




Wer eine Glock 29 kaufen möchte, entscheidet sich für das kompakteste und leichteste Serienpistolen-Konzept im kraftvollen Kaliber 10 mm Auto – und das ab 1.049 €. Die Kombination aus Subcompact-Abmessungen und echter Magnumleistung macht dieses Modell einzigartig am Markt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1997 als kompakte Ergänzung zur vollformatigen Glock 20 hat sich die Pistole zu einer etablierten Wahl für Sportschützen und Waffenenthusiasten entwickelt.
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Hinter dem Modell steht die Glock GmbH aus Österreich – einer der weltweit führenden Hersteller von Polymer-Pistolen. Glocks Ruf für Zuverlässigkeit und Funktionalität ist international anerkannt, und die Glock 29 trägt dieses Erbe konsequent weiter. Glock US beschreibt die Leistung des Modells treffend als „Magnumkraft im 10-mm-Auto-Kaliber“ – eine Aussage, die den Kern dieser Waffe auf den Punkt bringt.
Die aktuelle Hauptvariante ist die Glock 29 Gen5 FS mit Front-Serrations, GLOCK Marksman Barrel (GMB) und ambidextrousem Schlittenfanghebel. Gegenüber der Glock 29 Gen4 und früheren Generationen bringt die Gen5 messbare Verbesserungen in Präzision und Handhabung. Trotz ihrer Leistung wiegt die Pistole ohne Magazin nur 690 g – das macht sie zur leichtesten Plattform in dieser Kaliberklasse.
Einsatzbereiche in Deutschland umfassen das Sportschießen in IPSC- und BDS-Disziplinen, den Bereich der Waffensammlung sowie den jagdlichen Einsatz als Fangschusswaffe. Die Glock 29 im Preisvergleich zeigt: Zwischen 1.049 € und 1.050 € liegt das aktuelle Marktniveau bei deutschen Fachhändlern – ein kompetitiver Einstiegspreis für eine 10-mm-Auto-Pistole dieser Qualität.
Die technische Konzeption der Glock 29 folgt einem klaren Prinzip: maximale Leistung in minimalen Abmessungen. Das beginnt beim Kaliber. 10 mm Auto positioniert sich energetisch zwischen 9 mm Luger und .45 ACP, liefert dabei aber eine flachere Flugbahn als letztere – ein Vorteil bei präzisem Schuss auf kurze und mittlere Distanzen.
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Das Safe-Action-System ist das Herzstück jeder Glock-Pistole. Es arbeitet mit einem teilvorgespannten Schlagbolzen und drei vollautomatisch wirkenden Sicherungen: Züngelsicherung, Schlagbolzensicherung und Fallsicherung. Keine davon muss manuell aktiviert werden – die Waffe ist bei gezogenem Abzug schussbereit, in jeder anderen Situation sicher. Das Abzugsgewicht beträgt 26 N, was rund 2.650 g entspricht. Dieser Wert ermöglicht einen gleichmäßigen, vorhersagbaren Druckpunkt ohne plötzlichen Durchschlag.
Der 96 mm kurze Lauf ist für eine Subcompact-Pistole typisch. Mit dem GLOCK Marksman Barrel (GMB) und seinem verbesserten Drallprofil holt die Gen5 aus dieser Lauflänge eine höhere Präzision heraus als ihre Vorgänger. Das polygonale Laufprofil unterstützt dabei die Geschosskopplung. Der Polymer-Rahmen mit RTF-Textur und ohne Fingerfurchen passt sich unterschiedlichen Handgeometrien an, während die Front-Serrations am Schlitten das manuelle Nachladen erleichtern. Der ambidextrous Schlittenfanghebel macht die Waffe für Links- und Rechtshänder gleichermaßen nutzbar – ein Praxisvorteil, den man im Einsatz schätzt.
Die Magazinkapazität von 10 Schuss im Standard ist für eine Subcompact-Pistole überdurchschnittlich. Optional sind 15-Schuss-Magazine einsetzbar, was die Kapazität noch einmal deutlich erhöht.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Glock GmbH (Österreich) |
| Modell | Glock 29 Gen5 FS |
| Waffentyp | Subcompact-Pistole (Halbautomatik) |
| System | Safe Action (teilvorgespannter Schlagbolzen) |
| Kaliber | 10 mm Auto |
| Magazinkapazität | 10 Schuss (Standard), 15 Schuss (optional) |
| Lauflänge | 96 mm |
| Gewicht | 690 g (ohne Magazin), 760 g (mit leerem Magazin) |
| Rahmenmaterial | Polymer (RTF-Textur, ohne Fingerfurchen) |
| Abzug | 26 N (~2.650 g), Safe Action |
| Sicherung | Dreifach: Züngelsicherung, Schlagbolzensicherung, Fallsicherung (alle automatisch) |
| Visierung | Glock-Standardvisierung (fest) |
| Besonderheiten | GLOCK Marksman Barrel (GMB), ambidextrous Schlittenfanghebel, Front-Serrations, polygonales Laufprofil |
Die Glock 29 ist in drei relevanten Ausführungen erhältlich, die sich in Ausstattung und Preis unterscheiden. Die Wahl der richtigen Variante hängt vor allem vom geplanten Einsatzbereich ab.
Die Glock 29 Gen4 ist die Vorgänger-Generation und bei spezialisierten Händlern wie GermanGunWorks verfügbar – auf Anfrage zu einem Preis von rund 1.000 €. Sie bietet modulare Griffrücken für individuelle Anpassung, verfügt jedoch weder über den GLOCK Marksman Barrel noch über den beidseitig bedienbaren Schlittenfanghebel der aktuellen Generation.
Die Glock 29 Gen5 FS ist die aktuelle Standardvariante und für die meisten Schützen die beste Wahl – sie vereint alle Gen5-Verbesserungen inklusive GLOCK Marksman Barrel zum Preis ab 1.049 €. Front-Serrations, ambidextrous Schlittenfanghebel und der RTF-Rahmen ohne Fingerfurchen gehören zur Serienausstattung. Der Preisaufschlag von rund 50 € gegenüber der Gen4 ist durch die technischen Verbesserungen gut begründet.
Die Glock 29 Gen5 MOS ist die optikbereite Variante mit vorgefrästen Schlitten-Aufnahmen für Rotpunktvisiere. Sie richtet sich an Schützen, die eine moderne Visierung nachrüsten möchten, ohne handwerklich in den Schlitten eingreifen zu wollen. Zur Verfügbarkeit und Preisgestaltung dieser Variante im deutschen Handel empfiehlt sich eine direkte Anfrage beim Fachhändler.
Als Alternative im gleichen Kaliber sei die Glock 20 Gen5 erwähnt: Sie bietet als Fullsize-Version mehr Grifffläche, einen längeren 114-mm-Lauf und eine Standard-Magazinkapazität von 15 Schuss – allerdings auf Kosten der kompakten Abmessungen.
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Im Sportschießen spielt die Glock 29 ihre Stärken besonders deutlich aus. Das Kaliber 10 mm Auto erfüllt in IPSC-Disziplinen die Anforderungen für die Major-Wertung – ein entscheidender Vorteil gegenüber kleineren Kalibern. Die kompakte Bauform macht die Pistole zur Option für Subcompact-Klassen und als anspruchsvolle Trainingswaffe. Ehrlich gesagt fordert der spürbare Rückstoß aus dem 690 g leichten Rahmen Erfahrung und regelmäßiges Training. Anfänger sollten zunächst auf leichter beherrschbare Systeme setzen; erfahrene Schützen hingegen profitieren von der Präzision des GMB-Laufs und dem konsistenten Abzugsverhalten. Mit einem Abzugsgewicht von 26 N und dem gleichmäßigen Druckpunkt des Safe-Action-Systems eignet sich die Glock 29 besonders für Schützen, die ein konsistentes Abzugsverhalten ohne SA/DA-Umschaltung bevorzugen.
Als Fangschusswaffe im jagdlichen Einsatz ist die Glock 29 eine beachtenswerte Option. Das Kaliber 10 mm Auto liefert ausreichend Mündungsenergie für einen sicheren Fangschuss auf Schalenwild. Die kompakte Subcompact-Form lässt sich gut unter dem Jagdoutfit tragen, ohne zu stören. Wer die Pistole jagdlich einsetzen möchte, sollte die passende Munition 10 mm Auto sorgfältig nach Laborierung und Projektilkonstruktion auswählen – die Bandbreite an verfügbaren Laborierungen ist groß. Bitte beachten Sie die jeweiligen Landesjagdgesetze, die den Einsatz von Kurzwaffen zur Jagd unterschiedlich regeln können.
Als einzige Subcompact-Serienpistole im Kaliber 10 mm Auto besetzt die Glock 29 eine eindeutige Nische. Für Sammler mit Interesse an seltenen Kaliberkombinationen und moderner Polymer-Technik ist sie ein interessantes Stück – zumal die Gen5 die bislang ausgereifteste Version dieser Plattform darstellt.
Der entscheidende Vorteil ist offensichtlich: Mit 690 g und Subcompact-Abmessungen ist die Glock 29 die kompakteste und leichteste Serienpistole in der Klasse der 10-mm-Auto-Pistolen. Glock EU beschreibt das Konzept treffend als „Subcompact-Power des 10 mm Auto“ – und tatsächlich passt kein anderer Satz besser zu dieser Waffe.
Die Gen5-Verbesserungen sind messbar. Der GLOCK Marksman Barrel mit seinem verbesserten Drallprofil liefert eine nachweislich höhere Präzision als frühere Generationen. Zuverlässigkeit ist dabei keine Frage: Das Safe-Action-System mit seinen drei automatischen Sicherungen gilt als bewährt und wartungsarm. Der ambidextrous Schlittenfanghebel sorgt dafür, dass Linkshänder keine Kompromisse eingehen müssen.
Auch die Kapazität überzeugt für das Format: 10 Schuss im Standardmagazin, erweiterbar auf 15 Schuss mit einem Glock-20-Magazin – das ist für eine Subcompact-Pistole überdurchschnittlich. Hinzu kommt die weltweite Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör, die den langfristigen Betrieb absichert.
Der starke Rückstoß ist der Preis für die Magnumleistung im Subcompact-Format – erfahrene Schützen werden ihn beherrschen, aber er ist nicht zu unterschätzen. Aus dem 96 mm kurzen Lauf und einer Waffe mit nur 690 g Gesamtgewicht erzeugt die 10-mm-Auto-Patrone einen merklich höheren Rückstoß als vergleichbare 9-mm-Subcompacts. Schützen mit großen Händen werden den kurzen Subcompact-Griff als Einschränkung empfinden – selbst mit der 15-Schuss-Magazinverlängerung bleibt die Grifflänge ein Kompromiss. Wer mehr Masse und bessere Rückstoßkontrolle bevorzugt, findet in der Glock 20 Gen5 eine sinnvolle Fullsize-Alternative: Ihr 114-mm-Lauf liefert zusätzliche Mündungsgeschwindigkeit, und das größere Format macht schnelle Folgeschüsse einfacher.
Die Glock 29 bewegt sich mit einem Preis ab 1.049 € im unteren Bereich der verfügbaren 10-mm-Auto-Pistolen. Die Konkurrenz beginnt deutlich höher – was eine echte Kaufentscheidung erleichtert.
Die Sig Sauer P220 10mm kostet rund 1.400 € und richtet sich an Schützen, die einen traditionellen SA/DA-Abzug und einen Metallrahmen bevorzugen. Sie ist größer, schwerer und bietet durch das Single-Action/Double-Action-System ein anderes Abzugsgefühl. Als Fullsize-Pistole ist sie kein direkter Subcompact-Konkurrent, sondern eine Alternative für Schützen, die Komfort und Ergonomie über Kompaktheit stellen.
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Der Smith & Wesson M&P 10mm liegt preislich bei etwa 1.200 €. Er überzeugt mit einem modularen Griffsystem und einem Polymer-Rahmen – ist aber ebenfalls im Fullsize-Format gehalten und damit schwerer als die Glock 29. Für Schützen mit großen Händen oder dem Wunsch nach mehr Masse kann er eine sinnvolle Wahl sein.
Der Colt Delta Elite 10mm ist das historische Schwergewicht unter den 10-mm-Pistolen: ca. 1.500 €, 1911-Plattform, Stahlrahmen, Single-Action-System. Wer die klassische 1911-Ergonomie schätzt und bereit ist, für diesen Charakter einen deutlichen Aufpreis zu zahlen, findet hier einen zeitlosen Klassiker – allerdings auf Kosten des modernen Polymer-Konzepts.
Die Glock 29 bietet für rund 1.050 € die kompakteste und leichteste 10-mm-Plattform am Markt – wer Fullsize-Komfort und einen traditionellen Abzug bevorzugt, zahlt bei der Sig Sauer P220 rund 350 € mehr. Für alle, die Kompaktheit und Preis-Leistung priorisieren, gibt es im Segment 10 mm Auto schlicht keine vergleichbare Alternative.
Die Glock 29 nutzt ein eigenes Holsterformat, das nicht mit den Modellen Glock 17 oder Glock 19 Gen5 kompatibel ist. Das Angebot an Kydex- und Lederholstern ist jedoch breit: Namhafte Hersteller wie Safariland und Blackhawk sowie spezialisierte deutsche Anbieter decken alle Trageweisen ab – verdeckt unter der Jacke ebenso wie offen für den Schießstand. Kydex-Holster empfehlen sich für sportliche Einsätze, da sie schnelle Ziehtechniken unterstützen und formstabil bleiben.
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Serienmäßig ist die Glock 29 Gen5 FS mit einer festen Glock-Standardvisierung aus Polymer ausgestattet, mit weißer Konturmarkierung für schnelle Zielerfassung. Wer mehr möchte, kann auf Aftermarket-Tritium-Nachtvisiere oder Fiber-Optic-Visierungen zurückgreifen – das Zubehörangebot ist groß. Die Glock 29 Gen5 MOS ermöglicht darüber hinaus die direkte Montage von Rotpunktvisieren auf dem Schlitten ohne zusätzliche Bearbeitung.
Der RTF-Rahmen ohne Fingerfurchen der Gen5 passt sich verschiedenen Handformen an, da keine vorgeformten Mulden die Griffposition einschränken. Für Schützen mit kleinen Händen ist das ein Vorteil; wer mehr Haftung wünscht, kann Aftermarket-Griffhülsen aufziehen. Das kurze Subcompact-Format bringt es mit sich, dass der kleine Finger bei einem 10-Schuss-Magazin oft keinen vollen Halt findet – das 15-Schuss-Magazin aus der Glock 20 schafft hier Abhilfe.
Das Safe-Action-System arbeitet als Striker-fired-Abzug ohne DA/SA-Wechsel. Das Abzugsgewicht von 26 N ist konstant – jeder Schuss fühlt sich gleich an, was für schnelle Trefferfolgen im Sport wichtig ist. Der kurze Reset ermöglicht rasches Nachschlagen. Wer das Abzugsverhalten weiter verfeinern möchte, findet im Aftermarket-Bereich Abzüge von spezialisierten Herstellern, die den Druckpunkt präzisieren oder das Abzugsgewicht leicht reduzieren.
Die Glock 29 ist eine technisch ausgereifte Subcompact-Pistole für Sportschützen, Waffenenthusiasten und jagdliche Anwendungen – mit einem Alleinstellungsmerkmal, das kein anderes Modell bietet: die kleinste und leichteste Plattform im Kaliber 10 mm Auto. Die Gen5 FS setzt mit GMB-Lauf, ambidextrousem Schlittenfanghebel und RTF-Rahmen den aktuellen Standard. Ab 1.049 € liegt das Einstiegsniveau im deutschen Fachhandel – ein fairer Preis für ein Nischenmodell dieser Qualität. Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Angebote im Preisvergleich oben und finden Sie den günstigsten Händler mit sofortiger Verfügbarkeit.