








Die FABARM STF 12 ist eine italienische Vorderschaftrepetierflinte im Kaliber 12/76 mm Magnum für Behörden, Sportschützen und anspruchsvolle Anwender und kombiniert hohe Magazinkapazität (bis zu 8+1), Tribore HP Lauftechnologie und Cerakote-Beschichtung in einem robusten Pump-Action-System. Wer die STF 12 kaufen oder im Preisvergleich gegenüberstellen möchte, findet hier alle relevanten Fakten – von der Technik bis zur Variantenübersicht.
Hersteller ist Fabarm S.p.A. mit Sitz in Brescia, einer der traditionsreichsten Flintenschmieden Italiens. Das Unternehmen gehört zur Beretta Holding Group und steht damit in einer Unternehmensgruppe, die weltweit für höchste Fertigungsstandards bekannt ist. Seit der Markteinführung 2018 hat sich die STF 12 als moderne taktische Pump-Action mit professionellem Anspruch etabliert – ein klares Signal, dass Fabarm seinen Behördenkunden mehr als solide Handarbeit bietet.
Das Modell wiegt in der Standardvariante rund 3,7 kg und fasst 7+1 Patronen im Kaliber 12/76 mm Magnum – bei Verwendung kürzerer 12/70-Patronen sogar 8+1. Die Einsatzbereiche reichen vom Polizeidienst über sportliches Schießen bis hin zur Drohnenabwehr mit der neuesten Compact XL Range 22″-Variante. Gegenüber klassischen Alternativen wie der Remington 870 oder der Mossberg 590 hebt sich die Fabarm Flinte durch die ab Werk integrierte Tribore HP Lauftechnologie, die Mündungsbremse aus Stahl und die Mil-Spec-Cerakote-Oberfläche ab. Wer hingegen einen Halbautomaten wie die Benelli M4 sucht oder die FABARM STF 12 Telescopic sowie die FABARM STF 12 Compact XL Range 22″ als Spezialvarianten in Betracht zieht, findet weiter unten die nötigen Details.
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Die STF 12 basiert auf dem Pump-Action-Prinzip – einem mechanischen System, das seit Jahrzehnten für absolute Funktionssicherheit auch unter widrigsten Bedingungen steht. Schlamm, Kälte oder grobe Verschmutzung bringen einen gut gewarteten Vorderschaftrepetierer kaum aus dem Takt, weil keine gasbetriebene Automatik ausfallen kann. Das Kaliber 12/76 mm Magnum erlaubt dabei sowohl die gängigen 12/70-Patronen als auch die längeren und kräftiger laborieren 12/76 mm-Magnum-Patronen – der Anwender bleibt also flexibel.
Das Herzstück der Konstruktion ist die Tribore HP Lauftechnologie: eine dreistufige Innenbohrung, bei der sich der Laufquerschnitt in definierten Stufen verengt. Dieser Aufbau beschleunigt die Schrotkörner gleichmäßiger als ein konventioneller Zylinderchoke, was laut esut.de einen messbaren „Beschleunigungseffekt der Schrotkörner für höhere Reichweiten“ erzeugt. Praktisch bedeutet das eine gleichmäßigere Deckung und eine größere effektive Reichweite – ein klarer Vorteil gegenüber einfachen Laufsystemen.
Zur weiteren Rückstoßreduzierung setzt Fabarm auf zwei Maßnahmen gleichzeitig: eine Mündungsbremse aus Stahl sowie das Venturi-Prinzip im Lauf selbst. All4shooters hat in der Vorstellung festgehalten, dass die „Mündungsbremse Rückstoß und Hochschlag enorm reduziert“ – ein Vorteil, der sich besonders bei schnell hintereinander abgegebenen Schüssen bemerkbar macht.
Das Gewicht liegt je nach Variante zwischen 3,7 kg (Standard) und 3,85 kg (Telescopic). Für eine Pump-Action mit Röhrenmagazin und 7+1 Kapazität ist das ein solides, aber nicht leichtes Gewicht. Das Röhrenmagazin unter dem Lauf verlagert den Schwerpunkt nach vorne, was schnelles Einschwenken bei bewegten Zielen unterstützt.
Die verfügbaren Lauflängen betragen 28 cm (11″), 51 cm (20″) und 56 cm (22″). Die 28-cm-Variante bietet maximale Kompaktheit für den Behördeneinsatz. Mit 51 cm bewegt sich die Standardvariante in einem praxistauglichen Mittelfeld. Die 56-cm-Version erhöht die ballistische Laufzeit und damit Präzision und Reichweite. Als Visierung dient eine abnehmbare Weaver/Picatinny-Schiene mit Ghostring-Sight – sie lässt sich werkzeuglos wechseln und durch ein Rotpunktvisier ersetzen. Die Cerakote-Beschichtung nach Mil-Spec-Standard schützt Lauf und Gehäuse zuverlässig vor Korrosion und mechanischem Abrieb.
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| Hersteller | Fabarm S.p.A. |
| Modell | STF 12 |
| Waffentyp | Vorderschaftrepetierflinte (Pump-Action) |
| Kaliber | 12/76 mm |
| Magazinkapazität | 7+1 (12/76), 8+1 (12/70) |
| Lauflänge | 28 cm (11″), 51 cm (20″), 56 cm (22″) |
| Gewicht | ca. 3,7 kg (Standard), ca. 3,76 kg (Compact XL), ca. 3,85 kg (Telescopic) |
| Schaftmaterial | Polymer (Standard), Ergal 55/Polymer-Schubschaft (Telescopic), Klappschaft (Compact XL) |
| Visierung | Abnehmbare Weaver/Picatinny-Schiene mit Ghostring-Sight |
| Oberfläche | Cerakote (Mil-Spec), Schwarz oder Flat Earth |
| Besonderheiten | Tribore HP Lauf, Mündungsbremse aus Stahl, Inner HP Cylinder Choke, Cerakote-Beschichtung |
Die STF 12-Baureihe umfasst vier Varianten, die jeweils auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten sind – von maximaler Kompaktheit bis hin zu maximaler Reichweite.
FABARM STF 12 Standard ist die meistgelistete Variante bei deutschen Händlern wie Waffenpro, hs-arms, Eifel Arms und Die Waffenbrüder. Mit einer Lauflänge von 51 cm, einem Gewicht von rund 3,7 kg und einem Polymerschaft bietet sie das ausgewogenste Verhältnis aus Handlichkeit und ballistischer Leistung. Die Cerakote-Beschichtung in Schwarz und die Ghostring-Visierung auf Picatinny-Schiene sind serienmäßig. Preise werden im deutschen Fachhandel auf Anfrage genannt.
Die FABARM STF 12 Telescopic ist mit einem Schubschaft aus Ergal 55 und Polymer ausgestattet, der sich in sechs Stufen in der Länge verstellen lässt. Hinzu kommt eine verstellbare Schaftbacke. Mit ca. 3,85 kg ist sie die schwerste Variante, bietet dafür aber den größten Anpassungsspielraum für unterschiedliche Anwender – ideal für Behörden mit gemischten Teams oder Sportschützen mit wechselnder Schießbekleidung. Lauflänge: 56 cm. Erhältlich in Flat Earth und Schwarz.
Die FABARM STF 12 Compact mit nur 28 cm Lauflänge ist die kompakteste Ausführung der Baureihe und primär für den Behördeneinsatz konzipiert. Im deutschen Zivilmarkt ist diese Variante waffenrechtlich nur eingeschränkt relevant, da die Lauflänge deutlich unter 30 cm liegt.
Als neueste und technologisch fortschrittlichste Variante positioniert sich die FABARM STF 12 Compact XL Range 22″: Sie kombiniert eine 56-cm-Lauf mit dem Tribore HP System, einem Klappschaft, dem QTA-Sight für schnelle Zielerfassung und dem XL Range Choke. Mit ca. 3,76 kg fällt sie trotz langen Laufs kompakter aus als die Telescopic. Besonders hervorzuheben ist die Kompatibilität mit Stahlschrot und spezieller Anti-Drohnen-Munition. Gegenüber der Remington 870 oder der Mossberg 590 stellt diese Spezialisierung auf Drohnenabwehr ein Alleinstellungsmerkmal der gesamten Baureihe dar.
Die STF 12 wurde von Grund auf als Berufswaffe entwickelt. Bereits bei der Vorstellung 2018 war die Telescopic-Variante explizit als Polizeiflinte positioniert. Das Pump-Action-System garantiert mechanische Zuverlässigkeit unabhängig von Munitionsqualität oder Umgebungsbedingungen – ein entscheidendes Kriterium für Behörden, die sich auf ihre Ausrüstung verlassen müssen. Die FABARM STF 12 Compact XL Range 22″ erweitert das Einsatzspektrum in den Bereich der Drohnenabwehr: Der XL Range Choke in Kombination mit der Tribore HP Technologie ermöglicht den Einsatz von Anti-Drohnen-Munition und Stahlschrot für erhöhte Reichweiten. Im Behördensegment trifft sie dabei auf die Benelli M4 als etablierte Referenz – einen gasbetriebenen Halbautomaten, der durch höhere Feuerrate punktet, aber auch deutlich teurer ist.
Als klassische Jagdflinte ist die STF 12 nicht konzipiert – dafür fehlt ihr das typische Erscheinungsbild einer Bockflinte oder eines Halbautomaten. In bestimmten Jagdszenarien kann sie aber ihre Stärken ausspielen: Bei der Bau- und Raubwildjagd, der Taubenjagd oder als Nachsuchenwaffe spricht die hohe Magazinkapazität von 7+1 in Verbindung mit dem kräftigen Kaliber 12/76 mm Magnum für sich. Der Tribore HP Lauf liefert dabei eine gleichmäßige Deckung, die für wechselnde Distanzen auf dem Ansitz oder im Treiben vorteilhaft ist. Das bewährte Pump-Action-System verarbeitet zudem alle handelsüblichen 12/76 mm Magnum Schrotpatronen zuverlässig.
Für Sportschützen bietet die STF 12 eine solide Basis, die sich durch Zubehör sinnvoll erweitern lässt. Die abnehmbare Picatinny-Schiene erlaubt die Montage eines Rotpunktvisiers für schnelle Zielerfassung. All4shooters hat festgehalten, dass die Mündungsbremse „Rückstoß und Hochschlag enorm reduziert“ – ein spürbarer Vorteil bei Wiederholungsschüssen in sportlichen Disziplinen mit mehreren Tontauben oder Stahlzielen. Die FABARM STF 12 Telescopic ergänzt dieses Bild durch ihren verstellbaren Schaft, der eine präzise Anpassung an Schießjacke und Körperbau erlaubt.
Die STF 12 ist eine technisch ausgereifte Pump-Action Flinte im Kaliber 12/76 mm, die in mehreren Punkten über den Standard vergleichbarer Modelle hinausgeht. Wie bei jeder Waffe gibt es aber auch Einschränkungen, die bei der Kaufentscheidung ehrlich abgewogen werden sollten.
Vorteile:
Nachteile:
Die STF 12 positioniert sich im Markt der taktischen Flinten im Kaliber 12/76 mm zwischen bewährten Klassikern und teureren Spezialisten. Ein strukturierter Vergleich zeigt, wo die Stärken der Fabarm Flinte liegen – und wo Alternativen sinnvoller sein können.
FABARM STF 12 vs. Remington 870: Die Remington 870 gilt als meistverkaufte Pump-Action der Welt und ist für rund 600–900 € erhältlich. Sie ist leichter als die STF 12 und durch Jahrzehnte im Einsatz bewährt. Allerdings bietet sie ab Werk weder Picatinny-Schiene, noch Tribore HP Lauftechnologie oder Cerakote-Beschichtung – wer diese Features möchte, muss nachrüsten. Die STF 12 bietet dieses Ausstattungsniveau von Anfang an.
FABARM STF 12 vs. Mossberg 590: Die Mossberg 590 kostet rund 700–1.000 € und erreicht mit bis zu 8+1 eine ähnliche Magazinkapazität. Sie punktet mit der praktisch platzierten Tang Safety auf dem Systemgehäuse, die für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen zugänglich ist. Die Tribore HP Technologie und die integrierte Mündungsbremse der STF 12 fehlen ihr jedoch. In der Gesamtausstattung ab Werk liegt die Fabarm Pump-Action damit vorne.
FABARM STF 12 vs. Benelli M4: Die Benelli M4 ist ein gasbetriebener Halbautomat mit dem ARGO-System und liegt preislich bei 1.800–2.500 €. Sie bietet eine höhere Schussfolge ohne manuelles Nachpumpen und gilt im Behördensegment als etablierte Referenz. Wer diese Feuerrate braucht und das Budget mitbringt, ist mit der Benelli M4 bestens bedient. Die STF 12 bietet dagegen mechanische Einfachheit, einen niedrigeren Preis und mit der FABARM STF 12 Telescopic eine individuelle Anpassbarkeit, die viele Halbautomaten nicht erreichen.
| Merkmal | FABARM STF 12 | Remington 870 | Mossberg 590 | Benelli M4 |
|---|---|---|---|---|
| System | Pump-Action | Pump-Action | Pump-Action | Halbautomat |
| Kaliber | 12/76 mm | 12/76 mm | 12/76 mm | 12/76 mm |
| Magazinkapazität | 7+1 / 8+1 | 4+1 bis 7+1 | 5+1 bis 8+1 | 5+1 bis 7+1 |
| Preis (ca.) | Auf Anfrage | 600–900 € | 700–1.000 € | 1.800–2.500 € |
| Besonderheit | Tribore HP, Cerakote, Mündungsbremse | Klassiker, leicht | Tang Safety | ARGO-System, Halbautomat |
Fazit: Wer eine modern ausgestattete Vorderschaftrepetierflinte im Kaliber 12/76 mm sucht, die ohne Nachrüstung einsatzbereit ist, liegt mit der STF 12 richtig. Die Remington 870 und die Mossberg 590 sind günstigere und leichtere Alternativen – aber nicht auf dem gleichen Ausstattungsniveau ab Werk. Die Benelli M4 überzeugt als Halbautomat für Anwender, denen Schussfolge wichtiger ist als mechanische Einfachheit. Jetzt Preise vergleichen und das passende Modell für Ihren Bedarf finden.