
Wer eine Remington 700 kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de aktuelle Preise von 1.295 € bis 2.199 € – je nach Variante und Händler. Seit ihrer Einführung im Jahr 1962 zählt die Remington 700 zu den meistproduzierten Repetierbüchsen der Welt. Mit einem Leergewicht von 4,08 kg und einer Variantenvielfalt, die vom kompakten Jagdgewehr bis zur Präzisionsbüchse für die Langdistanz reicht, spricht sie Jäger, Sportschützen und anspruchsvolle Käufer gleichermaßen an.
Hinter dem Modell steht Remington Arms – gegründet 1816 in den USA und damit einer der ältesten Waffenhersteller der Welt. Seit 2020 produziert RemArms LLC die Büchse unter neuem Eigentümer, ohne dabei die technische DNA des Originals anzutasten. Über 60 Jahre Marktpräsenz haben die Remington 700 zu einer bewährten Plattform gemacht, die auch als Grundlage für Scharfschützengewehre der US-Streitkräfte (M24 SWS, M40) diente – ein Reputationsmerkmal, das ihre konstruktive Robustheit unterstreicht.
Die wichtigsten Stärken auf einen Blick: Die 3-Rings-of-Steel-Action sorgt für dreifache Verriegelung und hohe Festigkeit. Das 5-R-Rifling – verfügbar in Varianten wie der Remington 700 SS 5-R – reduziert die Geschossverformung durch fünf Züge mit abgerundeten Feldübergängen und verbessert so die Präzision. Der einstellbare X-Mark Pro Abzug lässt sich auf rund 900 g anpassen. Wer zwischen Remington 700 Preis, Varianten und Konkurrenzmodellen wie der Savage 110 oder der Tikka T3x vergleicht, findet hier alle relevanten Informationen für eine fundierte Entscheidung.
Der Bolt-Action-Mechanismus der Remington 700 arbeitet mit einem Dreiflügel-Verschluss, der einen besonders kurzen Verschlussweg ermöglicht. Das bedeutet in der Praxis: schnelleres Repetieren nach dem Schuss – ein Vorteil, der in der Ansitzjagd ebenso relevant ist wie beim Präzisionsschießen. Der kurze Weg des Verschlusses reduziert zudem die Bewegung, die der Schütze zwischen zwei Schüssen ausführen muss, was die Zielkontrolle erleichtert.
Die Remington 700 ist in einer breiten Kaliberpalette erhältlich. Das .308 Winchester eignet sich für Mittelwild und Sportschießen auf mittlere Distanzen. Das .30-06 Springfield gilt als universelles Jagdkaliber, das von Rehwild bis Rotwild vielseitig einsetzbar ist. Für Langstrecken und starkes Wild stehen .300 Winchester Magnum und 7mm Remington Magnum zur Wahl. Das .338 Lapua Magnum deckt schließlich den Bedarf an extremen Schussdistanzen ab.
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Die 3-Rings-of-Steel-Action verbindet Verschlusshülse, Verschlusskopf und Patronenlager zu drei konzentrischen Ringen. Diese Konstruktion verteilt den Gasdruck bei der Zündung gleichmäßig und erhöht die Sicherheit – besonders bei leistungsstarken Kalibern wie dem .338 Lapua Magnum. Das 5-R-Rifling mit abgerundeten Feldübergängen schont das Geschoss beim Durchlauf durch den Lauf und verringert so den Drall-Einfluss auf die Flugbahn.
Der X-Mark Pro Abzug ist ab Werk auf rund 900 g eingestellt und lässt sich individuell anpassen – ein Vorteil für Schützen, die einen definierten Druckpunkt bevorzugen. Das Laufgewinde 5/8×24 ermöglicht die direkte Montage handelsüblicher Schalldämpfer ohne Adapter. Die Remington 700 wird standardmäßig ohne offene Visierung ausgeliefert und ist für die Zielfernrohrmontage vorbereitet – Schienen und Montagen lassen sich direkt auf den Empfänger aufsetzen.
Die VTR-Variante mit Dreikantlauf erreicht in .308 Win. eine Mündungsgeschwindigkeit von 823 m/s und eine Mündungsenergie von 3.690 J. Der Lauf stabilisiert Geschosse im Bereich von 130 bis 168 Grain zuverlässig. Die Lauflängen variieren je nach Variante zwischen 51 cm, 56 cm und 63 cm, das Leergewicht beträgt einheitlich 4,08 kg, die Gesamtlänge 1.050 mm.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Remington Arms (RemArms LLC) |
| Modell | Remington 700 |
| Waffentyp | Repetierbüchse |
| System | Bolt-Action mit Dreiflügel-Verschluss |
| Kaliber | .308 Win., 7mm Rem. Mag., .30-06 Springfield, .300 Win. Mag., .338 Lapua Magnum u. a. |
| Magazinkapazität | 4 Patronen |
| Lauflänge | 51 cm, 56 cm (22″), 63 cm (je nach Variante) |
| Gesamtlänge | 1.050 mm |
| Gewicht | 4,08 kg (ohne Optik) |
| Schaftmaterial | Polymer (SPS Tactical), Edelstahl/Polymer (SS 5-R), Walnuss (CDL) – je nach Variante |
| Abzug | X-Mark Pro, einstellbar, ca. 900 g |
| Sicherung | Zwei-Positions-Schiebersicherung |
| Visierung | Ohne offene Visierung, für Optik-Montage vorbereitet |
| Besonderheiten | 3-Rings-of-Steel-Action, 5-R-Rifling (in Varianten), Laufgewinde 5/8×24, abnehmbares Magazin (in Varianten) |
Die Modellreihe umfasst sechs klar unterschiedliche Ausführungen, die jeweils auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sind. Die Preisspanne von 904 € zwischen günstigster und teuerster Variante (1.295 € bis 2.199 €) spiegelt echte konstruktive Unterschiede wider – kein bloßes Marketing.
Die Remington 700 SPS Tactical ist die meistverkaufte Variante der Baureihe und richtet sich an Sportschützen sowie Präzisionsschützen mit klarer Budget-Orientierung. Sie ist in .308 Winchester mit einem 51 cm langen Lauf und Polymerschaft erhältlich. Der Einstiegspreis von 1.295 € macht sie zur günstigsten Möglichkeit, die volle Remington-700-Qualität zu erwerben – inklusive 3-Rings-of-Steel-Action und X-Mark Pro Abzug.
Am anderen Ende der Preisskala steht die Remington 700 SS 5-R für 2.199 €. Sie kombiniert einen Edelstahllauf mit 5-R-Rifling und einer Lauflänge von 56 cm. Das 5-R-Rifling mit abgerundeten Feldübergängen minimiert die Geschossverformung und gilt als präzisionsfördernd. Diese Variante ist die erste Wahl für anspruchsvolle Sportschützen und Jäger, die auf große Distanzen höchste Treffgenauigkeit brauchen.
Die Remington 700 VTR setzt auf einen Dreikantlauf, der Wärme schneller ableitet als ein Rundlauf – relevant für alle, die häufige Schussfolgen schießen. Die klassische Remington 700 CDL kommt mit Walnussschaft und spricht den traditionell orientierten Jäger an. Für die Jagd auf weite Distanzen bietet die Remington 700 Sendero einen schweren Präzisionslauf. Die Remington 700 Varmint wiederum ist für die Schädlingsjagd auf mittlere und weite Entfernungen optimiert, ebenfalls mit schwerem Lauf. Wer sich zwischen den Varianten unsicher ist: Die SPS Tactical überzeugt durch den besten Preis, die SS 5-R durch nachgewiesene Höchstpräzision.
Auf dem Hochsitz oder bei der Pirsch ist die Remington 700 eine bewährte Wahl. Mit 4,08 kg Leergewicht liegt sie im Mittelfeld – schwer genug, um den Rückstoß zu dämpfen, leicht genug für mehrstündige Ansitze. Die kompakte SPS Tactical mit ihrem 51 cm Lauf erleichtert dabei den Transport durch dichtes Gelände.
Die Kaliber-Wildart-Zuordnung ist eindeutig: .308 Winchester und .30-06 Springfield bewähren sich auf Rehwild, Schwarzwild und Rotwild. Die 7mm Remington Magnum und das .300 Winchester Magnum eignen sich für starkes Wild auf größere Distanzen. Das .338 Lapua Magnum deckt Großwild auf extreme Entfernungen ab.
Das Laufgewinde 5/8×24 ermöglicht die Montage aller gängigen Jagdschalldämpfer direkt ab Werk – ohne Adapter, ohne Umbau. Angesichts der wachsenden Verbreitung von Schalldämpfern in der deutschen Jagdpraxis ist das ein konkreter Alltagsvorteil. Für die Drückjagd ist die Remington 700 dagegen nur bedingt geeignet: Der Bolt-Action-Mechanismus erfordert nach jedem Schuss eine manuelle Repetierung, was in Situationen mit schnellen Schussfolgen gegenüber Selbstladern oder Geradezugrepetierern im Nachteil ist.
Im Präzisionssport entfaltet die Remington 700 ihr volles Potenzial. Schießentfernungen bis 1.000 m sind mit der richtigen Variante und passendem Zielfernrohr realisierbar. Prague Ranger beschreibt den Repetierverschluss als Garant für „Genauigkeit und Zuverlässigkeit“ – eine Einschätzung, die All4Shooters für die VTR-Variante mit der Bewertung „sehr gut“ für Präzision bestätigt.
Die VTR liefert in .308 Win. eine Mündungsgeschwindigkeit von 823 m/s und eine Mündungsenergie von 3.690 J – Werte, die im Langstreckenschießen relevant sind. Geschosse im Gewichtsbereich von 130 bis 168 Grain werden zuverlässig stabilisiert. Die Remington 700 Sendero und die Remington 700 Varmint sind die spezialisiertesten Sportmodelle der Baureihe, ausgelegt auf Benchrest-Schießen und präzise Varmint-Schießdisziplinen. Wer Long-Range-Schießen betreibt, sollte zusätzlich ein hochwertiges Zielfernrohr und ein Zweibein (Bipod) in die Kalkulation einbeziehen.
Hohe Präzision ist das meistgenannte Qualitätsmerkmal. Sowohl Prague Ranger als auch All4Shooters bestätigen die Genauigkeit der Plattform – letztere bewertet die VTR-Variante ausdrücklich als „sehr gut“. Konkrete Messwerte (823 m/s, 3.690 J) untermauern diese Einschätzung mit Zahlen.
Die 3-Rings-of-Steel-Action sorgt selbst bei leistungsstarken Kalibern wie .300 Win. Mag. oder .338 Lapua Magnum für zuverlässige Sicherheit und Festigkeit. Der einstellbare X-Mark Pro Abzug mit rund 900 g Auslösegewicht lässt sich präzise auf den Schützenstil anpassen – ein Merkmal, das bei günstigen Konkurrenzmodellen oft fehlt.
Hinzu kommt das Aftermarket-Ökosystem: Kaum eine andere Bolt-Action-Büchse bietet so viele Austauschteile, Schäfte, Abzüge und Magazinsysteme von Drittherstellern. Das macht die Remington 700 zur idealen Basis für individuelle Anpassungen. All4Shooters hält fest, dass der Dreikantlauf der VTR „Wärme schneller ableitet – zwingend für Schützen“, die häufig oder in schneller Folge schießen. Zudem ist das Laufgewinde 5/8×24 für Schalldämpfer bereits ab Werk vorhanden.
Mit 4,08 kg Leergewicht ist die Büchse für Pirschjäger, die lange Strecken zu Fuß zurücklegen, vergleichsweise schwer – leichtere Alternativen wie die Tikka T3x wiegen rund 3,3 bis 3,5 kg. Die fehlende offene Visierung ab Werk macht die Remington 700 vollständig abhängig von einer montierten Optik – wer das Zielfernrohr vergisst oder es ausfällt, hat keine Rückfalloption. Und der Bolt-Action-Mechanismus ist bei schnellen Nachschüssen langsamer als ein Geradezugrepetierer wie die Blaser R8.
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Aufgrund des enormen Aftermarket-Angebots ist die Versorgung mit Teilen und Zubehör in der Praxis jedoch weiterhin gut gesichert.
Die Remington 700 liegt mit 1.295 bis 2.199 € preislich im Mittelfeld der Bolt-Action-Büchsen, bietet aber das mit Abstand größte Aftermarket-Ökosystem aller Repetierer. Drei Konkurrenzmodelle sind besonders relevant für den Vergleich.
Die Savage 110 startet bei rund 1.200 € und liegt damit bis zu 100 € unter der günstigsten Remington-Variante. Ihre Grundpräzision ist vergleichbar – der AccuTrigger gilt als sehr guter Serienabzug, der dem X-Mark Pro der Remington das Wasser reichen kann. Der entscheidende Unterschied liegt im Aftermarket: Die Savage 110 bietet deutlich weniger Tuning-Möglichkeiten und eine kleinere Variantenvielfalt. Wer einen günstigen Einstieg sucht und keine Anpassungen plant, ist mit der Savage gut bedient. Wer langfristig individualisieren möchte, ist bei der Remington 700 SPS Tactical besser aufgehoben.
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Wer den besten Serienabzug und geringes Gewicht sucht, findet in der Tikka T3x für rund 1.500 € eine starke Alternative. Das finnische Modell von Sako ist mit rund 3,3 bis 3,5 kg spürbar leichter als die Remington 700 – ein echtes Argument für Pirschjäger auf langen Strecken. Der T3x-Serienabzug gilt als einer der besten im Segment. Allerdings ist der Aftermarket für die Tikka deutlich kleiner, und die Kalibervielfalt reicht nicht an die Remington heran.
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Das Ruger Precision Rifle kostet rund 1.800 € und richtet sich mit seinem AR-Style-Schaft und dem abnehmbaren Magazinsystem primär an taktische Sportschützen. Für die Jagd ist es weniger vielseitig als die Remington 700. Wer ausschließlich im Long-Range-Sport aktiv ist, kann das Ruger als spezialisierte Alternative in Betracht ziehen – für den kombinierten Einsatz in Jagd und Sport hat die Remington 700 die breitere Aufstellung.
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Die Remington 700 überzeugt, wenn maximale Individualisierbarkeit, Kalibervielfalt und eine bewährte Plattform gefragt sind. Die Savage 110 ist die richtige Wahl bei knapperem Budget ohne Anpassungsbedarf. Die Tikka T3x empfiehlt sich für Pirschjäger, die Gewicht sparen wollen. Das Ruger Precision Rifle passt am besten zu reinen Wettkampfschützen im taktischen Segment. Als Premium-Alternative außerhalb der Bolt-Action-Klasse bietet die Blaser R8 mit ihrem Geradezugsystem eine andere Handling-Philosophie – zu entsprechend höherem Preis.
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Quellen: