















Die Benelli M4 ist eine halbautomatische Flinte aus italienischer Fertigung, die sich seit ihrer Einführung 1998 als Hochleistungswaffe für Sport und Jagd etabliert hat. Das innovative ARGO-Gasdrucksystem macht diese Selbstladeflinte zu einer zuverlässigen Partnerin für dynamische Schießdisziplinen und anspruchsvolle Jagdeinsätze. Im Preisvergleich gehört die Benelli M4 zum oberen Segment, rechtfertigt dies aber durch außergewöhnliche Verarbeitungsqualität und modulare Flexibilität.
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Die Benelli M4 wurde 1998 von Benelli Armi S.p.A. aus Italien entwickelt – zunächst für militärische und behördliche Anforderungen. Das Unternehmen blickt auf eine lange Tradition in der Waffenherstellung zurück und hat sich international einen Ruf für robuste, innovative Feuerwaffen erworben. Die M4 entstand aus dem Wunsch nach einer Selbstladeflinte, die auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert.
Das Besondere: Anders als viele Konkurrenten verzichtete Benelli auf klassische Gasdrucksysteme mit vielen beweglichen Teilen. Stattdessen kam das patentierte ARGO-System zum Einsatz. Dieses System mit zwei Gasabnahmen direkt am Lauf reguliert sich selbst – eine Lösung, die bis heute Maßstäbe in der Flintentechnik setzt. Deshalb wird die Benelli M4 sowohl von Sportschützen als auch von Jägern weltweit geschätzt.
Das Herzstück der Benelli M4 ist das ARGO-Gasdrucksystem. Dieses selbstregulierende System arbeitet mit zwei Gasabnahmen unmittelbar am Lauf und passt die Gasmenge automatisch an unterschiedliche Munitionstypen an – egal, ob leichte Jagdpatronen oder schwere Buckshot-Ladungen. Dies führt zu einer außergewöhnlichen Zuverlässigkeit, da deutlich weniger bewegliche Teile als bei konventionellen Gasdruckladern nötig sind. Weniger Komponenten bedeuten gleichzeitig geringerer Wartungsaufwand und höhere Ausfallsicherheit.
Die Benelli M4 wird im Kaliber 12/76 (3″) gefertigt und erreicht je nach Ausführung ein Gewicht von etwa 3,8 bis 4,1 Kilogramm. Die Standard-Lauflänge beträgt 47 Zentimeter, wobei längere Varianten für jagdliche Einsätze verfügbar sind. Die Gesamtlänge bewegt sich je nach Schaftkonfiguration zwischen 100 und 105 Zentimetern. Das Magazinrohr aus Chrom-Molybdän-Stahl mit chromausgekleideter Bohrung gewährleistet Langlebigkeit und hohe Korrosionsbeständigkeit.
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Der Skelettschaft aus Kunststoff mit integriertem Pistolengriff ist eine moderne Konstruktion, die Gewicht spart und Montage-Optionen bietet. Die breite Picatinny-Schiene ermöglicht problemlos die Montage von Optiken, Leuchtpunktvisieren oder taktischen Zubehör – ein großer Vorteil für Sportschützen und Jäger gleichermaßen. Wer es komfortabler mag, kann eine einstellbare Schaftkappe nachrüsten.
Die Benelli M4 wird mit einem Drehkopfverschluss ausgestattet und verfügt über ein Mobilchoke-System (teilweise Crio-System). Dadurch lassen sich die Chokes je nach Munitionstyp und Distanz schnell wechseln – von Cylinder über Improved Cylinder bis Full. Dies ist ein großer Vorteil für alle, die unterschiedliche Jagd- oder Schießaufgaben mit einer Flinte bewältigen möchten.
Das Standardmagazin bietet eine Kapazität von 5+1 Schuss (vier im Magazinrohr plus ein in der Kammer). Mit einer Magazinverlängerung steigt die Kapazität auf 7+1 Schuss – besonders interessant für Sportschützen in dynamischen Disziplinen.
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Benelli Armi S.p.A., Italien |
| Modell | Benelli M4 |
| Waffentyp | Halbautomatische Flinte (Selbstladeflinte) |
| System | ARGO (Auto-Regulating Gas-Operated) Gasdrucklader |
| Kaliber | 12/76 (3″) |
| Magazinkapazität | 5+1 (Standard), 7+1 (mit Verlängerung) |
| Lauflänge | 47 cm (18,5″), weitere Varianten verfügbar |
| Gesamtlänge | 100–105 cm (je nach Schaftkonfiguration) |
| Gewicht | 3,8–4,1 kg (ohne Zubehör) |
| Schaftmaterial | Kunststoff-Skelettschaft mit Pistolengriff |
| Visierung | Ghost-Ring-Visierung (Standard), Picatinny-Schiene |
| Choke-System | Mobilchoke (teilweise Crio-System) |
| Sicherung | Querbolzen-Sicherung |
| Besonderheiten | ARGO-Gasdrucksystem, modularer Aufbau, Picatinny-Schienen |
Die Benelli M4 gibt es in mehreren Ausführungen, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Das Standardmodell mit Skelettschaft und Ghost-Ring-Visierung ist die Basis-Version und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für Sportschützen und Jäger.
Die Benelli M4 H2O ist eine marinisierte Variante mit Teflon-Nickel-Beschichtung aller Stahlteile. Kunststoffkomponenten sind speziell behandelt, um Korrosion in feuchten oder salzwasser-nahen Umgebungen zu widerstehen. Wer häufig unter extremen Bedingungen unterwegs ist oder die Waffe längere Zeit lagert, profitiert von dieser zusätzlichen Schutzbehandlung.
Die Benelli M4 Telescopic mit Teleskop-Klappschaft bietet maximale Kompaktheit – ideal für Transport und Lagerung. Der Schaft lässt sich schnell verstellen, ohne zusätzliche Komponenten zu benötigen. Diese Variante ist bei Sportschützen beliebt, die ihr Equipment schnell verstellen müssen.
Bei der Wahl der richtigen Variante sollten Sie überlegen: Benötigen Sie Standard-Ausrüstung oder spezielle Anforderungen wie Korrosionsschutz oder extreme Kompaktheit?
Die Benelli M4 besticht durch ihre Vielseitigkeit. Für IPSC Shotgun und 3-Gun-Wettkämpfe ist diese Flinte eine Klassenwahl. Das ARGO-System ermöglicht schnelle, zuverlässige Schussfolgen, während die Picatinny-Schiene alle gängigen Optiken aufnimmt. Der modulare Aufbau lässt sich für unterschiedliche Wettkampf-Anforderungen anpassen – von Magazinverlängerungen bis zu taktischem Zubehör.
Beim dynamischen Schießen liegt die M4 angenehm in der Hand. Mit etwa 3,8 bis 4,1 Kilogramm bietet sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Stabilität und Handhabung. Die schnelle Schussfolge ohne manuelle Nachladung verschafft im Wettkampf einen echten Vorteil gegenüber Pumpen-Flinten.
Für die Jagd ist die Benelli M4 eine hervorragende Wahl bei Drückjagden auf Schwarzwild. Die schnelle Abgabe mehrerer Schüsse kann bei Wild mit mehreren Läufern entscheidend sein. Auch zur Raubwildjagd (Fuchs, Waschbär) bietet die M4 Sicherheit durch zuverlässiges Cycling. Mit Buckshot (00-Buck bis 9er-Buck) oder Flintenlaufgeschossen (Brenneke, Foster-Slugs) ist die Benelli M4 flexibel einsetzbar.
Die 12/76-Patronen (3″) bieten genug Energie für alle gängigen jagdlichen Anforderungen in Mitteleuropa. Mit Slug-Munition erreicht die M4 auf Distanzen von 25 bis 50 Metern eine zufriedenstellende Präzision – ausreichend für professionelle Jagdtätigkeit.
Ein wichtiger Punkt: In manchen Bundesländern gibt es Beschränkungen zur Magazinkapazität bei Jagd. Die Standard-Konfiguration mit 5+1 Schuss ist überall unproblematisch. Erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Behörde nach regionalen Vorschriften, bevor Sie eine Magazinverlängerung anbringen.
Die größten Stärken der Benelli M4 liegen auf der Hand. Das ARGO-Gasdrucksystem gilt als eines der zuverlässigsten auf dem Markt – auch mit unterschiedlichster Munition. Der selbstregulierende Mechanismus passt sich automatisch an, ob Sie schwere Jagdpatronen oder leichte Trainingsladeungen verschießen. Diese Zuverlässigkeit ist legendär unter Sport- und Jagdschützen.
Die geringe Anzahl beweglicher Teile führt zu einfacherer Wartung und längerer Lebensdauer. Weniger Komponenten bedeutet weniger Verschleiß und weniger Fehlerquellen. Ein großer Pluspunkt für alle, die ihre Waffe lange und intensiv nutzen möchten.
Die schnelle Schussfolge ohne spürbaren Rückstoß-Nachteil gegenüber Pumpen-Flinten macht die M4 zur Lieblingswaffe von IPSC-Schützen. Das Selbstladesystem ermöglicht flüssige Bewegungsabläufe und schnelle Zielwechsel.
Der modulare Aufbau ist ein Game-Changer. Picatinny-Schienen für Optiken, austauschbare Komponenten, die einstellbare Schaftkappe – die M4 lässt sich individuell anpassen. Egal ob Sport-Setup oder Jagd-Konfiguration, diese Flinte macht es möglich.
Die robuste Verarbeitung durch den italienischen Hersteller Benelli garantiert eine lange Lebensdauer. Hochwertige Materialien und präzise Fertigung sind Standard. Viele M4-Besitzer berichten von jahrelanger Zuverlässigkeit ohne größere Probleme.
Ehrlich gesagt hat die Benelli M4 auch Schwachpunkte. Das Gewicht von 3,8 bis 4,1 Kilogramm ist im Vergleich zu leichteren Modellen wie der Benelli M2 (ca. 3,0 kg) spürbar. Bei längeren Jagdeinsätzen oder ausgedehnten Trainingssessions kann dies ermüdend wirken. Dies ist jedoch der Preis für die solide Konstruktion und hohe Zuverlässigkeit.
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Der Preis im oberen Segment schreckt manchen ab. Die Benelli M4 kostet deutlich mehr als eine Remington 870 (ca. 400–800 Euro) oder Mossberg 590A1 (ca. 500–900 Euro). Wer bereit ist, in Qualität und Langlebigkeit zu investieren, wird den höheren Preis allerdings gerne zahlen.
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Der Skelettschaft ist nicht für jeden ergonomisch optimal. Manche Schützen bevorzugen einen volleren, komfortableren Schaft. Dies ist aber eine persönliche Präferenz – wem es nicht passt, kann optional eine Schaftkappe erwerben.
Die Magazinkapazität für Jagd ist in einigen Bundesländern rechtlich begrenzt. Das ist aber kein Makel der M4, sondern eine bundesweite Regelung. Die Standard-Ausstattung (5+1) ist überall legal.
Wer sich mit der Benelli M4 beschäftigt, sollte auch die Konkurrenz kennen. Die Benelli M2 ist das leichtere Schwestermodell mit Inertia-System (Trägheitssystem statt Gasdrucklader). Die M2 wiegt etwa 3,0 Kilogramm und kostet ca. 1.200–1.800 Euro – günstiger und kompakter, aber weniger modular. Für reine Jagd ist sie oft die erste Wahl, für Sport eher die M4.
Die klassische Remington 870 ist eine bewährte Pump-Flinte seit Jahrzehnten. Sie kostet 400–800 Euro und benötigt manuelles Nachladen – das verlangsamt die Schussfolge, erfordert aber auch weniger Wartung. Die 870 ist robust und weit verbreitet, aber technisch weniger komplex als die M4.
Die Mossberg 590A1 ist eine weitere Pump-Alternative mit militärischer Herkunft. Sie kostet etwa 500–900 Euro und genießt ebenfalls einen guten Ruf für Robustheit. Auch hier gilt: Manuelle Bedienung statt Selbstladekomfort.
Die Beretta 1301 Tactical ist ein Gasdrucklader in ähnlicher Preisklasse wie die M4 (ca. 1.200–1.600 Euro). Sie wird oft als schneller im Cycling beschrieben – theoretisch eine echte Alternative. Die Benelli M4 gilt aber als modularer und langlebiger.
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Die Franchi Affinity ist eine günstigere Selbstlade-Alternative (ca. 800–1.200 Euro) mit Inertia-System. Sie richtet sich eher an Jagdschützen, die nicht das höchste Budget haben.
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Fazit zum Vergleich: Für IPSC Shotgun und anspruchsvollen Sport – klare Empfehlung Benelli M4. Für reine Jagd mit Fokus auf leichtes Gewicht – Benelli M2. Für Budget-Optionen – Remington 870 oder Mossberg 590A1. Für schnelle Cycles – Beretta 1301. Die M4 bleibt das Allround-Talent und justiert sich selbst an unterschiedlichste Munition an – darin liegt ihre größte Stärke.
Der Skelettschaft mit Pistolengriff der Benelli M4 ist eine moderne Konstruktion. Sie ermöglicht schnelle Zielwechsel und liegt angenehm in trainierten Händen. Der Griff ist ergonomisch geformt und ermöglicht sichere Bedienung auch mit Handschuhen. Wem dies zu spartanisch ist, kann eine optionale Schaftkappe montieren – diese lässt sich zudem in der Länge anpassen.
Das Mobilchoke-System ist ein großer Vorteil. Statt Chokes mit aufwändigem Werkzeug zu wechseln, lässt sich die M4 blitzschnell umrüsten – von Cylinder-Choke (weiteste Streuung) bis Full-Choke (engste Streuung). Dies macht die Waffe flexibel für verschiedene Munitionstypen: Buckshot braucht eher Improved-Cylinder, Slugs profitieren von Modified oder Full-Choke.
Das Balancing und die Führigkeit sind bei einem Gewicht von 3,8 bis 4,1 Kilogramm ausgezeichnet. Die Waffe liegt stabil, aber nicht träge in der Hand. Für schnelle Zielwechsel bei IPSC oder Drückjagden ist das Balance-Verhältnis optimal. Bei langen Ansitzjagden kann die M4 jedoch als etwas schwer empfunden werden – hier könnte die leichtere Benelli M2 attraktiver sein.
Ist die Benelli M4 in Deutschland legal?
Ja, die Benelli M4 unterliegt den Standard-Vorschriften für Langwaffen und kann mit entsprechender Genehmigung legal erworben werden. Beachten Sie die regionalen Regelungen zur Magazinkapazität bei Jagdeinsätzen.
Welche Munition passt in die Benelli M4?
Die M4 akzeptiert alle 12/76er-Patronen: Buckshot verschiedener Körnungen (00, 1, 4, 8, 9), Flintenlaufgeschosse (Brenneke, Foster-Slugs) und Trainingsmunition. Das ARGO-System reguliert sich selbst an unterschiedliche Ladungen an.
Wie lange hält eine Benelli M4?
Bei korrekter Wartung und Lagerung hält eine M4 viele Jahre oder sogar Jahrzehnte. Das robuste Design und hochwertige Materialien sprechen für extreme Langlebigkeit. Berichte von Besitzern zeigen oft 10.000+ Schüsse ohne größere Probleme.
Kann ich die Benelli M4 auch als Linkshänder schießen?
Die M4 ist beidseitig bedienbar. Die Sicherung sitzt zentral und lässt sich von beiden Seiten betätigen. Spezielle Linkshänder-Anpassungen sind nicht nötig.
Welche Unterschiede gibt es zwischen M4 und M4 H2O?
Die H2O ist marinisiert mit Teflon-Nickel-Beschichtung für extremen Korrosionsschutz. Preislich liegt sie über der Standard-Version. Für Normal-Einsätze ist die Standard-M4 ausreichend; die H2O lohnt sich bei feuchten oder salzwasser-nahen Umgebungen.
Um die beste Benelli M4 zum fairen Preis zu finden, macht ein Preisvergleich Sinn. Die Benelli M4 rangiert im oberen Preis-Segment für Flinten. Je nach Händler, Variante und zusätzlichem Zubehör gibt es teils erhebliche Unterschiede. Ein systematischer Benelli M4 Preisvergleich auf Jagdpreisvergleich.de hilft, die beste Offer zu finden – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Aktuelle deutsche Preise sollten Sie direkt bei mehreren Fachhändlern erfragen, um die neuesten Angebote zu erhalten.
Die Benelli M4 ist ideal für:
Die M4 ist nicht ideal für:
Die Benelli M4 bleibt eine Referenzwaffe in ihrer Klasse. Das innovative ARGO-Gasdrucksystem, der robuste Aufbau und die Modularität machen sie zur ersten Wahl für anspruchsvolle Schützen und Jäger. Die Investition zahlt sich durch jahrelange zuverlässige Performance aus.
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