








Die Glock 34 ist eine spezialisierte Selbstladepistole im Kaliber 9×19 mm, die als Langversion der bewährten Glock 17 entwickelt wurde und sich in dynamischen Sportschießdisziplinen weltweit bewährt hat. Wer eine Glock 34 kaufen möchte, findet in diesem Modell eine Wettkampfpistole, die Zuverlässigkeit, Präzision und Preis-Leistung vorbildlich vereint – ideal für IPSC, IDPA und andere anspruchsvolle Schießsportarten. Der Preisvergleich zeigt: Mit Preisen zwischen 889 und 949 Euro bietet die Glock 34 ein unschlagbares Leistungspaket gegenüber deutlich teureren Konkurrenzmodellen.
Die Glock 34 stammt aus österreichischer Fertigung von der Glock Ges.m.b.H., einem Hersteller mit Jahrzehnten Erfahrung in robuster Waffentechnik. Seit ihrer Gründung hat sich Glock weltweit einen Namen als zuverlässiger Partner für Sportschützen gemacht – nicht als Jagdwaffe oder primäre Dienstwaffe, sondern als spezialisierte Wettkampfplattform. Die österreichische Qualität zeigt sich in der bewährten Polymerbauweise, die bei Tausenden Einsätzen und Millionen abgefeuerten Schuss ihre Robustheit unter Beweis gestellt hat.
Die Glock 34 wurde in den 1990er Jahren als verlängerte Tactical-Version der Glock 17 konzipiert. Das Konzept war klar: Sportschützen sollten eine Waffe erhalten, die mit längerer Visierlinie und weiterem Verschluss präziseres Zielen ermöglicht – ohne dabei die bewährte Zuverlässigkeit des Original-Systems zu kompromittieren. Diese Spezialisierung auf dynamische Disziplinen unterscheidet die Glock 34 fundamental von anderen Glock-Modellen: Sie ist nicht fürs Holster im Alltag gedacht, sondern für die Wettkampfbahn.
Die Glock 34 ist das Arbeitstier in modernen Schießsportdisziplinen. In IPSC Production Optics und IPSC Standard mit ihrer Kombination aus Mehrfachzielen, Bewegungsschießen und schnellen Übergängen spielt die Glock 34 ihre Stärken aus. Die verlängerte Visierlinie von etwa 135 mm ermöglicht schnellere Zielerfassung, während das Safe-Action-Abzugssystem mit rund 2,0 Kilogramm Abzugsgewicht – sportlich erleichtert gegenüber der Glock 17 – präzise Schüsse unter Druck ermöglicht.
Auch in IDPA ESP (Enhanced Service Pistol) und USPSA Limited zeigt sich die Glock 34 als sichere Wahl. Die hohe Magazinkapazität von 17 Schuss, die beidseitige Bedienbarkeit durch den beidseitigen Verschlussfanghebel (Gen5) und die werksseitige Vorbereitung für Reflexvisiere (MOS-System) runden das Paket ab. Das Glock Marksman Barrel (GMB) in der Gen5 bietet einen modifizierten Polygonlauf für engere Schussgruppen, während die nDLC-Beschichtung Abriebfestigkeit und Korrosionsschutz erhöht.
Unabhängige Testberichte bestätigen die Wettkampftauglichkeit der Glock 34 eindrucksvoll. Das renommierte Fachmagazin The Truth About Guns bescheinigte der Glock 34 Gen4 bereits 2014, ein „hervorragendes Wettkampfgewehr direkt aus der Schachtel zu sein“, ohne Funktionsstörungen bei mehreren Hundert Schuss. Die gemessenen Streukreise liegen nach Shooting Times bei etwa 5 bis 8 Zentimetern auf 25 Yards (rund 23 Meter) – eine Genauigkeit, die für dynamische Disziplinen vollkommen konkurrenzfähig ist.
Besonders beeindruckend ist die Langzeitzuverlässigkeit aus Praxisberichten: Nutzer berichten von über 20.000 Schuss ohne größere Probleme, erfahrene Wettkampfschützen sogar von über 30.000 Schuss in USPSA und IDPA-Einsätzen. Diese zahlengestützte Zuverlässigkeit macht die Glock 34 zur Vertrauenspistole für Vielschießer.
Der Markt bietet die Glock 34 in mehreren Generationen an. Die Glock 34 Gen4 kostet rund 899 bis 949 Euro und bietet das klassische Glock-Paket mit verstellbarer Visierung und austauschbaren Backstraps. Die Glock 34 Gen4 MOS erweitert dies um die Modular Optic System-Schnittstelle für Reflexvisiere – praktisch, wenn Sie schnelle Zielübergänge mit Red Dot bevorzugen.
Die Glock 34 Gen5 MOS FS ist das aktuelle Spitzenmodell und kostet etwa 889 bis 929 Euro. Sie profitiert vom GMB-Lauf für bessere Präzision, der nDLC-Oberflächenbeschichtung, dem beidseitigen Verschlussfanghebel für Links- und Rechtshänder sowie dem vergrößerten Magazinschacht (Flared Mag-Well) für schnellere Nachladung. Überraschend: Die Gen5 MOS FS ist trotz dieser erweiterten Ausstattung oft günstiger als die ältere Gen4-Variante – ein echtes Preis-Leistungs-Wunder im Wettkampfsegment.
Die Glock 34 basiert auf dem bewährten Safe-Action-System mit drei automatischen Sicherungen (Abzugsicherung, Schlagbolzensicherung und Fallsicherung). Der Polymerrahmen hält das Leergewicht bei etwa 728 Gramm (Gen4) bis 735-743 Gramm (Gen5 mit leerem Magazin) – deutlich leichter als Stahlkonkurrenzmodelle. Die Lauflänge von etwa 135 Millimetern macht die Glock 34 fünf Zentimeter länger als die Standard-Glock 17, was die Visierlinie verlängert und damit Präzision erhöht.
Das Magazin fasst ab Werk 17 Patronen, optional sind 19er oder gar 33er-Magazine für Training erhältlich. Der Abzugsweg ist mit etwa zwei Kilogramm sportlich bemessen, fühlt sich präzise an und ermöglicht schnelle, zuverlässige Schussabgaben – eine der Kernstärken dieser Waffe.
Das Modular Optic System (MOS) bei den Gen4-MOS- und Gen5-MOS-Varianten erlaubt die werksseitige Vorbereitung für Reflexvisiere (Trijicon RMR, Holosun 507C, Leupold DeltaPoint Pro). Das erspart Ihnen teure Nachrüstungen und garantiert Kompatibilität. Das GMB-Polygonlauf-System (Gen5) verbessert nachweislich die Schussgruppendichte und wertet die Waffe für ambitionierte Sportschützen auf.
Im Wettkampfsegment müssen Sie die Glock 34 gegen hochkarätige Alternativen abwägen. Die CZ Shadow 2 kostet etwa 1.450 Euro – rund 500 Euro mehr – und bietet einen Stahlrahmen mit klassischem SA/DA-Hammer-System und meisterhaftem Serienabzug. Sie ist aber auch etwa 450 Gramm schwerer, was Ermüdung bei Langtrainings bedeuten kann.
Die SIG Sauer P320 X5 Legion (rund 1.350 Euro) setzt ebenfalls auf Striker-Fired-Technik, besticht aber durch ein schweres Tungsten-Griffmodul, das Mündungshochschlag reduziert – ein echter Vorteil für aggressive Wettkampfschützen mit entsprechendem Budget. Die Walther Q5 Match Steel Frame (etwa 1.500 Euro) ist die teuerste Option und rühmt sich eines der besten Serienabzüge überhaupt – eine deutsche Präzisionsfertigung.
Die Glock 34 bietet gegen diese drei Konkurrenten vor allem eins: bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 889 bis 949 Euro sparen Sie zwischen 400 und 600 Euro, bekommen aber 95 Prozent der Wettkampfleistung. Sie ist zudem die leichteste unter den vier Pistolen, was schnelle Bewegungen zwischen Targets begünstigt. Und die Aftermarket-Unterstützung für Glock-Plattformen ist weltweit ungeschlagen – unzählige Zubehörteile, Tuning-Optionen und Holster sind verfügbar.
Die Stärken: Tausende Sportschützen vertrauen der Glock 34 ihre Wettkampf-Ambitionen an. Die Zuverlässigkeit ist sprichwörtlich – über 20.000 bis 30.000 Schuss ohne Ausfälle sind keine Seltenheit. Die Präzision stimmt: Gemessene Gruppen von 2 bis 3 Zentimetern auf 23 Meter setzen Sie konkurrenzfähig ein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend – noch 2014 bewertete The Truth About Guns die Glock 34 Gen4 als „hervorragende Wettkampfpistole direkt aus der Schachtel“. Die Wartung ist kinderleicht, Feldzerlegung ohne Werkzeug möglich.
Die Schwächen: Der Serienabzug reicht für Einsteiger vollkommen aus, ambitionierte Spitzensportler tauschen ihn jedoch häufig gegen hochwertigere Aftermarket-Abzüge aus. Die Größe und Lauflänge von 135 Millimetern machen die Glock 34 weniger handlich als kompaktere Modelle – sie ist eben eine Wettkampfwaffe, nicht fürs schnelle Ziehen aus dem Holster konzipiert. Die Grifftextur und der klassische Glock-Griffwinkel sind Geschmackssache – einige Schützen mögen aggressivere Griffigkeit.
Die Glock 34 ist primär eine Sportpistole für dynamische Disziplinen. In IPSC Production Optics und Standard, in IDPA ESP und USPSA Limited hat diese Waffe ihre Heimat. Auch Steel Challenge profitiert von der langen Visierlinie und den schnellen Schussübergängen.
Jagdlich ist die Glock 34 technisch für Fangschüsse geeignet – das Kaliber 9×19 mm erfüllt deutsche Fangschuss-Anforderungen für Schalenwild. In der Praxis werden für Fangschüsse aber eher kompaktere Modelle (Glock 17, Glock 19) oder klassische Revolver bevorzugt. Die Lauflänge von 135 Millimetern macht die Glock 34 weniger handlich für jagdlichen Einsatz, wo schnelle Reaktion aus dem Holster zählt.
Behördliche Spezialeinheiten nutzen die Glock 34 gelegentlich für taktische Aufgaben, wenn präzisere Schüsse auf erweiterte Distanzen erforderlich sind – aber auch hier bleibt die Glock 17 das Standardmodell. Als Sammlerstück hat die Glock 34 geringen Wert, da keine offiziellen Limited Editions dokumentiert sind. Aftermarket-Customs vom Glock Custom Shop können Individualität bieten, aber das ist eine Nische.
Wichtig zu wissen: Die Glock 34 passt nicht in Glock-17-Holster. Die größere Lauflänge von 135 Millimetern erfordert spezialisierte Glock-34-Holster. Das ist aber kein Problem – die Aftermarket-Industrie bietet massive Auswahl von Herstellern wie Safariland, Blade-Tech und Ghost für IPSC und IDPA. Für MOS-Varianten mit Reflexvisieren benötigen Sie „Optic-Cut“-Holster, die Platz für das aufgesockte Visier lassen.
Die Standardvisierung mit verstellbarer Kimme und Korn funktioniert zuverlässig und liefert eine lange Visierlinie – aber viele Sportschützen tauschen diese später gegen hochwertigere Aftermarket-Visiere wie von Dawson Precision oder Trijicon HD aus. Das MOS-System bietet hier eine elegante Alternative: Die Gen5 MOS FS und Gen4 MOS sind werksseitig vorbereitet für Reflexvisiere. Praxisberichte zeigen, dass Nutzer mit Red Dot etwa 10 bis 20 Prozent schnellere Zielübergänge erreichen als mit Kimme und Korn – ein messbarer Vorteil in IPSC Production Optics.
Die Glock 34 Gen4 bietet drei austauschbare Backstraps (Small, Medium, Large) für individuelle Griffgrößen. Die Oberfläche zeigt die charakteristische RTF-Grifftextur mit Fingerrillen. Gen5-Modelle verzichten auf Fingerrillen und setzen auf eine glattere Oberfläche – hier greifen viele Nutzer zu Aftermarket-Griffbändern wie Talon Grips oder Hogue HandAll für aggressivere Griffigkeit. Das vergrößerte Mag-Well (Flared Mag-Well) der Gen5 ist ein praktisches Feature für schnellere Magazinwechsel unter Druck – ein Design-Detail, das direkt aus dem Wettkampfeinsatz stammt.
Aktuell (2025) finden Sie die Glock 34 in drei Hauptvarianten. Die Gen4 wird noch angeboten und kostet etwa 899 bis 949 Euro – eine bewährte Basis für Einsteiger. Die Gen4 MOS ergänzt die Optic-Schnittstelle und kostet etwa 50 bis 100 Euro mehr. Die neueste Gen5 MOS FS (FS = Front Serrations) ist das aktuelle Topmodell und oft günstiger als Gen4-Standardvarianten – ein echtes Schnäppchen mit GMB-Lauf, nDLC-Beschichtung, beidseitigem Verschlussfanghebel und Flared Mag-Well.
Für Linkshänder ist die Gen5 MOS FS mit ihrem beidseitigen Verschlussfanghebel die erste vollwertig linkshändertaugliche Variante ab Werk. Gen4-Modelle erfordern für Linkshänder einen Aftermarket-Umbau. Sondermodelle oder Limited Editions sind für den deutschen Markt nicht dokumentiert – Glock hält sich hier zurück und konzentriert sich auf bewährte Standardvarianten.
Wer sparsam starten möchte und mit Kimme und Korn schießen will, wählt die Glock 34 Gen4 (899–949 €). Ambitionierte Optik-Fans greifen zur Glock 34 Gen5 MOS FS (889–929 €) – sie bietet das beste Gesamtpaket mit modernster Ausstattung zu oft niedrigerem Preis als ältere Generationen. Linkshützen sind mit Gen5 MOS FS perfekt bedient. Wer mittelfristig eine noch hochwertigere Match-Pistole braucht, schaut auf CZ Shadow 2 (1.450 €), SIG P320 X5 Legion (1.350 €) oder Walther Q5 Match SF (1.500 €) – aber dann sollte das Budget deutlich höher sein.
Für reine Wettkampfnutzung, häufiges Training und den klassischen IPSC-Einsatz ist die Glock 34 nicht zu schlagen. Die Langzeitrentabilität ist hervorragend: Eine Gen5 MOS FS für 920 Euro amortisiert sich bei regelmäßiger Wettkampfteilnahme innerhalb weniger Monate, weil die Zuverlässigkeit keine teuren Reparaturen nach sich zieht. Wartungskosten sind minimal, Ersatzteile weltweit verfügbar.
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