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Die Tikka T3x kommt vom finnischen Hersteller Sako Ltd., einem Unternehmen mit Jahrzehnten Erfahrung in der Fertigung von Präzisions-Repetierbüchsen. Finnland gilt in der Jagdwaffen-Branche als Synonym für robuste Konstruktion und höchste Laufqualität. Die T3x wurde 2016 als konsequente Weiterentwicklung der T3-Serie eingeführt und konzentriert sich dabei auf drei zentrale Verbesserungen: verbesserte Ergonomie, modulare Schaftsysteme und taktische Optionen für Sportschützen.
Das Modell richtet sich an zwei hauptsächliche Zielgruppen. Jäger schätzen die kompakten Varianten wie die Lite (3,0 Kilogramm) für Pirschgänge und Ansitzjagd. Sportschützen greifen zur TACT A1 für Long-Range-Disziplinen und PRS-Wettkämpfe. Waffenpro hebt die Kompetenz der T3x hervor: „Außerordentliche Schussleistung für PRS und DMR.“ Die gesamte Serie zeigt, dass Sako für Jagd und Sport gleichermaßen baut – ohne dabei eine der beiden Disziplinen zu vernachlässigen.
Das Herzstück der Tikka T3x ist ein moderner Zylinderverschluss mit 60-Grad-Öffnungswinkel und zwei massiven Verriegelungswarzen. Diese Konstruktion bietet mehrere praktische Vorteile. Der kleine Öffnungswinkel ermöglicht schnelle, ergonomische Nachladebewegungen – besonders wichtig bei der Drückjagd auf Schwarzwild, wenn Sekunden zählen. Gleichzeitig bleibt der Verschlusskasten niedrig genug, um großformatige Zielfernrohre tief über dem Lauf zu montieren. Das reduziert den Augenabstand und verbessert den Anschlag deutlich.
Die beiden Verriegelungswarzen gewährleisten hohe Verschlussfestigkeit auch bei starken Patronen wie der .300 Winchester Magnum oder der 7mm Remington Magnum. Waffenfuzzi testete die T3x Lite in .30-06 Spring und maß einen Gasdruck von 4150 bar – ein Beweis für die robuste Konstruktion, die auch anspruchsvolle Patronen sicher handhabt.
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Ein Alleinstellungsmerkmal der Tikka T3x sind die kaltgehämmerten Läufe mit 20 Millimeter Kontur, die ab Werk verbaut sind. Bei diesem Fertigungsverfahren wird der Laufstahl in der Kälte umgeformt, statt ihn zu fräsen oder zu reiben. Das Ergebnis: Die Stahlstruktur wird verdichtet, was zu höherer Präzision und besserer Hitzeableitung führt.
Die Lauflängen variieren je nach Variante. Die kompakteste Ausführung, die Game Kurz, bietet 50,8 cm. Die Standard-Varianten Lite und CTR kommen mit 51 cm. Längere Varianten sind mit 60 oder 62 cm Lauflänge erhältlich. Exondo beschreibt die Game Kurz dazu: „Kompakter 50,8 cm Lauf für Schalldämpfer, perfekt für Jagd und sportlichen Einsatz mit Balance aus Handlichkeit und Präzision.“
Bei Premium-Varianten wie der Game Kurz und TACT A1 kommen kannelierte Läufe zum Einsatz. Diese Längsnuten reduzieren nicht nur das Gewicht, sondern auch Vibrationen während des Schusses. Die Folge: stabilere Schussgruppenbildung, insbesondere bei mehreren hintereinander abgegebenen Schüssen. Waffufuzzi bestätigt: „Hervorragende Präzision“ bei der Lite-Variante, Exondo attestiert „überragende Präzision durch Vibrationsreduktion“ bei der Game Kurz.
Alle T3x-Modelle verfügen serienmäßig über ein 5/8-24 UNEF-Laufgewinde, den US-Standard für Schalldämpfer. Das spart Anschaffungskosten für teuren Gewindeeinsätze oder Adapter und macht die Büchse sofort „Schalldämpfer-ready“. Für Ansitzjäger bedeutet das: Jagd ohne Gehörschutz, reduzierten Knall auf ca. 120–130 dB bei .308 Winchester und zusätzliche Rückstoßdämpfung durch den Schalldämpfer.
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Die Schaftsysteme unterscheiden sich je nach Variante erheblich. Die Lite und CTR nutzen Polymer-Schäfte mit fester Länge – praktisch, robust und wartungsarm. Die Game Kurz und TACT A1 setzen auf Aluminium-Chassissysteme mit M-LOK-Befestigungspunkte und ARCA-Rail-Kompatibilität. Das ermöglicht die Montage von Zweibeinen, Monopods, Gewehrstützen und weiteren taktischen Komponenten ohne zusätzliche Werkzeuge.
Bei der TACT A1 zeigt sich die Modularität in Vollendung. Das klappbare AR-Chassis ist ambidextrous – also für Links- und Rechtshänder konstruiert. Die 13,5 Zoll lange M-LOK-Vorderschaft bietet unzählige Befestigungspunkte für persönliche Ausstattung. Waffenpro würdigt das: „Modulares AR-Chassis, 13,5″ M-LOK Vorderschaft, individualisierbar.“
Der Abzug der Tikka T3x ist ab Werk einstellbar und kann auf ein Auslösegewicht ab 1000 Gramm eingestellt werden – deutlich leichter als viele Jagdwaffen-Standards. Die Lite und CTR nutzen Single-Stage-Abzüge, ideal für jagdliche Anwendungen mit schnellem, sauberm Bruch. Die TACT A1 verfügt über einen Double-Stage-Abzug, der typisch für Präzisionsschützen ist und mehrere Druck-Phasen bietet.
Alle Modelle werden mit einer Picatinny-Schiene für Zielfernrohre ausgeliefert. Das ist der Standard im modernen Waffenbau und bietet volle Kompatibilität mit Standardringen und Montagen. Offene Visierung ist nicht vorhanden – das spricht für einen modernen Schießansatz mit Optik.
Die Tikka T3x wird in vier Hauptvarianten angeboten, die Gewichte von 3,0 bis 5,1 Kilogramm und Preise von 1.699 bis 3.299 Euro abdecken.
Die T3x Lite wiegt nur 3,0 Kilogramm und kostet ab 1.699 Euro. Das macht sie zur leichtesten Jagdvariante im Portfolio. Sie wird mit einem Polymer-Schaft geliefert und hat eine Lauflänge von 51 Zentimetern. Für Jäger, die Gebirgstouren unternehmen, Pirschgänge durch steileres Gelände machen oder lange Ansitze mit ständiger Positionswechsel erleben, ist die Lite ein Traum.
Der kaltgehämmerte Lauf liefert Jagdgenauigkeit bis 300 Meter problemlos. Waffenfuzzi hebt hervor: „Hervorragende Präzision und angenehmer Anschlag.“ Die Lite ist in Kalibern von .223 Remington bis .300 Winchester Magnum erhältlich, deckt also Rehwild ebenso ab wie Rotwild oder sogar afrikanisches Wild. Die fehlende Modulararität (kein ARCA-Rail, keine M-LOK) ist ein Kompromiss zugunsten des Gewichtes und der Preisgünstigkeit.
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Die T3x CTR (Compact Tactical Rifle) wiegt 3,4 Kilogramm und kostet etwa 300 Euro mehr als die Lite. Der Unterschied liegt in der robusteren Konstruktion und vor allem in der 10er-Stahlmagazin-Kompatibilität. Das macht die CTR zur ersten Wahl für Sportschützen im 100–300-Meter-Bereich und für taktische Anwendungen. Der Schaft ist verstärkt, aber immer noch nicht modular wie bei der Game Kurz.
Die T3x ACE Game Kurz kostet 2.499 Euro und bietet ein Aluminium-Chassis statt Polymer-Schaft. Das Gewicht liegt bei 4,0 Kilogramm – noch tragbar für Jagd, aber deutlich schwerer als die Lite. Der große Vorteil: 50,8 Zentimeter Lauflänge (die kürzeste in der Serie), ARCA-Rail, M-LOK Befestigungen und Cerakote-Beschichtung für höhere Witterungsbeständigkeit.
Exondo lobt: „Perfekt für Jagd und sportlichen Einsatz mit Balance aus Handlichkeit und Präzision.“ Die Game Kurz ist der wahre Allrounder – kurz genug für Drückjagden, modular genug, um Zubehör anzubringen, und präzise genug für sportliche Anlässe.
Das Top-Modell Tikka T3x TACT A1 kostet 3.195–3.299 Euro und ist das einzige Modell speziell für Long-Range-Schießen und PRS-Wettkämpfe konzipiert. Mit einem Gewicht von 4,9–5,1 Kilogramm ist sie schwer, aber diese Masse reduziert Rückstoß und Mündungsfeuer erheblich. Die Lauflänge beträgt 51 Zentimeter.
Das Herz der TACT A1 ist das klappbare AR-Chassis mit 13,5 Zoll M-LOK-Vorderschaft und Double-Stage-Trigger. Ambidextrous bedeutet: Sie funktioniert für Links- und Rechtshänder gleichermaßen. Waffenpro bescheinigt: „Außerordentliche Schussleistung für PRS und DMR.“ Typische Kaliber sind hier 6.5 Creedmoor, 6.5 PRC oder 7mm PRC – Patronen mit flacher Flugbahn und geringer Windanfälligkeit für große Distanzen.
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Die Tikka T3x steht in einer beeindruckend breiten Kaliberpalette zur Verfügung: .223 Remington, .22-250 Remington, .260 Remington, 6.5 Creedmoor, 6.5 PRC, 7mm Remington Magnum, 7mm PRC, .308 Winchester, .30-06 Spring und .300 Winchester Magnum.
Für Rehwild und Raubwild sind .223 Remington und .260 Remington ideal. Sie liefern flache Flugbahnen und ausreichend Energieabbau bis 250 Meter. Die Lite-Variante mit ihrem 3,0-Kilogramm-Gewicht ist hier erste Wahl.
Schwarzwild, Rotwild und Damwild benötigen .308 Winchester, .30-06 Spring oder 6.5 Creedmoor. Diese Patronen haben großzügige Energiereserven und ermöglichen sichere Schüsse bis 300–350 Meter. Für Drückjagden sind die kompakten Varianten (Lite, Game Kurz) ideal.
Gebirgsjagd und Weitschuss profitieren von 7mm Remington Magnum oder .300 Winchester Magnum. Diese Top-Kaliber erreichen Schussdistanzen bis 400+ Meter auch in dünner Bergluft. Hier nimmt auch die Lite-Variante keine Abstriche.
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Die T3x deckt nahezu alle jagdlichen Einsatzszenarien ab. Bei der Ansitzjagd sind die Lite und Game Kurz bevorzugt. Das Schalldämpfergewinde 5/8-24 ist serienmäßig vorhanden – damit lädt sich die Büchse in Ruhe ohne Gehörschutz, was beim nächtlichen Schwarzwild-Ansitz unbezahlbar ist. Die moderate Gewicht macht lange Wartezeiten ohne Ermüdung möglich.
Bei der Drückjagd glänzt vor allem die Game Kurz mit ihrer 50,8-Zentimeter-Lauflänge. Sie lässt sich in dichtem Gelände noch bewegen, ohne zu sperrig zu werden. Der 60-Grad-Öffnungswinkel ermöglicht schnelle Nachladebewegungen, wenn ein zweites Wild folgt. Standard-Varianten wie Lite oder CTR sind ebenfalls nutzbar, aber nicht optimiert.
Die Pirsch profitiert von der leichtesten Variante, der Lite (3,0 Kilogramm). Kilometer-Märsche durch Bergwald oder Flachland ermüden deutlich weniger, wenn die Waffe nur 3 Kilogramm wiegt statt 4 oder 5.
Sportlich zeigt die T3x ihre volle Stärke in Präzisionsdisziplinen. Im 100–300-Meter-Bereich (Standard-Sportschießen) leisten Lite und CTR hervorragende Dienste. Die CTR mit ihrem 10er-Stahlmagazin ist hier besonders praktisch.
Bei Long-Range-Schießen ab 600 Metern und PRS-Wettkämpfen ist die TACT A1 ungeschlagen. Das schwere Chassis (5,1 Kilogramm), der Double-Stage-Trigger und die M-LOK-Modularität machen sie zur perfekten Plattform. Waffenpro: „Außerordentliche Schussleistung für PRS und DMR.“ Kaliber wie 6.5 Creedmoor und 6.5 PRC zeigen in dieser Klasse konstante Präzision auch bei Windvarianzen.
F-Class-Schießen funktioniert ebenfalls hervorragend mit der TACT A1. Die flachen Ballisitiken der Creedmoor-Patronen und die präzisen kaltgehämmerten Läufe ermöglichen minimale Streuungen.
Die hohe Präzision ist das erste Verkaufsargument. Exondo bestätigt: „Überragende Präzision durch Vibrationsreduktion“ dank des kanneliertes Laufs. Die kaltgehämmerten 20-Millimeter-Kontour-Läufe (serienmäßig ab Werk) reduzieren Vibrationen während des Schusses – das Ergebnis sind konsistente Treffpunkte und kleine Schussgruppen.
Die modularen Schäfte sind das zweite große Plus, besonders bei den Varianten Game Kurz und TACT A1. ARCA-Rails und M-LOK-Punkte erlauben, dass jeder Schütze seine Waffe genau nach seinen Bedürfnissen ausstattet. Zwei- oder Einbeinstützen lassen sich anbringen, ohne die Waffe zu beschädigen.
Die Laufqualität wird von allen Testern gelobt. Exondo hebt hervor: „Optimale Hitzeableitung“ durch kannelierte Läufe, Waffenzuzzi beschreibt die „kaltgehärtete“ Konstruktion als Vorteil für Langlebigkeit. Jahrzehnte zwischen Wartungen sind keine Seltenheit.
Der ergonomische Abzug (ab 1000 Gramm einstellbar) ist feiner als bei vielen Konkurrenten. Einzelne Schützen können ihre ideale Auslösekraft einstellen, ohne die Fabrik aufsuchen zu müssen.
Das Schalldämpfergewinde 5/8-24 ab Werk spart Zeit und Geld. Keine teuren Anschraubadapter sind nötig – eine moderne SD passt direkt.
Das Gewicht der TACT A1 (4,9–5,1 Kilogramm) ist ein echter Nachteil für mobile Jagd. Waffenpro kritisiert zwar nicht direkt die T3x, aber das höhere Gewicht in dieser Klasse ist Fakt. Für Jagd über 300 Meter sollte man eher Lite oder Game Kurz wählen.
Der Preis der Premium-Varianten kann abschreckend wirken. Die TACT A1 für 3.195–3.299 Euro kostet deutlich mehr als zum Beispiel die Ruger Precision Rifle (ca. 1.500 Euro). Allerdings zahlt man für die finnische Laufqualität und Modularität.
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Proprietary-Magazine (5 und 10 Schuss Stahlmagazine der T3x) könnten in seltenen Fällen Verfügbarkeitsprobleme bedeuten, wenn man Ersatzmagazine außerhalb Deutschlands besorgt.
Die Sako 85 kostet etwa 2.500 Euro und kommt aus derselben Manufaktur (Sako Ltd.). Sie ist im mittleren Preisbereich der T3x positioniert. Der Unterschied: Die Sako 85 hat optional einen Walnuss-Schaft und gilt als edler, klassischer. Gleichzeitig bietet die T3x moderne M-LOK/ARCA-Modularität, die die Sako 85 nicht hat.
Für Traditionsjäger, die auf Ästhetik Wert legen, kann die Sako 85 die bessere Wahl sein. Wer Wert auf modernes Zubehör und Modularität legt, greift zur T3x.
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Die Ruger American Predator kostet circa 1.200 Euro – 500 Euro weniger als die T3x Lite. Das ist der Grund für ihre Beliebtheit. Allerdings zeigen sich die Unterschiede schnell: Die Ruger hat weniger Lauf-Verarbeitungsqualität, weniger Präzision (typisch 1–1,5 MOA statt der Sub-MOA-Fähigkeit der T3x) und keine Modularität.
Waffufuzzi beschreibt die T3x-Lite als „hervorragende Präzision“ – das erreicht die Ruger nur mit größerem Aufwand. Für absolute Budget-Jäger ist die Ruger American akzeptabel, wer Wert auf Langfristigkeit und Schussgenauigkeit legt, investiert in die T3x.
Die Sauer 100 kostet etwa 1.800 Euro und stammt aus deutscher Fertigung. Sie hat einen ausgezeichneten Ever-Rest-Schaft mit guter Ergonomie. Ein Nachteil: Der Standard-Abzug liegt bei etwa 1500 Gramm, also deutlich schwerer als die T3x ab 1000 Gramm.
Die Sauer 100 ist eine solide Jagdwaffe für Traditionalisten. Wer aber taktische Modularität und feiner einstellbare Abzüge sucht, findet bei der T3x bessere Optionen.
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Die Präzision ist ein Kernelement der T3x-Philosophie. Exondo bescheinigt der Game Kurz: „Überragende Präzision durch Vibrationsreduktion.“ Waffuzzi hebt die Lite hervor: „Hervorragende Präzision.“ Waffenpro erwähnt bei der TACT A1: „Maximale Stabilität.“
Die kaltgehämmerten Läufe mit 20 Millimeter Kontur sind das technische Fundament dieser Präzision. Sie verteilen Hertz gleicher über den gesamten Lauf und reduzieren harmonische Schwingungen – das ist die Basis für Sub-MOA-Gruppenbildung. Mit Match-Munition (Hornady ELD Match, Lapua Scenar) sind Streukreise deutlich unter 2,5 Zentimetern auf 100 Meter realistisch, besonders bei den schweren TACT A1 und Game Kurz-Modellen.
Für Jagdzwecke ist die Lite mit Jagdmunition auf etwa 1–1,5 MOA (4 Zentimeter auf 100 Meter) zu rechnen – vollkommen ausreichend für Schalenwild bis 300 Meter.
Für die Drückjagd ist die T3x bedingt optimiert, aber durchaus einsatzfähig. Die ideale Variante ist die Game Kurz mit ihrer 50,8-Zentimeter-Lauflänge. Sie ist kurz genug, um durch dichtes Unterholz manövriert zu werden, bleibt aber lang genug für vernünftige Ballistik.
Der 60-Grad-Öffnungswinkel ermöglicht schnelle Nachladebewegungen – wichtig, wenn ein zweites oder drittes Wild folgt. Das Standard-5-Schuss-Magazin ist vollkommen ausreichend (Drückjagd-Standard).
Die Lite (3,0 Kilogramm) bietet maximale Mobilität, ist aber bei längerem Bereithalten anstrengend – Drückjagden dauern oft stundenlang. Die TACT A1 und CTR sind zu schwer und zu sperrig für echte Drückjagd-Action.
[RESEARCH FEHLT: Spezifische Drückjagd-Tests und Feldberichte – diese Bewertung basiert auf Konstruktionsmerkmalen, nicht auf langfristigen Felderfahrungen.]
Die Lite und CTR haben polymer-schafte mit fester Länge. Sie sind nicht verstellbar. Standard-Schulterlänge (LOP, Length of Pull) liegt typischerweise bei etwa 35 Zentimetern – für Durchschnittsstatur geeignet. Wer größer oder kleiner ist, benötigt Aftermarket-Lösungen (MDT LSS-XL Chassis, KRG Bravo Schaft, Magpul Hunter Stock).
Die Game Kurz mit Aluminium-Chassis bietet Anpassungsmöglichkeiten. Exondo beschreibt sie als „anpassbarer Schaft.“ Typischerweise sind hier 3–5 Zentimeter LOP-Verstellung möglich, plus verstellbare Backenauflage in Höhe und Länge. Das ermöglicht Feinabstimmung auf den individuellen Schützen.
Die TACT A1 mit AR-Chassis ist maximal modular. Das klappbare Design ermöglicht große LOP-Verstellbereiche (oft 8+ Zentimeter), stufenlos höhen- und längenverstellbare Backenauflagen und Ambidextrous-Design (Links- und Rechtshänder). Waffenpro würdigt das: „Modulares AR-Chassis, individualisierbar.“
Der 60-Grad-Öffnungswinkel bei allen Modellen trägt zusätzlich zur Ergonomie bei – er ermöglicht tiefe Optik-Montagen, was zu natürlicherem Anschlag führt.
Der Rückstoß ist ein kritischer Aspekt beim Schießen. Die T3x zeigt hier deutliche Unterschiede je nach Variante und Kaliber.
Die .223 Remington in der leichten Lite (3,0 Kilogramm) hat praktisch keinen wahrnehmbaren Rückstoß – etwa 5–7 Joule Energie. Anfänger können damit entspannt schießen.
Die .308 Winchester oder .30-06 Spring in der Lite benötigen etwas Schießerfahrung. Mit etwa 20–25 Joule Rückstoßenergie ist es managebar. Waffenfuzzi berichtet: „Angenehmer Anschlag“ bei der Lite .30-06 – das spricht Bände über die ergonomische Gestaltung.
Die 7mm Remington Magnum oder .300 Winchester Magnum in der leichten Lite (3,0 Kilogramm) sind grenzwertig. Mit 35–45 Joule ist ein Schalldämpfer dringend zu empfehlen. Eingeweihte Schützen können damit umgehen.
Die TACT A1 mit 5,1 Kilogramm Gewicht reduziert empfundenen Rückstoß um etwa 30–40 Prozent gegenüber der Lite bei identischem Kaliber. Das schwere Aluminium-Chassis absorbiert Energie besser. Für Long-Range-Shooting mit .300 Winchester Magnum ist die TACT A1 komfortabel.
Das serienmäßige Schalldämpfergewinde 5/8-24 ist hier ein echter Joker. Ein moderner Schalldämpfer reduziert Rückstoß um etwa 10–20 Prozent und moderiert den Knall deutlich.
Alle Tikka T3x-Modelle verfügen serienmäßig über das 5/8-24 UNEF-Laufgewinde. Das ist der US-amerikanische Standard und bietet Zugriff auf hunderte von Schalldämpfer-Modellen: A-TEC H2, B&T Impuls-IIA, SilencerCo Harvester 300 und viele mehr.
Ein Gewindeadapter M18×1 auf 5/8-24 kostet etwa 30–50 Euro, falls man später einen europäischen Schalldämpfer anbringen möchte. Das ist deutlich günstiger als nachträgliches Gewinde-Umarbeiten.
Die Game Kurz mit ihrer 50,8-Zentimeter-Lauflänge ist optimal für Schalldämpfer-Nutzung. Exondo hebt das hervor: „Kompakter 50,8 cm Lauf für Schalldämpfer, perfekt für Jagd.“ Mit Schalldämpfer ergibt sich eine Gesamtlänge von etwa 70–75 Zentimetern – noch handlich. Die Lite ist ähnlich praktisch, die TACT A1 wird mit Schalldämpfer und Vorderschaft sehr lang (80+ Zentimeter).
Für Ansitzjagd ohne Gehörschutz ist ein Schalldämpfer unbezahlbar. Die T3x ist dafür ab Werk gerüstet.
| Variante | Gewicht | Lauflänge | Preis ab | Magazin | Schaft | beste Eignung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lite | 3,0 kg | 51 cm | 1.699 € | 5 Schuss | Polymer | Pirsch, mobile Jagd |
| CTR | 3,4 kg | 51 cm | ca. 1.999 € | 10 Schuss | Polymer | Sportschießen 100–300m |
| Game Kurz | 4,0 kg | 50,8 cm | 2.499 € | 5 Schuss | Al-Chassis | Drückjagd, Allrounder |
| TACT A1 | 4,9–5,1 kg | 51 cm | 3.195–3.299 € | 10 Schuss | Al-Chassis | Long-Range, PRS |
Die Lite ist das Einstiegsmodell – am leichtesten, am günstigsten, am vielseitigsten für klassische Jagd. Wer mehr Stabilität und Zubehör-Optionen möchte, greift zur Game Kurz (+800 Euro). Sportschützen im mittleren Distanzbereich wählen die CTR. Long-Range-Enthusiasten und PRS-Wettkämpfer investieren in die TACT A1 (+1.600 Euro vs. Lite).
Die Sako 85 Carbonlight (ca. 2.500 Euro) ist die edle Alternative aus dem eigenen Hersteller-Konzern. Sie bietet höherwertige Schäfte, aber weniger Modularität als die T3x.
Die Bergara B-14 HMR (ca. 1.800 Euro) ist eine spanische Präzisionsbüchse mit Mini-Chassis-Option. Sie konkurriert eher mit der Game Kurz als mit der Lite.
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Die Browning X-Bolt Pro (ca. 1.600 Euro) ist klassische Jagdwaffe – leicht, zuverlässig, aber nicht modular wie die Game Kurz oder TACT A1.
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Die Accuracy International AT ist das absolute Top-Segment für Long-Range (ca. 5.000+ Euro). Sie ist Konkurrenz für die TACT A1, aber deutlich teurer.
Die Tikka T3x bietet außergewöhnliche Preis-Leistung. Mit Preisen von 1.699 bis 3.299 Euro deckt sie ein breites Budget ab. Die finnische Laufqualität (kaltgehämmerte Läufe, Vibrationsreduktion) ist ab der günstigsten Lite-Variante Standard – nicht Zutat auf teuren Top-Modellen.
Exondo fasst es zusammen: „Perfekt für Jagd und sportlichen Einsatz mit Balance aus Handlichkeit und Präzision.“ Waffenpro ergänzt: „Außerordentliche Schussleistung für PRS und DMR.“ Beide Aussagen erfassen das T3x-Versprechen – Qualität für jeden Einsatzbereich.
Gegenüber der Ruger American Predator (1.200 Euro) zahlt man 500 Euro mehr für erheblich bessere Präzision und kaltgehämmerte Läufe. Gegenüber der Sako 85 (2.500 Euro) spart man bei der Game Kurz (2.499 Euro) Geld und gewinnt moderne Modularität. Die T3x ist nicht das billigste, aber das intelligenteste Investment in dieser Preisklasse.
Die Lite-Variante ist perfekt für Jäger, die mobil unterwegs sind – ob Pirsch, Gebirgsjagd oder lange Ansitzmarathons. 3,0 Kilogramm Gewicht, hochpräzise, vielseitige Kaliberauswahl, ab 1.699 Euro.
Die Game Kurz richtet sich an Schützen, die sowohl jagdlich als auch sportlich aktiv sind. Kompakter 50,8-Zentimeter-Lauf, modular, noch tragbar mit 4,0 Kilogramm, ideal mit Schalldämpfer.
Die CTR ist spezialist für Sportschützen im 100–300-Meter-Bereich und für taktische Anwendungen – das 10er-Stahlmagazin ist hier das Verkaufsargument.
Die TACT A1 sprechen Long-Range-Enthusiasten und PRS-Wettkämpfer an. 5,1 Kilogramm Stabilität, modulares AR-Chassis, Double-Stage-Trigger, ambidextrous – wer die Distanz sucht, findet hier seine Waffe.
Alle Varianten vereinen finnische Fertigungsqualität, kaltgehämmerte Läufe serienmäßig, das seltene 5/8-24-Schalldämpfergewinde ab Werk und hohe Zuverlässigkeit. Mit der Tikka T3x kauft man nicht nur eine Waffe, sondern ein System, das Jahrzehnte hält.
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