



Wer den Ruger Super Redhawk kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de aktuelle Preise ab ca. 1.980 € für gebrauchte Exemplare. Der großkalibrige SA/DA-Revolver aus dem Hause Sturm, Ruger & Co., Inc. zählt seit seiner Markteinführung im Jahr 1987 zu den robustesten Kurzwaffen für die Revolverjagd – erhältlich in Kalibern wie .44 Rem. Mag. und .454 Casull. Feuerlinie.at fasst die Eignung treffend zusammen: „Prädestiniert für die Kurzwaffenjagd.“
Ruger gehört zu den größten US-amerikanischen Waffenherstellern und genießt weltweit den Ruf, besonders strapazierfähige Revolvermodelle zu fairen Preisen zu fertigen. Der Super Redhawk entstand als konsequente Weiterentwicklung des Ruger Redhawk und sollte die Belastungsgrenzen seines Vorgängers für hochdruckstarke Magnum-Patronen deutlich übertreffen.
Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal gegenüber fast allen Konkurrenzrevolvern ist die serienmäßig integrierte Ruger-Aufkippmontage am verlängerten Rahmen. Optiken sitzen damit direkt auf dem Rahmen – stabiler und wiederholgenauer als laufmontierte Lösungen. Hinzu kommt eine 6-Schuss-Trommel in .454 Casull, die am Markt einzigartig ist, da die meisten Wettbewerber in diesem Kaliber nur fünf Patronen bieten. Die Belastbarkeit des Rahmens belegen 300 Prüfladungen mit 50 % Überdruck – 50 pro Kammer – ohne sichtbaren Verschleiß.
Einsatzbereiche umfassen die Kurzwaffenjagd auf Schalenwild, den Fangschuss bei der Nachsuche sowie jagdliches Sportschießen in Disziplinen wie Metallic Silhouette. Im Preisvergleich positioniert sich das Modell im mittleren bis gehobenen Segment, bleibt aber mit Abstand das leistungsfähigste Angebot in seiner Klasse für Super-Magnum-Kaliber.
Der Ruger Super Redhawk baut auf einem verlängerten Edelstahlrahmen auf, der speziell für die hohen Gasdrücke von Super-Magnum-Patronen ausgelegt ist. Das SA/DA-System erlaubt zwei Betriebsarten: Im Single-Action-Modus wird der Hahn manuell vorgespannt, was einen kurzen und leichten Abzugsweg für präzise Schüsse auf Distanz ergibt. Im Double-Action-Modus reicht ein vollständiges Durchziehen des Abzugs aus – ideal für schnelle Schussabgaben auf kurze Distanz.
Das Modell ist in fünf Lauflängen erhältlich: 64 mm (2,5″), 76 mm (3″), 152 mm (6″), 190 mm (7,5″) und 241 mm (9,5″). Das Leergewicht variiert je nach Variante zwischen 1,14 kg und 1,50 kg – beispielsweise wiegt die 2,5″-Ausführung in .44 Rem. Mag. rund 1,247 kg, während die 7,5″-Variante in .454 Casull auf ca. 1,503 kg kommt. Verfügbare Kaliber sind .44 Rem. Mag., .454 Casull und .480 Ruger; .454-Casull-Ausführungen verschießen zusätzlich .45 Colt. Die 6-Schuss-Trommel ist in allen Varianten identisch und hebt den Super Redhawk gegenüber der Konkurrenz in .454 Casull klar ab.
Der verlängerte Rahmen trägt serienmäßig die Ruger Scope Rings als Aufkippmontage – Optiken sitzen damit rahmenfast und behalten ihre Einschussposition auch nach wiederholtem Ab- und Aufmontieren. Standardvarianten verfügen zusätzlich über eine verstellbare Kimme und ein verstellbares Korn für Windage und Elevation. Die Transfer-Bar-Sicherung, eine Schlagbolzensperre, verhindert das Auslösen des Schusses, solange der Abzug nicht vollständig durchgezogen wird – ein wichtiges Sicherheitsmerkmal für den Jagdbetrieb.
Der Hogue Tamer Monogrip aus Gummi mit Holzeinsatz ist serienmäßig montiert und absorbiert einen erheblichen Teil der Rückstoßenergie, die bei Magnum-Kalibern spürbar ist. Der eingeschraubte Lauf wurde im Cold-Hammer-Forged-Verfahren (Kaltschmiede-Verfahren) hergestellt, was eine gleichmäßige Drallsteigung und hohe Standzeiten sicherstellt. Die Oberfläche in Satin Stainless Steel ist korrosionsbeständig und pflegeleicht für den täglichen Outdoor-Einsatz bei Nässe und Schmutz.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Sturm, Ruger & Co., Inc. |
| Waffentyp | Revolver (Double Action / Single Action) |
| Kaliber | .44 Rem. Mag., .454 Casull, .480 Ruger, .45 Colt (in .454-Kammer) |
| Trommelkapazität | 6 Schuss |
| Lauflänge | 64 mm (2,5″) / 76 mm (3″) / 152 mm (6″) / 190 mm (7,5″) / 241 mm (9,5″) |
| Gewicht (leer) | 1,14–1,50 kg (je nach Variante) |
| Griffmaterial | Hogue Tamer Monogrip (Gummi mit Holzeinsatz) |
| Sicherung | Transfer-Bar-Sicherung (Schlagbolzensperre) |
| Visierung | Verstellbare Kimme und Korn (Standard); fixe Visierung (Alaskan) |
| Oberfläche | Satin Stainless Steel |
| Besonderheiten | Serienmäßige Ruger Scope Rings am verlängerten Rahmen, Cold-Hammer-Forged-Lauf |
Die Modellfamilie gliedert sich klar in zwei Hauptlinien, die sich nach Lauflänge, Zielgruppe und Einsatzszenario unterscheiden.
Die klassischen Ausführungen sind in .44 Rem. Mag. und .454 Casull mit Lauflängen von 152 mm (6″), 190 mm (7,5″) und 241 mm (9,5″) erhältlich. Sie verfügen über die serienmäßige Optikmontage am verlängerten Rahmen, eine verstellbare Kimme und den Hogue-Gummigriff. Zielgruppe sind Jäger, die den Revolver bei der Revolverjagd auf mittlere Distanzen einsetzen, sowie Sportschützen in Silhouette-Disziplinen. Der Ruger Super Redhawk .44 Rem. Mag. 9,5″ ist mit 241 mm Lauflänge die längste Standardausführung und bietet die höchste Mündungsgeschwindigkeit innerhalb der Baureihe. Der Ruger Super Redhawk .454 Casull 7,5″ ist die in Deutschland am häufigsten gelistete Ausführung im gehobenen Magnumkaliber.
Der Ruger Super Redhawk Alaskan mit 2,5″ (64 mm) oder 3″ (76 mm) Lauf ist die kompakteste Ausführung der Familie und wiegt je nach Kaliber nur ca. 1,14–1,25 kg. Er ist die meistgesuchte Kurzwaffen-Variante der Baureihe. Verfügbare Kaliber sind .44 Rem. Mag., .454 Casull und .480 Ruger – wobei das Kaliber .480 Ruger ausschließlich in dieser Alaskan-Ausführung angeboten wird. Anders als die Standardvarianten verfügt der Alaskan über eine fixe Visierung ohne Optikmontage, was die schnelle Zielerfassung auf kurze Distanz begünstigt. Als Fangschuss-Revolver bei der Nachsuche ist er ideal: kompakt genug für einen Gürtelholster, stark genug für jeden Schuss auf Schalenwild. Preislich liegt der Alaskan tendenziell rund 200 € unter den langen Standardausführungen.
Darüber hinaus existieren limitierte Varianten in 10 mm Auto (6″ Lauf), .22 Hornet und .41 Magnum, teilweise mit Moon Clips. Diese Ausführungen sind in Deutschland extrem selten und nur über Spezialimporteure erhältlich. Für den Sammler oder den Schützen mit besonderem Kaliberinteresse haben sie durchaus Relevanz – für den typischen Jagdbetrieb sind die Standardvarianten und der Alaskan die praxisnäheren Entscheidungen.
Der Ruger Super Redhawk ist in Deutschland für die Revolverjagd zugelassen, sofern das Kaliber den jagdrechtlichen Mindestanforderungen entspricht und eine entsprechende Eintragung in der Waffenbesitzkarte vorliegt. Feuerlinie.at beschreibt ihn als „prädestiniert für die Kutzwaffenjagd“ – eine Einschätzung, die sich mit den Kalibern .44 Rem. Mag. und .454 Casull unmittelbar nachvollziehen lässt. In .44 Rem. Mag. ist der Revolver geeignet für Rehwild, Schwarzwild bis Überläuferstärke und den Fangschuss auf alles Schalenwild. Die stärkeren Kaliber .454 Casull und .480 Ruger ermöglichen den sicheren Fangschuss auch auf starkes Rotwild und kräftiges Schwarzwild. Bitte prüfen Sie die geltenden Anforderungen Ihres Bundeslandes, da die Mindestkalibervorschriften für die Kurzwaffenjagd landesrechtlich variieren können.
Für den Fangschuss bei der Nachsuche empfiehlt sich insbesondere der Ruger Super Redhawk Alaskan: Er passt in einen Gürtelholster, ist griffbereit am Körper fixiert und liefert trotz kurzer Läufe ausreichend Energie für den sicheren Abschluss. Die Standardvarianten mit langen Läufen werden im Jagdbetrieb bevorzugt in Brustholstern oder Schulterholstern getragen, die die Waffe ergonomisch und griffbereit am Oberkörper sichern.
Henke-Online bestätigt eine „erstaunliche Präzision auf 50 m“ – mit montiertem Rotpunktvisier oder einem kurzen Pistolenzielfernrohr wie dem Leupold FX-II Handgun Scope sind jagdliche Distanzen bis etwa 75–100 m realistisch erreichbar. Die serienmäßige Optikmontage am Rahmen macht den Revolver dabei von Haus aus optikbereit, ohne zusätzliche Umbaukosten.
Für Sportschützen bieten vor allem die langen Varianten mit 7,5″ und 9,5″ Lauf die besten Voraussetzungen für Metallic-Silhouette-Disziplinen, bei denen Metallziele auf verschiedene Entfernungen beschossen werden. Auch im jagdlichen Sportschießen nach BDS- oder BSSB-Regelwerk ist der Großkaliber-Revolver in diversen Kurzwaffendisziplinen einsatzfähig. .44 Rem. Mag. Jagdmunition und .454 Casull Munition stehen von namhaften Herstellern in jagdlich optimierten Geschossausführungen zur Verfügung.
Extreme Belastbarkeit ist der herausragende Vorteil dieser Waffe. Im Belastungstest überstand der Revolver 300 Prüfladungen mit 50 % Überdruck – 50 Schuss pro Kammer – ohne sichtbaren Verschleiß. Kein anderer Revolver in dieser Preisklasse kann eine vergleichbar dokumentierte Robustheit vorweisen.
Dazu kommt die 6-Schuss-Trommel in .454 Casull, die am Markt einzigartig ist. Praktisch alle vergleichbaren Revolver in diesem Kaliber bieten lediglich fünf Schuss – ein Unterschied, der im Jagdbetrieb spürbar sein kann.
Die serienmäßige Optikmontage am verlängerten Rahmen ist ein weiterer echter Mehrwert. Sie sitzt stabiler als laufmontierte Lösungen, hält ihre Einschussposition dauerhaft und spart zusätzliche Montagekosten. Henke-Online bestätigt die „erstaunliche Präzision auf 50 m“ – mit Optik sind größere Distanzen ohne Weiteres möglich.
Zudem überzeugt das Satin-Stainless-Finish im Outdooreinsatz: Der Edelstahlrahmen trotzt Nässe, Schmutz und wechselnden Temperaturen ohne Korrosionsrisiko. Gebrauchte Exemplare werden auf dem Markt als „sehr wenig geschossen, sehr guter Zustand“ beschrieben – ein Zeichen für die Langlebigkeit und Wertbeständigkeit dieser Revolver.
Das hohe Gewicht von bis zu 1,50 kg in der 7,5″-Ausführung in .454 Casull ist beim ganztägigen Tragen deutlich spürbar. Allerdings hat dieses Gewicht eine physikalische Logik: Die Masse des Rahmens mildert den Rückstoß erheblich – wer leichter tragen will, zahlt mit mehr Rückstoßempfindung.
Der kräftige Rückstoß in .454 Casull und .480 Ruger bleibt trotz des Hogue Tamer Monogrips für ungeübte Schützen eine Herausforderung. Regelmäßiges Training mit diesen Kalibern ist Pflicht, bevor man sie im Jagdeinsatz nutzt.
Die eingeschränkte Verfügbarkeit in Deutschland ist ein praktischer Nachteil: Viele Händler führen den Revolver nur auf Bestellung oder mit begrenztem Lagerbestand. Preise sind häufig nur auf Anfrage erhältlich, und der Gebrauchtmarkt ist überschaubar. Wer auf der Suche nach einem sofort verfügbaren Exemplar ist, sollte den Preisvergleich regelmäßig prüfen.
Auf dem Markt für Großkaliber-Revolver gibt es drei relevante Alternativen, die sich klar vom Ruger Super Redhawk unterscheiden.
Der Taurus Raging Hunter ist mit rund 1.000 € etwa halb so teuer wie der Ruger. Er verfügt über eine Picatinny-Schiene statt der Ruger-Aufkippmontage und ist in .44 Rem. Mag. erhältlich. Zudem kommt er ab Werk mit einem Kompensator, der den Rückstoß reduziert. Der entscheidende Unterschied: Der Taurus ist nicht für Super-Magnum-Kaliber wie .454 Casull ausgelegt und verfügt über Kunststoffanteile im Rahmen, die unter Extremdruck weniger Reserven bieten. Für Jäger, die ausschließlich .44 Rem. Mag. verwenden und ein günstiges Einstiegsmodell suchen, ist er eine ehrliche Alternative.
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Das Smith & Wesson Model 29 ist der klassische .44-Magnum-Revolver mit Legendenstatus. Es bietet eine hochwertige Abzugscharakteristik und einen hohen Sammlerwert, verfügt jedoch über keine serienmäßige Optikmontage und ist weder für .454 Casull noch für .480 Ruger ausgelegt. Mit rund 1.500 € liegt es deutlich unter dem Ruger-Preisniveau, bietet aber auch erheblich weniger Kalibervielfalt und Belastungsreserven.
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Das Freedom Arms Model 83 ist ein handgefertigter Single-Action-Revolver aus Wyoming und gilt als einer der präzisesten Serienrevolver weltweit. Mit rund 2.500 € kostet er 500 bis 1.000 € mehr als der Ruger – und bietet nur eine 5-Schuss-Trommel. Wer höchste Verarbeitungsqualität und maximale Präzision im Single-Action-Betrieb priorisiert, findet hier sein Modell. Für Jäger, die Double-Action-Fähigkeit und eine 6-Schuss-Kapazität in .454 Casull benötigen, scheidet das Freedom Arms Model 83 aus.
Mit einem Einstiegspreis ab ca. 1.980 € liegt der Ruger Super Redhawk preislich im Mittelfeld – günstiger als das Freedom Arms Model 83 und teurer als Taurus Raging Hunter oder das Smith & Wesson Model 29. Wer einen Revolver für .454 Casull mit 6-Schuss-Kapazität, serienmäßiger Optikmontage und nachgewiesener Extrembelastbarkeit sucht, findet am Markt keine direkte Alternative zum Ruger Super Redhawk.
| Anforderung | Empfehlung | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis in .44 Rem. Mag. | Taurus Raging Hunter | ca. 1.000 € |
| Klassiker mit Sammlerwert in .44 Rem. Mag. | Smith & Wesson Model 29 | ca. 1.500 € |
| Robustester Revolver für .454 Casull mit 6 Schuss | Ruger Super Redhawk | ab ca. 1.980 € |
| Höchste Präzision, Single Action | Freedom Arms Model 83 | ca. 2.500 € |
Der Ruger Super Redhawk vereint drei Eigenschaften, die kein anderer Serienrevolver in dieser Kombination bietet: eine 6-Schuss-Trommel in .454 Casull, eine serienmäßige Optikmontage direkt am Rahmen und eine durch Prüfung belegte Extrembelastbarkeit. Ob als Revolver für die Kurzwaffenjagd auf Schalenwild, als Fangschuss-Waffe in der kompakten Alaskan-Variante oder als Sportgerät für Silhouette-Disziplinen – der Super Redhawk deckt ein breites Einsatzspektrum zuverlässig ab.
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