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Merkel B4 / B4 Black | Bergstutzen | 4.500 € | Zwei Kugelkaliber, Handspanner, 3,3 kg |
| Blaser K95 | Kipplaufbüchse | ca. 6.000 € | Einzelkaliber, Blaser-Sattelmontage |
| Sauer S 200 Bergstutzen | Bergstutzen | ca. 4.000 € | Günstigerer Einstieg, weniger Kaliberoptionen |
| Mauser M18 | Repetierer | ca. 3.500 € | Magazin, schnelle Folgeschüsse, ein Kaliber |
Der Blaser K95 ist rund 1.000 bis 1.500 € teurer als die Merkel B4 und bietet das renommierte Blaser-Sattelmontage-System sowie eine exzellente Verarbeitungsqualität. Er ist jedoch eine Kipplaufbüchse mit Einzellauf – wer zwei Kaliber in einer Waffe benötigt, findet beim K95 keinen Ersatz für das Bergstutzen-Konzept.
Der Sauer S 200 Bergstutzen ist mit ca. 4.000 € etwa 500 € günstiger als die Merkel B4. Er bietet weniger Kaliberoptionen und kein Einschloss-Handspanner-System in dieser Form. Für Jäger mit kleinerem Budget, die aber ein Bergstutzen-Konzept wünschen, ist er eine solide Alternative.
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Der Mauser M18 ist als Repetierer ein grundlegend anderes Konzept: ab ca. 3.500 €, mit Magazin und der Möglichkeit schneller Folgeschüsse im gleichen Kaliber. Wer primär ein Kaliber nutzt und bei Drückjagden oder im gemischten Revier schnelle Anschlussschüsse braucht, ist mit einem Repetierer besser bedient.
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Zusammenfassend gilt: Die Merkel B4 ist die richtige Wahl, wenn Vielseitigkeit durch zwei Kaliber und maximale Sicherheit durch den Handspanner im Vordergrund stehen. Für alle anderen Anforderungen bieten Blaser K95, Sauer S 200 Bergstutzen und Mauser M18 gezieltere Lösungen.
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