






























Die Savage B22 ist eine Kleinkaliber-Repetierbüchse für Jäger und Sportschützen und kombiniert den bewährten AccuTrigger, ein 10-Schuss-Rotary-Magazin und ein modernes Verschlussdesign zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer eine zuverlässige KK-Büchse im .22-lr-Kaliber sucht, findet im Savage B22 Preisvergleich auf jagdpreisvergleich.de schnell die günstigsten Angebote – denn je nach Variante bewegen sich die Preise zwischen ca. 400 € und 900 €.
Hinter der Büchse steht Savage Arms aus Westfield, Massachusetts – ein Hersteller mit Geschichte seit 1894. Das Unternehmen gehört zu den traditionsreichsten Waffenproduzenten der USA und ist vor allem für innovative Repetiersysteme und den hauseigenen AccuTrigger bekannt. Die B-Serie, zu der die B22 gehört, wurde ab 2017 als vollständige Neukonstruktion eingeführt. Sie löste die bis dahin gängigen Modelle Savage Mark II und die Savage 93-Serie ab und brachte ein überarbeitetes Verschluss- und Abzugskonzept mit.
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Im Kaliber .22 lr richtet sich die Büchse an Jäger, die Raubwild und Niederwild bejagen oder Schädlingsbekämpfung betreiben. Sportschützen nutzen sie auf 50 m und 100 m, und als Trainingswaffe für Großkaliber-Schützen ist sie wegen des günstigen Munitionspreises und der vertrauten Repetierbedienung ebenfalls beliebt. Zwei zentrale Merkmale stechen dabei hervor: der werkzeuglos einstellbare AccuTrigger und das abnehmbare 10-Schuss-Rotary-Magazin. Beide Eigenschaften sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit – und genau das macht die B22 zum viel beachteten Kleinkaliber-Repetierer auf dem deutschen Markt.
Das Herzstück der Büchse ist ihr Repetierkammerverschluss mit einem Öffnungswinkel von 60 Grad. Klassische Repetiersysteme arbeiten oft mit 90-Grad-Winkeln – der flachere Winkel der B22 ermöglicht es, den Verschluss schneller zurück- und vorzuziehen, ohne den Anschlag wesentlich zu verändern. Gerade bei schnellen Folgeschüssen auf Schädlinge oder bei der Raubwildjagd ist das ein spürbarer Vorteil.
Der AccuTrigger ist das zweite zentrale Konstruktionsmerkmal. Savage verbaut hier einen Abzug, den der Schütze werkzeuglos auf ein Gewicht zwischen ca. 1.130 g und 1.590 g einstellen kann. Eine im Abzugsbügel integrierte Sicherheitsblattfeder – die sogenannte AccuRelease-Blade – verhindert ungewollte Auslösungen, solange der Schütze nicht bewusst auf beide Elemente drückt. Das Ergebnis ist ein definierter, sauberer Druckpunkt ohne unerwünschte Nebengeräusche oder Schleichen. Viele Konkurrenzmodelle in ähnlicher Preislage liefern ihre Abzüge mit fester, weniger präziser Einstellung – die B22 hebt sich hier klar ab.
Das abnehmbare Rotary-Magazin fasst 10 Patronen im Kaliber .22 lr. Die Rotary-Bauweise – bei der die Patronen sternförmig um eine Achse angeordnet sind – sorgt für eine schonende, geradlinige Zuführung ohne scharfe Kanten, die die Hülse beschädigen könnten. Magazinwechsel gehen zügig von der Hand, und die kompakte Bauform ragt kaum unter dem Schaft hervor.
Mit einem Gewicht von ca. 2,5 bis 2,8 kg je nach Variante und einer Standardlauflänge von 53,3 cm (21 Zoll) liegt die Büchse in einem praxistauglichen Bereich. Sie ist leicht genug für einen ausgedehnten Reviergang oder eine mehrstündige Pirsch, bringt aber genug Laufmasse mit, um auf 50 und 100 m stabile Schussergebnisse zu liefern. Einige Varianten kommen mit kürzeren Läufen von 45,7 cm (18 Zoll) oder 40,6 cm (16,25 Zoll), was die Gesamtlänge auf je nach Schaftausführung ca. 102 bis 107 cm beeinflusst.
Ab Werk verfügt die B22 über eine Picatinny- bzw. Weaver-Schiene (0 MOA) auf dem Systemgehäuse. Eine offene Visierung sucht man bei den meisten Varianten vergebens – der Hersteller setzt konsequent auf Optik-Montage. Das ist im Sportbereich und für die Ansitzjagd praxisgerecht, da ohnehin nahezu jeder Schütze ein Zielfernrohr montiert, etwa ein Vortex Crossfire II 2-7×32 Rimfire oder ein Leupold FX-I Rimfire 4×28.
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Die Sicherung arbeitet als Zwei-Stellungs-Schiebesicherung am Kolbenhals (Tang Safety) – eine bewährte, gut erreichbare Lösung. Der Lauf ist button-rifled aus Carbon-Stahl gefertigt. Ausgewählte Varianten tragen ein Mündungsgewinde im Format 1/2-28 UNEF, das die Montage eines Schalldämpfers ohne Umrüstarbeiten erlaubt. Die Schaftmaterialien reichen je nach Ausführung von Kunststoff (Synthetic) über Holz (Buche oder Birke) bis zu Holz-Laminat – dazu mehr im Variantenabschnitt.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Savage Arms |
| Modell | B22 |
| Waffentyp | Repetierbüchse (Kleinkaliber) |
| System | Kammerverschluss-Repetierer, 60°-Öffnungswinkel |
| Kaliber | .22 lr (weitere Varianten: .22 WMR, .17 HMR) |
| Magazinkapazität | 10 Patronen (Rotary-Magazin, abnehmbar) |
| Lauflänge | 53,3 cm / 21″ (weitere Optionen: 45,7 cm / 18″, 40,6 cm / 16,25″) |
| Gesamtlänge | ca. 102–107 cm (je nach Variante) |
| Gewicht | ca. 2,5–2,8 kg (ohne Optik, je nach Variante) |
| Schaftmaterial | Holz (Buche/Birke), Kunststoff (Synthetic), Holz-Laminat (je nach Variante) |
| Abzug | AccuTrigger, einstellbar ca. 1.130–1.590 g |
| Sicherung | Zwei-Stellungs-Schiebesicherung (Tang Safety) |
| Visierung | Picatinny-/Weaver-Schiene (0 MOA); einige Varianten mit offener Visierung |
| Besonderheiten | AccuTrigger werkzeuglos einstellbar, Button-Rifled-Lauf, Mündungsgewinde bei ausgewählten Varianten (1/2-28 UNEF) |
Die B22-Reihe umfasst mehrere Ausführungen, die sich in Schaft, Laufprofil und Einsatzschwerpunkt unterscheiden. Die Preisspanne reicht dabei von ca. 400 € bis rund 900 €.
Die Savage B22 F ist die Basisvariante mit schwarzem Kunststoffschaft und 53,3 cm Lauf. Sie ist der günstigste Einstieg in die B22-Reihe und kostet je nach Händler ca. 400 bis 480 €. Alle Kernmerkmale der Serie – AccuTrigger, Rotary-Magazin, Picatinny-Schiene – sind auch hier vollständig vorhanden. Wer den Charme von Holz bevorzugt, greift zur Savage B22 G: Dieser Klassiker kommt mit einem Birken- oder Buchenholzschaft und liegt preislich bei ca. 450 bis 530 €.
Die Savage B22 FV baut auf der F-Variante auf, trägt aber einen schweren Bull-Barrel (Varmint-Lauf), der die Lauferwärmung bei längeren Schusseinsätzen besser kontrolliert und die Präzision verbessert. Sie kostet ca. 450 bis 520 €. Besonders gefragt – gerade auf dem deutschen Markt – ist die Savage B22 FV-SR: Diese „Suppressor Ready“-Variante kombiniert den schweren Lauf mit einem ab Werk eingeschnittenen Mündungsgewinde (1/2-28 UNEF) und einem verkürzten Lauf von 40,6 cm. Wer mit Schalldämpfer jagt oder schießt, muss hier nichts nachrüsten. Ihr Preis liegt bei ca. 470 bis 560 €.
Das Topmodell der Baureihe ist die Savage B22 Precision. Statt eines konventionellen Schafts setzt sie auf ein MDT-Aluminium-Chassis mit AR-15-Pistolengriff, verstellbarer Schaftkappe und M-Lok-Handguard. Für ambitionierte Sportschützen und Präzisionsschießen auf 100 m ist das die konsequenteste Ausführung – und mit ca. 750 bis 900 € entsprechend das teuerste Modell der Reihe.
Die Savage B22 Timber und die Savage B22 Timber Thumbhole kommen mit optisch ansprechenden Laminatschäften, teils mit Daumenloch-Ausschnitt (Thumbhole) für einen ergonomisch definierten Griff. Ihr Preis bewegt sich zwischen ca. 500 und 650 €. Linkshänder finden in einzelnen Varianten – etwa der B22 F Left Hand – eine angepasste Ausführung mit gespiegeltem Verschluss.
Wer mehr Kaliber benötigt, findet Entsprechungen in der erweiterten Baureihe: Die Savage B22 Magnum ist baugleich aufgebaut, aber für das kräftigere .22 WMR ausgelegt. Für das Kaliber .17 HMR bietet Savage das Schwestermodell Savage B17 an, das dieselbe Grundkonstruktion verwendet.
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Auf der Jagd bewegt sich die KK-Büchse klar in einem definierten Einsatzfeld. Im Kaliber .22 lr ist sie primär für Raubwild auf kürzere Distanzen, Niederwild, Schädlingsbekämpfung – etwa auf Krähen, Ratten und Kaninchen – sowie für den Fangschuss nach der Falle geeignet. Die Savage B22 FV-SR ist dabei besonders praxistauglich: Mit dem ab Werk montierbaren Schalldämpfer lässt sich der Schuss deutlich leiser gestalten, was auf dem Luderplatz, bei der Kirrung oder in bewohnungsnahen Revieren ein echtes Argument ist. Passende Schalldämpfer für .22 lr, etwa von Hausken oder SAI, lassen sich dank des 1/2-28-UNEF-Gewindes direkt anschrauben.
Mit dem stärkeren Kaliber .22 WMR – verfügbar über die Savage B22 Magnum – erweitert sich der sinnvolle Einsatzbereich auf Fuchs und ähnliches Raubwild auf etwas größere Distanzen. Das geringe Gewicht von 2,5 bis 2,8 kg macht die Büchse führig für Pirsch und Reviergang, ohne schnell zu ermüden. Für die Drückjagd auf Schalenwild ist das Kleinkaliber in Deutschland nicht zugelassen – das ist die klare jagdrechtliche Grenze.
Im Sportbereich zeigt die Büchse ihre zweite Stärke. Auf 50 m und 100 m lässt sich mit gut abgestimmter Munition – etwa SK Standard Plus .22 lr, CCI Standard Velocity .22 lr oder RWS Target Rifle .22 lr – solide Präzisionsarbeit leisten. Die FV-Variante mit ihrem schweren Lauf schlägt dabei etwas engere Gruppen als die leichteren Standardmodelle. Die Savage B22 Precision mit MDT-Chassis und verstellbarer Schaftkappe richtet sich an Schützen, die NRL22-ähnliche Präzisionsdisziplinen betreiben oder Wettkampf-Ernsthaftigkeit mitbringen.
Als Trainingswaffe für Großkaliber-Schützen ist das Modell aus zwei Gründen beliebt: Die Bedienung gleicht dem gewohnten Repetierer-Handling, und die Munitionskosten sind im Vergleich zu Zentrumfeuer-Kalibern minimal. Zudem ist der Rückstoß von .22 lr praktisch nicht wahrnehmbar – ein deutlicher Vorteil für empfindliche Schützen, Einsteiger und alle, die lange Trainingseinheiten ohne Ermüdungserscheinungen durchhalten wollen. Wer auf hochwertige Präzisionsmunition setzt, etwa Eley Tenex .22 lr, kann das Potential der Büchse weiter ausschöpfen.
Die Büchse hat sich in der Schützen-Community als solides Modell etabliert. Wer sie kauft, weiß in der Regel genau, was er bekommt – und was nicht. Die folgende Einschätzung fasst die wesentlichen Stärken und Schwächen zusammen.
Vorteile auf einen Blick:
Nachteile ehrlich benannt:
Wer eine .22-lr-Repetierbüchse kaufen will, findet ein gut besetztes Marktfeld vor. Die direkten Konkurrenten unterscheiden sich in Preis, Abzugsqualität, Magazinkapazität und Herkunft – und jedes Modell hat seinen eigenen Schwerpunkt.
CZ 457 (Česká zbrojovka): Das ist der stärkste direkte Konkurrent. Die tschechische Büchse gilt in vielen Schützenkreisen als Präzisionsreferenz im KK-Segment, ist ebenfalls in .22 lr, .22 WMR und .17 HMR erhältlich und bietet eine ähnlich breite Variantenpalette. Ihr Preis liegt bei ca. 450 bis 900 €, je nach Ausführung – also auf Augenhöhe mit der B22. Der wesentliche Unterschied: Der CZ 457 wird oft ein minimal engerer Streukreis bei gleicher Munition zugeschrieben, während die B22 mit dem AccuTrigger und dem 10-Schuss-Magazin punktet, das beim CZ nur 5 Schuss fasst. Wer maximale Präzision zum moderaten Preis sucht, sollte beide Modelle direkt nebeneinander prüfen – der CZ 457 Varmint ist dabei die direkte Entsprechung zur B22 FV.
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Tikka T1x MTR: Der finnische Kleinkaliber-Repetierer von Tikka/Sako verbindet hohe Verarbeitungsqualität mit der Kompatibilität zu vielen T3x-Zubehörteilen. Sein Preis liegt bei ca. 450 bis 600 €. Er ist eine gute Wahl für Schützen, die bereits im Tikka-Ökosystem unterwegs sind.
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Bergara BMR (Bergara Micro Rimfire): Der spanische Hersteller Bergara hat mit dem BMR einen vergleichsweise neuen Kandidaten im Feld, der für seine Laufqualität gelobt wird. Mit ca. 500 bis 700 € liegt er etwas über dem Einstiegspreis der B22.
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Anschütz 1416 D HB und Anschütz 1710 D HB: Deutsche Premiumqualität hat ihren Preis – ab ca. 900 bis 1.500 € aufwärts. Die Anschütz-Modelle sind in Verarbeitung und Rohpräzision unbestritten Klassenbeste, aber nicht mit der B22 direkt zu vergleichen. Sie richten sich an Schützen, die keine Kompromisse eingehen wollen und bereit sind, das Dreifache zu investieren.
Ruger 10/22: Keine direkte Konkurrenz im Sinne der Waffenkategorie – der Ruger 10/22 ist ein Halbautomat, kein Repetierer. Wer jedoch nicht auf das Kammersystem angewiesen ist, findet dort ein enormes Aftermarket-Ökosystem für Umbau und Zubehör. Sein Preis liegt bei ca. 400 bis 600 €.
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Die Wahl hängt vom konkreten Einsatzzweck ab. Wer preisgünstig einsteigen und dabei nicht auf einstellbaren Abzug und 10 Schuss verzichten will, ist mit der Savage B22 F gut bedient. Wer Wert auf nachgewiesene Rohpräzision legt und bereit ist, beim Magazin auf 5 Schuss zu gehen, sollte den CZ 457 ernsthaft prüfen. Der Präzisions-Wettkampfsport auf NRL22-Niveau spricht für die Savage B22 Precision oder – mit deutlich höherem Budget – für ein Anschütz-Modell. Für den Schalldämpfer-Einsatz auf der Jagd ist die Savage B22 FV-SR die unkomplizierteste Lösung im Segment. Und wer einen Halbautomaten bevorzugt, findet im Ruger 10/22 eine eigene Kategorie.
| Modell | Preis (ca.) | Abzug | Magazin | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Savage B22 | 400–900 € | AccuTrigger, einstellbar | 10 Schuss Rotary | Preis-Leistung, Variantenbreite |
| CZ 457 | 450–900 € | Einstellbar | 5 Schuss | Präzision, Verarbeitung |
| Tikka T1x MTR | 450–600 € | Einstellbar | 10 Schuss | T3x-Kompatibilität |
| Bergara BMR | 500–700 € | Einstellbar | 5 oder 10 Schuss | Laufqualität |
| Anschütz 1416 D HB | ab 900 € | Match-Abzug | 5 Schuss | Deutsche Premiumqualität |
| Ruger 10/22 | 400–600 € | Fest | 10 Schuss | Aftermarket, Halbautomat |
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