










Wer den Weihrauch Revolver Arminius HW 357 kaufen möchte, findet auf dieser Seite alle aktuellen Händlerpreise im direkten Vergleich. Das Modell kostet je nach Variante zwischen 490 € und 512,99 € – und liefert als SA/DA-Revolver im Kaliber .357 Magnum eine Kombination aus robuster Stahlbauweise und hoher Präzision, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht.
Hersteller ist die Hermann Weihrauch Revolver GmbH aus Mellrichstadt in Deutschland – ein traditionsreicher Betrieb, der mit der Arminius-Serie seit Jahrzehnten Revolver für anspruchsvolle Schützen und Jäger produziert. Neben den bekannten Weihrauch-Luftgewehren sind die Arminius-Revolver das zweite große Standbein des Hauses.
Der HW 357 deckt ein breites Einsatzspektrum ab. Jäger nutzen ihn als zuverlässige Fangschusswaffe, Sportschützen schätzen ihn auf dem 25-Meter-Stand, und Sammler sehen in der Arminius-Linie einen festen Bestandteil der deutschen Revolvergeschichte. Als Fangschussrevolver ist besonders die Hunter-Variante mit 76-mm-Lauf gefragt, während die Horrido-Edition den jagdlichen Einsatz mit einer Fiber-Optik-Visierung weiter optimiert.
Die wichtigsten Stärken auf einen Blick: massiver Stahlrahmen, ein außergewöhnlich enger Lauf-Trommelspalt von nur 0,15 mm und eine Transfer-Bar-Sicherung für sicheres Handling. All4Shooters bestätigte im Praxistest: „Streukreise unter 50 mm realisierbar, top Verarbeitung.“ Mit einem Leergewicht von 900 bis 915 g, einer Trommelkapazität von 6 Schuss und einem Einstiegspreis ab 490 € positioniert sich der Arminius HW 357 deutlich unter vergleichbaren Modellen von Smith & Wesson oder Ruger – ohne dabei bei der Leistung Kompromisse einzugehen.
Der Stahlrahmen des HW 357 ist kein bloßes Designmerkmal – er ist eine technische Notwendigkeit für das Kaliber .357 Magnum. Magnumpatronen erzeugen deutlich höhere Kammerdrücke als Standardladungen, weshalb Rahmen aus Leichtmetalllegierungen langfristig unter dieser Belastung leiden können. Der massiv gefertigte Stahlrahmen des Arminius-Revolvers ist für den Dauerbetrieb mit Vollmagnumladungen ausgelegt und gibt dem Schützen langfristige Betriebssicherheit.
Ein besonders aussagekräftiges Qualitätsmerkmal ist der Lauf-Trommelspalt von nur 0,15 mm. Dieser Wert beschreibt den Abstand zwischen Trommelmund und Laufansatz: Je enger dieser Spalt, desto weniger Pulvergas tritt seitlich aus und desto effizienter wird die Energie auf das Geschoss übertragen. Im Praxistest passte die Dornlehre exakt in alle Kammern – ein Zeichen für eng eingehaltene Fertigungstoleranzen beim gesamten Trommelpaket.
Das SA/DA-Abzugsystem bietet zwei Betriebsarten. Im Double-Action-Modus spannt und entspannt der Abzugsdurchzug den Hahn in einem einzigen Bewegungsablauf – das ermöglicht einen sofortigen Erstschuss, etwa beim Fangschuss im Revier, ohne vorheriges manuelles Aufspannen. Das Abzugsgewicht beträgt dabei rund 2.200 g, was für kontrolliertes, schnelles Schießen gut geeignet ist. Im Single-Action-Modus wird der Hahn manuell vorgespannt; der Abzugsweg wird kürzer und der Widerstand deutlich geringer – vorteilhaft für präzise Schüsse auf dem Sportstand.
Die Abwärtskompatibilität mit .38 Special ist ein praktischer Pluspunkt im Alltag. Trainingspatronen in diesem Kaliber kosten weniger, erzeugen weniger Rückstoß und schonen den Schützen bei langen Übungseinheiten. Wer mit .38 Special beginnt und zum vollen .357-Magnum-Niveau aufbaut, findet im HW 357 eine ideale Plattform für beide Leistungsstufen.
Die drei verfügbaren Lauflängen – 76 mm, 94 mm und 102 mm – eröffnen unterschiedliche Nutzungsprofile. Der kurze 76-mm-Lauf macht den Revolver kompakt und holstertauglich, was im Revier beim Tragen am Gürtel entscheidend ist. Längere Läufe verlängern die Visierlinie und liefern ein ruhigeres Schussbild, was besonders Sportschützen zugute kommt. Das Gewicht zwischen 900 und 915 g ist dabei gut ausbalanciert: leicht genug für längere Pirschgänge, aber massiv genug, um den Rückstoß der Magnumpatrone spürbar zu dämpfen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Hermann Weihrauch Revolver GmbH |
| Modell | Arminius HW 357 |
| Waffentyp | Revolver (Kurzwaffe) |
| System | Double-Action / Single-Action (SA/DA) |
| Kaliber | .357 Magnum (.38 Special kompatibel) |
| Trommelkapazität | 6 Schuss |
| Lauflänge | 76 mm / 94 mm / 102 mm |
| Gewicht (leer) | 900–915 g |
| Griffmaterial | Weiche Kunststoffgriffschalen |
| Abzug | SA/DA, ca. 2.200 g (Double-Action-Modus) |
| Sicherung | Transfer-Bar-Sicherung |
| Visierung | Starr oder verstellbar (variantenabhängig); Fiber-Optik (Horrido) |
| Oberfläche | Brüniert oder Stainless (variantenabhängig) |
| Besonderheiten | Stahlrahmen, Lauf-Trommelspalt 0,15 mm, ventilierte Laufschiene (bei Varianten) |
Die Baureihe des Arminius HW 357 umfasst mehrere Ausführungen, die sich in Lauflänge, Visierung, Oberfläche und Preis unterscheiden. So lässt sich für jeden Einsatzbereich – ob Fangschuss, Allround-Jagd oder sportliches Schießen – die passende Variante finden.
Weihrauch Revolver Arminius HW 357 Hunter (76 mm, brüniert) ist die kompakte Fangschuss-Variante der Baureihe und kostet bei Frankonia 490 €. Der 3-Zoll-Lauf macht ihn handlich am Jagdgürtel, die verstellbare Visierung erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Munitionsladungen. Er richtet sich in erster Linie an Jäger, die eine zuverlässige Kurzwaffe für den Fangschuss auf Schalenwild suchen.
Weihrauch Revolver Arminius HW 357 Hunter (76 mm, Stainless) bietet dieselben technischen Eigenschaften in einer Edelstahlausführung. Die korrosionsbeständigere Oberfläche empfiehlt sich für Jäger, die ihren Revolver häufig wechselnden Witterungsbedingungen aussetzen.
Weihrauch Revolver Arminius HW 357 (94 mm) ist der Allrounder der Baureihe. Mit der mittleren Lauflänge und starrer Visierung eignet er sich sowohl für den Jagdeinsatz als auch für den Sportstand. Frankonia listet ihn zu 512,99 € – rund 23 € mehr als die Hunter-Variante.
Weihrauch Revolver Arminius HW 357 4″ (102 mm Lauf) spricht Sportschützen an, die eine möglichst lange Visierlinie bevorzugen. Die starre Visierung und die brünierte Oberfläche entsprechen der Standardausführung; der Preis ist auf Anfrage bei spezialisierten Händlern verfügbar.
Weihrauch Revolver Arminius HW 357 Horrido ist das Flaggschiff der Baureihe. Das Alljagd-Sondermodell mit 76-mm-Lauf verfügt über eine Fiber-Optik-Visierung für schnelle Zielerfassung bei wechselnden Lichtverhältnissen – und ist damit besonders für die Jagd in Dämmerungssituationen geeignet. Mit 618 € liegt die Horrido-Edition 128 € über der günstigsten Hunter-Variante. All4Shooters testete dieses Modell ausführlich und bestätigte Streukreise unter 50 mm, was die Mehrkosten für anspruchsvolle Jäger klar rechtfertigt.
Beim Ansitz auf Schwarzwild oder bei der Nachsuche auf Schalenwild ist der Fangschuss-Revolver eine bewährte Begleitung. Der HW 357 erfüllt diese Aufgabe mit dem Kaliber .357 Magnum zuverlässig – die Patrone gilt in Deutschland als etablierte Wahl für den Fangschuss auf Schalenwild wie Reh und Wildschwein. Die kompakten Varianten mit 76-mm-Lauf – also die Weihrauch HW 357 Horrido und der Hunter – lassen sich bequem am Gürtel tragen, ohne beim Pirschgang zu stören. Mit einem Leergewicht unter einem Kilogramm bleibt die Last auch über längere Strecken gering.
Im Praxistest von All4Shooters zeigte der Horrido eine homogene Geschossexpansion; einige Laborierungen schlugen vollständig durch den Ballistikblock – ein deutliches Zeichen für die ausreichende Durchschlagskraft bei der Fangschussanwendung. Zudem wurde die leichte Hülsenextraktion als praxisrelevanter Vorteil hervorgehoben: Beim schnellen Nachladen im Revier, wenn jede Sekunde zählt, ist eine reibungslose Extraktion kein Detail, sondern Notwendigkeit.
Auf der Kurzwaffenbahn überzeugt der Arminius-Revolver durch ein bemerkenswert hohes Präzisionspotenzial für seine Preisklasse. All4Shooters ermittelte im Test Streukreise unter 50 mm bei fünf Schuss – gemessen mit Rotpunktvisier auf sportüblicher Distanz. Dieser Wert bewegt sich auf einem Niveau, das viele deutlich teurere Kurzwaffen nicht ohne Weiteres erreichen.
Die Kompatibilität mit .38 Special-Munition macht den HW 357 zu einem effizienten Trainingsrevolver: Günstigere Trainingsladungen mit reduziertem Rückstoß ermöglichen längere Übungseinheiten ohne übermäßige Ermüdung. Wer dann zur Vollmagnumlaborierung wechselt, merkt den Unterschied – und hat sich mit der leichteren Patrone bereits ein sicheres Abzugsgefühl erarbeitet. Die verstellbare Visierung des Weihrauch HW 357 Hunter lässt sich auf verschiedene Laborierungen und Schussdistanzen einstellen, was den Übergang zwischen beiden Kalibern auf dem Sportstand zusätzlich erleichtert.
Hohe Präzision für die Preisklasse: All4Shooters hält fest: „Streukreise unter 50 mm realisierbar, top Verarbeitung.“ Dieser Wert ist für einen Revolver unter 520 € bemerkenswert und wird durch den engen Lauf-Trommelspalt von 0,15 mm sowie die sorgfältig gefertigten Trommelkammern erklärbar. Auch Genitron kommt in seiner Bewertung des HW 357 T zu dem Schluss: „Bemerkenswerte Präzision, zuverlässige Wahl.“
Robuster Stahlrahmen: Während einige Mitbewerber in ähnlichen Preislagen auf Leichtmetallrahmen setzen, bleibt Weihrauch beim massiven Stahl. Das schlägt sich in der Dauerfestigkeit bei Magnumladungen nieder – ein Argument besonders für Schützen mit hohem Trainingspensum.
Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit einem Einstiegspreis ab 490 € liegt der HW 357 deutlich unter vergleichbaren Revolvermodellen etablierter US-Hersteller. Für einen deutschen Stahlrahmen-Revolver mit bestätigter Präzision ist das ein starkes Argument.
Vielseitigkeit durch .38-Special-Kompatibilität: Die Möglichkeit, beide Kaliber im selben Revolver zu verschießen, senkt die Trainingskosten und schafft eine klare Stufung zwischen Übungs- und Einsatzlaborierung.
Starker Rückstoß bei Vollmagnumladungen: Bei einem Gewicht von 900 bis 915 g und kurzem 76-mm-Lauf ist der Rückstoß bei .357-Magnum-Laborierungen spürbar. All4Shooters beschreibt den Schuss mit vollem Mündungsfeuer und deutlichem Rückschlag – wer empfindlich reagiert, sollte zunächst mit .38 Special trainieren. Auf die Fangschussanwendung hat dieser Umstand keinen negativen Einfluss, weil dort ohnehin nur ein gezielter Einzelschuss abgegeben wird.
Mündungsfeuer bei kurzen Lauflängen: Besonders bei der 76-mm-Version ist das Mündungsfeuer bei Magnumladungen ausgeprägt. In Dämmerungssituationen kann das den Schützen kurzzeitig blenden – ein Aspekt, den Jäger bei der Variantenwahl berücksichtigen sollten.
Der Weihrauch HW 357 tritt in einem Marktsegment an, das von US-amerikanischen Herstellern dominiert wird – und behauptet sich dort durch ein ungewöhnlich günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein direkter Vergleich mit den wichtigsten Alternativen verdeutlicht, warum das Modell bei vielen Käufern erste Wahl ist.
Smith & Wesson Model 60 kostet in Deutschland rund 900 € und damit nahezu das Doppelte des günstigsten HW 357. Das Model 60 steht für Premium-Markenwert, breite Holster-Verfügbarkeit und einen starken Wiederverkaufswert. Technisch bietet es keine dokumentierten Präzisionsvorteile gegenüber dem deutschen Mitbewerber. Wer primär in Markenprestige und Wiederverkaufswert investiert, ist mit dem Smith & Wesson gut beraten – wer dagegen Leistung pro Euro sucht, findet beim Arminius-Revolver die überzeugendere Rechnung.
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Ruger SP101 liegt mit rund 800 € ebenfalls deutlich über dem HW 357 – der Preisunterschied beträgt etwa 300 €. Der Ruger gilt als besonders ergonomisch und verfügt über ein solides Triple-Lock-System. Einen messbaren Präzisionsvorteil gegenüber dem HW 357 zeigen die verfügbaren Testberichte nicht. Wer Ergonomie und US-Markenreputation höher gewichtet als den Preis, findet im SP101 eine attraktive Option.
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Taurus 65 bewegt sich mit rund 500 € in derselben Preisklasse wie der HW 357. Allerdings stammt die Fertigung aus Brasilien, und die Qualitätsberichte fallen gemischter aus als beim deutschen Konkurrenten. Als Alternative für Käufer, die eine andere Marke bevorzugen, bleibt der Taurus eine Option – für alle, denen die Fertigungsqualität wichtiger ist als das Markenlogo, spricht die Wahl für Weihrauch.
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Der HW 357 bietet mit seinem Stahlrahmen und Streukreisen unter 50 mm eine Leistung auf dem Niveau deutlich teurerer Konkurrenten – bei einem Einstiegspreis von 490 €. Das ist das eigentliche Alleinstellungsmerkmal dieser Baureihe.
Die Wahl der richtigen Variante hängt stark von der bevorzugten Visierung ab. Die Standardausführung mit 94-mm-Lauf und der Weihrauch Revolver Arminius HW 357 4″ sind mit starrer Kimme und Korn ausgestattet: wartungsfrei, stoßunempfindlich und für den Fangschusspraktiker völlig ausreichend. Die Visierlänge beträgt 110 mm und erlaubt ein klares Zielbild auf typischen Fangschuss-Distanzen.
Der Weihrauch HW 357 Hunter verfügt über eine verstellbare Visierung mit Höhen- und Seitenregulierung. Das ermöglicht es, den Haltepunkt bei Wechsel zwischen .38-Special-Trainingsladungen und .357-Magnum-Jagdmunition anzupassen – ein klarer Vorteil für Schützen, die beide Kaliber regelmäßig nutzen.
Die Weihrauch HW 357 Horrido setzt auf eine Fiber-Optik-Visierung, die bei wechselnden Lichtverhältnissen eine deutlich schnellere Zielerfassung ermöglicht. Gerade in der Morgendämmerung oder im Schatten des Waldes, wo Fangschüsse häufig notwendig werden, liefert das leuchtende Faser-Korn einen echten Praxisvorteil gegenüber konventionellen Kimme-Korn-Systemen.
Das SA/DA-System mit rund 2.200 g Abzugsgewicht im Double-Action-Modus ist auf sofortige Schussabgabe ausgelegt – kein Aufspannen, kein Zwischenschritt. Im Jagdalltag bedeutet das: Der Revolver kann gesichert und durchgeladen getragen werden und ist im Bedarfsfall mit einem einzigen Abzugsdurchzug schussbereit. Die Transfer-Bar-Sicherung verhindert dabei ein unbeabsichtigtes Auslösen, selbst wenn der Hahn durch äußere Einwirkung abfällt.
Für die Holsterwahl gilt: Die 76-mm-Varianten (Hunter und Horrido) passen in handelsübliche 3-Zoll-Revolverholster, die 102-mm-Version in 4-Zoll-Ausführungen. Renommierte Hersteller wie Vega Holster oder Safariland bieten entsprechende Universalholster für Mittelrahmen-Revolver an, die mit dem HW 357 kompatibel sind.
Der Weihrauch Arminius HW 357 überzeugt als HW 357 Fangschussrevolver durch eine seltene Kombination: deutsche Fertigungsqualität, ein erprobtes SA/DA-Abzugsystem und bestätigte Präzision – und das zu einem Preis, der die US-amerikanische Konkurrenz deutlich unterbietet. Ob als Weihrauch HW 357 Hunter für den kompakten Jagdeinsatz, als Horrido-Edition mit Fiber-Optik oder als 4-Zoll-Variante für den Sportstand: Die Baureihe bietet für jeden Bedarf die passende Ausführung.
Nutzen Sie die Preisübersicht auf dieser Seite, um die aktuellen Angebote der deutschen Händler direkt zu vergleichen. Die Preisspanne reicht von 490 € bis 618 € – abhängig von Variante und Händler. Wer zusätzlich die passende .357 Magnum Munition oder günstige .38 Special Munition für das Training sucht, findet auch dafür einen Preisvergleich auf jagdpreisvergleich.de.