
























Wer die Browning Maxus kaufen möchte, trifft eine Entscheidung für eine der flexibelsten Selbstladeflinten im Kaliber 12 – und das zu einem Einstiegspreis ab ca. 1.450 €. Hinter dem Modell steht die Browning Arms Company, 1878 gegründet und heute Teil der FN Herstal-Gruppe mit starker europäischer Fertigung in Belgien. Browning zählt zu den traditionsreichsten Waffenherstellern weltweit und ist bekannt für Klassiker wie die legendäre Browning Auto-5, die das Design moderner Selbstladeflinten maßgeblich geprägt hat.
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Die erste Generation der Maxus kam 2009 auf den Markt und etablierte sich schnell als zuverlässige Allround-Flinte für Jäger und Sportschützen. Ab ca. 2020 folgte die überarbeitete Generation als Maxus 2 mit verfeinerten Technologien und erweiterter Variantenvielfalt. Das Gewicht liegt je nach Ausführung zwischen 3,0 und 3,3 kg – damit bleibt sie auch auf langen Jagdtagen angenehm zu tragen.
Erhältlich im Kaliber 12/76 und 12/89, deckt die Maxus 2 ein außergewöhnlich breites Einsatzspektrum ab. Das Power Drive Gas System verarbeitet Ladungen von 24 g bis 64 g zuverlässig – von leichten Trainingspatronen bis hin zu schweren Magnum-Ladungen für die Wasserjagd. Das Inflex 2 Rückstoßdämpfungssystem lenkt den Rückstoß nach unten ab, das Speed Load Plus Ladesystem ermöglicht schnelles Einladen über das Auswurffenster, und der Back-Bored Lauf mit Vector Pro Übergangskonus sorgt für ein gleichmäßiges Schrotbild.
Diese Kombination macht sie zur ernsthaften Konkurrentin von Benelli M2 und Beretta A400 Xtreme Plus – und erklärt, warum die aktuelle Generation beim Browning Maxus Preisvergleich so häufig gesucht wird.
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Das Herzstück der Browning Maxus 2 ist ihr Power Drive Gas System – ein Gasdrucklader mit verlängertem Kolbenhub. Durch diesen konstruktiven Ansatz verarbeitet die Flinte Ladungen von 24 g bis 64 g zuverlässig, ohne dass der Schütze Einstellungen vornehmen muss. Das ist ein entscheidender Vorteil: Wer morgens im Stand mit leichten 24-g-Trainingsladungen übt und nachmittags auf der Wasserjagd schwere 64-g-Magnum-Stahlschrotpatronen verschießt, kann dieselbe Flinte ohne Umbau nutzen.
Das Kaliber 12/76 (3″ Magnum) und 12/89 (3,5″ Super Magnum) stehen zur Wahl, wobei die 12/89-Variante die maximale Ladungsflexibilität bietet. Die Lauflängen von 66 cm, 71 cm und 76 cm erlauben eine gezielte Auswahl je nach Einsatzgebiet: Der kürzere 66-cm-Lauf eignet sich für enge Verhältnisse bei der Drückjagd, während der 76-cm-Lauf dem Sportschützen auf dem Trap-Stand mehr Vorhaltekomfort gibt.
Das Inflex 2 System lenkt den Rückstoßvektor nach unten vom Gesicht des Schützen weg – das reduziert den wahrgenommenen Schlag spürbar, besonders bei Magnumladungen. Das Speed Load Plus System erlaubt es, eine Patrone direkt über den Auswurffensterbereich ins Patronenlager einzuführen, was das schnelle Nachladen in der Jagdpraxis erleichtert. Der Back-Bored Lauf weist einen leicht vergrößerten Innendurchmesser auf, der die Deformation der Schrote beim Durchlauf minimiert. In Verbindung mit dem Vector Pro Übergangskonus – einem verlängerten Übergangsbereich zwischen Patronenlager und Lauf – entsteht so ein gleichmäßigeres und dichteres Deckungsbild.
Das Choke-System basiert auf Browning Invector Plus Wechselchokes: Je nach Variante liegen drei bis fünf Chokes im Lieferumfang bei, etwa bei der Browning Maxus 2 Hunter mit fünf Chokes. Die Schäftung variiert je nach Modell – Composite (Polymer) bei den Allround- und Camo-Varianten, Nussbaumholz bei der Hunter- und Wood-Black-Gold-Ausführung.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Browning Arms Company |
| Modell | Browning Maxus 2 |
| Waffentyp | Halbautomatische Flinte (Selbstladeflinte) |
| System | Gasdrucklader (Power Drive Gas System) |
| Kaliber | 12/76, 12/89 |
| Ladungsspektrum | 24 g bis 64 g |
| Magazinkapazität | 2+1, 4+1, 5+1 (mit Magazinsperre) |
| Lauflänge | 66 cm, 71 cm, 76 cm |
| Gewicht | 3,0–3,3 kg (je nach Variante) |
| Schaftmaterial | Composite (Polymer) oder Nussbaumholz |
| Choke-System | Invector Plus Wechselchokes (3–5 Stück je nach Variante) |
| Rückstoßdämpfung | Inflex 2 |
| Besonderheiten | Power Drive Gas System, Speed Load Plus, Back-Bored Lauf, Vector Pro Übergangskonus, Magazinsperre |
Die Browning Maxus 2 ist in sechs verschiedenen Ausführungen erhältlich, die unterschiedliche Anforderungen von Jägern und Sportschützen bedienen. Alle Varianten teilen die gleiche Kerntechnologie – sie unterscheiden sich vor allem in Schaft, Optik, Kaliber und Zielgruppe.
Die Browning Maxus 2 Composite Black ist die meistverkaufte und preislich zugänglichste Variante im Sortiment. Sie ist mit einem wetterfesten Polymer-Schaft in Schwarz ausgestattet, im Kaliber 12/89 mit einem 71-cm-Lauf erhältlich und kostet ca. 1.450 €. Damit eignet sie sich ideal für Allround-Jäger, die eine robuste und pflegeleichte Flinte für verschiedene Einsätze – von der Niederwildjagd bis zur Wasserjagd – suchen. Der Composite-Schaft verträgt Nässe und Kälte ohne Quellung oder Beschädigung.
Die Browning Maxus 2 Camo Max5 trägt das bekannte Realtree Max-5 Tarnmuster auf Schaft und Lauf. Sie ist ebenfalls im Kaliber 12/89 erhältlich, wahlweise mit 71-cm- oder 76-cm-Lauf, und wiegt 3,3 kg. Wasserjäger, die auf Enten und Gänse ansitzen, profitieren von der optischen Tarnung und der Super-Magnum-Kammer für schwere Stahlschrotladungen.
Traditionsbewusste Jäger greifen zur Browning Maxus 2 Hunter, die mit einem Nussbaumholzschaft ausgestattet ist. Fünf Invector Plus Chokes liegen im Lieferumfang bei – mehr als bei den meisten Alternativen. Diese Variante verbindet die moderne Gasdrucktechnik der Maxus 2 mit der zeitlosen Optik eines Holzschaft-Flinte.
Die Browning Maxus 2 Wood Black Gold kombiniert Nussbaumholz mit einem schwarz eloxierten Systemgehäuse und goldfarbener Verzierung. Im Kaliber 12/76 erhältlich, richtet sie sich an Jäger und Sammler, die neben der Funktion auch auf eine ansprechende Optik Wert legen.
Sportschützen, die Trap, Skeet oder Sporting schießen, finden in der Browning Maxus 2 Sporter Adjustable ihre Variante: Die verstellbare Schaftbacke erlaubt eine individuelle Anpassung an Gesichtshöhe und Anschlag, was die Treffsicherheit bei Wurfscheiben spürbar verbessert.
Für Jäger, die eine kürzere Flinte bevorzugen, ist die Browning Maxus 2 Black CF die richtige Wahl. Mit einem 66-cm-Lauf und Kaliber 12/76 ist sie die kompakteste Variante im Sortiment und besonders bei der Drückjagd oder im engen Revier handlich.
Die Stärken der Browning Maxus zeigen sich in der Jagdpraxis besonders deutlich. Allen voran bei der Wasserjagd: Die Kammer für 12/89-Patronen (3,5″ Super Magnum) erlaubt den Einsatz schwerer Stahlschrotladungen auf Enten und Gänse, wie sie aus Umweltschutzgründen in vielen Regionen vorgeschrieben sind. Die Browning Maxus 2 Camo Max5 ist für genau diese Einsatzsituation konzipiert – Tarnmuster und Super-Magnum-Kammer gehen hier Hand in Hand.
Ebenso überzeugt sie bei der Niederwildjagd auf Fasane, Tauben und Rebhühner. Das Power Drive Gas System verarbeitet dabei Ladungen von 24 g bis 64 g ohne Zicken – ein klarer Vorteil für Jäger, die morgens leichte Trainingsladungen schießen und nachmittags auf der Treibjagd auf starke Schrotladungen umsteigen. Die Magazinsperre erlaubt die Begrenzung auf 2+1 Schuss, wie es viele Jagdgesetze für bestimmte Jagdarten vorschreiben. Die kompaktere Black CF mit 66-cm-Lauf wiederum macht sich bei der Drückjagd auf Schwarzwild gut, wo schnelles Ansprechen im Dickicht wichtiger ist als Laufbalance auf freiem Feld.
Auf dem Schießstand überzeugt die Browning Maxus 2 durch ihr geringes Gewicht von 3,0 bis 3,3 kg, das ermüdungsfreies Schwingen auch bei hohen Schusszahlen ermöglicht. Das Inflex 2 System macht sich besonders bei Trainingseinheiten mit vielen Schuss bemerkbar: Der reduzierte Rückstoß schont Schulter und Konzentration. Für die Disziplinen Trap, Skeet und Sporting empfiehlt sich die Browning Maxus 2 Sporter Adjustable mit ihrer verstellbaren Schaftbacke, die eine präzise Passform für verschiedene Schützentypen ermöglicht. Wer das Choke-System gezielt für verschiedene Distanzen und Disziplinen nutzen möchte, findet mit den Browning Invector Plus Chokes ein bewährtes und weit verbreitetes Wechselsystem vor.
Ladungsspektrum von 24 bis 64 g: Das Power Drive Gas System ist der entscheidende Vorteil dieser Flinte. Kein Umbau, keine Einstellungen – die Maxus 2 funktioniert mit günstigen 24-g-Trainingsladungen genauso zuverlässig wie mit 64-g-Magnum-Patronen für die Wasserjagd. Das unterscheidet sie von Inertiasystemen, die auf leichtere Laborierungen empfindlicher reagieren können.
Spürbarer Rückstoßabbau durch Inflex 2: Das Inflex 2 System lenkt den Rückstoßvektor nach unten ab und entlastet damit Wange und Schulter. Wer regelmäßig starke Schrotladungen verschießt – etwa auf der Gänsejagd – merkt diesen Unterschied nach einem langen Stand deutlich.
Schnelles Handling dank Speed Load Plus: Das Ladesystem ermöglicht das direkte Einführen einer Patrone über das Auswurffenster ins Patronenlager. In jagdlichen Situationen, in denen es auf jede Sekunde ankommt, ist das ein echter Zeitvorteil gegenüber konventionellen Systemen.
Geringes Gewicht, hohe Führigkeit: Zwischen 3,0 und 3,3 kg bleibt die Browning Maxus 2 leichter als viele Vergleichsflinten. Das macht sie auf langen Pirschgängen angenehm und auf dem Schießstand beim Schwingen auf schnelle Tauben reaktionsschnell.
Gleichmäßiges Deckungsbild: Der Back-Bored Lauf mit Vector Pro Übergangskonus minimiert die Deformation der Schrote beim Übergang ins Rohr. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigeres Schrotbild – was besonders bei der Jagd auf schnelles Federwild zählt.
Wie bei allen Gasdruckladern müssen die Gaswege regelmäßig gereinigt werden. Das gilt besonders nach dem Einsatz von Stahlschrot oder bei Wasserjagden mit Sand- und Schlammkontakt. Wer die Flinte selten reinigt, riskiert Funktionsstörungen – ein Punkt, der beim konstruktiv einfacheren Inertiasystem der Benelli M2 weniger ins Gewicht fällt.
Das Kaliber 12/89 ist für den reinen Sportschützen, der ausschließlich leichte Skeet-Ladungen verschießt, überdimensioniert: höherer Rückstoß und teurere Munition machen sich im Dauerbetrieb bemerkbar. Zudem sind die Preise für viele Varianten außerhalb der Composite Black nur auf Anfrage erhältlich, was die Preisübersicht beim direkten Vergleich erschwert.
Insgesamt ist die Browning Maxus 2 eine technisch ausgereifte und besonders vielseitige Selbstladeflinte, die vor allem für Jäger mit breitem Einsatzspektrum überzeugt.
Die Browning Maxus 2 positioniert sich mit einem Einstiegspreis ab ca. 1.450 € im Mittelfeld der Premium-Selbstladeflinten. Sie liegt damit unter der Beretta A400 Xtreme Plus und in ähnlicher Preisklasse wie die Benelli M2 – bietet aber mit ihrem Ladungsspektrum von 24 bis 64 g die größte Flexibilität im direkten Vergleichsfeld.
Der grundlegende Konstruktionsunterschied ist entscheidend: Während die Browning Maxus 2 auf einem Gasdrucksystem basiert, arbeitet die Benelli M2 mit einem Rückstoßlader (Inertia-System). Das Benelli-System ist konstruktiv einfacher, hat weniger bewegliche Teile und erfordert weniger Reinigungsaufwand. Allerdings benötigt das Inertiasystem einen Mindestimpuls, um zuverlässig zu funktionieren – leichte Trainingsladungen unter 28 g können beim M2 zu Aussetzern führen. Die Browning Maxus 2 verarbeitet solche Ladungen problemlos. Preislich liegt die Benelli M2 ab ca. 1.500 € und damit leicht höher als die Composite Black.
Beide Flinten sind Gasdrucklader mit Super-Magnum-Kammer im Kaliber 12/89 – sie stehen sich im Segment also am nächsten. Die Beretta A400 Xtreme Plus punktet mit ihrem dreistufigen Kick-Off Hydrauliksystem, das den Rückstoß noch stärker abbaut als das Inflex 2 der Maxus 2. Dafür liegt sie mit einem Einstiegspreis ab ca. 1.600 € etwa 150 € über der Browning Composite Black. Wer maximale Rückstoßreduktion priorisiert, zahlt diesen Aufpreis bewusst – wer Ladungsflexibilität und Preis-Leistung in den Vordergrund stellt, ist mit der Browning Maxus 2 besser aufgehoben.
Die Remington Versa Max arbeitet ebenfalls mit einem selbstregulierenden Gassystem und ist im Kaliber 12/89 verfügbar. Mit einem Einstiegspreis ab ca. 1.400 € liegt sie minimal unter der Browning Composite Black. Allerdings ist die Verfügbarkeit auf dem deutschen und europäischen Markt durch die Restrukturierung von Remington eingeschränkt, und die Ersatzteilversorgung ist weniger stabil als bei Browning unter dem Dach der FN Herstal-Gruppe.
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