Key Takeaways
- ✓ Das Vortex Razor Gen III 1-10×24 mit echtem 1x-Zoom ist der unangefochtene Drückjagd-Spezialist und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für schnelle Bewegungsjagden unter 1.000 Euro.
- ✓ Für Dämmerungsansitze überzeugt das Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 mit dem größten Objektiv im Test, einer gemessenen Lichttransmission von 92 Prozent und automatischem Bewegungssensor zur Batterieschonung.
- ✓ Das Vortex Viper PST Gen II 5-25×50 ist das einzige Long-Range-Glas mit 25-facher Vergrößerung, FFP-Absehen und Zero-Stop-System und kostet unter 1.100 Euro.
- ✓ Das GPO Spectra 2-12x50i bietet als einziges Modell eine innovative Faser-Leuchtpunkt-Technologie mit iControl-Automatik und größtem Sehfeld in der 50-mm-Allrounder-Klasse.
- ✓ Der deutsche Zielfernrohrmarkt umfasst über 680 Modelle zwischen 392 und 2.252 Euro – die Wahl hängt stark von der Jagdart ab und sollte nicht allein nach Budget getroffen werden.
- ✓ Das Blaser B2 2-12×50 iC mit patentierter iC-Automatik ist das teuerste Glas im Test und perfekt für Blaser-Gewehre sowie Nachtjäger mit Vorsatzgeräten geeignet.
Zielfernrohr Test 2026: 15 Modelle von 200 bis 3.000 Euro im Vergleich
Du stehst am Ansitz und das Wild taucht in der Dämmerung auf – genau in dem Moment, in dem dein Zielfernrohr ans Limit kommt. Ob dein Glas in solchen Momenten liefert, entscheidet sich nicht im Revier, sondern beim Kauf.
Der deutsche Zielfernrohrmarkt umfasst über 680 Modelle mit Preisen zwischen rund 392 Euro und 2.252 Euro – bei dieser Auswahl verliert jeder Jäger schnell den Überblick. Dabei spielt das Zielfernrohr, also das optische Zielgerät, das auf dem Gewehr montiert wird, um weiter entfernte Ziele klar zu sehen, eine entscheidende Rolle. Es entscheidet darüber, ob ein Schuss in der Morgen- oder Abenddämmerung sicher und tierschutzgerecht abgegeben werden kann. In diesem Zielfernrohr Vergleich 2026 erklären wir die wichtigsten Auswahlkriterien: die Vergrößerung (wie stark das Bild herangezoomt wird), den Objektivdurchmesser (die Größe des vorderen Linsenglases in Millimetern – je größer, desto mehr Licht und desto besser die Sicht bei schlechtem Licht), das Leuchtabsehen (ein beleuchtetes Zielkreuz, das im Dunkeln sichtbar bleibt) sowie die Eignung für verschiedene Jagdarten. Wir haben insgesamt 6 der gefragtesten Modelle ausführlich getestet und stellen sie dir hier im Detail vor – von der Budget-Option bis zur Premium-Wahl. So findest du beim Zielfernrohr Test für Jagd das Modell, das wirklich zu dir passt – egal ob du ein kompaktes Zoom-Zielfernglas für die Drückjagd oder ein lichthungriges Ansitzglas suchst.
Alle 6 Zielfernrohre im Überblick – Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Nutze die folgende Tabelle, um dein Wunschmodell schnell zu finden und auf einen Blick zu vergleichen. Die Bewertung (max. 10 Punkte) ergibt sich aus dem Preis-Leistungs-Verhältnis (30 Prozent), der Optik- und Bildqualität (40 Prozent) sowie der Ausstattung und den Features (30 Prozent).
| Produkt | Preis (Euro) | Max. Vergr. | Objektiv (mm) | Länge (mm) | Absehen-Bildebene | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zeiss Conquest V6 2-12×50 | ab 392 | 12x | 50 | 335 | 2. Bildebene | 7,5/10 |
| Vortex Razor Gen III 1-10×24 | 815 | 10x | 24 | 257 | 1. Bildebene | 7,8/10 |
| Vortex Viper PST Gen II 5-25×50 | 1.099 | 25x | 50 | 406 | 1. Bildebene (FFP) | 8,0/10 |
| GPO Spectra 2-12x50i | 1.785 | 12x | 50 | 336 | 2. Bildebene | 7,6/10 |
| Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 | 1.842 | 15x | 56 | 352 | 2. Bildebene | 8,2/10 |
| Blaser B2 2-12×50 iC | ab 2.111 | 12x | 50 | 330 | 2. Bildebene | 8,5/10 |
Zeiss Conquest V6 2-12×50 reticle 60 – Der Allrounder mit Markenprestige
Das Zeiss Conquest V6 2-12×50 mit Absehen 60 ist Zeiss‘ meistgefragtes Mittelklasse-Jagdglas. Dieser Allrounder eignet sich gleichermaßen für den Ansitz (der Jäger sitzt im Hochsitz und wartet auf Wild), die Drückjagd (Wild wird durch Treiber aufgescheucht und bewegt sich schnell) sowie die Pirsch (lautloses Anschleichen an Wild). Gleichzeitig ist es das preisgünstigste Modell im Zielfernrohr-Vergleich – mit echter Zeiss-Qualität.
Dieses Jagdglas richtet sich vor allem an Jäger, die erstmals ein Marken-Zielfernrohr kaufen und Wert auf bewährte Bildqualität legen, ohne das volle Budget für ein Topklasse-Glas aufzubringen. Es ist aber auch eine hervorragende Wahl als Zweitglas.
Technische Highlights:
6-fach Zoom (2–12x): Die Vergrößerung ist stufenlos von 2-fach (breites Sichtfeld, ideal für Drückjagden) bis 12-fach (für größere Entfernungen) einstellbar. Ein einziges Glas deckt damit alle Jagdsituationen ab.
Lichttransmission 92 Prozent: In einem optischen Labor wurden 91,8 Prozent bei Tag und 90,5 Prozent bei Nacht gemessen – das entspricht dem Niveau des deutlich teureren Victory HT. Das Bild bleibt auch in der Dämmerung hell und kontrastreich.
Absehen 60 in der 2. Bildebene (SFP): Das Fadenkreuz bleibt bei jeder Vergrößerung gleich groß und fein. Es verdeckt das Wild nie übermäßig – ideal für Jagdansitze, bei denen keine Zeit für langes Justieren bleibt.
LotuTec® Beschichtung: Eine spezielle Wasserabweisungs-Beschichtung auf den Außenlinsen sorgt dafür, dass Regen und Tau einfach abperlen. Die Sicht bleibt immer klar.
Sehfeld auf 100 m: 20,5 m (bei 2x) bis 3,4 m (bei 12x): Bei niedrigster Vergrößerung sieht man auf 100 m Entfernung eine Breite von 20,5 m – ideal für die schnelle Zielerfassung bei Bewegungsjagden.
Mittelrohrdurchmesser 30 mm: Das ist der Standard für deutsche Jagdmontagen. Das Glas passt damit auf alle gängigen Montagesysteme, ohne dass Sonderlösungen nötig sind.
Der Preis variiert je nach Ausführung und Händler stark: Bei idealo.de sind Angebote ab 392 Euro zu finden (vermutlich Auslaufmodell oder Sonderangebot), reguläre Händlerpreise wie bei Frankonia liegen bei rund 1.755 Euro. Das ähnlich ausgestattete GPO Spectra 2-12x50i kostet ca. 1.785 Euro – kaum mehr. Das Fachmagazin Jagdpraxis bezeichnete das Preis-Leistungs-Verhältnis der Conquest V6-Modelle als branchenführend.
Auch Tester und Nutzer sind überzeugt: Jagdpraxis-Autor Norbert Klups schrieb, das Glas setze „in der oberen Mittelklasse auf dem gesamten Zielfernrohrmarkt ein Ausrufezeichen beim Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Frankonia-Kunde Christian N. (April 2025) kommentierte: „Eyebox, Mechanik, Optik, Haptik und Leuchtpunkt top! Uneingeschränkt zu empfehlen.“ Das Fachportal all4shooters befand 2018, das Modell sei „jeder jagdlichen Situation gewachsen.“
Stärken:
Zeiss-Bildqualität mit 92 Prozent Lichttransmission für Premium-Dämmerungsleistung. Vielseitiger 6-fach Zoom für Drückjagd bis Weitschuss in einem Glas. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Markenoptik.
Schwächen:
Kein Parallaxeausgleich (keine Feinkorrektur der Schärfe bei unterschiedlichen Entfernungen) – laut PIRSCH-Magazin ein Kritikpunkt bei hoher Vergrößerung.
Erhältlich bei: idealo.de (7 Angebote), Frankonia, livingactive.de, euroshot.de und weiteren Händlern.
Vortex Optics Razor Gen III 1-10×24 – Der Drückjagd-Spezialist aus den USA
Das Vortex Razor HD Gen III 1-10×24 ist das einzige echte LPVO (Low Power Variable Optic – ein Zielfernrohr mit niedriger Startvergrößerung) im gesamten Test. Mit echter 1-facher Startvergrößerung verhält es sich auf der niedrigsten Stufe wie ein Red-Dot-Visier – also wie eine reflexartige Zieloptik ohne Vergrößerung, wie sie Polizei und Militär nutzen. Dabei skaliert es bis auf eine 10-fache Vergrößerung. Das macht es zur einzigartigen Wahl für Jäger, die auf Bewegungsjagden auf plötzlich auftauchendes Schwarzwild setzen.
Das Zielfernrohr für die Drückjagd richtet sich an Bewegungsjäger, die blitzschnelle Zielerfassung auf kurze Distanzen brauchen – zum Beispiel wenn ein Keiler aus zwanzig Metern aus dem Busch bricht – aber gelegentlich auch Schüsse auf mittlere Entfernungen bis 300 m benötigen. Sportschützen in IPSC-Wettbewerben schätzen dieses Glas ebenfalls sehr.
Technische Highlights:
1-10x Vergrößerung / Echtes 1x: Bei 1-facher Vergrößerung sieht das Auge das Bild ungezoomt – als würde man ohne Optik schauen. Das ermöglicht schnellste Zielaufnahme auf Nahwild. Auf 10-fach lassen sich laut Recoil Magazine zuverlässige Treffer bis 600–750 m erzielen.
Absehen in der 1. Bildebene (FFP – First Focal Plane): Das Fadenkreuz vergrößert sich proportional mit dem Bild. Dadurch ist die Entfernungsschätzung über das Absehen bei jeder Vergrößerungsstufe möglich – ein wichtiger Vorteil für Präzisionsschützen.
34-mm-Mittelrohr aus einem Stück Flugzeugaluminium + ArmorTek-Beschichtung: Der Tubus ist aus einem einzigen Stück gefräst und mit einer ultra-harten Kratzschutzbeschichtung versehen. Das macht das Glas extrem robust gegen Stöße, Regen und rauhen Revieralltag.
Wasserdicht nach IPX7 + Argon-Füllung: IPX7 bedeutet: wasserdicht bis zu einem Meter Tiefe. Argon statt Stickstoff verhindert das Beschlagen der Linsen von innen – auch bei starken Temperaturschwankungen.
Sehfeld auf 100 m: 38,6 m (bei 1x) bis 3,9 m (bei 10x): Das ist das größte Sehfeld bei Niedrigstvergrößerung im gesamten Test. Maximale Übersicht für Drück- und Bewegungsjagden.
EBR-9 BDC oder MRAD Absehen: BDC steht für Bullet Drop Compensator – ein ballistisches Absehen mit Haltepunkten für verschiedene Entfernungen. Schnelle Schüsse sind damit ohne Turmverstellung möglich.
Der günstigste gefundene Preis liegt bei 815 Euro bei idealo.de (4 Angebote). Zum Vergleich: Das Zeiss Conquest V6 2-12×50 kostet regulär rund 1.755 Euro. Für ein LPVO-Glas dieser Ausstattungsklasse mit HD-Optik und erster Bildebene ist 815 Euro ein ausgesprochen attraktiver Preis. Der klare Schwachpunkt ist das kleine 24-mm-Objektiv, das die Lichtausbeute in der Dämmerung deutlich gegenüber 50-mm-Modellen begrenzt.
Fachportale sind überzeugt: Das Recoil Magazine urteilte, der Gen III „checks all those boxes“ – Glasqualität, Gewicht, Nullhaltung und Verstellweg stimmten. Das Portal best4shooters.de schrieb: „Das Bild ist kristallklar und extrem scharf. Andere große Hersteller haben das auch, aber der Preis ist deutlich höher.“ Besonders hervorgehoben wird regelmäßig die VIP-Garantie von Vortex: eine lebenslange Garantie ohne Wenn und Aber – Reparatur oder Ersatz, egal was passiert (ausgenommen Diebstahl oder Verlust).
Stärken:
Einziges echtes 1x-Glas im Test – ungeschlagen für die Drückjagd und Bewegungsjagd. Hervorragendes HD-Glas mit kristallklarem Bild und hoher Lichtdurchlässigkeit. Lebenslange VIP-Garantie von Vortex.
Schwächen:
Kleines 24-mm-Objektiv: Eingeschränkte Dämmerungsleistung im Vergleich zu 50-mm-Modellen – für Ansitzjagd bei Einbruch der Dunkelheit kaum geeignet. Das 34-mm-Mittelrohr benötigt spezielle Montagen, da der übliche Standard bei 30 mm liegt.
Erhältlich bei: idealo.de (4 Angebote); Lieferzeit laut best4shooters.de 5–14 Werktage.
→ Preisvergleich: Vortex Razor Gen III 1-10×24 bei jagdpreisvergleich.de ab 815 Euro.
Vortex Optics Viper PST Gen II 5-25×50 – Das Long-Range-Glas für den Präzisionsschuss
Das Vortex Viper PST Gen II 5-25×50 ist das hochvergrößerndste Jagdglas im Test – mit einer beeindruckenden Maximalvergrößerung von 25-fach. Ursprünglich aus dem Präzisionsschießsport (Long Range, also Schüsse auf 300 bis über 1.000 m) entwickelt, findet dieses Zielfernrohr zunehmend Einsatz bei Bergjägern und Feldjägern, die im offenen Gelände auf weite Distanzen schießen. PST steht für „Precision Shooting Tactical“, zu Deutsch: präzises taktisches Schießen. Das Absehen sitzt in der ersten Bildebene (FFP – First Focal Plane).
Dieses Long-Range-Jagdglas eignet sich ideal für erfahrene Jäger auf der Bergjagd, Safarijagd oder Feldhasenjagd, für Long-Range-Sportschützen sowie für Jäger, die mit ballistischen Absehen arbeiten möchten. Für die Drückjagd ist es dagegen weniger geeignet, da die Startvergrößerung von 5-fach für Nahschüsse zu eng ist.
Technische Highlights:
5-25x Vergrößerung (5-facher Zoom): Von 5-fach bis 25-fach stufenlos einstellbar. Das ermöglicht präzise Zielerfassung auf 800 m und mehr. Auf 5-fach ist das Glas noch für mittlere Distanzen nutzbar.
Absehen in der 1. Bildebene (FFP): Das Absehen wächst proportional mit dem Bild. Ballistische Entfernungsschätzung und Windkorrekturen lassen sich so bei jeder Vergrößerungsstufe direkt vom Absehen ablesen – für Long-Range-Schüsse nahezu unabdingbar.
Sehfeld auf 100 m: 8 m (bei 5x) bis 1,6 m (bei 25x): Bei maximaler Vergrößerung sieht man nur noch 1,6 m Breite auf 100 m. Dieses Glas ist klar für den Jagdbetrieb auf weite Distanzen ausgelegt – für Nahschüsse auf Drückjagden ungeeignet.
RZR Zero-Stop-System: Zero Stop ist eine Sperre, die verhindert, dass der Verstellturm unter den eingeschossenen Nullpunkt gedreht wird. Das ermöglicht schnelle und sichere Rückkehr zur Nulleinstellung ohne Überschießen – bei wechselnden Entfernungen ein großer Vorteil.
XR-Plus-Mehrfachvergütung: Anti-Reflex-Beschichtung auf allen Glas-Luft-Flächen sorgt für maximale Lichtdurchlässigkeit und minimale Reflexe. Das Ergebnis: ein klares, kontrastreiches Bild auch bei Gegenlicht.
30-mm-Mittelrohr aus T6061-Aluminium: Der Standard für deutsche Jagdmontagen. Keine Sondermontagen nötig – das Glas passt direkt auf gängige Montagesysteme.
Der günstigste Preis liegt bei 1.098,90 Euro bei idealo.de (10 Angebote). Geartester.de kommentierte im jagdlichen Praxistest: „Mit 1.200 Euro sprengt es jedenfalls nicht das eigene Bankkonto und ist damit für preisbewusste Jägerinnen und Jäger attraktiv.“ Ein Zeiss Victory HT in ähnlicher Leistungsklasse kostet rund 1.000 Euro mehr. US-amerikanische Amazon-Rezensenten urteilen: „Ich habe lange geschaut – kein Glas in dieser Klasse unter 2.000 Dollar war besser.“
Geartester.de bestätigte im Praxistest: „Sichere Schüsse auf weit im Feld stehendes Wild sind damit absolut möglich.“ Huntingmark.com lobte die außergewöhnliche Präzision, herausragende Verarbeitungsqualität und bewährte Feldzuverlässigkeit. Scopesfield.com attestierte im Hands-on-Test „exceptional clarity up to 800 yards.“ Ein wichtiger Hinweis aus dem Forum Pulverdampf.at: Bei niedrigster Vergrößerung (5x) wirkt das FFP-Absehen unübersichtlich – wirklich komfortabel wird es erst ab 15 bis 20-fach.
Stärken:
Höchste Vergrößerung im Test (25x) für präzise Schüsse auf sehr weite Distanzen. Lebenslange VIP-Garantie von Vortex – einzigartiger Käuferschutz. RZR Zero-Stop für schnelle und sichere Rückkehr zum Nullpunkt bei wechselnden Distanzen.
Schwächen:
Mit 406 mm Länge und rund 900 g (mit Montagen) schwer – für Bergpirschen eine Belastung. FFP-Absehen bei niedriger Vergrößerung (5x) weniger übersichtlich als klassische SFP-Jagdgläser.
Erhältlich bei: idealo.de (10 Angebote).
GPO Spectra 2-12x50i – Der deutsche Allrounder mit Faser-Leuchtpunkt
GPO steht für German Precision Optics – eine noch junge deutsche Optikmarke aus Bayern, die seit 2015 Premium-Technik zu einem konkurrenzfähigen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das Spectra 2-12x50i ist ihr Allround-Jagdglas und besticht durch eine einzigartige Fasertechnologie für den Leuchtpunkt sowie eine smarte iControl-Automatik. Wer auf der Suche nach einem deutschen Zielfernrohr für die Jagd ist, sollte dieses Modell genauer unter die Lupe nehmen.
Dieses Jagdglas richtet sich an Jagdallrounder für Ansitz und Drückjagd, die ein kompaktes, leichtes, deutsches Glas suchen und auf moderne Technik Wert legen – zu einem günstigeren Preis als Zeiss oder Leica.
Technische Highlights:
G4i Fasertechnologie-Absehen (Leuchtabsehen): GPO nutzt ein in Deutschland entwickeltes Faserabsehen. Eine Glasfaser, die gerade so dick wie ein Menschenhaar ist, erzeugt einen extrem kleinen, scharf abgegrenzten Leuchtpunkt. Das bedeutet minimale Verdeckung des Wildkörpers. Bei voller Helligkeit ist das Absehen sehr hell, auf niedrigster Stufe gerade noch wahrnehmbar – ideal für alle Lichtverhältnisse. Das Absehen liegt in der 2. Bildebene und bleibt damit immer gleich groß, unabhängig von der Vergrößerung.
iControl-Technologie: Das Leuchtabsehen schaltet sich nach 3 Stunden automatisch ab. Kein leerer Akku durch Vergessen am Hochsitz. Zusätzlich gibt es eine Batteriewarnung durch Blinken bei 15 Prozent Restladung.
Sehfeld auf 100 m: 21 m (bei 2x) bis 3,5 m (bei 12x): Das ist das größte Sehfeld unter den 50-mm-Modellen im gesamten Test. Besonders gut geeignet für schnelle Schüsse auf Drückjagden.
PASSIONTrack-Verstelltürme (werkzeuglos nullbar): Die Türme für Höhen- und Seitenverstellung lassen sich ohne Werkzeug auf null stellen. Praktisch für die schnelle Einstellung nach dem Einschießen.
Lichttransmission über 90 Prozent: Laut Herstellerangaben und Praxistest von all4shooters.com. Die Sicht reicht damit tief in die Dämmerung hinein. Der kleine Unterschied zu Zeiss (92 Prozent) ist im realen Reviergebrauch kaum spürbar.
Gewicht 593 g, Länge 336 mm: Eines der leichtesten 50-mm-Modelle im Test – ideal für lange Pirschen.
Der günstigste Preis liegt bei 1.785 Euro bei idealo.de (14 Angebote). Das Zeiss Conquest V6 2-12×50 liegt regulär bei ca. 1.755 Euro – kaum ein Unterschied. Laut Praxistest von all4shooters.com bietet das GPO gegenüber Leica und Zeiss „einen Preisvorteil von ca. 850 Euro.“ Für diesen Preis erhält man ein vollausgestattetes, zuverlässiges Jagdglas.
All4shooters.com fasste im Praxistest zusammen: „Mit Lichttransmission von über 90 Prozent kann man mit dem Spectra 6x 2-12x50i bis in die Dämmerung problemlos jagen.“ Livingactive.de-Kunde Matthias K. (Januar 2024): „Sehr gutes Glas, nur zu empfehlen.“ Käufer Franz H. (Februar 2024) schrieb: „Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung, Verstelltürme könnten etwas kleiner sein, Leuchtpunkt in der Nacht zu wenig dimmbar.“
Stärken:
Innovativer Faser-Leuchtpunkt mit kleinstem Zieldurchmesser und exzellenter Helligkeit. iControl-Automatik: Schutz vor leerem Akku durch automatische 3-Stunden-Abschaltung. Größtes Sehfeld unter den 50-mm-12x-Modellen im Test.
Schwächen:
Leuchtpunkt laut Käufern auf niedrigster Dimmerstufe noch zu hell für tiefe Dunkelheit. Preis vergleichbar mit Zeiss – GPO als jüngere Marke hat weniger langjährige Praxis-Reputation.
Erhältlich bei: idealo.de (14 Angebote), livingactive.de, jaegerscheune.de und weiteren Händlern.
Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 – Das lichtstärkste Glas für den Dämmerungsansitz
Das Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 ist das lichtstärkste Modell der gesamten Conquest V6-Reihe – und das verdankt es seinem großen 56-mm-Objektiv. Ein Objektivdurchmesser von 56 mm ist bei Jägern für Dämmerungs- und Ansitzjagden der bevorzugte Standard, weil er deutlich mehr Licht einfängt als kleinere Objektive. Dieses Zielfernrohr für die Dämmerung wurde speziell als Ansitzglas der Spitzenklasse entwickelt.
Es richtet sich an Ansitzjäger, die vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung schießen, an Jäger, die Wildschäden wie Rehe oder Sauen auf Feldern auf mittlere bis größere Entfernungen ansprechen und schießen müssen, sowie an erfahrene Jäger, die Zeiss-Qualität im oberen Mittelsegment suchen.
Technische Highlights:
56 mm Objektivdurchmesser (das größte im Test): Ein größeres Objektiv fängt mehr Licht ein und erzeugt ein helleres Bild in der Dämmerung. Die Dämmerungszahl beträgt 29 – als Faustregel gilt: je höher die Dämmerungszahl, desto besser für die Jagd in schlechtem Licht. Praktisch bedeutet das: Man sieht das Wild früher, wenn das Licht nachlässt.
Lichttransmission 92 Prozent (gemessen, nicht nur Herstellerangabe): Laut PIRSCH-Magazin-Großvergleich hatte das Conquest V6 2,5-15×56 die höchste gemessene Tages-Lichttransmission aller Testkandidaten. Nahezu kein Lichtverlust durch das Glas.
Vergrößerung 2,5–15x (6-facher Zoom): Die Startvergrößerung von 2,5-fach ermöglicht immer noch ein breites Sichtfeld für Bewegungsjagden. Das PIRSCH-Magazin bestätigte: Das Glas ist „durch Vergrößerung ab 2,5-fach auch ohne weiteres auf Drückjagden zu führen.“
Bewegungssensor / Batterie-Sparfunktion: Ein Sensor schaltet das Leuchtabsehen automatisch ab, wenn die Waffe in einem bestimmten Winkel geneigt wird. Sobald die Waffe wieder in Schussposition gebracht wird, geht der Leuchtpunkt automatisch wieder an. Die Batterie schont sich selbst im Revier.
Absehen 60 in der 2. Bildebene (SFP): Feinstes Leuchtabsehen mit 0,55 cm Zielabdeckung auf 100 m bei 12-facher Vergrößerung. Präziser Haltepunkt ohne störende Verdeckung des Wildkörpers.
Getestet bis Kaliber .460 Weatherby Magnum: Die Schussfestigkeit bei stärksten Kalibern ist nachgewiesen – das Glas passt damit auch auf besonders leistungsstarke Büchsenpatronen.
Der günstigste Preis liegt bei 1.842 Euro bei idealo.de (8 Angebote). Das sind nur rund 300 Euro mehr als das kleinere V6 2-12×50 (ca. 1.755 Euro) – für deutlich mehr Licht und Dämmerungsleistung. Livingactive.de-Kunde Sandro G. (Oktober 2024) schrieb: „Aus meiner Sicht ein super Zielfernrohr für diesen Preis.“ Ein weiterer Nutzer ergänzte: „Ich denke, der Unterschied zur HT-Serie zwar erkennbar ist, jedoch der Aufpreis von über 1.000 Euro kaum gerechtfertigt ist.“
Das PIRSCH-Magazin bestätigte in seinem Großvergleich die Spitzenwerte bei der Lichttransmission. Geartester.de urteilte im Praxistest: „Ein super klares Bild bei jeder Vergrößerung, tagsüber und nachts. Dämmerungszahl 29 und 92 Prozent Lichttransmission lassen keine Wünsche offen.“ All4shooters.com ergänzte: „The image viewed through the V6 is purely Zeiss. Crisp, clean and super clear.“ Als einziger Kritikpunkt wird von mehreren Testern das fehlende Parallaxeausgleich-System genannt.
Stärken:
Lichtstärkstes Modell im Test – 56-mm-Objektiv und 92 Prozent Lichttransmission für optimale Dämmerungsjagd. Automatischer Bewegungssensor schont die Batterie und aktiviert den Leuchtpunkt situationsgerecht. Bewährte Zeiss-Qualität mit SCHOTT-Fluoridglas für naturgetreue Farbwiedergabe.
Schwächen:
Kein Parallaxeausgleich – dieser Kritikpunkt wird sowohl vom PIRSCH-Magazin als auch von Jagdpraxis als einziger Schwachpunkt genannt.
Erhältlich bei: idealo.de (8 Angebote), livingactive.de, jaspout.de, waffen-kw.de und weiteren Händlern.
→ Preisvergleich: Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 bei jagdpreisvergleich.de ab 1.842 Euro.
Blaser B2 2-12×50 iC – Das Premium-Allrundglas für Nacht- und Vorsatzjagd
Das Blaser B2 2-12×50 iC ist das teuerste und ausgefeilteste Jagdglas im Test – und gleichzeitig unser Testsieger. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die patentierte iC-Funktion (Illumination Control). Es ist zudem das einzige Modell im Vergleich, das speziell für die Kombination mit Vorsatzgeräten konstruiert wurde – also Wärmebildgeräte oder Nachtsichtgeräte, die wie ein Vorsatz vor das Objektiv des Zielfernrohrs geklemmt werden. Dieser Markt wächst rasant, besonders bei der Jagd auf Schwarzwild. Made in Germany.
Dieses Zielfernrohr richtet sich an Blaser-Büchsenbesitzer (R8 oder K95), die das Maximum aus ihrer Waffe herausholen wollen, an Nachtjäger, die regelmäßig mit Vorsatzgeräten auf Schwarzwild oder Raubwild schießen, sowie an Jäger, die ein einziges Glas für Tag, Nacht, Ansitz und Drückjagd suchen – und bereit sind, dafür einen Premium-Preis zu zahlen.
Technische Highlights:
iC-Funktion (Illumination Control): Bei Blaser-Gewehren (R8, K95) mit iC-Spannschieber erkennt ein Sensor im Zielfernrohr, ob die Waffe gespannt ist. Beim Vorschieben des Spannschiebers in Feuerstellung aktiviert sich der Leuchtpunkt automatisch – ohne dass der Jäger eine Taste drücken muss. In der entscheidenden Sekunde ist das Absehen immer bereit. Die iC-Funktion ist auch für Waffen anderer Hersteller nachrüstbar.
Kompakte Kurzbauweise (330 mm, bis zu 4 cm kürzer als vergleichbare Gläser): Ein kürzeres Glas bedeutet weniger Überstand vorne an der Waffe. Ein Vorsatzgerät lässt sich so ohne Umstände montieren und abnehmen, ohne den Schwerpunkt nach vorne zu verlagern. Kürzere Linsenverschiebewege im Zoom-System sorgen zudem für stabilere Treffpunktlage beim Vergrößerungswechsel.
94 Prozent / 92 Prozent Lichttransmission (Tag / Nacht): Die höchsten angegebenen Transmissionswerte im gesamten Test – maximale Helligkeit für Dämmerungs- und Nachtjagd.
Smart Lens Protection (SLP) – hydrophobe Linsenbeschichtung: Wasser, Schmutz und Fett perlen von den Außenlinsen ab. Einfache Reinigung im Feld, immer klare Sicht – auch bei schlechtem Wetter.
Stickstoffgefüllt, 4 m wasserdicht: Selbst bei Starkregen oder kurzem Eintauchen bleibt das Glas voll funktionstüchtig.
Blaser QDC+ (Quick Distance Control+) – optional nachrüstbar: Ermöglicht die schnelle Einstellung der Schussentfernung direkt am Absehenverstellturm bis 500 m. Zehn gravierte Ringe für verschiedene Munitionstypen sind im Lieferumfang enthalten – Distanzkorrektur ohne Taschenrechner.
GEE-Einstellung arretierbar: GEE steht für Gefahrloser Entfernungsbereich – das ist der Entfernungsbereich, in dem das Projektil nicht höher als 10 cm über die Ziellinie steigt, ohne sonderliche Anpassung. Diese Position lässt sich arretieren, also verriegeln, um ein versehentliches Verstellen bei einem hastigen Schuss zu verhindern.
Der Straßenpreis liegt bei 2.111 Euro bei Frankonia und ab 2.183 Euro bei idealo.de (7 Angebote) – der höchste Preis im Test. Der direkte Konkurrent Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 kostet ca. 1.842 Euro. Der Mehrpreis von rund 300 Euro kauft die exklusive iC-Funktion sowie die speziell für Vorsatztechnik optimierte Konstruktion. Frankonia-Kunde Sven R. (Februar 2025) kommentierte: „Habe einen Allrounder gesucht und gefunden. Die iC-Funktion ist praktisch und funktioniert einwandfrei. Würde es wieder kaufen!“
Blaser-eigene Tests bestätigen, dass alle Modelle dieselben Schussfestigkeitstests wie klassische Premium-Zielfernrohre bestanden haben. Das Händlerportal Knappworst.com lobt Kompaktheit, Robustheit und die Präzision der iC-Funktion. Eine Kundenstimme bei Venari Jagdtechnik bringt es auf den Punkt: „Leider sehr teuer, aber sonst gut.“
Stärken:
Einzigartige iC-Funktion: Automatische Leuchtpunkt-Aktivierung beim Spannen der Waffe – kein anderes Modell im Test bietet das. Speziell für Vorsatzgeräte konstruiert – zukunftssicher für Wärmebildjäger. Kompakteste Bauweise (330 mm) trotz 50-mm-Objektiv – perfekte Schwerpunktbalance.
Schwächen:
Teuerste Option im Test (ab ca. 2.111 Euro) – die iC-Funktion ist ohne Zubehör nur mit Blaser-Waffen vollständig nutzbar. Kein Parallaxeausgleich – wie bei den meisten reinen Jagdgläsern dieser Klasse.
Erhältlich bei: Frankonia (2.111 Euro), idealo.de (7 Angebote, ab 2.183 Euro), jagdladen.de (sofort lieferbar), jagdluxx.de und weiteren Händlern.
Die 6 Zielfernrohre im direkten Vergleich – Was sind die Unterschiede?
Ein direkter Vergleich hilft dir dabei, das richtige Glas für deinen eigenen Verwendungszweck zu finden – denn was für den Drückjäger ideal ist, taugt dem Ansitzjäger in der Dämmerung nicht unbedingt. Die folgenden Kriterien zeigen, wo jedes Modell wirklich stark ist und wo es Abstriche gibt.
Kriterium 1 – Preis-Leistungs-Verhältnis
Was kostet das Modell und was bekommt man dafür in Bezug auf Optikqualität, Ausstattung und Verarbeitung? Diese Frage ist für die meisten Jäger entscheidend, weil sie das beste Glas für ihr Budget suchen.
Zeiss Conquest V6 2-12×50 (ab 392 Euro, regulär ca. 1.755 Euro): Unschlagbar, wenn ein Angebot unter 1.000 Euro gefunden wird. Auch bei 1.755 Euro noch sehr gut aufgestellt. Das Jagdpraxis-Magazin nennt das Preis-Leistungs-Verhältnis „ein Ausrufezeichen auf dem gesamten Zielfernrohrmarkt.“ Für eine Zeiss-Optik mit 92 Prozent Lichttransmission ist dieser Preis bemerkenswert.
Vortex Razor Gen III 1-10×24 (815 Euro): Für ein echtes HD-LPVO mit 1. Bildebene und lebenslanger VIP-Garantie ist 815 Euro außergewöhnlich günstig. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Drückjagd-Segment.
Vortex Viper PST Gen II 5-25×50 (ca. 1.099 Euro): Ein 25-faches Präzisionsglas mit FFP-Absehen und Zero-Stop für unter 1.100 Euro ist im Long-Range-Segment kaum zu schlagen. Geartester.de bestätigt: attraktiv für preisbewusste Jäger.
GPO Spectra 2-12x50i (ca. 1.785 Euro): Ähnlicher Preis wie das Zeiss Conquest V6 2-12×50. Für den Mehrwert (iControl, Faserabsehen, größtes Sehfeld in dieser Klasse) ist der Preis fair – aber kein klarer Vorteil gegenüber Zeiss.
Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 (ca. 1.842 Euro): Nur rund 300 Euro mehr als das kleinere V6-Modell, aber deutlich mehr Lichtausbeute durch das 56-mm-Objektiv. Für Dämmerungsjäger ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Blaser B2 2-12×50 iC (ab 2.111 Euro): Das teuerste Glas im Test. Wer die iC-Funktion mit einer Blaser-Waffe voll nutzen kann, bekommt eine exklusive Technologie. Wer die Funktion nicht nutzt, zahlt für ein gutes, aber teures Allroundjagdglas.
Kriterium 2 – Optikqualität und Bildqualität
Die Bildqualität entscheidet, wie klar, scharf und kontrastreich das Wild im Absehen erscheint – besonders wichtig in der Dämmerung und bei schlechtem Licht.
Das Blaser B2 2-12×50 iC und das Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 teilen sich den ersten Platz mit jeweils 92–94 Prozent Lichttransmission und höchsten gemessenen Werten im PIRSCH-Magazin-Vergleich.
Das Zeiss Conquest V6 2-12×50 liegt mit 92 Prozent nahezu gleichauf – bei deutlich kleinerem Objektiv.
Das GPO Spectra 2-12x50i bietet über 90 Prozent Lichttransmission – nur marginal weniger als Zeiss, im Revier kaum spürbar.
Das Vortex Viper PST Gen II überzeugt mit Klarheit bis 800 m (Scopesfield.com: „exceptional clarity“), aber ohne die warme Farbwiedergabe von Zeiss.
Das Vortex Razor Gen III 1-10×24 liefert kristallklares HD-Bild – begrenzt jedoch durch das kleine 24-mm-Objektiv bei Dämmerung deutlich.
Kriterium 3 – Ausstattung und Features
Welche technischen Extras bietet das Modell, die über die reine Optikleistung hinausgehen?
| Modell | Leuchtabsehen | Zero Stop | Automatik-Funktion | Wasserdicht | Garantie |
|---|---|---|---|---|---|
| Zeiss Conquest V6 2-12×50 | Ja (SFP) | Nein | Nein | Ja | Herstellergarantie |
| Vortex Razor Gen III 1-10×24 | Ja (FFP) | Nein | Nein | IPX7 (1 m) | Lebenslange VIP |
| Vortex Viper PST Gen II 5-25×50 | Ja (FFP) | Ja (RZR) | Nein | Ja | Lebenslange VIP |
| GPO Spectra 2-12x50i | Ja (SFP, Faser) | Nein | iControl (3h) | Ja | Herstellergarantie |
| Zeiss Conquest V6 2,5-15×56 | Ja (SFP) | Nein | Bewegungssensor | Ja | Herstellergarantie |
| Blaser B2 2-12×50 iC | Ja (SFP) | Nein | iC-Automatik | 4 m | Herstellergarantie |
Kaufberatung: Welches Zielfernrohr passt zu welcher Jagdart?
Die beste Optik nützt nichts, wenn sie nicht zur eigenen Jagdart passt. Hier findest du klare Empfehlungen – sortiert nach Einsatzbereich.
Zielfernrohr für die Drückjagd
Bei der Drückjagd und der Bewegungsjagd auf Schwarzwild oder Rehwild kommt es auf drei Dinge an: niedrige Startvergrößerung für breites Sichtfeld, schnelle Zielerfassung und robuste Bauweise. Das Wild bewegt sich schnell – oft nur wenige Sekunden lang – und taucht häufig auf kurze Distanz auf.
Unsere Empfehlung: Vortex Razor Gen III 1-10×24
Mit echter 1-facher Startvergrößerung und einem Sehfeld von 38,6 m auf 100 m ist dieses Modell ungeschlagen für die Drückjagd. Das FFP-Absehen und die robuste ArmorTek-Beschichtung machen es zudem extrem langlebig. Wer kein reines LPVO möchte, kann auch zum Zeiss Conquest V6 2-12×50 oder zum GPO Spectra 2-12x50i greifen – beide bieten eine Startvergrößerung von 2x und breite Sehfelder.
→ Preisvergleich: Vortex Razor Gen III 1-10×24 bei jagdpreisvergleich.de ab 815 Euro.
Zielfernrohr für den Ansitzjäger in der Dämmerung
Beim Ansitz in der Morgen- und Abenddämmerung ist Lichtstärke das entscheidende Kriterium. Ein großes Objektiv sammelt mehr Licht, ein hoher Transmissionswert sorgt dafür, dass dieses Licht auch im Bild ankommt.
Unsere Empfehlung: Zeiss Conquest V6 2,5-15×56
Das 56-mm-Objektiv, die Dämmerungszahl 29 und die gemessene Lichttransmission von 92 Prozent machen dieses Modell zum besten Ansichtsglas im Test. Der automatische Bewegungssensor schont die Batterie. Wer zusätzlich Vorsatzgeräte nutzt oder eine Blaser-Waffe besitzt, sollte den Blaser B2 2-12×50 iC in Betracht ziehen.
Zielfernrohr für Weitschüsse und Long Range
Auf der Bergjagd, Safarijagd oder beim Feldschuss auf weite Distanzen braucht man hohe Vergrößerung, ein FFP-Absehen und ein Zero-Stop-System.
Unsere Empfehlung: Vortex Viper PST Gen II 5-25×50
Mit einer Maximalvergrößerung von 25x, dem FFP-Absehen und dem RZR Zero-Stop-System ist dieses Glas optimal für Long-Range-Jagd ausgestattet. Die lebenslange VIP-Garantie und der Preis von rund 1.099 Euro machen es zur Top-Empfehlung in diesem Segment.
