

















































































































Die .222 Remington ist eine Zentralfeuerpatrone, die 1950 von Remington Arms eingeführt wurde und bis heute für präzisionsintensives Schießen und die Jagd auf kleineres Wild beliebt ist. Im metrischen System auch als 5,7×43 mm bezeichnet, bietet das Kaliber eine ausgewogene Kombination aus Energie, Genauigkeit und moderatem Rückstoß. Mit Geschossgewichten zwischen 45 und 52 Grains – typischerweise 50 Grains (3,24 Gramm) – und Mündungsenergien zwischen 1.300 und 1.700 Joule eignet sich die .222 Remington besonders für die Bejagung von Rehwild, Füchsen und Hasen auf Distanzen bis 100 Meter.
→ Preisvergleich: .222 Rem. bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Die .222 Remington war bis zur Mitte der 1970er Jahre das dominierende Kaliber im Benchrest-Schießen – einer anspruchsvollen Disziplin, die höchste Präzisionsanforderungen stellt. Nach der Einführung der 6 mm PPC und der weit verbreiteten .223 Remington verlor das Kaliber jedoch an Marktbedeutung im Wettkampfbereich. Heute findet die .222 Remington ihre Hauptanwendung in der Jagd und bei Sammlern von klassischen Präzisionswaffen.
| Eigenschaft | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Metrische Bezeichnung | 5,7×43 mm | C.I.P. (2025) |
| Imperial-Bezeichnung | .222 Remington | SAAMI (2025) |
| Geschossdurchmesser | 5,7 mm (0,224 Zoll) | SAAMI (2025) |
| Hülsenlänge (maximal) | 43,18 mm (1,700 Zoll) | SAAMI (2025) |
| Gasdruck (C.I.P.) | 3.700 bar | C.I.P. (2025) |
| Gasdruck (SAAMI) | 50.000 PSI (ca. 3.447 bar) | SAAMI (2025) |
| Geschossgewichte (typisch) | 45–52 Grains (2,9–3,4 g) | Wikipedia (2025) |
| Mündungsgeschwindigkeit | 900–1.100 m/s | Wikipedia (2025) |
| Mündungsenergie | 1.300–1.700 Joule | Wikipedia (2025) |
| Einführungsjahr | 1950 | Wikipedia (2025) |
Die .222 Remington arbeitet mit randlosen Hülsen und moderaten Gasdrücken. Dabei zeigt sich ein interessanter Unterschied zwischen internationalen Standards: Während die europäische C.I.P.-Norm einen maximalen Gasdruck von 3.700 bar vorschreibt, liegt die amerikanische SAAMI-Vorgabe bei etwa 50.000 PSI (rund 3.447 bar). Dieser Unterschied von knapp 7 Prozent resultiert aus unterschiedlichen Messmethoden – C.I.P. nutzt Druckmessbolzen, während SAAMI die sogenannte CUP-Methode (Copper Units of Pressure) anwendet. Für den Praktiker bedeutet dies: .222-Remington-Munition erfüllt beide Standards und ist international kompatibel.
Die typische .222-Remington-Laborierung erreicht bei 50-Grain-Geschossen (3,24 Gramm) Mündungsgeschwindigkeiten zwischen 900 und 1.100 Metern pro Sekunde – je nach Pulverladung und Lauflänge variieren diese Werte. Dies resultiert in einer Mündungsenergie zwischen 1.300 und 1.700 Joule, die ausreicht für Rehwild auf mittlere Distanzen. Als Zentralfeuerpatrone mit randloser Hülse, einem Kopfdurchmesser von 0,441 Zoll (11,2 Millimeter) und einer Gesamtlänge (COAL) zwischen 2,575 und 2,825 Zentimetern wurde das Kaliber von Anfang an für Präzisionsschießen konzipiert. Diese konstruktiven Merkmale ermöglichen konsistente, wiederholbare Schussbilder – ein Grund, warum die .222 Remington Jahrzehnte lang das Benchrest-Segment dominierte.
Die Verfügbarkeit von .222-Remington-Munition ist aktuell stark eingeschränkt. Recherchen zeigen, dass nur die Laborierung PPU .222 Rem. 50 Grains SP (Soft Point, 3,24 Gramm) in Deutschland dokumentiert ist – hier allerdings ohne aktuelle Preisangabe. Das Kaliber verlor nach Mitte der 1970er Jahre zunehmend an Marktbedeutung, weshalb Großhändler und Munitionsfabrikanten ihr Sortiment reduzierten. Während etablierte Hersteller wie RWS, GECO, Hornady, Norma, Sellier & Bellot und Sako grundsätzlich .222-Remington-Patrone im Programm führten oder führen, sind aktuelle Produktbezeichnungen, Geschossgewichte und konkrete Verfügbarkeitsangaben schwer zu recherchieren. Interessenten sollten direkt bei deutschen Munitionshändlern, Distributor von Dynamit Nobel und bei europäischen Import-Fachleuten anfragen.
Mit der .222 Remington reicht die effektive Jagddistanz typischerweise bis 100 Meter – bei korrekter Laborierungswahl und präziser Schussabgabe. Die Mündungsenergie von 1.300 bis 1.700 Joule erfüllt die gesetzliche Mindestanforderung für Rehwild (1.000 Joule auf 100 Meter), liegt aber deutlich unter der 2.000-Joule-Schwelle, die Behörden für übriges Schalenwild fordern. Für historische Benchrest-Wettkämpfe war die .222 Remington auf Distanzen bis 200 Meter dominant, wurde später allerdings von leistungsstärkeren Kalibern verdrängt.
Die folgende Tabelle zeigt die bekannten Energiewerte – mit wichtigem Hinweis auf vorhandene Datenlücken:
| Distanz | Geschwindigkeit (m/s) | Energie (Joule) | Geschossabfall (cm) | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| 0 m (Mündung) | 900–1.100 | 1.300–1.700 | 0 | Wikipedia (2025) |
| 50 m | Nicht dokumentiert | Nicht dokumentiert | Nicht dokumentiert | — |
| 100 m | Nicht dokumentiert | ≥1.000 J erforderlich (Rehwild) | Nicht dokumentiert | Bundesjagdgesetz |
| 200 m | Nicht dokumentiert | Nicht dokumentiert | Nicht dokumentiert | — |
Wichtiger Hinweis zu Datenlücken: Die verfügbaren Fachliteratur und Herstellerangaben enthalten keine vollständigen ballistischen Tabellen mit Geschwindigkeits- und Energiewerten auf verschiedene Jagddistanzen. Die Mündungswerte (1.300–1.700 Joule) stammen aus allgemeiner Fachquellenlage. Für die konkret verfügbare Laborierung PPU 50 Grains SP fehlen Herstellerangaben zu Geschwindigkeit auf 100 Meter, Energie auf 100 Meter, Ballistische-Koeffizient-Werten (BC) und exaktem Geschossabfall. Diese Informationen sind notwendig für präzise Entfernungsschätzungen im Revier.
Für die Rehwildjagd gilt die .222 Remington als grenzwertig geeignet bis 100 Meter. Mit Mündungsenergien ab 1.300 Joule erfüllt das Kaliber die gesetzliche Mindestanforderung – jedoch mit wenig Sicherheitsreserve. Dies ist insbesondere bei ungünstigen Schusswinkeln oder dichtem Wildkörper relevant. Jäger sollten die effektive Jagddistanz konservativ auf maximal 80 bis 100 Meter begrenzen und bevorzugt Breitschüsse auf stehendes Wild abgeben. Hochblatt-Schüsse (Schusswinkel über 45 Grad), Schrägschüsse durch dichtes Geäst oder beschossenes Wild sollten mit .222 Remington vermieden werden. Wer regelmäßig auf Rehwild jagt und größere Sicherheitsmargen bevorzugt, sollte leistungsstärkere Kaliber wie .243 Winchester oder 6,5×55 SE in Erwägung ziehen.
→ Preisvergleich: .243 Win. bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Für Schwarzwild, Rotwild, Damwild und Muffelwild ist die .222 Remington nicht zugelassen. Das Bundesjagdgesetz fordert für diese Wildarten mindestens 2.000 Joule Auftreffenergie auf 100 Meter sowie ein Mindestkaliber von 6,5 Millimetern. Die .222 Remington unterschreitet beide Anforderungen deutlich: Die maximale Mündungsenergie von etwa 1.700 Joule liegt unter der 2.000-Joule-Schwelle, und mit 5,7 Millimetern Durchmesser unterschreitet das Kaliber auch die Mindestkaliber-Vorgabe. Rechtlich und wildgerecht ist ein Einsatz auf diese Wildarten also ausgeschlossen.
Für moderne Langstreckenpräzision ist die .222 Remington nur eingeschränkt geeignet. Historisch dominierte sie bis Mitte der 1970er Jahre das Benchrest-Schießen, wurde dann aber von der 6 mm PPC (eingeführt 1975) und später von modernen Präzisionskalibern wie 6 mm BR verdrängt. Die Gründe liegen in besseren ballistischen Koeffizienten (BC-Werten), höherer Windresistenz und verbesserten Deformationseigenschaften der Nachfolge-Kaliber. Ohne dokumentierte BC-Werte, Windabdrift-Tabellen oder aktuelle Fachtests lässt sich die Long-Range-Leistung moderner .222-Rem.-Laborierungen nicht belastbar bewerten.
Die .222 Remington eignet sich in Deutschland für folgende Wildarten:
Für Rehwild ist die .222 Remington grenzwertig geeignet. Mit Mündungsenergien ab 1.300 Joule erfüllt sie zwar die gesetzliche Mindestanforderung von 1.000 Joule auf 100 Meter, lässt aber wenig Reserve für Energieverlust durch Wind, ungünstige Schusswinkel oder schwerere Stücke. Erfahrene Jäger empfehlen daher, die effektive Distanz auf maximal 80 bis 100 Meter zu begrenzen. Besonders wichtig: Bevorzugt sollten Breitschüsse auf stehendes Wild abgegeben werden – nur so erreicht das eher schwache Geschoss sichere Durchschläge mit ausreichender Energie im Wildkörper.
Kritische Schusssituationen wie Hochblatt (Winkel größer als 45 Grad), Schrägschüsse durch dichtes Geäst oder beschossenes Wild sollten mit .222 Remington vermieden werden. Jäger mit weniger Erfahrung sollten grundsätzlich auf stärkere Kaliber wie .243 Winchester oder 6,5×55 SE ausweichen – diese bieten größere Sicherheitsmargen und kommen besser mit ungünstigen Schusssituationen zurecht.
Für Füchse, Waschbären, Marderhunde und andere Beutegreifer ist die .222 Remington ideal geeignet. Die Kombination aus flacher Flugbahn, geringem Rückstoß und ausreichender Energie (1.300 bis 1.700 Joule) ermöglicht präzise Schüsse auf mittlere Distanzen von 50 bis 150 Metern, wie sie beim Ansitz an Luderplätzen oder bei der Baujagd üblich sind. Der schwache Rückstoß ermöglicht schnelle Folgeschüsse und ruhiges Zielen. Auch für Hasen bietet das Kaliber mehr als genug Stopping Power – beim klassischen Stöbergang oder beim waidgerechten Schuss auf sitzenden Hasen zeigt die .222 Remington ihre Stärken: präzise, zuverlässig und mit minimaler Wildbretentwertung.
Wichtiger Hinweis: Die oben genannten Wildarten-Freigaben basieren auf dem Bundesjagdgesetz und gängiger jagdlicher Praxis. Allerdings haben einige Bundesländer abweichende oder strengere Regelungen – beispielsweise generelle Mindestkaliber-Vorgaben oder zusätzliche Energieschwellen, die die .222 Remington weiter einschränken. Jäger sollten vor dem Einsatz von .222-Remington-Munition die landesrechtlichen Vorgaben und Reviervorgaben klären. Die beste Quelle: Direkt bei der zuständigen Jagdbehörde oder dem Revierpächter nachfragen.
| Wildart | Eignung | Empfohlene Distanz | Mindestenergie (gesetzlich) | .222 Rem. Energie (E0) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Rehwild | ✅ Grenzwertig | Bis 80–100 m | 1.000 J @ 100 m | 1.300–1.700 J | Bundesjagdgesetz / Wikipedia (2025) |
| Fuchs | ✅ Ideal | 50–150 m | Keine gesetzliche Vorgabe | 1.300–1.700 J | Wikipedia (2025) |
| Hase | ✅ Geeignet | 50–100 m | Keine gesetzliche Vorgabe | 1.300–1.700 J | Wikipedia (2025) |
| Schwarzwild | ❌ Nicht zugelassen | — | 2.000 J @ 100 m + 6,5 mm | Zu gering (1.300–1.700 J) | Bundesjagdgesetz |
| Rotwild | ❌ Nicht zugelassen | — | 2.000 J @ 100 m + 6,5 mm | Zu gering | Bundesjagdgesetz |
| Damwild | ❌ Nicht zugelassen | — | 2.000 J @ 100 m + 6,5 mm | Zu gering | Bundesjagdgesetz |
Für .222 Remington sind primär Teilmantel- (TM) und Soft-Point-Geschosse (SP) im Jagdeinsatz verbreitet, ergänzt durch Hohlspitzgeschosse (HP) für Präzisionsschießen und Raubwildjagd. Die häufigsten Geschossgewichte liegen zwischen 50 und 52 Grains (3,2 bis 3,4 Gramm). Leichtere 45-Grain-Varianten (2,9 Gramm) werden seltener angeboten. Bleifreie Alternativen sind prinzipiell verfügbar – beispielsweise führt PRVI Partizan (PPU) bleifreie Produktlinien –, konkrete Produktbezeichnungen und aktuelle Ballistikdaten fehlen jedoch in den vorliegenden Herstellerunterlagen.
Die Standard-Laborierungen konzentrieren sich auf drei Gewichtsklassen:
Das 50-Grain-Geschoss hat sich als praktischer Standard etabliert. Es bietet das beste Verhältnis zwischen kinetischer Energie, Flugbahn und Präzision – ideal für Rehwild- und Raubwildjagd bis 100 Meter.
| Geschossart | Typische Gewichte | BC-Wert (G1/G7) | Einsatzgebiet | Bleifreie Varianten | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Soft Point (SP) | 50–52 gr (3,2–3,4 g) | Nicht dokumentiert | Rehwild, Raubwild | Ja (verfügbar) | Wikipedia (2025) / PPU (11/2025) |
| Teilmantel (TM) | 45–52 gr (2,9–3,4 g) | Nicht dokumentiert | Rehwild, Füchse | Nein (selten) | Wikipedia (2025) |
| Hohlspitze (HP) | 50 gr (3,2 g) | Nicht dokumentiert | Präzisionssport, Raubwild | Nein | Wikipedia (2025) |
| Match/Vollmantel | 50–52 gr (3,2–3,4 g) | Nicht dokumentiert | Benchrest, Sportschießen | Teilweise | Wikipedia (2025) |
| Bleifreie Varianten | Unbekannt | Nicht dokumentiert | Jagd (alle Wildarten) | Ja | PPU (11/2025) |
Datenlücke: BC-Werte (Ballistischer Koeffizient) für .222-Remington-Geschosse sind in den vorliegenden Quellen nicht dokumentiert. Auch konkrete bleifreie Produktbezeichnungen (beispielsweise Modellnamen von RWS Evolution Green oder Barnes VOR-TX) fehlen. Interessenten sollten direkt bei Herstellern oder spezialisierten Munitionshändlern nachfragen.
Hersteller: PRVI Partizan (Serbien)
Geschossgewicht: 50 Grains (3,24 Gramm)
Geschosstyp: Soft Point (SP), bleihaltig
Zertifizierung: NATO/MIL/CIP-konform
Einsatz: Rehwild, Raubwild (Fuchs, Waschbär)
Quelle: PPU via verschiedene Distributoren (Stand 11/2025)
Preis: Aktuell nicht verfügbar
Bleifreie Munition für .222 Remington ist prinzipiell verfügbar – PRVI Partizan führt beispielsweise eine bleifreie Produktlinie, die NATO/MIL/CIP-Standards erfüllt. Konkrete Modellbezeichnungen, Geschossgewichte und Ballistikdaten (V0, E0, BC-Werte) fehlen jedoch. Jäger in bleibeschränkten Revieren oder Schutzgebieten sollten direkt beim Händler nach bleifrei zertifizierten .222-Remington-Laborierungen fragen – mögliche Alternativen sind Serien wie RWS Evolution Green, Barnes VOR-TX oder Hornady GMX, sofern diese in .222 Rem. verfügbar sind.
Für Benchrest-Schießen und Präzisionssport waren historisch Vollmantel- und Match-Geschosse (50 bis 52 Grains) dominant – unter anderem wegen ihrer konsistenten Ballistik und minimalen Lauf-Erosion bei moderaten Gasdrücken. Nach dem Aufkommen von 6 mm PPC (1975) und .223 Remington (1964) verlor die .222 Remington jedoch an Wettkampfbedeutung. Aktuelle Match-Laborierungen mit dokumentierten BC-Werten (G1/G7) und Präzisionsgarantien (beispielsweise „Sub-MOA“ auf 100 Meter) sind in den vorliegenden Quellen nicht erfasst.
Für .222 Remington eignen sich primär Repetierbüchsen (Bolt-Action-Systeme) – historisch war das Kaliber vor allem in präzisionsoptimierten Repetierbüchsen verbreitet. Halbautomaten spielen eine untergeordnete Rolle, da die .222 Remington als Repetierkaliber entwickelt wurde und ihre Marktbedeutung vor der Verbreitung moderner AR-Plattformen (die primär .223 Remington oder 5,56×45 Millimeter NATO nutzen) zurückging. Konkrete moderne Waffenmodelle, Lauflängen-Empfehlungen und Drallangaben konnten in den vorliegenden Quellen nicht recherchiert werden – dies ist eine erhebliche Datenlücke für Kaufentscheidungen.
Die .222 Remington wurde 1950 eingeführt und war ursprünglich für Repetierbüchsen im Präzisions- und Varmint-Einsatz konzipiert. Typische Merkmale dieser Systeme:
Repetier-Systeme (Bolt-Action): Dies ist der Standard für Jagd und Benchrest. Diese Waffen bieten robuste Verschlüsse, hohe Präzision und einfache Wartung. Durch die manuelle Handhabung jeder Patrone entsteht eine besondere Ruhe im Schussablauf – ideal für präzises Zielen und Langzeitbeschuss ohne Überheizung.
Präzisions- und Benchrest-Waffen: Spezialbüchsen mit schweren Läufen, einstellbaren Schäften und feinsten Abzügen dominierten historisch das Benchrest-Segment. Sie waren die erste Wahl für Wettkämpfer, die Sub-0,25-MOA-Gruppen anstrebten.
Halbautomaten (Semi-Auto): Diese sind selten für .222 Remington anzutreffen – die meisten modernen Selbstlader nutzen .223 Remington oder 5,56×45 Millimeter NATO. Die unterschiedlichen Hülsenabmessungen und Patronenlängen machen eine direkte Kompatibilität unmöglich.
In den vorliegenden Quellen sind keine konkreten Waffenmodelle (Hersteller plus Modellbezeichnung wie „Remington Model 700″, „Sako Quad“ oder „Ruger American Rifle“) für .222 Remington dokumentiert. Interessenten sollten direkt bei etablierten Waffenhändlern oder Herstellern wie Remington, Ruger, Sako, CZ und Tikka nach aktuellen Chamberings in .222 Remington fragen – häufig sind Datenbanken im Internet veraltet.
Datenlücke: Die Recherche ergab keine Herstellerangaben oder Fachliteratur zu optimalen Lauflängen für .222 Remington. Übliche Lauflängen bei vergleichbaren Präzisions-Kleinkalibern (z. B. .223 Remington) liegen zwischen:
Ob diese Werte direkt auf .222 Remington übertragbar sind, lässt sich ohne Herstellerdaten nicht belegen.
Die Drallänge (Twist Rate) für .222 Remington ist in den vorliegenden Quellen nicht dokumentiert. Für vergleichbare 5,6-Millimeter-Kaliber sind Drallverhältnisse von 1:12 Zoll (langsamer Drall, für leichte Geschosse bis 50 Grains) bis 1:9 Zoll (schneller, für schwerere Geschosse ab 55 Grains) üblich. Ohne belastbare Herstellerangaben ist eine konkrete Empfehlung für .222 Remington nicht möglich.
Da keine konkreten Waffenmodelle dokumentiert sind, lässt sich keine verlässliche Preis- oder Qualitätsstaffelung erstellen. Generell gelten für Repetierbüchsen in vergleichbaren Kalibern folgende grobe Richtwerte:
Diese Preisbereiche sind grobe Richtwerte für Repetierbüchsen allgemein – ob aktuell angebotene Modelle in .222 Remington verfügbar sind, muss individuell geprüft werden.
Halbautomaten für .222 Remington sind selten anzutreffen. Die meisten modernen Semi-Auto-Plattformen (AR-15, Ruger Mini-14) sind für .223 Remington oder 5,56×45 Millimeter NATO ausgelegt – diese Kaliber sind nicht direkt kompatibel mit .222 Remington. Die unterschiedlichen Hülsenabmessungen und Patronenlängen erfordern spezielle Umbauteile oder separate Modelle. Wer einen Selbstlader sucht, sollte direkt auf .223 Remington zurückgreifen oder beim Händler nach seltenen .222-Remington-Chamberings fragen.
→ Preisvergleich: .223 Rem. bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Aufgrund der erheblichen Datenlücken (keine modernen Waffenmodelle, keine Lauflängen, kein Drall) können hier keine konkreten Kaufempfehlungen gegeben werden. Jäger und Sportschützen, die .222 Remington einsetzen möchten, sollten: