


















































Wer die Krieghoff K-80 kaufen möchte, trifft eine Entscheidung für eine der meistgekrönten Wettbewerbsflinten der Welt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1980 als Nachfolger der legendären Krieghoff K-32 hat sich diese Bockdoppelflinte aus Ulm zur Referenzwaffe in Trap, Skeet und Sporting Clays entwickelt. Auf Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zählt sie zu den am häufigsten eingesetzten Flinten überhaupt – ein Zeugnis, das keine Werbeabteilung erfinden kann.
Der Hersteller Krieghoff steht seit Generationen für deutsche Handwerksqualität und den Bau von Präzisionswaffen im Premium-Segment. Die K-80 verkörpert diesen Anspruch in konsequenter Form: verstellbarer Schaftrücken, freiliegendes Laufbündel, mechanischer Einabzug mit Umschalter und fünf Titan-Wechselchokes im Lieferumfang. Die Parcours-Variante bringt 3.620 g auf die Waage – ein Gewicht, das im Wettkampf für ruhiges Schwingen und kontrollierte Nachführung sorgt.
Der Neupreis für die K-80 Parcours in 12/76 mit 76 cm Lauf beginnt laut Frankonia bei 14.075 €. Dieser Preis positioniert sie klar im oberen Premium-Segment – und liefert dafür ein modulares System, das im Markt seinesgleichen sucht. Wer Preise für Krieghoff K-80 Sporting, Trap und Parcours vergleichen möchte, findet im Preisvergleich oben die aktuellen Angebote des deutschen Fachhandels.
Das Konstruktionsprinzip der K-80 folgt einer klaren Logik: Das freiliegende Laufbündel schwwingt ungehindert aus dem Systemgehäuse heraus, was ein gleichmäßiges Schwingungsverhalten und damit eine reproduzierbare Treffpunktlage über viele Schuss hinweg gewährleistet. Für Wettkampfschützen, die täglich Hunderte Patronen verschießen, ist diese Konstanz kein Detail – sie ist entscheidend.
Die K-80 ist in den Kalibern 12/76, 20/76, 28/76 und .410/76 erhältlich. Das Standardkaliber 12/76 deckt alle großen Wettbewerbsdisziplinen ab; die kleineren Sub-Gauge-Kaliber ermöglichen leichteres Training und spezielle Wettkampfformate. Verfügbare Lauflängen sind 71 cm, 76 cm und 81 cm – je nach Variante und Einsatzdisziplin.
Der mechanische Einabzug mit Umschalter arbeitet mit einem Auslösedruck von rund 1.500 g und lässt sich auf individuelle Fingerlänge einstellen. Ein kleiner Hebel vor dem Abzugszüngel erlaubt die Wahl der Schussreihenfolge – besonders praktisch, wenn Ober- und Unterlauf mit unterschiedlichen Chokes bestückt sind und der Schütze situationsabhängig entscheiden möchte, welcher Lauf zuerst feuert.
Bei Lauflängen von 76 cm und 81 cm setzt Krieghoff thermostabile Läufe ein. Diese behalten ihre geometrischen Eigenschaften auch bei langen Trainingsserien und hohen Schusszahlen bei – ein Vorteil, der sich über einen langen Wettkampftag in gleichbleibenden Deckungsbildern niederschlägt. Der verstellbare Schaftrücken erlaubt die individuelle Anpassung von Drop und Cast, ohne dass ein Büchsenmacher hinzugezogen werden muss.
Im Lieferumfang enthalten sind fünf Titan-Wechselchokes. Titan ist leichter und korrosionsbeständiger als Stahl, was bei häufigem Wechsel und wechselnden Witterungsbedingungen im Wettkampfalltag Vorteile bringt.
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Krieghoff, Ulm |
| Modell | K-80 |
| Waffentyp | Bockdoppelflinte (Over-and-Under) |
| Kaliber | 12/76, 20/76, 28/76, .410/76 |
| Magazinkapazität | 2 Patronen |
| Lauflänge | 71 cm, 76 cm, 81 cm |
| Gewicht (K-80 Parcours) | 3.620 g |
| Abzug | Mechanischer Einabzug mit Umschalter, ca. 1.500 g, auf Fingerlänge einstellbar |
| Schussreihenfolge | Umschaltbar per Hebel vor dem Abzugszüngel |
| Choke-System | Titan-Wechselchokes, 5 Stück im Lieferumfang |
| Laufbündel | Freiliegend, thermostabil (76 cm und 81 cm) |
| Schaftanpassung | Verstellbarer Schaftrücken (Drop und Cast) |
| Visierung | Laufschiene mit Perlen (variantenabhängig: flache oder erhöhte Schiene) |
Das wichtigste Merkmal der K-80 ist ihr modulares Baukastenprinzip. Ein Systemgehäuse bildet die Basis – darauf lassen sich verschiedene Laufsätze in unterschiedlichen Längen und Kalibern sowie individuell angepasste Schäfte montieren. Wer heute Trap schießt und morgen auf Parcours wechselt, muss keine zweite Waffe kaufen, sondern rüstet den Laufsatz und den Schaft um.
Die K-80 Sporting ist auf Sporting Clays und variierenden Wurfscheibenpräsentationen ausgelegt. Typische Lauflängen liegen bei 71 cm und 76 cm, was eine agile Führigkeit bei wechselnden Wurfrichtungen begünstigt. Die flache Laufschiene unterstützt das instinktive Zielen auf kurzen bis mittleren Distanzen.
Für Bundestrap und Olympic Trap bietet die K-80 Trap eine erhöhte Schiene, die den Schützen zwingt, über die Scheibenebene zu schießen – ein entscheidender Vorteil bei steilen, davonfliegenden Tontauben. Längere Lauflängen von 76 cm und 81 cm sorgen für eine ruhige Schwingbewegung und ein berechenbares Führverhalten.
Die Parcours-Variante kombiniert Eigenschaften beider Auslegungen und ist die im deutschen Fachhandel am häufigsten verfügbare Einstiegskonfiguration. Ihr Neupreis beginnt bei 14.075 € (12/76, 76 cm Lauf), das Gewicht liegt bei 3.620 g. Diese Variante eignet sich für FITASC-Wettbewerbe und anspruchsvolle Parcours-Formate.
Wer das System langfristig nutzen möchte, kann Krieghoff K-80 Wechsellaufsätze in den Kalibern 20/76, 28/76 und .410/76 nachrüsten. Sub-Gauge-Kaliber eignen sich für leichteres Training, Jugend- und Damenklassen sowie spezielle Wettbewerbsformate. Das Systemgehäuse bleibt dabei unverändert – nur der Laufsatz wechselt. Dieser Ansatz spart langfristig Kosten und erhöht die Flexibilität erheblich.
Der Preis der K-80 variiert je nach gewählter Holzklasse, Gravurstufe und Konfiguration erheblich. Konkrete Preise für die K-80 Sporting und K-80 Trap erfragen Sie am besten direkt beim Fachhändler oder über den Krieghoff-Konfigurator – die Bandbreite ist groß.
Die K-80 ist eine Sportwaffe – und das in jeder Hinsicht. Auf Olympischen Spielen und bei Weltmeisterschaften in den olympischen Wurfscheibendisziplinen gehört sie zu den meistgenutzten Flinten im Starterfeld. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis konsequenter konstruktiver Entscheidungen.
Im Trap-Wettbewerb profitiert der Schütze von der erhöhten Schiene der Trap-Variante und den langen, thermostabilen Läufen. Bei Sporting Clays und FITASC-Parcours ermöglicht der verstellbare Schaftrücken die präzise Anpassung an Körperbau und Schussposition – ein Vorteil, der sich in konsistenten Schussbildern über viele Stationen hinweg bemerkbar macht. Die fünf Titan-Wechselchokes decken das gesamte Spektrum von Zylinder bis Vollchoke ab; der Sportschütze kann so für jede Disziplin und Distanz die optimale Einschnürung wählen.
Der mechanische Einabzug mit Schussreihenfolge-Umschalter eröffnet eine taktische Option, die im Wettkampf relevant ist: Unterlauf mit Halbchoke für die erste Scheibe, Oberlauf mit Dreiviertelchoke für die zweite – und die Reihenfolge lässt sich per Hebel unkompliziert umstellen. Zudem gilt ein mechanischer Einabzug als zuverlässiger gegenüber Schwankungen in der Patronenqualität als rein inertiaabhängige Systeme.
Auf Flugwild – Tauben, Enten, Fasane – ist die K-80 grundsätzlich einsetzbar. Allerdings sollte man ehrlich einordnen: Mit 3.620 g ist die Parcours-Variante schwerer als die meisten Jagdflinten, und der Preis ab 14.075 € macht sie für reine Jagdzwecke zu einem ungewöhnlichen Werkzeug. Wer die K-80 auch jagdlich nutzen möchte, schätzt meist das vertraute Handling aus dem Training – und genießt dabei eine Waffe, die für höchste Belastungen ausgelegt ist.
Die K-80 positioniert sich mit Neupreisen ab rund 14.075 € im oberen Premium-Segment – rund doppelt so teuer wie eine Blaser F16 Sporting, aber mit einem modularen Baukastensystem, das im Markt seinesgleichen sucht. Wer die Entscheidung rational treffen will, sollte die wichtigsten Konkurrenten kennen.
Die Beretta DT11 gilt als direkter Hauptkonkurrent im Wettkampfbereich. Im Preisbereich von rund 8.000 bis 12.000 € bietet sie hochwertige italienische Fertigung und ist ebenfalls bei Spitzenschützen international verbreitet. Im Vergleich zur K-80 fehlt ihr das ausgeprägte Baukastenprinzip mit nahtlos wechselbaren Sub-Gauge-Laufsätzen auf einem einheitlichen Systemgehäuse.
→ Preisvergleich: Beretta DT 11 bei jagdpreisvergleich.de ab 10625 €.
Die Perazzi MX8 bewegt sich preislich mit rund 10.000 bis 18.000 € auf ähnlichem Terrain wie die K-80. Sie richtet sich an Individualisten, die maximale handwerkliche Personalisierung schätzen. Wer ein Gewehr mit sehr langem Atem und hoch individualisierter Schaftanpassung sucht, findet in der MX8 eine ernsthafte Alternative.
Wer ein kleineres Budget mitbringt, orientiert sich sinnvoll in Richtung Blaser F16 Sporting (ca. 3.500 bis 4.500 €) oder Browning B725 Pro Sport (ca. 3.500 bis 5.500 €). Beide Flinten liefern überzeugende Wettkampfleistung zu einem Bruchteil des K-80-Preises. Das Baukastensystem und die Fertigungstiefe der Ulmer Traditionsmarke erreichen sie jedoch nicht.
→ Preisvergleich: Blaser F16 bei jagdpreisvergleich.de ab 3293 €.
→ Preisvergleich: Browning B725 bei jagdpreisvergleich.de ab 2925 €.
Als weitere Alternative im Bereich von rund 3.500 bis 5.000 € richtet sich die Beretta 694 Sporting an Sportschützen, die eine moderne, ergonomisch optimierte Wettkampfflinte suchen, ohne das Premium-Preissegment zu betreten.
→ Preisvergleich: Beretta 694 bei jagdpreisvergleich.de ab 4650 €.
Für ambitionierte Wettkampfschützen, die eine langfristige Investition in ein modulares System anstreben und in mehreren Disziplinen aktiv sind, ist die K-80 die konsequenteste Wahl. Die Beretta DT11 eignet sich für Schützen, die etwas günstiger in die Premiumklasse einsteigen wollen. Blaser F16 Sporting und Browning B725 Pro Sport empfehlen sich, wenn das Budget begrenzt ist, aber ein hoher Qualitätsanspruch besteht. Die Perazzi MX8 trifft, wer maximale handwerkliche Individualität über Serienflexibilität stellt.
Jetzt Preise für die Krieghoff K-80 Parcours, K-80 Sporting und K-80 Trap im Preisvergleich oben prüfen – und das beste Angebot des deutschen Fachhandels finden.
Quellen: