

























Wer das Walther LG500 kaufen möchte, entscheidet sich für eines der leistungsstärksten Match-Luftgewehre auf dem Markt – erhältlich im Kaliber 4,5 mm (.177) als PCP-System mit 200 bar Fülldruck und in vier klar differenzierten Ausführungen: LG500 itec, LG500 Expert, LG500 Competition und LG500 Blacktec. Auf jagdpreisvergleich.de finden Sie aktuelle Angebote aller Varianten im direkten Preisvergleich.
Hinter dem LG500 steht Carl Walther GmbH aus Ulm – ein Unternehmen, das seit 1886 Schusswaffen fertigt und jahrzehntelange Erfahrung im Bau von Wettkampf-Luftgewehren mitbringt. Walther-Matchgewehre wurden bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften eingesetzt und zählen international zu den angesehensten Sportwaffenmarken überhaupt. Diese Expertise floss direkt in die Entwicklung der LG500-Baureihe ein.
Die Entwicklungslinie von Walther im Match-Segment führt von der LG300-Serie über die Walther LG400-Baureihe bis hin zum LG500 als aktuellem Spitzenmodell. Jede Generation brachte Verbesserungen bei Abzugstechnik, Schaftverstellbarkeit und Schusssystemkonstruktion. Das LG500 setzt diese Linie konsequent fort: Das absorberfreie Schusssystem – also der bewusste Verzicht auf einen Schwingungsdämpfer – sorgt für minimale Vibrationen beim Schuss und damit für eine konstante Treffpunktlage. Als technologisches Highlight der Serie gilt der elektronische Abzug der Walther LG500 itec, der feinste Einstellungen und ein Abzugsgewicht ab rund 30 g ermöglicht. Zudem lassen sich Backe, Schaftlänge, Schaftkappe und Griff vollständig an die Körpermaße des Schützen anpassen – ein entscheidender Faktor im 10-Meter-Match. Das modulare Konzept erlaubt darüber hinaus gezielte Aufrüstungen, wenn sich die Anforderungen des Schützen weiterentwickeln.
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Das absorberfreie PCP-System bildet das konstruktive Herzstück des LG500. PCP steht für Pre-Charged Pneumatic: Das Gewehr wird vor dem Einsatz mit Druckluft auf 200 bar vorgefüllt – entweder über eine Tauchflasche oder eine Handpumpe – und gibt diese Energie kontrolliert bei jedem Einzelschuss ab. Durch den Verzicht auf einen Absorber entfallen mechanische Bauteile, die das Gewehr beim Schuss in Schwingung versetzen könnten. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich hohe Schusskonstanz, die im 10-Meter-Match unmittelbar in besseren Ringzahlen sichtbar wird.
Das LG500 wiegt je nach Variante und Schaftausstattung zwischen etwa 3,8 und 4,5 kg. Dieses Gewicht ist im Match-Kontext bewusst gewählt: Es stabilisiert den freien Anschlag und reduziert das Abkommen, ohne den Schützen über einen langen Wettkampftag übermäßig zu belasten. Beim Abzug stehen zwei grundlegende Systeme zur Wahl. Der mechanisch verstellbare Abzug bietet einen kurzen Weg mit niedrigem Abzugsgewicht. Die Walther LG500 itec geht weiter: Ihr elektronischer Abzug lässt sich auf ein Abzugsgewicht ab rund 30 g einstellen und ermöglicht eine Feinfühligkeit, die mit rein mechanischen Konstruktionen kaum erreichbar ist. Viele Spitzenschützen schätzen genau diese Eigenschaft, weil minimale Kräfte auf die Waffe wirken und das Schussbild entsprechend ruhiger bleibt.
Die Schaftverstellbarkeit des LG500 ist umfassend: Backenhöhe und Seitenversatz, Schaftlänge, Schaftkappenneigung und -höhe sowie der Griff lassen sich individuell anpassen. Im 10-Meter-Schießen ist ein millimetergenau angepasster Anschlag leistungsentscheidend. Passend dazu leistet das Gewehr ca. 400 bis 500 Schuss aus einer Füllung – ein Wert, der selbst lange Trainingstage und Wettkampftage mit Probeschuss zuverlässig abdeckt, ohne dass zwischendurch nachgefüllt werden muss.
Als Einzellader im Kaliber 4,5 mm entspricht das LG500 dem olympischen Standard. Der hochwertige Match-Lauf ist für Flachkopf-Diabolos optimiert, wie sie bei Wettkämpfen ausschließlich verwendet werden – etwa RWS R10 Match oder H&N Finale Match. Offene Visierungen sind nicht vorgesehen; das Gewehr ist ausdrücklich auf Match-Diopter und Ringkorn ausgelegt, zum Beispiel den Centra Spy.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Carl Walther GmbH (Ulm, Deutschland) |
| Modell | Walther LG500 |
| Waffentyp | Match-Luftgewehr (Einzellader) |
| System | Pressluft (PCP), absorberfreies Schusssystem |
| Kaliber | 4,5 mm (.177) |
| Fülldruck | 200 bar |
| Schussanzahl pro Füllung | ca. 400–500 Schuss |
| Gewicht | ca. 3,8–4,5 kg (je nach Variante) |
| Schaftmaterial | Aluminium/Holz-Kombination (variiert je nach Ausführung) |
| Abzug | Mechanisch verstellbar; itec-Variante: elektronischer Abzug (ab ca. 30 g einstellbar) |
| Visierung | Ohne – ausgelegt für Match-Diopter und Ringkorn (Zubehör) |
| Besonderheiten | Absorberfreies System, voll verstellbarer Schaft (Backe, Länge, Schaftkappe), elektronischer Abzug (itec-Variante), modularer Aufbau |
Alle vier Ausführungen der Baureihe teilen dieselbe technische Basis: das absorberfreie PCP-Schusssystem, den Match-Lauf im Kaliber 4,5 mm und die vollständig verstellbare Schaftgeometrie. Die Unterschiede liegen im Abzugssystem, in der Schaftausstattung und in der Optik. So findet jeder Schütze – vom engagierten Vereinsschützen bis zum Bundeskader-Athleten – eine passende Ausführung.
Die Walther LG500 itec ist das Topmodell der Serie und setzt mit ihrem elektronischen Abzugssystem Maßstäbe im internationalen Wettkampfschießen. Das itec-System erlaubt eine Feineinstellung des Abzugsgewichts auf Werte ab rund 30 g sowie die individuelle Anpassung von Abzugsweg und Druckpunktcharakteristik. Das ist besonders für Schützen relevant, die auf nationalen und internationalen Wettkämpfen antreten und höchste Wiederholgenauigkeit beim Auslösen verlangen. Die Walther LG500 itec richtet sich an ambitionierte Athleten, die keinerlei Kompromisse beim Abzug eingehen möchten.
Die Walther LG500 Expert kombiniert einen hochwertigen mechanischen Match-Abzug mit einem voll verstellbaren Schaft. Sie spricht Vereinsschützen und aufsteigende Wettkampfschützen an, die ein leistungsstarkes Gewehr auf höchstem Niveau suchen, ohne den Aufpreis des elektronischen Abzugs zu zahlen. Im Alltag des Schützenvereins und bei Ligawettkämpfen deckt die Expert alle Anforderungen souverän ab.
Für Schützen, die neu in den Match-Bereich einsteigen, bietet die Walther LG500 Competition den Zugang zur bewährten LG500-Systemtechnik zu einem niedrigeren Preisniveau. Der Schaft ist vereinfacht ausgeführt, der mechanische Abzug entspricht dem Match-Standard. Das absorberfreie PCP-System bleibt identisch – die Performance-Grundlage ist dieselbe wie bei den höheren Ausführungen. Die Competition ist damit eine ernsthafte Option für Vereinsschützen, die auf ein etabliertes Spitzensystem setzen, aber ein budgetbewussteres Einstiegsmodell bevorzugen.
Die Walther LG500 Blacktec unterscheidet sich durch ihr konsequent schwarzes Erscheinungsbild: schwarzer Schaft, schwarze Systemhülse. Technisch bewegt sie sich auf dem Niveau der Expert oder itec – je nach gewählter Ausstattung. Sie spricht Schützen an, die neben der Leistung auch eine moderne, einheitliche Optik schätzen.
Die Preise der LG500-Baureihe bewegen sich im oberen Segment professioneller Match-Luftgewehre. Als günstigere Walther-Alternative aus dem eigenen Haus bietet sich die Walther LG400 an, die technisch eine Stufe unter dem LG500 angesiedelt ist und für Einsteiger ins Match-Segment eine preiswertere Option darstellt.
Das LG500 ist konsequent auf eine Disziplin ausgerichtet: das 10-Meter-Luftgewehr-Schießen im stehenden Anschlag. Diese Disziplin wird unter den Regularien der ISSF (International Shooting Sport Federation) ausgetragen – von Vereinsligen über Deutsche Meisterschaften bis zu Olympischen Spielen. Walther-Matchgewehre sind bei ISSF-Wettbewerben seit Jahrzehnten präsent; das LG500 entspricht als aktuelle Spitzenbaureihe diesen Anforderungen vollständig.
Das Präzisionspotenzial von Match-Luftgewehren dieser Klasse ist bemerkenswert: Die erzielbaren Streukreise auf 10 m liegen deutlich unter dem Durchmesser des Zehnerrings, der gerade einmal 0,5 mm misst. In der Praxis bedeutet das, dass die Waffe selbst nicht der limitierende Faktor ist – die Leistungsgrenze liegt beim Schützen, nicht beim Gerät.
Für das Training ist die Schussanzahl von ca. 400 bis 500 Schuss pro Füllung ein überzeugendes Argument. Ein typischer Wettkampftag umfasst rund 60 bis 80 Schuss im Wettkampf plus Probeschüsse – das LG500 bewältigt das mehrfach aus einer einzigen Befüllung, ohne dass Trainingsunterbrechungen für das Nachfüllen nötig werden. Das macht die tägliche Trainingsarbeit im Verein deutlich komfortabler.
Hinsichtlich der Leistungsklasse arbeitet das LG500 wie alle Match-Luftgewehre seiner Klasse unterhalb von 7,5 Joule Mündungsenergie. In Deutschland ist es damit für Schützen ab 18 Jahren ohne Waffenbesitzkarte erwerbbar. Für die Jagd ist das Gewehr weder konzipiert noch geeignet – es handelt sich ausschließlich um ein Sportgerät.
Als passendes Zubehör empfehlen sich Match-Diopter wie der Centra Spy, ein Anschütz Diopter sowie Match-Diabolos wie RWS R10 Match oder H&N Finale Match. Ergänzend runden eine Schießjacke und Schießhose das Setup für den Wettkampf ab.
Das LG500 ist ein durchdachtes Spitzenwerkzeug – mit klaren Stärken und einigen Aspekten, die vor dem Kauf bedacht werden sollten.
Absorberfreies Schusssystem: Der Verzicht auf einen Schwingungsdämpfer führt zu minimalen Vibrationen und Nachschwingungen. Das Ergebnis ist eine konstante Treffpunktlage, die im 10-Meter-Match direkt zählbare Vorteile bringt.
Elektronischer Abzug (itec-Variante): Ein Abzugsgewicht ab rund 30 g, individuell einstellbarer Abzugsweg und eine präzise Druckpunktcharakteristik – die Walther LG500 itec bietet hier eine Feinheit, die rein mechanische Systeme nicht erreichen. Viele Spitzenschützen bevorzugen elektronische Abzüge, weil die auf die Waffe wirkenden Kräfte beim Auslösen auf ein Minimum reduziert werden.
Umfangreiche Schaftverstellbarkeit: Backe, Schaftlänge, Schaftkappe und Griff sind vollständig anpassbar. Im Match-Bereich ist ein individuell abgestimmter Anschlag kein Komfortmerkmal, sondern eine Leistungsvoraussetzung.
Hohe Schussanzahl: Mit ca. 400 bis 500 Schuss pro Füllung bei 200 bar deckt das Gewehr mehrere Trainingseinheiten oder Wettkampftage ab, ohne nachgefüllt werden zu müssen.
Made in Germany: Walther fertigt das LG500 in Ulm unter hohen Qualitätsstandards. Service und Ersatzteilversorgung sind in Deutschland gut aufgestellt – ein entscheidender Faktor für langfristige Investitionen.
Modularer Aufbau: Schaft und Systemkomponenten lassen sich austauschen und nachrüsten. Das Gewehr wächst mit den Ansprüchen des Schützen.
Anschaffungspreis: Die LG500-Baureihe ist preislich im oberen Segment der Match-Luftgewehre angesiedelt. Besonders die itec-Variante stellt für Einsteiger eine erhebliche Investition dar. Wer Budget-bewusster einsteigen möchte, sollte die Walther LG500 Competition oder die Walther LG400 in Betracht ziehen.
Komplexität der Einstellung: Die vielfältigen Verstellmöglichkeiten sind eine Stärke – erfordern aber Einarbeitungszeit und idealerweise die Unterstützung eines erfahrenen Trainers oder Vereinskameraden. Wer die Schaftgeometrie unkoordiniert verstellt, verschlechtert seinen Anschlag eher, als ihn zu verbessern.
Gewicht für kleinere Schützen: Das Gewicht von 3,8 bis 4,5 kg ist für erwachsene Schützen im freien Anschlag gut handhabbar. Für Jugendliche oder körperlich kleinere Schützen kann es an der Grenze des komfortabel Haltbaren liegen – hier empfiehlt sich ein Probehalten vor dem Kauf.
Der Markt für olympische Match-Luftgewehre ist eng und wird von wenigen Premiumherstellern dominiert. Neben Walther sind das vor allem Feinwerkbau, Anschütz und der österreichische Hersteller Steyr Sportwaffen. Alle Anbieter bewegen sich im gleichen Leistungssegment – die Unterschiede liegen in Details der Konstruktion, im Abzugssystem und in der Schaftphilosophie.
Die Feinwerkbau 900 (FWB 900) ist der direkteste Wettbewerber des LG500. Auch sie setzt auf ein absorberfreies PCP-Konzept und bietet in der Top-Ausführung einen elektronischen Abzug. Feinwerkbau hat ebenfalls eine ausgeprägte Olympia-Tradition und steht für Präzisionsarbeit auf höchstem Niveau. Beide Gewehre bewegen sich preislich in einem vergleichbaren Spitzensegment. Die Wahl zwischen LG500 und FWB 900 ist für viele Schützen eine Frage persönlicher Präferenz – insbesondere beim Handling und der Abzugscharakteristik. Ein Probehalten und -schießen beider Modelle ist in diesem Preissegment ausdrücklich empfehlenswert.
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Die Feinwerkbau 800 (FWB 800) ist die Vorgängerbaureihe der FWB 900 und nach wie vor am Markt erhältlich. Sie ist häufig zu einem niedrigeren Preis zu bekommen und stellt eine solide Alternative für Schützen dar, die ein bewährtes Spitzengewehr suchen, ohne das aktuelle Topmodell zu benötigen.
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Das Anschütz 9015 ONE stammt ebenfalls aus Deutschland und ist in der Match-Szene hoch angesehen. Es bietet ein PCP-System, einen modularen Schaft und ist sowohl mit mechanischem als auch mit elektronischem Abzug erhältlich. Anschütz gilt als besonders präzise im Schaftbau und spricht Schützen an, die ergonomische Feinheiten schätzen. Preislich bewegt sich das Modell im gleichen oberen Segment wie das LG500.
Der Steyr Evo 10 des österreichischen Herstellers Steyr Sportwaffen ist bekannt für ergonomische Innovationen und eine durchdachte Systemarchitektur. Auch er konkurriert im Spitzensegment der PCP-Matchgewehre und hat bei ISSF-Wettbewerben eine eigene Anhängerschaft. Für Schützen, die Wert auf eine alternative Konstruktionsphilosophie legen, ist der Steyr Evo 10 eine ernstzunehmende Option.
Während alle genannten Konkurrenten auf hohem Niveau fertigen, hat das Walther LG500 – besonders in der itec-Ausführung – mit dem elektronischen Abzug ab rund 30 g ein technologisches Merkmal, das in dieser Kombination nicht bei jedem Mitbewerber verfügbar ist. Hinzu kommen die umfassende Schaftverstellbarkeit, das absorberfreie System als eigenständiger konstruktiver Ansatz sowie die starke Serviceinfrastruktur von Walther in Deutschland. Wer eine günstigere Walther-Alternative sucht, findet sie in der Walther LG400, die technisch eine Generation zurückliegt, aber solide Vereinsqualität bietet.
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