


























Die Glock 48 ist eine kompakte halbautomatische Pistole im Kaliber 9 mm Luger für Sportschützen und Waffeninteressierte und kombiniert Slimline-Design, Matchpräzision durch den GMB-Lauf und die bewährte Glock-Zuverlässigkeit. Wer die Glock 48 im Preisvergleich sucht, findet sie in Deutschland aktuell zwischen 999 € und 1.699 € – je nach Variante und Ausstattung.
Hinter dem Modell steht die Glock Gesellschaft m.b.H. aus Österreich, einer der weltweit führenden Pistolenhersteller mit über 40 Jahren Erfahrung in der Polymerrahmen-Technologie. 2019 brachte Glock die G48 als Teil der Slimline-Serie auf den Markt. Das zentrale Konstruktionsmerkmal: eine Gehäusebreite von nur 28 mm bei gleichzeitig vollwertigem Griff und voller Lauflänge. Damit ist sie deutlich schlanker als die Glock 19, ohne beim Handling Kompromisse einzugehen.
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Technologisch hebt sich das Modell durch den Glock Marksman Barrel (GMB) mit Polygonprofil ab, der laut Visier „unübertroffene Genauigkeit und Zuverlässigkeit“ liefert. Das Safe-Action-Abzugssystem mit drei integrierten Sicherungen sorgt bei jedem Schuss für gleichmäßiges und sicheres Abzugsverhalten. Die nPVD- bzw. nDLC-Beschichtung des Schlittens schützt zuverlässig vor Korrosion und Verschleiß.
Einsatzseitig richtet sich die G48 an Sportschützen in dynamischen und statischen Disziplinen, an Freizeitschützen auf dem Schießstand sowie an Sammler, die das breite Variantenangebot der Slimline-Serie schätzen. Als 9mm Sportpistole mit schmalem Profil und Matchlauf deckt sie ein breites Spektrum an Anforderungen ab.
Die Glock 48 basiert auf dem bewährten Rückstoßlader-Prinzip mit modifiziertem Browning-Verschluss. Das Safe-Action-System arbeitet mit einem teilvorgespannten Schlagbolzen, der erst beim Abzugszug vollständig gespannt und ausgelöst wird. Drei integrierte Sicherungen – Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung und Fallfangsicherung – greifen dabei ineinander. Das Ergebnis ist ein sicheres Handling kombiniert mit einem gleichmäßigen Abzugsverhalten bei jedem Schuss.
Das Slimline-Konzept wird durch das einreihige 10-Schuss-Magazin konsequent umgesetzt. Die daraus resultierende Breite von 28 mm macht die G48 spürbar schlanker als die Glock 19 mit ihrer doppelreihigen Bestückung – bei nahezu identischer Lauflänge von 106 mm. Für lange Schießstands-Sessions spricht das Leergewicht von 524 bis 712 g, je nach Konfiguration.
Das technologische Herzstück ist der Glock Marksman Barrel (GMB) mit Polygonprofil. Dieser Lauftyp verbessert die Präzision gegenüber herkömmlichen Feldzügen und verringert gleichzeitig den Laufverschleiß. Das Abzugsgewicht beträgt konstante 24 N (ca. 2.450 g) – stabil und vorhersagbar bei jedem Schuss, wie Visier in ihrem Test bestätigt. Das Kaliber 9 mm Luger (9×19 mm) überzeugt mit hoher Munitionsverfügbarkeit und moderater Rückstoßentwicklung, was den Einsatz bei langen Trainingseinheiten angenehm gestaltet.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Glock Gesellschaft m.b.H. (Österreich) |
| Modell | Glock 48 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Rückstoßlader / Safe Action (teilvorgespannt) |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19 mm) |
| Magazinkapazität | 10+1 Schuss (einreihig) |
| Lauflänge | 106 mm (4,17 Zoll) |
| Gesamtlänge | ca. 185 mm |
| Breite | 28 mm |
| Gewicht (leer) | 524–712 g |
| Griffmaterial | Polymer mit Beavertail-Griffsporn |
| Abzug | ca. 2.450 g (24 N), Safe Action |
| Sicherung | 3-fach: Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung, Fallfangsicherung |
| Visierung | Standard-Glock-Visierung (Kunststoff); MOS-Varianten: Optik-Ready |
| Lauf | Glock Marksman Barrel (GMB), Polygonprofil |
| Beschichtung Schlitten | nPVD oder nDLC (je nach Variante) |
| Besonderheiten | Slimline-Design, Front Serrations, interner Magazintrichter, MOS-Option |
Die G48 ist nicht nur ein einzelnes Modell, sondern eine ganze Familie an Ausführungen – von der schlichten Basisvariante bis zum schussfertig bestückten Kombiangebot. Alle Varianten teilen denselben GMB-Lauf, dieselbe Magazinkapazität von 10+1 Schuss und das identische 9-mm-Luger-Kaliber.
Glock 48 Black (Standard): Das Einstiegsmodell kommt mit schwarzem nPVD-Schlitten und ist die günstigste Wahl im Sortiment. Je nach Händler liegt der Preis bei 999 € (Frankonia) bzw. 1.049 € (Knappworst). Für Sportschützen, die keine Optik aufsetzen möchten, ist dies die solide Grundausstattung.
Glock 48 MOS: Die meistgesuchte und vielseitigste Variante ist die Glock 48 MOS (Modular Optic System). Sie verfügt über eine integrierte Optics-Ready-Schnittstelle mit Shield-RMSc-Footprint, auf die Micro-Rotpunktvisiere direkt und ohne Adapterplatten montiert werden können. Der Aufpreis zum Standard beträgt rund 50–100 € – für dynamische Schießdisziplinen eine lohnende Investition. Auch der Visier-Test (Ausgabe 02/2026) hat genau diese Variante geprüft.
Glock 48 R/MOS/FS: Diese Ausbaustufe kombiniert das MOS-System mit einer Zubehörschiene (Rail) am Rahmen sowie Front Serrations am Schlitten. Die Rail ermöglicht den Anbau von Taktiklichtern oder Lasermodulen – sinnvoll für den Schießstandeinsatz unter verschiedenen Bedingungen. Preislich liegt sie ca. 100 € über dem Standard.
Glock 48 Silver Slide: Wer eine optische Abgrenzung sucht, findet in der Silver-Slide-Variante mit silbernem nPVD-Schlitten eine stilistische Alternative. Der Aufpreis beträgt ca. 50 € gegenüber dem schwarzen Grundmodell.
Glock 48 MOS/FS A-Cut Combo: Das Topmodell der Baureihe kommt mit vormontiertem Aimpoint Acro Rotpunktvisier und ist schussfertig konfiguriert. Frankonia führt dieses Sondermodell zu 1.699 € – damit bildet es die Preisobergrenze der gesamten Serie.
G48 Compact Slimline mit Shield RMSc: Eine weitere Variante mit vorinstallierten Shield RMSc Rotpunktvisier ist über spezialisierte Händler für 1.299 € erhältlich und richtet sich an Schützen, die sofort mit Optik loslegen möchten.
Die G48 ist primär eine Sportpistole – und in dieser Rolle überzeugt sie auf mehreren Ebenen. Das Kaliber 9 mm Luger ist das weltweit verbreitetste Kurzwaffenkaliber mit hervorragender Munitionsverfügbarkeit und moderatem Rückstoß, was sowohl das Training als auch den Wettkampfeinsatz vereinfacht. Wer mit Standard-Trainingsmunition oder spezieller 9 mm Luger Matchmunition schießt, profitiert dabei unmittelbar vom GMB-Lauf, den Visier als Lauf mit Matchqualität beim Präzisionspotential bewertet.
Beim statischen Präzisionsschießen auf 25 m punktet die Pistole mit dem Polygonprofil-Lauf und dem konstanten Abzugsgewicht von 24 N. Dieses gleichmäßige Auslöseverhalten ist besonders für präzise Einzelschüsse ein klarer Vorteil – der Schütze kennt genau den Punkt, an dem die Waffe auslöst. Zudem macht das Leergewicht ab 524 g auch lange Einheiten am Stand angenehm.
Für dynamische Disziplinen – etwa IPSC in der Production Division oder BDS-Kurzwaffendisziplinen sowie Fallscheibentraining – empfiehlt sich die Glock 48 MOS. Mit einem aufgesetzten Rotpunktvisier wie dem Shield RMSc oder dem Holosun 507K lassen sich Ziele schneller erfassen, was in zeitkritischen Disziplinen direkt in bessere Ergebnisse mündet. Das Slimline-Design mit 28 mm Breite und der Beavertail-Griffsporn sorgen dabei für eine sichere, geführige Handhaltung – auch bei schnellen Schussfolgen.
Für die Jagd ist die G48 im Kaliber 9 mm Luger nicht konzipiert. Als Sammlerstück bietet die Slimline-Familie mit Silver Slide, MOS und weiteren Ausführungen durchaus Reiz für Waffensammler, die Serienvielfalt schätzen.
Schlankes Slimline-Design: Mit 28 mm Gehäusebreite ist die G48 deutlich schlanker als die Glock 19 und liegt auch nach langen Schießstands-Sessions sehr angenehm in der Hand. Das schmale Profil erleichtert zudem das Tragen in einem gut anliegenden Holster.
Hohe Präzision durch GMB-Lauf: Der Glock Marksman Barrel mit Polygonprofil liefert laut Visier „unübertroffene Genauigkeit und Zuverlässigkeit“ – ein klares Qualitätsmerkmal gegenüber Standardläufen mit Feldzügen.
Robuste Beschichtung: Die nPVD- bzw. nDLC-Schlittenbeschichtung schützt die Oberfläche dauerhaft vor Korrosion und Verschleiß. Das verlängert die Lebensdauer der Waffe auch bei intensivem Schießstandbetrieb spürbar.
Bewährtes Safe-Action-System: Das Abzugsgewicht von 24 N ist stabil und reproduzierbar bei jedem Schuss, wie Visier in ihrem Test ausdrücklich bestätigt. Drei integrierte Sicherungen greifen ineinandergreifend, ohne den Schussablauf zu verlangsamen.
Modulares Ökosystem: Ob MOS-Optikschnittstelle, Zubehörschiene oder die breite Auswahl an Glock-kompatiblem Aftermarket-Zubehör – die G48 lässt sich individuell ausbauen und anpassen.
Vollwertiger Griff trotz kompakter Bauweise: Anders als bei echten Subcompact-Modellen können auch Schützen mit größeren Händen die Pistole sicher und vollständig umgreifen. Visier attestiert der Ergonomie eine „optimale Handgrößenanpassung“.
Begrenzte Magazinkapazität: Mit 10+1 Schuss liegt die G48 hinter direkten Mitbewerbern. Die Sig Sauer P365 bietet 12+1 Schuss, die Smith & Wesson M&P Shield Plus sogar 13+1 – bei vergleichbaren Abmessungen. Wer maximale Ladekapazität priorisiert, sollte diesen Unterschied abwägen.
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Preis im oberen Segment: Ab 999 € liegt die Glock 48 deutlich über der Sig Sauer P365 (ca. 650 €) und der Smith & Wesson M&P Shield Plus (ca. 550 €). Der Aufpreis ist durch GMB-Lauf, Markenprestige und Ökosystem begründet – aber er ist real vorhanden.
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Standard-Visierung: Die serienmäßige Kunststoffvisierung mit weißen Punktmarkierungen wirkt im Vergleich zur übrigen Verarbeitungsqualität einfach. Wer hier mehr erwartet, greift zur Glock 48 MOS, die dank Optics-Ready-System direkt eine hochwertige Optik aufnehmen kann.
Wer nach einer kompakten 9-mm-Slimline-Pistole sucht, stößt schnell auf mehrere starke Mitbewerber. Der Markt bietet sowohl günstigere als auch teurere Optionen – je nach Priorität bei Kapazität, Preis oder Ausstattung.
Die Sig Sauer P365 ist der direkteste Konkurrent. Sie bietet 12+1 Schuss im Standardmagazin und lässt sich mit Verlängerungsmagazinen auf bis zu 15+1 Schuss aufrüsten. Der Preis liegt bei ca. 650 € – rund 350 € unter dem günstigsten G48-Modell. Dafür fällt die Visierlinie durch den kürzeren Lauf kürzer aus, und der Griff ist kompakter dimensioniert. Wer Kapazität und Preis priorisiert, ist bei der P365 gut aufgehoben.
Die Smith & Wesson M&P Shield Plus überzeugt mit 13+1 Schuss und einem Einstiegspreis von ca. 550 €. Das macht sie zur kapazitätsstärksten und günstigsten Option im Vergleich – rund 450 € weniger als die G48. Die Breite liegt etwas über der der Glock 48, das Slimline-Profil ist weniger konsequent umgesetzt.
Die Springfield Hellcat positioniert sich mit 11+1 Schuss und einem Preis von ca. 600 € zwischen den beiden Vorgenannten. Sie ist kompakter als die G48 und optional ebenfalls Optics-Ready erhältlich. Ein attraktives Gesamtpaket für preisbewusste Schützen.
Die Glock 48 kostet mit ab 999 € rund 60–80 % mehr als Konkurrenzmodelle wie die Sig Sauer P365 oder die Smith & Wesson M&P Shield Plus – bietet dafür das schlankte Slimline-Design mit 28 mm Breite, den präzisen GMB-Lauf und das umfangreichste Zubehör-Ökosystem inklusive MOS-Schnittstelle. Wer innerhalb der Marke eine breitere Kompaktpistole mit höherer Kapazität sucht, findet in der Glock 19 die naheliegende hausinterne Alternative. Auch die Walther PDP ist im deutschen Markt eine ernst zu nehmende Option für Schützen, die einen besonders geformten Abzug und ergonomischen Griffwinkel schätzen.
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Kurzgefasst: Die G48 ist die richtige Wahl für Schützen, die maximale Schlankheit, Glock-Verlässlichkeit und ein modulares Ökosystem wollen – und bereit sind, dafür den Aufpreis zu zahlen.
Dank der weltweiten Verbreitung der Glock-Plattform bieten zahlreiche Hersteller Kydex- und Leder-Holster speziell für die G48 und die Glock 48 MOS an. Wichtig zu wissen: Die G48-Holster sind nicht kompatibel mit Glock-19-Holstern, da die Gehäusebreite mit 28 mm deutlich geringer ist. Varianten mit Rail (R-Modelle) benötigen darüber hinaus Holster mit entsprechender Rail-Aussparung – darauf sollte bei der Auswahl geachtet werden.
Die Standardvisierung besteht aus einer Kunststoff-Kimme und einem Kunststoff-Korn mit weißen Punktmarkierungen. Wer mehr Präzision oder schnellere Zielerfassung sucht, greift zur Glock 48 MOS: Deren Optics-Ready-Schnittstelle mit Shield-RMSc-Footprint nimmt Micro-Rotpunktvisiere wie das Shield RMSc, den Holosun 507K oder das Aimpoint Acro direkt auf – ohne Adapterplatten. Alternativ lässt sich die Standardvisierung über den Glock-Aftermarket gegen Nacht- oder Stahlvisierungen tauschen.
Der Polymerrahmen der G48 kommt ohne wechselbare Griffrücken aus. Stattdessen optimiert ein integrierter Beavertail-Griffsporn die Handlage und verhindert das Einkneifen der Schusshand zwischen Schlitten und Rahmen. Die genoppte Grifftextur sorgt für sicheren Halt auch bei feuchten Händen. Visier bescheinigt der Ergonomie eine „optimale Handgrößenanpassung“. Wer die Griffoberfläche weiter individualisieren möchte, findet im Aftermarket Lösungen wie Talon Grips oder Hogue Griffhülsen.
Das Safe-Action-System arbeitet mit einem teilvorgespannten Schlagbolzen, der durch den Abzugszug vollständig gespannt und unmittelbar ausgelöst wird. Es gibt keinen SA/DA-Wechsel und keinen manuellen Hahn – jeder Schuss hat damit identisches Abzugsgefühl. Das Abzugsgewicht von konstant 24 N ist bei jedem Schuss stabil, der Reset-Weg ist kurz und taktil spürbar. Für Sportschützen, die auf Reproduzierbarkeit angewiesen sind, ist das ein entscheidender Vorteil.
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