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Hinter dem Modell steht Mauser, eine der traditionsreichsten Waffenmarken Deutschlands mit über 150 Jahren Erfahrung im Büchsenbau. Mit der Markteinführung 2024 positioniert das Unternehmen die M25 als Geradezug-Repetierer der neuen Generation – technisch eigenständig, nicht als Fortführung älterer Baureihen. Das Herzstück ist die Spread-Lock-250-Verriegelung mit zwei Stützklappen und einer Anlagefläche von 66 mm², die den Verschluss direkt im Lauf arretiert. Diese Konstruktion schafft eine außergewöhnliche Verriegelungsfestigkeit, die auch Magnumkaliber wie 7mm Rem. Mag. und .300 Win. Mag. sicher beherrscht.
Weitere technische Highlights sind der stufenlos einstellbare Direktabzug zwischen 700 und 1.700 g, die korrosionsresistente Plasmaoxid-Laufoberfläche, ein Single-Base-Mount für die schnelle Optik-Montage sowie das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 für Schalldämpfer. Die drei Varianten – Mauser M25 Max (Schichtholz), Mauser M25 Extreme (Polymer) und Mauser M25 Pure (Walnuss) – teilen dieselbe Systemtechnik und unterscheiden sich vor allem im Schaftmaterial. Damit deckt die Büchse ein breites Einsatzspektrum ab: von der Drückjagd über Pirsch und Ansitz bis hin zum sportlichen Präzisionsschießen.
Der entscheidende Unterschied zur klassischen Drehverschluss-Büchse liegt im Geradezug-Prinzip: Beim Nachladen zieht der Schütze den Verschluss geradelinig nach hinten und schiebt ihn ebenso geradelinig wieder vor – ohne die beim Drehverschluss notwendige Drehbewegung. Das ermöglicht erheblich schnellere Schussfolgen, weil die Waffe dabei nicht von der Schulter abgesetzt werden muss. Besonders bei der Drückjagd, wo flüchtiges Wild in Sekunden die Schusslinie quert, ist dieser Zeitgewinn ein echter taktischer Vorteil.
Die Mauser M25 realisiert dieses Prinzip mit der Spread-Lock-250-Verriegelung. Zwei seitliche Stützklappen spreizen sich beim Schließen des Verschlusses radial auf und verriegeln mit einer Gesamtanlagefläche von 66 mm² direkt im Lauf. Diese großflächige Abstützung verteilt die Gasdruckkräfte beim Schuss auf eine breite Fläche, was die Konstruktion auch für die leistungsstarken Magnumkaliber ausreichend stabil macht.
Ca. 3,6 kg ohne Optik – für einen Repetierer dieser Klasse und dieses Kaliberspektrums ist das ein verhältnismäßig niedriges Gewicht. Auf der Pirsch oder in der Gebirgsjagd, wo jedes Kilogramm zählt, macht sich dieser Unterschied über einen langen Jagdtag spürbar bemerkbar.
Das Kaliberangebot umfasst neun Varianten: .223 Rem., .243 Win., 6,5×55 SE, 6,5 Creedmoor, .308 Win., .30-06 Spring., 8×57 IS, 7mm Rem. Mag. und .300 Win. Mag. Damit reicht die Spanne vom leichten Raubwildkaliber bis zur Hochgebirgspatrone für starkes Schalenwild. Standardkaliber erhalten einen 51 cm langen Lauf – kompakt genug für enge Reviere und den Hochsitz. Magnumkaliber kommen mit einem 62 cm Lauf, der die höhere Treibladungsenergie vollständiger in Geschossgeschwindigkeit umsetzt und damit die Leistung auf weite Distanzen sichert.
Der stufenlos einstellbare Direktabzug lässt sich zwischen 700 und 1.700 g anpassen. Das untere Ende eignet sich für konzentriertes Präzisionsschießen auf dem Stand, das obere Ende gibt Sicherheit bei der aktiven Bewegungsjagd. Die Plasmaoxid-Beschichtung des Laufs schützt die Oberfläche zuverlässig vor Korrosion – ein handfester Vorteil bei schlechtem Wetter oder feuchten Revieren. Das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 macht die Büchse ohne Umbau kompatibel mit gängigen Schalldämpfern mit M15×1-Gewinde. Die Optik-Montage erfolgt über den Single-Base-Mount direkt am Receiver, der eine stabile und reproduzierbare Auflage für Zielfernrohre bietet.
| Hersteller | Mauser |
| Modell | M25 |
| Waffentyp | Repetierbüchse |
| System | Geradezug-Repetierer (Spread-Lock-250-Verriegelung) |
| Kaliber | .223 Rem., .243 Win., 6,5×55 SE, 6,5 Creedmoor, .308 Win., .30-06 Spring., 8×57 IS, 7mm Rem. Mag., .300 Win. Mag. |
| Magazinkapazität | 3–5 Schuss (einreihiges Polymermagazin) |
| Lauflänge | 51 cm (Standardkaliber), 62 cm (Magnumkaliber) |
| Gewicht | ca. 3,6 kg (ohne Optik) |
| Schaftmaterial | Schichtholz (Max), Polymer schwarz/grün (Extreme), Walnussholz (Pure) |
| Abzug | Stufenlos einstellbarer Direktabzug, 700–1.700 g |
| Visierung | Ohne Visierung (Single-Base-Mount für Optik) |
| Mündungsgewinde | M15×1 |
| Besonderheiten | Spread-Lock-250-Verriegelung (66 mm² Anlagefläche), Plasmaoxid-Laufoberfläche, steiler Pistolengriff |
Alle drei Varianten der Mauser M25 basieren auf demselben Geradezug-System mit Spread-Lock-250-Verriegelung, nutzen denselben einstellbaren Direktabzug und bieten dasselbe Kaliberangebot. Der Unterschied liegt im Schaft – und damit auch im Preis.
Mauser M25 Extreme ist die Einstiegsvariante und richtet sich an Jäger, die eine robuste, pflegeleichte Allwetter-Büchse suchen. Der Polymerschaft ist in Schwarz und Grün erhältlich, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen und lässt sich mit einem feuchten Tuch reinigen. Ab 2.899 € ist sie die günstigste der drei Ausführungen – und damit der direkteste Einstieg in die M25-Technologie.
Mauser M25 Max setzt auf einen Schichtholz-Lochschaft. Der Lochschaft – also ein Schaft mit einer Aussparung im Kolbenbereich – verbessert die Griffsicherheit und verringert das Mitschlagen des Schafts beim Rückstoß, was der Präzision zugutekommen kann. Schichtholz bietet dabei mehr Formstabilität als massives Holz und reagiert weniger empfindlich auf Feuchtigkeitswechsel. Die M25 Max ist ab 2.999 € erhältlich, bei einzelnen Händlern auch bis 3.199 €.
Mauser M25 Pure ist die Premiumvariante der Baureihe. Ihr Walnussholz-Schaft spricht Jäger an, die neben Funktion auch Wert auf klassische Optik und handwerkliche Tradition legen. Walnuss gilt als das bevorzugte Schaftholz des europäischen Jagdhandwerks – warm in der Optik, angenehm in der Hand. Ab 3.499 € liegt der Aufpreis gegenüber der Extreme-Variante bei rund 600 €.
Für den wetterharten Revierjäger ist die Mauser M25 Extreme die preisgünstigste und unkomplizierteste Wahl. Wer hingegen klassische Holzoptik und ein hochwertiges Erscheinungsbild bevorzugt, greift zur Mauser M25 Pure. Die Max-Variante bildet einen sinnvollen Mittelweg für alle, die Ergonomie und Formstabilität priorisieren.
Das Geradezug-System ist der Kern des jagdlichen Mehrwerts. Bei der Drückjagd und Bewegungsjagd zählt jede Zehntelsekunde: Wer nachladen muss, darf die Waffe dabei nicht von der Schulter nehmen – sonst verliert er das Wild im Zielfernrohr. Genau hier punktet das Geradezug-Prinzip gegenüber klassischen Drehverschluss-Repeatern. Die schnelle, lineare Griffbewegung hält die Waffe im Anschlag, der Schütze bleibt im Bild.
Der kompakte 51-cm-Lauf der Standardkaliber macht die Büchse in beengten Situationen – auf dem Drückjagdbock, im dichten Unterholz oder auf engen Hochsitzen – deutlich handlicher als eine Büchse mit längerem Lauf. Mit ca. 3,6 kg ist sie zudem führig genug, um auch auf langen Pirschgängen oder Gebirgsjagden nicht zur Last zu werden.
Die Kaliberwahl richtet sich nach dem zu bejagenden Wild: .223 Rem. eignet sich für die Raubwildjagd. .243 Win. und 6,5 Creedmoor treffen Rehwild und leichtes Schalenwild effektiv auf mittlere Distanzen. .308 Win., .30-06 Spring. und 8×57 IS sind die bewährten Kaliber für Schwarzwild und Rotwild. Wer auf Gamswild im Hochgebirge oder starkes Schalenwild auf großen Distanzen jagt, ist mit 7mm Rem. Mag. oder .300 Win. Mag. gut bedient – für diese Kaliber steht der 62-cm-Lauf zur Verfügung. Das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 erlaubt zudem den direkten Einsatz von Schalldämpfern mit M15×1-Gewinde, ohne dass ein Umbau notwendig ist.
Für Präzisionsschützen auf dem Schießstand sind vor allem 6,5 Creedmoor und .308 Win. interessant. Beide Kaliber sind in der präzisionsorientierten Sportschützengemeinde fest etabliert und bieten auf Distanzen von 100 bis 300 m ein hohes ballistisches Niveau bei moderatem Rückstoß. Der stufenlos einstellbare Abzug – bis auf 700 g Auslösewiderstand einstellbar – kommt dem konzentrierten Schießen auf dem Stand entgegen. Wer als Sportschütze ein Zielfernrohr wie ein Leica Fortis 6 oder ein Zeiss V8 nutzt, profitiert vom Single-Base-Mount als stabiler Montagebasis.
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Unabhängige Langzeittests liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor, weshalb die folgenden Punkte als mögliche Einschränkungen auf Basis von Fachkenntnissen einzustufen sind – nicht als bestätigte Mängel:
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Die Mauser M25 positioniert sich preislich zwischen günstigen Drehverschluss-Repeatern und dem etablierten Premiumsegment der Geradezug-Büchsen. Drei direkte Vergleiche helfen bei der Einordnung.
Beide Büchsen arbeiten mit dem Geradezug-Prinzip – hier enden die Gemeinsamkeiten weitgehend. Der Blaser R8 kostet ab ca. 4.500 € und liegt damit rund 1.600 € über dem Einstiegspreis der M25. Dafür bietet die Blaser R8 ein modulares Wechsellauf-System, das den Kaliberwechsel ohne Werkzeug ermöglicht – ein Vorteil für Jäger, die mit einer Waffe mehrere Kaliber nutzen wollen. Die Mauser M25 kontert mit ihrer neuartigen Spread-Lock-250-Verriegelung und dem deutlich niedrigeren Einstiegspreis. Wer kein modulares System benötigt und die innovativer Verriegelungstechnik schätzt, findet in der M25 die günstigere Geradezug-Alternative.
Die Sako 85 ist ab ca. 1.800 € erhältlich und damit rund 1.100 € günstiger als die günstigste M25-Variante. Allerdings arbeitet sie mit einem klassischen Drehverschluss – der Geradezug-Vorteil bei Bewegungsjagd und Drückjagd entfällt. Die Sako 85 steht für finnische Präzisionstradition und ist eine ausgereifte, gut erprobte Jagdbüchse. Für Jäger, die primär auf dem Ansitz oder in der Pirsch unterwegs sind und schnelle Schussfolgen nachrangig einordnen, bietet sie ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Tikka T3x beginnt bei ca. 1.200 € und richtet sich vor allem an Einsteiger und Sportschützen mit begrenztem Budget. Sie arbeitet ebenfalls mit Drehverschluss, bietet aber eine breite Kaliberauswahl und ein zuverlässiges System. Der Preisunterschied zur Mauser M25 Extreme beträgt mehr als das Doppelte. Wer die Spread-Lock-Verriegelung, den Plasmaoxid-Lauf und das Geradezug-System nicht benötigt, bekommt mit der Tikka T3x eine solide Basis. Wer jedoch in moderne Büchsentechnik investieren möchte, ist mit der M25 deutlich besser ausgestattet.
Wer einen modernen Geradezugrepetierer mit innovativer Verriegelung sucht und bereit ist, zwischen 2.899 und 3.499 € zu investieren, findet in der Mauser M25 eine starke Alternative zur Blaser R8 – zu einem deutlich niedrigeren Preis. Die Mauser M25 Extreme bietet dabei den günstigsten Einstieg; die Mauser M25 Pure den höchsten Verarbeitungsanspruch.
Was kostet die Mauser M25? Die Mauser M25 ist je nach Variante und Händler zwischen 2.899 € und 3.499 € erhältlich (Stand: 03/2026). Die Mauser M25 Extreme beginnt ab 2.899 €, die Mauser M25 Max liegt bei 2.999 bis 3.199 €, und die Mauser M25 Pure kostet ab 3.499 €. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Händlern lohnt sich, da die Preisspanne je nach Kaliber und Anbieter variiert.
Welche Kaliber gibt es für die Mauser M25? Die Mauser M25 ist in neun Kalibern erhältlich: .223 Rem., .243 Win., 6,5×55 SE, 6,5 Creedmoor, .308 Win., .30-06 Spring., 8×57 IS, 7mm Rem. Mag. und .300 Win. Mag. Standardkaliber erhalten einen 51-cm-Lauf, Magnumkaliber einen 62-cm-Lauf.
Welche Mauser M25 Variante passt zu mir? Für wetterfeste Revierjagd bei jedem Wetter empfiehlt sich die Mauser M25 Extreme mit Polymerschaft ab 2.899 €. Wer Ergonomie und Formstabilität priorisiert, greift zur Mauser M25 Max mit Schichtholz-Lochschaft ab 2.999 €. Wer auf klassische Holzoptik und ein hochwertiges Erscheinungsbild Wert legt, wählt die Mauser M25 Pure mit Walnussschaft ab 3.499 €.
Ist die Mauser M25 für die Drückjagd geeignet? Ja. Das Geradezug-System ermöglicht schnelles Nachladen ohne Absetzen der Waffe von der Schulter – ein entscheidender Vorteil bei flüchtigem Wild. Der kompakte 51-cm-Lauf und der steile Pistolengriff unterstützen zusätzlich das schnelle Anschlagen und die Führigkeit in beengten Situationen.
Kann ich einen Schalldämpfer auf die Mauser M25 montieren? Ja. Alle Varianten der Mauser M25 verfügen serienmäßig über ein Mündungsgewinde M15×1. Schalldämpfer mit passendem M15×1-Gewinde lassen sich direkt aufschrauben, ohne dass ein zusätzlicher Adapter notwendig ist.
Wie schwer ist die Mauser M25? Die Mauser M25 wiegt ca. 3,6 kg ohne Optik. Das ist für einen Repetierer mit diesem Kaliberspektrum ein verhältnismäßig geringes Gewicht, das sich besonders bei langen Pirschgängen und der Gebirgsjagd positiv bemerkbar macht.
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