





Die Glock 49 ist eine halbautomatische Pistole im Kaliber 9 mm Luger für Sportschützen und Behördenangehörige und kombiniert die kompakte Griffgeometrie der Glock 19 mit der langen Visierlinie der Glock 17 – wer die Glock 49 kaufen möchte, findet sie hier im Preisvergleich ab 840,00 €. Dieses sogenannte Crossover-Konzept ist bei Glock neu und macht die 49er zu einem echten Sonderfall in der Produktlinie des österreichischen Herstellers.
Glock GmbH entwickelt seit über 40 Jahren polymergerahmte Kurzwaffen und beliefert heute Behörden und Sportschützen in aller Welt. Das Unternehmen steht für robuste Konstruktion, ein bewährtes Sicherheitssystem und eine konsequente Weiterentwicklung seiner Modellreihen. Mit der Einführung der Generation 6 im Jahr 2024 brachte Glock neue Oberflächenbehandlungen, eine überarbeitete Grifftextur und die Optics-Ready-Plattform auf den Markt – die Glock 49 Gen6 ist Teil dieser neuen Modellgeneration.
Das Deutsche Waffen Journal beschreibt das Prinzip treffend: „17er-Verschluss auf 19er-Griffstück für kleine Signatur und lange Visierlinie“ (DWJ). Der 114-mm-Lauf der Glock 17 sitzt auf dem kürzeren Griffstück der Glock 19 – das Ergebnis ist eine Pistole mit 590 g Leergewicht, die trotz kompakter Handhabung die volle Visierlinie eines großen Modells bietet.
→ Preisvergleich: Glock 17 bei jagdpreisvergleich.de ab 215 €.
Technologisch setzt die Glock 49 auf den Glock Marksman Barrel (GMB) mit polygonaler Zügelung und verbessertem Übergang zur Patronenkammer. Die Gen6 RTF6-Textur sorgt für sicheren Griff auch unter ungünstigen Bedingungen, die nDLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) schützt Schlitten und Lauf dauerhaft vor Korrosion. Die Optics-Ready-Variante (OR) erlaubt die direkte Montage von Rotpunktvisieren ohne Adapterplatte.
Primär richtet sich die Pistole an Sportschützen in dynamischen Disziplinen wie IPSC und BDS sowie an Behörden, die eine kompakte Griffgröße mit voller Lauflänge kombinieren möchten. Der aktuelle Glock 49 Preis liegt je nach Händler und Ausführung zwischen 840,00 € und 1.099,00 €.
Die Glock 49 arbeitet mit dem bewährten Safe Action® System, bei dem der Schlagbolzen beim Repetiervorgang teilgespannt wird. Das Abzugsgewicht beträgt konstant 26 N (entspricht ca. 2.600 g) bei einem Auslöseweg von 12,5 mm – beide Werte bleiben über die gesamte Lebensdauer der Pistole stabil und vorhersagbar. Dieses Striker-fired-Prinzip ermöglicht einen taktil wahrnehmbaren Reset nach jedem Schuss, was im dynamischen Schießen ein klarer Vorteil ist.
Das Crossover-Konzept zeigt sich konstruktiv konkret: Der 114-mm-Lauf – identisch mit dem der Glock 17 Gen5 – sitzt auf einem Griffstück im Format der Glock 19 Gen5. Bei einem Leergewicht von nur 590 g ergibt sich so eine ungewöhnlich lange Visierlinie, ohne dass die Pistole in der Hand wächst. Für Sportschützen bedeutet das: bessere Präzision auf Distanz, ohne Kompromisse bei der Handhabung.
Der Glock Marksman Barrel verwendet eine polygonale Zügelung und einen verbesserten Übergang zwischen Lauf und Patronenkammer. Beide Merkmale erhöhen die Präzision und reduzieren den Gasdruck am Patronenboden. In der Praxis entspricht die Treffgenauigkeit nach DWJ-Einordnung dem Niveau der Glock 17.
Das Standardmagazin fasst 15 Schuss im Kaliber 9 mm Luger (9×19). Durch die Kompatibilität mit 17-Schuss-Magazinen der Glock 17 lässt sich die Kapazität problemlos erhöhen – ein praktischer Vorteil für mehrstufige IPSC-Parcours. Die nDLC-Beschichtung auf Schlitten und Lauf bietet eine harte, korrosionsbeständige Oberfläche für den sportlichen Dauereinsatz. Die Gen6 RTF6-Textur am Griffstück erhöht die Reibung gegenüber früheren Generationen spürbar, ohne Handschuhe zu beschädigen oder die Hand zu reizen.
Durch das kompakte G19-Griffstück passen viele Glock 19-Holster an die Glock 49 – allerdings ragt der längere Schlitten über den Holster hinaus. Empfehlenswert sind daher Glock-49-spezifische Holster oder offene Glock 17-Holster, die den Schlitten vollständig aufnehmen.
Bei der Standardvariante ist eine werksseitige Kimme-Korn-Visierung verbaut. Die Glock 49 Gen6 OR verfügt zusätzlich über eine tiefer eingelassene Montageschnittstelle am Schlitten, die Rotpunktvisiere wie den Aimpoint Acro P-2 oder den Trijicon RMR ohne Adapterplatte und nahe an der Schlittenachse aufnimmt – das verbessert die natürliche Einnahme der Visierlinie deutlich.
Anders als die Glock 19 Gen5 und Glock 17 Gen5 bietet die Generation 6 keine austauschbaren Griffrücken (Backstraps). Die RTF6-Textur ist fest aufgeformt und bildet die einzige Griffoberflächenoption. Wer auf individuelle Anpassung an verschiedene Handgrößen angewiesen ist, sollte das berücksichtigen.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Glock GmbH |
| Modell | Glock 49 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Safe Action® |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19) |
| Magazinkapazität | 15 Schuss (Standard), kompatibel bis 17 Schuss |
| Lauflänge | 114 mm |
| Gewicht (leer) | 590 g |
| Griffmaterial | Polymer (Gen6 RTF6-Textur) |
| Abzug | Safe Action®, 26 N (ca. 2.600 g), Auslöseweg 12,5 mm |
| Sicherung | Safe Action® (Abzugssteg-, Schlagbolzen-, Fallsicherung) |
| Besonderheiten | Glock Marksman Barrel (GMB), nDLC-Beschichtung, Crossover-Design (G17-Schlitten auf G19-Griffstück), Optics Ready (OR-Variante) |
Wer die Glock 49 Gen6 kaufen möchte, hat die Wahl zwischen drei relevanten Ausführungen, die sich in Generation, Optik-Schnittstelle und Preis unterscheiden.
Glock 49 Gen6 (Standard): Das Basismodell der aktuellen Generation vereint alle Gen6-Features – RTF6-Textur, Glock Marksman Barrel und nDLC-Beschichtung – in der klassischen Konfiguration ohne Rotpunktvisier-Schnittstelle. Der Preis liegt je nach Händler zwischen 840,00 € und 1.099,00 €. Diese Spanne ergibt sich aus unterschiedlichen Händlermargen und Verfügbarkeiten im deutschen Markt.
Glock 49 Gen6 OR (Optics Ready): Die Glock 49 Gen6 OR ist die meistgefragte Variante für Sportschützen, die ein Rotpunktvisier direkt ab Werk montieren möchten – der Aufpreis von ca. 20–50 € gegenüber dem Standardmodell ist gering. Der entscheidende Unterschied liegt in der tieferen Montageschnittstelle am Schlitten: Das Visier sitzt näher an der Schlittenachse als beim älteren MOS-System (Gen5), was eine intuitivere Einnahme der Visierlinie ermöglicht. Für die Disziplin IPSC Carry Optics ist diese Ausführung die erste Wahl.
Glock 49 Gen5 MOS: Die Vorgängergeneration nutzt das ältere Modular Optic System (MOS) mit Adapterplatten für verschiedene Rotpunktvisiere. Sie ist typischerweise rund 50–100 € günstiger als das aktuelle Gen6-Modell und kann für Käufer mit kleinerem Budget interessant sein. Gegenüber der Gen6 fehlen allerdings RTF6-Textur und nDLC-Beschichtung.
Sondermodelle oder Limited Editions der Glock 49 sind derzeit nicht im Handel erhältlich. Alle Varianten lassen sich beidseitig bedienen: Der Magazinlöser ist reversibel, sodass Linkshänder keine Nachteile haben.
Die Glock 49 bietet mit ihrem 114-mm-Lauf und dem Glock Marksman Barrel eine Präzision auf G17-Niveau, vereint mit der kompakten Griffgeometrie der Glock 19 – ideal für Sportschützen im dynamischen Schießen. Dieser Vorteil kommt besonders in den Disziplinen IPSC Production und IPSC Standard zum Tragen, wo eine lange Visierlinie die Treffsicherheit auf weiter entfernten Targets deutlich verbessert.
Das Kaliber 9 mm Luger ist das Standardkaliber für nahezu alle dynamischen Schießsportdisziplinen, darunter BDS-Kurzwaffendisziplinen und IPSC-Formate. Das 15-Schuss-Standardmagazin erfüllt die Anforderungen der meisten Stages; wer in Disziplinen mit höherem Munitionsbedarf antritt, kann problemlos auf kompatible Glock-Magazin-17-Schuss-Module zurückgreifen. Das verschafft der Pistole Flexibilität, die bei einer reinen Kompaktwaffe nicht gegeben wäre.
Für die Disziplin IPSC Carry Optics ist die Glock 49 Gen6 OR besonders geeignet: Die direkte Rotpunktvisier-Montage ohne Adapter hält die Optik tief und nah an der Bohrungsachse, was den Einblick und die Reaktionsgeschwindigkeit im Parcours verbessert. DWJ stuft die Präzision als gleichwertig zur Glock 17 ein.
Als 9-mm-Kurzwaffe ist die Glock 49 in Deutschland grundsätzlich als Fangschusswaffe einsetzbar. Das Kaliber 9 mm Luger erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen für den Fangschuss auf Schalenwild. Die Pistole ist jedoch kein primäres Jagdmodell und wurde nicht für diesen Einsatzbereich entwickelt.
Das Safe Action® System von Glock ist weltweit bei zahlreichen Polizei- und Sicherheitsbehörden im Einsatz. Die Glock 49 bietet für Behörden, die kürzere Griffstücke bei voller Lauflänge bevorzugen, einen konstruktiven Vorteil gegenüber reinen Vollgriff- oder Kompaktmodellen. Als erstes Glock-Crossover-Modell in Generation 6 dürfte die Pistole zudem für Glock-Sammler von Interesse sein, die die Modellgeschichte der Marke vollständig dokumentieren möchten.
Crossover-Design mit langer Visierlinie: Das zentrale Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus G19-Griffgeometrie und G17-Schlitten. DWJ fasst es präzise zusammen: „17er-Verschluss auf 19er-Griffstück für kleine Signatur und lange Visierlinie.“ Wer beide Plattformen kennt, versteht sofort, warum das in der Praxis einen Unterschied macht.
Präzision durch GMB: Der Glock Marksman Barrel liefert nach DWJ-Einschätzung eine Treffgenauigkeit auf dem Niveau der Glock 17 Gen5. Die polygonale Zügelung und der verbesserte Patronenübergang sind dabei die entscheidenden konstruktiven Faktoren.
Glock-typische Zuverlässigkeit: DWJ bezeichnet die Funktionssicherheit als „weltweit bewährt“ – eine Einschätzung, die mit der jahrzehntelangen Verbreitung der Glock-Plattform bei Behörden und im Sport übereinstimmt.
Gen6-Verbesserungen: Die RTF6-Textur verbessert den Halt unter Stress spürbar. Die nDLC-Beschichtung macht Schlitten und Lauf deutlich korrosionsbeständiger als frühere Glock-Generationen.
Optics Ready als Zukunftssicherheit: Die OR-Variante erlaubt die direkte Montage aktueller Mikro-Rotpunktvisiere – ohne Adapterplatte und ohne Höhenverlust gegenüber der Schlittenachse.
Keine austauschbaren Griffrücken: Anders als die Glock 19 Gen5 und Glock 17 Gen5 bietet die Generation 6 keine Backstraps für verschiedene Handgrößen. Die RTF6-Textur ist fest – wer individuelle Ergonomie sucht, muss das einkalkulieren.
Höherer Preis gegenüber der Vorgängergeneration: Die Glock 49 Gen6 kostet ab 840 €; die ältere Glock 49 Gen5 MOS liegt typischerweise 50–100 € darunter. Wer auf die neuen Gen6-Features verzichten kann, spart mit der MOS-Variante messbar.
Holsterbeschaffung erfordert Recherche: Das gemischte Format aus G19-Griff und G17-Schlitten passt in keinen Standard-Holster vollständig. G19-Holster sind zu kurz für den Schlitten; G17-Holster sitzen am Griffstück nicht korrekt. G49-spezifische oder offene G17-Holster sind die pragmatische Lösung.
Der direkteste Vergleich führt zur Glock 19 Gen5. Die Glock 49 kostet ab 840 € und liegt damit ca. 90 € über der Glock 19 Gen5 (ca. 750 €), bietet dafür aber 12 mm mehr Lauflänge und die neuen Gen6-Features. Wer die kompaktere Gesamtbauweise der 19er und ein niedrigeres Budget priorisiert, ist mit der Glock 19 Gen5 gut bedient. Wer dagegen die längere Visierlinie im dynamischen Schießen nutzen möchte, ohne ein größeres Griffstück in Kauf zu nehmen, zahlt den Aufpreis für ein klar definiertes Leistungsmerkmal.
→ Preisvergleich: Glock 19 bei jagdpreisvergleich.de ab 629 €.
Die Sig Sauer P320 Compact kostet rund 900 € und bringt ein modulares Chassis-System mit: Das Griffmodul lässt sich werkzeuglos tauschen und an verschiedene Handgrößen anpassen – ein Alleinstellungsmerkmal, das die Glock 49 nicht bietet. Dafür setzt die Glock auf das seit Jahrzehnten bewährte Safe Action® System und das klare Crossover-Konzept ohne Systemwechsel. Für Schützen, die bereits im Glock-Ökosystem unterwegs sind, bietet die 49er den Vorteil der Magazin- und Holsterkompatibilität innerhalb der eigenen Ausrüstung.
→ Preisvergleich: Sig Sauer P320 bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Die Smith & Wesson M&P 9 2.0 Compact liegt bei ca. 800 € und ist damit der günstigste der drei Vergleichskandidaten. Sie überzeugt mit einer aggressiveren Grifftextur ab Werk und einem flachen Profil, hat aber einen kürzeren Lauf als die Glock 49 und kein vergleichbares Crossover-Konzept. Als preiswerter Einstieg in die 9-mm-Sportpistole ist sie valide; die Glock 49 bietet für ca. 40 € mehr Aufpreis die längere Visierlinie und das Gen6-Technologiepaket.
→ Preisvergleich: Smith & Wesson M&P 9 bei jagdpreisvergleich.de ab 1050 €.
Jetzt Preise für die Glock 49 Gen6 und alle Alternativen direkt im Preisvergleich gegenüberstellen – und das beste Angebot beim Wunschhändler sichern.