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Benelli Black Eagle

Ab 2.835,00 €
Die Benelli Black Eagle ist eine halbautomatische Premium-Flinte des italienischen Herstellers Benelli Armi SpA im Kaliber 12/76 (3″), erhältlich in Varianten mit Walnussschaft oder ComforTech-Synthetikschaft sowie Lauflängen von 61–76 cm – ausgelegt für Flugwild- und Wasserwildjagd sowie Wurfscheibensport. Charakteristische Merkmale sind das wartungsarme Inertia-Driven-System ohne Gasabnahme, verlängerte Crio-Wechselchokes, BE.S.T.-Oberflächenbehandlung für hohe Korrosionsbeständigkeit, Magazinkapazität von 2+1 (jagdlich) bzw. 4+1 (Sport), Gewicht von ca. 3,0–3,2 kg sowie optionale ComforTech-Rückstoßdämpfung und Shim-System zur Schaftanpassung. Das Inertia-System gewährleistet zuverlässige Funktion auch unter extremen Bedingungen und mit variierender Munition von 24 g Feldladung bis 42 g Magnum, erfordert jedoch Mindestkaliber ab 24 g für sichere Funktion.
Marke
Kaliber
Variant
Bleifreie Munition
Geschosstyp
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde
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Benelli Black Eagle kaufen: Preisvergleich für die legendäre Inertia-Flinte

Wer die Benelli Black Eagle kaufen oder im Preisvergleich die besten Angebote finden möchte, steht vor einer der interessantesten Entscheidungen im Segment der halbautomatischen Jagdflinten. Die Black Eagle ist nicht einfach eine weitere Selbstladeschrotflinte – sie ist der Ursprung einer Erfolgsgeschichte, die den Inertia-Halbautomaten als Gattung geprägt hat.

Von der Black Eagle zur Super Black Eagle 3: Eine Erfolgsgeschichte seit 1991

Benelli Armi S.p.A. aus Urbino, Italien – heute Teil der Beretta Holding Group und einer der renommiertesten Flintenhersteller weltweit – brachte das Modell 1991 als „Black Eagle“ auf den Markt. Bereits in dieser ersten Generation setzte Benelli das patentierte Inertia Driven® System ein und machte es international bekannt. Kurz darauf folgte die Super Black Eagle, die als erste Flinte ihrer Klasse ein 3,5″-Patronenlager (12/89 mm) für Super-Magnum-Ladungen bot.

Im Jahr 2004 erschien die zweite Generation als Super Black Eagle II mit dem neu entwickelten ComforTech-Schaft zur Rückstoßdämpfung. 2017 stellte Benelli die dritte und aktuelle Evolutionsstufe vor: die Benelli Super Black Eagle 3 (SBE3) mit überarbeiteter Ergonomie, vergrößerten Bedienelementen und der dritten Generation des ComforTech-Systems.

Das Inertia Driven® System ist das Herzstück jeder Black Eagle. Das Prinzip ist einfach erklärt: Beim Schuss nutzt der Verschluss die Rückstoßenergie über eine Trägheitsfeder, um selbstständig zu repetieren. Es gibt keinen Gaskolben und keine Gasabnahme aus dem Lauf. Das Ergebnis ist eine Flinte, die leichter, einfacher zu reinigen und nach übereinstimmender Einschätzung von Fachpresse und Praxisberichten außerordentlich zuverlässig ist. all4shooters.com fasst es treffend zusammen: „Die Benelli Super Black Eagle 3 setzt den Maßstab für Inertia-betriebene Halbautomaten im Magnumbereich.“

Die Benelli Super Black Eagle 3 ist in den Kalibern 12/76 (3″ Magnum) und 12/89 (3,5″ Super Magnum) verfügbar. Mit einem Gewicht von nur ca. 3,1 bis 3,3 kg – je nach Ausführung und Lauflänge – liegt sie deutlich unter vergleichbaren Gasdruckladern. Der aktuelle Straßenpreis in Deutschland bewegt sich je nach Variante zwischen ca. 1.600 und 2.200 €. Wer auch die Benelli Montefeltro oder die Benelli M2 in die Überlegung einbeziehen möchte, findet im Preisvergleich alle relevanten Modelle auf einen Blick.

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Technische Daten & Konstruktion der Benelli Super Black Eagle 3

Das Inertia Driven® System unterscheidet sich grundlegend vom Gasdrucklader-Prinzip. Während ein Gasdrucklader einen Teil der Pulvergase aus dem Lauf abzweigt, um einen Kolben anzutreiben, nutzt die SBE3 ausschließlich die Massenträgheit des Verschlusskopfes. Kein Gaskolben, kein Gaskanal, keine zusätzlichen Dichtungen – das reduziert die Teileanzahl, das Gewicht und den Reinigungsaufwand erheblich. Der Drehkopfverschluss mit Rotary-Bolt-Verriegelung sorgt dabei für eine sichere Patronenführung und eine präzise Verriegelung.

ComforTech 3 und Crio-Lauf: Technik für den Praxiseinsatz

Das ComforTech™ 3-Schaftsystem in seiner dritten Generation ist speziell auf die Anforderungen schwerer Magnumladungen ausgelegt. Laut Herstellerangabe reduziert es den empfundenen Rückstoß um bis zu 48 % gegenüber einer konventionellen Flinte ohne Dämpfungssystem. In der Praxis bedeutet das: Auch nach einer längeren Serie mit 12/89-Super-Magnum-Patronen bleibt die Schulterbelastung beherrschbar. Der Schaft verfügt zudem über ein Shim-Kit zur individuellen Anpassung von Drop (Senkung) und Cast (Schränkung).

Die Lauflängen reichen von 66 cm (26″) über 71 cm (28″) bis 76 cm (30″), die Gesamtlänge der Flinte beträgt damit je nach Ausführung ca. 124 bis 134 cm. Das Gewicht liegt zwischen ca. 3,1 kg in der kürzesten Kunststoffschaft-Konfiguration und ca. 3,3 kg bei den längeren Läufen.

Der Lauf erhält eine Crio®-Behandlung – eine kryogene Laufbehandlung, bei der das Material bei extrem niedrigen Temperaturen konditioniert wird. Benelli gibt an, dass dies zu einer gleichmäßigeren Innenoberfläche und damit zu homogeneren Deckungsbildern führt. Das Crio® Wechselchoke-System erlaubt eine schnelle Anpassung der Streuung ans jeweilige Revier und Wild; je nach Ausführung liegen drei bis fünf Chokes (von Cylinder bis Full) im Lieferumfang bei. Extended Crio Chokes von Benelli sowie kompatible Aftermarket-Chokes von Drittanbietern erweitern die Möglichkeiten zusätzlich.

Weitere konstruktive Details: Die Sicherung arbeitet als Druckknopf am Abzugsbügel (Crossbolt Safety), die Visierung besteht aus einem roten Faseroptik-Leuchtkorn. Das Easy-Locking-System ermöglicht den werkzeuglosen Schaftabbau, und die vergrößerten Bedienelemente – Ladeklinke und Verschlussfangklinke – erleichtern das Handling mit Handschuhen im Winter.

Merkmal Spezifikation
Hersteller Benelli Armi S.p.A. (Italien)
Modell Benelli Black Eagle / Super Black Eagle 3 (SBE3)
Waffentyp Halbautomatische Flinte (Selbstlader)
System Inertia Driven® (Trägheitsladersystem), Drehkopfverschluss
Kaliber 12/76 (3″ Magnum); Varianten 12/89 (3,5″ Super Magnum)
Magazinkapazität 2+1 (Jagdbetrieb Deutschland); technisch 3+1 (70-mm-Patronen)
Lauflänge 66 cm (26″), 71 cm (28″), 76 cm (30″)
Gesamtlänge ca. 124–134 cm (je nach Lauflänge)
Gewicht ca. 3,1–3,3 kg (je nach Ausführung)
Schaftmaterial Polymer (Synthetic), Walnuss, Tarnmuster (Realtree® / Mossy Oak®)
Sicherung Druckknopfsicherung am Abzugsbügel (Crossbolt Safety)
Visierung Rotes Faseroptik-Leuchtkorn
Choke-System Crio® Wechselchokes (3–5 Chokes im Lieferumfang)
Besonderheiten ComforTech™ 3 Rückstoßdämpfung, Crio®-Laufbehandlung, Easy-Locking-Schaftsystem, vergrößerte Bedienelemente

Benelli Super Black Eagle 3 Varianten & Ausführungen im Überblick

Die Benelli Super Black Eagle 3 ist in mehreren klar abgegrenzten Ausführungen erhältlich. Jede Variante richtet sich an eine spezifische Zielgruppe und unterscheidet sich vor allem in Schaft, Oberflächenbehandlung und Preis – der Motor bleibt stets gleich: das bewährte Inertia Driven® System mit 12/89 Super-Magnum-Patronenlager.

Synthetic: Der solide Einstieg

Die Benelli Super Black Eagle 3 Synthetic ist mit ihrem schwarzen Polymerschaft und dem beschichteten Systemgehäuse die zugänglichste Ausführung der Reihe. Sie gilt als meistverkaufte Variante für den Jagdeinsatz und bietet das vollständige SBE3-System zum Einstiegspreis von ca. 1.600 bis 1.750 €. Wer eine funktionale Jagdflinte ohne Kompromisse beim System sucht, liegt hier richtig.

Camo: Erste Wahl für Wasser und Niederwild

Die Benelli Super Black Eagle 3 Camo ist vollständig in Realtree Max-5® oder Mossy Oak Bottomland® eingefärbt – Schaft, Vorderschaft und Metall. Diese Ausführung ist speziell auf die Anforderungen der Wasservogel- und Niederwildjagd zugeschnitten, wo Tarnung und Witterungsbeständigkeit eine entscheidende Rolle spielen. Der Preis bewegt sich zwischen ca. 1.800 und 2.000 €.

Satin Walnut: Klassische Eleganz

Wer Wert auf traditionelle Optik legt, findet in der Benelli Super Black Eagle 3 Satin Walnut eine ansprechende Wahl. Schaft und Vorderschaft bestehen aus satin-geöltem europäischem Walnussholz. Diese Ausführung vereint das moderne Inertia-System mit klassischer Flintenästhetik und kostet ca. 1.800 bis 1.950 €.

BE.S.T.: Die Premiumvariante für höchste Korrosionsbeständigkeit

Die Benelli Super Black Eagle 3 BE.S.T. (Benelli Surface Treatment) ist die Topausführung der Reihe. Sämtliche Metallteile erhalten eine Cerakote®-ähnliche Oberflächenbehandlung, die maximalen Schutz gegen Feuchtigkeit, Salz und mechanischen Verschleiß bietet. Für Jäger, die ihre Flinte unter extremen Bedingungen einsetzen – etwa auf der Enten- oder Gänsejagd im Winter am Wasser – ist diese Variante die logische Wahl. Der Preis liegt bei ca. 2.000 bis 2.200 €.

Slug: Spezialist für die Drückjagd

Die Benelli Super Black Eagle 3 Slug kommt mit einem gezogenen Lauf (Rifled Barrel) und ist speziell für die Jagd mit Flintenlaufgeschossen ausgelegt. Kürzere Lauflänge, robuste Slug-Visierung und die Option zur Optikaufsatzmontage machen sie zum Spezialisten für die Drückjagd auf Schalenwild. Als Munitionsbeispiel für diese Variante eignet sich etwa das Rottweil Brenneke TIG.

Eine dedizierte Linkshänder-Ausführung bietet Benelli für die SBE3 nicht an. Allerdings lässt sich die Verschlussfangklinke auf beide Seiten umstellen, was Linkshändern das Handling erheblich erleichtert. Zum Vergleich: Wer kein 3,5″-Patronenlager benötigt, sollte auch die Benelli M2 als kompaktere und leichtere Alternative in Betracht ziehen.

Benelli Black Eagle Jagd: Einsatzbereiche und Eignung

Die Benelli Black Eagle ist eine Jagdflinte durch und durch. Ihr Einsatzschwerpunkt liegt klar in der Niederwildjagd – und hier ganz besonders in der Wasservogeljagd auf Enten und Gänse.

Gänsejagd und Wasservogeljagd: Das Heimspiel der SBE3

Die 3,5″-Super-Magnum-Kammer der SBE3 ist der entscheidende Vorteil für alle, die mit schwerem Stahlschrot – etwa Rottweil Steel Game – auf Grau- und Kanadagänse jagen. Stahlschrot erfordert aufgrund seiner geringeren Dichte im Vergleich zu Blei deutlich größere Schrotkörnungen und höhere Mündungsgeschwindigkeiten, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Schwere 3,5″-Stahlschrotladungen lassen sich im Standardkaliber 12/76 schlicht nicht unterbringen – die SBE3 schließt diese Lücke als einzige Inertia-betriebene Halbautomatik in der Klasse.

Hinzu kommt die sprichwörtliche Zuverlässigkeit des Inertia-Systems unter widrigen Bedingungen. Nässe, Kälte und leichte Verschmutzung, wie sie auf dem Entenstrich im Dezember garantiert auftreten, beeinträchtigen das gasfreie System kaum. all4shooters.com hebt diese Robustheit in Feldbedingungen ausdrücklich hervor.

Fasanen-, Tauben- und Hasenjagd: Geringes Gewicht als Argument

Mit ca. 3,1 bis 3,3 kg ist die Flinte führig und handlich. Bei langen Jagdtagen auf Fasan, Taube oder Hase macht sich das fehlende halbe Kilogramm gegenüber einem Gasdrucklader spürbar bemerkbar. Die schnelle Zielaufnahme auf Flugwild profitiert direkt vom zentralen Schwerpunkt, den das kompakte Inertia-System ohne Gaskolben ermöglicht.

Das Shim-Kit des ComforTech-3-Schaftes erlaubt eine individuelle Anpassung der Schäftungsgeometrie – ein klarer Vorteil für Jäger, die ihre Flinte auf ihre Körpermaße abstimmen möchten. Die Crio® Wechselchokes ermöglichen zudem die schnelle Umrüstung zwischen verschiedenen Schrotgrößen und Jagdarten.

Drückjagd und sportliche Nutzung

Für die Drückjagd auf Schalenwild eignet sich speziell die Benelli Super Black Eagle 3 Slug mit gezogenem Lauf und passendem Flintenlaufgeschoss wie dem Rottweil Brenneke TIG. Im glatten Standardlauf sind Flintenlaufgeschosse ebenfalls nutzbar, die Präzision bleibt jedoch hinter einem gezogenen Lauf zurück.

Als Sportflinte für Parcours, Trap oder Skeet ist die SBE3 einsetzbar, aber nicht ihre Kernkompetenz. Schaft- und Gewichtsabstimmung sind auf Jagdzwecke ausgelegt. Für wettkampforientiertes Schießen bietet Benelli mit der Benelli Supersport eine besser geeignete Alternative.

Benelli Black Eagle Erfahrungen: Vor- und Nachteile im Praxisüberblick

Die Benelli Super Black Eagle 3 genießt in Jägerkreisen einen ausgezeichneten Ruf. Dieser Ruf ist überwiegend verdient – aber wie bei jedem Werkzeug gibt es Stärken und Grenzen, die man kennen sollte.

Vorteile auf einen Blick:

  • Zuverlässigkeit unter widrigen Bedingungen: Das gasentnahmefreie Inertia-System verschmutzt deutlich langsamer als ein Gasdrucklader. In Fachberichten und Praxistests wird die Funktionssicherheit bei Nässe, Kälte und Schlamm immer wieder als herausragendes Merkmal beschrieben.
  • Geringes Gewicht: Mit ca. 3,1 bis 3,3 kg liegt die SBE3 rund 300 bis 400 g unter vergleichbaren Gasdruckladern in der Super-Magnum-Klasse (typisch 3,4–3,7 kg). Dieser Unterschied macht sich bei einem langen Tag auf dem Entenstrich oder der Treibjagd deutlich bemerkbar.
  • Rückstoßdämpfung: all4shooters.com urteilt: „Die dritte Generation des ComforTech-Systems reduziert den empfundenen Rückstoß bei Magnumladungen spürbar gegenüber der Vorgängergeneration.“ Das bedeutet in der Praxis: Auch nach einer längeren Schußfolge mit schweren 3,5″-Ladungen bleibt die Schulterbelastung beherrschbar.
  • Einfache Reinigung: Wer die Benelli M2 oder andere Inertia-Flinten kennt, weiß: Das Fehlen eines Gassystems bedeutet weniger Teile, weniger Rußablagerungen am Kolben und eine deutlich schnellere Reinigungsroutine nach der Jagd.
  • Vielseitigkeit der Patronenwahl: Das 3,5″-Patronenlager erlaubt den Einsatz von leichten 24-g-Trainingsladungen bis hin zu 64-g-Super-Magnum-Stahlschroten für die Gänsejagd.

Nachteile ehrlich benannt:

  • Empfindlichkeit bei sehr leichten Ladungen: Das ist ein systemimmanentes Merkmal aller Inertia-Flinten, nicht nur der SBE3. Das Trägheitsladerprinzip benötigt eine Mindestmenge an Rückstoßenergie. Sehr leichte Ladungen – grob unter ca. 24 g bei niedrigen Geschwindigkeiten – können zu Repetierfehlern führen. Für den regulären Jagdeinsatz mit Standard- oder Magnumpatronen ist das kein Thema. Wer regelmäßig mit sehr leichter Trainingsmunition schießen möchte, sollte das berücksichtigen.
  • Preis: Im Vergleich zu günstigeren Alternativen wie der Franchi Affinity 3 (ab ca. 1.000 €) oder der Winchester SX4 (ab ca. 1.000 €) ist die SBE3 spürbar teurer. Die Mehrkosten lassen sich jedoch mit dem überlegenen Patronenlager, dem ausgereiften ComforTech-3-System und der bewährten Materialqualität begründen.
  • Haptik der Synthetic-Variante: In einzelnen Praxisberichten wird der Polymerschaft der Einstiegsvariante als etwas nüchtern beschrieben. Wer auf Haptik und Optik Wert legt, greift zur Satin-Walnut- oder BE.S.T.-Ausführung.

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Benelli Black Eagle Vergleich: Alternativen und Konkurrenz 2026

Wer die SBE3 kaufen möchte, stellt sich unweigerlich die Frage nach den Alternativen. Der Markt für halbautomatische Flinten im Super-Magnum-Segment ist überschaubar – die Entscheidung fällt meist auf wenige Kandidaten.

Beretta A400 Xtreme Plus: Der direkteste Konkurrent

Der wichtigste Gegenüber ist die Beretta A400 Xtreme Plus. Sie bietet ebenfalls ein 12/89-Patronenlager (3,5″ Super Magnum), arbeitet jedoch nach dem Gasdrucklader-Prinzip (Blink-System). Das ist gleichzeitig ihr größter Vor- und Nachteil: Ein Gasdrucklader repetiert auch mit sehr leichten Ladungen problemlos, ist jedoch schwerer (ca. 3,4–3,6 kg) und erfordert aufwendigere Reinigung. Der Preis der Beretta bewegt sich bei ca. 1.800 bis 2.200 € und liegt damit auf Augenhöhe mit der SBE3. Wer 3,5″ Super Magnum braucht, steht im Kern vor genau dieser Wahl: Inertia-Leichtigkeit der Benelli oder Gasdrucklader-Vielseitigkeit der Beretta.

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Franchi Affinity 3: Die günstigere Inertia-Alternative

Die Franchi Affinity 3 nutzt ebenfalls ein Inertia-System – Franchi gehört wie Benelli zur Beretta Holding Group. Mit einem Gewicht von ca. 3,0 bis 3,2 kg und einem Preis von ca. 1.000 bis 1.300 € ist sie deutlich zugänglicher. Der entscheidende Unterschied: Die Affinity 3 ist auf 12/76 (3″ Magnum) begrenzt und bietet kein 3,5″-Patronenlager. Für Jäger ohne Bedarf an Super-Magnum-Stahlschrot ist sie eine ernstzunehmende Alternative.

Winchester SX4: Günstiger Gasdrucklader mit Super-Magnum-Option

Die Winchester SX4 ist als Gasdrucklader in 12/76 und 12/89 erhältlich und kostet ca. 1.000 bis 1.400 €. Verarbeitung und Zuverlässigkeit sind solide, das Markenprestige und die technische Raffinesse der Benelli erreicht sie jedoch nicht. Wer ein begrenztes Budget hat und dennoch auf Super-Magnum nicht verzichten möchte, sollte sie in den Vergleich einbeziehen.

Browning Maxus II: Sanfter Gasdrucklader der Premiumklasse

Die Browning Maxus II (Power Drive Gas System) ist ein weiterer Gasdrucklader in 12/76 und 12/89 mit bekannt weichem Schussverhalten, Gewicht ca. 3,3 bis 3,5 kg und einem Preis von ca. 1.500 bis 1.800 €. Sie richtet sich an Schützen, die den weichen Rückstoß eines Gasdruckladers dem Inertia-Prinzip vorziehen.

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Benelli M2: Die interne Alternative ohne Super Magnum

Wer innerhalb der Marke bleibt, aber kein 3,5″-Patronenlager benötigt, findet in der Benelli M2 die kompaktere und leichtere Lösung (ca. 2,9–3,1 kg, Preis ca. 1.400–1.700 €). Die M2 bietet dasselbe bewährte Inertia-System, ist jedoch auf das Kaliber 12/76 beschränkt.

Fazit des Vergleichs: Die Benelli Super Black Eagle 3 ist die einzige Inertia-betriebene Halbautomatik-Flinte mit 3,5″-Super-Magnum-Kammer im Standardprogramm der großen Hersteller – und zugleich die leichteste Flinte in dieser Klasse. Wer schwere Stahlschrotladungen für die Gänsejagd benötigt und dabei auf das niedrige Gewicht und die einfache Wartung eines Inertia-Systems nicht verzichten möchte, findet zum Stand 2026 kein direktes Inertia-Pendant auf dem Markt.

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Quellen

Brand: Benelli
Kaliber: 12×76 mm
Lauflänge: 71
Model: Benelli Black Eagle
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