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Matchrevolver im Preisvergleich – Präzision für den Sportschießstand

Matchrevolver sind spezialisierte Sportwaffen, die auf Genauigkeit beim Wettkampfschießen ausgelegt sind. Anders als Universal-Revolver oder Jagdmodelle verfügen sie über werksseitig oder speziell nachgerüstete Match-Komponenten: präzisere Visierungen mit Picatinny-Schnittstelle, optimierte Abzugsgewichte zwischen 1.000 und 1.500 g, Target-Hämmer mit breiteren Auflageflächen und ergonomische Match-Griffschalen. Wer Matchrevolver kaufen möchte, findet am deutschen Markt eine begrenzte, aber hochwertige Auswahl – mit Preisen zwischen 1.453 und 2.499 Euro.

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Diese Waffen spielen ihre Stärken ausschließlich im sportlichen Präzisionsbereich aus: Bei BDS- und DSB-Revolver-Disziplinen auf 25 und 50 Metern erreichen sie Genauigkeit, die Freizeitschützen und ambitionierte Sportschützen unterschiedlich nutzen können. Der Matchrevolver-Markt wird dabei vollständig von der Smith & Wesson 686-Serie geprägt, die von preiswerten Einsteigermodellen bis zu werksseitig optimierten Custom-Varianten reicht.

Aktuelle Matchrevolver-Preise und Marktübersicht

Die dokumentierte Preisspanne für Matchrevolver liegt bei 1.453 bis 2.499 Euro (Stand: 28. November 2025, Quellen: frankonia.de, vdb-waffen.de, all4shooters.com). Diese Unterschiede sind kein Zufall – sie reflektieren grundlegend verschiedene Ausstattungsniveaus und Zielgruppen.

In der Mittelklasse zwischen 1.453 und 1.655 Euro finden sich Serienmodelle mit soliden Standardkomponenten. Der Smith & Wesson 686 Plus DeLuxe 6″ kostet bei Frankonia 1.453 Euro und bietet ein robustes Fundament für Einsteiger. Mit 1.655 Euro liegt der Smith & Wesson 686 Plus 4″ nur unwesentlich höher – hier zahlt man für den kürzeren 4-Zoll-Lauf statt des 6-Zoll-Modells. Diese beiden Modelle sind nachträglich optimierbar: Ein Büchsenmacher kann Abzugsgewicht, Visierung und Griffschalen anpassen, wenn sich der eigene Anspruch entwickelt.

Die Premium-Kategorie oberhalb von 2.000 Euro wird durch den Smith & Wesson 686 Pilum mit 2.499 Euro repräsentiert. Dieser über den Importeur Waimex (Fürth) erhältliche Revolver bringt Custom-Shop-Niveau bereits ab Werk mit: LPA-Match-Visierung mit Picatinny-Schnittstelle, Scheuring-Zwei-Trigger-Stop, Match-Griffschalen aus Nussbaum von Nill und individuell markierte Trommelkammern.

Smith & Wesson dominiert das verfügbare Matchrevolver-Segment am deutschen Markt vollständig. Mit mindestens fünf dokumentierten 686-Modellvarianten bietet die Serie Optionen für jedes Budget und jede Ambition – ein breites Spektrum, das Konkurrenzmarken wie Taurus oder Ruger in dieser Spezialklasse nicht bieten.

Auswahlkriterien beim Matchrevolver kaufen

Das Abzugssystem – das entscheidende Hauptmerkmal

Wenn es um Präzision geht, entscheidet das Abzugssystem über Sieg oder Niederlage. Ein Match-tauglicher Abzug sollte im Single-Action-Modus zwischen 1.000 und 1.500 g Widerstand bieten – ein Bereich, der die Balance zwischen Sensibilität und Kontrolle trifft. Der Smith & Wesson 686 Pilum erreicht dabei etwa 1.200 g Abzugswiderstand, was sich als goldene Mitte bewährt hat.

Zwischen den Preisklassen zeigen sich massive Unterschiede. Bei Serienmodellen wie dem 686 Plus DeLuxe (1.453 Euro) liegt das Abzugsgewicht typischerweise zwischen 1.800 und 2.500 g – vollkommen normal für Serien-Revolver, aber deutlich zu schwer für Wettkampfdisziplinen. Ein Büchsenmacher kann das senken, allerdings kostet eine professionelle Optimierung 400 bis 600 Euro zusätzlich.

Der 686 Pilum hingegen bietet bereits werksseitig ein Scheuring-Zwei-Trigger-Stop-System, einen breiten 0,5-Zoll-Target-Hammer und einen speziellen 0,4-Zoll-Target-Abzug. Diese Kombination bedeutet: Der Abzug lässt sich reproduzierbar und feinfühlig betätigen, ohne dass nach dem Schuss ein unkontrolliertes Durchziehen stattfindet. Bei einer 60-Schuss-Serie über mehrere Stunden ist dieser Unterschied entscheidend – ein zu schwerer Abzug führt zu Ermüdung und damit zu unbewussten Abzugsbewegungen, die das Trefferbild verschlechtern.

Visierungssystem und Visierlänge

Match-Visierungen müssen präzise justierbar und kontrastreich sein – da lässt sich nicht herumprobieren. Der Smith & Wesson 686 Pilum bietet eine Visierlänge von 194 Millimetern mit LPA-Match-Visierung, einer Kornbreite von 3,0 Millimetern und einem Kimmenausschnitt von ebenfalls 3,0 Millimetern. Diese Dimensionen erzeugen das optimale Zielbild für 25- und 50-Meter-Disziplinen: Die Korn-Kimmen-Kombination ist breit und kontrastreich genug, um sicher zu sehen, aber präzise genug für feine Justierung.

Günstigere Modelle bieten Standardvisierungen, die justierbar, aber weniger präzise sind. Sie reichen für Training und untere Wettkampfklassen aus. Die entscheidende Neuerung beim 686 Pilum ist die Picatinny-Schnittstelle – damit lassen sich alternative Visiere schnell wechseln oder sogar modulare Systeme aufrüsten. Das macht die Waffe flexibel für verschiedene Lichtverhältnisse oder unterschiedliche Disziplinen an einem Wettkampftag.

Die Visierlänge hängt direkt mit der Lauflänge zusammen. Ein 6-Zoll-Lauf (152,4 Millimeter) erzeugt eine Visierlänge um die 190–200 Millimeter – ideal für Präzisionsdisziplinen. Ein 4-Zoll-Lauf bringt etwa 160–170 Millimeter Visierlänge mit sich, was zwar noch ausreichend ist, aber bei 50-Meter-Disziplinen ein leicht höheres Risiko für Justierungen bedeutet.

Gewicht und Balance – das unterschätzte Kriterium

Das ideale Gewicht für Matchrevolver liegt bei 1.300 bis 1.400 g geladen. Der Smith & Wesson 686 Pilum wiegt ungeladen 1.300 g und mit sechs Patronen .357 Magnum etwa 1.400 g – exakt im optimalen Bereich. Dieses Gewicht erfüllt zwei gegensätzliche Anforderungen gleichzeitig: Es ist schwer genug, um den Rückstoß der .357-Magnum-Patrone effektiv zu absorbieren, ohne dass unkontrollierte Muzzle-Rise den Schützen ablenkt. Gleichzeitig bleibt die Waffe leicht genug, dass sie über eine 60-Schuss-Serie nicht zur physischen Belastung wird.

Wer zu leichte Revolver nutzt – unter 1.100 g – kämpft bei .357 Magnum mit deutlich sichtbarem Rückstoß, der die Zielgenauigkeit verschlechtert. Wer zu schwere Waffen wählt – über 1.500 g – merkt nach einer Stunde Schießen, wie die Muskulatur ermüdet und die Haltung instabil wird. Die Balance des 686 Pilum wird im all4shooters.com-Test explizit gelobt: „Hervorragende Ausbalancierung in der Hand; schwer genug für Rückstoßabsorption; leicht genug für präzise Schießdisziplinen über längere Zeit.“

Alle dokumentierten 686-Modelle gibt es als Stainless-Ausführung (Edelstahl). Das ist kein Marketing-Gimmick – Edelstahl bedeutet wartungsärmer und korrosionsresistent, was beim Revolver-Sportschießen, insbesondere im feuchteren Klima oder bei Indoor-Schießständen, einen echten praktischen Vorteil bietet.

Typische Fehler beim Kauf

Ein häufiger Fehler: Käufer unterschätzen die Bedeutung der Lauflänge für die eigene Disziplin. Ein 4-Zoll-Lauf mit seiner kürzeren Visierlinie ist zwar wendiger und eignet sich für dynamischere Formate, ist aber bei 50-Meter-Präzisionsdisziplinen im direkten Vergleich zum 6-Zoll-Lauf unterlegen. Wer plant, hauptsächlich auf 50 Meter zu schießen, sollte mindestens zum 686 Plus DeLuxe 6″ (1.453 Euro) greifen, nicht zum 4-Zoll-Modell.

Ein zweiter kritischer Fehler betrifft die Griffschalen-Ergonomie. Standard-Gummigriffe passen nicht jedem Schützen optimal – manche haben kleinere, andere größere Hände, wieder andere einen anderen Grip-Stil. Premium-Modelle wie der 686 Pilum werden mit individuell angepassten Nill-Match-Griffschalen aus Nussbaum geliefert, die speziell für Match-Anforderungen gebaut sind. Bei günstigeren Modellen sollte Budget für nachträgliche Anpassung eingeplant werden – professionelle Griffschalen kosten 150 bis 300 Euro zusätzlich.

Ein dritter Fehler ist die Unterschätzung des Trigger-Stop-Systems. Ohne Trigger-Stop ist die Abzugsauslösung weniger reproduzierbar – der Schütze muss lernen, den exakten Punkt der Auslösung zu fühlen. Mit Trigger-Stop, wie beim 686 Pilum integriert, entfällt diese Lernkurve: Der Abzug stoppt nach dem Schuss automatisch an einem definierten Punkt, was höhere Konsistenz von Schuss zu Schuss ermöglicht.

Matchrevolver Test – Ergebnisse und Testsieger

Der Matchrevolver-Testmarkt ist überschaubar – für deutschsprachige Sportschützen liegt ein fundierter Volltest vor: all4shooters.com hat den Smith & Wesson Modell 686 Pilum ausgiebig getestet (Juni 2025, VISIER 6/2025).

Der Testbericht dokumentiert folgende Messwerte für den 686 Pilum: Gewicht 1.300 g ungeladen, 1.400 g geladen; Lauflänge 152,4 Millimeter (6 Zoll); Visierlänge 194 Millimeter; Abzugswiderstand circa 1.200 g; Kornbreite und Kimmenausschnitt jeweils 3,0 Millimeter; Kapazität 6 Patronen im Kaliber .357 Mag. Alle diese Werte befinden sich im optimalen Bereich für Meisterschafts-Revolverschießen.

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Die positive Bewertung des Tests bescheinigt dem 686 Pilum „hervorragende Ausbalancierung in der Hand“ und Eignung als „Aspirant für Meisterschaften“ – konkret bedeutet das, dass die Waffe tauglich für Deutsche Meisterschaften und internationale Wettkämpfe im Revolver-Sport ist. Der Testbericht notiert besonders die umfassenden Custom-Verbesserungen ab Werk: LPA-Match-Visierung mit Picatinny-Schnittstelle ermöglicht schnellen Wechsel der Visiereinstellung, der Scheuring-Zwei-Trigger-Stop verhindert Überziehen des Abzugs nach dem Schussauslösen und erhöht damit Schuss-zu-Schuss-Konsistenz, die Nill-Match-Griffschalen bieten ergonomische Sicherheit, und die individuell markierten Trommelkammern erlauben gezielte Munitionsoptimierung pro Kammer.

Der zentrale Befund des Tests lautet: „Trotz Wiedererkennungswert steigt Pilum in Custom-Revolver-Liga auf“ – diese Einschätzung würdigt, dass die Smith & Wesson 686 eine etablierte Serie ist, der 686 Pilum aber werksseitig Komponenten vereint, die bisher Custom-Shop-Spezialisten vorbehalten waren. Mit 2.499 Euro liegt der Pilum deutlich unter dem, was ein nachträglicher Umbau eines Serienmodells kosten würde.

Kostenvergleich macht das deutlich: Eine separate LPA-Match-Visierung kostet 200 bis 300 Euro, eine professionelle Büchsenmacher-Abzugsoptimierung mit Trigger-Stop 400 bis 600 Euro, Nill-Match-Griffschalen 250 bis 400 Euro, Match-Trommelkomponenten und Target-Ausstattung weitere 150 bis 250 Euro. Summe für nachträglichen Umbau: 1.000 bis 1.550 Euro zusätzlich zu einem Basismodell (etwa 1.453 Euro), also insgesamt 2.453 bis 3.003 Euro. Der 686 Pilum mit 2.499 Euro liegt am unteren Ende dieser Spanne und bietet zusätzlich werksseitige Abstimmung aller Komponenten, nicht nur Einzelupgrades.

Allerdings zeigt sich auch: Der deutsche Testmarkt für Matchrevolver ist dünn. Langzeittests über mehrere Wettkampfsaisons oder nach 10.000 Schuss fehlen. Vergleichstests zwischen verschiedenen Herstellern (Smith & Wesson vs. Taurus, Ruger oder europäische Anbieter) sind nicht dokumentiert. Das liegt auch daran, dass weltweit kaum andere Hersteller spezialisierte Matchrevolver im deutschen Markt anbieten.

Die besten Matchrevolver – Top-Produkte und Empfehlungen

Basierend auf Testergebnissen und aktueller Marktlage (Stand: 28. November 2025) ergeben sich klare Empfehlungen für verschiedene Käuferprofile. Smith & Wesson dominiert vollständig – wer Matchrevolver kaufen möchte, findet am deutschen Markt faktisch nur 686-Varianten.

Preis-Leistungs-Champion im Premium-Segment

Der Smith & Wesson Modell 686 Pilum für 2.499 Euro ist das Referenzmodell für anspruchsvolles Revolver-Sportschießen. Die werksseitige Custom-Ausstattung bietet ein Gesamtpaket, das bei nachträglichem Umbau deutlich teurer wäre. Der 6-Zoll-Lauf, die LPA-Match-Visierung mit Picatinny-Schnittstelle, der Scheuring-Zwei-Trigger-Stop für reproduzierbare Abzugswege, die Nill-Griffschalen und die individuell markierten Trommelkammern machen diese Waffe zur schlüsselfertigen Meisterschafts-Lösung.

Dieser Revolver eignet sich für Wettkampfschützen ab Landesliga-Niveau aufwärts und für ambitionierte Vereinsschützen, die ernsthaft in Richtung Meisterschaft arbeiten. Die Ausbalancierung ermöglicht präzise Schießen über eine volle 60-Schuss-Serie ohne Ermüdung, und alle Komponenten sind bereits ab Werk optimal aufeinander abgestimmt. Der 686 Pilum wurde auf der IWA 2025 (Nürnberg) vorgestellt und ist über Importeur Waimex (Fürth) erhältlich.

Bewährter Klassiker für Einsteiger

Der Smith & Wesson 686 Plus DeLuxe 6″ für 1.453 Euro bei Frankonia bietet den idealen Einstieg ins Matchrevolver-Schießen. Diese Variante bringt einen soliden 6-Zoll-Lauf für Präzisionsdisziplinen mit sich, und die Plus-Trommel fasst 7 Patronen statt der üblichen 6 – das ist relevant bei Disziplinen mit höherer Schusszahl. Die Stainless-Ausführung ist wartungsarm und korrosionsresistent.

Der Hauptvorteil: Das Upgrade-Potenzial. Ein Büchsenmacher kann später, wenn sich der Leistungsstand entwickelt hat, die Visierung optimieren (200–300 Euro), den Abzug auf Match-Niveau senken (400–600 Euro) und spezialisierte Griffschalen anbringen (250–400 Euro). So kann aus dem Einsteigermodell für insgesamt 1.453 bis 2.653 Euro eine persönlich optimierte Waffe entstehen – flexibler als der Kauf eines teuren Premium-Modells von Anfang an.

Diese Wahl passt für Einsteiger im Revolver-Sportschießen, Vereinsschützen in unteren Wettkampfklassen und Budget-orientierte Sportschützen, die erst herausfinden möchten, ob Revolver-Präzisionsdisziplinen ihr Ding sind.

Allround-Option für dynamischere Disziplinen

Der Smith & Wesson 686 Plus 4″ für 1.655 Euro bei Frankonia bietet denselben hohen Standard wie das DeLuxe-Modell, nur mit 4-Zoll-Lauf statt 6 Zoll. Der kürzere Lauf (102 Millimeter) macht die Waffe wendiger und leichter, ideal für dynamischere Revolver-Formate auf 25 Metern oder bei Disziplinen mit Zeitdruck. Bei 50-Meter-Präzisionsschießen ist der 4-Zoll-Lauf zwar noch präzise genug, hat aber die kürzere Visierlinie als Nachteil gegenüber dem 6-Zoll-Pendant.

Mit nur 202 Euro Aufpreis zum DeLuxe 6″ zahlt man hier konkret für den verkürzten Lauf und das geringere Gewicht – ein Kompromiss zwischen Präzision und Handlichkeit. Diese Variante eignet sich für Sportschützen, die sowohl Präzisions- als auch dynamischere Revolver-Formate schießen, und für Allrounder ohne Spezialisierung auf reine 50-Meter-Disziplinen.

Weitere dokumentierte Variante

Der Smith & Wesson 686 Target Champion ist bei waffenbrüder.de gelistet (Stand: 28. November 2025) und bietet werksseitig optimierte Visierung speziell für Target-Shooting. Detaillierte Spezifikationen und exakte Preise sind nicht vollständig recherchiert.

Zusammenfassend: Die Smith & Wesson 686-Serie deckt alle Anforderungsprofile komplett ab – von preiswerten Einsteigern (686 Plus DeLuxe, 1.453 Euro) über flexible Allrounder (686 Plus 4″, 1.655 Euro) bis zu kompletten Meisterschafts-Lösungen (686 Pilum, 2.499 Euro). Für alle, die ernsthaft Matchrevolver kaufen möchten, ist Smith & Wesson die relevante Marke. Alternative Anbieter spielen im deutschen Match-Revolver-Markt keine dokumentierte Rolle.

Matchrevolver in der Sportschützen-Praxis

Typische Einsatzszenarien

Matchrevolver finden ausschließlich im organisierten Sportschießen Anwendung – hier sind die Hauptdisziplinen:

BDS-Revolver-Disziplinen (Bund Deutscher Sportschützen) umfassen 25-Meter-Präzision mit Einzelschuss und langsamem Feuer, 50-Meter-Präzision für höchste Anforderungen an Visierung und Abzug, sowie Duell-Schießen als dynamischere Formate mit Zeitdruck. Die DSB-Disziplinen (Deutscher Schützenbund) regeln ebenfalls 25-Meter- und 50-Meter-Großkaliber-Präzision.

Das Standardkaliber ist .357 Mag. bei allen dokumentierten Matchrevolver-Modellen – diese Wahl ist strategisch gewählt, denn ein .357-Magnum-Revolver verschießt sowohl .357-Magnum- als auch .38-Special-Patronen. Im Training nutzen viele Sportschützen günstigere .38-Special-Munition (schwächer im Rückstoß), im Wettkampf kommt .357 Magnum zum Einsatz.

Stärken und Schwächen in der Praxis

Die Stärken von Matchrevolvern sind im Sportbereich überzeugend. Die Mechanik ist simpler und zuverlässiger als bei Selbstladepistolen – weniger anfällig für ladungsbedingte Funktionsstörungen, was im Wettkampf entscheidend ist. Die Reproduzierbarkeit ist hervorragend: Jeder Schuss folgt dem gleichen mechanischen Ablauf, was höhere Konsistenz ermöglicht.

Ein praktisches Detail mit Mehrwert: Individuell markierte Trommelkammern wie beim 686 Pilum erlauben es, verschiedene Munitionssorten gezielt pro Kammer zuzuordnen und zu optimieren. Die Wartung von Stainless-Ausführungen ist pflegeleicht und korrosionsresistent.

Andererseits haben Matchrevolver auch echte Nachteile. Die Ladegeschwindigkeit beim Nachladen ist deutlich langsamer als bei Selbstladepistolen – bei Disziplinen mit hoher Schusszahl oder Zeitdruck kann das zum Handicap werden. Die Kapazität ist auf 6 bis 7 Patronen begrenzt, was bei manchen Formaten ein Nachteil darstellt. Für Anfänger können 1.300 bis 1.400 g Gewicht zunächst ungewohnt schwer wirken.

Praxiserfahrungen aus Tests

Der all4shooters.com-Test (Juni 2025) bescheinigt dem 686 Pilum Eignung als „Aspirant für Meisterschaften“ – konkret bedeutet dies praktische Tauglichkeit für Deutsche Meisterschaften und internationale Wettkämpfe im Revolver-Sport. Die LPA-Match-Visierung mit Picatinny-Schnittstelle ermöglicht schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Visiereinstellungen für unterschiedliche Lichtverhältnisse oder Disziplinen. Der Scheuring-Zwei-Trigger-Stop verhindert das Überziehen des Abzugs nach dem Schussauslösen und erhöht damit die Schuss-zu-Schuss-Konsistenz erheblich.

Ein zentrales Praxis-Erkenntniss: Wer Matchrevolver kaufen möchte, sollte laut Test auf das Gesamtpaket aus Abzugsgewicht (optimal 1.000–1.500 g), Visierlänge (über 190 Millimeter bei 6-Zoll-Lauf) und Gewichtsbalance (1.300–1.400 g geladen) achten – diese drei Parameter bestimmen die Wettkampftauglichkeit maßgeblich. Custom-Komponenten ab Werk wie beim Pilum bieten bessere Abstimmung als nachträgliche Einzelupgrades, da der Hersteller alle Teile aufeinander abstimmt. Das Zusammenspiel von Abzugssystem, Griffschalen-Ergonomie und Schwerpunktlage ist entscheidend.

Für Vereinsschützen mit Ambitionen auf Landesliga-Niveau aufwärts lohnt die Investition in Premium-Modelle: Material-bedingte Leistungsgrenzen bei Serienmodellen werden ab einem gewissen Leistungsniveau deutlich spürbar – und dann wird der Premium-Revolver zum Investition, nicht zur Ausgabe.

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Der Matchrevolver-Markt ist überschaubar, aber hochwertig. Mit Preisen zwischen 1.453 und 2.499 Euro bietet die Smith & Wesson 686-Serie für jeden Anspruch das richtige Modell. Nutzen Sie den Preisvergleich auf jagdpreisvergleich.de, um aktuelle Angebote und verfügbare Varianten direkt zu vergleichen – so finden Sie die beste Lösung für Ihre Sportschießen-Ambitionen.

Quellen

  • all4shooters.com
  • frankonia.de
  • vdb-waffen.de
  • waffenbrüder.de
  • VISIER (Fachmagazin)