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Hinter der K95 steht die Blaser GmbH aus Isny im Allgäu, einer der renommiertesten deutschen Jagdwaffenhersteller mit mehr als 165 Jahren Tradition. Das Unternehmen hat sich auf hochwertige Jagdwaffen spezialisiert, die höchste Fertigungsstandards mit praxisnaher Entwicklung verbinden. Die Kipplaufbüchse K95 wurde 1997 eingeführt und hat sich seitdem als Referenz in ihrer Klasse etabliert – kontinuierlich weiterentwickelt durch neue Schaftmaterialien, Carbon-Ausführungen und ein modulares Systemkonzept.
Jagdlich überzeugt die K95 vor allem dort, wo jedes Gramm zählt: bei der Gebirgsjagd, auf der Pirsch und am Ansitz. Das Handspann-Sicherheitssystem erlaubt es, die Waffe geladen zu tragen und erst unmittelbar vor dem Schuss zu spannen – ein entscheidender Sicherheitsvorteil im unwegsamen Gelände. Dazu kommen der kaltgehämmerte Lauf für höchste Maßhaltigkeit, die Blaser Sattelmontage für werkzeugloses Auf- und Absetzen der Optik sowie ein vollständig modulares Schaftsystem. Wer das Komplettpaket aus Gewicht, Sicherheit und Präzision in einer Jagdwaffe sucht, wird hier fündig. Als Ergänzung aus dem Blaser-Sortiment bietet sich für Repetiernutzung die Blaser R8 an.
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Das Herzstück der K95 ist ihr Kippblockverschluss mit Handspannung. Anders als bei klassischen Repeatern wird die Waffe nicht beim Laden, sondern erst durch bewusstes Betätigen des Handspanners schussbereit gemacht. Das macht sie zu einer der sichersten Jagdbüchsen bei der Mitführung im Gebirge oder bei der Pirsch durch dichte Vegetation – die Patrone liegt im Lager, die Waffe ist aber nicht gespannt.
Der Lauf und das Patronenlager werden kaltgehämmert aus einem Stück gefertigt. Dieses Verfahren garantiert außergewöhnliche Maßhaltigkeit über die gesamte Lebensdauer der Waffe. Die K95 ist in gängigen Kalibern wie .308 Win, .30-06 Springfield und 8×68 S erhältlich – eine Bandbreite, die von mittlerem Schalenwild bis zu starkem Gebirgswild reicht. Die verfügbaren Lauflängen betragen 52 cm, 60 cm und 65 cm. Der kurze 52-cm-Lauf empfiehlt sich für die Gebirgsjagd und enge Dickung, während die längeren Ausführungen bei offenen Lagen und größeren Schussdistanzen ihre Vorteile ausspielen. Das Gewicht liegt je nach Ausführung bei ca. 2,4 kg in der Carbon-Version und ca. 2,6 kg in der Synthetik-Variante – jeweils ohne Optik.
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Der Direktabzug der K95 bietet laut Hersteller einen trockenen, glasklaren Bruch mit präziser Charakteristik – eine Eigenschaft, die sich unmittelbar in sauberen Schussabgaben zeigt. Der Schaft lässt sich über das modulare VSR/RDS/VSK-System individuell anpassen: VSR steht für verstellbare Schaftrückenerhöhung, RDS für ein Rückstoßdämpfungssystem und VSK für die verstellbare Schaftkappe. Diese Kombination erlaubt eine Anpassung an Körperbau und Schießstil ohne Büchsenmacher. Die Blaser Sattelmontage ermöglicht werkzeugloses Abnehmen und Wiederaufsetzen der Optik bei gleichbleibender Wiederholgenauigkeit – ein Vorteil, wenn verschiedene Zielfernrohre genutzt oder Optiken für den Transport abgenommen werden. Als hochwertige Optik für die K95 im Gebirgseinsatz empfiehlt sich das Swarovski Z8i 2-16×50 P, das mit der Sattelmontage ideal harmoniert.
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| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Blaser GmbH, Isny im Allgäu |
| Waffentyp | Kipplaufbüchse (Einzellader) |
| System | Kippblockverschluss mit Handspannung |
| Kaliber | .308 Win, .30-06 Springfield, 8×68 S (weitere auf Anfrage) |
| Magazinkapazität | 1 Patrone |
| Lauflänge | 52 cm / 60 cm / 65 cm |
| Gewicht (ohne Optik) | ca. 2,4 kg (Carbon) / ca. 2,6 kg (Synthetik) |
| Schaftmaterial | Synthetik mit Elastomer (Ultimate), Carbon (Carbon NX / Carbon Leather), Holz (SHK 3) |
| Abzug | Direktabzug, glasklarer trockener Bruch |
| Sicherung | Handspann-Sicherheitssystem |
| Besonderheiten | Kaltgehämmerter Lauf, Blaser Sattelmontage, modulares Schaftsystem (VSR, RDS, VSK) |
Die K95 ist nicht ein einzelnes Modell, sondern eine Plattform mit mehreren Ausführungen, die sich in Schaftmaterial, Gewicht und Preis unterscheiden. Das Angebot reicht von ca. 4.950 € bis weit über 5.500 €, je nachdem, welche Konfiguration gewählt wird.
Die Blaser K95 Ultimate ist die meistkonfigurierte Ausführung und bildet das Herzstück des Baukastens. Sie kommt mit einem ergonomischen Synthetik-Lochschaft, der Elastomer-Einlagen zur Rückstoßdämpfung enthält, und wiegt ca. 2,6 kg. Der Preis liegt je nach Händler zwischen 5.299 € und 5.495 €. Damit ist sie das ausgewogenste Paket für vielseitige Jagdeinsätze – ob Pirsch, Ansitz oder mittleres Gebirge.
Für Jäger, bei denen Gewicht das entscheidende Kriterium ist, bietet sich die Blaser K95 Ultimate Carbon NX an. Der Carbon-Schaft senkt das Gesamtgewicht auf ca. 2,4 kg. Das macht sie zur leichtesten Variante im K95-Programm und zur idealen Wahl für mehrtägige Gebirgspirsch oder lange Aufstiege. Der Preisaufschlag gegenüber der Synthetik-Variante beträgt rund 500 €.
Die Blaser K95 Ultimate Carbon Leather verbindet den Carbon-Schaft mit hochwertigen Leder-Einlagen. Sie richtet sich an Jäger, denen neben Funktion auch Optik und Haptik wichtig sind. Technisch entspricht sie der Carbon NX, bietet aber ein stilvolles Erscheinungsbild, das auch als Sammlerstück attraktiv ist.
Die Blaser K95 SHK 3 ist die einzige Ausführung mit klassischem Holzschaft und gleichzeitig die preisgünstigste Einstiegsvariante in den K95-Kosmos. Sie ist ab ca. 4.950 € erhältlich und optional mit Visierung lieferbar – für Jäger, die auf Zielfernrohr verzichten oder eine Notvisierung schätzen. Das traditionelle Erscheinungsbild spricht Jäger an, die den handwerklichen Charakter einer Holzwaffe bevorzugen.
Wer seine K95 individuell zusammenstellen möchte, findet auf konfigurator.blaser.de ein Online-Werkzeug zur freien Konfiguration. Für besondere Gebirgsanwendungen – etwa im Kaliber 8×68 S mit Mündungsbremse – lassen sich Sonderkonfigurationen mit Zubehör wie der Blaser Sattelmontage oder dem Swarovski Z8i 2-16×50 P zusammenstellen.
Die K95 ist eine Jagdwaffe mit klarem Profil. Ihr Einsatzbereich liegt überall dort, wo Gewicht, Sicherheit und ein einzelner präziser Schuss entscheidend sind.
Mit einem Gewicht ab 2,4 kg in der Carbon-Ausführung gehört die K95 zu den leichtesten Kipplaufbüchsen am deutschen Markt und ist damit die Referenzwaffe für alpine Jagdeinsätze. Wer im Hochgebirge stundenlang aufsteigt, um einen Gams oder Steinbock anzusprechen, spürt jeden nicht vorhandenen Grammunterschied. Das Handspann-Sicherheitssystem erlaubt es, die geladene Büchse sicher zu tragen – erst beim Anblick wird gespannt, was das Auslöserisiko auf schwierigem Terrain auf null reduziert.
Die Lauflängenauswahl unterstützt diese Flexibilität: Der 52-cm-Lauf empfiehlt sich für enge Gebirgspassagen und Dickung, während die 60-cm- und 65-cm-Ausführungen bei weitschüssigem, offenem Gelände punkten.
Die Kaliberwahl richtet sich nach dem Schalenwild: Mit .308 Win deckt die K95 Rehwild, Schwarzwild und mittleres Schalenwild zuverlässig ab. Das .30-06 Springfield gilt als Universalkaliber für alles europäische Schalenwild. Für stärkeres Wild auf größere Distanzen – Rotwild, Gams oder Steinwild im Hochgebirge – bietet sich das 8×68 S an, das besonders in der Hochgebirgskonfiguration mit Mündungsbremse gut beherrschbar bleibt.
Auch am Ansitz überzeugt die K95 durch ihr geringes Gewicht und die handliche Bauform. Auf dem Schießstand lässt sie sich durchaus nutzen – der Direktabzug und der kaltgehämmerte Lauf sprechen für hohes Präzisionspotenzial. Primär ist sie jedoch für die Jagd konzipiert, nicht für den sportlichen Wettkampf.
Als Einzellader ist die K95 für die Drückjagd nicht geeignet. Wer schnelle Nachschüsse benötigt, greift besser zur Blaser R8, die als Repetierbüchse aus dem Blaser-Sortiment für genau diese Situation entwickelt wurde.
Die K95 ist eine Premiumwaffe mit klaren Stärken – und ebenso klaren Grenzen, die sich aus ihrem Konzept als Einzellader ergeben. Die folgende Übersicht fasst beides zusammen.
Geringes Gewicht: Mit ca. 2,4 kg in der Carbon-Ausführung zählt die K95 zu den leichtesten Büchsen ihrer Klasse weltweit. Für Gebirgs- und Pirschjäger ist das ein entscheidender Vorteil bei langen Anstiegen und mehrtägigen Einsätzen.
Handspann-Sicherheitssystem: Die Waffe wird erst unmittelbar vor dem Schuss gespannt. Geladen und gesichert zu tragen ist problemlos möglich – ein versehentliches Auslösen ist konstruktionsbedingt ausgeschlossen. Laut Blaser gilt dieses System als eines der sichersten im Jagdwaffenbau.
Präziser Direktabzug: Der Hersteller beschreibt den Abzug als glasklaren, trockenen Bruch mit exakt definiertem Auslösepunkt. Diese Charakteristik unterstützt eine ruhige, kontrollierte Schussabgabe – gerade in anspruchsvollen Jagdsituationen.
Modulares Schaftsystem: VSR, RDS und VSK ermöglichen die vollständige individuelle Anpassung des Schafts ohne Büchsenmacher. Schaftrücken, Rückstoßdämpfung und Schaftkappe lassen sich separat einstellen.
Blaser Sattelmontage: Das werkzeuglose Abnehmen und Aufsetzen der Optik mit reproduzierbarer Einschussgenauigkeit ist besonders praktisch im Jagdalltag – die Blaser Sattelmontage gehört zu den besten Montagesystemen am Markt.
Einzellader ohne Magazinfunktion: Mit einer Kapazität von einem Schuss ist die K95 klar auf den Einzelschuss ausgelegt. Drückjagd oder Situationen, die schnelles Nachladen erfordern, liegen außerhalb ihres Konzepts.
Hoher Anschaffungspreis: Ab 4.950 € für die Blaser K95 SHK 3 bis zu über 5.495 € für die Synthetik-Ultimate liegt die Büchse eindeutig im Premiumsegment. Für Gelegenheitsjäger mit einem breiteren Einsatzspektrum ist der Preis möglicherweise schwer zu rechtfertigen.
Begrenzte Kaliberauswahl gegenüber Repeatern: Im Vergleich zu einer Blaser R8, die deutlich mehr Kaliber im Wechsellaufsystem abdeckt, ist die Kaliberbandbreite der K95 kleiner.
Die K95 steht in einem Markt, der von Repetierbüchsen dominiert wird. Als Kipplaufbüchse nimmt sie eine Sonderstellung ein – und das hat sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber den Hauptkonkurrenten.
Mit einem Gewicht ab 2,4 kg und einem Preis ab 4.950 € positioniert sich die K95 als die leichteste Premium-Kipplaufbüchse am deutschen Markt – wer hingegen Repetierfeuer benötigt, greift zur Merkel Helix ab ca. 4.500 € oder zur Sauer 404 ab ca. 6.000 €.
Die Merkel Helix ist ein Geradezugrepetierer mit Wechsellaufsystem und Magazinkapazität von drei bis fünf Schuss je nach Kaliber. Sie kostet ab ca. 4.500 € und wiegt ca. 3,2 kg. Gegenüber der K95 ist sie damit rund 600 bis 800 g schwerer – ein spürbarer Unterschied bei mehrtägiger Gebirgsjagd. Zudem bietet die Helix kein vergleichbares modulares Schaftsystem. Wer jedoch Handspannung und Wechselläufe mit Magazinfunktion kombinieren möchte, findet in der Helix eine ernstzunehmende Alternative.
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Die Sauer 404 ist eine Repetierbüchse mit Zylinderverschluss im oberen Preissegment – ab ca. 6.000 € und damit teurer als die K95. Mit ca. 3,4 kg ist sie deutlich schwerer. Ihr Vorteil liegt in der maximalen Kaliberflexibilität durch ein Wechsellaufsystem mit Magazinfunktion und hoher Robustheit. Für Jäger, die eine vielseitige Repetierbüchse für unterschiedlichste Einsätze suchen, ist sie die stärkere Wahl – wer hingegen eine leichte Spezialbüchse für Gebirge und Pirsch sucht, fährt mit der K95 besser.
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Die Mauser M18 ist die preisgünstigste Option im Vergleich – ab ca. 1.500 € für eine solide Repetierbüchse mit fünf Schuss Magazin und ca. 3,1 kg Gewicht. Der Preisunterschied zur K95 beträgt über 3.400 €. Die M18 ist eine zuverlässige Alltagsbüchse für preisbewusste Jäger oder Einsteiger, bewegt sich aber technologisch in einer anderen Liga: kein Handspann-System, kein modularer Schaft, keine Sattelmontage.
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Für alle, die im Blaser-Ökosystem bleiben möchten, aber eine Repetierfunktion benötigen, ist die Blaser R8 Ultimate die logische Ergänzung zur K95.
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