Wir sind ein kleines Jäger-Team - Jagdpreisvergleich.de wird stetig weiterentwickelt.
Filtern
Mercury
Preis
Accessory Category
Marke
Kaliber
Bleifreie Munition
Geschosstyp
Händigkeit
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Geschlecht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde

Mercury

Mercury
Preis
Accessory Category
Marke
Kaliber
Bleifreie Munition
Geschosstyp
Händigkeit
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Geschlecht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde

Mercury – Frankonia-Eigenmarke mit Sabatti-Technik für Jagd und Sportschießen

Mercury ist die Jagd- und Sportwaffen-Eigenmarke der Frankonia GmbH – und hinter diesem Label steckt mehr, als der Name auf den ersten Blick verrät. Wer eine Mercury Repetierbüchse kauft, erhält im Kern ein Gewehr aus dem Hause Sabatti, einem der ältesten europäischen Waffenhersteller mit Wurzeln im Jahr 1674.

Frankonia selbst blickt auf eine lange Tradition zurück. Das Unternehmen wurde 1908 gegründet und gehört seit 2007 zur Otto Group. Dieser Hintergrund sorgt für wirtschaftliche Stabilität und bedeutet für deutsche Käufer einen erfahrenen Ansprechpartner, der den hiesigen Markt und die Erwartungen deutscher Jäger und Schützen genau kennt.

Was steckt hinter Mercury-Waffen?

Die Mercury Repetierbüchsen werden ausnahmslos von Sabatti in Gardone Val Trompia, Italien, gefertigt. Diese Partnerschaft ist kaufrelevant: Der Käufer erhält de facto Sabatti-Qualität unter dem Mercury-Label. Die Flinten – soweit Selbstlader als auch Bockdoppelflinten – stammen hingegen aus türkischer Fertigung der Hersteller Hatsan und Yildiz, die im Budget-Flintensegment international etabliert sind.

Mercury positioniert sich im Einstiegs- bis Mittelklassebereich und beschreibt sich selbst als Anbieter „funktionaler Waffen zu sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis“. Diese Positionierung trifft es gut: Die Marke ist keine Billigware, liegt aber bewusst unterhalb von CZ oder Tikka. Dank der Sabatti-Plattform bietet Mercury eine technische Basis, die über typische Budget-Waffen hinausgeht.

Vertrieb und Service

Mercury-Waffen kaufen Sie ausschließlich über Frankonia – entweder im Online-Shop oder in einem der 23 Filialen und 2 Outlets in Deutschland. Das hat einen klaren Vorteil: Ein einziger Ansprechpartner für Kauf, Service und Reklamation. Der Nachteil liegt auf der Hand: Es gibt keinen Preiswettbewerb zwischen verschiedenen Händlern, was Verhandlungsspielraum ausschließt.

Mercury Jagdwaffen bewegen sich preislich zwischen 1.399 € und 1.679 € UVP für Repetierbüchsen. Das Luftgewehr-Sortiment beginnt bei 129,99 € und reicht bis 339,99 €. Ersatzteile für die Repetierbüchsen sind grundsätzlich über die Sabatti-Basis verfügbar, schaftspezifisches Zubehör läuft primär über Frankonia.

Produktlinien im Überblick – Von der Jagdbüchse bis zum Long-Range-Chassis

Das Mercury Sportwaffen-Sortiment gliedert sich in sechs klar unterschiedliche Linien, die unterschiedliche Einsatzzwecke und Käuferprofile bedienen.

Taktische Chassis-Büchsen: Mercury STR und Mercury ST-18

Die Mercury STR – kurz für Sabatti Tactical Rifle – ist die konsequenteste Interpretation einer Präzisionsbüchse im Mercury-Sortiment. Sie ist in den Kalibern .308 Winchester, .300 Win. Mag. und 6,5 x 47 Lapua erhältlich und kombiniert ein mehrteiliges, verstellbares Dural-Chassis (eine hochfeste Aluminium-Kupfer-Legierung) mit einer Lauflänge von 52 cm. Das Dural-Chassis bietet eine metallisch exakte Systembettung, eliminiert Schwindungseffekte durch Feuchtigkeit und erlaubt modulare Anbauteile wie Zweibein oder verstellbare Schaftkappen.

Besonders relevant für Long-Range-Schützen: Die Picatinny-Montageschiene kommt mit 20 MOA Vorneigung. Dieser Wert ist im Long-Range-Bereich Standard – er erlaubt dem Zielfernrohr ausreichend Höhenverstellung für große Distanzen, ohne dessen Verstellbereich vollständig auszuschöpfen. Abschraubbare Picatinny-Schienenstücke für Zubehör und eine verstellbare Systemhülse runden die Ausstattung ab.

Die Mercury ST-18 ergänzt dieses Segment mit einem Leichtmetallchassis und einem Pistolengriff bei einer Lauflänge von ebenfalls 52 cm. All4Shooters beschreibt die Mercury ST-18 als Waffe mit „hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis“. Mit einer UVP von 1.679 € richtet sich die ST-18 an Wettkampf- und Long-Range-Schützen, die in ein Chassis-System einsteigen wollen, ohne sofort 3.000 € oder mehr zu investieren.

Klassische Jagdbüchsen: Mercury TLD-Serie

Die Mercury TLD-Reihe – erhältlich als TLD Red und TLD Gold – ist die Antwort für Jäger, die eine klassische Büchse mit Charakter suchen. Der Schichtholzschaft bietet eine deutlich ansprechendere Optik als Kunststoff, ist aber witterungsbeständiger als gewachsenes Holz – ein sinnvoller Kompromiss für den Einsatz bei jedem Wetter.

Die verfügbaren Kaliber .308 Winchester, .30-06 Springfield und 8×57 IS decken das gesamte Spektrum typischer deutscher Jagdanwendungen ab, vom Rehbock bis zum Rotwild. Die Lauflänge beträgt auch hier 52 cm. Der Aktionspreis der Mercury TLD Red lag zuletzt bei rund 1.499 € – damit positioniert sie sich als solide Jagdwaffe im mittleren Preissegment. Die Gold-Variante bietet optische Aufwertungen für Jäger, denen die Ästhetik ihrer Waffe wichtig ist.

Synthetik-Allrounder: Mercury Saphire-Serie und Mercury Hunter Pro

Wer eine robuste, pflegeleichte Büchse für den täglichen Jagdeinsatz sucht, findet in der Mercury Saphire-Serie und dem Mercury Hunter Pro die richtigen Kandidaten.

Die Mercury Saphire-Linie umfasst mehrere Varianten: den Saphire Tactical Hunter, den Saphire Tactical Carbon und den Saphire Varmint Carbon. Alle sind in den Kalibern .308 Winchester, .30-06 Springfield und 8×57 IS erhältlich, jeweils mit 52 cm Lauflänge. Der Mercury Saphire Tactical Hunter sticht besonders hervor: Er kombiniert einen Lochschaft mit verstellbarem Schaftrücken und einer SoftTouch-Beschichtung. Die Möglichkeit, den Schaftrücken anzupassen, erlaubt eine Abstimmung auf verschiedene Zielfernrohr-Montagehöhen und unterschiedliche Schützenanatomien – ein Feature, das man normalerweise erst in deutlich teureren Waffen findet.

Der Mercury Hunter Pro ist mit einer UVP von 1.399 € das günstigste benannte Modell mit vollem Funktionsumfang. Synthetik-Schaft, Picatinny-Schiene für unkomplizierte Optik-Montage und ein taktischer Kammerstengel machen ihn zum unkomplizierten Einstiegsrepetierer. Kunststoffschäfte sind pflegeleicht, witterungsunempfindlich und stoßresistent – wer seine Waffe bei jedem Wetter einsetzt, ohne sich um Kratzer im Holz zu sorgen, ist hier richtig.

Einstiegsmodelle: Mercury 870 und Mercury 600

Die Mercury 870 und die Mercury 600 sind baugleich mit den Sabatti Rover 870 bzw. Rover 600 – wer also nach Testberichten zur technischen Basis sucht, wird unter den Sabatti-Modellbezeichnungen fündiger. Die 870 nutzt ein Leichtmetallchassis, die 600 bedient kleinere Kaliber im unteren Preissegment. Die Positionierung „unteres Preissegment“ legt nahe, dass beide Modelle deutlich unter 1.399 € liegen.

Flinten und Luftgewehre im Überblick

Die Mercury-Flinten – darunter die Mercury Selbstladeflinte Light in den Varianten Camo Duck Blind und Camo Max-4 HD sowie die Mercury Bockdoppelflinte Stahlschrot und die Mercury Rough Synthetik – stammen aus türkischer Fertigung (Hatsan/Yildiz). Hatsan und Yildiz liefern funktionale Jagdflinten, stehen aber nicht auf dem gleichen Fertigungsniveau wie europäische Premiumhersteller. Sie sind als solide, preisbewusste Werkzeuge für die Jagd zu verstehen.

Das Luftgewehr-Sortiment bietet mit vier Modellen eine breite Preisspanne: Der Mercury Caurus Pro (UVP 129,99 €) kommt mit Nussbaum-Schaft und ventilierter Gummikappe. Der Mercury Caurus (UVP 141,99 €) ist für Rechts- und Linksschützen geeignet und kombiniert ein patentiertes Prellschlag-Dämpfersystem mit einem 4-fach verstellbaren Abzug. Das Mercury Chili Edge Set (UVP 169,99 €) enthält ein Zielfernrohr 4×20 für den sofortigen Einsatz. Am oberen Ende steht der Mercury Criador Set (UVP 339,99 €) mit separater Laufverriegelung und ergonomischem Kunststoffschaft.

Kaufberatung – Die richtige Mercury für Ihren Einsatzzweck

Die richtige Mercury-Jagdbüchse hängt weniger vom Preis ab als vom geplanten Einsatz. Vier Kriterien helfen bei der Entscheidung.

Die vier wichtigsten Auswahlkriterien

Einsatzzweck zuerst: Mercury bietet im Kern drei Plattformtypen – Chassis (Mercury STR, Mercury ST-18), Schichtholz (Mercury TLD) und Synthetik (Mercury Saphire, Mercury Hunter Pro). Wer ausschließlich jagt, braucht kein Chassis-System. Wer Long-Range-Wettkämpfe schießen will, braucht keinen Holzschaft.

Kaliberwahl: Für reine Jagdanwendungen in Deutschland sind .308 Win und .30-06 die vielseitigsten Optionen – sie decken Reh- bis Rotwild zuverlässig ab. 8×57 IS bedient den traditionellen deutschen Markt. 6,5 x 47 Lapua und .300 Win. Mag. sind Spezialkaliber für Long-Range und gehören ausschließlich in die STR.

Ergonomie prüfen: Verstellbare Schaftrücken (Mercury Saphire Tactical Hunter), Pistolengriffe (Mercury ST-18) und modulare Chassis (Mercury STR) bieten unterschiedliche Anpassungsgrade. Vor dem Kauf lohnt sich ein Besuch in einer der 23 Frankonia-Filialen in Deutschland – nur dort können Sie Mercury-Modelle in die Hand nehmen und die Ergonomie selbst beurteilen.

Zubehörkompatibilität: Modelle mit Picatinny-Schiene (Mercury STR, Mercury Hunter Pro) bieten maximale Flexibilität bei der Optik-Montage. Bei TLD-Modellen sollten Sie vor dem Kauf die Kompatibilität mit dem gewünschten Zielfernrohr klären.

Zwei typische Käuferfehler

Der erste häufige Fehler: eine Chassis-Büchse für die Jagd kaufen. Die Mercury STR und Mercury ST-18 sind beeindruckend, aber für den typischen Ansitz auf Rehwild oder Schwarzwild überdimensioniert. Ein Chassis-System wiegt mehr, ist sperriger auf dem Hochsitz und liefert auf jagdtypischen Distanzen von 50 bis 200 m keinen Präzisionsvorteil gegenüber einem guten Synthetik- oder Holzschaft.

Der zweite Fehler: nur den Preis als Kriterium nehmen. Die Differenz zwischen Mercury Hunter Pro (1.399 €) und Mercury ST-18 (1.679 €) beträgt lediglich 280 €. Das verleitet dazu, zum teureren Modell zu greifen. Wird das Chassis-System aber nicht gebraucht, ist das Geld in einem hochwertigen Zielfernrohr oder Schalldämpfer deutlich besser angelegt.

Empfehlung nach Käufertyp

Jagd-Einsteiger: Der Mercury Hunter Pro (UVP 1.399 €) ist die logische Wahl. Der robuste Synthetik-Schaft erfordert keinen Pflegeaufwand, ist witterungsbeständig und stoßresistent. Die Picatinny-Schiene ermöglicht einen unkomplizierten Zielfernrohraufbau. Wer seine erste Jagdwaffe sucht und sie bei jedem Wetter einsetzen will, ohne sich Gedanken über Kratzer im Holz zu machen, liegt hier richtig.

Allround-Jäger: Die Mercury TLD Red (ca. 1.499 €, Aktionspreis) vereint solide Technik mit ansprechender Optik. Der Schichtholzschaft ist witterungsbeständiger als gewachsenes Holz und deutlich attraktiver als Kunststoff. In den Kalibern .308 Win, .30-06 oder 8×57 IS deckt die TLD alle gängigen deutschen Wildarten zuverlässig ab. Für den erfahreneren Jäger, der eine Waffe mit Charakter und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist die TLD-Serie die stärkste Option im Mercury-Portfolio.

Long-Range-Schütze: Die Mercury ST-18 mit Leichtmetallchassis zu 1.679 € UVP positioniert sich als einer der günstigsten Einstiege ins Chassis-Büchsen-Segment auf dem deutschen Markt. Wer den ernsteren Wettkampfeinsatz anstrebt, greift zur Mercury STR mit 20-MOA-Picatinny und dem Kaliberzugang 6,5 x 47 Lapua. Beide Modelle bieten Chassis-Systeme, die man typischerweise erst bei deutlich teureren Plattformen wie der Tikka T3x TAC A1 oder der Savage 110 Precision findet.

→ Preisvergleich: Tikka T3x bei jagdpreisvergleich.de ab 1487 €.

→ Preisvergleich: Savage 110 bei jagdpreisvergleich.de ab 899 €.

Luftgewehr-Einsteiger: Wer mit dem Schießsport beginnt, startet am sinnvollsten mit dem Mercury Caurus (UVP 141,99 €) – das patentierte Prellschlag-Dämpfersystem und der 4-fach verstellbare Abzug bieten für diesen Preis bemerkenswerte Anpassungsmöglichkeiten. Wer sofort mit Zielfernrohr loslegen möchte, greift zum Mercury Chili Edge Set (UVP 169,99 €) inklusive ZF 4×20.

Mercury Test und Erfahrungen – Aktuelle Datenlage

Wer nach einem Mercury Test sucht, stößt auf eine auffällige Lücke: Unabhängige Testberichte mit konkreten Messwerten sind für Mercury-Modelle bisher rar. Weder deutsche Fachmedien wie Visier, Wild & Hund oder DWJ noch internationale Publikationen haben vollständige Testprotokolle mit Streukreisen, Abzugsgewichten oder Gesamtgewichten veröffentlicht.

Warum fehlen unabhängige Tests?

Der Grund dürfte mit dem Vertriebsmodell zusammenhängen. Fachmedien testen bevorzugt Marken mit breiter Händlerverfügbarkeit – denn ihre Leser sollen die getesteten Waffen auch kaufen können. Mercury läuft ausschließlich über Frankonia, was die redaktionelle Aufmerksamkeit deutlich einschränkt.

All4Shooters beschreibt die Mercury-Repetierbüchsen – STR, ST-18, TLD und Saphire – redaktionell mit technischen Merkmalen und bezeichnet die Mercury ST-18 als Waffe mit „hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis“.

Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?

Fehlende unabhängige Tests bedeuten keine schlechte Qualität. Die technische Basis der Mercury Repetierbüchsen ist identisch mit der international getesteten Sabatti-Rover-Serie. Modelle wie die Mercury 870 (baugleich mit Sabatti Rover 870) und die Mercury 600 (baugleich mit Sabatti Rover 600) profitieren direkt von der Fertigungserfahrung eines Herstellers, der seit 1674 Waffen baut. Wer sich intensiver informieren möchte, zieht am besten Testberichte zu den entsprechenden Sabatti-Modellen heran – dort sind Messwerte und Praxiserfahrungen deutlich besser dokumentiert.

Eine weitere Möglichkeit: In den 23 Frankonia-Filialen in Deutschland können Sie Mercury-Waffen persönlich begutachten, die Verarbeitungsqualität selbst beurteilen und das Modell in die Hand nehmen. Das ersetzt zwar keinen unabhängigen Test, ist aber der nächstbeste Schritt.

Alternativen im Vergleich – Mercury vs. Mitbewerber

Mercury nimmt eine klar definierte Zwischenposition im Markt ein. Ein Vergleich mit den direkten Alternativen zeigt, für wen Mercury die richtige Wahl ist – und für wen nicht.

Mercury vs. Sabatti

Die naheliegendste Alternative ist die Originalmarke selbst. Sabatti Rover-Modelle sind die baugleichen Originale zu Mercury 870 und Mercury 600. Wer dieselbe technische Basis möchte, aber bei verschiedenen Fachhändlern Preise vergleichen und gegebenenfalls verhandeln will, ist mit Sabatti unter eigenem Markennamen besser bedient. Zudem hat der Sabatti-Name international mehr Wiedererkennungswert, was für die Wertstabilität auf dem Gebrauchtmarkt relevant sein kann. Der wesentliche Unterschied: breitere Händlerverfügbarkeit und potenziell bessere Liquidität im Gebrauchtmarkt – bei identischer Technik.

Mercury vs. CZ

CZ (Česká zbrojovka) bietet mit der CZ 557-Serie (ab ca. 800–1.200 €) und der CZ 600-Serie (ab ca. 1.200–1.800 €) eine deutlich größere Modell- und Kalibervielfalt sowie Jahrzehnte unabhängiger Testhistorie in der Fachpresse. CZ-Waffen sind bei praktisch jedem deutschen Fachhändler erhältlich. Wer Wert auf eine Marke mit breit dokumentierter Qualität und maximaler Händlerdichte legt, wählt CZ. Mercury punktet dagegen mit taktischen Chassis-Modellen wie der Mercury STR oder Mercury ST-18 in einem Preissegment, in dem CZ keine direkten Konkurrenzprodukte hat.

→ Preisvergleich: CZ 600 bei jagdpreisvergleich.de ab 1049 €.

Mercury vs. Tikka

Tikka (Sako/Beretta-Gruppe) gilt mit der T3x-Serie (ca. 1.100–2.200 €) seit Jahren als Referenz im Segment „Serienpräzision unter 2.000 €“. Tikka-Abzüge werden in der Fachpresse regelmäßig als klassenführend bewertet, und die finnische Fertigung hat in unabhängigen Tests vielfach nachgewiesene Serienstreuung belegt. Für Käufer, denen nachweisbare Präzision wichtiger ist als ein günstigerer Einstiegspreis, ist Tikka die logischere Wahl. Mercury ist die Alternative für Käufer, die bewusst preisbewusster vorgehen und die Sabatti-Technik als solide Basis akzeptieren.

Mercury vs. Zastava

Zastava-Repetierer (z. B. die M85-Serie) bewegen sich typischerweise im Bereich von 600 bis 1.000 € und bieten solide Mauser-basierte Systeme für den kleinen Geldbeutel. Verarbeitungsqualität und Schaftergonomie sind jedoch typischerweise einfacher als bei Mercury/Sabatti, und moderne Features wie Chassis-Systeme oder verstellbare Schaftrücken fehlen. Wer das Budget für Mercury nicht aufbringen kann oder möchte, findet in Zastava eine funktionale, günstigere Option – auf einem klar erkennbar niedrigeren Ausstattungsniveau.

Sachliche Einordnung

Mercury bietet dank Sabatti-Technik ein höheres technisches Niveau als reine Budget-Marken wie Zastava. Allerdings fehlen die unabhängige Testhistorie und die breite Händlerverfügbarkeit, die CZ und Tikka auszeichnen. Wer das akzeptiert, erhält ein objektiv gutes Preis-Feature-Verhältnis. Insbesondere die taktischen Chassis-Modelle Mercury STR und Mercury ST-18 besetzen ein Segment, in dem die direkte Konkurrenz deutlich teurer ist.

Mercury-Waffen vergleichen und das beste Angebot finden

Mercury deckt als Frankonia-Eigenmarke ein breites Einsatzspektrum ab. Mit Repetierbüchsen von 1.399 € (Mercury Hunter Pro) bis 1.679 € (Mercury ST-18), taktischen Chassis-Modellen wie der Mercury STR mit 20-MOA-Picatinny und klassischen Jagdbüchsen wie der TLD-Serie in .308 Win, .30-06 und 8×57 IS richtet sich das Sortiment an Jäger ebenso wie an ambitionierte Sportschützen. Ergänzt wird das Programm durch Luftgewehre ab 129,99 € (Mercury Caurus Pro) sowie Selbstlade- und Bockdoppelflinten für die Jagd.

Die Stärke von Mercury liegt im Dreiklang aus Sabatti-Fertigung, kalkulierten Preisen und deutschem Frankonia-Service. Die Schwäche ist ebenso klar: der exklusive Vertrieb über Frankonia schließt Preisvergleiche zwischen Händlern aus, und unabhängige Testdaten sind bisher rar.

Auf jagdpreisvergleich.de finden Sie aktuelle Mercury-Angebote direkt im Überblick – vom Einsteiger-Luftgewehr bis zur Chassis-Büchse für den Long-Range-Einsatz. Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Preise und finden Sie das passende Modell für Ihren Einsatzzweck.

Quellen

  • All4Shooters (DE)
  • Jägerwaffen.de
  • Frankonia Official
  • Waffen-Jagd-Shop