
Wer den Smith & Wesson 500 kaufen möchte, steht vor einer klaren Entscheidung: Die Preise liegen in Deutschland je nach Variante zwischen 2.299 € und 2.699 €, und die Leistung rechtfertigt jeden Cent davon. Mit einer Mündungsenergie von über 3.000 Joule ist das Model 500 seit seiner Einführung der leistungsstärkste Serienrevolver der Welt – eine Waffe, die American Rifleman schlicht als „größten Produktionsrevolver, der aktuell gefertigt wird“ bezeichnet.
Die Geschichte des X-Frame-Revolvers beginnt im Jahr 2003. Smith & Wesson entwickelte gemeinsam mit dem Munitionshersteller Cor-Bon das Kaliber .500 S&W Magnum – und erkannte schnell, dass kein bestehender Rahmen den Druckkräften dieser Patrone standhalten würde. Der bewährte N-Frame, bis dahin die robusteste Basis im S&W-Portfolio, schied aus konstruktiven Gründen aus. Also baute man den X-Frame von Grund auf neu: massiver, stabiler, speziell auf die extremen Anforderungen dieses Kalibers ausgelegt.
Das Ergebnis war ein Revolver, der GUNS Magazine zu dem Urteil veranlasste: „Leistung, um alles zu erlegen, was auf der Erde wandelt.“ Der Smith & Wesson 500 ist seit seiner Markteinführung 2003 der leistungsstärkste Serienrevolver der Welt mit einer Mündungsenergie von über 3.000 Joule im Kaliber .500 S&W Magnum – und daran hat sich bis heute nichts geändert.
In Deutschland findet der Großkaliber-Revolver seinen Platz in drei Bereichen: der Großwildjagd (Revolverjagd auf Schwarzwild und Rotwild), dem sportlichen Schießen (Metallic-Silhouetten, Großkaliber-Revolverdisziplinen) und als begehrtes Sammlerstück und Prestigeobjekt. Die Kernausstattung umfasst den massiven Edelstahl-X-Frame, eine integrierte Mündungsbremse, eine verstellbare Visierung mit optionaler Optik-Schiene sowie eine 5-Schuss-Trommel. Drei Lauflängen – 4 Zoll, 8,38 Zoll und 10,5 Zoll – decken unterschiedliche Einsatzszenarien ab.
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Der X-Frame ist keine Weiterentwicklung eines bestehenden Designs, sondern eine eigenständige Konstruktionslösung für ein einzigartiges Problem. Das Kaliber .500 S&W Magnum erzeugt Drücke, die jeden konventionellen Revolverrahmen an seine Grenzen bringen würde. Smith & Wesson beantwortete diese Herausforderung mit massivem Edelstahl – Rahmen, Trommel und Lauf bestehen vollständig aus diesem Material, das selbst bei hohen Schusszahlen minimalen Verschleiß zeigt.
Das Leergewicht von 2,0 bis 2,3 kg je nach Lauflänge ist dabei keine konstruktive Schwäche, sondern eine bewusste Designentscheidung: Mehr Masse bedeutet weniger empfundener Rückstoß. Zusätzlich übernimmt die integrierte Mündungsbremse einen erheblichen Teil der Rückstoßenergie – ohne sie wäre der Schuss mit dem .500 S&W Magnum kaum kontrollierbar.
Die 4-Zoll-Variante (10,2 cm) ist die kompakteste Ausführung. Sie eignet sich als handlicher Jagdbegleiter für kurze Distanzen und enge Situationen – etwa als Backup-Waffe auf der Drückjagd. Auf Präzision über größere Entfernungen muss man bei dieser Länge Abstriche machen.
Die 8,38-Zoll-Variante (21,3 cm) gilt als der Allrounder unter den S&W-Modellen. Sie verbindet gute Handlichkeit mit ausreichender Lauflänge für präzise Jagdschüsse und verstellbarer Kimme für schnelle Anpassungen im Gelände.
Die 10,5-Zoll-Variante (26,7 cm) ist die Präzisionsplattform der Baureihe. Im Test von PewPew Tactical erzielte sie 1-Zoll-Gruppen auf 50 Yards (ca. 46 m) mit Handlaborierungen – ein bemerkenswerter Wert für einen Revolver dieser Kalibergröße. Diese Ausführung profitiert besonders von einer montierten Optik, da die Picatinny-Schiene das volle Präzisionspotenzial erst ausschöpfbar macht.
Die verstellbare Visierung (Höhe und Seite) ist bei allen Varianten serienmäßig verbaut. Für jagdliche Einsätze auf Distanz lässt sich alternativ ein Rotpunktvisier oder ein Kurzwaffen-Zielfernrohr auf der optionalen Weaver-Schiene montieren.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Smith & Wesson |
| Modell | Model 500 |
| Waffentyp | Revolver |
| System | Double-Action / Single-Action (X-Frame) |
| Kaliber | .500 S&W Magnum |
| Mündungsenergie | über 3.000 Joule |
| Trommelkapazität | 5 Schuss |
| Lauflängen | 10,2 cm (4″) / 21,3 cm (8,38″) / 26,7 cm (10,5″) |
| Gewicht (leer) | ca. 2,0–2,3 kg (je nach Lauflänge) |
| Material | Massiver Edelstahl (Rahmen, Trommel, Lauf) |
| Griffmaterial | Gummi (Hogue) mit Fingerrillen |
| Sicherung | S&W Internal Lock (interner Sicherheitsmechanismus) |
| Visierung | Verstellbar (Höhe/Seite), optionale Picatinny-/Weaver-Schiene |
| Besonderheiten | Integrierte Mündungsbremse, X-Frame-Konstruktion, Optik-ready |
Die Smith & Wesson 500 ist in drei Lauflängen erhältlich: 4 Zoll (ab 2.299 €), 8,38 Zoll (ab 2.449 €) und 10,5 Zoll (ab 2.699 €) – die 8,38-Zoll-Variante ist dabei der beliebteste Jagd-Allrounder. Zwischen der günstigsten und der teuersten Ausführung liegen 400 €, die sich in Lauflänge, Reichweite und Präzision deutlich bemerkbar machen.
Die Smith & Wesson 500 mit 4-Zoll-Lauf ist die kompakteste Version der Baureihe und bei Kotte & Zeller ab 2.299 € erhältlich. Ihre kurze Bauform macht sie zum praktischen Begleiter auf der Jagd, wenn Handlichkeit wichtiger ist als maximale Reichweite. Für Pirschjagd oder als Zweitwaffe im Revier ist diese Variante die richtige Wahl – wobei man bei Distanzen jenseits von 50 Metern erwartungsgemäß Präzisionsnachteile gegenüber den längeren Ausführungen in Kauf nimmt.
Die Smith & Wesson 500 mit 8,38-Zoll-Lauf gilt als die meistverbreitete Variante und trifft die Balance zwischen Handlichkeit und Präzision besser als jede andere Ausführung. Alljagd führt sie ab 2.449 €, Frankonia ab 2.499 €. Verstellbare Visierung und integrierte Mündungsbremse sind serienmäßig an Bord. Wer einen vielseitigen Jagdrevolver sucht, der sowohl auf dem Ansitz als auch bei der Pirsch funktioniert, wird mit dieser Lauflänge am wenigsten falsch machen.
Die Smith & Wesson 500 mit 10,5-Zoll-Lauf ist die Präzisionsvariante für anspruchsvolle Distanzen. Waffen Ferkinghoff bietet sie für 2.699 € an. PewPew Tactical bezeichnete sie als präziseste 500er-Ausführung – mit nachgewiesenen 1-Zoll-Gruppen auf 50 Yards im Test. In Verbindung mit einem montierten Rotpunktvisier oder Zielfernrohr entfaltet diese Variante ihr volles Potenzial auf größeren Distanzen.
Gelegentlich legt Smith & Wesson Gravur-Editionen und besondere Oberflächenvarianten des Model 500 auf, die vor allem für Sammler interessant sind. Diese Modelle erzielen am Markt deutlich höhere Preise als die Standardausführungen und steigern ihren Wert als Sammlerstücke über die Zeit. Die Verfügbarkeit bei deutschen Händlern ist erfahrungsgemäß begrenzt und zeitlich unvorhersehbar.
Mit über 3.000 Joule Mündungsenergie und einer jagdlichen Reichweite von bis zu 200 Yards (ca. 183 m) eignet sich der Smith & Wesson 500 für alle Schalenwildarten in Deutschland – und geht weit darüber hinaus. Die Mündungsenergie liegt weit über den gesetzlichen Mindestanforderungen für Schwarzwild, Rotwild und Damwild. PewPew Tactical fasst es treffend zusammen: Das Model 500 „erlegt zuverlässig einen Elch“ – womit die Eignung für heimisches Schalenwild ohne Abstriche gegeben ist.
Für die Ansitzjagd empfiehlt sich die 8,38-Zoll- oder 10,5-Zoll-Variante mit montiertem Rotpunktvisier. Ein typisches Szenario: Der Jäger sitzt auf einem Hochsitz am Wildacker, die 8,38-Zoll-Ausführung mit Aimpoint Micro H-2 liegt quer über den Knien. Auf 50 bis 80 Meter kommt ein Keiler in den Anschuss – die Kombination aus Präzisionsoptik und der enormen Stoppwirkung des .500 S&W Magnum macht eine Nachsuche in den meisten Fällen überflüssig. Bei der Pirschjagd überzeugt dagegen die kompaktere 4-Zoll-Variante durch ihre handlichere Bauform.
Im sportlichen Bereich ist der Revolver besonders im Metallic-Silhouetten-Schießen zuhause. Die enorme Energie des .500 S&W Magnum wirft selbst schwere Stahlsilhouetten zuverlässig um – bei Distanzen, bei denen andere Kaliber an ihre Grenzen stoßen. Zudem ist die Waffe in verschiedenen Großkaliber-Revolverdisziplinen bei Sportschützenvereinen zugelassen und einsetzbar.
Die Präzision trägt dazu bei: 1-Zoll-Gruppen auf 50 Yards mit der 10,5-Zoll-Variante sind ein Wert, der auch im sportlichen Vergleich überzeugt. Beim Rückstoß scheiden sich zwar die Geister – PewPew Tactical bewertet die Ergonomie mit 2 von 5 Punkten wegen der kopflastigen Balance –, doch GUNS Magazine hält dagegen: Das Model 500 sei „überraschend leichter zu schießen als erwartet.“ Die integrierte Mündungsbremse leistet dabei ganze Arbeit.
Als anerkannt stärkster Serienrevolver der Welt besitzt der Smith & Wesson 500 eine hohe Sammlerrelevanz. Limitierte Gravur-Editionen und besondere Ausführungen steigern den Wert als Sammelstück zusätzlich. Für viele Käufer ist das Model 500 beides: ein vollwertig einsetzbares Jagdwerkzeug und ein Prestigeobjekt, das seinen Platz in jeder hochwertigen Waffensammlung verdient.
Zuverlässigkeit ist die herausragende Stärke des Model 500. PewPew Tactical vergibt dafür die Höchstnote – 5 von 5 Punkten. Nutzer berichten im Langzeiteinsatz von tausenden Schuss ohne einen einzigen Ausfall, einer beschreibt die Waffe als eine, die „durch den nuklearen Winter läuft.“ Der massive Edelstahl-X-Frame zeigt selbst bei hohen Schusszahlen minimalen Verschleiß; regelmäßige Reinigung genügt, um die Waffe dauerhaft in einwandfreiem Zustand zu halten.
Präzision auf diesem Leistungsniveau ist keine Selbstverständlichkeit – der Smith & Wesson 500 liefert sie dennoch. Ebenfalls 5 von 5 Punkten bei PewPew Tactical, gestützt durch die nachgewiesenen 1-Zoll-Gruppen auf 50 Yards mit der 10,5-Zoll-Variante. American Rifleman bestätigt: Das Model 500 sei „sehr gut auf Distanz.“ In Langzeittests und Praxisberichten zeigt der Smith & Wesson 500 eine Zuverlässigkeit von 5 aus 5 Punkten – Nutzer berichten von tausenden Schuss ohne jeden Ausfall.
Extreme Leistung ist naturgemäß der zentrale USP. Über 3.000 Joule Mündungsenergie sind für einen Serienrevolver unerreicht – GUNS Magazine bringt es auf den Punkt: „Leistung, um alles zu erlegen, was auf der Erde wandelt.“ Hinzu kommt ein bemerkenswerter Faktor, den PewPew Tactical mit einem ungewöhnlichen, aber treffenden Wert bezifferte: einem „Fun Value“ von 7 von 5 möglichen Punkten.
Die robuste Konstruktion des X-Frame aus massivem Edelstahl sorgt für eine Langlebigkeit, die in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Praxisnutzer berichten übereinstimmend von minimalem Verschleiß über lange Nutzungszeiträume.
Gewicht und Ergonomie sind die meistgenannten Kritikpunkte. PewPew Tactical bewertet die Ergonomie mit lediglich 2 von 5 Punkten – die Waffe ist kopflastig, und das Leergewicht von 2,0 bis 2,3 kg macht sich vor allem bei längeren Tragezeiten bemerkbar. American Rifleman bestätigt: Das Gewicht behindert die Tragbarkeit. Allerdings ist genau dieses Gewicht Teil der Rückstoßstrategie – mehr Masse dämpft den enormen Impuls des .500 S&W Magnum spürbar.
Rückstoß bleibt trotz integrierter Mündungsbremse erheblich. Videoberichte zeigen deutlich, was ein Schuss aus dieser Waffe bedeutet. Ungeübte Schützen sollten sich langsam an das Kaliber herantasten und zunächst mit reduzierten Laborierungen beginnen.
Munitionskosten sind ein weiterer realistischer Aspekt: .500 S&W Magnum gehört zu den teuersten Revolverpatronen überhaupt. Wer das Model 500 regelmäßig sportlich einsetzen möchte, sollte die laufenden Munitionskosten in die Kalkulation einbeziehen. GUNS Magazine nennt diesen Punkt explizit als Nachteil.
Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt. PewPew Tactical bewertet die Customizability mit 1 von 5 Punkten – Aftermarket-Zubehör für den X-Frame ist dünn gesät. Der serienmäßige Hogue-Gummigriff ist gut, und Ersatzgriffe von S&W und Hogue sind erhältlich. Darüber hinaus bleibt das Angebot überschaubar.
Der S&W 500 bewegt sich mit 2.299 bis 2.699 € im mittleren Preissegment für Hochleistungsrevolver. Günstiger als Pfeiffer M3000 und Freedom Arms Model 83, teurer als der Ruger Super Redhawk Alaskan – so lässt sich seine Marktposition zusammenfassen. Der Smith & Wesson 500 bietet im Preissegment um 2.500 € die höchste Mündungsenergie aller Serienrevolver – Alternativen mit vergleichbarer Leistung kosten mindestens 500 € mehr.
| Modell | Kaliber | Preis (ca.) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Smith & Wesson 500 | .500 S&W Magnum | 2.299–2.699 € | Stärkster Serienrevolver, 3 Lauflängen |
| Pfeiffer M3000 | Großkaliber | ca. 3.200 € | Deutsche Fertigung, Manufaktur-Qualität |
| Freedom Arms Model 83 | .500 Wyoming Express | ca. 4.500 € | Handgefertigt, Single-Action-only |
| Ruger Super Redhawk Alaskan | .480 Ruger | ca. 1.800 € | Kompakter, günstigere .480-Ruger-Munition |
Der Pfeiffer M3000 kommt aus deutscher Fertigung und positioniert sich als Manufaktur-Produkt im Premium-Segment. Mit rund 3.200 € liegt er 500 bis 900 € über dem S&W 500. Die Leistungsklasse ist vergleichbar, die Variantenvielfalt deutlich geringer. Wer Wert auf die Herkunft aus heimischer Produktion legt und Manufaktur-Charakter schätzt, findet hier eine legitime Alternative – zum entsprechenden Aufpreis.
Das Freedom Arms Model 83 im Kaliber .500 Wyoming Express ist ein Einzelstück in der Großkaliber-Revolverwelt: vollständig handgefertigt, Single-Action-only, und mit rund 4.500 € deutlich teurer als jede Serienwaffe in diesem Vergleich. Der Aufpreis von 1.800 bis 2.200 € gegenüber dem S&W 500 ist der Preis für Sammlerqualität und handwerkliche Präzision aus dem Hause Freedom Arms. Für den Jagdeinsatz mit DA-Funktion scheidet er jedoch aus.
Der Ruger Super Redhawk Alaskan im Kaliber .480 Ruger kostet rund 1.800 € und ist damit die günstigste Option in diesem Vergleich. Er überzeugt durch seine kompaktere Bauform und die etwas preisgünstigere .480-Ruger-Munition. Wer auf die schiere Leistung des .500 S&W Magnum verzichten kann und eine handlichere Waffe sucht, spart mit dem Ruger bis zu 900 €.
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Der Smith & Wesson 500 ist die richtige Wahl für Jäger und Sportschützen, die maximale Serienleistung zum fairen Preis suchen und von drei Lauflängenvarianten profitieren möchten. Den Pfeiffer M3000 wählen Sie, wenn Ihnen die deutsche Herkunft und der Manufaktur-Charakter wichtiger sind als die Ersparnis. Das Freedom Arms Model 83 ist für Sammler und Single-Action-Puristen reserviert, die handgefertigte Qualität über alles stellen. Den Ruger Super Redhawk Alaskan empfehlen wir, wenn Budget und Handlichkeit Priorität haben und die etwas geringere Leistung des .480 Ruger für Ihren Verwendungszweck ausreicht.
Der X-Frame des Model 500 hat mit keinem Standardholster etwas gemein. Das Gewicht von über 2 kg und die Abmessungen erfordern speziell gefertigte Revolver-Holster für X-Frame-Modelle. Für die Jagd mit der 4-Zoll- oder 8,38-Zoll-Variante eignen sich Brustholster besonders gut – sie verteilen das Gewicht auf die Schultern und lassen die Hände beim Ansitz frei. Ein stabiler Gürtelholster mit breitem Gurt ist ebenfalls eine praxistaugliche Lösung für kurze Tragezeiten. Die 10,5-Zoll-Variante wird im Jagdbetrieb typischerweise im Waffenkoffer transportiert und direkt am Stand oder Hochsitz griffbereit gelegt.
Serienmäßig liefert Smith & Wesson eine vollständig verstellbare Visierung – Kimme und Korn sind sowohl in der Höhe als auch seitlich justierbar, was für feldmäßige Korrektionen ausreicht. Für den jagdlichen Einsatz auf Distanz empfiehlt sich die Nutzung der optionalen Picatinny- oder Weaver-Schiene. Ein Rotpunktvisier wie der Aimpoint Micro H-2 oder der Leupold DeltaPoint Pro passt gut zur 8,38-Zoll-Variante; auf der 10,5-Zoll-Ausführung lässt sich auch ein kompaktes Kurzwaffen-Zielfernrohr montieren.
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Der Abzug des Model 500 funktioniert sowohl im Double-Action– als auch im Single-Action-Modus. Im DA-Betrieb ist der Abzugsweg lang und das Gewicht mit rund 5.000 g deutlich spürbar – sicher, aber nicht ideal für präzise Jagdschüsse. Für den geplanten Schuss auf der Jagd empfiehlt sich deshalb das manuelle Spannen des Hahns vor dem Schuss: Im SA-Modus ist der Abzug deutlich kürzer und leichter, was die Präzision messbar verbessert. GUNS Magazine beobachtete dabei: Das Model 500 sei „überraschend leichter zu schießen als erwartet“ – ein Urteil, das sich vor allem auf das gut handhabbare SA-Abzugsverhalten bezieht.
Der serienmäßige Hogue-Gummigriff mit Fingerrillen ist eine solide und praxistaugliche Wahl – er dämpft den Rückstoß zusätzlich und sorgt für sicheren Halt auch unter feuchten Bedingungen. Ersatzgriffe von S&W und Hogue sind verfügbar. Wer darüber hinaus nach Aftermarket-Optionen sucht, wird schnell feststellen, dass das Angebot für den X-Frame überschaubar ist – PewPew Tactical bewertet die Anpassbarkeit mit 1 von 5 Punkten. Für die meisten Anwender ist der Seriengriff jedoch mehr als ausreichend.
Der Smith & Wesson 500 ist eine Waffe ohne echtes Pendant im Serienproduktionssegment. Über 3.000 Joule Mündungsenergie, bewährte X-Frame-Konstruktion, drei Lauflängen für unterschiedliche Einsatzszenarien und eine Zuverlässigkeit, die in Langzeittests Höchstnoten erhält – das alles ist zwischen 2.299 € und 2.699 € verfügbar. Für Jäger, Sportschützen und Sammler, die das Maximale aus einem Revolver herausholen möchten, gibt es im Serienbereich keine bessere Wahl.
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