





Die Blaser B95 ist eine Premium-Bockbüchsflinte für anspruchsvolle Jäger und kombiniert höchste deutsche Fertigungsqualität mit außergewöhnlicher Vielseitigkeit bei der Jagd. Wer sich für eine Blaser B95 kaufen interessiert, findet im Preisvergleich Angebote ab etwa 5.000 bis 5.600 Euro. Diese Investition in eine kombinierte Jagdwaffe lohnt sich für Revierinhaber, Berufsjäger und ambitionierte Freizeitjäger, die eine zuverlässige Allround-Waffe für Ansitz, Pirsch und Drückjagd suchen.
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Das Unternehmen Blaser sitzt im Allgäu und gehört zu den führenden deutschen Waffenherstellern. Seit den 1990er Jahren ist die B95 Teil der Blaser-Kombinationswaffenfamilie und hat sich als zuverlässiger Begleiter für universelle Jagdeinsätze etabliert. Die Konstruktion vereint klassische deutsche Handwerkstradition mit innovativer Technik – ein Merkmal, das Blaser-Waffen in der internationalen Jagdszene schätzen.
Die Blaser B95 basiert auf einer klassischen Bockbauweise mit übereinander angeordneten Läufen – oben der Schrotlauf, unten der Kugellauf. Mit einem Gewicht von 2,5 bis 2,8 Kilogramm in der Stahlausführung liegt die Waffe ausgewogen in der Hand und ermöglicht schnelle Anschläge bei Drückjagden ebenso wie ruhiges Zielen am Ansitz. In der leichten Carbon-Variante mit Schalldämpfer beträgt das Gesamtgewicht nur 2,9 Kilogramm – ideal für lange Pirschgänge in bergigem Gelände.
Verfügbare Lauflängen von 52 oder 60 Zentimetern bieten Flexibilität für verschiedene Jagdsituationen. Die kürzeren Läufe erleichtern das Handling im Dickicht und während Drückjagden, während die längeren Varianten mehr Laufgeschwindigkeit für Schüsse auf größere Distanzen bieten.
Das Besondere an der B95 liegt in der Konstruktion der frei schwingenden, zueinander justierbaren Läufe. Diese technische Lösung verhindert Spannungsübertragungen zwischen Schrot- und Kugellauf und erlaubt es, beide Treffpunkte exakt aufeinander abzustimmen. Der praktische Vorteil ist erheblich: Beim spontanen Wechsel zwischen Wildarten – etwa wenn ein Fuchs vor dem Ansitz auftaucht – kann der Jäger sofort auf den Schrotlauf wechseln, ohne den Treffpunkt neu justieren zu müssen. Die Präzision bleibt auch nach vielen Schüssen erhalten, weil keine Spannungen zwischen den Läufen entstehen.
Die großzügig dimensionierte Laufhakenverriegelung ist für hohe Schusszahlen ausgelegt und garantiert Zuverlässigkeit über Jahrzehnte. Das Direktabzugssystem mit Feinabzügen ermöglicht präzise, kurze Abzugswege – ein Vorteil beim exakten Zielen. Die Handspannungs-Sicherung arbeitet geräuschlos und intuitiv bedienbar, ideal für Situationen, in denen jedes Geräusch das Wild warnen könnte.
Die Blaser B95 bietet eine beeindruckende Kalibervielfalt, die wenige andere Kombinationswaffen erreichen. Für Schrot stehen die Kaliber 12/76 und 20/76 zur Verfügung, für Kugel können Sie zwischen 15 verschiedenen Optionen wählen: .22 Hornet, .222 Rem., .243 Win, 6XC, 6,5×55 SE, .270 Win, .308 Win., .30-06, 5,6×50 R Mag., 5,6×52 R, 6,5×57 R, 7×57 R, 7×65 R, .30 R Blaser, 8×57 IRS und 9,3×74 R.
Diese Kaliberauswahl bedeutet praktisch: Mit einer einzigen Blaser B95 lässt sich Rehwild mit der 6,5×57 R bejagen, Rotwild mit .308 Win oder .30-06, Schwarzwild mit 9,3×74 R und Niederwild wie Fuchs oder Hase mit Schrot. Das macht die B95 zur echten Universaljagdwaffe für den Revierbetrieb. Ein weiterer Vorteil: Das Wechsellaufsystem ermöglicht es, Läufe nachträglich einzusetzen – Laufkosten liegen bei etwa 292 Euro pro Paar. Langfristig schafft diese Flexibilität Spielraum für wechselnde Jagdanforderungen.
Besonders wichtig für moderne Jäger: Die B95 ist Stahlschrot-tauglich (außer in 16/70), was bedeutet, dass bleifreie Munition verwendet werden kann. Dies ist in vielen Feuchtgebieten gesetzlich vorgeschrieben und macht die Waffe zukunftssicher.
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Blaser (Deutschland, Isny im Allgäu) |
| Modell | B95 / BBF 95 / BBF 97 |
| Waffentyp | Bockbüchsflinte (kombinierte Jagdwaffe) |
| System | Kipplauf, Handspannung, 1 oder 2 Schlösser |
| Schrotkaliber | 12/76 mm, 20/76 mm |
| Kugelkaliber | .22 Hornet bis 9,3×74 R (16 Optionen) |
| Magazinkapazität | 2 Patronen (1 Schrot, 1 Kugel) |
| Lauflänge | 52 cm oder 60 cm |
| Gewicht | 2,5–2,8 kg (Stahl), 2,9 kg (Carbon mit Schalldämpfer) |
| Schaftmaterial | Nussbaum (Klasse 3–5), optional Carbon (631 g) |
| Abzug | Direktabzug mit Feinabzügen |
| Sicherung | Handspannung |
| Besonderheiten | Frei schwingende, zueinander justierbare Läufe; Wechsellaufsystem; Stahlschrot-tauglich; Systemvarianten Stahl/Dural |
Die Blaser B95 ist nicht in einer Einheitsvariante erhältlich, sondern bietet verschiedene Ausstattungsstufen, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen.
Das Einstiegsmodell kostet etwa 5.096 Euro und verfügt über einen Nussbaum-Schaft der Klasse 3 ohne Gravur. Technisch ist diese Variante identisch mit höheren Modellen – der Unterschied liegt in der Optik und Verarbeitung des Schaftholzes. Für Praktiker, die primär Wert auf Funktion statt Zierrat legen, ist die Standard-Version die richtige Wahl. Ein typisches Beispiel: 12/76-Schrot mit .30-06-Kugel, ideal für gemischte Reviere mit Niederwild und Rotwild.
Ab etwa 5.540 Euro erhalten Sie die Prestige-Ausführung mit Arabeskengravur und Bukett-Motiv (Jagdszenen). Das Schaftholz ist hochwertiger mit schönerer Maserung. Der Preisaufschlag von 444 Euro gegenüber der Standard-Version lohnt sich für Jäger, die Tradition und optische Qualität schätzen. Ein häufig gewähltes Kaliber-Beispiel: 12/76 mit 9,3×74 R für Schwarzwildjagd.
Die Luxus-Ausführung nutzt Schaftholz der Klasse 4 oder 5 mit Premium-Maserung und bietet individuelle Gravuroptionen (Rotwild, Schwarzwild). Diese Variante ist das Sammlerstück unter den B95-Modellen – für Liebhaber handwerklicher Perfektion und historischen Jagdverständnisses.
Neben den Ausstattungsstufen gibt es unterschiedliche Materialausführungen. Die Stahl-Variante ist die Standardausführung, robust und bewährt über Jahrzehnte. Die Dural-Ausführung nutzt Leichtmetall und reduziert das Gewicht – ideal für Jäger, die lange Tage im Gelände verbringen.
Die Carbon-Variante mit UNIC Carbon-Schaft ist für Spezialisten: Der Schaft wiegt nur 631 Gramm, das Gesamtgewicht mit Schalldämpfer beträgt 2,9 Kilogramm. Diese Option ist perfekt für Bergjagden und Auslandseinsätze, wo jedes Gramm zählt.
Die BBF 95 verfügt über ein Schloss mit einer Schlagfeder – ausreichend für 99 Prozent aller Jagdsituationen. Die BBF 97 hat zwei Schlösser mit zwei Schlagfedern, was extrem schnelle Doubletten ermöglicht. Beim angeschossenen Schwarzwild, das noch nachzieht, oder bei hektischen Drückjagden kann dieser Vorteil entscheidend sein. Für wen diese Investition sinnvoll ist, hängt von der geplanten Nutzung ab.
Ein zentrales Qualitätsmerkmal der Blaser B95 ist ihre Präzision. Laut Hersteller erreicht die Waffe 15 Millimeter Streukreis bei 5 Schuss auf 100 Meter – ein hervorragender Wert, der auch präzisen Einzelladerbüchsen nahekommt. Im Feldtest wurden diese Angaben bestätigt. Der Schrotlauf deckt auf 40 Meter Winterfuchs zuverlässig ab.
Diese Präzisionswerte machen die B95 zur idealen Waffe für verschiedenste Jagdarten.
Der Ansitz ist das klassische Einsatzfeld der B95. Der Jäger sitzt stundenlang im Hochstand oder am Waldrand – und weiß nicht, welches Wild vorbeikommt. Schwarzwild, Rotwild, Fuchs oder Hase sind alle möglich. Genau hier spielt die Bockbüchsflinte ihre Stärke aus: Beide Patronen sind geladen, der Jäger kann spontan entscheiden. Die hervorragende Präzision von 15 Millimetern auf 100 Meter ermöglicht sichere Blattschüsse auf Rotwild und Schwarzwild. Die Handspannungs-Sicherung arbeitet dabei völlig geräuschlos – kein metallisches Klicken, das das Wild warnen könnte.
Bei der Pirsch zählt jedes Gramm. Mit 2,5 bis 2,8 Kilogramm in der Standardausführung liegt die B95 leicht in der Hand. Selbst nach stundenlangen Märschen über Stock und Stein tritt keine Ermüdung auf. Die 52-Zentimeter-Lauflänge erleichtert das Manövrieren im Dickicht erheblich – die Waffe bleibt beim Durchsteigen nicht hängen. Der Direktabzug mit Feinabzügen erlaubt präzise Schüsse auch aus ungünstigen Positionen, etwa stehend oder halb hockend hinter einem Baum.
Bei der Drückjagd wird es hektisch. Wild kommt schnell und unverhofft. Die BBF 97-Variante mit zwei Schlössern zeigt hier ihre Überlegenheit: Extrem schnelle Doubletten sind möglich, ohne dass der Jäger neu durchladen muss. Der Schrotlauf mit 12/76-Stahlschrot (bleifreie Munition) deckt Sauen im Nahdistanzbereich bis etwa 40 Meter ab. Sollte plötzlich Rotwild auftauchen, kann sofort auf den Kugellauf gewechselt werden – die justierbaren Läufe garantieren einen identischen Treffpunkt, es gibt keine Umgewöhnung.
Fuchs, Hase, Federwild – der Schrotlauf der B95 mit 12/76 oder 20/76 bietet ausreichend Leistung. Die Stahlschrot-Tauglichkeit ist wichtig für Wasservogeljagd in Feuchtgebieten, wo Blei-Munition verboten ist.
Für Revierinhaber ist die B95 oft die perfekte Eins-zu-alles-Lösung. Morgens Rehbock in 6,5×57 R, mittags Fuchs mit Schrot 12/76, abends Schwarzwild in 9,3×74 R – alles mit einer Waffe. Das Wechsellaufsystem macht die B95 noch flexibler, Laufpaare kosten etwa 292 Euro.
Die Blaser B95 bringt zahlreiche Vorzüge mit, die sie von günstigeren Kombinationswaffen unterscheiden.
Außergewöhnliche Präzision: Die gemessenen 15 Millimeter Streukreis auf 100 Meter sind im Test bestätigt worden. Solche Werte ermöglichen sichere Blattschüsse auf Hochwild bis 150 Meter.
Justierbare Läufe für identische Treffpunkte: Kugel- und Schrotlauf haben identische Treffpunkte – kein Umgewöhnen beim Wechsel nötig. Diese Konstruktion verhindert Spannungen und hält die Präzision über Jahre.
Vielseitigkeit: Fünfzehn Kugelkaliber plus zwei Schrotkaliber – eine Waffe für Rehbock, Rotwild, Schwarzwild, Fuchs und Federwild. Das Wechsellaufsystem erweitert die Möglichkeiten noch.
Langlebigkeit und Qualität: Die großzügig dimensionierte Laufhakenverriegelung ist für hohe Schusszahlen ausgelegt. Blaser ist bekannt für Waffensysteme, die über Generationen halten.
Intuitive Bedienung: Handspannung geräuschlos, Direktabzug präzise und kurz. Ideal für Ansitz und Pirsch, wo Stille entscheidend ist.
Moderne Features: Stahlschrot-tauglich (wichtig für bleifreie Munition), leichte Varianten mit Carbon-Schaft und optional mit Schalldämpfer.
Keine Waffe ist perfekt. Die B95 hat auch Punkte, die Sie vor dem Kauf überdenken sollten.
Hoher Preis: Ab 5.096 Euro für die Standard-Ausführung – mehr als doppelt so teuer wie einfache Bockbüchsflinten aus Russland (etwa 1.500 bis 2.500 Euro). Für Einsteiger ist dies eine erhebliche Investition, die sich erst bei regelmäßiger Nutzung lohnt.
Begrenzte Feuerkraft: Nur 2 Schuss total – 1 Schrot, 1 Kugel. Bei großen Drückjagden mit viel Wild ist schneller Nachladevorgang nötig. Repetierbüchsen bieten 3 bis 5+1 Schuss und sind hier überlegen.
Wartungsaufwand: Nach jedem Einsatz müssen Lauf und Patronenlager gründlich gereinigt werden. Die Justierung der Läufe sollte von einem Büchsenmacher vorgenommen werden – nichts für absolute Laien.
Gewicht in Standardausführung: 2,5 bis 2,8 Kilogramm ist für eine Kombinationswaffe normal, aber schwerer als moderne Polymer-Büchsen (ab etwa 2,3 Kilogramm). Die Carbon-Variante schafft Abhilfe, kostet aber Aufpreis.
Die Blaser B95 positioniert sich im deutschen Premium-Segment. Wer sich mit Alternativen auseinandersetzen möchte, findet verschiedene Optionen.
Merkel B3 und Merkel Doppelbüchse 140-1 sind die nächsten Konkurrenten – ebenfalls deutsche Premium-Bockbüchsflinten mit vergleichbarer Qualität und ähnlichen Preisen (geschätzt 4.500 bis 5.500 Euro). Merkel steht für klassische, etwas konservativere Designs. Das Alleinstellungsmerkmal der B95 sind ihre justierbaren, frei schwingenden Läufe – bei Merkel nicht Standard. Das Blaser-Wechsellaufsystem ist besonders flexibel.
Krieghoff Hubertus liegt im Luxus-Segment mit Preisen ab etwa 8.000 Euro. Hier geht es um höchste handwerkliche Perfektion für Sammler – nicht für pragmatische Jäger.
Baikal IZH-94 und Baikal MP-94 sind russische Einstiegsmodelle für 1.500 bis 2.500 Euro. Sie sind solide konstruiert, haben aber einfachere Verarbeitung, rauerere Abzüge und weniger elegantes Schaftholz. Die Präzision liegt bei etwa 30 bis 40 Millimetern auf 100 Meter – deutlich unter der B95.
Repetierbüchsen wie die Blaser R8 Professional, Mauser M12 oder Sauer 404 bieten höhere Magazinkapazität (3 bis 5+1 Schuss) – sind aber nur für Kugel ausgelegt, nicht für Schrot. Wer ausschließlich Hochwildjagd plant, ist mit Repetierbüchsen besser beraten. Für universelle Revierarbeit mit Niederwild und Hochwild bleibt die B95 überlegen.
Die Blaser B95 ist nicht für Sportschießen oder Wettbewerbe relevant – das ist auch nicht ihr Anspruch. Sie ist eine reine Jagdwaffe, optimiert für Praxiseinsätze im Revier.
Die typische Zielgruppe sind Revierinhaber, die eine einzige hochwertige Allround-Waffe suchen, Berufsjäger, die täglich im Feld unterwegs sind, und ambitionierte Freizeitjäger mit gemischten Revieren. Die B95 glänzt in Situationen, in denen man nicht weiß, welches Wild kommt – und wo Flexibilität entscheidend ist.
Die Blaser B95 ist im Preisvergleich ab etwa 5.000 bis 5.600 Euro erhältlich. Je nach Kaliberkombination, Schaft-Klasse und Systemvariante schwanken die Preise. Standard-Modelle in 12/76 + .30-06 starten bei 5.096 Euro, Prestige-Varianten mit Gravur beginnen bei 5.540 Euro. Wer auf eine leichte Carbon-Ausführung oder spezielle Kaliber setzt, zahlt Aufpreise.
Der Vergleich lohnt sich: Verschiedene Anbieter haben unterschiedliche Kaliber-Kombinationen in Lager, und Händler-Rabatte sind oft möglich. Mit einem Preisvergleich sparen Sie nicht nur Geld – Sie finden auch genau die Kaliberkombination, die zu Ihrem Revier passt.