



Wer die Hubertus ExtRem.e kaufen möchte, findet hier alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Die Hubertus ExtRem.e ist eine gasdruckbetriebene Selbstladeflinte im Kaliber 12/76 mm für preisbewusste Jäger und Revierpraktiker, die Magnum-Tauglichkeit, ein modernes „Smart Valve“-Gasdrucksystem und ein umfangreiches Zubehörpaket ab 539 € vereint. Damit positioniert sich die deutsche Marke Hubertus klar im Einsteiger- und Mittelklassesegment – als ernsthafte Option für Jäger, die keine vier- bis fünfstelligen Summen für eine Jagdflinte ausgeben wollen.
Hubertus ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf preisorientierte Jagdausrüstung spezialisiert hat. Die ExtRem.e ist eines der bekanntesten Produkte im Flintensegment des Herstellers. Mit einem Gewicht von ca. 3,1 kg und einem Camo-Kunststoffschaft tritt sie als robuste, wetterfeste Jagdbegleiterin an.
Der Lieferumfang gehört zum stärksten Argument für die Flinte. Fünf Wechselchokes sind bereits enthalten – von Viertelchoke bis Vollchoke. Bei vielen Konkurrenten im gleichen oder höheren Preissegment sind nur drei Chokes Standard. Dazu kommen das HiViz-Leuchtkorn, der Camo-Kunststoffschaft mit Gummischaftkappe sowie die drei praxisorientierten Systemmerkmale, die Hubertus bewirbt.
Das „Smart Valve“-Gasdrucksystem reguliert den Gasdruck automatisch – das bedeutet: Die Flinte funktioniert zuverlässig mit leichten Feldladungen ebenso wie mit schweren 76-mm-Magnum-Laborierungen, ohne manuelle Einstellung. Das „Fast Loading“-System erlaubt es, eine einzelne Patrone direkt ins Patronenlager einzulegen und dabei das Magazin zu umgehen – praktisch, wenn schnell auf eine andere Laborierung gewechselt werden muss. Die „Cut off“-Magazinsperre ergänzt dieses Konzept: Sie erlaubt den Patronenwechsel im Lauf, ohne das Magazin erst zu entleeren.
Der Preisvergleich zeigt Angebote zwischen 539 € und 599 € je nach Händler.
Wer mehr Ausstattung für weniger Geld sucht, sollte die ExtRem.e unbedingt in Betracht ziehen – und den Preisvergleich für die Hubertus ExtRem.e Camo weiter oben auf dieser Seite nutzen. Als Referenzprodukte lohnt der Blick auf die Benelli Montefeltro, die Beretta A300 und den Browning Maxus II – die Unterschiede werden weiter unten im Detail erklärt.
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Das Herzstück der Flinte ist das „Smart Valve“-Gasdrucksystem. Gasdrucklader entnehmen beim Schuss einen Teil des Pulvergases aus dem Lauf, um den Verschluss zurückzutreiben und die nächste Patrone zu laden. Der Unterschied zu herkömmlichen Gasdruckladern liegt in der automatischen Regulierung: Das System passt den Gasdruck selbsttätig an, sodass sowohl leichte 12/70-Feldladungen als auch schwere 12/76-Magnum-Patronen sicher und zuverlässig funktionieren. Das reduziert den Wartungsaufwand im Vergleich zu Systemen mit manueller Gasregulierung spürbar – ein echter Praxisvorteil im Jagdalltag.
Das „Fast Loading“-System und die „Cut off“-Magazinsperre lösen ein konkretes jagdliches Problem: den schnellen Patronenwechsel. Wer beispielsweise bei einer bewegten Jagd zuerst Schrot im Lauf hat und plötzlich auf einen Wechsel reagieren muss, kann über das Fast Loading blitzschnell eine andere Laborierung direkt ins Patronenlager einlegen – ohne das Magazin zu öffnen oder zu entleeren. Die Cut-off-Funktion verhindert dabei, dass die nächste Magazinpatrone automatisch in den Verschlussweg gelangt. In der Praxis bedeutet das: mehr Kontrolle über die geladene Munition in wechselnden Jagdsituationen.
Die Lauflänge von 71 cm ist für eine 12/76-Selbstladeflinte ein gut ausgewogenes Maß. Sie bietet eine zügige Schwungmasse für Flugwildschüsse und bleibt dabei handlich genug für dichtes Gelände. Mit ca. 3,1 kg ist die Flinte vergleichsweise leicht für eine Magnum-Selbstladeflinte dieser Klasse – was die Führigkeit auf der Jagd verbessert, bei schweren Magnum-Laborierungen aber auch spürbaren Rückstoß bedeutet. Die Gummischaftkappe dämpft diesen Effekt zumindest teilweise.
Die Laufschiene ist 7 mm breit und ventiliert – das verhindert Hitzeschlieren nach raschen Schussfolgen und sorgt für ein klares Zielbild. Das HiViz-Leuchtkorn setzt an der Laufspitze einen farblich markierten Zielpunkt, der bei schlechten Lichtverhältnissen – etwa beim Morgenansitz auf Enten oder in der Dämmerung – klar erkennbar bleibt. Wer den Leuchtkorneinsatz optimieren möchte, findet im Zubehörbereich passende HiViz-Leuchtkornsysteme für verschiedene Anwendungen.
Die fünf beiliegenden Wechselchokes – von Viertelchoke (1/4) bis Vollchoke (1/1) – decken die gesamte Bandbreite jagdlicher Anforderungen ab. Der Wechsel erfolgt mit dem mitgelieferten Chokeschlüssel; Fixchokes sind nicht verbaut. Für den passenden Stahlschrotbetrieb empfehlen sich speziell für Stahlschrot freigegebene Chokes; die 76-mm-Kammer der Flinte ist grundsätzlich stahlschrottauglich. Ergänzende Wechselchokes 12/76 sind als Zubehör separat erhältlich, falls eine noch feinere Abstufung gewünscht wird.
Die folgende Tabelle fasst alle technischen Kerndaten der Selbstladeflinte zusammen:
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Hubertus |
| Modell | ExtRem.e (Extreme) |
| Waffentyp | Selbstladeflinte |
| System | Gasdrucklader („Smart Valve“-System) |
| Kaliber | 12/76 (Magnum, Stahlschrot-tauglich) |
| Magazinkapazität | 2 Patronen (Röhrenmagazin) |
| Lauflänge | 71 cm |
| Gewicht | ca. 3,1 kg |
| Schaftmaterial | Kunststoff mit Camo-Beschichtung, Gummischaftkappe |
| Abzug | Einabzug mit Umschaltung |
| Visierung | Ventilierte Laufschiene 7 mm mit HiViz-Leuchtkorn |
| Wechselchokes (inkl.) | 5 Stück (1/4, 1/2, 3/4, 1/1 und weitere) |
| Besonderheiten | „Fast Loading“-System, „Smart Valve“-Gasregulierung, „Cut off“-Magazinsperre |
| Preisrange | 539–599 € (Stand 2026) |
Die Hubertus ExtRem.e wird derzeit primär in einer Konfiguration angeboten: Camo-Kunststoffschaft, Kaliber 12/76, Lauflänge 71 cm. Verschiedene Händler führen das Modell teils als „Extreme“, teils als „Extreme Camo“ – nach aktuellem Stand handelt es sich dabei wahrscheinlich um dasselbe Modell mit leicht unterschiedlicher Händlerbezeichnung. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die genaue Ausstattung direkt beim jeweiligen Händler erfragen, bevor die Kaufentscheidung fällt.
Alternative Lauflängen, ein Holzschaft oder eine Linkshänder-Version sind für dieses Modell nicht dokumentiert. Gerade für Schützen, die eine maßgeschneiderte Schäftung bevorzugen, oder für Linkshänder ist das ein relevanter Einschränkungspunkt.
Zum Vergleich: Konkurrenten wie die Beretta A300 oder der Browning Maxus II sind in mehreren Lauflängen (66, 71 und 76 cm), mit Kunststoff- und Holzschaftoptionen sowie teilweise in Linkshänder-Versionen erhältlich. Hubertus konzentriert sich stattdessen auf eine schlanke, preisoptimierte Einheitskonfiguration – was den Einstiegspreis niedrig hält, aber die individuelle Anpassbarkeit begrenzt.
Die Hubertus ExtRem.e ist klar als Jagdflinte konzipiert. Ihren Schwerpunkt hat sie in der Niederwild- und Wasserjagd. Beim Fasanentreiben, auf der Hasenjagd oder beim Rebhuhnansatz liefert eine gut führige Selbstladeflinte mit 71 cm Lauf und 3,1 kg Gewicht das richtige Maß an Schwung und Handlichkeit. Die fünf Wechselchokes erlauben dabei eine präzise Anpassung an die Situation: Ein Viertelchoke (1/4) streut die Garbe breiter – ideal für nahes Flugwild, das steil aus dem Schilf steigt. Der Vollchoke (1/1) bündelt den Schuss für weite Entfernungen, etwa auf Tauben oder Krähen im freien Feld.
Für die Wasserjagd bringt die Flinte zwei entscheidende Merkmale mit: die 76-mm-Magnum-Kammer und die Stahlschrottauglichkeit. An Gewässern gilt in Deutschland ein weitreichendes Bleischrotverbot; wer dort auf Enten oder Gänse jagt, ist auf bleifreie Alternativen angewiesen. Stahlschrot-Laborierungen in 12/76 Magnum bieten die nötige Energie auf Entfernung – und die ExtRem.e ist konstruktiv für diesen Einsatz ausgelegt. Der Camo-Kunststoffschaft hat dabei einen praktischen Nebeneffekt: Er tarnt die Flinte beim Ansitz im Schilf oder Röhricht und verwittert dabei nicht wie ein unlackierter Holzschaft.
Das Fast-Loading-System und die Cut-off-Funktion entfalten ihren größten Nutzen bei wechselnden Jagdsituationen. Ein typisches Szenario auf der Drückjagd: Im Röhrenmagazin steckt Schrot für Flugwild, plötzlich wechselt eine Sau. Über das Fast Loading lässt sich ein Flintenlaufgeschoss 12/76 sofort direkt ins Patronenlager einlegen – ohne die Magazinpatronen zu entleeren oder die Waffe aufwendig umzuladen. Passende Flintenlaufgeschosse 12/76 und Stahlschrot-Patronen 12/76 sind als Munition separat erhältlich.
Für Trap, Skeet oder Sporting Clays ist die Hubertus Extreme grundsätzlich einsetzbar – sie wurde aber nicht als Wettkampfflinte entwickelt. Die Magazinkapazität von zwei Patronen, das Gesamtkonzept und die Ausstattung richten sich klar an die Jagd. Wer ernsthaft auf Tontauben-Wettkämpfen schießen möchte, ist mit einer spezialisierten Sportflinte besser bedient. Für das gelegentliche Freizeitschießen auf der Übungsanlage taugt sie hingegen problemlos.
Die folgende Einschätzung basiert auf den technischen Merkmalen laut Händlerbeschreibungen sowie auf allgemeinem Fachwissen zu Gasdrucklader-Flinten dieser Klasse.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Ab 539 € kostet die Hubertus ExtRem.e weniger als die Hälfte einer Benelli Montefeltro (ca. 1.200 €) und deutlich unter der Beretta A300 (ca. 900 €). Für diesen Preis eine Magnum-taugliche Gasdrucklader-Selbstladeflinte mit fünf Wechselchokes, HiViz-Leuchtkorn und drei praxisorientierten Systeminnovationen zu erhalten, ist im deutschen Markt ungewöhnlich.
Lieferumfang: Fünf Wechselchokes im Lieferumfang sind ein konkreter Mehrwert. Beretta, Benelli und Browning legen in der Regel nur drei Chokes bei – wer beim Kauf einer dieser Flinten die volle Chokeauswahl haben will, zahlt für die fehlenden Größen extra.
Smart Valve und jagdliche Features: Das automatische Gasregulierungssystem, die Fast-Loading-Funktion und die Cut-off-Magazinsperre sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Sie bieten echten jagdlichen Nutzen, besonders bei wechselnden Laborierungen.
Gewicht und Führigkeit: Mit 3,1 kg liegt die Flinte im leichten Bereich für eine 12/76-Magnum-Selbstladeflinte und erlaubt gute Führigkeit auf der Jagd.
Fehlende Testdokumentation: Da keine unabhängigen Tests vorliegen, lassen sich Verarbeitungsqualität, Langzeithaltbarkeit und tatsächliche Systemzuverlässigkeit nicht objektiv einschätzen. Käufer gehen hier mehr Vertrauen auf Herstellerangaben ein als bei einem Modell mit jahrelanger Testhistorie.
Eingeschränkte Variantenauswahl: Nur eine Lauflänge, nur ein Kaliber, kein Holzschaft, keine Linkshänder-Version – das ist für individuell aufgestellte Jäger ein spürbarer Nachteil gegenüber der Beretta A300 oder dem Browning Maxus II.
Rückstoß bei schweren Laborierungen: Das geringe Gewicht von 3,1 kg ist ein zweischneidiges Schwert. Was der Führigkeit nutzt, erhöht den Rückstoß bei 12/76-Magnum-Stahlschrot-Laborierungen. Die Gummischaftkappe dämpft, kompensiert aber nicht vollständig.
Markenbekanntheit und Ersatzteilversorgung: Hubertus hat im Segment der Selbstladeflinten nicht die langjährige Marktpräsenz und die etablierten Servicestrukturen eines Benelli, Beretta oder Browning. Das kann bei Reparaturen oder Ersatzteilbedarf nach Jahren ein praktisches Problem werden.
Die Hubertus ExtRem.e kostet mit einem Einstiegspreis ab 539 € weniger als die Hälfte einer Benelli Montefeltro und rund ein Drittel eines Browning Maxus II – bei vergleichbarer Grundausstattung inklusive fünf Wechselchokes. Das ist die entscheidende Zahl dieses Vergleichs. Allerdings hat die Preisdifferenz konkrete Gründe, die jeder Käufer kennen sollte.
| Kriterium | Hubertus ExtRem.e | Beretta A300 | Benelli Montefeltro | Browning Maxus II |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ca.) | 539–599 € | ca. 900 € | ca. 1.200 € | ca. 1.500 € |
| System | Gasdrucklader (Smart Valve) | Gasdrucklader | Inertia (Rückstoßlader) | Gasdrucklader (Kinematic Drive) |
| Kaliber | 12/76 | 12/76 | 12/76 | 12/76 |
| Gewicht | ca. 3,1 kg | ca. 3,2 kg | ca. 3,0 kg | ca. 3,3 kg |
| Chokes (inkl.) | 5 Stück | 3 Stück | 3 Stück | 3 Stück |
| Schaft | Kunststoff (Camo) | Kunststoff oder Holz | Holz (Walnuss) | Kunststoff oder Holz |
| Lauflängen | 71 cm | 66 / 71 / 76 cm | 66 / 71 / 76 cm | 71 / 76 cm |
| Testberichte | Keine verfügbar | Umfangreich | Umfangreich | Umfangreich |
Der Preisunterschied beträgt ca. 300–360 € zugunsten der Hubertus. Die Beretta A300 ist ein vielfach getesteter Gasdrucklader mit breiter Variantenpalette, langer Markthistorie und zuverlässiger Ersatzteilversorgung. Sie ist in Kunststoff- und Holzschaft erhältlich und in drei Lauflängen. Wer Wert auf eine bewährte Marke, Wiederverkaufswert und belastbare Langzeitdaten legt, ist mit der Beretta besser aufgestellt. Die Hubertus kontert mit niedrigerem Preis und zwei zusätzlichen Chokes ab Werk.
Hier liegt der Preisabstand bei ca. 600–660 € – die Benelli Montefeltro kostet mehr als doppelt so viel. Sie setzt auf das Inertia-System (Rückstoßlader), das als besonders wartungsarm und reinigungsfreundlich gilt, sowie auf einen hochwertigen Walnussschaft. Die Montefeltro hat sich über Jahrzehnte als zuverlässige Jagdflinte im Mittel- und Premiumberreich etabliert. Als Einstieg oder robuste Zweitflinte für rauere Einsatzbedingungen ist die Hubertus eine überlegenswerte Alternative.
Ein Preisunterschied von ca. 900–960 € macht einen direkten Vergleich schwierig – es sind schlicht verschiedene Preisklassen. Der Browning Maxus II ist ein Hochleistungs-Gasdrucklader mit Kinematic-Drive-System, hochwertigster Verarbeitung und umfangreichem Testnachweis. Wer Premium-Ansprüche hat, greift zum Browning. Wer ein knappes Jagdbudget hat und eine funktionstüchtige Magnum-Selbstladeflinte sucht, ist bei der Hubertus richtig.
Als weiterer Mitbewerber im mittleren Preissegment verdient die FRANCHI Affinity 3 Erwähnung. Sie positioniert sich preislich zwischen Hubertus und Beretta A300 und ist ebenfalls als Gasdrucklader im Kaliber 12/76 erhältlich. Für Käufer, die etwas mehr Budget mitbringen als für die Hubertus, aber nicht den vollen Beretta-Preis zahlen wollen, ist sie eine sinnvolle Zwischengröße.
→ Preisvergleich: FRANCHI Affinity 3 bei jagdpreisvergleich.de ab 599 €.
Die Hubertus ExtRem.e bietet im Preisvergleich ein klares Argument: Wer eine Gasdrucklader-Flinte im Kaliber 12/76 mit Magnum-Tauglichkeit, fünf Wechselchokes und jagdorientierten Systemmerkmalen sucht, zahlt hier ab 539 € – deutlich weniger als bei allen etablierten Konkurrenten. Der Preisvergleich weiter oben auf dieser Seite zeigt alle aktuellen Angebote von deutschen Händlern auf einen Blick. Wer gezielt nach Zubehör sucht, findet auf jagdpreisvergleich.de passende Wechselchokes 12/76, Stahlschrot-Patronen 12/76, Flintenlaufgeschosse 12/76 sowie Reinigungssets und Transportlösungen wie einen Flinten-Waffenkoffer oder eine Patronentasche Flinte.