
























Wer die ARMSCOR 1911 A2 kaufen möchte, findet im aktuellen Preisvergleich Angebote zwischen 1.279 € und 1.628 € – je nach Variante und Kaliber. Das leere Gewicht von 1,2 kg ordnet die Pistole im typischen Bereich von Stahlrahmen-1911-Modellen ein. Was die A2 von klassischen 1911-Pistolen unterscheidet, ist ihr Double-Stack-Magazin: Damit bietet sie eine deutlich höhere Ladekapazität als die meisten Konkurrenten im 1911-Format und richtet sich klar an Sportschützen, die im Wettkampf keine Kapazitätsnachteile in Kauf nehmen wollen.
Hersteller ist die Arms Corporation of the Philippines, kurz Armscor – eines der größten 1911-fertigenden Unternehmen weltweit. Armscor produziert unter anderem auch für die Marke Rock Island Armory. In Deutschland vertreibt Leader Trading die Armscor-Modelle als offizieller Importeur. Wer eine Armscor Pistole in Deutschland sucht, kommt über den autorisierten Importeurskanal an die Waffe.
Die A2-Serie entstand als konsequente Weiterentwicklung der klassischen 1911-Plattform. Während eine Standard-1911 mit Single-Stack-Magazin typischerweise sieben bis acht Schuss fasst, ermöglicht der breitere Double-Stack-Rahmen der A2 bis zu 17 Schuss in 9 mm Luger. Diese Kapazität war der zentrale Grund für die Markteinführung der A2-Serie in den 2010er-Jahren. Als weitere Kaufargumente kommen vier Kaliberoptionen, ein verstellbares LPA-Visier mit Fiber-Optic-Korn, eine Picatinny-Schiene ab Werk sowie ein skeletonierter Commander-Hammer hinzu. Für IPSC-Schützen oder alle, die eine ausgereifte 1911-Plattform mit moderner Kapazität suchen, lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Preisvergleich – ebenso auf Alternativen wie die Armscor Rock Ultra FS 9 mm, die Chiappa 1911 Superior Black 5″ und die Chiappa 1911 Empire Black 5″.
Die ARMSCOR 1911 A2 baut auf dem bewährten Browning-Verriegelungsprinzip auf: Beim Schuss schwenkt der Lauf nach unten und entriegelt den Verschluss. Dieses System gilt seit über 100 Jahren als zuverlässig und ist der konstruktive Kern aller 1911-Pistolen. Der Abzug arbeitet als Single Action – das bedeutet, der Hahn muss gespannt sein, bevor ein Schuss ausgelöst werden kann. Daraus ergibt sich ein kurzer, klar definierter Druckpunkt, den viele Sportschützen für schnelle und präzise Schussfolgen schätzen.
Der entscheidende Unterschied zur klassischen 1911 liegt im Griffstück: Der breitere Double-Stack-Rahmen nimmt Magazine auf, die zwei Patronenreihen übereinander führen. Das Ergebnis sind bis zu 17 Schuss in 9 mm Luger, während klassische Single-Stack-1911-Modelle auf sieben bis acht Patronen begrenzt bleiben. In .45 ACP fasst das Magazin 14 Schuss, in .40 S&W und 10 mm Auto jeweils 16 Schuss. Diese Kapazitätsunterschiede sind im IPSC-Bereich wettbewerbsrelevant, weil weniger Magazinwechsel die Schusssequenz beschleunigen.
Die A2 ist in zwei Lauflängen erhältlich: 127 mm (5 Zoll) als Standardvariante und 152 mm (6 Zoll) bei ausgewählten Modellen. Das Leergewicht von 1,2 kg ist für eine Stahlpistole dieses Formats handlich. Rahmen und Schlitten bestehen aus Stahl, was zur Robustheit beiträgt und Rückstoßenergie dämpft. Die Visierung ist ein verstellbares LPA-Visier mit Fiber-Optic-Korn – vorteilhaft für die schnelle Zielerfassung im dynamischen Schießen. Eine Picatinny-Schiene am Rahmen erlaubt die Montage von Lichtmodulen oder Lasern ohne Nachrüstaufwand. Die Sicherung folgt dem klassischen 1911-Standard: beidseitige manuelle Sicherung (Thumb Safety) kombiniert mit einer Griffstücksicherung (Grip Safety).
Der breitere Double-Stack-Rahmen erfordert bei der ARMSCOR 1911 A2 zwingend Holster, die speziell für Double-Stack-1911-Modelle ausgelegt sind. Standard-1911-Holster für Single-Stack-Rahmen passen nicht – das ist beim Kauf unbedingt zu berücksichtigen. Die serienmäßigen Kunststoffgriffschalen sind nach 1911-Standard austauschbar; wer auf G10- oder Aluminiumgriffschalen wechseln möchte, muss darauf achten, dass diese für den breiteren Double-Stack-Rahmen gefertigt sind. Eine Optics-Cut-Fräsung für direktaufgesetzte Rotpunktvisiere ist in den Standardvarianten nicht vorgesehen; für Optiken steht die Picatinny-Schiene am Rahmen zur Verfügung. Als passendes Zubehör empfehlen sich zudem Armscor-Ersatzmagazine für die 1911 A2 (Double Stack) sowie Picatinny-kompatible Lichtmodule.
Weiterführende technische Details finden sich auch bei den verwandten Modellen Armscor ProMatch Ultra HC FS und Armscor Tac Ultra HC, die auf derselben Plattform aufbauen.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Armscor (Arms Corporation of the Philippines) |
| Modell | 1911 A2 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Single Action (SA), verriegelter Verschluss (Browning-System), Double-Stack-Rahmen |
| Kaliber | .45 ACP, 9 mm Luger, .40 S&W, 10 mm Auto |
| Magazinkapazität | 14 Schuss (.45 ACP) · 16 Schuss (.40 S&W / 10 mm Auto) · 17 Schuss (9 mm Luger) |
| Lauflänge | 127 mm / 5″ · optional 152 mm / 6″ |
| Gewicht (leer) | 1,2 kg |
| Griffmaterial | Kunststoffgriffschalen (austauschbar, Double-Stack-kompatibel) |
| Sicherung | Beidseitige Thumb Safety + Grip Safety |
| Visierung | Verstellbares LPA-Visier mit Fiber-Optic-Korn |
| Zubehörschiene | Picatinny-Schiene am Rahmen (ab Werk) |
| Hammer | Commander-Hammer (skeletoniert) |
| Importeur (DE) | Leader Trading |
Die A2-Reihe umfasst mehrere Varianten, die sich in Kaliber, Ausstattungsgrad und Preis unterscheiden – von der soliden Einstiegskonfiguration bis zur wettkampfoptimierten Match-Ausführung. Wer das richtige Modell wählen möchte, sollte verstehen, worin sich die einzelnen Versionen konkret unterscheiden.
Die ARMSCOR 1911 A2 Tac Ultra HC in .45 ACP ist die klassische Basisvariante der Reihe. Mit einem 14-Schuss-Magazin, LPA-Visier und Picatinny-Schiene ab Werk kostet sie bei deutschen Händlern rund 1.283 €. Noch günstiger ist die ARMSCOR 1911 A2 Tac Ultra FS HC in 9 mm Luger: Sie bietet mit 17 Schuss Kapazität und einem Einstiegspreis ab 1.279 € das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der A2-Reihe. Für Sportschützen, die IPSC-Disziplinen im 9-mm-Kaliber bestreiten wollen, ist die Tac Ultra FS HC damit der empfehlenswerte Einstieg.
Die ARMSCOR Pro Ultra Match 1911 A2 HC in 9 mm Luger richtet sich an anspruchsvollere Schützen. Sie wird als Match-Ausführung positioniert und kostet bei deutschen Händlern 1.628 € – rund 300 bis 350 € mehr als die Tac-Ultra-Varianten. Wer den Aufpreis investiert, erhält eine auf Wettkampfeinsatz ausgelegte Pistole mit feinerer Abstimmung.
Der ARMSCOR ProMatch Ultra HC FS ist explizit als IPSC-Standard-Division-konform ausgewiesen und fasst 17+1 Schuss. Die ARMSCOR Nordic Edition in 9 mm ist ein Sondermodell, das ebenfalls die IPSC-Konformität erfüllt und für Schützen interessant ist, die ein von der Standardlinie abweichendes Modell bevorzugen.
Wer den klassischen, schmaleren 1911-Griff bevorzugt und auf die Double-Stack-Kapazität verzichten kann, findet im Armscor Rock Ultra FS in 9 mm ein hauseigenes Schwestermodell ab rund 1.062 € – damit rund 217 € günstiger als die Tac Ultra FS HC. Die Magazinkapazität liegt bei diesem Single-Stack-Modell deutlich niedriger, dafür ist der Griff schmaler und für Schützen mit kleineren Händen unter Umständen ergonomisch vorteilhafter.
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Die ARMSCOR 1911 A2 ist eine Sportpistole – und zwar eine, die für den Wettkampfeinsatz ausgelegt ist. Im Freizeitschießen macht sie ebenfalls eine gute Figur, doch ihr eigentliches Terrain ist das dynamische Schießen unter Wettkampfbedingungen.
Im IPSC-Schießen (International Practical Shooting Confederation) ist die Kapazität eines der wichtigsten Wettbewerbskriterien. Die ARMSCOR 1911 A2 in 9 mm Luger bietet 17+1 Schuss und erfüllt damit die Anforderungen der IPSC Standard Division. Der ARMSCOR ProMatch Ultra HC FS sowie die ARMSCOR Nordic Edition in 9 mm sind von Händlerseite explizit als IPSC-konform ausgewiesen. Weniger Magazinwechsel bedeuten kürzere Gesamtzeiten – ein messbarer Vorteil in zeitkritischen Disziplinen.
Die Kaliberwahl beeinflusst die Disziplinen-Tauglichkeit direkt. Neun-Millimeter-Luger erfüllt in der IPSC-Wertung den Minor Power Factor, ist dabei rückstoßarm und ermöglicht schnelle Schussfolgen. Das Kaliber .45 ACP – verfügbar in der ARMSCOR 1911 A2 Tac Ultra HC – erreicht den Major Power Factor und ist für Disziplinen geeignet, in denen höhere Energiewerte bessere Trefferzonenpunkte bringen. Die Option auf 10 mm Auto erweitert die Einsatzmöglichkeiten für Schützen, die besonders hohe Mündungsenergie wünschen.
Der Single-Action-Abzug bietet einen kurzen, definierten Druckpunkt ohne Vorlauf – das unterstützt sowohl schnelle Schussfolgen als auch präzise Einzelschüsse auf 25 Meter. Das verstellbare LPA-Visier mit Fiber-Optic-Korn ermöglicht eine individuelle Justierung und erleichtert die schnelle Zielerfassung unter Zeitdruck. Das Leergewicht von 1,2 kg dämpft den Rückstoß spürbar und erleichtert die Kontrolle bei Schussserien. Neben IPSC eignet sich die Pistole auch für Fallscheibenschießen und Freizeitschießen in der Halle oder auf dem Freigelände.
Als Jagdwaffe ist die A2 nicht positioniert. In den Kalibern .45 ACP und 10 mm Auto wäre ein Einsatz als Fangschusswaffe technisch denkbar, entspricht jedoch nicht dem Hauptzweck der Pistole. Für Jagdzwecke gibt es besser geeignete Alternativen.
Die folgende Bewertung stützt sich auf Produktdaten, Händlerangaben und das allgemeine 1911-Fachwissen.
Hohe Magazinkapazität: Mit bis zu 17 Schuss in 9 mm Luger übertrifft die A2 klassische 1911-Modelle mit Single-Stack-Magazin um mehr als das Doppelte. Das ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil im IPSC-Bereich und macht die Pistole für Sportschützen besonders attraktiv.
Vier Kaliberoptionen: Die Verfügbarkeit in .45 ACP, 9 mm Luger, .40 S&W und 10 mm Auto gibt Schützen die Freiheit, Kaliber und Variante nach Disziplin und persönlicher Präferenz zu wählen. Kaum ein anderes Modell im Segment bietet diese Breite.
Serienausstattung auf Wettkampfniveau: Das verstellbare LPA-Visier mit Fiber-Optic-Korn und die Picatinny-Schiene ab Werk sind bei vielen Mitbewerbern Optionen, die extra kosten. Hier gehören sie zum Standard – was den Einstiegspreis von ab 1.279 € noch attraktiver macht.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eine vollausgestattete Double-Stack-1911 für unter 1.300 € ist auf dem deutschen Markt selten. Vergleichbare Plattformen anderer Hersteller liegen teils deutlich darüber.
Breiterer Griff: Der Double-Stack-Rahmen verbreitert das Griffstück spürbar. Für Schützen mit kleineren Händen kann das die Ergonomie einschränken. Standard-1911-Holster passen nicht – wer die A2 kauft, muss einen Double-Stack-kompatiblen Holster separat beschaffen.
Kunststoffgriffschalen: Die serienmäßigen Griffschalen erfüllen ihren Zweck, wirken im Vergleich zu Holz- oder G10-Griffschalen aber weniger wertig. Viele Schützen tauschen sie zeitnah gegen Aftermarket-Griffschalen aus.
Eingeschränkte Sofortverfügbarkeit: Nicht alle Varianten und Kaliber sind bei deutschen Händlern sofort lieferbar. Einzelne Modelle werden auf Anfrage oder als Nachbestellung geführt.
Fazit: Die ARMSCOR 1911 A2 Tac Ultra FS HC in 9 mm Luger lohnt sich für IPSC-Schützen und alle, die eine moderne Double-Stack-1911 mit guter Serienausstattung zu einem fairen Preis suchen. Wer den schlanken Griff einer klassischen 1911 bevorzugt, ist mit dem Armscor Rock Ultra FS in 9 mm als Single-Stack-Alternative besser bedient.
Auf dem deutschen Markt trifft die ARMSCOR 1911 A2 auf mehrere Konkurrenten im 1911-Segment. Der Preisbereich zwischen rund 838 € und 1.628 € zeigt, wie breit das Angebot aufgestellt ist.
| Modell | Magazintyp | Kapazität | Visierung | Picatinny | Preis (DE) |
|---|---|---|---|---|---|
| ARMSCOR 1911 A2 Tac Ultra FS HC | Double Stack | 17 Schuss | LPA verstellbar, Fiber Optic | Ja | ab 1.279 € |
| Armscor Rock Ultra FS 9 mm | Single Stack | ca. 8–10 Schuss | Standard/verstellbar | Nein | ab 1.062 € |
| Chiappa 1911 Empire Black 5″ | Single Stack | ca. 8–10 Schuss | Standard/verstellbar | Nein | ab 1.048 € |
| Chiappa 1911 Superior Black 5″ | Single Stack | ca. 8–10 Schuss | Standard | Nein | ab 838 € |
Die Chiappa 1911 Superior Black 5″ kostet mit rund 838 € deutlich weniger als die A2. Allerdings handelt es sich um ein Single-Stack-Modell mit geringerer Kapazität und einfacherer Serienausstattung. Wer in die 1911-Welt einsteigen möchte, ohne viel Geld auszugeben, findet hier ein solides Basismodell – für den Wettkampfeinsatz fehlt jedoch die Kapazität.
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Die Chiappa 1911 Empire Black 5″ liegt mit rund 1.048 € etwa 230 € unter der günstigsten A2-Variante. Auch sie ist ein Single-Stack-Modell. Schützen, die den schlanken klassischen 1911-Griff bevorzugen und nicht auf Double-Stack-Kapazität angewiesen sind, finden hier eine gute Option. Im IPSC-Vergleich bleibt die Kapazitätslücke zur A2 aber deutlich spürbar.
Der Armscor Rock Ultra FS in 9 mm ist das hauseigene Single-Stack-Pendant zur A2 und kostet rund 1.062 €. Mit 217 € Preisunterschied zur Tac Ultra FS HC ist er die logische Wahl für Schützen, die lieber den schmaleren Griff wollen und im Freizeitbereich schießen.
Wer eine Double-Stack-Pistole für IPSC sucht, aber nicht zwingend das 1911-Design benötigt, sollte auch den CZ 75 SP-01 Shadow und den Tanfoglio Stock III in Betracht ziehen. Beide sind bewährte IPSC-Waffen im Double-Stack-Format, basieren jedoch nicht auf der 1911-Plattform und sprechen damit eine andere Käufergruppe an.
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Wer eine Double-Stack-1911 mit bis zu 17 Schuss Kapazität in 9 mm zum Preis ab 1.279 € sucht, findet in der ARMSCOR 1911 A2 eine der günstigsten Optionen auf dem deutschen Markt – vergleichbare 2011-Modelle von STI/Staccato kosten leicht das Doppelte.
Die A2 ist das einzige Modell im Vergleich, das Double-Stack-Magazin, klassisches 1911-Design, verstellbares LPA-Visier mit Fiber-Optic und Picatinny-Schiene ab Werk in einer Pistole vereint – und das zu einem Preis, der im mittleren Segment des Marktes liegt.
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