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Hinter der Waffe steht Sabatti S.p.A. aus Gardone Val Trompia – ein norditalienischer Laufhersteller mit über 350 Jahren Firmengeschichte. Unter der Submarke Mercury Hunting baut Sabatti zugängliche Jagdwaffen, die Verarbeitungsqualität und Praxistauglichkeit verbinden. Die aktuelle Modellgeneration, die Mercury Rover G2, kam 2023 als Weiterentwicklung der bewährten Rover-Serie auf den Markt.
Die Stärken der Büchse liegen in einer Kombination aus modularem Variantenkonzept, dem sabattieigenen MRR-Multi-Radial-Rifling-Lauf, serienmäßigem Mündungsgewinde M15×1 und AICS-Magazinkompatibilität. All4Shooters beschrieb das Modell nach einem ausführlichen Praxistest mit den Worten: „Streukreise vorzeigbar, gut ausbalanciert mit Schalldämpfer.“
Mit einem Gewicht ab 2,5 kg in der Carbon-Variante gehört die Mercury Rover G2 zu den leichtesten Repetierbüchsen ihrer Klasse – ein Vorteil, der besonders auf der Bergpirsch und bei langen Anstiegen zählt.
Das Herzstück der Büchse ist ein Repetierverschluss mit 3-Warzen-Verriegelung, der in seiner Grundkonzeption an das klassische Mauser-98-System angelehnt ist. Der entscheidende Unterschied: Der Kammerstängel öffnet nur 60 Grad statt der beim klassischen Mauser üblichen 90 Grad. Das bedeutet in der Praxis einen kürzeren Hebelweg beim Repetieren – schnellere Folgeschüsse, weniger Zeitverlust bei der Drückjagd oder im Anschlag.
Das Verschlusssystem selbst fertigt Sabatti per CNC-Fräsung aus einer Kombination aus Ergal 55 und Stahl. Ergal 55 ist eine hochfeste Aluminiumlegierung, die Gewicht spart, ohne die strukturelle Belastbarkeit zu beeinträchtigen. Das Ergebnis sind Varianten, die bei vollen Jagdkalibern unter 3 kg bleiben.
Der MRR-Multi-Radial-Rifling-Lauf ist Sabattis proprietäre Lauftechnologie. Die progressive Drallfelddimensionierung soll sowohl die Schussgruppen als auch die Lauflebensdauer verbessern – und die Messwerte aus dem Test geben dem Konzept recht.
Verfügbar ist die Büchse in drei bewährten Jagdkalibern: .308 Winchester deckt als universelles Mittelkaliber nahezu alles Schalenwild ab. .30-06 Springfield liefert mehr Energie für starkes Rotwild und Schwarzwild auf mittlere Distanzen. 8×57 IS ist das klassische deutsche Jagdkaliber, nach wie vor stark verbreitet auf Drückjagden und im mitteleuropäischen Revier.
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Der Direktabzug löst zwischen 1.200 und 1.400 Gramm aus. Optional ist ein einstellbarer Kombiabzug mit Rückstecher erhältlich, dessen Abzugsgewicht sich zwischen 300 und 1.400 Gramm variieren lässt – ein klarer Vorteil für präzisionsorientierte Schützen.
Das Magazin fasst standardmäßig 3 Schuss und ist AICS-kompatibel, was Ersatzmagazine aus einem breit verfügbaren Standardsystem ermöglicht. Das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 macht die Büchse ohne jeden Umbau schalldämpfertauglich – ein Merkmal, das im deutschen Markt angesichts wachsender Akzeptanz von Schallschutz bei der Jagd zunehmend relevant ist.
Ab Werk liefert Sabatti eine Picatinny-Schiene, sodass sich gängige Zielfernrohr-Montagen direkt aufsetzen lassen.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Sabatti (Mercury Hunting) |
| Modell | Mercury Rover G2 |
| Waffentyp | Repetierbüchse |
| System | 3-Warzen-Verriegelung (Mauser-98-ähnlich), 60° Öffnungswinkel |
| Kaliber | .308 Win., .30-06 Springfield, 8×57 IS |
| Magazinkapazität | 3 Schuss (AICS-kompatibel); Patrol-Variante: 7 Schuss |
| Lauflänge | 45 cm, 46 cm, 51 cm, 56 cm (je nach Variante) |
| Gewicht | 2,5 kg (Carbon), 2,95 kg (Thumbhole), 3,1 kg (Hunter Classic) – ohne Optik |
| Schaftmaterial | Polymer (Hunter Classic, Patrol), Thumbhole-Polymer, Carbon |
| Abzug | Direktabzug 1.200–1.400 g; optional Kombiabzug mit Rückstecher (300–1.400 g einstellbar) |
| Visierung | Picatinny-Schiene (ohne offene Visierung) |
| Besonderheiten | MRR-Multi-Radial-Rifling, Mündungsgewinde M15×1, CNC-gefrästes System (Ergal 55/Stahl), AICS-Magazinkompatibilität |
Die Rover G2 ist in fünf Varianten erhältlich, die sich in Schaftmaterial, Gewicht, Lauflänge und Zielgruppe klar unterscheiden. Jede davon ist in allen drei Jagdkalibern verfügbar.
Die Mercury Rover G2 Hunter Classic ist die Basisvariante der Baureihe. Sie kommt mit einem robusten Polymer-Schaft, einem 3-Schuss-AICS-Magazin und wahlweise 51 cm oder 56 cm Lauflänge. Das Gewicht liegt bei rund 3,1 kg ohne Optik. Damit ist sie die schwerste Variante im Vergleich, aber auch die günstigste im Einstieg. Die Hunter Classic ist der ideale Allround-Begleiter für Jäger, die eine solide, pflegeleichte Büchse für Ansitz und Pirsch suchen.
Die Mercury Rover G2 Thumbhole unterscheidet sich durch einen Polymer-Schaft mit Daumenloch – eine Pistolengriff-ähnliche Ausformung, die eine reproduzierbar gleiche Handposition ermöglicht. Mit 45 cm Lauflänge ist sie die kompakteste Variante, bringt aber dennoch rund 2,95 kg auf die Waage. Preislich liegt sie auf dem Niveau der Hunter Classic. Besonders geeignet ist sie für Ansitzjäger und präzisionsorientierte Schützen, die Wert auf eine konstante Anlage legen.
Die Mercury Rover G2 Carbon ist das Highlight der Reihe. Mit einem Carbonschaft und 56 cm Lauflänge wiegt sie nur 2,5 kg – das macht sie mit Abstand zur leichtesten Option. Die Mercury Rover G2 Carbon wiegt damit ganze 600 g weniger als die Hunter Classic und eignet sich ideal für lange Pirschgänge im Gebirge. Der Aufpreis gegenüber der Basisvariante beträgt rund 200 Euro, was den Mehrwert für gewichtsbewusste Jäger absolut rechtfertigt.
Die Mercury Rover G2 Patrol verfolgt eine taktischere Ausrichtung. Sie kommt mit einem 46 cm kurzen Lauf, einem 7-Schuss-Magazin und einer serienmäßigen Mündungsbremse, die den Rückstoß spürbar mildert. Diese Kombination macht sie besonders interessant für sportlich orientierte Schützen und Drückjagd-Einsätze, bei denen schnelle Nachschüsse gefragt sind.
Die Mercury Rover G2 Semi Weight ist die schwerste Variante der Baureihe und richtet sich an Schützen, die eine schwingungsberuhigte Büchse für den Ansitz oder das Schießen vom Auflager bevorzugen. Das erhöhte Eigengewicht verbessert die Stabilität im Anschlag und reduziert das wahrgenommene Rückstoßverhalten.
Die drei verfügbaren Kaliber decken das gesamte Spektrum des mitteleuropäischen Schalenwildes ab. .308 Winchester ist eines der verbreitetsten Jagdkaliber weltweit – mit ausreichend Energie für Rehwild, Schwarzwild und Rotwild auf praxisübliche Distanzen. .30-06 Springfield bringt geringfügig mehr Leistung mit und ist besonders für schweres Rotwild und Schwarzwild auf mittlere bis größere Entfernungen erste Wahl. 8×57 IS ist das klassische deutsche Jagdkaliber, das auf Drückjagden und im Pirschrevier seit Jahrzehnten zuverlässige Dienste leistet.
Die jagdliche Präzision der Büchse belegt All4Shooters mit konkreten Messwerten: Im Test mit der Hunter Classic in .30-06 erzielte die Waffe Streukreise zwischen 17 mm (RWS), 21 mm (Hornady SST) und 23 mm (Norma Bondstrike) auf 100 m. Das entspricht je nach Laborierung rund 0,6 bis 0,8 MOA – jagdlich ausreichend bis gut. Zudem beschrieb All4Shooters die Waffe als „satt im Anschlag, gut führbar“, und das auch im Liegen, wo das zuverlässige Repetieren ausdrücklich bestätigt wurde.
Für Ansitz und weite Schüsse empfehlen sich die Varianten mit 51 cm oder 56 cm Lauflänge – also Hunter Classic und Carbon. Für Drückjagd und beengte Schusssituationen sind die kürzeren Läufe der Thumbhole-Variante (45 cm) und der Patrol (46 cm) im Vorteil: Sie lassen sich schneller schwingen und sind im Unterholz weniger sperrig. Wer in der Gebirgs- und Bergpirsch unterwegs ist, profitiert am stärksten von der Carbon-Variante, die mit 2,5 kg stundenlange Anstiege spürbar erleichtert.
Das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 ist dabei ein praktischer Vorteil: Schalldämpfer lassen sich ohne Umbau direkt montieren. All4Shooters bestätigte, dass die Büchse auch mit aufgesetztem Dämpfer gut ausbalanciert bleibt – ein nicht selbstverständlicher Befund, denn Schalldämpfer verlagern den Schwerpunkt der Waffe spürbar nach vorne.
Für den Schießsport bietet die Mercury Rover G2 Patrol mit ihrem 7-Schuss-Magazin und der Mündungsbremse die interessanteste Ausstattung. Die erzielten Streukreise von 17 bis 23 mm auf 100 m sind für 100-m-Disziplinen im Jagdsport solide; für ambitionierten Benchrest-Wettbewerb bewegen sie sich im Einstiegsbereich. Als sportlich nutzbare Jagdbüchse mit taktischen Elementen ist die Patrol jedoch eine überzeugende Option im Preissegment.
Geringes Gewicht ist der stärkste Vorteil der Baureihe. 2,5 kg in der Carbon-Ausführung suchen im Preissegment bis 2.000 Euro ihresgleichen. Dazu kommt eine jagdlich überzeugende Präzision: Streukreise von 17 bis 23 mm auf 100 m – je nach Munition – sind messbar belegt.
Das serienmäßige Mündungsgewinde M15×1 ist ein weiterer klarer Pluspunkt. Viele Konkurrenten verlangen für diese Funktion einen Aufpreis oder lassen sie ganz weg. Hier sitzt der Schalldämpfer ohne Mehrkosten. Die bereits erwähnte gute Balance mit aufgesetztem Dämpfer (All4Shooters) macht die Büchse im Jagdgebrauch noch praktischer.
Die AICS-Magazinkompatibilität sorgt dafür, dass Ersatzmagazine aus einem weit verbreiteten, standardisierten System bezogen werden können – kein proprietäres System, das Abhängigkeiten schafft. Kombiniert mit der Picatinny-Schiene ab Werk und dem robusten Polymer-Schaft entsteht ein Gesamtpaket, das ohne teure Nachrüstungen sofort einsatzbereit ist. Der 60°-Öffnungswinkel ermöglicht dabei schnelleres Repetieren als beim klassischen 90°-Mauser-Verschluss.
Der deutlichste Kritikpunkt aus dem Test von All4Shooters: Der Schaftrücken ist trotz optischer Andeutung nicht höhenverstellbar. Wer unterschiedliche Anschlag-Höhen benötigt – etwa für den Einsatz mit und ohne Schalldämpfer-Zusatzgewicht oder für verschiedene Schützen – findet hier keine Lösung ab Werk.
Hinzu kommt eine begrenzte Kaliberauswahl. Drei Kaliber sind für den klassischen Jagdbetrieb in Mitteleuropa ausreichend, lassen aber Optionen wie 6,5 Creedmoor oder Magnumkaliber vermissen. Schützen mit speziellen Anforderungen müssen zu anderen Modellen greifen.
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Als junge Modellreihe – seit 2023 auf dem Markt – liegen zudem noch keine langjährigen Praxiserfahrungen über Verschleiß und Dauerhaltbarkeit vor. Zudem ist Mercury Hunting als Marke in Deutschland weniger etabliert als Tikka, Sauer oder Blaser, was sich mittel- bis langfristig auf den Wiederverkaufswert auswirken kann.
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Die Mercury Rover G2 positioniert sich in einem hart umkämpften Segment zwischen rund 1.000 und 2.000 Euro. Drei direkte Konkurrenten verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit.
Die Tikka T3x Lite ist wohl die weltweit meistverkaufte Repetierbüchse in diesem Preisbereich und kostet zwischen ca. 1.200 und 1.500 Euro. Sie bringt rund 2,9 kg auf die Waage – also etwa 400 g mehr als die Carbon-Ausführung der Rover G2 – und wird international für ihre hohe Präzision geschätzt. Allerdings: Das Mündungsgewinde muss bei der Tikka nachgerüstet werden, was Aufpreis bedeutet. Das Magazin ist ein proprietäres Tikka-System, nicht AICS-kompatibel. Wer serienmäßige Schalldämpfertauglichkeit und universelle Magazinkompatibilität priorisiert, liegt bei der italienischen Büchse besser.
Die Sauer 100 Classic kommt aus deutscher Fertigung und kostet je nach Ausführung zwischen ca. 1.400 und 1.800 Euro. Sie liegt mit rund 3,3 kg spürbar schwerer und nutzt ein eigenes Magazinsystem. Tester loben den Abzug der Sauer 100 als besonders hochwertig. Für Käufer, die Wert auf deutschen Markennamen und einen etablierten Wiederverkaufswert legen, ist die Sauer die richtige Wahl. Wer hingegen maximale Gewichtsersparnis und Schalldämpferbereitschaft ab Werk sucht, entscheidet sich für die Rover G2.
Die Howa 1500 ist der günstigste direkte Konkurrent und bereits ab rund 1.000 Euro erhältlich. Das japanische Modell liefert eine ähnliche Präzision wie die Rover G2, bietet aber weniger Variantenauswahl und kein serienmäßiges Mündungsgewinde in allen Ausführungen. Wer den günstigsten Einstieg in eine zuverlässige Repetierbüchse sucht, greift zur Howa 1500. Wer maximale Gewichtsersparnis mit breiter Variantenauswahl kombinieren will, ist bei der Mercury Rover G2 Carbon besser aufgehoben.
| Merkmal | Mercury Rover G2 | Tikka T3x Lite | Sauer 100 Classic | Howa 1500 |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ca.) | ab 1.649 € | 1.200–1.500 € | 1.400–1.800 € | 1.000–1.400 € |
| Gewicht (leichteste Variante) | 2,5 kg (Carbon) | ca. 2,9 kg | ca. 3,3 kg | ca. 3,5 kg |
| Kaliber (Anzahl) | 3 (.308, .30-06, 8×57) | 10+ | 5+ | 5+ |
| Magazinsystem | AICS-kompatibel | Tikka-proprietär | Sauer-proprietär | Howa-proprietär |
| Mündungsgewinde | M15×1 serienmäßig | nachrüstbar | nachrüstbar | je nach Variante |
| Besonderheit | MRR-Lauf, 5 Varianten, Carbon-Option | Weltweite Verbreitung, hohe Präzision | Deutsche Fertigung, renommierter Abzug | Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
Die Kaufentscheidung lässt sich klar zusammenfassen: Wer Gewicht als oberstes Kriterium setzt, wählt die Mercury Rover G2 Carbon. Wer Markenbekanntheit und Wiederverkaufswert priorisiert, greift zur Tikka T3x Lite oder Sauer 100 Classic. Wer Preis vor allem anderen stellt, ist mit der Howa 1500 gut bedient. Als Gesamtpaket aus Gewicht, Ausstattung und Variantenbreite ist die Rover G2 im Segment jedoch schwer zu schlagen.
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