








Wer die Glock 43 kaufen möchte, findet im deutschen Fachhandel aktuell Preise zwischen 785,00 € und 819,00 €. Die subkompakte Halbautomatikpistole im Kaliber 9 mm Luger wurde 2015 eingeführt und wiegt leer gerade einmal 510 g – ein Gewicht, das die Pistole zu einer der führigsten Kurzwaffen ihrer Klasse macht. All4Shooters beschrieb das Modell treffend als „ultra-schlank mit voller 9mm-Power“, und genau diese Kombination macht die G43 für Sportschützen und Jäger in Deutschland so attraktiv.
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Hinter der Glock 43 steht die Glock Ges.m.b.H. aus Österreich, einer der weltweit führenden Hersteller von Halbautomatikpistolen. Das Unternehmen hat sich seit den frühen 1980er-Jahren durch technische Zuverlässigkeit, konsequenten Leichtbau und ein klar durchdachtes Sicherungskonzept einen globalen Ruf erarbeitet.
Die Glock 43 entstand 2015 als direkte Antwort auf die wachsende Nachfrage nach einer einreihigen Subkompaktpistole im Kaliber 9 mm Luger. Das sogenannte Slimline-Design mit nur 26–27 mm Breite ist das prägende Merkmal dieser Kurzwaffe. Im deutschen Markt findet die G43 ihren Einsatz vor allem beim Sportschießen, als jagdliche Fangschusspistole und als sammlungswürdiges Glock-Modell mit Kultstatus.
Die technologischen Stärken der Pistole liegen im Safe-Action-System mit drei internen Sicherungen, der korrosionsbeständigen Tenifer-Beschichtung auf allen Metallteilen sowie dem Polygonlauf für höhere Mündungsgeschwindigkeit. Wer zwischen der Basisvariante und erweiterten Ausführungen wählen möchte, sollte sich auch die Glock 43X und die Glock 43 MOS ansehen – beide bauen auf demselben Slimline-Konzept auf. Als Konkurrenzmodelle im gleichen Segment sind die Sig Sauer P365 und die Smith & Wesson M&P Shield zu nennen.
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Die Glock 43 basiert auf dem Safe-Action-System, das Glock seit den 1980er-Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat. Dieses Striker-Fired-Konzept vereint drei passive Sicherungen in einem Mechanismus: eine Abzugssicherung, eine Schlagbolzensicherung und eine Fallsicherung. Das Besondere daran: Alle drei Sicherungen deaktivieren sich ausschließlich beim bewussten Durchziehen des Abzugs. Eine zusätzliche manuelle Sicherung ist nicht erforderlich, was die Handhabung intuitiv und schnell macht.
Das Abzugsgewicht liegt bei rund 2.500 g, die Abzugsdistanz beträgt 65 mm – kürzer als bei größeren Glock-Modellen wie der Glock 19. Dieses konstante und berechenbare Abzugsverhalten macht die Pistole besonders für das Sportschießen und die jagdliche Praxis geeignet, wo eine zuverlässige Auslösung ohne Überraschungsmomente wichtig ist.
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Das Kaliber 9 mm Luger (9×19 mm) ist in Deutschland das am weitesten verbreitete Kurzwaffenkaliber mit sehr breiter Munitionsverfügbarkeit. Die Lauflänge der Glock 43 beträgt 86,5 mm. Der eingesetzte Polygonlauf weist ein hexagonales Profil auf – anders als bei klassischen Felder-und-Züge-Läufen. Laut Hersteller ergibt sich daraus eine höhere Mündungsgeschwindigkeit und eine leichtere Reinigung im Alltag.
Alle Metallteile der Pistole tragen eine Tenifer-Beschichtung. Diese Oberflächenbehandlung bietet hohe Korrosionsbeständigkeit und erreicht eine Härte, die mit der von Industriediamanten verglichen wird. Das Griffstück besteht aus einem Polymerrahmen mit Beavertail-Design. Der erhöhte Griffabschluss verhindert das sogenannte Hammer-Bite, ermöglicht einen höheren Griff und verbessert damit die Rückstoßkontrolle spürbar.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Glock Ges.m.b.H. |
| Modell | Glock 43 |
| Waffentyp | Halbautomatische Subkompaktpistole |
| System | Safe Action (Striker-Fired) |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19 mm) |
| Magazinkapazität | 6 Patronen (Single-Stack) |
| Lauflänge | 86,5 mm |
| Gesamtlänge | ca. 159 mm |
| Breite | 26–27 mm |
| Gewicht (leer) | 509–510 g |
| Rahmenmaterial | Polymer mit Beavertail |
| Abzug | Safe Action, ca. 2.500 g Abzugsgewicht, 65 mm Abzugsdistanz |
| Sicherung | Drei interne Sicherungen (Abzugs-, Schlagbolzen-, Fallsicherung) |
| Visierung | Feste Polymervisierung (Kimme und Korn) |
| Laufprofil | Polygonlauf (hexagonal) |
| Oberflächenbehandlung | Tenifer-Beschichtung (Metallteile) |
| Besonderheiten | Slimline-Design, einreihiges Magazin, MOS-Variante verfügbar |
Mit 510 g Leergewicht und 86,5 mm Lauflänge gehört die Pistole zu den kompaktesten Modellen im 9-mm-Luger-Segment. Diese Maße machen sie besonders für den jagdlichen Fangschuss und das Sportschießen auf kurzen Distanzen interessant. Wer noch mehr Ausstattung sucht, findet mit der Glock 43X und der Glock 43 MOS zwei direkte Weiterentwicklungen – und mit der Glock 19 eine größere Glock-Alternative in der Kompaktklasse.
Die Glock 43 ist in drei wesentlichen Ausführungen erhältlich, die sich in Grifflänge, Magazinkapazität und optischer Aufrüstbarkeit unterscheiden. Welche Variante passt, hängt vom geplanten Einsatzzweck und den persönlichen Anforderungen ab.
Das Basismodell ist die kompakteste Ausführung der Slimline-Familie. Es fasst 6 Patronen im einreihigen Single-Stack-Magazin, kommt mit fester Polymervisierung und ist ab 785 € im deutschen Fachhandel erhältlich. Die Glock 43 Standard ist die meistgetestete Variante und gilt als Referenz für das gesamte Slimline-Konzept. Ihre minimalen Außenmaße machen sie zur führigsten Version der Baureihe – ideal für alle, die maximale Kompaktheit priorisieren.
Die Glock 43X erweitert das Konzept der G43 durch einen verlängerten Griff bei identischer Schlittenbreite. Das ist der entscheidende Unterschied: Der Schlitten bleibt genauso schlank wie beim Basismodell, aber der Griff bietet mehr Auflagefläche für die Schusshand. Dadurch lassen sich zudem kompatible 10-Schuss-Magazine verwenden, etwa das Shield Arms S15 Magazin als Aftermarket-Option. Mit einem Aufpreis von rund 50 bis 100 € gegenüber der Standardvariante richtet sie sich an Schützen, die mehr Grifflänge und optional höhere Kapazität wünschen.
Die Glock 43X ist die beliebteste Erweiterung des G43-Konzepts: gleiche Schlittenbreite, aber mehr Grifflänge und optional bis zu 10 Schuss Kapazität.
Die Glock 43 MOS (Modular Optic System) trägt einen vorbereiteten Schlitten für die direkte Montage von Mikro-Rotpunktvisieren. Kompatible Optiken sind beispielsweise das Holosun 407K und das Shield RMSc. Der Aufpreis gegenüber der Standardvariante beträgt rund 100 €. Damit spricht diese Ausführung vor allem ambitionierte Sportschützen an, die mit einem Red-Dot-Visier schießen möchten, ohne aufwändige Schlitten-Fräsungen beauftragen zu müssen.
Sondermodelle oder limitierte Editionen der Glock 43 sind im deutschen Markt nicht bekannt.
Im jagdlichen Kontext hat die Glock 43 ihre Hauptdomäne als Fangschusspistole. Das Kaliber 9 mm Luger gilt als geeignete Fangschusspatrone für Schalenwild und steht in Deutschland flächendeckend zur Verfügung. Das Leergewicht von 510 g und die Gesamtlänge von rund 159 mm sorgen dafür, dass die Waffe in jedem Holster problemlos Platz findet und bei der Pirsch nicht stört. LivingActive bewertet die Glock 43 im Praxistest als „zuverlässig und präzise für die Jagd“ – ein Urteil, das ihre Eignung als Begleitwaffe auf dem Ansitz wie auf der bewegten Jagd unterstreicht.
Ehrlich gesagt bringt die kurze Visierlinie der G43 Einschränkungen mit sich: Präzisionsschüsse auf größere Distanzen sind mit dieser Pistole nicht das Stärkenfeld. Wer regelmäßig auf weitere Entfernungen schießt, sollte ein größeres Modell wie die Glock 19 in Betracht ziehen.
Für das Freizeitschießen und die Kurzwaffenausbildung auf dem Schießstand ist die Glock 43 gut geeignet. All4Shooters dokumentierte im Praxistest eine Zuverlässigkeit von 100 % – keine Fehlzündungen, keine Störungen. Das ist ein belastbarer Wert für den Trainingsalltag, wo Verlässlichkeit über Hunderte von Schuss wichtiger ist als Wettkampfpräzision.
Das Safe-Action-System liefert bei jedem Schuss dasselbe Abzugsverhalten mit konstantem Abzugsgewicht von rund 2.500 g. Das ist kein Match-Abzug, aber ein berechenbar arbeitendes System, das sich gut trainieren lässt. Wer die Glock 43 für den Sport mit optischer Unterstützung nutzen möchte, sollte die Glock 43 MOS-Variante prüfen, die die direkte Montage eines Mikro-Rotpunktvisiers ermöglicht. Alternativ bietet die Glock 43X durch ihre längere Grifflänge mehr Halt beim schnellen Schussfolgen.
Als festes Modell der Glock-Modellfamilie mit Kultstatus hat die Glock 43 auch unter Sammlern einen etablierten Platz.
Testberichte und Praxiserfahrungen – insbesondere aus den Berichten von All4Shooters und LivingActive – zeichnen ein klares Bild der Stärken und Schwächen dieser Subkompaktpistole.
Extrem schlankes Profil: Mit 26 mm Breite ist die Glock 43 die schmalste Glock im 9-mm-Segment. All4Shooters bezeichnet das Design treffend als „ultra-schlank mit voller 9mm-Power“. Dieses Maß ermöglicht besonders kompakte Holsterlösungen und eine sehr angenehme Trageweise über lange Zeiträume.
Bewiesene Zuverlässigkeit: Im All4Shooters-Test erzielte die Pistole eine Zuverlässigkeit von 100 % – kein einziger Versager oder Ladeversagen. Diese Aussage deckt sich mit dem allgemeinen Ruf des Glock-Safe-Action-Systems in der Fachwelt.
Geringes Gewicht: 510 g Leergewicht machen die Waffe über einen langen Jagdtag oder auf dem Schießstand angenehm leicht. Auch die Ergonomie des Beavertail-Griffstücks erhält in Fachberichten gute Noten – All4Shooters bewertet den Grip als „sehr gut“.
Glock-Ökosystem: Als Serienmodell profitiert die G43 von breiter Ersatzteilverfügbarkeit und einem umfangreichen Aftermarket für Zubehör, Holster und Abzugskomponenten.
Geringe Magazinkapazität: 6 Schuss im einreihigen Single-Stack-Magazin sind der direkte Preis für das schmale Slimline-Design. Das ist designbedingt und für den Fangschuss oder das Sporttraining in der Regel ausreichend – wer mehr Kapazität benötigt, sollte die Glock 43X in Betracht ziehen, die mit dem Shield Arms S15 Magazin auf bis zu 10 Schuss erweitert werden kann. Alternativ bietet die Sig Sauer P365 bereits serienmäßig 10+1 Schuss.
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Begrenzte Reichweite: Die kurze Visierlinie limitiert die Präzision auf größere Entfernungen. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern ein physikalisches Merkmal jeder Subkompaktpistole dieser Größe.
Kein Zubehör-Rail: Am Rahmen der Glock 43 gibt es keine Picatinny-Schiene für Taktiklampen oder Lasermodule. Wer auf Schiene-Zubehör angewiesen ist, muss ein größeres Modell wählen.
Zusammengefasst: Die Stärken überwiegen für den vorgesehenen Einsatzbereich klar – die Schwächen sind transparente Kompromisse zugunsten maximaler Kompaktheit.
Im Segment der schlanken Subkompaktpistolen im Kaliber 9 mm Luger trifft die Glock 43 auf mehrere direkte Konkurrenten. Wer den Glock 43 Preisvergleich mit dem Wettbewerb zieht, stellt fest: Die G43 liegt mit 785 bis 819 € im oberen Bereich des Segments – dafür bietet sie das bewährteste Sicherheitskonzept und das breiteste Zubehörökosystem.
Die Sig Sauer P365 ist der schärfste Konkurrent im direkten Vergleich. Sie kostet rund 650 € – also 135 bis 170 € weniger als die G43 – und bietet dabei eine Magazinkapazität von 10+1 Schuss, also fast die doppelte Kapazität der Glock 43. Die Sig Sauer P365 bietet für rund 135 € weniger fast die doppelte Magazinkapazität – die Glock 43 kontert mit dem bewährten Glock-Ökosystem und maximaler Schlankheit. Wer Kapazität priorisiert, liegt mit der P365 vorn. Wer auf Glock-Zuverlässigkeit und ein breit verfügbares Zubehör- und Ersatzteilnetz setzt, entscheidet sich für die G43.
Die Smith & Wesson M&P Shield ist mit rund 550 € deutlich günstiger – der Preisunterschied beträgt 235 bis 270 € gegenüber der Glock 43. Das Grundkonzept ist ähnlich: schlankes Einhand-Design, ähnliche Griffbreite, gleiches Kaliber. Der Vorteil der G43 liegt im robusteren Polymer und der langfristig bewährteren Haltbarkeit des Glock-Systems.
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Der Ruger LCP II ist mit rund 400 € die günstigste Option im Vergleich und zudem leichter als alle Mitbewerber. Allerdings schießt er im Kaliber .380 ACP – einem schwächeren Kaliber mit deutlich weniger Leistung als 9 mm Luger. Wer die volle 9mm-Leistung für den Fangschuss oder das Sportschießen benötigt, kommt an der Glock 43 oder ihren Konkurrenten nicht vorbei.
Das Slimline-Profil von 26–27 mm Breite ist ein praktischer Vorteil, wenn es um Holsterlösungen geht. Im deutschen Fachhandel und bei spezialisierten Kydex- und Lederherstellern ist die Auswahl an G43-kompatiblen Holstern sehr groß. Ob Oberschenkel-, Schulter- oder Hüftholster: Die Pistole lässt sich auch in sehr schmalen Modellen sicher und komfortabel führen.
Die Standardausrüstung umfasst eine feste Polymervisierung mit Kimme und Korn. Für die meisten Einsatzzwecke – Sportschießen auf übliche Distanzen und jagdlicher Fangschuss – ist diese Visierung vollkommen ausreichend. Wer ein Mikro-Rotpunktvisier montieren möchte, sollte zur Glock 43 MOS greifen: Der vorbereitete Schlitten nimmt Optiken wie das Holosun 407K oder das Shield RMSc ohne zusätzliche Fräsarbeiten auf.
Die Glock 43 verfügt über ein festes Griffstück ohne Wechselrücken-System. Das Beavertail-Design ist serienmäßig und sorgt für einen tiefen, sicheren Griff sowie gute Rückstoßkontrolle. Wer eine längere Grifflänge für die Schusshand bevorzugt, wechselt zur Glock 43X – die einzige Glock-Alternative im Slimline-Segment mit verlängertem Griffstück bei gleicher Schlittenbreite.
Das Safe-Action-System liefert bei jedem einzelnen Schuss dasselbe Abzugsverhalten – es gibt keinen Doppel-Einzel-Abzug-Wechsel (DA/SA), wie er bei anderen Systemen üblich ist. Das Abzugsgewicht liegt bei rund 2.500 g, die Abzugsdistanz beträgt 65 mm. Dieser Wert liegt kürzer als bei größeren Glock-Modellen, was die Pistole besonders handlich macht. Der Abzug ist berechenbar und sicher, aber kein Match-Abzug für den Präzisionssport – für die Praxis im Jagd- und Freizeitbereich ist er mehr als ausreichend.
Die Glock 43 ist eine konsequent durchdachte Subkompaktpistole im Kaliber 9 mm Luger, die ihr schlankes 26-mm-Profil mit Glock-typischer Zuverlässigkeit und breitem Zubehörmarkt verbindet. Für Jäger, die eine zuverlässige Fangschusspistole suchen, und für Sportschützen, die ein leichtes, führiges Trainingsgerät benötigen, ist sie eine starke Wahl im Preisbereich ab 785 €.
Wer mehr Kapazität innerhalb der Glock-Familie sucht, findet mit der Glock 43X eine direkte Erweiterung. Wer eine optikfähige Variante bevorzugt, wählt die Glock 43 MOS. Und wer den Preis als oberstes Kriterium setzt, sollte die Smith & Wesson M&P Shield oder die Sig Sauer P365 in den Glock 43 Preisvergleich einbeziehen.
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