




















Die Glock 22 ist eine halbautomatische Pistole im Kaliber .40 S&W für Sportschützen und behördliche Anwender, die Glock-typische Zuverlässigkeit mit der höheren Leistung des .40-S&W-Kalibers kombiniert. Wer diese Pistole im Preisvergleich sucht, findet sie aktuell zwischen 1.099 € und 1.199 € – je nach Händler und Ausführung. Das Leergewicht der aktuellen Gen5 liegt bei 806 g, was für eine Fullsize-Pistole in dieser Leistungsklasse bemerkenswert kompakt ist.
Hergestellt wird sie von der Glock GmbH im österreichischen Deutsch-Wagram. Das Unternehmen gilt weltweit als führender Hersteller von Polymer-Pistolen und beliefert Behörden, Militär und Sportschützen auf allen Kontinenten. Seit der Markteinführung 1990 hat sich die Glock 22 über mehrere Generationen weiterentwickelt: von der robusten Gen3 über die Gen4 mit verbessertem Rückstoßdämpfungssystem bis zur aktuellen Glock 22 Gen5, die 2017 eingeführt wurde.
Die Gen5 bringt drei technologische Innovationen mit: den Glock Marksman Barrel (GMB) für gesteigerte Präzision, die nDLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) für erhöhte Korrosionsbeständigkeit und das Flared Magwell für schnelleres Nachladen unter Wettkampf- oder Stressbedingungen. Zudem ist der Verschlussfanghebel erstmals beidseitig bedienbar.
Jahrzehntelang war die Glock 22 die meistgenutzte Dienstpistole bei US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden – ein deutliches Qualitätsmerkmal, das Millionen von Betriebsstunden unter realen Einsatzbedingungen belegt. Wer die Glock 22 kaufen möchte, findet aktuell Varianten wie die Glock 22 Gen5 FS und die Glock 22 Gen5 MOS im Handel. Als 9-mm-Alternative bietet sich die Glock 17 Gen5 aus demselben Haus an.
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Das Herzstück der Glock 22 ist das patentierte Safe-Action-System – ein Striker-fired-Mechanismus, der vollständig ohne externen Hammer auskommt. Drei automatische Sicherungen greifen ineinander: die Abzugszüngelsicherung, die Schlagbolzensicherung und die Fallsicherung. Keine dieser Sicherungen muss manuell betätigt werden – sie entsperren sich selbsttätig beim kontrollierten Abzugsdurchzug und greifen sofort wieder ein, sobald der Abzug losgelassen wird. Das vereinfacht die Handhabung erheblich, besonders unter Stressbedingungen.
Das Abzugsgewicht beträgt konstant 26 N, was umgerechnet etwa 2.650 g entspricht. Dieser Wert ist bei jedem Schuss identisch – es gibt keine Umstellung zwischen Doppel- und Einzelaktion wie bei klassischen DA/SA-Pistolen. Für das Training bedeutet das: Der Schütze entwickelt ein gleichbleibend reproduzierbares Abzugsgefühl, das sich direkt in bessere Trefferpunktlage übersetzt.
Das Kaliber .40 S&W erzeugt bei einer Lauflänge von 114 mm mehr Mündungsenergie als 9 mm Luger – bei gleichzeitig moderatem Rückstoß, der durch das Gewicht von 806 g gut kontrollierbar bleibt. Das Magazin fasst 15 Patronen im Standardformat, erweiterbare Magazine auf 17 Schuss sind ebenfalls erhältlich. Damit ist die Pistole für Sportdisziplinen mit hohem Munitionsverbrauch gut ausgelegt.
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Der Glock Marksman Barrel verwendet eine verbesserte polygonale Laufgeometrie, die dem Geschoss eine gleichmäßigere Führung gibt. Das Ergebnis ist eine messbar höhere Präzision gegenüber älteren Glock-Generationen – ein Vorteil, den vor allem wettkampforientierte Sportschützen im direkten Vergleich bemerken.
Die nDLC-Beschichtung schützt Lauf und Schlitten mit einer diamantähnlichen Kohlenstoffschicht. Diese ist nicht nur deutlich korrosionsbeständiger als herkömmliche Brünierungen, sondern auch oberflächenhärter – Kratzer entstehen seltener, die Pflege wird einfacher. Wer die Pistole häufig und unter wechselnden Witterungsbedingungen einsetzt, profitiert davon direkt.
Ergonomisch setzt Gen5 auf austauschbare Griffrücken aus Polymer, mit denen das Griffstück an verschiedene Handgrößen angepasst werden kann. Der beidseitige Verschlussfanghebel macht Links- und Rechtshändern das Schießen gleich komfortabel – ohne dass eine separate Linkshand-Version nötig wäre.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Glock GmbH |
| Modell | Glock 22 Gen5 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Safe Action (Striker-fired) |
| Kaliber | .40 S&W |
| Magazinkapazität | 15 Patronen (Standard), 17 Patronen (erweitert) |
| Lauflänge | 114 mm |
| Gewicht (leer) | 806 g |
| Griffstück | Polymer mit austauschbaren Griffrücken |
| Abzug | ca. 2.650 g (26 N), Safe Action |
| Sicherung | 3-fach automatisch (Abzugszüngel-, Schlagbolzen-, Fallsicherung) |
| Visierung | Festvisierung (MOS-Variante: Optic-ready) |
| Besonderheiten | Glock Marksman Barrel (GMB), nDLC-Beschichtung, beidseitiger Verschlussfanghebel, Flared Magwell, MOS-Variante verfügbar |
Wer die .40 S&W Munition passend zur Glock 22 sucht, findet im Preisvergleich eine große Auswahl an Trainings- und Wettkampfladungen.
Die Glock 22 ist in drei praxisrelevanten Ausführungen erhältlich, die sich in Preis, Gewicht und Ausstattung klar voneinander unterscheiden. Für die meisten Käufer sind die Gen5-Varianten die erste Wahl – die Gen4 bleibt als Restposten interessant.
Glock 22 Gen5 FS – Das „FS“ steht für Front Serrations, also vordere Griffrillen am Schlitten. Diese erleichtern das Durchladen mit zwei Fingern erheblich, besonders unter Zeitdruck. Mit einem Preis von 1.099 € bei Frankonia ist die Gen5 FS die günstigste aktuelle Ausführung und gleichzeitig der meistverkaufte Einstieg in die Gen5-Familie. Für Schützen, die keine Optik nachrüsten wollen, ist sie der klare Preis-Leistungs-Tipp.
Glock 22 Gen5 MOS – Die MOS-Variante (Modular Optic System) verfügt über eine werksseitige Optik-Schnittstelle am Schlitten, die über standardisierte Adapterplatten die direkte Montage von Rotpunktvisieren ermöglicht. Wer später ein Rotpunktvisier nachrüsten möchte, spart durch diese Lösung die Kosten für nachträgliche Fräsarbeiten am Schlitten. Der Preis liegt je nach Händler zwischen 1.179 € und 1.199 € – der Aufpreis gegenüber der FS beträgt also rund 80 bis 100 €, was angesichts der eingesparten Frässervicekosten eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung sein kann. Die Glock 22 Gen5 MOS ist damit die zukunftssicherste Variante für Schützen, die Optics-Divisionen im Visier haben.
Glock 22 Gen4 – Die Vorgängergeneration ist vereinzelt noch im Handel erhältlich, meist zu einem Preis auf Anfrage. Sie unterscheidet sich von der Gen5 vor allem durch das Gewicht: Mit rund 730 g ist sie etwa 76 g leichter als die aktuelle Generation. Den GMB-Lauf, die nDLC-Beschichtung und den beidseitigen Verschlussfanghebel bietet sie nicht. Als Auslaufmodell empfiehlt sich die Gen4 nur, wenn ein besonders günstiger Preis das fehlende Gen5-Paket aufwiegt.
Sondermodelle oder Limited Editions der Glock 22 sind derzeit nicht bekannt. Wer die Vorzüge des MOS-Systems im 9-mm-Kaliber sucht, findet mit der Glock 17 Gen5 MOS eine direkte Alternative mit identischer Rahmengeometrie.
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Im dynamischen Sportschießen zeigt die Glock 22 ihre größten Stärken. Das Kaliber .40 S&W erreicht den für bestimmte IPSC-Divisions erforderlichen Powerfactor zuverlässig – und das mit Standardladungen, während 9-mm-Schützen dafür oft auf schwerere Laborierungen ausweichen müssen. Das ist ein echter Wettkampfvorteil, besonders in der Standard Division.
Das 15-Schuss-Magazin hält Nachladepausen kurz, und das Flared Magwell der Gen5 sorgt dafür, dass das frische Magazin auch unter Zeitdruck sicher und schnell einläuft. Der GMB-Lauf liefert eine konsistente Präzision, die für Sport- und Trainingszwecke vollständig ausreicht. Das konstante Abzugsverhalten des Safe-Action-Systems – 26 N bei jedem Schuss, ohne DA/SA-Übergang – erlaubt ein reproduzierbares Abzugsbild, das im Wettkampf direkten Einfluss auf die Trefferlage hat.
Die Glock 22 Gen5 MOS öffnet zusätzlich den Zugang zur Optics Division: Mit einem montierten Rotpunktvisier wie dem Trijicon RMR oder dem Holosun 507C lassen sich schnellere Zielaufnahmen und präzisere Trefferpunkte erzielen – ein wachsendes Segment im IPSC-Sport. Wer eine noch längere Laufvariante für den Sport sucht, findet in der Glock 34 Gen5 MOS eine auf Wettkampf optimierte Alternative aus demselben Haus.
Die historisch breite behördliche Verbreitung – insbesondere bei US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden über mehrere Jahrzehnte – ist kein Marketingargument, sondern ein Beleg für Betriebssicherheit unter realen Extrembedingungen. In Deutschland ist die Pistole für Inhaber einer Waffenbesitzkarte (WBK) zugänglich. Als Jagdwaffe spielt die Glock 22 im deutschen Jagdbetrieb keine Rolle – Kurzwaffen im Kaliber .40 S&W sind im deutschen Jagdrecht ohne nennenswerte Bedeutung.
Als Sammlerstück ist die Glock 22 eher moderat interessant. Sie ist ein Gebrauchsgegenstand mit hohen Stückzahlen, kein begehrtes Raritätenstück. Der eigentliche Wert liegt in ihrer Funktion, nicht im Regal.
Wer die Glock 22 kaufen möchte, sollte sowohl ihre Stärken als auch ihre Grenzen kennen.
Vorteile:
Nachteile:
Insgesamt bietet die Glock 22 ein solides Paket für Schützen, die auf Bewährtheit und Systemtiefe setzen – mit der Glock 22 Gen5 MOS als besonders zukunftssicherer Variante für alle, die Optikmontage einplanen. Als Glock 22 .40 S&W-Zubehör findet sich auch die passende .40 S&W Munition im Preisvergleich.
Im Segment der Fullsize-Pistolen im Kaliber .40 S&W trifft die Glock 22 auf drei ernstzunehmende Konkurrenten. Preislich liegt sie mit der Gen5 FS bei 1.099 € im Mittelfeld der Vergleichsgruppe.
| Modell | Preis (ca.) | System | Gewicht (leer) | Magazin | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Glock 22 Gen5 FS | 1.099 € | Striker-fired (Safe Action) | 806 g | 15 Patronen | GMB-Lauf, nDLC, größtes Ökosystem |
| Smith & Wesson M&P40 | ca. 900 € | Striker-fired | leichter | 15 Patronen | Günstigster Einstieg, mehrere Griffgrößen |
| Sig Sauer P229 | ca. 1.200 € | DA/SA mit Decocker | deutlich schwerer | 12 Patronen | Aluminium-Rahmen, hochwertiger SA-Abzug |
| Beretta 96 | ca. 1.100 € | DA/SA mit Decocker | schwerer | 12 Patronen | Stahl-/Aluminiumkonstruktion, klassisches Design |
Die Smith & Wesson M&P40 ist mit rund 900 € der günstigste Konkurrent – etwa 200 € unter der Glock 22 Gen5 FS. Sie bietet ebenfalls ein Polymer-Griffstück und Striker-fired-System mit austauschbaren Griffrücken in mehreren Größen. Was sie nicht mitbringt: das gereifte Zubehör-Ökosystem der Glock und den bewährten GMB-Lauf. Für preisbewusste Einsteiger ist die M&P40 dennoch eine valide Wahl.
Die Sig Sauer P229 liegt mit rund 1.200 € etwas über der Glock 22. Sie punktet mit einem Aluminium-Rahmen und einem DA/SA-Abzug, dessen SA-Modus von vielen Schützen als das präziseste Abzugsgefühl in dieser Klasse beschrieben wird. Allerdings ist sie deutlich schwerer als die Glock 22 – wer Gewicht und einfache Handhabung priorisiert, wird bei der Glock bleiben. Zudem verfügt die P229 über eine geringere Magazinkapazität.
Die Beretta 96 positioniert sich als traditionelles Gegenstück: Stahl- und Aluminiumkonstruktion, DA/SA-System, klassische Bedienphilosophie. Mit rund 1.100 € liegt sie preislich dicht an der Glock, bietet aber weniger Magazinkapazität und ein deutlich schwereres Gesamtgewicht.
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Wer das einfachste Bedienkonzept und das größte Aftermarket-Angebot sucht, liegt mit der Glock 22 richtig. Preisbewusste Schützen, die auf Zubehörvielfalt verzichten können, schauen sich die Smith & Wesson M&P40 an. Abzug-Puristen, für die ein knackiger SA-Abzug entscheidend ist, wählen die Sig Sauer P229 – und nehmen dafür Mehrgewicht und Mehrpreis in Kauf. Traditionalisten, die klassisches DA/SA-Handling und Metallkonstruktion bevorzugen, finden in der Beretta 96 ihre Alternative.
Als Glock-interne 9-mm-Alternative ohne Kaliber-.40-S&W-Prämium empfiehlt sich die Glock 17 Gen5, die dieselbe Rahmengeometrie und dasselbe Zubehör-Ökosystem nutzt.
Ein unterschätzter Vorteil der Glock 22 ist ihre Holster-Situation. Da Griffstück und Rahmengeometrie identisch mit der Glock 17 sind, passen nahezu alle Holster, die für die Glock 17 gefertigt wurden, auch auf die Glock 22. Das bedeutet: Statt einer schmalen Produktauswahl steht dem Käufer das gesamte, jahrzehntelang gewachsene Holster-Sortiment für die meistverbreitete Glock-Plattform der Welt zur Verfügung. Von Kydex-Innengürtelholstern bis hin zu taktischen Außengürtelholstern von Safariland ist nahezu jede Konfiguration erhältlich.
Die Glock 22 Gen5 MOS kommt mit einer werksseitig eingefrästen Optik-Schnittstelle am Schlitten. Über mitgelieferte Adapterplatten lassen sich Rotpunktvisiere verschiedener Hersteller direkt und ohne weitere Modifikation montieren. Beliebt und bewährt sind in dieser Klasse vor allem das Trijicon RMR und das Holosun 507C – beide bieten eine große Auswahl an Helligkeitsstufen, lange Batterielaufzeiten und eine robuste Konstruktion für den Schießbetrieb.
Das Safe-Action-System liefert bei jedem Schuss dasselbe Abzugsgewicht von 26 N – ohne Übergang zwischen Doppel- und Einzelaktion. Für das Training bedeutet das: Jede Schussabgabe fühlt sich identisch an, was die Entwicklung eines sauberen Abzugsbilds erheblich erleichtert. Wer von DA/SA-Pistolen kommt, braucht eine Eingewöhnungsphase – danach schätzen die meisten Schützen die Berechenbarkeit. Die austauschbaren Griffrücken der Gen5 erlauben zudem eine individuelle Anpassung an die Handgröße, was bei längerem Training den Komfort deutlich verbessert.
Die Glock 22 ist eine ausgereifte, bewährte Vollformat-Pistole im Kaliber .40 S&W, die ihre Stärken vor allem im Sportschießen und im behördlichen Umfeld ausspielt. Die Gen5-Generation bringt mit GMB-Lauf, nDLC-Beschichtung und beidseitigem Verschlussfanghebel spürbare Verbesserungen gegenüber den Vorgängern – und das zu einem Preis von 1.099 € (FS) bis 1.199 € (MOS), der im Marktvergleich fair positioniert ist.
Für Sportschützen, die in IPSC-Divisions mit Powerfactor-Anforderungen antreten, bietet das .40-S&W-Kaliber echte Vorteile. Wer eine Optikmontage plant, wählt die Glock 22 Gen5 MOS und spart sich nachträgliche Fräsarbeiten. Wer ohne Optik auskommt und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, greift zur Glock 22 Gen5 FS. Schützen, die mit weniger Rückstoß arbeiten möchten, finden in der Glock 17 Gen5 eine leistungsstarke Alternative mit identischem Bedienkonzept.
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