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Mauser blickt auf eine Geschichte von über 150 Jahren Waffenbau zurück. Diese Expertise zeigt sich auch in der M25: Der innovative Spread-Lock-250-Verschluss mit zwei Stützklappen bietet eine doppelte Verriegelung über insgesamt 250 Grad mit einer beeindruckenden Anlagefläche von 66 Quadratmillimetern. Zum Vergleich: Diese Verriegelungsfläche ist deutlich größer als bei vielen etablierten Konkurrenzmodellen. Parallel dazu schützt die moderne Plasmaoxid-Laufbeschichtung die Waffe zuverlässig vor Korrosion – eine Investition in langfristige Haltbarkeit.
Die Mauser M25 wird in drei Hauptvarianten angeboten, die sich vor allem in Schaftmaterial, Ergonomie und Ausstattung unterscheiden. Diese Unterschiede beeinflussen nicht nur den Preis, sondern auch den praktischen Einsatz im Revier.
Die Mauser M25 Extreme ist mit 1.749 Euro die preisgünstigste Variante und besonders für harte Einsatzbedingungen konzipiert. Ihr Polymerschaft ist wetterfest und robust – ideal für Drückjagd, Gebirgsjagd und Reviere mit schwierigen Witterungsverhältnissen. Mit einem Gewicht ab 3,2 Kilogramm bleibt die Extreme auch bei längeren Pirschgängen noch handlich. Der Lauf ist 51 Zentimeter lang bei Standardkalibern wie .308 Win oder .243 Win. Das M15x1-Mündungsgewinde erlaubt die Montage von Schalldämpfern – ein großer Vorteil für moderne Revierjagd. Die Magazinkapazität von 3+1 Schuss ist Standard, lässt sich aber optional auf 5+1 erweitern.
Wer traditionelle Optik und natürliche Materialien schätzt, wählt die Mauser M25 Pure für 1.999 Euro. Der klassische Walnussholzschaft strahlt Eleganz aus und liegt angenehm in der Hand. Diese Variante eignet sich besonders für klassische Revierjagd und den Ansitz. Die technischen Daten entsprechen weitgehend der Extreme – gleiches Spread-Lock-Verschlusssystem, identische Plasmaoxid-Beschichtung – der Preisaufschlag von etwa 250 Euro reflektiert hauptsächlich das hochwertigere Schaftmaterial aus Walnussholz.
Am oberen Ende der Preisskala steht die Mauser M25 Max für 2.049 bis 2.099 Euro. Sie richtet sich an präzisionsorientierte Jäger und bietet einen Schichtholz-Lochschaft mit verstellbarem Schaftrücken. Diese ergonomische Anpassbarkeit ermöglicht eine perfekte Ausrichtung für unterschiedliche Schützen und verschiedene Anschlagsarten. Der verstellbare Schaftrücken ist besonders wertvoll beim Ansitz und für anspruchsvolle Bergwildjagd, wo präzise Schüsse entscheidend sind. Die Max kostet etwa 300 bis 350 Euro mehr als die Extreme – ein Investment in ergonomische Flexibilität und höherer Verarbeitungsqualität.
Das Herzstück der Mauser M25 ist der Spread-Lock-250-Verschluss, ein System, das Mauser speziell für diese Büchse entwickelt hat. Zwei Stützklappen bieten eine Doppelverriegelung, wobei jede Klappe 125 Grad sperrt – zusammen ergeben das 250 Grad Verriegelungsbereich. Die Anlagefläche von 66 Quadratmillimetern ist großflächig und trägt zu außergewöhnlicher Sicherheit und Stabilität bei. Der Geradezug selbst ist schnell und leichtgängig: Wer einen Nachschuss abgeben muss – etwa auf flüchtiges Schwarzwild – kann die Waffe sehr schnell wieder schussbereit machen. Tests beschreiben das System als „sehr schnellen Geradezug mit kurzem, leichtgängigem Hub“ und betonen die „sehr schnelle Repetiergeschwindigkeit bei Nachschüssen auf flüchtiges Wild“.
Die Plasmaoxid-Laufbeschichtung ist eine weitere Innovation. Sie macht den Lauf rostträge und besonders widerstandsfähig gegen Korrosion – wichtig bei Allwetterjagd und schwierigen Revierbedingungen. Der kaltgeschmiedete Präzisionslauf besteht aus Spezialstahl und trägt damit zur zuverlässigen Leistung bei.
Die Mauser M25 ist in mehreren Kalibern erhältlich, die nahezu alle mitteleuropäischen Wildarten abdecken. Das Basismodell in .308 Win eignet sich hervorragend für Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und Gamswild. Wer ausschließlich auf Rehwild jagt, findet in .243 Win ein präzises und rückstoßarmes Kaliber. Die 6,5 Millimeter Creedmoor hat sich in den letzten Jahren als Universalkaliber etabliert und bietet ausgezeichnete Ballistik für mittlere Jagddistanzen. Für starkes Schalenwild und größere Entfernungen stehen .30-06 Springfield, 8×57 JS und 7 Millimeter Remington Magnum zur Verfügung. Die Magnumkaliber werden mit einem 62 Zentimeter langen Lauf ausgeführt, während Standardkaliber einen 51 Zentimeter langen Lauf haben.
Die praktische Genauigkeit der Mauser M25 wurde in mehreren Tests überprüft. Verschiedene Testberichte erreichten regelmäßig Schussgruppen um eine Minute Winkel (MOA) auf 100 Meter mit jagdlicher Fabrikmunition – das entspricht Streukreisen von knapp unter drei Zentimetern. Damit ist die „Out-of-the-box-Genauigkeit mit jagdlicher Fabrikmunition gerade sehr gut“ und vollkommen ausreichend für realistische Jagddistanzen von 100 bis 200 Metern. Für Rehwild mit einer Treffzone von 15 bis 20 Zentimetern ist das völlig ausreichend. Auch mit Match-Munition zeigten sich ähnliche Ergebnisse, was für jagdlich interessierte Schützen besonders wertvoll ist.
Die Mauser M25 ist für vielfältige Jagdsituationen ausgelegt. Bei der klassischen Revierjagd und beim Ansitz bietet die Pure mit ihrem Walnussschaft und die Max mit ihrem verstellbarem Schaftrücken optimale Bedingungen. Die elegante Optik der Pure passt perfekt zur traditionellen Revierjagd, während die Max mit ihrer Ergonomie Präzision ins Fokusrückt.
Für die Drückjagd zeigt die Mauser M25 Extreme ihre Stärken: Das schnelle Geradezugsystem ermöglicht sehr schnelle Nachschüsse auf flüchtiges Wild. Die Wetterbeständigkeit des Polymerschafts ist hier ein klarer Vorteil. Das optionale 5+1-Schuss-Magazin erhöht die Feuerrate und ist für intensiven Drückjagdeinsatz zu empfehlen. Mit einem Gewicht von 2,9 bis 3,2 Kilogramm ist die Waffe zudem handlich genug für schnelle Anschläge.
Bei Pirsch und Bergjagd schätzen Jäger das geringe Gewicht der Extreme. Mit Magnumkalibern wie 7 Millimeter Remington Magnum und dem längeren 62-Zentimeter-Lauf eignet sich die Max besonders für größere Entfernungen und anspruchsvolle Bergwildjagd. Das M15x1-Mündungsgewinde ermöglicht die Montage von Schalldämpfern – ein wichtiger Vorteil, der Gehör schützt und das Wild weniger vergrämgt.
Die Ergonomie der Mauser M25 wird in Tests konsistent gelobt. Der Pistolengriff liegt ergonomisch angenehm in der Hand und trägt zu schnellen Anschlägen bei. Die Position des Kammerstengelgewindes wurde „sehr positiv bewertet“, da sie intuitiv erreichbar ist. Besonders hervorzuheben ist die Balance: Tests beschreiben die Waffe als „gut ausbalanciert mit schneller Handhabung“.
Der stufenlos einstellbare Direktabzug verdient spezielle Aufmerksamkeit. Er lässt sich von 700 bis 1.700 Gramm verstellen – jeder Schütze kann den Abzug exakt seinen Vorlieben anpassen. Das ist ein großer Komfortvorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen mit festen Abzugsgewichten.
Die Mauser M25 Max mit ihrem verstellbarem Schaftrücken bietet die höchste Anpassbarkeit für individuelle Körpermaße. Unterschiedliche Schützen und verschiedene Anschlagsarten (sitzend, liegend, stehend) lassen sich damit optimal realisieren. Die Pure und Extreme haben feste Schaftgeometrien, die aber nicht weniger durchdacht sind.
Die Sicherung der Mauser M25 besteht aus einer Zweistellungssicherung direkt auf dem Schlagstück plus einer zusätzlichen Transportsicherung. Ein praktisches Detail: Die Kammer kann auch im gesicherten Zustand geöffnet werden – wichtig beim Ansitz oder beim Transport, wenn die Waffe gesichert sein soll, aber eine Kontrolle erforderlich wird.
Die Single-Base-Mount-Montagebasis ist Mauser-eigenes Zubehör und erlaubt die sichere Befestigung handelsüblicher Zielfernrohre. Viele moderne Zielfernrohre sind bereits mit diesem System kompatibel. Die Waffe wird ab Werk ohne Visierung ausgeliefert – das ist kein Nachteil, sondern üblich bei modernen Jagdwaffen, die für Optikmontage konzipiert sind.
Das Rückstoßverhalten hängt wesentlich vom gewählten Kaliber ab. Mit .308 Winchester zeigt die Mauser M25 einen moderaten, gut kontrollierbaren Rückstoß. Die Magnumkaliber wie 7 Millimeter Remington Magnum haben naturgemäß stärkeren Rückstoß. Das Gewicht von 2,9 bis 3,6 Kilogramm ist nicht zu leicht – das ist vorteilhaft, denn die Waffe fängt den Rückstoß besser auf.
Besonders interessant ist die Möglichkeit, einen Schalldämpfer zu montieren. Das M15x1-Mündungsgewinde ist Standard und erlaubt die Nutzung gängiger europäischer Schalldämpfer von Herstellern wie A-TEC, B&T oder MAE. In Tests mit montiertem Schalldämpfer wird der Rückstoß als „angenehm“ und gut kontrollierbar beschrieben. Der Schalldämpfer reduziert nicht nur die Lärmbelastung, sondern auch den gefühlten Rückstoß – ein großer praktischer Vorteil für Revierjagd und längere Jagdtage.
In praktischen Tests ohne Störungen durchführte die Mauser M25 über 100 Schuss ohne Ausfälle oder Probleme. Nutzer mit etwa 150 bis 200 Schuss berichten, dass das Geradezugsystem auch nach dieser Schusszahl noch leichtgängig läuft – kein Verschleiß, keine Verschleißerscheinungen. Die Gesamtzuverlässigkeit des Systems wird als sehr hoch eingestuft.
Die Plasmaoxid-Oberfläche zeigt nach intensiver Nutzung leichte Gebrauchsspuren an Kontaktstellen, funktioniert aber unauffällig und bietet zuverlässigen Korrosionsschutz. Das ist normales Verschleißverhalten einer Jagdwaffe, die zum Einsatz kommt.
Die Mauser M25 positioniert sich preislich interessant im Markt der Geradezugrepetierer. Die Merkel Helix kostet etwa 2.800 bis 3.200 Euro und bietet ein modulares Wechsellaufsystem – ein großer Vorteil für Jäger, die verschiedene Kaliber häufig wechseln wollen. Mit der Mauser M25 sparen Sie etwa 1.000 Euro und bekommen trotzdem solide Geradezugperformance.
Die Browning Maral wird mit etwa 2.300 bis 2.700 Euro beziffert. Sie ist ein Rückstoßlader mit „Handspanner“-Charakter und ermöglicht extrem schnelle Repetiergeschwindigkeit. Die Mauser M25 mit echtem Geradezug ist leichter und günstiger – ein Vorteil, wenn Präzision beim Ansitz im Vordergrund steht.
Die Strasser RS 14 und RS 700 kosten häufig über 3.000 Euro. Sie sind stark modulare Systeme mit sehr hochwertigem Finish – Oberklasse-Segment. Die Mauser M25 spart hier etwa 1.250 Euro und bietet ausreichende Qualität für jagdliche Anforderungen.
Im Vergleich zur eigenen Mauser M18 (etwa 900–1.100 Euro) ist die M25 ein Technologiesprung: Das Spread-Lock-250-System, die Plasmaoxid-Beschichtung und die moderne Ergonomie sind deutliche Fortschritte gegenüber der klassischen Zylinderverschluss-Konstruktion der M18.
Zum aktuellen Marktstart 2024/2025 werden die drei Hauptvarianten Pure, Extreme und Max angeboten. Sondermodelle oder Limited Editions sind nicht dokumentiert. Die Kaliberauswahl wird schrittweise erweitert – zum Start verfügbar sind .308 Win, .243 Win, 6,5 Millimeter Creedmoor, 8×57 JS, .30-06 Springfield und 7 Millimeter Remington Magnum, modell- und variantenabhängig.
Linkshänder-Ausführungen sind zum Recherchezeitpunkt nicht dokumentiert. Dies bleibt eine Einschränkung gegenüber einigen Konkurrenzmodellen, könnte aber zu einem späteren Zeitpunkt noch verfügbar gemacht werden.
Das sehr schnelle, leichtgängige Geradezugsystem ist ein klares Plus – ideal für Drückjagd und Nachschüsse. Die solide Präzision von etwa einer Minute Winkel genügt jagdlichen Anforderungen vollkommen. Die durchdachte Ergonomie mit Pistolengriff, verstellbarem Abzug (700–1.700 Gramm) und intuitiv erreichbarem Kammerstengelgewinde spricht für schnelle, sichere Bedienung. Der moderne Korrosionsschutz durch Plasmaoxid ist langfristig ein Investment in Haltbarkeit. Die hohe Zuverlässigkeit – über 100 Schuss ohne Störung im Test – gibt Vertrauen. Und nicht zuletzt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv im Vergleich zu etablierten Premium-Geradezugrepetierern.
Die begrenzte Kaliber- und Variantenvielfalt zum Marktstart ist eine temporäre Einschränkung – Linkshänder-Ausführungen fehlen. Der Kunststoffschaft bei der Extreme ist funktional, aber optisch eher nüchtern, nicht luxuriös. Die Standard-Magazinkapazität von 3+1 Schuss ist klein; das optionale 5+1-Magazin ist empfehlenswert, kostet aber extra. Die fehlende offene Visierung ab Werk ist kein echtes Problem (moderne Optik), könnte aber für traditionell ausgerichtete Jäger interessant sein.
Die Mauser M25 ist eine solide Neuentwicklung eines traditionsreichen Herstellers. Das Spread-Lock-250-System mit seinen 66 Quadratmillimetern Verriegelungsfläche ist technisch modern und sicher. Die Plasmaoxid-Beschichtung schützt langfristig vor Korrosion. Das schnelle Geradezugsystem ist für praktische Jagd ideal – ob Drückjagd, Ansitz oder Bergjagd. Mit Preisen von 1.749 bis 2.099 Euro konkurriert die M25 erfolgreich gegen deutlich teurere Modelle und bietet dabei bewährte deutsche Qualität.
Für Jäger, die einen modernen Geradezugrepetierer mit guter Verarbeitungsqualität und faire Preis suchen, ist die Mauser M25 eine nachdenkenswerte Wahl. Die Varianten-Auswahl erlaubt es jedem, das passende Modell zu finden – ob klassisch mit Walnussschaft (Pure), praktisch und robust mit Polymer (Extreme) oder ergonomisch höchstwertig mit verstellbarem Schaftrücken (Max).
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