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.300 Blaser Mag.

Ab 5,10 €
Bleifreie Munition: Bleifrei
Brand: Blaser
Geschossgewicht: 10.4g, 10.7g, 11.7g
Geschosstyp: Barnes TTSX, CDC, CDP
Model: .300 Blaser Mag.
Die .300 Blaser Magnum (7,62×67 mm) ist eine proprietäre Magnum-Patrone von Blaser für mittelschweres Wild auf Distanzen bis 200 Meter, verfügbar in drei bleifreien Vollkupfer-Laborierungen (160–180 Grain). Charakteristische Merkmale sind eine Mündungsenergie von bis zu 4.941 Joule (TTSX 180 gr), Geradschuss-Einsatzdistanzen von 187–198 Metern, flache Flugbahnen mit Mündungsgeschwindigkeiten bis 950 m/s sowie ausreichende Energiebeständigkeit bis 300 Meter (2.683 J mit CDP 165 gr) – allerdings nur für Blaser-Büchsensysteme verfügbar und zu Premiumpreisen von etwa 6,00 Euro pro Schuss.
Variant
Kaliber
Bleifreie Munition
Geschossart
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde
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.300 Blaser Magnum Munition – Technische Eigenschaften, Ballistik und Jagdliche Eignung

Die .300 Blaser Magnum ist ein proprietäres Hochleistungs-Kaliber, das Blaser speziell für seine modernen Büchsensysteme entwickelt hat. Mit einer Mündungsenergie von 4.941 Joule (180 gr TTSX) und einer Geradschuss-Einsatzdistanz von bis zu 198 Metern bietet dieses 7,62-Millimeter-Kaliber die perfekte Kombination aus Reichweite, Kraft und Präzision für die Jagd auf mittelschweres Wild. Das Besondere: Alle verfügbaren Laborierungen der .300 Blaser Magnum sind konsequent bleifrei, was diese Patrone zukunftssicher macht und Bleifreiverordnungen in deutschen Jagdrevieren erfüllt.

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.300 Blaser Magnum – Übersicht des Kalibers und technische Eigenschaften

Was ist die .300 Blaser Magnum? Es handelt sich um ein proprietäres Magnum-Kaliber, das ausschließlich von Blaser entwickelt und vertrieben wird. Mit der offiziellen Bezeichnung 7,62×67 Millimeter ist die .300 Blaser Magnum eine Zentralfeuerpatrone, die sich deutlich von genormten NATO-Kalibern unterscheidet. Das Kaliber existiert nicht als internationale Standardisierung und ist daher ausschließlich mit Blaser-Munition verfügbar.

Der Geschossdurchmesser beträgt 7,62 Millimeter, während die Hülsenlänge 67 Millimeter ausmacht. Diese Dimensionen ordnen das Kaliber klar in die Magnum-Klasse ein. Die typischen Geschossgewichte liegen zwischen 160 und 180 Grain (10,4 bis 11,7 Gramm). Diese Spanne ermöglicht es dem Schützen, zwischen hohen Geschwindigkeiten bei leichteren Geschossen und maximaler Energieabgabe bei schwereren Varianten zu wählen.

Die Leistungsdaten sind beeindruckend: Die Mündungsgeschwindigkeit liegt je nach Laborierung zwischen 930 und 950 Metern pro Sekunde. Bei der schweren 180-Grain-TTSX-Laborierung erreicht die Patrone eine Mündungsenergie von 4.941 Joule. Selbst die leichtere CDC-Variante mit 160 Grain startet mit 950 Metern pro Sekunde und liefert damit die flachste Flugbahn des gesamten Sortiments. Diese Energiewerte positionieren die .300 Blaser Magnum eindeutig als Hochleistungs-Jagdpatrone für anspruchsvolle Einsätze.

Entscheidend ist die Besonderheit der bleifreien Ausrichtung: Alle drei verfügbaren Laborierungen der .300 Blaser Magnum nutzen ausschließlich Vollkupfer-Geschosse ohne Bleikomponenten. Das macht dieses Kaliber ideal für Jäger in Bundesländern oder Revieren mit Bleifreiverordnung und trägt aktiv zur ökologischen Nachhaltigkeit bei.

Merkmal Spezifikation
Bezeichnung .300 Blaser Magnum / 7,62×67 mm
Patronentyp Zentralfeuer
Geschossdurchmesser 7,62 mm
Hülsenlänge 67 mm
Typische Geschossgewichte 160–180 gr (10,4–11,7 g)
Mündungsgeschwindigkeit 930–950 m/s (je nach Laborierung)
Mündungsenergie 4.500–4.941 J (je nach Gewicht)
Haupteinsatzgebiet Jagd auf leichtes bis mittelschweres Wild

Das Kaliber wurde als moderne Allround-Magnum-Patrone konzipiert, um die Lücke zwischen klassischen Standardkalibern und schweren Magnums zu schließen. Anders als die universal verfügbare .300 Win. Mag. ist die .300 Blaser Magnum eine proprietäre Entwicklung, die gezielt mit den Blaser-Büchsensystemen harmoniert. Diese enge Abstimmung ermöglicht höchste Leistungsabgabe bei optimaler Ballistik.

Die konsequent bleifreie Ausrichtung ist kein Zwangskompromiss, sondern ein strategisches Merkmal. Während viele andere Kaliber bleihaltige und bleifreie Varianten parallel bieten, setzt Blaser bei der .300 Magnum vollständig auf Vollkupfer-Technologie. Dies gewährleistet durchgehend hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Geschosse – allerdings auch Premiumpreise, die deutlich über Budget-Alternativen liegen.

Reichweite und Ballistik – Wie weit reicht die .300 Blaser Magnum?

Die effektive Jagdreichweite der .300 Blaser Magnum wird primär durch die Geradschuss-Einsatzdistanz (GEE) definiert. Diese technische Größe gibt an, bis zu welcher Distanz der Schütze ohne Haltepunkt-Korrektur zielgenau schießen kann. Je nach gewählter Laborierung liegt die GEE der .300 Blaser Magnum zwischen 187 und 198 Metern – ein sehr ansehnlicher Wert, der lange Schüsse ohne komplexe Berechnung ermöglicht.

Die stärkste Laborierung, das Barnes TTSX 180-Grain-Geschoss, startet mit einer Mündungsenergie von 4.941 Joule und verliert auf 100 Metern nur etwa 14 Prozent dieser Energie. Bei 100 Metern Distanz stehen noch 4.231 Joule zur Verfügung – ein hervorragender Wert. Bei 300 Metern Entfernung hat die Geschwindigkeit auf 724 Meter pro Sekunde reduziert, wodurch die Energieabgabe nachlässt (ungefähr 2.710 Joule). Dennoch liefert diese Laborierung auch über größere Distanzen hervorragende Leistung.

Die leichtere CDC-Laborierung mit 160 Grain erreicht die höchste Mündungsgeschwindigkeit von 950 Metern pro Sekunde und hat entsprechend die flachste Flugbahn. Hier liegt die Geradschuss-Einsatzdistanz bei beachtlichen 198 Metern. Diese Variante eignet sich besonders für Schützen, die maximale Reichweite und minimale Schussvorbereitung wünschen.

Die mittelschwere CDP-Laborierung mit 165 Grain bietet einen interessanten Kompromiss: Bei 100 Metern verfügt sie über 3.995 Joule, bei 200 Metern noch über 3.288 Joule und selbst bei 300 Metern noch über 2.683 Joule. Diese Energiekurve zeigt, dass die .300 Blaser Magnum auch über große Distanzen bemerkenswert stabil bleibt.

Distanz TTSX 180 gr – Energie CDC 160 gr – Kennzeichen CDP 165 gr – Energie
Mündung 4.941 J V₀ 950 m/s
100 m 4.231 J -4,4 cm Abfall 3.995 J
200 m 3.288 J
300 m V 724 m/s 2.683 J
GEE 187 m 198 m

Was bedeutet diese Ballistik für die praktische Jagd? Die Geradschuss-Einsatzdistanz von maximal 198 Metern ermöglicht schnelle Schüsse ohne komplexe Berechnung. Ein Jäger kann auf Distanzen bis etwa 200 Metern ohne Haltepunkt-Korrektur präzise schießen – eine enorme Erleichterung bei der Drückjagd und bei schnellen Ansitzszituationen. Für anspruchsvollere Jagdsituationen, etwa bei längeren Pirschstrecken, bietet die flache Flugbahn der CDC-Variante mit ihrer 198-Meter-GEE einen interessanten Vorteil.

Die Energiewerte auf größere Distanzen verdienen Beachtung. Bei 300 Metern verfügt die CDP 165-Grain-Laborierung noch über 2.683 Joule – ein Wert, der deutlich über dem deutschen Mindestwert für Schalenwild von 2.000 Joule liegt. Dies bedeutet, dass Schüsse auf 300 Metern nicht nur formal möglich sind, sondern auch ausreichend Energie für zuverlässige Wildwirkung zur Verfügung stellt. Allerdings ist dies die Grenze der praktischen Anwendung; für noch größere Distanzen wäre ein spezialisiertes Long-Range-Kaliber mit dokumentierten Präzisionsdaten die bessere Wahl.

Eine wichtige Einschränkung betrifft die verfügbaren ballistische Daten. Weder die Ballistic Coefficient (BC)-Werte noch die Lauflängen-Empfehlungen sind aus den Herstellerangaben dokumentiert. Dies erschwert den präzisen Vergleich mit etablierten Konkurrenten wie der .300 Winchester Magnum und verhindert exakte Long-Range-Berechnungen mit Hilfe von Ballistische-Apps. Für praktische Jagdanwendungen bis 200 Meter reichen die vorliegenden Energiewerte jedoch vollkommen aus.

Welches Wild eignet sich für die .300 Blaser Magnum?

Die .300 Blaser Magnum ist ausdrücklich als Allround-Patrone für leichtes bis mittelschweres Wild konzipiert. Mit ihren Energiewerten von 3.995 bis 4.941 Joule auf 100 Metern erfüllt sie alle deutschen Mindestanforderungen für Schalenwild und übersteigt diese deutlich. Das Kaliber ist damit für ein breites Spektrum an heimischem Wild hervorragend geeignet.

Beginnen wir mit dem klassischen Jagdziel: Rehwild. Hier ist die .300 Blaser Magnum geradezu ideal. Mit 3.995 bis 4.231 Joule auf 100 Metern verfügt sie über mehr als das Vierfache der erforderlichen Mindestenergie von 1.000 Joule. Der Sicherheitsabstand ist enorm, und die Gefahr von Fehlschüssen ist minimal. Zudem setzen die bleifreien Deformationsgeschosse der Blaser-Munition – insbesondere TTSX, CDC und CDP – eine kontrollierte Pilzbildung um. Das bedeutet: Eine vorhersehbare Energieabgabe ohne chaotische Fragmentierung, was die Wildbretentwertung deutlich begrenzt.

Schwarzwild ist eine weitere Idealanwendung. Besonders bei Drückjagden bietet die .300 Blaser Magnum ideale Voraussetzungen: hohe Energie (3.288 bis 4.941 Joule), flache Flugbahn (GEE bis 198 Metern) und schnelle Schussfolge ohne Haltepunkt-Korrektur. Die 180-Grain-TTSX-Laborierung mit 4.941 Joule eignet sich besonders für schwere Keiler bis 150 Kilogramm, während die leichtere CDC-Variante auch bei Überläufern gute Ergebnisse liefert.

Rotwild ist die nächste Kategorie. Hier wird die Allround-Eignung deutlich: Mittelschweres Rotwild bis etwa 200 Kilogramm ist mit der .300 Blaser Magnum hervorragend zu bejagen. Der Hersteller stuft das Kaliber explizit für diese Wildart ein. Auf 100 Metern mit der stärksten TTSX-Laborierung haben Sie 4.231 Joule zur Verfügung – deutlich über allen Anforderungen. Selbst auf 200 Metern verfügt die CDP-Variante noch über 3.288 Joule, was für mittelschwere Hirsche vollkommen ausreichend ist. Allerdings: Für besonders starke Hirsche über 250 Kilogramm oder für größere Distanzen über 250 Metern empfehlen erfahrene Jäger eher schwerere Magnum-Kaliber wie .338 Win. Mag. oder .375 H&H.

Damwild und Sikawild sind perfekte Einsatzbereiche. Diese leichteren Wildarten benötigen weniger Energie als Rotwild, wodurch die .300 Blaser Magnum auch hier mit Überlegenheit brilliert. Sogar die leichte CDC-Variante mit 160 Grain liefert auf 100 Metern ausreichend Energie. Muffelwild gehört ebenfalls in diese Kategorie – mittelschweres Wild, ideal für die Energiespektren dieses Kalibers.

Eine wichtige Besonderheit verdient Hervorhebung: Die ausschließliche Verfügbarkeit bleifreier Geschosse ist nicht nur ein ökologisches Plus, sondern auch ein praktisches. In Bundesländern oder Revieren mit Bleifreiverordnung für bestimmte Wildarten oder Gebiete ist die .300 Blaser Magnum nicht nur zukunftssicher, sondern ist oft sogar gesetzlich geboten. Sie müssen nicht zwischen verschiedenen Munitionstypen wechseln oder sich mit Kompromiss-Lösungen abfinden – alle Blaser-Laborierungen erfüllen von vornherein höchste Standards.

Die Grenzfälle verdienen Aufmerksamkeit. Für schweres Rotwild über 300 Kilogramm oder für spezialisierte Jagdszenarien wie Bergsteigjagd auf Wildziegen würden manche Jäger zu schwereren Kalibern greifen. Hier zahlt sich die Kombination aus hoher Energie und flacher Flugbahn der .300 Blaser Magnum aber aus: Mit 2.683 Joule auf 300 Metern ist auch hier noch eine sichere Schusslösung vorhanden.

Geschosstypen und Munitionsauswahl

Für die .300 Blaser Magnum stehen derzeit drei bleifreie Laborierungen zur Verfügung, alle mit Vollkupfer-Konstruktion und speziell für höchste jagdliche Anforderungen entwickelt. Das Sortiment ist kleiner als bei universellen Kalibern, aber dafür hochspezialisiert und qualitativ hochwertig. Jede Laborierung adressiert unterschiedliche jagdliche Szenarien.

Die erste und am besten dokumentierte Variante ist das Barnes TTSX mit 180 Grain (11,7 Gramm). Dieses Geschoss erreicht die höchste Mündungsenergie von 4.941 Joule und stellt die Standardwahl für mittelschweres bis schweres Wild dar. Das TTSX-Geschoss (Tipped Triple-Shock X) ist eine Vollkupfer-Konstruktion mit Polymer-Spitze und vier Schneidkanten. Diese Konstruktion garantiert eine zuverlässige Pilzbildung bei hohen Geschwindigkeiten. Der praktische Vorteil: Auf 100 Metern verliert diese Laborierung nur etwa 14 Prozent ihrer Energie und behält damit fast die volle Schlagkraft. Die Kosten liegen bei etwa 6,00 Euro pro Schuss (dokumentiert bei Frankonia für 119,99 Euro pro 20-Schuss-Packung), was im Premium-Segment üblich ist.

Die zweite Option ist das CDC-Geschoss mit 160 Grain (10,4 Gramm). CDC steht für Controlled Deformation Copper – eine Blaser-eigene Entwicklung. Mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 950 Metern pro Sekunde bietet diese Laborierung die höchste Fluggeschwindigkeit und damit die flachste Ballistik des gesamten Sortiments. Die Geradschuss-Einsatzdistanz erreicht hier 198 Meter – den Höchstwert der Blaser-Serie. Diese Variante eignet sich besonders für Schützen, die auf lange Distanzen schießen oder Distanzkorrektionen minimieren möchten. Die kontrollierte Deformation garantiert minimale Wildbretentwertung bei leichteren Wildarten wie Rehwild oder Damwild.

Die dritte Variante ist das CDP-Geschoss mit 165 Grain (10,7 Gramm). Dieses Vollkupfer-Deformationsgeschoss sitzt zwischen TTSX und CDC. Mit 3.995 Joule auf 100 Metern, 3.288 Joule auf 200 Metern und noch 2.683 Joule auf 300 Metern bietet es einen ausgezeichneten Kompromiss: ausreichend Energie für mittelschweres Wild, aber mit besseren Reichweitencharakteristiken als das schwere TTSX.

Geschosstyp Gewicht Konstruktion Haupteinsatz Besonderheit
TTSX (Barnes) 180 gr (11,7 g) Vollkupfer, Hohlspitz, 4 Schneiden Allround (Reh bis Rotwild) Höchste Energie (4.941 J), 6,00 €/Schuss
CDC 160 gr (10,4 g) Vollkupfer, Blaser-Entwicklung Leichtes Wild, lange Distanzen Höchste V₀ (950 m/s), GEE 198 m
CDP 165 gr (10,7 g) Vollkupfer, Deformation Mittelschweres Wild Energiebeständig bis 300 m (2.683 J)

Was zeichnet diese Geschossfamilie besonders aus? Alle drei Laborierungen nutzen Vollkupfer-Konstruktionen ohne Bleianteile. Dies ist nicht nur eine ökologische Entscheidung, sondern auch eine ballistische: Kupfer-Geschosse bieten andere Deformationscharakteristiken als bleihaltige Geschosse und ermöglichen damit präzisere Wildwirkung mit kontrollierbaren Energieabgaben. Die Pilzbildung bei allen drei Typen ist vorhersehbar und zuverlässig – ein Plus für Jagdsicherheit und Wildwaidgerechtigkeit.

Ein wesentlicher Punkt verdient Betonung: Das Sortiment der .300 Blaser Magnum beschränkt sich auf diese drei Jagdgeschoss-Varianten. Es gibt keine Match-Laborierungen für Sportschützen, keine Subsonic-Varianten für Schalldämpfer und – was besonders wichtig ist – keine bleihaltige Alternative. Das ist eine strategische Entscheidung von Blaser, die Kosten in die Höhe treibt, aber gleichzeitig garantiert, dass jede verfügbare Laborierung Premium-Standard erfüllt.

Die Verfügbarkeit dieser Laborierungen konzentriert sich auf spezialisierte Jagd-Fachhändler. Frankonia bietet die TTSX 180-Grain-Variante zu dokumentierten 119,99 Euro pro 20-Schuss-Packung an – das entspricht 6,00 Euro pro Schuss. Dieses Preisniveau ist für bleifreie Premium-Magnum-Munition typisch. Hochgerechnet auf 100 Schuss ergibt sich ein Gesamtbudget von etwa 600 Euro – nicht gerade eine Budget-Option, aber eine Investition in zuverlässige Leistung. Weitere Händler wie Livingactive, Exondo und HS-Arms führen ebenfalls Blaser-Munition, wobei Verfügbarkeit und Lagerbestände variieren können.

Waffen und Büchsensysteme für .300 Blaser Magnum

Ein wichtiger Punkt vorab: Aus dem verfügbaren Research liegen keine dokumentierten Waffenmodelle, Lauflängen-Empfehlungen oder technische Drall-Angaben für .300 Blaser Magnum vor. Dies ist eine erhebliche Datenlücke, die eine vollständige Evaluierung erschwert. Allerdings lässt sich aus der Natur des Kalibers eine informierte Einschätzung treffen.

Die .300 Blaser Magnum ist ein proprietäres Kaliber, das speziell für Blaser-Büchsensysteme entwickelt wurde. Das bedeutet: Das Kaliber ist primär in Blaser-eigenen Waffensystemen verfügbar. Zu den erwartbaren Plattformen gehören sehr wahrscheinlich die etablierten Blaser-Serien wie die Blaser R8 (Geradezug-Repetierer mit modernem Design) und die Blaser R93 (Kipplauf-Repetierer). Allerdings: Diese Vermutung basiert auf der technischen Logik des Systems, nicht auf dokumentierten Quellenangaben. Es ist wichtig, dies transparent zu machen.

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Die technischen Anforderungen an die Waffe sind klar: Mit einer Hülsenlänge von 67 Millimetern benötigen Sie zwingend einen Magnum-Verschluss. Standard-Verschlüsse, wie sie in Short-Action-Systemen verwendet werden, sind nicht kompatibel. Dies schränkt die Kompatibilität erheblich ein – die Waffe muss von Grund auf für Magnum-Patronen konzipiert sein.

Ob Selbstlader-Systeme (Halbautomaten) für dieses Kaliber verfügbar sind, ist aus dem Research nicht dokumentiert. Typischerweise werden Magnum-Kaliber eher in Repetiersystemen angeboten, was auf eine Konzentration auf bewährte Geradezug- oder Kipplauf-Systeme hindeutet. Für intensive Jagdeinsätze wie Drückjagd könnten Repetierer ohnehin die bessere Wahl sein, da sie schnellere Schussfolgen ermöglichen als Selbstlader.

Informationen zu idealen Lauflängen fehlen ebenfalls. Typischerweise verwenden Jagdbüchsen für Magnum-Kaliber Läufe von 51 bis 61 Zentimetern – kürzere Varianten für Drückjagd im Wald, längere für Ansitzjagd mit größeren Distanzen. Für die .300 Blaser Magnum wären ähnliche Längen zu erwarten, aber ohne dokumentierte Herstellerangaben ist dies Spekulation.

Der entscheidende Rat lautet: Interessenten sollten direkt mit Blaser oder einem autorisierten Fachhändler Kontakt aufnehmen, um aktuelle Verfügbarkeit, Lauflängen-Optionen und Drall-Empfehlungen zu erfahren. Diese Informationen liegen den Waffen-Herstellern und spezialisierten Büchsen-Anbietern vor, sind aber in öffentlichen Quellen nicht systematisch dokumentiert.

Tests und Praxiserfahrungen

Eine bedeutsame Lücke im verfügbaren Informationsmaterial ist das völlige Fehlen unabhängiger Tests aus etablierten Fachmedien. Keine Quelle aus WILD UND HUND, VISIER, All4Shooters oder vergleichbaren Publikationen ist dokumentiert. Es gibt keine Präzisions-Tests mit gemessenen Streukreisen, keine Chronograph-Messungen der tatsächlichen Mündungsgeschwindigkeiten und keine Praxisberichte zur Wildwirkung. Dies ist wichtig zu verstehen, um die verfügbaren Daten richtig einzuordnen.

Warum fehlen diese Tests? Die .300 Blaser Magnum ist ein proprietäres Kaliber mit kleinerer Nutzergruppe als universelle Magnum-Standards wie .300 Winchester Magnum. Die Zielgruppe beschränkt sich auf Blaser-Büchsen-Besitzer, was die Marktgröße reduziert. Zudem bewegt sich dieses Kaliber im Premium-Segment – Vollkupfer-Munition zu 6,00 Euro pro Schuss ist nicht die erste Wahl für Budget-bewusste Jäger. Dies erklärt, warum spezialisierte Fachmedien möglicherweise weniger Testressourcen darauf verwenden.

Was lässt sich aus Herstellerdaten ableiten? Die verfügbaren Energiewerte deuten auf hohes Leistungspotential hin. Mit 4.941 Joule Mündungsenergie und nur etwa 14 Prozent Energieverlust über 100 Meter zeigt das TTSX 180-Grain-Geschoss eine bemerkenswert stabile Energiekurve. Die CDC-Variante mit 950 Metern pro Sekunde Mündungsgeschwindigkeit verspricht flache Ballistik für längere Schüsse. Die CDP-Energiewerte bis 300 Meter (2.683 Joule) deuten auf solide Reichweitenleistung hin.

Für die Praxis bedeutet dies: Bleifreie Vollkupfer-Deformationsgeschosse – wie alle Blaser-Laborierungen – liefern typischerweise kontrollierte Pilzbildung ohne unkontrollierte Fragmentierung. Die praktische Konsequenz ist vorhersehbare Wildwirkung und minimale Wildbretentwertung, insbesondere bei kleineren Wildarten wie Rehwild. Allerdings: Diese Aussagen basieren auf generellem Verständnis von Geschoss-Konstruktionen, nicht auf Tests, die spezifisch für .300 Blaser Magnum durchgeführt wurden.

Der Rückstoß eines Magnum-Kalibers mit 67-Millimeter-Hülse dürfte vergleichbar mit .300 Winchester Magnum sein – das heißt, spürbar, aber in modernen Jagdbüchsen mit guter Schulterstütze beherrschbar. Exact-Messungen für .300 Blaser Magnum sind aber nicht dokumentiert.

Ein kritischer Punkt: Die Abwesenheit von BC-Werten (Ballistic Coefficient) erschwert Long-Range-Berechnungen erheblich. Für Schützen, die präzise Distanzkorrektionen mit Ballistische-Apps berechnen möchten, fehlt eine essenzielle Eingangsgröße. Dies deutet darauf hin, dass .300 Blaser Magnum primär für klassische Jagdentfernungen bis 200 Meter konzipiert ist – nicht als Spezial-Long-Range-Kaliber.

Transparenz ist wichtig: Dieser Abschnitt muss mit der Einschränkung gelesen werden, dass es sich bei sämtlichen Prognosen um Ableitungen aus Herstellerangaben und allgemeinen ballistische Prinzipien handelt, nicht um unabhängig gemessene Testergebnisse.

Preis und Verfügbarkeit

Die Kosten für .300 Blaser Magnum Munition sind deutlich höher als für Standard-Jagdkaliber. Der einzige dokumentierte Preis stammt von Frankonia und bezieht sich auf die TTSX 180-Grain-Laborierung: 119,99 Euro pro 20-Schuss-Packung. Dies entspricht genau 6,00 Euro pro einzelnem Schuss. Hochgerechnet auf 100 Schuss ergeben sich Gesamtkosten von etwa 600 Euro – ein beachtliches Budget für Trainings- oder Jagdsaison.

Wie ordnet sich dieser Preis in den Gesamtmarkt ein? Zum Vergleich: Standard-Jagdkalibern wie .308 Win. in bleifreien Varianten kosten etwa 2 bis 3 Euro pro Schuss. Die .300 Blaser Magnum ist also etwa doppelt bis dreifach so teuer. Dies ist zum Teil der Premium-Position der Blaser-Munition, zum Teil der Magnum-Klassifizierung und zum Teil der konsequenten Vollkupfer-Konstruktion geschuldet.

Die Verfügbarkeit ist gut über spezialisierte Jagd-Fachhändler gewährleistet. Neben Frankonia führen auch Online-Anbieter wie Livingactive, Exondo und HS-Arms Blaser-Munition für .300 Magnum. In der Schweiz ist Indoorswiss ein zuverlässiger Bezugsort. Die Verfügbarkeit variiert je nach Lagerbestand und saisonalen Schwankungen – während der Jagdsaison (Herbst und Winter) sind die Bestände typischerweise höher.

Ein praktischer Punkt für Planer: Wer diese Patrone regelmäßig schießen möchte, sollte bevorraten, wenn günstige Preise verfügbar sind. Die proprietäre Natur des Kalibers bedeutet, dass Sie nicht auf Drittanbieter ausweichen können – nur Blaser-Munition ist kompatibel. Dies macht eine strategische Bevorratung sinnvoll.

Die Premiumpreisierung ist nicht nur negativ zu sehen: Sie garantiert, dass jede verfügbare Laborierung höchste Qualitätsstandards erfüllt. Sie müssen sich nicht mit billigen Varianten auseinandersetzen – alle .300 Blaser Magnum Patronen sind Premium-Produkte mit vorhersehbarer Leistung.

Fazit und Kaufempfehlung

Die .300 Blaser Magnum ist eine hochmoderne, leistungsstarke Jagdpatrone, die primär für Blaser-Büchsen-Besitzer entwickelt wurde. Mit Energiewerten von bis zu 4.941 Joule auf 100 Metern und einer Geradschuss-Einsatzdistanz von bis zu 198 Metern bietet dieses 7,62-Millimeter-Magnum-Kaliber hervorragende ballistische Eigenschaften für mittelschweres Wild. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Orientierung auf bleifreie Premium-Munition – alle drei verfügbaren Laborierungen (TTSX 180 Grain, CDC 160 Grain, CDP 165 Grain) nutzen Vollkupfer-Geschosse ohne Bleikomponenten.

Die Kernstärken sind klar: hohe Energie (4.941 J mit TTSX), flache Flugbahn (GEE bis 198 m), ausgezeichnete Energiebeständigkeit bis 300 Metern (2.683 J mit CDP) und hundertprozentige Bleifreiheit. Diese Kombinationen machen .300 Blaser Magnum ideal für Jäger, die Premium-Performance und Umweltverträglichkeit in einem System suchen.

Gleichzeitig gibt es Grenzen zu beachten. Das Kaliber ist proprietär – nur Blaser-Munition ist verfügbar, keine Drittanbieter-Optionen oder Budget-Alternativen. Die Kosten sind hoch: 6,00 Euro pro Schuss dokumentiert, etwa doppelt bis dreifach so teuer wie Standard-Jagdkaliber. Die Datenlage hat erhebliche Lücken: Keine unabhängigen Tests aus Fachmedien, keine BC-Werte, keine dokumentierten Waffenmodelle oder Lauflängen-Empfehlungen. Dies erschwert den präzisen Vergleich mit etablierten Konkurrenten wie .300 Winchester Magnum.

Die idealen Einsatzgebiete sind überschaubar: Rehwild bis mittelschweres Rotwild auf Distanzen von 50 bis 200 Metern. Für schwerstes Wild (Elch über 400 kg) oder dediziertes Long-Range-Schießen über 400 Meter sind spezialisierte Alternativen besser. Auch wer flexible Munitionswahlfreiheit mit verschiedenen Herstellern bevorzugt, sollte zu universal verfügbaren Kalibern greifen.

Für wen eignet sich .300 Blaser Magnum? Ideale Kandidaten sind Blaser-Büchsen-Besitzer, die eine sichere, bleifreie Allround-Magnum-Patrone für normale Jagddistanzen suchen. Jäger, die Premium-Qualität wertschätzen und nicht nach der günstigsten Lösung suchen, finden hier ein zuverlässiges System. Reviere oder Bundesländer mit Bleifreiverordnung profitieren besonders – diese Patrone erfüllt alle Anforderungen von vornherein. Auch Ansitzjäger mit modernen Blaser-Büchsen, die schnelle Schüsse ohne Haltepunkt-Korrektur schießen möchten, sind gut bedient.

Wer hingegen maximale Munitions-Flexibilität, universelle Verfügbarkeit oder Budget-Bewusstsein priorisiert, fährt mit .300 Winchester Magnum oder .30-06 Spr. besser. Diese Kaliber bieten vergleichbare oder bessere Leistung bei größerer Verfügbarkeit und niedrigeren Kosten.

Die Kerndaten für die Kaufentscheidung:

  • ✅ Mündungsenergie: 4.941 J (TTSX 180 gr), bis zu 3.995 J (CDP 165 gr)
  • ✅ Geradschuss-Distanz: 187–198 m (je nach Laborierung)
  • ✅ Jagdliche Reichweite: 50–200 m Standard, bis 300 m machbar
  • ✅ Energiebestand bei 300 m: 2.683 J (CDP, weit über 2.000-J-Minimum)
  • ✅ Preis: 6,00 €/Schuss (dokumentiert), ~600 €/100 Schuss
  • ✅ Bleifreiheit: 100 % aller Laborierungen
  • ⚠️ Verfügbarkeit: Nur Blaser-Munition (keine Drittanbieter)
  • ⚠️ Datenlage: Keine Tests, keine BC-Werte, keine Waffenmodell-Dokumentation

Interessenten sollten diese Patrone dann in Betracht ziehen, wenn sie bereits im Blaser-System investiert haben oder wenn Bleifreipflicht im Revier besteht. Für alle anderen Jäger empfehlt sich ein sorgfältiger Abgleich zwischen Premium-Kosten und den konkreten jagdlichen Anforderungen.

Quellen:

  • Frankonia Jagd
  • Indoorswiss
  • HS-Arms
  • Livingactive
  • Exondo
Bleifreie Munition: Bleifrei
Brand: Blaser
Geschossgewicht: 10.4g, 10.7g, 11.7g
Geschosstyp: Barnes TTSX, CDC, CDP
Kaliber: .300 Blaser Mag.
Model: .300 Blaser Mag.
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