
















Wer die Glock 23 kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de aktuell Angebote zwischen 607,50 € und 949,00 € – je nach Variante und Händler. Diese Preisspanne macht den Vergleich lohnenswert, denn die Unterschiede zwischen den Ausführungen sind erheblich. Seit ihrer Markteinführung im Jahr 1990 zählt die Glock 23 zu den meistverkauften Kompaktpistolen im Kaliber .40 S&W weltweit. Über 35 Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung sprechen für sich – kein anderes Modell in dieser Klasse blickt auf eine vergleichbar lange und ununterbrochene Marktpräsenz zurück.
Die österreichische Glock GmbH aus Deutsch-Wagram brachte das Modell als kompaktere Variante der vollformatigen Glock 22 auf den Markt. Das Konzept war von Beginn an klar: Zuverlässigkeit, hohe Magazinkapazität und eine handliche Bauweise in einem einzigen Paket vereinen. Der Polymerrahmen und das sogenannte Safe-Action-System – eine dreifache, vollautomatische Sicherung ohne externe Sicherungshebel – wurden zu Markenzeichen der gesamten Glock-Familie.
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Mit der aktuellen Glock 23 Gen5 erreichte die Entwicklung einen neuen Stand. Der Glock Marksman Barrel (GMB) verbessert die Präzision durch ein optimiertes Polygonalprofil. Die nDLC-Beschichtung (nitride Diamond-Like Carbon) macht Lauf und Schlitten korrosionsbeständiger als alle Vorgängergenerationen. Neu hinzugekommen sind beidseitige Verschlussfanghebel für Linkshänder sowie die Option des Modular Optic System (MOS), das die direkte Montage moderner Rotpunktvisiere ohne Adapter-Aufbauten ermöglicht. Als Schwestermodell in 9 mm Luger steht die Glock 19 zur Verfügung – für Schützen, die das gleiche Rahmenkonzept in einem rückstoßärmeren Kaliber bevorzugen. Passende .40 S&W Munition ist breit verfügbar.
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Die Glock 23 Gen5 ist eine halbautomatische Kompaktpistole im Kaliber .40 S&W – einem Kaliber, das leistungsstärker als 9 mm Luger ist, aber weniger Rückstoß erzeugt als die .45 ACP. Es bildet damit einen Mittelweg zwischen diesen beiden Standardkalibern. Das Safe-Action-System – der Fachbegriff für Glocks Striker-Fired-Mechanismus – kombiniert drei integrierte Sicherungen (Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung und Fallfangsicherung), die beim Durchziehen des Abzugs automatisch entriegeln. Externe Hebel oder manuelle Sicherungsschritte entfallen vollständig, was das System unter Stressbedingungen besonders berechenbar macht.
Der Polymerrahmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff hält das Leergewicht auf 687 bis 756 g – je nach Ausführung. Das ist erheblich weniger als bei vergleichbaren Stahlrahmen-Konstruktionen. Die Lauflänge von 102 mm ordnet die Pistole klar in die Kompaktklasse ein, was sie für Sportschützen attraktiv macht, die eine handliche Waffe ohne auf Kapazität zu verzichten suchen. Das Standardmagazin fasst 13 Schuss, optional sind Erweiterungsmagazine bis 22 Schuss erhältlich.
Das Abzugsgewicht beträgt konstant 26 N (entspricht rund 2.651 g) – bei jedem einzelnen Schuss identisch. Der kurze, taktil spürbare Reset des Safe-Action-Abzugs gilt als schnell erlernbar. Der Glock Marksman Barrel der Gen5 verbessert durch sein präziseres Polygonalprofil die Treffgenauigkeit gegenüber früheren Generationen spürbar. Die Visierung der Standardvariante besteht aus einem Polymer-Visierkorn mit weißem Punkt und einer weißen U-Notch-Kimme. Bei der MOS-Variante werden mitgelieferte Adapterplatten genutzt, um Micro-Red-Dot-Visiere direkt aufzusetzen. Auswechselbare Griffrückenteile (Backstraps) erlauben zudem die Anpassung des Griffs an verschiedene Handgrößen. Alle zentralen Messwerte auf einen Blick:
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Glock GmbH (Österreich) |
| Modell | Glock 23 Gen5 |
| Waffentyp | Halbautomatische Kompaktpistole |
| System | Safe Action (Striker-Fired) |
| Kaliber | .40 S&W |
| Magazinkapazität | 13 Schuss (Standard), bis 22 Schuss (Erweiterungsmagazin) |
| Lauflänge | 102 mm |
| Gewicht (leer) | 687 g – 756 g (je nach Variante) |
| Griffstück | Polymer (glasfaserverstärkt) |
| Abzug | ca. 2.651 g (26 N), Safe Action |
| Sicherung | Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung, Fallfangsicherung |
| Visierung | Polymer-Visierung (Standard) / Optik-Ready für Red-Dot-Montage (MOS) |
| Besonderheiten | nDLC-Beschichtung, Glock Marksman Barrel (GMB), Front Serrations (FS), MOS, beidseitiger Verschlussfanghebel |
Das Modell ist in mehreren Ausführungen erhältlich, die sich in Preis und Ausstattung deutlich unterscheiden. Den besten Gegenwert bietet die Glock 23 Gen5 FS MOS: Sie vereint alle modernen Gen5-Features inklusive des Modular Optic System und der Front Serrations (Längsriffelungen am vorderen Schlittenteil für sichereren Griff bei Ladebewegungen) – und ist dabei ab 607,50 € die günstigste Variante am Markt. Für Sportschützen, die eine optikfähige .40-S&W-Kompaktpistole suchen, ist sie damit der klare Preis-Leistungs-Tipp.
Die Glock 23 Gen5 MOS bietet ebenfalls die MOS-Optik-Readiness, verzichtet aber auf die vorderen Schlitteneriffelungen. Sie kostet ab 949,00 € – rund 340 € mehr als die FS MOS-Ausführung. Wer die Front Serrations nicht benötigt und dennoch einen Red Dot montieren möchte, findet hier die passende Option.
Die Glock 23 Gen5 ohne MOS-Option ist die klassische Variante für Schützen, die mit der Polymer-Standardvisierung arbeiten möchten. Der Preis liegt zwischen 879,00 € und 899,00 €, je nach Händler. Sie liefert GMB, nDLC-Beschichtung und den beidseitigen Verschlussfanghebel – nur die direkte Optik-Aufnahme fehlt.
Ältere Glock 23 Gen3-Modelle sind gelegentlich im Gebrauchtmarkt verfügbar und typischerweise deutlich günstiger als die aktuelle Generation. Sie verzichten auf GMB, nDLC, MOS und den beidseitigen Verschlussfanghebel – eignen sich aber als zuverlässiger Einstieg in die Glock-Plattform. Die Glock 23C ist eine seltene Sondervariante mit integriertem Kompensator: Ports in Lauf und Schlitten reduzieren das Hochschlagen beim Schuss. Im deutschen Handel kaum noch zu finden, hat sie unter Sammlern einen festen Stellenwert. Als 9-mm-Alternative aus dem eigenen Haus steht die Glock 19 Gen5 MOS bereit.
Für die Jagd ist die Glock 23 nicht ausgelegt – .40 S&W ist kein jagdtypisches Kaliber, und der Einsatz im Revier ist in Deutschland nicht praxisrelevant. Ihr eigentliches Terrain ist der Schießsport. In den IPSC-Divisionen Standard und Production sowie in BDS-Disziplinen für Kurzwaffen ist das Modell eine etablierte Wahl. Die kompakte Bauweise mit 102 mm Lauflänge erfüllt die Zulassungsvoraussetzungen für Compact-Klassen, in denen Full-Size-Pistolen manchmal ausscheiden.
Das Kaliber .40 S&W erzeugt spürbar mehr Rückstoß als 9 mm Luger. In der kompakten Bauform der Glock 23 ist dieser Effekt stärker ausgeprägt als bei einer vollformatigen Pistole wie der Glock 22 Gen5. Für erfahrene Schützen ist das kein Hindernis – es erfordert aber eine bewusste Trainingsphase, besonders bei schnellen Schussfolgen. Wer maximale Schnelligkeit in IPSC-Disziplinen anstrebt und weniger Rückstoß bevorzugt, findet in der Glock 34 Gen5 MOS eine spezialisierte 9-mm-Alternative mit langem Wettkampflauf.
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Die MOS-fähigen Ausführungen eröffnen die Teilnahme an Optics-Divisionen, in denen montierte Red-Dot-Visiere zugelassen sind. Kompatibel mit verbreiteten Modellen wie dem Trijicon RMR und dem Holosun 507C, liefert die MOS-Plattform eine direkte, spielfreie Verbindung zum Schlitten ohne Erhöhungsadapter. Das Holsterangebot für die Glock 23 ist – bedingt durch die gemeinsamen Rahmenmaße mit der Glock 19 – das größte am Markt: Kydex-Holster, Lederholster und spezialisierte IPSC-Wettkampfholster von dutzenden Herstellern sind ohne Einschränkung nutzbar. Passende .40 S&W Sportmunition ist in Deutschland flächendeckend erhältlich.
Die Glock 23 hat in über 35 Jahren Marktpräsenz einen Ruf aufgebaut, der sich auf eine Aussage reduzieren lässt: Die Zuverlässigkeit ist legendär. Langzeittests international bestätigen die extreme Störungsarmut der Glock-Plattform. Hinzu kommt das größte Zubehörökosystem unter allen Pistolenfabrikaten weltweit – Holster, Magazine, Abzugskomponenten, Griffadapter und Visierungen sind in einer Vielfalt verfügbar, die kein Konkurrenzprodukt erreicht.
Die wichtigsten Vorteile zusammengefasst:
Nachteile, die Käufer kennen sollten:
Der Rückstoß im Kaliber .40 S&W ist in der kompakten Bauform spürbar – stärker als bei 9-mm-Pistolen gleicher Baugröße. Das ist keine Schwäche der Glock 23 als solcher, sondern eine physikalische Eigenschaft des Kalibers. Schützen, die bisher ausschließlich mit 9 mm gearbeitet haben, sollten eine Eingewöhnungsphase einplanen. Die Glock 19 Gen5 bietet dasselbe Rahmenkonzept mit deutlich milderem Rückstoßverhalten.
Zudem polarisiert der Safe-Action-Abzug: Das konstante Abzugsgewicht von 26 N (ca. 2.651 g) und der vergleichsweise lange Abzugsweg werden von Schützen, die SA-Abzüge oder fein einstellbare Matchabzüge gewohnt sind, als weniger direkt empfunden. Die ab Werk verbaute Polymer-Visierung gilt ebenfalls als verbesserungswürdig – viele Nutzer wechseln zeitnah auf Stahl-Nachtvisierungen mit Tritiumeinsatz oder setzen direkt auf die MOS-Variante mit einem kompakten Red-Dot-Visier wie dem Holosun 507C oder dem Trijicon RMR.
Die Smith & Wesson M&P40 Shield positioniert sich mit rund 550 € als günstigste Option im Vergleich. Sie ist schlanker und leichter als die Glock 23, bietet dafür aber nur 6 bis 7 Schuss im Standardmagazin – weniger als die Hälfte der Glock-Kapazität. Wer eine besonders schlanke, diskreter zu tragende Pistole bevorzugt, ist mit der Shield gut bedient. Wer Kapazität und Zubehörangebot priorisiert, greift zur Glock 23.
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Die Sig Sauer P229 ist die Premium-Alternative im Segment und kostet rund 1.200 € – damit bis zu 600 € mehr als die günstigste Glock-23-Ausführung. Der Aluminium-Rahmen bringt mehr Gewicht mit, was den gefühlten Rückstoß im .40-S&W-Kaliber tatsächlich dämpft. Der DA/SA-Abzug (Double-Action/Single-Action) bietet im ersten Schuss mehr Abzugsweg, danach einen kürzeren SA-Druck – ein System, das viele erfahrene Schützen schätzen. Dafür ist die Sig schwerer, teurer und das Zubehörangebot kleiner. Die Glock 23 Gen5 FS MOS bietet ab 607,50 € vergleichbare Zuverlässigkeit bei erheblich niedrigerem Anschaffungspreis.
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Die Beretta 96 kostet rund 950 € und entspricht damit ungefähr dem Preis der Glock 23 Gen5 MOS. Sie bringt das typische Beretta-DA/SA-System und eine Full-Size-Bauweise mit – größer, schwerer und ohne direkte MOS-Option. Für Schützen, die das klassische DA/SA-Konzept in einem vollformatigen Rahmen bevorzugen, ist sie eine solide Wahl. Die Glock 23 überzeugt im Vergleich durch ihre kompaktere Bauform, das geringere Gewicht und die moderne Optik-Integration.
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| Modell | Preis (ca.) | Kaliber | Kapazität | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Glock 23 Gen5 FS MOS | ab 607,50 € | .40 S&W | 13 Schuss | MOS + Front Serrations, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Smith & Wesson M&P40 Shield | ca. 550 € | .40 S&W | 6–7 Schuss | Schlanke Bauform, günstiger Einstieg |
| Sig Sauer P229 | ca. 1.200 € | .40 S&W | 12 Schuss | Metallrahmen, DA/SA-Abzug, Premium-Segment |
| Beretta 96 | ca. 950 € | .40 S&W | 12 Schuss | Full-Size, DA/SA, klassisches Design |
Wer maximale Vielseitigkeit, ein riesiges Zubehörökosystem und die modernste Gen5-Ausstattung zum günstigsten Preis sucht, wählt die Glock 23 Gen5 FS MOS. Wer eine besonders schlanke Bauform bevorzugt, findet in der Smith & Wesson M&P40 Shield eine günstigere Alternative. Premium-Käufer mit Affinität zum Metallrahmen und DA/SA-System greifen zur Sig Sauer P229. Das klassische DA/SA-Konzept in Full-Size-Format liefert die Beretta 96. Als 9-mm-Alternative aus dem eigenen Haus bleibt die Glock 19 Gen5 MOS die naheliegendste Option für alle, die das Glock-Konzept mit weniger Rückstoß bevorzugen.
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