




Die Smith & Wesson M&P22 ist eine Randfeuer-Selbstladepistole im Kaliber .22 Long Rifle (.22 lr) für Sportschützen, Jäger und M&P-Besitzer und kombiniert die bewährte Ergonomie der M&P-Zentralfeuer-Selbstladepistolen mit kostengünstigem Trainingsnutzen, leichtem Handling und vielseitiger Ausstattung. Wer die Smith & Wesson M&P22 kaufen möchte, findet hier alle wichtigen Informationen zu Technik, Varianten und Preisen im Preisvergleich.
Smith & Wesson blickt auf eine über 170 Jahre lange Unternehmensgeschichte zurück und gehört zu den traditionsreichsten Herstellern von Kurzwaffen weltweit. Die M&P-Serie steht für bewährte Ergonomie, hohe Zuverlässigkeit und praxisgerechte Ausstattung – Eigenschaften, die der Hersteller auch beim Kleinkaliber-Pendant umsetzt.
Die M&P22 wurde in zwei Hauptvarianten entwickelt: die eingestellte M&P22 Fullsize mit 4,1″ (ca. 104 mm) und 12-Schuss-Magazin sowie die aktuell verfügbare M&P22 Compact mit 3,5–3,56″-Lauf und 10-Schuss-Kapazität. Das genaue Einführungsjahr ist in frei zugänglichen Fachquellen nicht eindeutig dokumentiert, doch die Fullsize war mehrere Jahre lang regulär im Programm, während die Compact als aktuelle Variante etabliert ist. Die Compact-Reihe wird in mehreren Ausführungen angeboten: der Standard-Version in Schwarz ab circa 739 Euro, der Suppressor-Ready-Variante mit optimiertem Korn für Schalldämpferbetrieb (circa 745–749 Euro) sowie der FDE-Variante (Flat Dark Earth) mit zweifarbigem Finish (circa 759 Euro). Diese Preisunterschiede reflektieren primär die optische Ausstattung und spezialisierten Features wie den Suppressor-Ready-Status, nicht jedoch grundsätzliche technische Unterschiede.
Die M&P22 basiert auf einem Rückstoßlader mit Masseverschluss, was sich besonders in der leichten, kompakten Bauweise zeigt. Mit einem Gewicht von circa 434–494 Gramm (je nach Messung und Ausstattung) und einer Lauflänge von circa 3,5–3,56 Zoll beziehungsweise 90–94 Millimeter bei der Compact-Variante eignet sich die Waffe vor allem für den jagdlichen Fangschuss, kostengünstiges Training und Freizeitschießen.
Das Kaliber .22 Long Rifle ermöglicht niedrigen Rückstoß, günstige Munitionspreise und hohe Schussfrequenz – ideal für Vielschützen und Trainingszwecke. Der Single-Action-Abzug mit innenliegendem Hahn weist im Test ein Auslösegewicht von circa 2 450 Gramm auf – für ein Gebrauchsmodell akzeptabel, für ambitionierten Sporteinsatz jedoch etwas hoch und nicht auf Matchniveau.
Die Kombination aus Polymer-Griffstück und Aluminiumschlitten reduziert das Gesamtgewicht erheblich und macht die Pistole besonders führig. Beidseitige Sicherung und reversibler Magazinauslöser machen die M&P22 sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder komfortabel bedienbar. Die Picatinny-Schiene am Rahmen erlaubt die Montage von Taschenlampen oder Lasern, der Gewindelauf (3/8″ x 24) die Nutzung von Schalldämpfern – praxisgerechte Ausstattung für Jagd und taktisches Training.
Auswechselbare Griffrückenmodule ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Handgrößen, was die Ergonomie weiter verbessert. Das Design orientiert sich eng an den M&P-Zentralfeuer-Selbstladepistolen (M&P9, M&P40), um ein nahezu identisches Handling zu gewährleisten – ein klarer Vorteil für Behörden- und Sportschützen, die ihre Fertigkeiten kostengünstig trainieren wollen. Für Jäger eignet sich die M&P22 Compact dank geringem Gewicht und Gewindelauf ideal als Fangschusswaffe bei der Fallenjagd.
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| Hersteller | Smith & Wesson (USA) |
| Modell | M&P22 Compact (aktuell) |
| Waffentyp | Selbstladepistole |
| System | Rückstoßlader, Masseverschluss, Randfeuer |
| Kaliber | .22 Long Rifle (.22 lr) |
| Magazinkapazität | 10 Patronen (Compact); 12 Patronen (Fullsize, eingestellt) |
| Lauflänge | ca. 90–94 mm / 3,5–3,56 Zoll (Compact) |
| Gewicht | ca. 434–494 g (leer, ohne Optik) |
| Griffstück | Polymer mit austauschbaren Rückenmodulen |
| Schlitten | Aluminiumlegierung |
| Abzug | Single Action (SA only), ca. 2 450 g Auslösegewicht |
| Sicherung | Beidseitige manuelle Sicherung |
| Visierung | Verstellbare 3-Dot-Visierung (höhenverstellbar, seitlich driftbar) |
| Besonderheiten | Picatinny-Schiene, Gewindelauf 3/8″ x 24 (Suppressor Ready), reversibler Magazinauslöser |
Die Smith & Wesson M&P22 wird derzeit in mehreren Ausführungen angeboten, wobei die Compact-Reihe den Schwerpunkt bildet. Die ältere M&P22 Fullsize mit 4,1″-Lauf und 12-Schuss-Magazin ist nicht mehr regulär im Programm und gilt als eingestellt – nur noch auf dem Restposten- und Gebrauchtmarkt anzutreffen.
Innerhalb der aktuellen Compact-Familie unterscheiden sich die Varianten primär in optischer Ausstattung und speziellen Features. Die M&P22 Compact Standard in Schwarz bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ab circa 739 Euro und eignet sich als Allrounder für Jäger (Fangschuss), Sportschützen (Training) und Freizeitschützen (Plinking). Die M&P22 Compact Suppressor Ready kostet etwa 745–749 Euro und ist explizit für den Schalldämpferbetrieb optimiert – sie verfügt über ein erhöhtes Korn, das speziell für die Nutzung mit Dämpfer berechnet wurde. Diese Variante ist besonders interessant für Jäger mit Schalldämpfer und Nutzer von taktischem Training. Die M&P22 Compact FDE mit zweifarbigem Finish (Flat Dark Earth) stellt mit circa 759 Euro die teuerste aktuell verfügbare Ausführung dar und spricht Käufer an, die Wert auf taktische Optik legen.
Technisch sind alle Compact-Varianten identisch: Single Action mit Polymer-Alu-Hybrid-Konstruktion, 10-Schuss-Magazin, verstellbare 3-Dot-Visierung und Picatinny-Schiene. Eine separate Linkshänder-Version existiert nicht – die beidseitige Sicherung und der reversible Magazinauslöser machen die M&P22 jedoch für Linkshänder ohne Einschränkungen nutzbar. Keine Limited Editions oder zeitlich begrenzte Modelle sind in aktuellen Quellen dokumentiert; die farblichen Varianten wie FDE gelten als reguläre Modellvarianten ohne Limitierung.
Die Smith & Wesson M&P22 ist in erster Linie als Fangschuss- und Fallenwaffe konzipiert. Mit einem Gewicht von circa 434–494 Gramm ist die M&P22 Compact leicht genug, um bequem am Mann getragen zu werden – ein entscheidender Vorteil bei langen Jagdtagen. Der Gewindelauf 3/8″ x 24 ermöglicht die Nutzung von Schalldämpfern, essentiell für den geräuscharmen Fangschuss ohne zusätzliche Beunruhigung von Wild oder Hunden.
Die Picatinny-Schiene erlaubt die Montage von Taschenlampen für Nachtjagd und Fallenkontrolle – besonders wertvoll bei der Fallenjagd und Nachsuche. Das kostengünstige .22-Long-Rifle-Kaliber ermöglicht häufiges Training für einen sicheren und platzierten Fangschuss. Jäger berichten aus Praxisforen, dass die M&P22 Compact mit Schalldämpfer bei der Fallenjagd zuverlässig funktioniert und sich durch geringes Gewicht und beidseitige Bedienelemente auch für Linkshänder eignet.
Im Sportbereich ist die M&P22 primär als Trainings- und Plinkingpistole positioniert. Das größte Potenzial liegt darin, dass M&P-Zentralfeuerbesitzer damit kostengünstig trainieren können – die Bedienung und Ergonomie unterscheiden sich kaum von der M&P9 oder M&P40. Im Test von all4shooters erreichte die M&P22 Compact Suppressor ein bestes Streukreisergebnis von 49 Millimeter auf 25 Metern (mit RWS Pistol Match) – eine gute bis sehr gute Präzision für eine kompakte Gebrauchspistole. Die etwas kürzere Visierlinie im Vergleich zur Fullsize-Variante kann bei sportlichen Disziplinen minimal nachteilig sein, ist aber für Training und Freizeitschießen vollkommen ausreichend.
Der Abzug mit circa 2 450 Gramm Auslösegewicht ist eher auf Gebrauch als auf Matchpräzision ausgelegt, für Training jedoch akzeptabel. Offizielle Wettkampf-Zulassungen (beispielsweise ISSF, BDMP) konnten in den geprüften Quellen nicht verifiziert werden – die M&P22 ist primär als Trainingsgerät konzipiert, nicht als Match-Pistole. In den USA wird die M&P22 teilweise als kostengünstiges Trainingsgerät für Behörden mit M&P-Dienstpistolen eingesetzt. Für den deutschen Markt liegen keine verifizierbaren Informationen zu offizieller Behördennutzung vor. Als aktuelles Gebrauchsmodell ist die M&P22 derzeit nicht primär für Sammler relevant, doch die eingestellte Fullsize-Variante könnte mittelfristig Sammlerinteresse wecken.
Die Smith & Wesson M&P22 überzeugt durch sehr gute Funktionszuverlässigkeit. Im Test von all4shooters lief die M&P22 Compact mit allen getesteten Patronensorten störungsfrei – ein wichtiges Zeichen für die Alltagstauglichkeit. American Rifleman bestätigt: Gute Funktionszuverlässigkeit mit Standard- und High-Velocity-Munition. Praxisberichte aus Foren wie RimfireCentral dokumentieren 3.000–10.000 Schuss ohne relevante Funktionsprobleme – ein klarer Beleg für die Langzeitzuverlässigkeit.
Die Handlage und Bedienung sprechen ebenfalls für das Modell. American Rifleman hebt hervor: Sehr ähnliche Ergonomie und Bedienelemente wie bei den größeren M&P-Zentralfeuerpistolen ergeben eine ideale Trainingswaffe. Die austauschbaren Griffrückenmodule ermöglichen die Anpassung an verschiedene Handgrößen – ein Vorteil für Vielnutzer und Trainingszwecke. Guns & Ammo lobt die bewährte Ergonomie und benutzerfreundlichen Bedienelemente.
Bei der Präzision zeigt sich die M&P22 solide: Das beste Streukreisergebnis von 49 Millimeter auf 25 Metern (mit RWS Pistol Match) wird von all4shooters als gute bis sehr gute Präzision für eine kompakte Gebrauchspistole bewertet. Das Gesamtpaket aus leichtem, führigem Aufbau mit Aluminium-Schlitten und Polymer-Griffstück macht die Waffe besonders angenehm zu schießen. Der niedrige Rückstoß des .22-Long-Rifle-Kalibers ermöglicht lange Trainingseinheiten ohne Ermüdung.
Die taktische Ausstattung rundet das Angebot ab: Picatinny-Schiene, verstellbare 3-Dot-Visierung und Gewindelauf sind praxisgerechte Features, die über den reinen Gebrauchszweck hinausgehen. Beidseitige Sicherung und reversibler Magazinauslöser machen die M&P22 komfortabel für Rechts- und Linkshänder.
Der Abzug ist ein Punkt, bei dem Kompromisse sichtbar werden. Mit circa 2 450 Gramm Auslösegewicht und leicht kratzigem Druckpunkt wird der Abzug in mehreren Tests kritisiert – all4shooters schreibt: Für ambitionierten Sporteinsatz nicht ideal. American Rifleman bestätigt: Abzug eher auf Gebrauch ausgelegt, nicht auf Matchpräzision. Das ist kein Mangel, sondern Design-Philosophie – die M&P22 ist eine Gebrauchspistole, keine Wettkampfwaffe.
Die 10-Schuss-Magazinfüllung der Compact-Variante ist im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen begrenzt. Beispielsweise bieten manche Ruger Mark IV-Varianten höhere Kapazitäten. Für Jagd und Training ist das ausreichend, für intensives Plinking kann das Nachladen häufiger nötig sein.
Wie bei den meisten Randfeuerpistolen können bei sehr günstiger oder unterladener Munition vereinzelt Zündversager auftreten – Praxisberichte bestätigen dies jedoch als munitionsbedingt, nicht konstruktionsbedingt. Mit Standard-Munition von etablierten Herstellern tritt dieses Problem nicht auf.
Die Smith & Wesson M&P22 steht im direkten Wettbewerb mit mehreren etablierten Randfeuerpistolen. Die Glock 44 kostet circa 600–700 Euro und ist damit 50–150 Euro günstiger als die M&P22 Compact. Sie folgt der bewährten Glock-Bedienphilosophie ohne manuelle Sicherung und mit Glock-typischem Abzug. Der Vorteil: Ideale Trainingswaffe für Glock-Besitzer. Der Nachteil: Keine M&P-kompatible Bedienung, teilweise höhere Munitionsempfindlichkeit.
Die Ruger Mark IV 22/45 Tactical kostet etwa 750–800 Euro und liegt damit auf ähnlichem Preisniveau wie die M&P22. Sie besticht durch ein klassisches Bull-Barrel-System mit fester Laufverriegelung – das führt zu teils besserer Match-Präzision. Allerdings folgt sie einer anderen Bedienphilosophie als M&P, bietet also keinen Trainings-Vorteil für M&P-Besitzer. Die M&P22 ist dafür leichter und führiger.
Die Walther PPQ .22 kostet etwa 650–750 Euro und folgt deutschem Designs-Standard. Sie hat vergleichbare Magazinkapazität (10 Schuss) und einen anderen Abzugscharakter – Walther-typisch und teils als angenehmer bewertet als der M&P22-Abzug. Der Vorteil: deutscher Service, anderes Griffdesign. Der Nachteil: Keine M&P-Trainingskompatibilität, teils höherer Preis.
Das Alleinstellungsmerkmal der M&P22: Sie ist das einzige Randfeuerpistolen-Modell im Markt, das die Ergonomie und Bedienung der populären M&P-Zentralfeuer-Selbstladepistolen (M&P9, M&P40) nahezu 1:1 abbildet – ein unschlagbarer Vorteil für M&P-Besitzer, die kostengünstig trainieren wollen. Beidseitige Sicherung und reversibler Magazinauslöser sind nicht bei Glock 44 oder anderen Konkurrenzmodellen Standard. Der Gewindelauf ist serienmäßig vorhanden – bei vielen Konkurrenzmodellen kostet das Aufpreis.
Wer eine M&P-Zentralfeuer-Selbstladepistole besitzt und ein kostengünstiges Trainingsgerät mit identischer Bedienung sucht, greift zur M&P22 Compact. Sportschützen mit Fokus auf Match-Präzision und ohne Bindung an M&P-Ergonomie sind mit der Ruger Mark IV 22/45 Tactical besser bedient. Glock-Besitzer oder preisbewusste Käufer ohne Bedarf an manueller Sicherung wählen die Glock 44. Wer deutschen Service und Walther-Abzug bevorzugt, findet in der Walther PPQ .22 eine solide Alternative.
Die M&P22 Compact Standard in Schwarz bietet den Einstieg ab circa 739 Euro (Stand 2025). Die M&P22 Compact Suppressor Ready liegt preislich dazwischen bei circa 745–749 Euro und ist die meistgefragte Variante, da sie Jägern und taktischen Nutzern die direkte Nutzung von Schalldämpfern ermöglicht – ein entscheidender Vorteil bei der Fallenjagd und im geräuscharmen Training. Die M&P22 Compact FDE mit zweifarbigem Finish kostet etwa 759 Euro und stellt die teuerste aktuell verfügbare Ausführung dar – eine Preisdifferenz von rund 20 Euro zwischen günstigster und teuerster Variante.
Die Preisspanne von insgesamt 20 Euro innerhalb der Compact-Familie ist überschaubar. Dies spricht dafür, dass die Variantenunterschiede eher optischer Natur sind als technischer. Für Jäger mit Schalldämpferbedarf ist die Suppressor-Ready-Variante die beste Wahl, für das kleinste Budget die Standard-Version. Wer taktisches Design bevorzugt, investiert in die FDE-Ausführung.
Die M&P22 ist im deutschen Fachhandel regulär verfügbar – Großhändler und spezialisierte Waffenhändler führen die Compact-Varianten mit üblichen Lieferzeiten. Online-Preisvergleichsplattformen ermöglichen es, aktuelle Verfügbarkeit und Angebote verschiedener Händler zu überprüfen.
Die Smith & Wesson M&P22 Compact ist eine leichte, zuverlässige und präzise Randfeuer-Selbstladepistole mit praxisgerechter Ausstattung – eine Bewertung, die unabhängige Tests bestätigen. Für M&P-Besitzer ist sie die erste Wahl, wenn es um kostengünstiges Training mit identischer Bedienung geht. Für Jäger bietet das geringe Gewicht, der Gewindelauf und die Picatinny-Schiene eine ideale Kombination für den Fangschuss und die Fallenjagd.
Die Zuverlässigkeit über alle normalen Munitionssorten hinweg, die gute Ergonomie und die solide Präzision rechtfertigen den Preis von etwa 739–759 Euro. Vergleicht man die M&P22 mit direkten Konkurrenten, wird schnell klar: Wer M&P-Kompatibilität und beidseitige Bedienung mit Gewindelauf sucht, bekommt bei der M&P22 das beste Gesamtpaket.
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