




Wer die Beretta APX kaufen möchte, findet hier alle Varianten im Preisvergleich – von der kompakten Alltagspistole bis zur taktischen Sportwaffe mit Gewindelauf. Die Beretta APX ist eine halbautomatische Striker-Fire-Pistole für Sportschützen und Behörden, die modulares Chassis-Design, Optics-Ready-Fähigkeit und beidseitige Bedienelemente kombiniert. Seit ihrer Markteinführung 2016 hat sie sich als vielseitige 9-mm-Pistole etabliert, die je nach Variante zwischen 785 und 840 g wiegt und ab ca. 799 € erhältlich ist.
Hinter der Waffe steht Fabbrica d’Armi Pietro Beretta S.p.A. aus Gardone Val Trompia in Italien – gegründet 1526 und damit einer der ältesten Waffenhersteller der Welt. Dieses Erfahrungsfundament fließt direkt in die Entwicklung der APX ein. Ursprünglich als modulare Dienstpistole konzipiert und unter militärischen Bedingungen erprobt, wurde sie 2022 zur Beretta APX A1 weiterentwickelt. Die neue Generation bringt einen verbesserten Abzug und serienmäßige Optics-Ready-Ausstattung mit – All4shooters bezeichnete sie treffend als „weiterentwickelte Version der beliebten Polymerpistole“.
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Einsatzschwerpunkte liegen klar im Sportschießen: IPSC Production, IPSC Standard und BDS-Disziplinen sind die typischen Wettkampfformate. International wird die APX zudem behördlich genutzt. Wer zwischen der Beretta APX A1 Full Size, der Beretta APX A1 Compact oder der Beretta APX A1 Tactical vergleichen möchte – und dabei auch Alternativen wie die Glock 17 im Blick hat – findet in den folgenden Abschnitten alle relevanten Informationen.
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Das Herzstück der APX ist ihr Striker-Fire-System – auf Deutsch: ein Schlagbolzensystem mit teilvorgespanntem Schlagbolzen. Das bedeutet, dass beim Laden der Waffe der Schlagbolzen bereits teilweise gespannt wird; der Abzug legt ihn vollständig zurück und gibt ihn frei. Das Ergebnis ist ein kurzer, konsistenter Abzugsweg ohne die Unwägbarkeiten eines externen Hahns. Für Sportschützen, die auf schnelle und reproduzierbare Abzugsausführungen angewiesen sind, ist das ein klarer Vorteil.
Das serialisierte Chassis aus Edelstahl ist das eigentliche Herzstück der Waffe. Es enthält alle funktionsrelevanten Baugruppen und ist das einzige gesetzlich relevante Bauteil. Das Polymergriffstück drumherum ist nicht serialisiert – es lässt sich werkzeuglos wechseln. Drei Griffrücken in den Größen S, M und L liegen im Lieferumfang, was die Anpassung an unterschiedliche Handgrößen ohne Aufwand ermöglicht.
Ein weiteres Konstruktionsmerkmal verdient besondere Aufmerksamkeit: Die Laufachse liegt tief im Griffrahmen. Dadurch befindet sich der Rückstoßvektor näher an der Handachse des Schützen. Das Ergebnis ist physikalisch einfach erklärt – weniger Hebelwirkung, weniger Hochschlag, schnellere Rückkehr ins Ziel nach jedem Schuss. Bei schnellen Schussfolgen, wie sie im IPSC-Sport gefordert werden, ist das ein messbarer Praxisvorteil.
Das Kaliber 9 mm Luger (9×19) ist der Standard, alternativ ist die APX auch in 9×21 IMI erhältlich. Die Lauflänge variiert je nach Variante: 94 mm bei der Compact- und Centurion-Ausführung, 108 mm bei der Full Size und 121 mm bei der Tactical-Version mit Gewindelauf. Die Magazinkapazität reicht von 15 Schuss (Compact) über 17 Schuss (Full Size) bis zu 19 Schuss (Tactical). Das Leergewicht bewegt sich zwischen 785 und 840 g. Das Abzugsgewicht beträgt ca. 2.700 g – ein Wert, der im oberen Bereich typischer Striker-Fire-Pistolen liegt, aber ein sicherheitsbewusstes Auslöseverhalten sicherstellt. Der Drall beträgt 1:250 mm, rechtsläufig.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Beretta |
| Modell | APX / APX A1 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Striker-Fire (Schlagbolzen, teilvorgespannt) |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19), 9×21 IMI |
| Magazinkapazität | 15 Schuss (Compact), 17 Schuss (Full Size), 19 Schuss (Tactical) |
| Lauflänge | 94 mm (Compact/Centurion), 108 mm (Full Size), 121 mm (Tactical) |
| Gewicht leer | 785–840 g (je nach Variante) |
| Griffmaterial | Polymer mit austauschbaren Griffrücken (S/M/L) |
| Abzug | ca. 2.700 g, Striker-Fire mit Abzugszüngelsicherung |
| Sicherung | Automatische Abzugszüngelsicherung, Schlagbolzensicherung |
| Visierung | Drei-Punkt-Visierung (weiße Punkte), RDO-Versionen: Optics Ready mit Adapterplatten |
| Besonderheiten | Modulares Edelstahl-Chassis, beidseitige Bedienelemente, Picatinny-Schiene, tiefe Laufachse, Optics Ready (RDO-Varianten), Gewindelauf (Tactical) |
Die Beretta APX A1 Tactical erweitert dieses Fundament um einen 121-mm-Lauf mit Gewinde – mehr dazu im Variantenabschnitt.
Die APX-Linie umfasst mehrere klar abgegrenzte Varianten, die unterschiedliche Schützenprofile ansprechen. Die aktuelle A1-Generation ist die empfohlene Wahl, da sie gegenüber der ursprünglichen APX-Serie einen verbesserten Abzug und serienmäßige Optics-Ready-Ausstattung mitbringt.
Die Beretta APX A1 Full Size ist die meistverkaufte Variante der Linie. Mit 108 mm Lauflänge, 17 Schuss Kapazität und serienmäßiger Optics-Ready-Ausstattung ab ca. 799 € bedient sie das breiteste Einsatzspektrum. All4shooters bewertete sie positiv im Test. Sie eignet sich besonders für Sportschützen, die eine vielseitige Pistole für Wettkampf und Training suchen, und bildet den Einstieg in die A1-Welt.
Die Beretta APX A1 Compact kommt mit 94 mm Lauflänge, einem Leergewicht von ca. 785 g und einem 15-Schuss-Magazin. Sie ist die leichteste und handlichste Variante der Familie – sinnvoll für Schützen mit kleineren Händen oder für alle, die eine kompaktere Pistole bevorzugen. Die kürzere Bauform geht naturgemäß mit etwas weniger Magazinkapazität einher, was im Wettkampf berücksichtigt werden sollte.
Die Beretta APX Centurion kombiniert den kompakteren 94-mm-Schlitten der Compact-Version mit einem Full-Size-Griffstück. Das bedeutet mehr Magazinkapazität bei kompakterer Schlittenlänge – ein interessanter Kompromiss für Schützen, die Handlichkeit und Kapazität gleichermaßen schätzen.
Die Beretta APX A1 Tactical richtet sich an anspruchsvolle IPSC-Schützen und alle, die mit Schalldämpfer schießen möchten. Der verlängerte Lauf misst 121 mm und trägt ein ½×28 UNEF-Gewinde. Das Magazin fasst 19 Schuss, das Leergewicht liegt bei ca. 840 g. Serienmäßig Optics Ready ausgestattet, ist sie auch für die Beretta APX A1 RDO-Konfigurationen vorbereitet. Preislich liegt sie über der Full-Size-Variante; aktuelle Händlerpreise auf Anfrage.
Die ursprüngliche APX-Serie ohne A1-Bezeichnung wird zunehmend durch die A1-Modelle abgelöst. Wer neu kauft, greift zur aktuellen Generation.
Im Sportschießen liegt die klare Stärke dieser Pistole. Für IPSC Production Division ist die Full-Size-Variante mit ihrer 108-mm-Lauflänge und dem 17-Schuss-Magazin direkt einsatzbar – ohne Modifikationen. Die Optics-Ready-Versionen, insbesondere die Beretta APX A1 RDO, öffnen zusätzlich die Carry-Optics-Division, wo Rotpunktvisiere erlaubt sind. Das 19-Schuss-Magazin der Tactical-Variante bietet in der Standard Division weitere Kapazitätsreserven.
Die tiefe Laufachse, die bereits bei der Konstruktion beschrieben wurde, zahlt sich im Wettkampf direkt aus. Wer mehrere Schüsse schnell auf verschiedene Ziele abgeben muss – ein typisches IPSC-Szenario – profitiert von der schnelleren Zielrückgewinnung nach jedem Schuss. In BDS-Disziplinen auf 25 m überzeugt die Full-Size-Ausführung mit ihrer stabilen Lauflänge und der präzisen Drei-Punkt-Visierung.
Für den Einsatz mit Schalldämpfer ist die Beretta APX A1 Tactical die richtige Wahl: Ihr Gewindelauf im Format ½×28 UNEF nimmt handelsübliche Schalldämpfer auf. International wird die APX-Plattform behördlich eingesetzt; in Deutschland ist sie nicht als Standarddienstwaffe eingeführt, aber als Sportwaffe vollständig zugelassen.
Als Fangschusspistole im Kaliber 9 mm Luger ist der Einsatz grundsätzlich möglich, steht aber nicht im Mittelpunkt dieser Waffenentwicklung. Die APX ist primär als Sportpistole konzipiert – und genau darin liegt ihre Stärke.
All4shooters bezeichnete die APX A1 als „weiterentwickelte Version der beliebten Polymerpistole“ und lobte dabei ausdrücklich die „gute Ergonomie und Balance“. Diese Einschätzung lässt sich anhand der konkreten Ausstattungsmerkmale gut nachvollziehen.
Modulares Chassis-System: Die drei austauschbaren Griffrücken in S, M und L passen die Pistole an unterschiedliche Handgrößen an – werkzeuglos und in Sekunden. Das Edelstahl-Chassis selbst bleibt dabei unberührt. Für Schützen, die die Waffe mit anderen teilen oder nach einem Griffwechsel sofort weiter trainieren möchten, ist das ein echter Alltagsvorteil.
Serienmäßige Optics-Ready-Ausstattung: Die A1-Versionen kommen ab Werk mit Adapterplatten für gängige Rotpunktvisiere. Weder Fräsen noch teure Werkstattbesuche sind nötig. Das spart Zeit und Geld gegenüber Pistolen, bei denen die Slide-Bearbeitung nachträglich erfolgen muss.
Beidseitige Bedienelemente: Verschlussfanghebel und Magazinlöser sind auf beiden Seiten zugänglich. Links- und Rechtsschützen können die Pistole ohne Umbau gleichwertig nutzen – ein Merkmal, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.
Robustheit unter Belastung: Beretta gibt an, die APX unter militärischen Härtebedingungen getestet zu haben. Das Edelstahl-Chassis trägt zu einer langen Lebensdauer bei.
Das Abzugsgewicht von ca. 2.700 g liegt im oberen Bereich vergleichbarer Striker-Fire-Systeme. All4shooters bewertete diesen Wert als vergleichsweise schwer. Zur Einordnung: Die Sig Sauer P320 kommt auf ca. 2.000–2.500 g, die Glock 17 auf ca. 2.500 g. Das schwerere Abzugsgewicht der APX erhöht die Auslösesicherheit, kann aber für Präzisionsschützen, die einen feineren Abzug bevorzugen, ein Nachteil sein.
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Das Zubehörökosystem ist geringer ausgeprägt als bei der Glock 17 oder der Sig Sauer P320. Kydex-Holster und Aftermarket-Tuningteile sind verfügbar, aber die Auswahl fällt schmaler aus. Umfangreiche Langzeitberichte mit dokumentierten Schusszahlen aus unabhängigen Quellen stehen noch aus – was bei einer vergleichsweise jungen Modellreihe nicht ungewöhnlich ist.
Die APX bewegt sich im direkten Wettbewerb mit etablierten Striker-Fire-Pistolen. Ein Vergleich zeigt, wo die Stärken und Schwächen liegen.
| Merkmal | Beretta APX A1 | Glock 17 Gen5 | Sig Sauer P320 | Smith & Wesson M&P 2.0 |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ca.) | ab 799 € | 550–650 € | 700–900 € | 600–800 € |
| Gewicht leer | ca. 810 g | ca. 625 g | ca. 830 g | ca. 770 g |
| Magazin (Full Size) | 17 Schuss | 17 Schuss | 17 Schuss | 17 Schuss |
| Abzugsgewicht | ca. 2.700 g | ca. 2.500 g | ca. 2.000–2.500 g | ca. 2.900 g |
| Modulares Chassis | ✅ | ❌ | ✅ | ❌ |
| Optics Ready (Serie) | ✅ (A1 RDO) | ✅ (MOS) | ✅ (RXP) | ✅ (OR) |
| Beidseitige Bedienelemente | ✅ | Teilweise | ✅ | ✅ |
Die Glock 17 Gen5 ist mit 550–650 € rund 150–250 € günstiger als die Beretta APX A1 und deutlich leichter (ca. 625 g). Ihr größter Vorteil ist das gewachsene Zubehörökosystem: Holster, Magazintaschen und Aftermarket-Teile sind für die Glock 17 Gen5 in einer Vielfalt erhältlich, die keine andere Pistole bietet. Allerdings fehlt ihr das modulare Chassis – das Griffstück ist fest mit dem serialisierten Rahmen verbunden. Wer Modularität und beidseitige Bedienbarkeit ab Werk priorisiert, findet in der APX das bessere Angebot.
Die Sig Sauer P320 bietet ein vergleichbares modulares Konzept mit ihrem FCU-System (Fire Control Unit) und überzeugt mit einem leichteren Abzug von ca. 2.000–2.500 g – das ist ein spürbarer Unterschied im direkten Vergleich. Preislich liegt die P320 mit 700–900 € auf ähnlichem Niveau wie die APX. Wer den besten Abzug und maximale Modularität sucht, ist mit der Sig Sauer P320 gut beraten. Wer den Beretta-Markenwert schätzt und Wert auf vollständig beidseitige Bedienelemente legt, wählt die APX.
Die Smith & Wesson M&P 2.0 liegt preislich zwischen der Glock 17 Gen5 und der APX (600–800 €), bietet eine aggressive Grifftextur und eine Optics-Ready-Version. Ein modulares Chassis fehlt ihr jedoch. Gegenüber der APX hat die M&P 2.0 das schwerste Abzugsgewicht im Vergleich (ca. 2.900 g) und ein weniger flexibles Anpassungssystem. Für Schützen, die Ergonomie durch Griffwechsel individualisieren wollen, bleibt die APX die bessere Wahl.
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Diese vier Kaufaspekte entscheiden im Alltag über Zufriedenheit oder Enttäuschung – deshalb verdienen sie eine genaue Betrachtung.
Der Striker-Fire-Abzug der APX zeigt einen kurzen, deutlich spürbaren Vorweg, dann einen definierten Druckpunkt bei ca. 2.700 g Auslösekraft, gefolgt von einem wahrnehmbaren Reset. Dieser Reset – also der Punkt, ab dem der Abzug wieder ausgelöst werden kann – ist taktil gut erfühlbar, was schnelle Folgeschüsse erleichtert. Die Abzugszüngelsicherung verhindert unbeabsichtigtes Auslösen: Nur wenn der Finger mittig auf dem Abzug liegt und diesen gerade nach hinten drückt, öffnet die Sicherung. Zusätzlich schützt eine Schlagbolzensicherung vor Lösungsschüssen durch Erschütterungen.
Serienmäßig ist eine Drei-Punkt-Visierung mit weißen Kontrastpunkten verbaut – gut ablesbar bei normalem Licht. Die Beretta APX A1 RDO-Versionen gehen einen Schritt weiter: Sie kommen mit beiliegenden Adapterplatten, die die Montage gängiger Rotpunktvisiere wie des Trijicon RMR oder des Shield RMSc ermöglichen. Kein Fräsen, keine Nacharbeit – einfach Platte aufschrauben, Visier montieren, einschießen.
Die drei Griffrücken (S/M/L) lassen sich ohne Werkzeug tauschen, was die Anpassung an unterschiedliche Handgrößen in Sekunden ermöglicht. Die Grifftextur der APX ist strukturiert und bietet sicheren Halt, fällt aber etwas moderater aus als etwa bei der Smith & Wesson M&P 2.0. Kydex-Holster von Drittanbietern sind für die APX verfügbar; da die Varianten unterschiedliche Abmessungen haben, muss das Holster variantenspezifisch ausgewählt werden – ein Full-Size-Holster passt nicht zur Compact-Version.
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