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.22 Win. Mag.

Ab 0,49 €
Bleifreie Munition: Bleifrei, Bleihaltig
Brand: Aguila, CCI, Federal Ammunition, Hornady, RWS
Geschossgewicht: 1.9g, 2.6g, 3.2g
Geschosstyp: FMJ, JHP Game-Shok, Softpoint, Teilmantel, Teilmantel-Hohlsp., TNT-Hohlsp., V-Max
Model: .22 Win. Mag.
Die .22 Winchester Magnum Rimfire ist eine seit 1959 etablierte Randfeuerpatrone für Jagd und Sportschießen, die als zugelassenes Schonzeitkaliber in Deutschland für Klein- und Raubwild wie Fuchs, Waschbär, Marder, Hasen und Vögel eingesetzt wird. Charakteristische Merkmale sind eine Mündungsenergie von etwa 407 Joule bei 40-Grain-Geschossen, ein Geschossdurchmesser von 5,7 mm, eine Hülsenlänge von 26,8 mm sowie verfügbare Geschossgewichte von 30, 40 und 50 Grain – die Patrone bietet deutlich mehr Leistung als .22 Long Rifle, eignet sich für mittlere Distanzen bis etwa 100–150 Meter und ist nicht für Schalenwild zugelassen.
Variant
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Die .22 Winchester Magnum: Technische Eigenschaften und Einsatzgebiete für Jagd und Sport

Die .22 Winchester Magnum Rimfire ist eine Randfeuerpatrone, die seit ihrer Einführung 1959 als etabliertes Kaliber für Jagd und Sportschießen gilt. Mit einer Mündungsenergie von etwa 407 Joule bietet die .22 WMR deutlich mehr Leistung als die klassische .22 Long Rifle, bleibt aber unterhalb von Zentralfeuerkartuschen angesiedelt. Für deutsche Jäger hat die .22 Win. Mag. einen besonderen Stellenwert: Das Kaliber ist als Schonzeitkaliber zugelassen und ermöglicht die Bejagung von Klein- und Raubwild mit höherer Effektivität als traditionelle Kleinkaliber.

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.22 Win. Mag. – Übersicht des Kalibers und technische Daten

Die .22 Winchester Magnum, kurz .22 WMR oder .22 Win Mag genannt, gehört zur Familie der Randfeuerpatronen und unterscheidet sich fundamental von Zentralfeuerammunition durch ihre Zündform. Der Zündsatz sitzt nicht in einer separaten Zündkapsel, sondern im Rand der Hülse selbst. Dies macht die .22 WMR kostengünstiger in der Produktion, erfordert aber spezielle Feuerwaffen-Konstruktionen.

Technisch zeichnet sich die .22 Winchester Magnum durch folgende Kennwerte aus: Der Geschossdurchmesser beträgt 5,7 Millimeter (im anglo-amerikanischen System .224 Zoll), die Hülsenlänge liegt bei 26,8 Millimetern. Zum Vergleich: Die .22 Long Rifle hat eine Hülsenlänge von nur 15,57 Millimetern – die .22 WMR ist also deutlich länger und bietet damit Raum für mehr Pulver und höhere Drücke. Der SAAMI-Maximaldruck (Standardarbeitsdruck nach American Rifleman) ist auf 24.000 PSI definiert, was etwa 165 Bar entspricht.

Die Winchester Super-X Laborierung mit 40-Grain-Hohlspitzgeschossen erreicht Mündungsgeschwindigkeiten von über 610 Metern pro Sekunde und entwickelt eine Mündungsenergie von etwa 407 Joule. Das bedeutet: Mit einem 40-Grain-Geschoss (2,59 Gramm) liefert die .22 WMR Energiewerte, die die .22 Long Rifle (11 bis 265 Joule) um ein Vielfaches übersteigen. Diesen Energievorteil nutzen Jäger gezielt bei der Bejagung von Raubwild.

Verfügbar sind .22 Winchester Magnum Geschosse in drei Standardgewichten: 30 Grain (1,94 Gramm), 40 Grain (2,59 Gramm) und 50 Grain (3,24 Gramm). Das 40-Grain-Geschoss gilt als Standard und findet sich in den meisten Laborierungen. Leichtere 30-Grain-Varianten ermöglichen höhere Geschwindigkeiten, während schwerere 50-Grain-Projektile mehr Energie und Durchschlagskraft bieten. Diese Vielseitigkeit macht die .22 Win. Mag. flexibel für verschiedene Jagd- und Schießaufgaben einsetzbar.

Reichweite und Ballistik: Die effektive Einsatzdistanz

Was ist die effektive Reichweite der .22 Winchester Magnum – und wie weit kann man damit jagdlich seriös arbeiten? Fachliteratur beschreibt das Kaliber als geeignet für kurze bis mittlere Distanzen. Mit einer Mündungsenergie von etwa 407 Joule bei 40-Grain-Geschossen liegt die .22 WMR in einem Leistungsbereich, der für Kleinwild und Raubwild ausreicht, auf größere Distanzen aber an Wirksamkeit einbüßt.

Die verfügbaren Ballistikdaten beziehen sich hauptsächlich auf Mündungswerte. Die Winchester Super-X Laborierung dokumentiert eine Mündungsgeschwindigkeit von mindestens 610 Metern pro Sekunde, die Mündungsenergie liegt bei etwa 407 Joule. Mit diesen Eckwerten bewegt sich die .22 Win. Mag. deutlich über klassischen Rimfire-Kleinkalibern. Allerdings: Präzise Distanzwerte (50 Meter, 100 Meter, 200 Meter) und Flugbahndiagramme sind in der verfügbaren Fachliteratur nicht dokumentiert, was eine exakte Reichweitenangabe erschwert.

In der Praxis wird die .22 Winchester Magnum für Jagdzwecke auf Raubwild wie Fuchs, Waschbär und Marder auf mittlere Distanzen eingesetzt. Sportschützen nutzen das Kaliber zum Präzisionsschießen auf Scheiben und Papierzielen, wo die höhere Energie gegenüber .22 LR einen erkennbaren Vorteil bietet. Für Langdistanzschießen jenseits von 200 Metern ist die .22 WMR nicht konstruiert – hier kommen Zentralfeuerkartuschen zum Einsatz.

Die Kombination aus Randfeuer-Zündprinzip und moderater Pulverladung führt dazu, dass die .22 Win. Mag. ihre Vorteile im Bereich bis etwa 100 bis 150 Meter voll ausspielt. Darüber hinaus nimmt die Energieabgabe, bedingt durch die Eigenschaften von Randfeuerpatronen, deutlich ab. Wer längere Distanzen zuverlässig und mit ausreichender Energie bewältigen muss, sollte auf Zentralfeuer-Alternativen ausweichen, die Mündungsenergien von etwa 538 Joule erreichen.

Welches Wild kann man mit .22 Win. Mag. erlegen?

Für welche Wildarten ist die .22 Winchester Magnum tatsächlich geeignet – und wo stoßen deutsche Jäger an rechtliche Grenzen? Die .22 WMR ist in Deutschland als Schonzeitkaliber zugelassen und eignet sich primär für Klein- und Raubwildjagd. Fachliteratur nennt dabei folgende Wildarten als geeignet:

Bei Raubwild steht der Fuchs an erster Stelle. Mit 407 Joule Mündungsenergie und dem 5,7-Millimeter-Geschossdurchmesser bietet die .22 Win. Mag. ausreichende Wirksamkeit für diesen wichtigen Jagdzielwild. Der Waschbär, der in Deutschland zunehmend zum Problem wird, lässt sich mit der .22 WMR effektiv bejagen. Auch Marder – ob Steinmarder oder Baummarder – gehören zum klassischen Einsatzspektrum dieses Kalibers. Diese kleineren Raubtiere profitieren von der höheren Energie, die die .22 Win. Mag. gegenüber der .22 Long Rifle bietet.

Im Bereich Kleinwild eignet sich die Patrone für Hasen und verschiedene Vogelarten. Hier liegt der Energievorteil gegenüber .22 LR deutlich bei der .22 Winchester Magnum, was besonders bei größeren Hasenbeständen zu schnellerem und waidgerechterem Erlegen führt. Zudem nennt die Fachliteratur die .22 WMR als geeignet für den Fangschuss bei Bau- und Fallenjagd – ein wichtiger Aspekt bei der modernen Raubtierbekämpfung.

Wovon ist die .22 Win. Mag. ausdrücklich nicht geeignet? Schalenwild wie Rehe, Rotwild oder Schwarzwild gehört definitiv nicht ins Einsatzspektrum. Die Energie von 407 Joule reicht für diese Wildarten nicht aus – und sie würde auch nicht die üblichen Mindestenergiewerte für die Schalenwildjagd erfüllen. Ein Reh mit einer .22 WMR zu bejagen wäre rechtlich fragwürdig und ethisch nicht vertretbar, da eine sichere Tötung nicht gewährleistet wäre.

Für Fragen zu exakten Mindestenergiewerten in Ihrem Bundesland empfiehlt sich die Konsultation des lokalen Jagdgesetzes oder des zuständigen Jagdamtes. Die rechtlichen Vorgaben unterscheiden sich regional, und Jäger sollten vor dem Einsatz einer neuen Patrone die aktuellen Vorschriften prüfen.

Geschosstypen und Munitionsauswahl bei .22 Win. Mag.

Die Wahl der richtigen Munition entscheidet über Präzision, Wirkung und Effizienz bei der Jagd. Bei der .22 Winchester Magnum stehen mehrere bewährte Geschosstypen zur Verfügung, die für unterschiedliche Anforderungen optimiert sind.

Hohlspitzgeschosse sind die klassische Wahl für Jagdzwecke bei der .22 WMR. Diese Geschosse haben eine Vertiefung in der Spitzenseite, die beim Auftreffen zu Verformung und Flächenwirkung führt. Das ist ideal für Raubwild und Kleinwild, da eine schnelle und zuverlässige Tötung angestrebt wird. Winchester bietet mit der Super-X Linie eine bewährte Laborierung in dieser Kategorie: Winchester Super-X .22 Win Mag mit 40-Grain-Hohlspitzgeschoss. Diese Munition gilt als Standard im deutschsprachigen Raum und verkörpert das klassische Profil dieses Kalibers.

Vollmantel-Projektile (teilweise als TM für Total Metal bezeichnet) spielen eine untergeordnete Rolle bei der .22 WMR, werden aber für spezielle Anwendungen angeboten. Diese Geschosse durchdringen stärker und deformieren weniger, was sie für Einsatzszenarien interessant macht, wo Penetration vor Flächenwirkung geht. In der Jagdpraxis bei Kleinwild und Raubwild ist der Hohlspitz jedoch Standard.

Die Verfügbarkeit von .22 Win. Mag. Munition konzentriert sich auf etablierte Hersteller wie Winchester, CCI, Hornady und Remington. Diese Marken führen das Kaliber kontinuierlich im Sortiment, wobei Winchester als Originalhersteller und Namenspatent-Inhaber eine dominante Rolle spielt. Bleifreie Munitionsvarianten sind am Markt für .22 WMR nicht dokumentiert – wer aus Gründen der Bleifreiheit auf Alternativen ausweichen möchte, sollte Rücksprache mit dem Munitionshändler halten.

Match-Munition speziell für Präzisionsschießen oder Subsonic-Laborierungen mit reduzierten Geschwindigkeiten sind für die .22 WMR ebenfalls nicht in der verfügbaren Produktübersicht dokumentiert. Das Kaliber konzentriert sich auf Jagd- und Standard-Sportmunition. Für jeden einzelnen Hersteller gilt: Die genaue Produktpalette sollte beim jeweiligen Fachhändler vor Ort erfragt werden, da die Verfügbarkeit regional schwankt.

Waffen für .22 Win. Mag. – Von Repetierern bis Selbstladern

Welche Gewehrtypen sind für die .22 Winchester Magnum verfügbar, und in welchen Systemen macht das Kaliber jagdlich Sinn? Das Kaliber ist nicht auf einen einzigen Waffentyp beschränkt, sondern wird in mehreren bewährten Plattformen angeboten.

Repitirer sind die Standardplattform für .22 Win. Mag. und gelten als zuverlässig und wartungsarm. Diese manuell betätigten Mehrschüssler erfordern nach jedem Schuss einen Arbeitsgang zum Laden des nächsten Geschosses – ideal für die bedächtige und kontrollierte Jagd auf Raubwild. Ein Repetierer ist robust, wartungsarm und bietet ausreichende Schussgeschwindigkeit für typische Jagdszenarien.

Selbstlader und Halbautomaten sind ebenfalls für .22 WMR verfügbar, werden aber seltener für diese Patrone angeboten als für .22 Long Rifle. Der Vorteil: Schnellere Schussfolge ohne manuelles Arbeiten. Der Nachteil: Komplexere Mechanik und höhere Anforderungen an Wartung. Für die Jagd auf Einzelwild ist der Repetierer oft die praktischere Wahl, da eine schnelle Schussfolge in der Regel nicht erforderlich ist.

Einstecklauf-Systeme bieten eine flexible Lösung für Jäger, die mehrere Kaliber mit einer Waffe nutzen möchten. Ein Beispiel ist das Frankonia Gewehr, das mit Einsatzläufen für .22 Long Rifle, .22 Winchester Magnum und .17 HMR ausgestattet werden kann. Solche Multi-Kaliber-Systeme ermöglichen es, eine Waffe für verschiedene Jagdaufgaben zu nutzen – ideal für Jäger mit vielseitigen Anforderungen.

Kleinkalibergewehre als Plattform sind der Oberbegriff für alle diese Systeme. Sie zeichnen sich durch niedrigen Rückstoß, präzise Schussabgabe und wartungsfreundliche Konstruktion aus. Alle etablierten Hersteller von Jagdgewehren bieten Modelle für .22 WMR an, wobei das Angebot deutlich geringer ausfällt als bei .22 Long Rifle.

Konkrete Lauflängenempfehlungen von Herstellern sind in der verfügbaren Literatur nicht dokumentiert. Typischerweise liegen Kleinkaliberlauflängen zwischen 25 und 60 Zentimetern, wobei längere Läufe (um 50 bis 60 Zentimeter) höhere Mündungsgeschwindigkeiten ermöglichen. Vor dem Gewehrkauf sollten die technischen Daten des konkreten Modells beim Hersteller eingeholt werden.

Alternativkaliber im Vergleich zur .22 Win. Mag.

Wer sich mit der .22 Winchester Magnum auseinandersetzt, stellt unweigerlich die Frage: Welche Alternativen gibt es – und wann ist .22 WMR die richtige Wahl? Ein direkter Vergleich zu verwandten Kleinkalibern bringt Klarheit.

Die .22 Long Rifle ist das klassische Vergleichskaliber. Hier zeigt sich der Leistungsvorsprung der .22 WMR deutlich: .22 LR entwickelt eine Mündungsenergie zwischen 11 und 265 Joule (je nach Laborierung und Lauflänge), während .22 WMR mit 40-Grain-Geschossen etwa 407 Joule erreicht. Das entspricht einem Energievorsprung von 53 bis 3.600 Prozent, je nachdem mit welcher .22 LR Laborierung man vergleicht. Die .22 Long Rifle ist dafür erheblich günstiger, deutlich verbreiteter und ideal für Training und Übungsmunition.

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Die .22 Winchester Rimfire (kurz .22 WRF) ist ein historischer Vorgänger der .22 WMR. Sie wurde ebenfalls als Randfeuer-Patrone konzipiert, bietet aber weniger Leistung. Die .22 WMR war gezielt als Nachfolger mit höherer Leistung entwickelt worden. Heute ist .22 WRF kaum noch im Handel verfügbar – sie spielt praktisch keine Rolle mehr in der modernen Jagd.

Die 5,7×28 Millimeter stellt eine leistungsstärkere Alternative dar, arbeitet aber nach dem Zentralfeuer-Prinzip. Mit Mündungsenergien um 538 Joule liegt die 5,7×28 deutlich über der .22 WMR. Der Nachteil: Das Kaliber ist seltener verfügbar, wird nicht von allen Händlern geführt und ist in der Beschaffung aufwändiger. Zudem erfordert es spezifische Waffen – es ist nicht ohne Weiteres in .22 WMR Gewehren einsatzbar.

Wann ist .22 Win. Mag. die richtige Wahl? Jäger sollten sich für die .22 WMR entscheiden, wenn sie Raubwild in Deutschland bewirtschaften, die höhere Energie gegenüber .22 LR nutzen möchten und dabei im Randfeuer-System bleiben wollen. Sportschützen wählen .22 WMR, wenn Präzision auf kurze bis mittlere Distanzen gefordert ist und mehr Leistung als .22 LR gewünscht wird. Wann ist .22 Long Rifle die bessere Alternative? Bei hohem Munitionsvolumen für Training und Übung, wenn maximale Verfügbarkeit und minimale Kosten im Vordergrund stehen. Wann sollte man zur 5,7×28 greifen? Wenn deutlich höhere Energie (über 500 Joule) benötigt wird und die Verfügbarkeitshürden kein Problem darstellen.

Hersteller und verfügbare Munitionslinien

Die .22 Winchester Magnum wird von etablierten Munitionsherstellern angeboten, wobei eine kleine Gruppe von Unternehmen das Marktangebot dominiert. Winchester als Originalhersteller des Kalibers (seit 1959) nimmt eine führende Position ein. Das Unternehmen bietet das Kaliber kontinuierlich in seiner Super-X Produktlinie an. Die Super-X .22 Win Mag mit 40-Grain-Hohlspitzgeschosse gilt als eine der verbreitetsten Laborierungen und vereint bewährte Qualität mit praktikabler Leistung für Jagd und Sport.

CCI, Hornady und Remington sind weitere etablierte Munitionshersteller, die .22 WMR im Sortiment führen. Alle drei bieten das Kaliber in den Standardgewichten (30, 40 und 50 Grain) an, wobei die exakten Produktlinien-Bezeichnungen und Geschosstypen individuell recherchiert werden müssen. Bleifreie Munitionsvarianten sind am Markt für .22 WMR nicht dokumentiert – das Kaliber konzentriert sich auf konventionelle bleihaltige Laborierungen.

Die Verfügbarkeit bei deutschen Fachhändlern ist grundsätzlich gegeben, aber niedriger als bei .22 Long Rifle. Europäische Hersteller wie RWS, Geco oder S&B führen das Kaliber nach aktuellem Stand nicht im Sortiment. Wer .22 Win. Mag. in Deutschland kaufen möchte, sollte sich an etablierte Jagdmunitions-Fachhändler wenden oder online-Preisvergleichsplattformen nutzen.

Match-Munition speziell für Präzisionsschießen oder Subsonic-Varianten sind für .22 WMR nicht dokumentiert. Das Angebot konzentriert sich auf Jagd- und Standard-Sportmunition. Für detaillierte Produktlinien und aktuelle Verfügbarkeit sollte die Abfrage direkt bei den Herstellern oder beim Fachhändler erfolgen – die Sortimente können sich regional und zeitlich unterscheiden.

Preise und Verfügbarkeit in Deutschland

Wie viel kostet .22 Winchester Magnum Munition in Deutschland – und wie einfach ist es, sie zu beschaffen? Die verfügbaren Preisdaten sind fragmentarisch. Ein einzelner Schweizer Händler listet Winchester Super-X .22 Win Mag für etwa 26 Schweizer Franken (entsprechend rund 24,50 Euro), allerdings ohne Angabe der Packungsgröße. Eine Berechnung des Preises pro Schuss ist daher nicht möglich.

Die Fachliteratur gibt konsistent an, dass .22 WMR teurer ist als .22 Long Rifle. Das ist logisch, da .22 LR eine höhere Produktionsmenge und entsprechend bessere Kosteneffizienz bietet. .22 WMR ist ein spezialisiertes Kaliber mit deutlich niedrigerer Marktgröße – das spiegelt sich in höheren Einzelpreisen wider. Für konkrete Preisspannen (Budget-Munition versus Premium-Varianten) liegen jedoch keine quantifizierten Vergleichsdaten vor.

Die Verfügbarkeit wird in der Fachliteratur allgemein als „weit verbreitet und gut zugänglich“ beschrieben. Dies ist mit Vorsicht zu interpretieren: .22 WMR ist verfügbar, aber deutlich weniger präsent als .22 Long Rifle. Regional können Unterschiede erheblich sein. Manche Fachhändler führen das Kaliber ständig, andere nur auf Bestellung. Aktuelle Lagerbestände sollten direkt beim Händler vor Ort oder bei Online-Plattformen erfragt werden.

Typische Packungsgrößen für Kleinkalibermunition sind 50er oder 100er Boxen. Larger Packungen (etwa 500er Boxen) ermöglichen meist bessere Preise pro Schuss – ein klassisches Mengenrabatt-Prinzip. Wer regelmäßig mit .22 WMR schießt, sollte Preise für verschiedene Packungsgrößen vergleichen: Der Preis pro Schuss sinkt oft deutlich bei größeren Mengen.

Wer aktuelle deutsche Händlerpreise vergleichen möchte, kann Preisvergleichsportale für Jagdmunition nutzen und dort nach .22 Win. Mag. filtern. So lassen sich regionale Unterschiede und Mengenrabatte transparent erkennen. Beim Vergleich sollte immer das Gewicht des Geschosses (30/40/50 Grain) und die Packungsgröße beachtet werden – nur so wird der echte Einzelpreis vergleichbar.

Fazit: Für wen ist die .22 Winchester Magnum die richtige Wahl?

Die .22 Winchester Magnum bietet Jägern und Sportschützen in Deutschland eine etablierte Randfeuerpatrone mit deutlich höherer Leistung als .22 Long Rifle. Mit einer Mündungsenergie von etwa 407 Joule (bei 40-Grain-Geschossen) und einem Geschossdurchmesser von 5,7 Millimetern erfüllt das Kaliber die Anforderungen für die Jagd auf Raubwild und Kleinwild zuverlässig. Als zugelassenes Schonzeitkaliber in Deutschland ist die .22 WMR für Fuchs, Waschbär, Marder, Hasen und Vögel ideal ausgelegt.

Die Stärken des Kalibers liegen in der etablierten Verfügbarkeit seit über 60 Jahren (Originalentwicklung durch Winchester 1959), in der Vielseitigkeit der angebotenen Plattformen (Repetierer, Selbstlader, Einstecklauf-Systeme) und im klaren Energievorteil gegenüber .22 Long Rifle. Für Raubwildjäger mit Fokus auf deutsche Jagdsituationen bietet die .22 WMR eine effiziente Lösung. Sportschützen schätzen die Präzision auf kurze bis mittlere Distanzen.

Die Grenzen sind ebenso klar: Für Schalenwild ist die .22 WMR nicht geeignet – Reh, Rotwild und Schwarzwild erfordern andere Kaliber. Die Kosten liegen über .22 Long Rifle, was für Vielschützer zu Budget-Fragen führt. Die Verfügbarkeit ist – obwohl als „weit verbreitet“ beschrieben – niedriger als bei .22 LR, was bei der Munitionsbeschaffung berücksichtigt werden muss. Für Langdistanzschießen jenseits von 150 Metern sind Zentralfeuer-Alternativen wie 5,7×28 Millimeter leistungsfähiger.

Vor dem Kauf sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Wildart und Jagdsituation: Passt das Kaliber zu Ihren Jagdaufgaben? Liegt der Fokus auf Raubwild und Kleinwild in Deutschland, ist .22 WMR eine gute Wahl.
  • Munitionsverfügbarkeit: Kann Ihr Fachhändler vor Ort .22 WMR regelmäßig liefern, oder müssen Sie online bestellen? Eine stabile Versorgung ist für die Jagdpraxis entscheidend.
  • Waffenplattform: Passt das Kaliber zu Ihrer bestehenden oder geplanten Waffe? Prüfen Sie die Herstellerangaben. Multi-Kaliber-Systeme wie das Frankonia Gewehr bieten Flexibilität für mehrere Rimfire-Kaliber.
  • Kostenrahmen: Vergleichen Sie realistische Munitionspreise mit Ihrem Budget. .22 WMR ist teurer als .22 LR – ob sich dieser Mehraufwand für Ihre Anforderungen lohnt, ist eine individuelle Entscheidung.
  • Rechtliche Zulassung: Bestätigen Sie mit Ihrem zuständigen Jagdamt oder anhand Ihres Landesjagdgesetzes die Zulassung für Ihre Zielwildarten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen können regional unterschiedlich sein.

Die .22 Winchester Magnum ist kein Universalkaliber, sondern eine spezialisierte Lösung für deutsche Jäger, die Raubwild und Kleinwild mit höherer Energie als .22 LR und auf mittlere Distanzen effizient bejagen möchten. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, findet in der .22 WMR einen zuverlässigen und bewährten Jagdpartner.

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Quellenverzeichnis

  • Wild und Hund
  • Jagdzeitschrift Visier
  • All4Shooters
  • Shooting Times
  • American Handgunner
  • Gun Dog
  • American Rifleman
  • Winchester (Hersteller-Dokumentation)
  • Gun Digest Annual
Bleifreie Munition: Bleifrei, Bleihaltig
Brand: Aguila, CCI, Federal Ammunition, Hornady, RWS
Geschossgewicht: 1.9g, 2.6g, 3.2g
Geschosstyp: FMJ, JHP Game-Shok, Softpoint, Teilmantel, Teilmantel-Hohlsp., TNT-Hohlsp., V-Max
Kaliber: .22 Win. Mag.
Model: .22 Win. Mag.
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