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Revolver kaufen: Der umfassende Ratgeber für Sportschützen und Schützen

Revolver sind Kurzwaffen mit rotierendem Zylinder, die seit Jahrzehnten zu den zuverlässigsten Schusswaffen überhaupt zählen. Im Gegensatz zu Pistolen benötigen sie kein Magazin – stattdessen laden Sie die Patronen direkt in den drehbaren Zylinder ein. Diese Konstruktion macht Revolver extrem wartungsarm und fehlerunanfällig. Wer einen Revolver kaufen möchte, profitiert daher von einer Waffe, die über Generationen hinweg funktioniert.

In Deutschland sind Revolver heute vor allem im Sportschießen beheimatet. Sie werden in verschiedenen Disziplinen nach DSB-Ordnung eingesetzt – besonders in den Großkaliber-Kategorien mit .44 Magnum. Auch Präzisionsschießen, Western-Action-Shooting und gelegentliche Jagdeinsätze gehören zum Spektrum. Sportrevolver gelten dabei quasi in der „Championsleague“ der Großkaliber-Kurzwaffen: Sie stellen höchste Anforderungen an die Schützen und belohnen präzises Training mit exzellenten Ergebnissen.

Was Revolver sind und wofür sie verwendet werden

Ein Revolver funktioniert nach einem bewährten Prinzip: Beim Abzug dreht sich der Zylinder um eine Position weiter, eine neue Patrone rückt in die Schussbahn. Typischerweise fassen moderne Revolver zwischen 5 und 8 Patronen. Das macht sie zwar weniger kapazitiv als Pistolen – dafür bieten sie aber absolute Zuverlässigkeit ohne komplexe Magazin-Mechanik, die versagen könnte.

In Deutschland werden Revolver hauptsächlich für drei Zwecke verwendet. Erstens das Sportschießen, das die Hauptanwendung darstellt. Hier gibt es spezialisierte Disziplinen wie das Großkaliber-Revolverschießen mit .44 Magnum nach DSB-Ordnung, Präzisionsschießen mit .357 Magnum oder .38 Special und Western-Action-Shooting mit Single-Action-Revolvern im Kaliber .45 Colt. Zweitens dienen Revolver dem Training und Plinking – besonders mit .22 LR-Modellen, die preiswert zu schießen sind. Drittens finden sie gelegentlich Anwendung bei der Jagd auf kurze Distanzen, etwa beim Fangschuss auf Schwarzwild.

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Die Unterscheidung zwischen Single-Action (SA) und Double-Action (DA) Abzugssystemen ist für Käufer entscheidend. Bei Single-Action-Revolvern muss der Hahn manuell gespannt werden – dies führt zu einem leichteren, präziseren Abzug und ist ideal für Wettkampfschießen. Double-Action-Revolver sparen diesen Schritt: Der Abzug spannt den Hahn und löst den Schuss in einer Bewegung aus. Viele moderne Revolver bieten beide Funktionen (DA/SA-Kombination) und ermöglichen damit größere Flexibilität.

Die Top-Marken am deutschen Markt sind Smith & Wesson, Colt, Ruger und die deutsche Manufaktur Spohr. Smith & Wesson dominiert mit bewährten Modellen wie der Model 686 und der Chiefs Special. Colt besticht mit Klassikern wie der Python und der Single Action Army. Ruger bietet robuste Alternativen wie die GP100 und die Single Six. Spohr wiederum steht für deutsche Manufaktur-Qualität im Premium-Segment.

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Die Preislandschaft für Revolver unterscheidet sich deutlich nach Segment. Budget-Revolver unter 1.000 Euro sind typischerweise .22 LR-Modelle für das Training, die kaum Rückstoß haben und sehr preiswert zu schießen sind. Die Mittelklasse zwischen 1.000 und 2.000 Euro umfasst bewährte Sportrevolver in .357 Magnum oder .38 Special – hier finden Sie Modelle, die Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zufriedenstellen. Premium-Revolver über 2.000 Euro sind Präzisions- und Sammlermodelle mit höchster Verarbeitungsqualität, oft in Großkalibern wie .44 Magnum oder von renommierten Herstellern wie Spohr gefertigt.

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Auswahlkriterien beim Revolver-Kauf: So treffen Sie die richtige Wahl

Wer einen Revolver kaufen möchte, sollte drei zentrale Auswahlkriterien kennen – diese bestimmen Ihre Zufriedenheit und den Erfolg beim Schießen entscheidend mit.

1. Kaliber und Verwendungszweck – Das Fundament Ihrer Entscheidung

Das Kaliber ist das wichtigste Auswahlkriterium überhaupt, denn es bestimmt den Einsatzbereich, die Munitionskosten und das Rückstoßverhalten vollständig. Verschiedene Kaliber eignen sich für unterschiedliche Zwecke – eine falsche Wahl führt schnell zu Überforderung oder mangelnder Wettkampf-Tauglichkeit.

.22 LR ist die erste Wahl für Training und Grundlagenschulung. Dieses Kaliber ist preiswert und erzeugt nahezu keinen Rückstoß – ideal, um die Technik zu erlernen, ohne sich vor der Waffe zu fürchten. Die Munition ist am günstigsten aller Revolver-Kaliber. Die Ruger Single Six in .22 LR ist hier der Klassiker.

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.38 Special gilt als das Trainings- und Sportstandard-Kaliber. Es bietet präzise Flugbahnen, moderaten Rückstoß und große Munitionsverfügbarkeit – in Deutschland und weltweit. Ursprünglich als Polizei-Kaliber entwickelt, hat es sich im Sport bewährt. Wer gelegentlich schießen möchte, ist hier gut aufgehoben.

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.357 Magnum ist leistungsstärker und vielseitiger als .38 Special – das ist ein großer Vorteil für Käufer. Ein .357 Magnum-Revolver kann nämlich auch .38 Special verschießen. Dies bedeutet, dass Sie während des Trainings die günstigere .38-Munition nutzen können und nur bei Wettkämpfen zur stärkeren .357 Magnum greifen. Die Smith & Wesson Model 686 wird deshalb mehrfach als Empfehlung für Einsteiger genannt – diese Vielseitigkeit ist unbezahlbar. Sie sparen Geld beim Training und haben dennoch maximale Flexibilität.

.44 Magnum ist sehr kraftvoll und für erfahrene Schützen konzipiert. Es wird hauptsächlich in Großkaliber-Disziplinen nach DSB-Ordnung eingesetzt, wie etwa bei der Deutschen Meisterschaft 2025, bei der sich Sportler wie Josef Kohlpaintner, Eric Ceglowski und Albrecht Zeilhuber mit .44 Magnum-Revolvern durchsetzten. Der Rückstoß ist deutlich spürbar – Anfänger sollten sich erst mit leichteren Kalibern vertraut machen.

.45 Colt wird gerne in Western-Action-Shooting-Disziplinen genutzt. Trotz seiner Größe gilt es als angenehm zu schießen, und es hat einen legendären Ruf in diesem Schießsport. Die Colt Single Action Army ist hier das Standard-Modell.

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2. Abzugsqualität und Abzugssystem – Präzision entsteht in den Details

Das Abzugssystem bestimmt, wie präzise und komfortabel Sie schießen. Ein feiner, butterweicher Abzug ist teuer in der Herstellung – er unterscheidet Premium-Revolver von Budget-Modellen deutlich. Bei hochwertigen Revolvern wurden Zylinderpassung und Laufausrichtung von Hand gefertigt und justiert. Bei günstigen Modellen bleibt der Abzug oft rau und schwergängig.

Single-Action-Abzüge sind für Präzisionsschießen überlegen: Der Hahn wird manuell gespannt, dann erfolgt der Schuss mit minimalem Abzugsgewicht. Dies ermöglicht höchste Genauigkeit. Double-Action-Revolver ermöglichen schnellere Schussfolgen – der Abzug spannt und löst in einer Bewegung. Moderne Sportrevolver bieten häufig beide Funktionen, was maximale Flexibilität schafft.

Wie erkennen Sie gute Abzugsqualität? Premium-Revolver wie die Spohr N670 Standard 6.5 werden in Deutschland handwerklich gefertigt und als „edel“ beschrieben. Sie können das Abzugssystem vor dem Kauf testen – ein geschliffener Abzug läuft rund und gleichmäßig, ohne Kratzen oder Rucken.

3. Verarbeitungsqualität und Materialien – Langzeitinvestition

Die Verarbeitungsqualität entscheidet über Langzeitqualität und Präzision. Wichtige Punkte sind die Zylinderpassung (wie exakt sitzt der Zylinder?), die Laufausrichtung und die Oberflächenfinish. Diese Faktoren beeinflussen direkt, wie präzise Ihre Schüsse ausfallen.

Edelstahl ist wartungsarm und langlebig – ideal für häufiges Training und Jagdeinsätze. Carbon-Stahl hat einen traditionellen Look und ist leicht günstiger, erfordert aber mehr Pflege gegen Rost. Etablierte Marken wie Smith & Wesson, Colt und Ruger bieten jahrzehntelange Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör. Das ist beim Revolver-Kauf ein wichtiger Punkt – Sie möchten später noch Kleinteile ersetzen können.

Typische Fehler beim Revolver-Kauf vermeiden

Fehler 1: Kaliber-Überschätzung ist verbreitet. Viele Käufer unterschätzen den Rückstoß großer Kaliber massiv. Ein .44 Magnum ist sehr kraftvoll – anfangs kann dieser Rückstoß regelrecht schmerzhaft sein und zur falschen Schießtechnik führen. Starten Sie stattdessen mit .38 Special oder .22 LR, um die Grundlagen ohne Scheu vor Rückstoß zu erlernen. Sie können später immer noch auf stärkere Kaliber wechseln.

Fehler 2: Munitions-Verfügbarkeit ignorieren ist kostspielig. .357 Magnum-Revolver können günstigere .38 Special-Munition verschießen – dies ist beim Training erheblich billiger. Käufer, die nur auf Kaliber-Leistung achten und diese Vielseitigkeit übersehen, zahlen unnötig mehr für jede Trainingseinheit.

Zielgruppen-Empfehlungen für den Revolver-Kauf

Trainings-orientierte Schützen sollten die Ruger Single Six in .22 LR wählen. Sie kostet unter 1.000 Euro, die Munition ist preiswert, und der Rückstoß minimal. Ideal für Grundlagenschulung und regelmäßiges Training ohne Budgetbelastung.

Sport-Einsteiger finden in der Smith & Wesson Model 686 in .357 Magnum / .38 Special ihre perfekte Partnerwaffe. Die Model 686 wird mehrfach als „Empfehlung für Einsteiger“ genannt – und das zurecht. Sie kostet zwischen 1.000 und 2.000 Euro, ist sehr vielseitig, kann sowohl .38 Special als auch .357 Magnum verschießen und hat ein etabliertes Service-Netz in Deutschland. Die Ruger GP100 ist eine robuste Alternative im gleichen Preisbereich.

Wettkampf-Schützen für Großkaliber-Disziplinen nach DSB-Ordnung greifen zu .44 Magnum-Revolvern wie der Spohr N670 Standard 6.5. Dieses deutsche Premium-Modell wurde von All4Shooters.com ausführlich getestet und als „edel“ bewertet. Es kostet über 2.000 Euro, ist aber auf Großkaliber-Wettkampf optimiert – wie die erfolgreichen Einsätze bei der Deutschen Meisterschaft 2025 zeigen.

Western-Action-Enthusiasten lieben die Colt Single Action Army in .45 Colt. Diese Single-Action-Revolver sind historisch authentisch, bieten präzise Abzüge und haben einen legendären Ruf in Western-Disziplinen.

Revolver Test & Vergleiche: Was die Experten sagen

Aktuelle Tests zeigen, welche Revolver wirklich im Einsatz überzeugen. Die wichtigsten Erkenntnisse für Ihre Kaufentscheidung finden Sie hier.

Test-Übersicht: Getestete Modelle und aktuelle Ergebnisse

Die Spohr N670 Standard 6.5 in .44 Magnum wurde von All4Shooters.com ausführlich getestet und als „edler Revolver“ bewertet. Diese deutsche Manufaktur-Waffe zeigt, dass auch deutsche Hersteller im internationalen Wettkampf-Segment konkurrenzfähig sind. Die Testergebnisse belegen hohe Verarbeitungsqualität und Wettkampf-Tauglichkeit.

Bei der Deutschen Meisterschaft 2025 im Großkaliber-Revolverschießen (.44 Magnum) siegten Josef Kohlpaintner, Eric Ceglowski und Albrecht Zeilhuber – ein Beleg für das hohe Leistungsniveau in dieser Disziplin. Die SV Waldenbuch beschreibt diese Kategorie prägnant: Sportrevolver gelten quasi in der „Championsleague“ der Großkaliber-Kurzwaffen. Das verdeutlicht, welche Anforderungen moderne Sportschützen an ihre Ausrüstung stellen.

Die Smith & Wesson Model 686 wird von Feuerlinie.at mehrfach als bewährter Einsteiger-Revolver empfohlen. Das deutet auf ihren stabilen Status im Markt hin. Die Ruger GP100 fungiert als robuste Alternative im gleichen Preissegment – beide Modelle gelten als zuverlässige Allrounder für Sportschützen.

Tests bestätigen, dass das Kaliber .357 Magnum durch die Fähigkeit, auch .38 Special zu verschießen, als „vielseitig“ eingestuft wird – ein entscheidender Kaufvorteil. Das .44 Magnum wird konsistent als „sehr kraftvoll, für erfahrene Schützen“ beschrieben. Diese Übereinstimmung über mehrere Quellen hinweg zeigt eine verlässliche Einschätzung.

Preis-Leistungs-Analyse: Wo Sie das beste Angebot finden

Nach Häufigkeit der Empfehlungen: Die Smith & Wesson Model 686 wird sowohl als Einsteiger- als auch als vielseitige Allround-Lösung genannt – ein Hinweis auf ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse (1.000–2.000 Euro). Die Ruger GP100 ist typischerweise preislich vergleichbar oder leicht darunter angesiedelt, bietet aber ähnliche Vielseitigkeit.

Im Premium-Segment über 2.000 Euro finden Sie die Spohr N670 mit ihrer edlen deutschen Manufaktur-Verarbeitung. Klassiker wie die Colt Python und Colt Single Action Army gelten als Wertstabilisten – sie behalten oder steigern ihren Wert über Jahre hinweg.

Budget-Revolver unter 1.000 Euro sind typischerweise .22 LR-Modelle wie die Ruger Single Six. Die deutlich niedrigeren Kosten reflektieren sowohl das kleinere Kaliber als auch einfachere Konstruktion. Für reines Training ist dies die richtige Wahl – Sie sparen Material- und Munitionskosten erheblich.

Langzeit-Wert: Etablierte Marken wie Smith & Wesson, Colt und Ruger bieten jahrzehntelange Service- und Ersatzteil-Verfügbarkeit. Das ist beim Revolver-Kauf eine unterschätzte Sicherheit – Sie erhalten 20, 30 oder 50 Jahre später noch Kleinteile.

Top-Produkte & Empfehlungen: Die besten Revolver für Ihre Bedürfnisse

Basierend auf Tests, Wettkampf-Ergebnissen und Expertenempfehlungen haben sich folgende Modelle als besonders empfehlenswert etabliert. Für alle, die einen Revolver kaufen möchten, bieten diese Produkte bewährte Qualität in verschiedenen Preissegmenten.

Preis-Leistungs-Champions: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Smith & Wesson Model 686 in .357 Magnum / .38 Special ist mehrfach als „Empfehlung für Einsteiger“ genannt worden – zu Recht. Sie ist leistungsstark, vielseitig und kann sowohl .38 Special als auch .357 Magnum verschießen. Die große Munitionsverfügbarkeit und das etablierte Service-Netz machen sie zur idealen ersten Sportwaffe. Im Preisbereich 1.000–2.000 Euro bietet sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Ruger GP100 in .357 Magnum ist eine robuste Alternative zur Model 686. Sie bekannt für ihre Zuverlässigkeit und kostet typischerweise ähnlich oder leicht darunter. Wer einen Revolver kaufen möchte und Robustheit über alles schätzt, findet hier die richtige Waffe.

Bewährte Klassiker mit Sammlerwert

Die Colt Python in .357 Magnum hat legendären Status unter Sportschützen und Sammlern. Sie wird mehrfach in den Empfehlungen genannt und besticht durch exzellente Verarbeitung und Wertstabilität. Ein Revolver-Kauf einer Colt Python ist auch eine Wertanlage.

Die Smith & Wesson Model 10 in .38 Special ist der historische Polizei-Revolver mit großer Verfügbarkeit gebrauchter und neuer Exemplare. Sie bietet präzise Schüsse, moderaten Rückstoß und enorme Munitionsverfügbarkeit.

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Premium-Segment: Für Wettkampf und höchste Ansprüche

Die Spohr N670 Standard 6.5 in .44 Magnum ist das Premium-Modell aus deutscher Manufaktur. All4Shooters.com beschreibt diesen Revolver ausführlich als „edel“ – das spiegelt deutsche Handwerkskunst wider. Sie wurde bei der Deutschen Meisterschaft 2025 erfolgreich eingesetzt und kostet über 2.000 Euro. Das Alleinstellungsmerkmal: Deutsche Manufaktur-Qualität speziell für Großkaliber-Wettkampfdisziplinen nach DSB-Ordnung.

Die Colt Single Action Army in .45 Colt ist der Western-Klassiker. Sie ist Single-Action mit präzisem Abzug, angenehm zu schießen trotz ihrer Größe und beliebt in Western-Action-Shooting-Disziplinen. Ein historisches Stück Schießsport-Geschichte.

Budget und Training: Günstiger Einstieg ohne Kompromisse

Die Ruger Single Six in .22 LR ist das ideale Budget-Trainings-Modell unter 1.000 Euro. Sie ist preiswert, erzeugt nahezu keinen Rückstoß und hat die niedrigsten Munitionskosten aller Revolver-Kaliber. Ideal für Grundlagenschulung und regelmäßiges Training ohne Budgetbelastung.

Anfänger, die Revolver kaufen möchten, sollten mit .357 Magnum (Model 686 oder GP100) oder .22 LR (Single Six) beginnen. Wettkampf-Schützen, die sich auf Großkaliber spezialisieren, wählen .44 Magnum-Revolver wie die Spohr N670 für DSB-Disziplinen. Die wichtigsten Marken bleiben Smith & Wesson mit vier Modellen, Colt mit Klassiker-Segment, Ruger mit robusten Alternativen und Spohr als deutsches Premium-Angebot.

Revolver im Sportschieß- und Jagdeinsatz: Wo Revolver glänzen

Sportschießen – Die Hauptanwendung von Revolvern in Deutschland

Revolver sind heute hauptsächlich im Sportschießen beheimatet. Großkaliber-Disziplinen nach DSB-Ordnung mit .44 Magnum gehören zu den Königsdisziplinen – wie die Erfolge von Josef Kohlpaintner, Eric Ceglowski und Albrecht Zeilhuber bei der Deutschen Meisterschaft 2025 zeigen. Diese Disziplin wird zu Recht als quasi in der „Championsleague“ der Großkaliber-Kurzwaffen beschrieben. Sie stellt höchste Anforderungen an Schützen und Ausrüstung.

Präzisionsschießen mit .357 Magnum und .38 Special ist eine zweite wichtige Disziplin. Hier zählt jeder Zentimeter Genauigkeit auf 25 oder 50 Metern. Die feste Laufkonstruktion von Revolvern bietet hier Vorteile gegenüber beweglichen Pistolen-Läufen.

Western-Action-Shooting (SASS, Cowboy Action) mit .45 Colt Single-Action-Revolvern ist eine beliebte Spezial-Disziplin. Die Colt Single Action Army und ähnliche Modelle sind hier zu Hause – historisch authentisch und spannend zu schießen.

Training mit .22 LR-Revolvern wie der Ruger Single Six rundet das Spektrum ab. Diese preiswerten Modelle ermöglichen häufiges Training ohne Budgetbelastung und sind ideal für Grundlagenschulung.

Jagdeinsatz – Selten aber bewährt

Jagdlich werden Revolver gelegentlich für Fangschüsse auf kurze Distanzen verwendet. .357 Magnum und .44 Magnum sind hier die passenden Kaliber – sie eignen sich für Schwarzwild bis etwa 25 Metern. In Deutschland ist dies rechtlich zulässig, wird aber seltener praktiziert als in anderen Ländern.

Die Stärken von Revolvern in der Praxis

Zuverlässigkeit ist das Kernversprechen von Revolvern. Ohne Magazin-Mechanik, die versagen könnte, funktionieren sie auch nach Jahren ohne Wartung zuverlässig. Das ist besonders beim Jagdeinsatz ein großer Vorteil.

Wartungsarmut ist ein zweiter Punkt. Revolver haben weniger bewegliche Teile als Pistolen – entsprechend einfacher ist die Pflege und Wartung. Sie können monatelang lagern, ohne dass komplexe Federn verspannen.

Vielseitigkeit des .357 Magnum ist praktisch bedeutsam: Ein Revolver kann sowohl .38 Special (Training, niedrigere Kosten) als auch .357 Magnum (Wettkampf, Jagd) verschießen. Diese Flexibilität ist beim Revolver-Kauf ein großer Vorteil.

Präzision wird durch den festen, nicht beweglichen Lauf gefördert. Im Gegensatz zu Pistolen-Läufen, die beim Schuss etwas mitschwingen, sitzt der Revolver-Lauf absolut fest. Das begünstigt konsistente Genauigkeit – besonders wichtig im Wettkampf.

Die Schwächen von Revolvern – Realistisch betrachtet

Begrenzte Kapazität: Ein Revolver fasst typischerweise 5–8 Schuss, moderne Pistolen 15 oder mehr. Bei schnellen Schussfolgen ist das ein Nachteil.

Langsameres Nachladen als bei Pistolen mit Magazin-Wechsel. Ein neuer Zylinder oder das manuelle Neuladen kostet Zeit.

Großkaliber erfordern Erfahrung. Ein .44 Magnum ist sehr kraftvoll – für erfahrene Schützen gedacht. Anfänger sollten mit leichteren Kalibern starten.

Gewicht: Vollstahl-Revolver sind oft schwerer als moderne Polymer-Pistolen. Das ist beim Transport und bei langen Trainingstagen ein Faktor.

Fazit: Wann Sie einen Revolver kaufen sollten

Ein Revolver ist die richtige Wahl für Sportschützen, die Wert auf Zuverlässigkeit, Einfachheit und klassische Eleganz legen. Die Vielseitigkeit moderner Revolver – etwa die Fähigkeit der .357 Magnum, auch .38 Special zu verschießen – macht sie wirtschaftlich attraktiv beim Training. Die etablierten Marken Smith & Wesson, Colt, Ruger und Spohr bieten für jeden Anspruch und jedes Budget das richtige Modell.

Für Anfänger gilt: Starten Sie mit .38 Special oder .22 LR und einer bewährten Mittelklasse-Waffe wie der Smith & Wesson Model 686. So vermeiden Sie Rückstoß-Scheu und lernen die Grundlagen. Fortgeschrittene können zu .357 Magnum oder .44 Magnum wechseln. Wettkampf-Schützen finden in Großkaliber-Revolvern wie der Spohr N670 ihre Wettkampf-Waffen für DSB-Disziplinen.

Der Revolver-Markt ist 2025 stabil und von bewährten Produkten geprägt. Wer einen Revolver kaufen möchte, profitiert von jahrzehntelanger Verfügbarkeit von Munition, Ersatzteilen und Zubehör. Das ist beim Revolver-Kauf ein wichtiges Sicherheitsplus – Sie investieren in eine Waffe, die Generationen lang funktioniert.

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Quellen

  • Feuerlinie.at
  • All4Shooters.com
  • SV Waldenbuch
  • BSSB Deutsche Meisterschaft 2025