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Sako 85

Ab 4.669,00 €
Brand: Sako
Lauflänge: 51
Model: Sako 85
Die Sako 85 ist eine finnische Premium-Repetierbüchse mit kontrolliertem Rundlauf-Verschluss des Herstellers Sako (Beretta-Gruppe), erhältlich in sieben Hauptvarianten (Bavarian, Carbonlight, Carbon Wolf, Synthetic, Grey Wolf, Black Bear, Brown Bear) und über 20 Kalibern von .222 Rem bis .416 Rigby – ausgelegt für Ansitz, Pirsch, Bergjagd und Großwildjagd. Charakteristische Merkmale sind drei Aktionsgrößen (S/M/L) für optimale Kaliberanpassung, mechanisch verstellbarer Einzelabzug, serienmäßiges Laufgewinde für Schalldämpfer, abnehmbares Kastenmagazin (4–6 Schuss) und Gewicht zwischen 3,1 kg (Carbonlight) und 3,8 kg (Bavarian). Die modulare Konstruktion ermöglicht Kaliberwechsel durch Magazin- und Schafttausch; Preisbereich 2.400–4.500 EUR je nach Variante und Kaliber.
Variant
Kaliber
Bleifreie Munition
Geschossart
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde
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Die Sako 85 – finnische Premium-Repetierbüchse für anspruchsvolle Jäger

Die Sako 85 ist eine finnische Premium-Repetierbüchse für anspruchsvolle Jäger und Sportschützen, die präzise Verarbeitung, modulare Vielseitigkeit und kontrollierte Rundlauf-Mechanik kombiniert. Wenn Sie eine hochwertige Jagdbüchse kaufen und im Preisvergleich verschiedene Varianten bewerten möchten, bietet die Sako 85 eine überzeugende Kombination aus finnischer Handwerkskunst und modernem Design. Das Modell wurde 2006 als Nachfolger der bewährten Sako 75 eingeführt und hat sich seitdem als zuverlässige Waffe für europäische und internationale Jagdeinsätze etabliert.

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Mit über 20 verfügbaren Kalibern – von .222 Rem bis .416 Rigby – deckt die Sako 85 Repetierbüchse alle relevanten Wildarten ab. Das Gewicht variiert je nach Ausführung zwischen 3,1 kg (Carbonlight-Variante) und 3,8 kg (Bavarian mit Holzschaft), was sie sowohl für schwere Ansitzjagd als auch für anstrengende Bergtouren geeignet macht. Der typische Preisbereich in Deutschland liegt zwischen 2.400 EUR für die Einstiegsvariante Synthetic und 4.500 EUR für die Magnum-Ausführung Brown Bear – eine Investition, die sich durch die langfristige Haltbarkeit und Zuverlässigkeit rechtfertigt.

Hinter der Sako 85 steht das finnische Traditionsunternehmen Sako, das seit 1921 Präzisionswerkstatt betreibt und zur Beretta-Gruppe gehört. Diese Herkunft ist kein Marketing-Gimmick: Die finnische Jagdtradition und Fertigungskultur prägen jedes Detail dieser Waffe. Drei unterschiedliche Aktionsgrößen (S für Short-Kaliber wie .223 Rem, M für Medium-Patronen wie .308 Win und L für Langpatronen wie .300 Win Mag) ermöglichen eine optimale Anpassung an das jeweilige Kaliber – eine Besonderheit, die nicht alle Mitbewerber bieten. Der mechanisch verstellbare Einzelabzug und der kontrollierte Rundlauf-Verschluss garantieren höchste Wiederholgenauigkeit und sichere Patronenzuführung selbst unter extremen Bedingungen.

Technische Konstruktion: Bewährtes System mit modernem Konzept

Die Sako 85 basiert auf einem klassischen Geradezug-Repetiersystem mit kontrolliertem Rundlauf-Verschluss, was sich besonders in hoher Wiederholgenauigkeit und sicherer Patronenzuführung zeigt. Dieses technische Konzept ist nicht neu, hat sich aber über Jahrzehnte in skandinavischen Jagdrevieren bewährt – ein Qualitätsmerkmal, das moderne Designer nicht leichtfertig ignorieren.

Mit einem Gewicht von 3,1 kg in der leichtesten Ausführung (Carbonlight) bis 3,8 kg bei der Premium-Variante (Bavarian) und verfügbaren Lauflängen von 51 bis 61 cm eignet sich die Waffe für vielseitige Jagdeinsätze. Von der Bergjagd, wo jedes Gramm zählt, bis zum Ansitz auf schweres Wild, wo das Ruhegewicht mehr Stabilität bringt – die Sako 85 lässt sich dem konkreten Einsatzzweck anpassen. Die Kaliberauswahl von .222 Rem bis .416 Rigby deckt alle relevanten europäischen und amerikanischen Standardpatronen ab und ermöglicht jagdliche Einsätze von Rehwild bis Großwild in einer einzigen Waffenplattform.

Das modulare Magazinsystem arbeitet mit abnehmbaren Kastenmagazinen, die je nach Kaliber 4 bis 6 Schuss aufnehmen. Dieser praktische Vorteil wird oft unterschätzt: Ein Kaliberwechsel ist nicht an den nächsten Waffenschmied gebunden, sondern erfolgt durch Austausch des Magazins und gegebenenfalls des kompletten Schaftsystems. Der mechanisch verstellbare Abzug ermöglicht individuelle Anpassung an die Schießweise – ein Präzisionsvorteil, der beim Sportschießen und bei der jagdlichen Schussabgabe gleichermaßen wertvoll ist.

Ein besonderes Plus ist das serienmäßige Laufgewinde für Schalldämpfer, das bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis oder durch nachträgliche Gewindearbeiten verfügbar ist. In Zeiten, in denen Schallschutz in der modernen Jagdpraxis eine immer wichtigere Rolle spielt, spart dieses Feature nicht nur Kosten, sondern auch Zeit. Die Sicherung ist eine bewährte Zweistellungs-Flügelsicherung am Verschluss, die zuverlässig funktioniert, ohne komplexe Elektronik oder Mehrkomponentensysteme zu benötigen.

Merkmal Spezifikation
Hersteller Sako (Beretta-Gruppe), Finnland
Waffentyp Repetierbüchse
System Geradezugrepetierer mit kontrolliertem Rundlauf-Verschluss
Aktionsgrößen S (Short), M (Medium), L (Long)
Verfügbare Kaliber .222 Rem, .223 Rem, .243 Win, 6,5×55 SE, .270 Win, 7×64, .308 Win, .30-06, 8×57 IS, .300 Win Mag, 9,3×62, .338 Win Mag, .375 H&H, .416 Rigby und weitere (über 20 insgesamt)
Magazinkapazität 4–6 Patronen (kaliberabhängig), abnehmbares Kastenmagazin
Lauflänge 51 cm, 56 cm, 57 cm, 61 cm (variantenabhängig)
Gesamtlänge ca. 104–118 cm (je nach Lauflänge und Schaft)
Gewicht ohne Optik 3,1 kg (Carbonlight) bis 3,8 kg (Bavarian)
Schaftmaterialien Walnuss (Bavarian), Laminat (Grey Wolf, Black Bear), Carbon (Carbonlight, Carbon Wolf), Kunststoff (Synthetic)
Abzug Mechanisch verstellbarer Einzelabzug
Sicherung Zweistellungs-Flügelsicherung am Verschluss
Visierung Keine mechanische Visierung ab Werk, Prismenmontageschiene für Zielfernrohre
Laufgewinde Für Schalldämpfer serienmäßig vorhanden
Besonderheiten Linksausführung verfügbar, austauschbare Magazine, modulares Aktionssystem

Varianten der Sako 85 – für jeden Jagdstil die richtige Auswahl

Die Sako 85 wird in sieben Hauptvarianten angeboten, die sich in Schaftmaterial, Gewicht und Ausstattungsniveau unterscheiden. Diese Vielfalt ermöglicht es, die Waffe exakt an die persönlichen Anforderungen anzupassen – ein Vorteil gegenüber Modellen mit starrer Ausstattung.

Sako 85 Bavarian – das Premium-Modell mit Charakter

Die Bavarian ist das Prestige-Modell für Jäger, die Wert auf klassische Ästhetik legen. Mit ihrem Walnussschaft (Ölfinish), dem Pistolgriff und den schnittverzierten Flächen verkörpert sie die traditionelle europäische Jagdbüchse. Das Gewicht liegt bei 3,6 bis 3,8 kg, was für ruhige Ansitzjagd ideal ist – das höhere Ruhegewicht sorgt für natürliche Stabilität auf der Schießauflage. Der Startpreis liegt bei etwa 3.200 EUR, variiert aber nach Kaliber und aktuellem Marktangebot.

Sako 85 Carbonlight – die Fliegengewichtin für Bergjäger

Für jeden Gramm, das zählt, ist die Carbonlight die richtige Wahl. Mit gerade mal 3,1 kg ist sie die leichteste Variante der Sako 85 und bietet einen Gewichtsvorteil von etwa 0,5 bis 0,7 kg gegenüber der Bavarian. Der Carbon-Schaft ist nicht nur leicht, sondern auch extrem widerstandsfähig und witterungsbeständig. Bergjäger, die lange Fußmärsche bewältigen müssen, werden diesen Gewichtsvorteil nach einigen Stunden zu schätzen wissen. Der Preis startet bei etwa 3.800 EUR und macht sie zur teuersten Variante – ein Preis für Spezialisierung.

Sako 85 Carbon Wolf – der ausgewogene Mittelweg

Die Carbon Wolf bietet einen praktischen Kompromiss: Carbon-Schaft für Gewichtsersparnis (zwischen Carbonlight und Holzschaft), grauem Finish für modernes Aussehen und moderates Gewicht. Sie richtet sich an Jäger, die vielseitig unterwegs sind – mal zu Fuß in den Bergen, mal beim Ansitz im Revier. Der Preis liegt im mittleren Segment und macht sie zu einer vernünftigen Alternative zur puristischen Carbonlight.

Sako 85 Synthetic – das Preis-Leistungs-Modell

Die Synthetic-Variante mit Kunststoffschaft ist die preiswerteste Ausführung und startet bei etwa 2.400 EUR. Dies ist nicht das billigste verfügbare Modell – es ist das günstigste Modell dieser Premium-Waffe. Der Kunststoffschaft ist robust, witterungsunabhängig und erfordert weniger Pflege als Holz oder Laminat. Für Praktiker, die ihre Waffe wirklich benutzen und nicht wegen des Glanzes beaufsichtigen, ist die Synthetic eine intelligente Wahl. Sie leistet das Gleiche wie ihre teureren Schwestern, nur eben ohne kosmetische Extras.

Sako 85 Grey Wolf und Black Bear – Laminatschäfte für raue Bedingungen

Diese beiden Varianten nutzen Laminatschäfte (grau oder schwarz), die extreme Witterungsbeständigkeit bieten und sich deutlich weniger verformen als Holz. Sie sind die ideale Wahl für Jagdreviere mit feuchtem Klima, Frost oder extremen Temperaturschwankungen. Das Gewicht liegt bei etwa 3,5 kg – schwerer als die Synthetic, aber immer noch handlich. Der Preis bewegt sich im mittleren Segment zwischen der Synthetic und der Bavarian.

Sako 85 Brown Bear – die Spezialistin für Großwild und Magnum-Kaliber

Die Brown Bear ist die verstärkte Variante für Magnum-Patronen wie .375 H&H und .416 Rigby. Ein dickerer Schaft und robustere Konstruktion tragen dem höheren Rückstoß und der Belastung dieser Kaliber Rechnung. Jagdreisende, die auf afrikanisches Großwild oder skandinavische Bären spekulieren, finden in der Brown Bear ihre Waffe. Der Preis kann bis 4.500 EUR erreichen – das oberste Ende der Sako 85-Spanne. Allerdings: Für europäische Jagd (Elch, Wildschwein, Rotwild) ist die Brown Bear überspecifiziert; hier genügt die Standard-Action vollkommen.

Alle Varianten sind auch in Linksausführung verfügbar – eine Selbstverständlichkeit, die nicht alle Hersteller bieten. Verfügbarkeit kann nach Kaliber und Variante schwanken; oft ist eine Vorbestellung erforderlich.

Jagdliche Eignung – von Rehwild bis Großwild

Die Sako 85 ist primär als vielseitige Jagdwaffe konzipiert und deckt durch ihre Kaliberauswahl von .222 Rem bis .416 Rigby nahezu alle Wildarten und Jagdszenarien ab.

Wild und Kaliber – die richtige Paarung

Für Rehwild und Gamswild sind Kaliber wie .243 Win oder 6,5×55 SE ideal. Die Carbonlight-Variante mit nur 3,1 kg ist hier perfekt: Sie ermöglicht lange Bergmärsche ohne Ermüdung und bietet präzise Schussabgabe auf Distanzen bis 300 Meter – der Standard für moderne Jagd. Ein Rehbock auf 200 Metern ist mit dieser Kombination schnell und sauber erlegt.

Rotwild und Schwarzwild verlangen nach kraftvolleren Patronen wie .308 Win, .30-06 oder 7×64. Diese sind die Standardkaliber europäischer Jagd und für die Sako 85 in allen Varianten verfügbar. Das ausgewogene Gewicht (3,4 bis 3,8 kg je nach Modell) und die Balance der Waffe machen sowohl den Ansitz als auch die Pirsch praktikabel. Der mechanisch verstellbare Abzug ermöglicht eine feinen Schussauslösung, die gerade bei Rotwild entscheidend ist.

Für Großwild (Elch in Skandinavien, Bär, afrikanisches Wild) stehen die stärkeren Kaliber bereit: 9,3×62, .338 Win Mag, .375 H&H oder .416 Rigby. Die Brown Bear Variante ist hier die erste Wahl. Mit ihrer verstärkten Konstruktion und dem höheren Ruhegewicht bewältigt sie den intensiveren Rückstoß ohne zu überfordern.

Jagdarten in der Praxis

Beim Ansitz entwickelt die Sako 85 ihre Stärken vollständig. Das Ruhegewicht ist ideal für lange Wartezeiten; die Waffe kann bequem aufgelegt werden. Die stabile Konstruktion mit dem kontrollierten Rundlauf-Verschluss sorgt dafür, dass der präzise Schuss aus der Ruhe sitzt. Ein Rehbock, der in der Dämmerung herankommt, wird nicht durch Waffenbewegung verscheucht.

Bei der Pirsch zählen Handlichkeit und Gewicht. Hier zeigt die Carbonlight ihre Überlegenheit: Mit 3,1 kg bleibt die Waffe auch nach stundenlangem Tragen angenehm. Die schnelle Anschlagsbereitschaft ist durch das moderate Gewicht gegeben. Ein überraschtes Stück Wild erlaubt oft nur Sekunden zum Schießen – die Sako 85 ist bereit.

In den Bergen ist Leichtheit entscheidend. 500 Höhenmeter mit einer 3,8-kg-Holzbüchse sind anstrengend. Die Carbonlight-Variante macht diesen Einsatz deutlich angenehmer. Zudem: Bergjagd erfordert lange, präzise Schüsse – die Sako 85 ist dafür konstruiert.

Drückjagden sind eine Schwachstelle des Geradezug-Repetierers. Diese Jagdart erfordert schnelle Folgeschüsse auf bewegliches Wild – genau das ist nicht die Stärke eines klassischen Geradezugs. Für ruhige Nachsuchen und kontrollierte Schüsse funktioniert die Sako 85 aber hervorragend.

Der kontrollierte Rundlauf-Verschluss trägt in allen Szenarien dazu bei, dass die Patronenzuführung auch bei Kälte, Nässe oder Verschmutzung zuverlässig funktioniert. Dies ist kein theoretisches Merkmal – in skandinavischen Revieren unter extremen Bedingungen hat sich dieses System über Jahrzehnte bewährt.

Präzision und praktische Schießeigenschaften

Die Sako 85 ist werksseitig auf Sub-MOA-Präzision ausgelegt, was Streukreise unter etwa 3 cm auf 100 Meter bedeutet. Der kontrollierte Rundlauf-Verschluss und die steife Systemkonstruktion bilden die Basis für hohe Wiederholgenauigkeit und konsistente Schussabgaben. Konkrete MOA-Angaben aus unabhängigen Tests liegen jedoch nicht vor – hier wären Testberichte von Fachmedien wertvoll, sind aber nicht in verfügbaren Quellen dokumentiert.

Drückjagd-Tauglichkeit und Schnelligkeit

Als Geradezug-Repetierer ist die Sako 85 primär für ruhige, präzise Schüsse konzipiert. Bei schnellen Folgeschüssen – etwa auf flüchtendes Schwarzwild – ist sie langsamer als Selbstladewaffen oder Kipplaufbüchsen mit Schnellwechsel-System. Für Ansitz, Pirsch und sorgfältige Nachsuche ist die Mechanik hingegen ideal. Der Schütze hat Zeit, zu zielen und den Abzug bewusst zu betätigen.

Schaftlängen und ergonomische Anpassung

Eine werksseitige Schaftlängen-Verstellung bietet die Sako 85 nicht. Schützen mit speziellen Anforderungen (sehr lange oder sehr kurze Arme) müssen auf individuelle Schaftanpassung oder Wechselschäfte zurückgreifen. Die Bavarian-Variante hat einen Pistolgriff für einen steileren Anschlag; die Synthetic hat einen geraderen Schaft für klassischere Haltungen. Diese Unterschiede sind praktisch spürbar.

Rückstoß-Charakteristik nach Variante

Der kontrollierte Rundlauf gilt generell als rückstoßarm, da die Patronenhülse fest am Stoßboden anliegt – im Vergleich zu Push-Feed-Systemen vieler anderer Hersteller. Konkrete Rückstoß-Messungen in Joule liegen nicht vor. Praktisch beobachtet: Schwerere Varianten wie die Bavarian (3,8 kg) dämpfen Rückstoß besser als leichte Modelle wie die Carbonlight (3,1 kg). Für Schützen mit Rückstoß-Empfindlichkeit ist eine der schwereren Varianten mit größerem Kaliber die sinnvollere Wahl.

Laufgewinde und Schalldämpfer-Integration

Alle aktuellen Sako 85 Modelle haben serienmäßig Laufgewinde (typisch M15×1 oder M18×1, je nach Kaliber). Dies spart erhebliche Kosten für nachträgliche Gewindearbeiten und ermöglicht sofortige Schalldämpfer-Nutzung. In Zeiten, in denen Schallschutz in der Jagdpraxis eine zunehmend wichtige Rolle spielt – sowohl für den Schützen als auch für die Wildökologie – ist dieses Feature besonders wertvoll.

Vor- und Nachteile – ehrliche Einschätzung

Da aktuelle Testberichte und Langzeiterfahrungen in verfügbaren Quellen nicht dokumentiert sind, basiert die folgende Einschätzung auf allgemeinen Konstruktionsmerkmalen und jagdlichem Fachwissen.

Stärken der Sako 85

Der kontrollierte Rundlauf-Verschluss gilt als besonders zuverlässig bei extremen Witterungsbedingungen und sorgt für konsistente Patronenzuführung. Das System hat sich in skandinavischen Jagdrevieren seit Jahrzehnten bewährt – ein Qualitätsmerkmal, das nicht leichtfertig ignoriert werden sollte.

Das modulare Konzept mit drei Aktionsgrößen ermöglicht eine optimale Balance für jedes Kaliber. Kurze Verschlüsse für .223 Rem reduzieren unnötiges Gewicht; lange Verschlüsse für Magnum-Patronen sorgen für korrekten Sitz der Patrone. Dies verbessert Handhabung und Präzision gleichermaßen.

Die breite Kaliberauswahl von über 20 Optionen in einer Waffenplattform ist selten. Ein Kaliberwechsel erfordert nur einen Magazin- und eventuellen Schaftwechsel – nicht den Kauf einer komplett neuen Waffe.

Laufgewinde für Schalldämpfer sind serienmäßig vorhanden, was bei der Konkurrenz oft Aufpreis oder Nacharbeit bedeutet. Dies spart Kosten und Zeit.

Die finnische Fertigungsqualität und die Herkunft aus dem Hause Sako (seit 1921) sprechen für sich. Es handelt sich nicht um Marketing, sondern um dokumentierte Handwerkskunst.

Schwachstellen der Sako 85

Der Preis liegt deutlich über Mittelklasse-Konkurrenten. Eine Tikka T3x kostet beispielsweise etwa 1.000 bis 1.500 EUR weniger. Für Einsteiger ist die Sako 85 eine erhebliche finanzielle Investition.

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Als Geradezug-Repetierer ist die Nachladerate langsamer als bei Halbautomaten oder Kipplaufbüchsen mit Schnellwechsel-System. Dies macht die Waffe für schnelle Drückjagd-Nachschüsse weniger geeignet.

Das Fehlen einer mechanischen Visierung erfordert zwingend ein Zielfernrohr. Ein Ausfall der Optik legt die Waffe komplett lahm – im Gegensatz zu Modellen mit Notvisierung.

Die Standard-Varianten ohne Laminat oder Carbon (also die Bavarian mit Holzschaft) erfordern regelmäßige Pflege. Holz verformt sich bei Witterungswechsel; dies kann langfristig die Präzision beeinflussen.

Konkurrenzvergleich – Sako 85 gegen andere Premium-Repetierer

Am Markt gibt es mehrere Alternativen, die Jäger in ähnlichen Preisklassen oder für ähnliche Einsatzzwecke in Betracht ziehen.

Sako 85 vs. Tikka T3x Lite – das finnische Geschwisterpaar

Die Tikka T3x ist die günstigere Schwester der Sako 85 (beide stammen aus dem Hause Sako und der Beretta-Gruppe) und kostet etwa 1.000 bis 1.500 EUR weniger. Sie bietet solide Verarbeitung und zuverlässige Jagdfunktion, hat aber weniger Premium-Features. Der T3x fehlt beispielsweise der mechanisch verstellbare Abzug; der Schaft ist funktionaler als elegant. Für Jäger mit kleinerem Budget ist die Tikka T3x die logische Wahl. Wer höchste Verarbeitungsqualität, multiple Schaftvarianten und Maximum-Vielseitigkeit sucht, greift zur Sako 85.

Sako 85 vs. Blaser R8 Professional – Modulsystem gegen Klassik

Die Blaser R8 ist das Premium-Modulsystem mit austauschbaren Läufen und gilt als schnellste Repetierbüchse am Markt. Sie kostet jedoch mindestens 4.500 EUR für das Grundmodell – und das ohne Wechselläufe. Mit kompletten Wechsellauf-Sätzen kann die Gesamtinvestition deutlich höher liegen. Der Vorteil der Blaser: Multi-Kaliber-Fähigkeit ohne Waffenwechsel (nur Lauf und Verschluss wechseln). Der Nachteil: höhere Komplexität, höhere Wartungsanforderungen. Der Vorteil der Sako 85: klassisches, bewährtes Repetiersystem, keine Modulsystem-Komplexität, deutlich einfacher zu bedienen. Welche Waffe besser ist, hängt von den Anforderungen ab – nicht vom Preis allein.

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Sako 85 vs. Sauer 404 Classic – deutsches Gegenstück

Die Sauer 404 ist der direkteste deutsche Konkurrent mit ähnlichem Preisniveau (3.000 bis 5.000 EUR). Beide Waffen bieten Premium-Verarbeitung, modulare Konzepte und hochwertige Schaftausstattung. Die Sauer wird oft mit Wechsellauf-Optionen beworben; die Sako 85 setzt auf Kaliber-Vielfalt in einer Aktion. Objektive Vergleichsdaten zu Gewicht, Abzugsqualität und Präzision sind schwer zu finden – hier würde ein direkter Test Klarheit schaffen.

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Sako 85 vs. Mauser M18 – Budget-Alternative

Die Mauser M18 ist ein solider Mittelklasse-Repetierer ab etwa 700 EUR. Sie bietet zuverlässige Jagdfunktion, aber weniger Premium-Verarbeitung und weniger Schaftvarianten. Für Praktiker, die ihre Waffe benutzen und nicht gehätschelt werden sollen, ist die M18 eine preiswerte Alternative. Für Jäger, die Wert auf Verarbeitungsqualität, Schaftvielfalt und langfristige Wertstabilität legen, ist die Sako 85 die bessere Wahl.

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Wann welches Modell wählen?

Sako 85: Für Jäger, die Premium-Qualität ohne Modulsystem-Komplexität suchen und Wert auf finnische Handwerkskunst und umfangreiche Schaftvarianten legen.

Tikka T3x: Für preisbewusste Jäger mit gleicher finnischer Basis und zuverlässiger Mechanik.

Blaser R8: Für Multi-Kaliber-Nutzer mit großem Budget, die häufig Kaliber wechseln.

Sauer 404: Für Fans deutscher Fertigung mit Wechsellauf-Option.

Mauser M18: Für absolute Budget-Orientierung und pragmatische Nutzer.

Häufig gestellte Fragen zur Sako 85

Was kostet die Sako 85?

Die Sako 85 kostet je nach Variante zwischen etwa 2.400 EUR (Synthetic) und 4.500 EUR (Brown Bear in Magnum-Kaliber). Die beliebte Bavarian-Variante liegt bei etwa 3.200 EUR, die leichte Carbonlight bei circa 3.800 EUR. Preise variieren nach Händler, Kaliber und aktuellem Marktangebot erheblich. Ein Preisvergleich über mehrere Händler lohnt sich.

Welche Kaliber sind für die Sako 85 verfügbar?

Die Sako 85 ist in über 20 Kalibern erhältlich, von .222 Rem bis .416 Rigby. Zu den beliebtesten zählen .243 Win (Rehwild), 6,5×55 SE (Gamswild), .308 Win (Universalkaliber), .30-06 (Rotwild), 7×64 (europäischer Standard), 9,3×62 (Großwild) und .375 H&H (afrikanisches Wild). Magnum-Kaliber wie .300 Win Mag und .338 Win Mag sind in der Standard-Action verfügbar; die schwersten Kaliber wie .375 H&H und .416 Rigby sind auf die Brown Bear Variante beschränkt.

Was ist der Unterschied zwischen Sako 85 und Tikka T3x?

Beide stammen von Sako und der Beretta-Gruppe, aber die Sako 85 ist die Premium-Linie. Sie bietet höhere Verarbeitungsqualität, einen mechanisch verstellbaren Abzug und mehr Schaftvarianten (Bavarian, Carbonlight, Carbon Wolf, Grey Wolf, Black Bear, Brown Bear). Die Tikka T3x kostet etwa 1.000 bis 1.500 EUR weniger und ist die solide Budget-Alternative mit weniger Extras. Wer viel Wert auf Ästhetik und maximale Vielseitigkeit legt, wählt die Sako 85.

Ist die Sako 85 für Linkshänder verfügbar?

Ja, alle Hauptvarianten der Sako 85 sind auch in Linksausführung erhältlich. Die Verfügbarkeit kann je nach Händler und Kaliber variieren; eine Vorbestellung ist oft erforderlich. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber manchen Konkurrenten, die Linkshänder ignorieren.

Wie schwer ist die Sako 85?

Das Gewicht variiert je nach Variante erheblich. Die Carbonlight wiegt etwa 3,1 kg, die Synthetic circa 3,4 kg, die Grey Wolf etwa 3,5 kg und die Bavarian 3,6 bis 3,8 kg (alle Angaben ohne Optik und Munition). Schwerere Varianten bieten bessere Rückstoßdämpfung und ruhigere Ruheposition beim Ansitz; leichtere sind für Bergjagd und lange Fußmärsche vorteilhaft. Der Gewichtsunterschied von etwa 0,5 bis 0,7 kg zwischen Carbonlight und Bavarian spielt über einen anstrengenden Jagdtag hinweg eine merkliche Rolle.

Hat die Sako 85 Laufgewinde für Schalldämpfer?

Ja, alle aktuellen Sako 85 Modelle haben serienmäßig Laufgewinde (typisch M15×1 oder M18×1, je nach Kaliber). Ein nachträgliches Gewindeschneiden ist nicht erforderlich. Dies spart Kosten und Wartezeit und ermöglicht sofortige Schalldämpfer-Nutzung – ein praktischer Vorteil in Zeiten, in denen Schallschutz zunehmend wichtiger wird.

Welche Sako 85 Variante ist die beste?

Es gibt keine objektiv beste Variante – es kommt auf den Einsatzbereich an. Für Bergjagd ist die Carbonlight (3,1 kg) ideal wegen ihres Leichtgewichts. Für Ansitz die ausgewogene Bavarian (3,6 kg) mit ihrem eleganten Schaft und besserer Rückstoßdämpfung. Für raue Bedingungen und schlechtes Wetter die wetterfeste Grey Wolf. Für Magnum-Kaliber und schweres Großwild die verstärkte Brown Bear. Für preisbewusste Praktiker die robuste Synthetic als Preis-Leistungs-Modell. Die richtige Wahl ergibt sich aus Ihren jagdlichen Anforderungen – nicht aus der Marktbewertung.

Sako 85 jetzt im Preisvergleich

Die Sako 85 ist eine durchdachte Investition für anspruchsvolle Jäger, die langfristige Qualität, Vielseitigkeit und finnische Handwerkskunst schätzen. Mit über 20 Kalibern, sieben Varianten und bewährter Konstruktion deckt sie nahezu alle jagdlichen Einsatzszenarios ab – von der leichten Bergjagd bis zur schweren Großwildjagd. Der Preis von 2.400 bis 4.500 EUR ist kein Schnäppchen, aber für eine Premium-Repetierbüchse mit dieser Ausstattungsbreite fair kalkuliert.

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Quellen

  • Sako (Hersteller)
  • Deutsche Waffenhändler und Fachhändler
  • Allgemeines jagdliches Fachwissen und Konstruktionsprinzipien von Repetierbüchsen
Brand: Sako
Lauflänge: 51
Model: Sako 85
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