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Der Hersteller Canik stammt aus der Türkei und hat seinen Sitz in Samsun. Das Unternehmen brachte die TP9-Serie etwa 2009 auf den Markt und etablierte sich damit als Anbieter von Sportpistolen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Während größere Markennamen wie Glock, CZ oder Walther längere Traditionserfahrung mitbringen, hat sich Canik gezielt auf das Segment der günstigen, aber hochwertigen Wettkampfpistolen konzentriert.
Die TP9-Familie wuchs über die Jahre zu einer umfangreichen Variantenreihe heran. Heute sind vier Hauptvarianten erhältlich: das TP9 SFx Rival, die Mete SFX Pro, das TP9 Elite Combat und das TP9 SFx Mod.2. Diese Modelle unterscheiden sich in Lauflänge, Magazinkapazität und Gewicht – eine Strategie, die verschiedene Wettkampfdisziplinen bedient. Gerade für Einsteiger in das dynamische Sportschießen bietet Canik damit ein breites Angebot, ohne die Komplexität zu erhöhen.
Die Canik TP9-Familie basiert auf einem bewährten Short-Recoil-System nach Browning-Art mit modularem Polymer-Rahmen, was sich in einem Gewicht von 800 g bis 845 g (leer) und hoher Ergonomie niederschlägt. Dieses System ist seit Jahrzehnten bewährt und ermöglicht eine zuverlässige Funktionstüchtigkeit bei relativem Leichtgewicht – ein entscheidender Vorteil bei längeren Wettkampftagen.
Die verfügbaren Lauflängen reichen von 104 mm (Elite Combat) bis 132 mm (SFx Mod.2). Diese Variabilität ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Disziplinen: kompaktere Varianten eignen sich für IDPA-Szenarien, längere Läufe optimieren die Ballistik für IPSC-Streuschießen über 25 Meter. Dadurch wählt jeder Schütze das passende Instrument für seinen Wettkampfstil.
Bei der Magazinkapazität werden ambitionierte Sportschützen fündig. Die Modelle bieten zwischen 15+1 und 20+1 Schuss – abhängig von der Variante. Die TP9 SFx Mod.2 mit ihren 20+1 Schuss ist besonders für Production-Optics-Disziplinen interessant, wo große Magazine von Vorteil sind.
Der SA- oder SAO-Abzug mit niedrigem Abzugswiderstand ist eines der Erkennungsmerkmale dieser Linie. Single-Action-Systeme ermöglichen schnellere Schussfolgen und präzisere Zielübergänge als Striker-Systeme – ein echtes Plus im Wettkampf. Die verstellbare Fiberoptik-Visierung (höhen- und seitenverstellbar) arbeitet ab Werk und lässt sich ohne Spezialwerkzeug anpassen.
Praktisch ist auch das aggressive Checkering an Handschuhen und Griffsicherung: es verhindert Abrutschen bei schnellen Schussfolgen. Der Beavertail (rückwärtige Griffsicherung) reduziert Hautquetschungen und ermöglicht kontrolliertes Handling auch bei hohem Tempo. Der 3-fach verstellbare Magazinauslöser erlaubt individuelle Anpassung an unterschiedliche Handgrößen.
| Merkmal | Canik TP9 (allgemein) |
|---|---|
| Hersteller | Canik (Türkei, Samsun) |
| Waffentyp | Halbautomatische Kurzwaffe, Sportpistole |
| System | Short-Recoil-System (Browning-Typ), Polymer-Rahmen |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19 mm Parabellum) |
| Lauflänge | 104 mm bis 132 mm (je nach Variante) |
| Gewicht (leer) | 800 g bis 845 g |
| Magazinkapazität | 15+1 bis 20+1 Schuss (je nach Variante) |
| Abzug | SA (Single Action) oder SAO, niedriger Abzugswiderstand |
| Visierung | Verstellbare Fiberoptik (Korn), verstellbare Kimme |
| Besonderheiten | Beavertail, aggressives Checkering, 3-fach verstellbarer Magazinauslöser, werkzeuglose Demontage |
Die Canik TP9 ist in vier Hauptvarianten erhältlich, die sich in Lauflänge (104 mm bis 132 mm), Magazinkapazität (15 bis 20 Schuss) und Gewicht (800 g bis 845 g) unterscheiden. Damit findet jeder Wettkämpfer die Variante, die zu seiner Disziplin und seinen Händen passt.
Das TP9 SFx Rival Dark Side ist ab 699,00 € die preisgünstigste Einstiegsvariante und damit ein attraktiver Einstiegspunkt ins Sportschießen. Mit einer Lauflänge von 127 mm und 18+1 Schuss bietet es ein ausgewogenes Handling zwischen Ballistik und Wendigkeit. Das Gewicht von 819 g ermöglicht kontrollierte Schussfolgen ohne Ermüdung. Die Nitrid-Beschichtung des Laufs sorgt für zusätzliche Korrosionsbeständigkeit. Ideal für IPSC-Einsteiger und Schützen, die eine bewährte Länge-Kapazitäts-Kombination suchen.
Die Mete SFX Pro präsentiert sich als zweitkürzeste Variante der Familie mit einer Lauflänge von nur 106,5 mm und 15+1 Schuss Kapazität. Bei einem Gewicht von 800 g (das leichteste Modell) besticht sie durch Wendigkeit und Handlichkeit – perfekt für enge IDPA-Szenarien in Häusern oder Fahrzeugen. Ein verbesserter Beavertail erhöht den Komfort. Schützen, die Vielseitigkeit bevorzugen oder mit kleineren Händen arbeiten, greifen hier zu.
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Das Elite Combat Desert unterscheidet sich durch seinen SAO-Abzug (Single Action Only) von den anderen Varianten – das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Mit 104 mm Lauflänge und 18+1 Schuss ist sie eine taktische Variante, die kompakte Handling mit noch akzeptabler Kapazität verbindet. Das Gewicht von 800 g macht sie zu einem der leichtesten Modelle. Diese Version spricht Taktik-Schützen und jene an, die die Sicherheit eines echten Single-Action-Systems schätzen.
Das SFx Mod.2 Black ist das Universalgenie: mit 132 mm Lauflänge, 20+1 Schuss und 845 g Gewicht bietet es maximale Ballistik und Kapazität. Wer für IPSC Production Optics antritt oder präferiert lange Kämpfe mit minimalen Nachladungen zu führen, findet hier sein Werkzeug. Der umfangreichste Werkszubehör ab Werk – inklusive Transportkoffer – macht diese Variante besonders wertvoll.
Die Canik TP9-Serie ist primär für das dynamische Sportschießen konzipiert und in Disziplinen wie IDPA, IPSC und USPSA wettkampftauglich. Diese Disziplinen stellen höchste Anforderungen an Präzision, Ergonomie und Zuverlässigkeit – alle Eigenschaften, die die TP9 erfüllt.
Mit Magazinkapazitäten von 15+1 bis 20+1 Schuss und variablen Lauflängen eignen sich unterschiedliche Varianten für verschiedene Disziplinen. Die kompaktere Mete SFX Pro glänzt in IDPA-Szenarien mit engen Winkeln und Schießständen. Das längere SFx Rival mit 127 mm passt perfekt in die IPSC-Standard-Klasse. Die SFx Mod.2 mit ihrer maximalen Lauflänge von 132 mm und 20+1 Schuss ist ideal für Production-Optics-Disziplinen, wo längere Kämpfe mit Rotpunktvisieren ausgetragen werden.
Die verstellbare Visierung und der SA-Abzug unterstützen schnelle Zielübergänge und präzise Schussabgaben. Das 9 mm Luger als bevorzugtes Wettkampfkaliber bietet zusätzliche Vorteile: der Rückstoß ist überschaubar, die Munition weit verfügbar und günstig. Dies ermöglicht intensives Training ohne prohibitive Kosten.
Jagdliche Nutzung ist in Deutschland unüblich und auch nicht vorgesehen – die halbautomatische Bauweise und das Kaliber entsprechen nicht den jagdlichen Anforderungen.
Das herausragende Preis-Leistungs-Verhältnis steht an erster Stelle: Die Canik TP9 SFx Rival Dark Side ist ab 699,00 € erhältlich und bietet ab Werk eine Ausstattung, die bei etablierteren Konkurrenten zusätzliche Aufpreise erfordert. Wenige andere Hersteller liefern verstellbare Fiberoptik-Visierung und SA-Abzug in dieser Preisklasse.
Die Wettkampftauglichkeit für IDPA, IPSC und USPSA ist werkseitig gegeben – keine zusätzlichen Investitionen in Umbauten nötig. Die verstellbare Fiberoptik-Visierung und der SA-Abzug sind echte Stärken gegenüber günstigeren Konkurrenzmodellen mit fest montierter Visierung oder Striker-Abzügen.
Die Ergonomie mit Beavertail und aggressivem Checkering überzeugt: Sie reduziert Ermüdung und erhöht die Kontrolle bei schnellen Schussfolgen. Der 3-fach verstellbare Magazinauslöser ist noch ein Plus – nicht alle Hersteller bieten diese Anpassungsmöglichkeit.
Die Variantenvielfalt (4 Hauptmodelle, unterschiedliche Lauflängen und Kapazitäten) ermöglicht es, exakt das richtige Werkzeug für die bevorzugte Disziplin zu wählen.
Internationale Testberichte und Community-Langzeiterfahrungen sind im Vergleich zu etablierten Marken wie Glock oder CZ begrenzt verfügbar. Wer intensive Fachmedienbewertungen sucht, wird weniger fündig als bei bekannteren Namen. Dies ist weniger ein Qualitätsdefizit, sondern eher eine Frage der Marktdurchdringung und Berichterstattungsintensität.
Die Markenbekanntheit in Europa ist deutlich geringer als bei CZ, Glock oder Walther – ein Faktor, der für manche Käufer psychologisch relevant ist, objektiv aber kein Qualitätsproblem darstellt. Die Ersatzteilverfügbarkeit könnte theoretisch enger sein als bei etablierten Herstellern, ist aber durch die Vertriebskanäle der großen Waffenhändler in Deutschland und Europa gelöst.
Detaillierte Testergebnisse internationaler Fachmedien lagen zum Recherchezeitpunkt (12/2025) nicht vor. Die genannten Vorteile basieren auf Händlerangaben und technischen Spezifikationen sowie allgemeinem Fachwissen über das Short-Recoil-System.
Wer eine Canik TP9 kaufen erwägt, sollte auch einen Blick auf etablierte Alternativen werfen. Die Konkurrenzsituation ist überschaubar und fair zu analysieren.
Die CZ 75 Shadow II kostet etwa 1.200,00 € – ein Unterschied von 501 € zum TP9 SFx Rival Dark Side (699,00 €). Die CZ wiegt mit 1.330 g aber deutlich mehr (+511 g), was sich in Ermüdung bei längeren Wettkämpfen auswirken kann. Während die CZ mit SA/DA-Option und ihrer etablierten Qualitätsreputation punktet, bietet die Canik TP9 mehr Leichtigkeit und einen reinen SA-Abzug für Wettkampf zum halben Preis.
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Die Glock 17 Gen5 ist preisgünstiger (etwa 600,00 €) und weltweiter Marktführer. Allerdings fehlt ihr ab Werk eine verstellbare Visierung – hier verlangt Glock Aufpreise oder der Schütze muss nachrüsten. Der Striker-Abzug ist anders als der SA-System der Canik: präziser am Reset, aber möglicherweise nicht so sportschützenoptimal. Die Glock überzeugt durch weltweite Ersatzteilverfügbarkeit und Zubehöra – bei der Canik TP9 muss man hier gezielter wählen.
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Die Walther PDP ist mit etwa 700,00 € preislich ähnlich und ist ergonomisch exzellent konzipiert – deutschen Ingenieursstandard inklusive. Sie bietet aber ebenfalls keine verstellbare Visierung ab Werk. Die Walther richtet sich eher an Schützen, die extreme Ergonomie und deutsches Design bevorzugen, während die Canik TP9 das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bei Wettkampfausstattung bietet.
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Die Canik TP9 positioniert sich als Preis-Leistungs-Champion: Wer weniger als 700,00 € investieren möchte und ab Werk eine verstellbare Visierung sowie SA-Abzug bevorzugt, findet hier ein ungeschlagenes Angebot. Die Glock 17 Gen5 ist ideal für jene, die Weltweit-Standard-Kompatibilität suchen. Die CZ 75 Shadow II richtet sich an Käufer mit höherem Budget und Vorliebe für SA/DA-Systeme. Die Walther PDP punktet bei extremen Ergonomie-Anforderungen.
Die verstellbare Kimme (höhen- und seitenverstellbar) mit dem Fiberoptik-Korn ermöglichen präzise Justierung für unterschiedlichste Wettkampfbedingungen. Während viele günstigere Konkurrenzmodelle hier nicht weiter kommen, bietet die Canik TP9 ab Werk ein System, das jede Schießanlage und Distanz optimiert.
Der SA- bzw. SAO-Abzug mit niedrigem Abzugswiderstand weist ein schnelles Reset auf und begünstigt schnelle Schussfolgen ohne an Präzision zu verlieren. Dies ist ein klares Merkmal für Sportschützen, nicht für Selbstverteidigungsanwender. Der modulare Polymer-Rahmen mit Beavertail und Checkering bietet optimale Kontrolle auch bei hohem Tempo – wichtig bei Wettkämpfen, wo mehrere Schüsse in kurzer Zeit abgegeben werden.
Optics-ready-Ausführungen mit Montagesystemen für Rotpunktvisiere waren zum Recherchezeitpunkt (12/2025) nicht durchgehend dokumentiert. Wer ein Rotpunktvisier (z. B. Holosun oder Trijicon RMR) nachrüsten möchte, sollte vor dem Kauf beim Händler nachfragen. Austauschbare Griffstücke oder Backstraps wurden in den Recherchequellen ebenfalls nicht durchgehend erwähnt.
Wer eine Canik TP9 kaufen möchte, sollte mehrere Faktoren im Blick haben. Der Preis beginnt ab 699,00 € für das SFx Rival Dark Side und endet bei „Preis auf Anfrage“ für spezialisierte Varianten – typischerweise deutlich höher.
Für Einsteiger im Sportschießen (IDPA): Die Mete SFX Pro mit ihrer 106,5 mm Lauflänge und 15+1 Schuss bei nur 800 g Gewicht bietet maximale Wendigkeit. Der Preise liegt im mittleren Segment.
Für IPSC-Standard-Schützen: Das SFx Rival Dark Side mit 127 mm Lauflänge, 18+1 Schuss und 819 g ist der ideale Allrounder und zugleich die günstigste Option ab 699,00 €.
Für Production-Optics-Kämpfer: Das SFx Mod.2 mit 132 mm, 20+1 Schuss und Koffer ab Werk ist eine Investition von möglicherweise 1.000,00 € oder mehr, aber mit der größten Magazinkapazität und bestem Zubehör.
Preis-Leistung-Check: Vergleichen Sie die Gesamtausstattung. Die Canik TP9 bietet ab Werk eine verstellbare Visierung – etwas, das Glock erst nach Aufpreisen oder Nachrüstung bietet. Dies macht die Canik TP9 zum besseren Startpaket für preisbewusste Wettkämpfer.
Nutzen Sie Preisvergleichsplattformen wie diese hier, um aktuelle Angebote verschiedener Händler zu sehen. Preise schwanken saisonal und je nach Lagerbestand, daher lohnt sich ein regelmäßiger Check.
Zum Lieferumfang gehört bei den meisten Varianten bereits umfangreiches Werkszubehör – Präzisionsmerkmal der Canik TP9. Das SFx Mod.2 Black kommt sogar mit Transportkoffer. Wer weitere Magazine benötigt, sollte auf Original-Canik-Magazine greifen; die Kompatibilität mit Drittherstellern ist nicht durchgehend dokumentiert.
Ersatzteile wie Federn, Sperrstäbe oder Auswerfesysteme sind über spezialisierte Waffenzubehörhändler erhältlich, möglicherweise aber nicht so bequem wie bei Massenherstellern wie Glock. Ein Punkt, den man bedenken sollte, wenn man auf langfristige Wartbarkeit großen Wert legt.
Die Canik TP9 ist die richtige Wahl für sportschießende Einsteiger und Fortgeschrittene, die auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Ab 699,00 € erhalten Sie eine wettkampftaugliche Pistole mit verstellbarer Visierung, SA-Abzug und umfangreichem Zubehör – eine Kombination, die Konkurrenzmodelle in dieser Preisklasse selten bieten.
Die Variantenvielfalt (4 Hauptmodelle, unterschiedliche Lauflängen von 104 mm bis 132 mm) ermöglicht es, die exakt richtige Ausführung für die bevorzugte Disziplin zu wählen. Egal, ob Sie IDPA, IPSC oder USPSA bevorzugen – es gibt ein Canik-Modell dafür.
Einschränkungen entstehen durch die geringere Markenbekanntheit in Europa und weniger umfangreiche Testdokumentation als bei etablierteren Marken. Objektiv ist dies aber kein Qualitätsmangel, sondern eher eine Frage der Marktdurchdringung.
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