


























Die Glock 48 ist eine kompakte Slimline-Selbstladepistole im Kaliber 9 mm Luger, die schlankes Design, hohe Zuverlässigkeit und gute Präzision in einem handlichen Paket kombiniert. Wer die Glock 48 kaufen möchte, findet im Preisvergleich aktuelle Angebote ab 649,00 €. Mit nur 28 mm Breite bei einer Lauflänge von 106 mm bietet diese österreichische Fertigung einen einzigartigen Kompromiss zwischen Handlichkeit und Schussleistung – ideal für Sportschützen mit kleineren Händen, Trainingsnutzer und alle, die eine zuverlässige Waffe für dynamische Disziplinen suchen.
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Die Glock 48 stammt vom österreichischen Hersteller Glock Ges.m.b.H., dem globalen Marktführer für Dienstpistolen und bekannt für robuste, wartungsarme Selbstladewaffen. Das Unternehmen führte die Glock 48 zur SHOT Show 2019 ein – als Teil der Slimline-Familie neben der verwandten Glock 43X.
Das Ziel war ambitioniert: eine Pistole schaffen, die die Lauflänge einer Glock 19 (106 mm) mit der Breite einer Subcompact-Pistole (28 mm) kombiniert. Dies gelang durch ein einreihiges 10-Schuss-Magazin statt der üblichen doppelreihigen Anordnung. Damit positioniert sich die Glock 48 als Universalwaffe für Sportschießen, Training und in einigen Ländern auch für verdecktes Führen. In Deutschland nutzen vor allem Sportschützen, Trainingsanbieter und Waffenenthusiasten diese Pistole regelmäßig.
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Experten beschreiben die Glock 48 treffend: Sie bietet „Schießleistung im Dienstpistolen-Format in einem verdeckbaren, schlanken Paket“ – ein Erfolgskonzept, das sich seitdem in der Sportschützen-Community etabliert hat.
Die Glock 48 basiert auf dem bewährten Glock Safe-Action-System – einem Schlagbolzenschloss (Striker-Fired) mit kurzem Rückstoßlader nach dem klassischen Browning-Prinzip. Das System zeichnet sich durch drei automatische Sicherungen aus: eine Abzugssicherung, eine Schlagbolzensicherung und eine Fallsicherung. Diese Kombination macht einen manuellen Sicherungshebel überflüssig und ermöglicht schnelle Schussbereitschaft ohne Umdenken – ein Merkmal, das Glock-Pistolen seit Jahrzehnten definiert.
Im Kaliber 9 mm Luger geladen, fasst das einreihige 10-Schuss-Magazin weniger Patronen als doppelreihige Kompaktpistolen wie die Glock 19 (15 Schuss). Dieser Kompromiss ermöglicht jedoch die Breite von nur 28 mm – perfekt für Sportschützen mit kleineren Händen und alle, die maximalen Tragekomfort suchen. Die Lauflänge von 106 mm ist identisch mit der Glock 19, sodass die Präzision auf mittlere Distanzen nicht leidet. Die Gesamtlänge von 185 mm macht die Glock 48 zu einer handlichen Waffe, die sich leicht in Rucksäcken oder Waffenschränken verstauen lässt.
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Der 106 mm lange Glock Marksman Barrel (GMB) mit polygonalen Zügen liefert gegenüber älteren Glock-Läufen verbesserte Präzision. Tests zeigen Streukreise von etwa 5 bis 7,5 cm auf 23 Meter – vollkommen ausreichend für dynamisches Sportschießen, IPSC Production und Selbstverteidigungs-Szenarien. Diese Werkspräzision liegt deutlich über den Anforderungen der IPSC-A-Zone (15×30 cm) und demonstriert, dass die schlanke Bauform keine Einbußen bei der Schussleistung mit sich bringt.
Mit ca. 588 Gramm (leer, mit Magazin) ist die Glock 48 leichter als viele Vollformat-Pistolen, aber schwerer als reine Subcompacts – ein optimaler Kompromiss zwischen Kontrollierbarkeit bei schnellen Schussfolgen und Tragekomfort. Das Abzugsgewicht von 24 Newton (≈ 2,4 kg) ist typisch für Glock: konstant über den gesamten Abzugsweg ohne sichtbaren Druckpunkt. Für taktisches Schießen bietet dies maximale Sicherheit, für anspruchsvolle Sportschützen kann dieser Trigger jedoch verbesserungswürdig wirken.
Der nPVD-beschichtete Schlitten (erhältlich in Silber oder Schwarz) ist korrosionsbeständig und pflegeleicht. Die Beavertail-Griffstückform ermöglicht eine hohe Handhaltung und reduziert das Rückstoß-Empfinden spürbar. Bei Rail-Versionen kommen Front Serrations hinzu – vertikale Kerben am vorderen Schlittenteil, die das Betätigen des Verschlusses per Daumen (sogenannter „Press Check“) deutlich erleichtert.
Die Standard-Ausführung der Glock 48 besticht mit einer feststehenden Stahl-/Polymerkorn-Kimme, die robust und wartungsfrei ist. Wer moderne Minired-Dot-Visiere (wie Aimpoint Acro P-2, Trijicon RMRcc oder Shield RMSc) nutzen möchte, greift zur MOS-Variante (Modular Optics System). Diese bietet einen speziellen MOS-Schnitt auf dem Schlitten für direkte Montage ohne Adapterplatte – ein großer Vorteil für IPSC Optics Division und Steel Challenge-Schützen.
| Technisches Merkmal | Glock 48 Standard |
|---|---|
| Hersteller | Glock Ges.m.b.H. (Österreich) |
| Waffentyp | Selbstladepistole, Schlagbolzenschloss |
| System | Safe-Action, kurzer Rückstoßlader (Browning-Prinzip) |
| Kaliber | 9 mm Luger / 9×19 |
| Magazinkapazität | 10 Patronen (einreihig) |
| Lauflänge | 106 mm |
| Gesamtlänge | 185 mm |
| Schlittenlänge | 174 mm |
| Höhe (inkl. Magazin) | 128 mm |
| Breite | 28 mm (Slimline) |
| Gewicht (leer, mit Magazin) | ca. 588 g |
| Gewicht (ohne Magazin) | ca. 524 g |
| Griffstückmaterial | Polymer (verstärkt), Beavertail-Form |
| Abzugsgewicht | 24 N (≈ 2,4 kg) |
| Sicherungen | 3 automatische Sicherungen (Abzug, Schlagbolzen, Fall) |
| Visierung Standard | Fester Stahl-/Polymerkorn-Kimme |
| Lauf | Glock Marksman Barrel (GMB), polygonal |
| Schlitten | nPVD-beschichtet (Silber oder Schwarz) |
Die Glock 48 wird in mehreren Varianten angeboten, die sich durch MOS-Schnitt, Rail-Befestigung und Schlittenfinish unterscheiden. Der Glock 48 Preis in Deutschland bewegt sich 2025 zwischen 649 und 715 Euro – abhängig von Ausstattung und Händler.
Die günstigste Ausführung ist die Glock 48 Standard – eine klassische Slimline-Pistole ohne MOS-Schnitt und ohne Rail. Sie bietet einen festen Stahl-/Polymerkorn-Kimme, eine nPVD-beschichtete Schlitten und maximale Schlichtheit. Für 649,00 € bei Waffen-Friedrichs ist dies die beliebteste Variante bei Sportschützen mit Budgetfokus und Trainingsanwendern. Die Silver-Slide-Version kostet bei LivingActive 669,00 €, bei Knappworst die Black-Variante 679,00 € und bei Frankonia 696,00 €. Die Unterschiede sind rein optisch; funktional sind alle Standard-Ausführungen identisch.
Die Glock 48 MOS bietet zusätzlich einen MOS-Schnitt für Minired-Dot-Visiere – ideal für IPSC Optics Division und Steel Challenge-Wettbewerbe. Der MOS-Schnitt ermöglicht die direkte Montage von Aimpoint Acro P-2, Trijicon RMRcc oder Shield RMSc ohne Adapterplatte. Die Preisdifferenz liegt typischerweise bei +30 bis +70 Euro gegenüber der Standard-Version.
Die Glock 48 Rail FS ist die Vollausstattungs-Variante mit Picatinny-Rail am Griffstück, Front Serrations und MOS-Schnitt. Damit können Sie zusätzlich zu einem Red-Dot-Visier auch eine taktische Lichtquelle (z.B. Streamlight TLR-7 sub, Olight PL-Mini 2) montieren. Diese Variante kostet bei RWS-Shop 715,00 Euro – eine Preisdifferenz von etwa +50 bis +70 Euro zur Standard-Version. Sie richtet sich an ambitionierte Trainingsnutzer, taktische Sportschützen und alle, die maximale Flexibilität suchen.
Sonderausstattungen wie die G48 Gen5 A-CUT Aimpoint COA Combo (mit werksgebundener Optik) übersteigen 800 Euro und richten sich an Enthusiasten, die sofort mit hochwertigem Red-Dot-System starten möchten. Für Linkshänder gibt es keine expliziten Linkshänder-Versionen der Glock 48. Die Pistole ist ambidextrous angelegt – der Magazinauslöser ist beidseitig bedienbar, der Verschlussfang sitzt links. Allerdings erfolgt die Auswurfrichtung immer nach rechts, was Linkshänder zu klassischen Adjustierungen zwingt. Die Glock 19 oder andere Modelle sind für Linkshänder oft ergonomischer.
Die Glock 48 ist primär für sportliches Schießen konzipiert und überzeugt durch schlankes Profil, gute Präzision und zuverlässige Funktion in dynamischen Disziplinen.
Die Glock 48 ist eine beliebte Waffe in der IPSC Production Division. Das 10-Schuss-Magazin ist ausreichend für die Standard-Start-Kapazität in dieser Disziplin, und die handlichen Abmessungen ermöglichen schnelle Zielwechsel. Für die IPSC Optics Division empfiehlt sich die Glock 48 MOS mit einem modernen Red-Dot-Visier – die Zielerfassung wird deutlich schneller, und die Split-Zeiten (Schussabstände) verkürzen sich spürbar.
In der Steel Challenge – einem Sport, der extrem kurze Distanzen (7 bis 35 Meter) und blitzschnelle Zielwechsel erfordert – brilliert die Glock 48 ebenfalls. Die kompakte Geometrie und das geringe Gewicht von 588 Gramm ermöglichen flüssige Bewegungsabläufe. Mit einer Glock 48 MOS und einem Aimpoint Acro P-2 oder Trijicon RMRcc erhalten Sie eine praxisgerechte Trainingswaffe für anspruchsvolle Sportschützen.
Unabhängige Tests dokumentieren die Werkspräzision eindrucksvoll. Die American Rifleman und Guns & Ammo berichten von Streukreisen von etwa 5 bis 7,5 Zentimetern auf 23 Meter – eine Leistung, die für dynamisches Sportschießen deutlich über den Anforderungen liegt. The Firearm Blog beschreibt die Glock 48 als „überraschend präzise für eine schlanke Carry-Pistole“ – diese GMB-Lauf mit polygonalen Zügen ermöglicht konstante Treffer auch unter Zeitdruck.
YouTuber und Tester wie Hickok45 loben die gute Kontrollierbarkeit bei schnellen Schussfolgen. Die angenehme Visierlinie und die Beavertail-Griffstückform ermöglichen eine hohe Handhaltung, die das Rückstoß-Empfinden deutlich reduziert. Berichte aus den Gemeinschaften GlockTalk und Pistol-Forum belegen, dass auch kleinere und weibliche Schützen die 9-mm-Recoil der Glock 48 problemlos beherrschen – ideal für gemischte Trainingsgruppen und Anfänger im Sportschießen.
Als Trainingswaffe ist die Glock 48 ideal: Die moderate Betriebskostenbasis (9 mm Munition ist günstig), die hohe Zuverlässigkeit und die handliche Größe machen sie zur Lieblingspistole vieler Schützen für regelmäßiges Üben. Das Plinking – entspanntes Schießen auf Ziele – macht mit der Glock 48 besonderer Spaß, da auch längere Trainingseinheiten durch das moderate Rückstoßempfinden nicht ermüdend wirken.
In Deutschland ist die Glock 48 nicht die Standard-Jagdwaffe, dennoch wird sie von einzelnen Jägern als Fangschusswaffe für Nachsuchen genutzt. Das Kaliber 9 mm Luger eignet sich bei Einsatz von Hohlspitz- oder Vollmantel-Munition theoretisch für Rehwild oder Schwarzwild (Fangschuss auf kurze Distanz, etwa Blattschuss oder Kehlschuss). Größere Kaliber wie .357 Magnum, .44 Magnum oder .45 ACP sind in Deutschland jedoch für Jagdzwecke üblicher und empfohlen. Die kompakte Glock 48 hat hier maximal eine Backup-Rolle.
Offizielle Einsätze der Glock 48 durch deutsche Behörden sind nicht dokumentiert; Glock-Modelle wie die Glock 17 und Glock 19 dominieren diese Segment. Der Sammlerwert der Glock 48 ist moderat: Die Slimline-Serie (seit 2019) gilt als neuere Innovation mit interessanter Technik, aber die breite aktuelle Verfügbarkeit begrenzt Wertsteigerungen.
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Die Glock 48 hat sich in Tests und in der Praxis bereits bewährt und sammelt konsequent Lob für mehrere Kernmerkmale.
Das Slimline-Design mit nur 28 Millimeter Breite gepaart mit einer 106 Millimeter Lauflänge ist einzigartig im Glock-Portfolio. American Rifleman hebt hervor: „sehr schlankes Profil für verdecktes Führen bei einer G19-ähnlichen Länge“. Dies macht die Glock 48 zur flachsten Glock mit Glock 19-ähnlicher Schießleistung – ein Alleinstellungsmerkmal, das besonders Sportschützen mit kleineren Händen begeistert. The Firearm Blog ergänzt: „sehr gute Führigkeit und Balance trotz schlankem Griff“ – die Handhaltung ist höher möglich, was die Rückstoßkontrolle optimiert.
Tests dokumentieren konsistent Streukreise zwischen 5 und 7,5 Zentimetern auf 23 Meter – eine Präzision, die im praxisrelevanten Bereich für Sportschießen und Training vollkommen ausreichend ist. Der Glock Marksman Barrel (GMB) mit polygonalen Zügen hebt sich positiv von älteren Glock-Läufen ab. The Firearm Blog beschreibt diese Präzision als „überraschend präzise für eine schlanke Carry-Pistole“. Für IPSC Production und dynamische Disziplinen ist diese Schussleistung ein echter Vorteil.
Die Glock-Marke ist für maximale Zuverlässigkeit berühmt – die Glock 48 setzt diese Tradition konsequent fort. Tests von American Rifleman, The Firearm Blog, Guns & Ammo und YouTubern wie Hickok45 und Lucky Gunner berichten übereinstimmend von mehreren Hundert Schuss ohne Funktionsstörungen. Langzeitberichte aus GlockTalk und Pistol-Forum zeigen Nutzer mit 2.000 bis über 10.000 Schuss, teils mit unterschiedlichsten Munitionssorten – keine systematischen Brüche dokumentiert, lediglich üblicher Glock-Verschleiß (Finish-Abrieb, Slide-Rail-Politur).
Alle führenden Tests loben die ausgewogene Balance zwischen Schussleistung und Rückstoßempfinden. Hickok45 beschreibt es als „gute Kontrollierbarkeit bei schnellen Schussfolgen“, Guns & Ammo hebt hervor: „sehr gute Handlage auch für Schützen mit kleineren Händen“. Die Beavertail-Griffstückform ermöglicht eine hohe Handhaltung, die das Rückstoß-Empfinden deutlich reduziert. Besonders Trainingsgruppen mit gemischtem Geschlecht und Anfänger profitieren von dieser benutzerfreundlichen Ergonomie.
Die Glock 48 ist gut etabliert in der Aftermarket-Szene. Lucky Gunner lobt die gute Kompatibilität mit vielen Nachrüst-Optionen: Sights (z.B. Trijicon, Dawson Precision), Trigger-Upgrades (z.B. Apex, Agency Arms), Magazine (z.B. Shield Arms S15 mit 15 Schuss), und Holster sind reichlich verfügbar. Diese Modularität ermöglicht es jedem Schützen, die Glock 48 genau nach Bedarf anzupassen.
Keine Waffe ist perfekt – auch die Glock 48 hat Punkte, die kritisch zu betrachten sind.
Alle namhaften Tests erwähnen das 10-Schuss-Magazin als Nachteil gegenüber Konkurrenzmodellen. Die SIG Sauer P365 XL bietet beispielsweise 12 bis 15 Schuss bei vergleichbarer Verdeckbarkeit, die Glock 19 bietet 15 Schuss bei nur minimal größeren Abmessungen. Für IPSC Production ist die 10er-Kapazität akzeptabel, doch für andere Nutzungsszenarien ein echter Kompromiss. Die Shield Arms S15 oder S15 Gen 2 mit 15 Schuss (stählern statt Polymer) sind beliebte Aftermarket-Upgrades – kosten aber etwa 30 bis 50 Euro zusätzlich und sind nicht durch Glock werkseitig getestet.
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Das Abzugsgewicht von 24 Newton (≈ 2,4 kg) und der lange Abzugsweg ohne klaren Druckpunkt sind typische Glock-Charakteristiken. Für Sportschießen auf höchstem Niveau kann dieser Trigger limitierend wirken. Guns & Ammo beschreibt es neutral: „Trigger ähnlich wie bei anderen Glocks – wer diesen grundsätzlich nicht mag, wird auch hier nicht überzeugt.“ Die gute Nachricht: Aftermarket-Trigger von Herstellern wie Apex Tactical oder Agency Arms sind weit verbreitet und kosten 80 bis 150 Euro – eine sinnvolle Investition für ambitionierte Sportschützen.
American Rifleman merkt an: „Der schlanke Griff könnte für sehr große Hände weniger füllig wirken.“ Nutzer mit großen Händen berichten manchmal, dass die Glock 19 mit ihrem doppelreihigen Magazin ergonomischer wirkt. Dies ist jedoch ein individuelles Problem – für die Mehrheit der Schützen (Standard bis kleine Hände) ist die Glock 48 die bessere Wahl.
Der Glock 48 Preis in Deutschland bewegt sich 2025 in einer stabilen Preisspanne. Hier die aktuellen Marktpreise führender Händler:
Die günstigste Glock 48 Standardversion kostet 649,00 Euro bei Waffen-Friedrichs. LivingActive bietet die Silver-Slide-Variante für 669,00 Euro, Knappworst die Black-Version für 679,00 Euro, und Frankonia verlangt 696,00 Euro für die Standard-Ausführung. Die Glock 48 Rail FS mit Picatinny-Rail und MOS-Schnitt kostet bei RWS-Shop 715,00 Euro. Insgesamt bewegt sich die Glock 48 also in einer Preisrange von 649 bis 715 Euro – abhängig von Ausstattung und Händler.
Im Vergleich zur SIG Sauer P365 XL (typisch 700–750 Euro) bietet die Glock 48 ähnliche Zuverlässigkeit, aber eine längere Lauflänge (106 mm vs. etwa 95 mm bei der P365) und damit bessere Präzision auf mittlere Distanzen. Gegenüber der Smith & Wesson M&P 9 M2.0 Shield Plus (etwa 600–700 Euro) schneidet die Glock 48 durch ihre etablierte Ergonomie und das breite Aftermarket-Ökosystem vorteilhaft ab.
Die Glock 48 MOS-Variante (ca. 680–750 Euro) ist eine sinnvolle Investition für Sportschützen mit Optik-Ambitionen und kostet weniger als separate MOS-Adapterplatten plus günstige Red-Dots. Für reine Trainingsnutzer mit Eisenvisierung ist die Standard-Version ab 649 Euro vollkommen ausreichend.
Ein weiterer Kostenvorteil der Glock 48: Das Kaliber 9 mm Luger ist das günstigste Patronenkaliber mit stabiler Versorgung in Deutschland. 9-mm-Munition kostet typisch 0,35 bis 0,50 Euro pro Schuss – deutlich unter .45 ACP oder spezialisierten Kalibern. Holster, Magazine und Ersatzteile für die Glock 48 sind reichlich verfügbar und kosten im Durchschnitt:
Diese niedrigen Unterhaltskosten machen die Glock 48 zur ökonomischen Wahl für häufiges Training.
Die Glock 48 ist eine bewährte Slimline Selbstladepistole, die sich besonders für Sportschützen, Trainingsnutzer und alle mit kleineren Händen eignet. Sie kombiniert die schlanke Ergonomie der Single-Stack-Bauweise mit der bewährten Glock-Zuverlässigkeit und bietet dadurch eine sehr ausgewogene Mischung aus Kontrolle, Präzision und Führigkeit.
Mit ihrem 9-mm-Kaliber, der geringen Griffstärke und dem moderaten Rückstoß ist die Glock 48 ideal für längere Trainingseinheiten, präzises Scheibenschießen und das verdeckte Führen, wo rechtlich zulässig. Gleichzeitig bleibt sie vollständig kompatibel mit vielen Gen5-Bauteilen und dem breiten Glock-Aftermarket.
Wer maximale Magazinkapazität sucht oder primär dynamische Wettkämpfe schießt, greift besser zu Modellen wie der Glock 17 oder 19. Für alle anderen gilt: Die Glock 48 ist eine kontrollierbare, zuverlässige und ergonomisch überzeugende Pistole, die sich auf das Wesentliche konzentriert – und genau darin ihre Stärke ausspielt.