
Wer eine Smith & Wesson M&P kaufen möchte und dabei den besten Preis im Preisvergleich sucht, trifft auf eine der erfolgreichsten Polymer-Pistolen der letzten zwei Jahrzehnte. Die M&P-Serie kombiniert ein bewährtes Striker-Fire-System mit einer durchdachten Ergonomie und einer breiten Kaliberauswahl – zu einem Preis, der im Mittelfeld des Marktes liegt.
Smith & Wesson zählt zu den ältesten Waffenherstellern der Welt. Das Unternehmen wurde 1852 in den USA gegründet und steht seit Generationen für zuverlässige Dienstwaffen. Das Kürzel „M&P“ – Military & Police – verwendet Smith & Wesson bereits seit 1899 für seine Dienstwaffen-Linie.
Die moderne Polymer-Pistole unter diesem Namen erschien 2005. Sie war eine direkte Antwort auf die damalige Dominanz von Glock im Markt für Polymer-Pistolen und löste die ältere Sigma-Serie ab. Die zweite Generation, bekannt als M2.0, brachte spürbare Verbesserungen: einen Abzug mit kürzerem Reset, eine aggressivere Grifftextur sowie ein versteiftes Stahl-Chassis im Polymer-Rahmen.
Die M&P-Baureihe ist in drei Hauptkalibern erhältlich: 9 mm Luger, .40 S&W und .45 ACP. Je nach Variante liegt das Leergewicht zwischen 539 g beim kompakten Shield und 825 g beim M&P 45 – eine Spanne, die für jede Anforderung die passende Konfiguration bereithält.
In Deutschland findet die Pistole ihren Haupteinsatz im Sportschießen, insbesondere im IPSC-Sport und bei BDS-Disziplinen. International ist sie bei über 500 Polizeibehörden im aktiven Dienst. All4Shooters (10/2018) fasste es nach einem ausführlichen Test treffend zusammen: „Einfache Bedienung und ordentliche Präzision“ – ein Urteil, das die Stärken der Plattform auf den Punkt bringt.
Beim Preis orientiert man sich an der UVP des M&P 45 von 909 € (Stand 2018). Die Smith & Wesson M&P9 M2.0 und die Smith & Wesson M&P Shield M2.0 liegen preislich darunter und machen die Baureihe auch für sportlich orientierte Käufer attraktiv. Als direkte Vergleichsmodelle im Markt gelten die Glock 17 und die Sig Sauer P320.
→ Preisvergleich: Glock 17 bei jagdpreisvergleich.de ab 644 €.
→ Preisvergleich: Sig Sauer P320 bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Die Smith & Wesson M&P arbeitet nach dem bewährten Short-Recoil-Prinzip mit verriegeltem Verschluss (Locked-Breech). Bei diesem System nutzt die Pistole die Rückstoßenergie beim Schuss, um Verschluss und Lauf kurz gemeinsam nach hinten zu bewegen, bevor der Verschluss entriegelt und das Patronenlager freigegeben wird. Das Ergebnis ist eine präzise, störungsarme Funktion – auch nach vielen Schuss.
Der Striker-Fire-Abzug – zu Deutsch: Schlagbolzenzündung – arbeitet teilvorgespannt. Das Abzugsgewicht beträgt ca. 3.300 g, kombiniert mit einem kurzen, definierten Reset nach dem Schuss. Für Sportschützen, die schnelle Folgeschüsse benötigen, ist diese Charakteristik ein spürbarer Vorteil gegenüber Designs mit längeren Abzugswegen.
Lauf und Schlitten bestehen aus Edelstahl mit Melonite-Beschichtung, die sowohl die Oberflächenhärte als auch die Korrosionsresistenz deutlich erhöht. Das proprietäre Armornite®-Finish schützt zusätzlich dauerhaft vor Witterungseinflüssen. Der Rahmen besteht aus Zytel-Polymer – einem glasfaserverstärkten Nylon – mit eingebettetem Stahl-Chassis, das dem Gesamtsystem Steifigkeit und Langzeitpräzision verleiht.
Der 18°-Griffwinkel fällt flacher aus als bei der Glock 17 mit ihren 22°. Das bringt das Griffgefühl näher an klassische Pistolendesigns heran und ermöglicht ein natürlicheres Zeigen auf das Ziel. Vier wechselbare Griffschalen – S, M, ML und L – lassen sich werkzeuglos tauschen, sodass sich die Pistole nahezu jeder Handgröße anpassen lässt. In der M2.0-Generation fällt die Grifftextur deutlich aggressiver aus als beim Vorgänger, was auch bei nassen Händen sicheren Halt garantiert.
Die Lauflängen variieren je nach Konfiguration zwischen 79 mm beim Shield und 140 mm bei der Long-Slide-Variante mit 5-Zoll-Lauf. Die Magazinkapazitäten reichen von 7+1 Schuss beim Shield über 10+1 beim M&P 45 bis zu 17 Schuss bei der Full-Size-Variante in 9 mm Luger.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Smith & Wesson |
| Modell | M&P (Military & Police) M2.0 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Short-Recoil, Locked-Breech, Striker-Fire |
| Kaliber | 9 mm Luger, .40 S&W, .45 ACP |
| Magazinkapazität | 7+1 (Shield), 10+1 (.45 ACP), 17 (9 mm Full-Size) |
| Lauflänge | 79 mm (Shield), 114 mm (.45 ACP), 127 mm (4,25″), 140 mm (5″) |
| Gewicht (leer) | 539 g (Shield), 763 g (M2.0 9 mm), 825 g (M&P 45) |
| Rahmenmaterial | Zytel-Polymer mit eingebettetem Stahl-Chassis |
| Abzug | Striker-Fire, teilvorgespannt, ca. 3.300 g Abzugsgewicht |
| Sicherung | Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung, Fallsicherung |
| Visierung | Stahlvisierung, Dreipunkt-Markierungen (OR-Varianten: Optik-Ready mit Adapterplatten) |
| Besonderheiten | Armornite®-Finish, wechselbare Griffschalen (4 Größen: S/M/ML/L), 18°-Griffwinkel, Melonite-beschichteter Edelstahl-Lauf/-Schlitten |
Die M&P-Baureihe deckt mit ihren verschiedenen Konfigurationen ein breites Anforderungsspektrum ab – von der kompakten Sportpistole bis zur Großkaliber-Variante für anspruchsvolle Schützen.
Die Smith & Wesson M&P9 M2.0 Full-Size in 9 mm Luger mit 17 Schuss Kapazität ist die populärste Variante der Baureihe. Mit einem 127-mm-Lauf (4,25 Zoll) und einem Leergewicht von 763 g bietet sie das ausgewogene Verhältnis aus Handhabung und Magazinkapazität, das Sportschützen wie Behörden gleichermaßen schätzen. Sie ist auch in Grau-Metallic erhältlich.
Die Smith & Wesson M&P Shield M2.0 ist die konsequent kompakte Variante der Familie. Mit nur 539 g, einem 79-mm-Lauf und einer Kapazität von 7+1 Schuss ist sie in 9 mm Luger und .40 S&W verfügbar. Trotz ihrer geringen Abmessungen bescheinigen ihr Tester eine herausragende Ergonomie und beeindruckende Präzision – mehr dazu im Abschnitt Praxiserfahrungen.
Die Smith & Wesson M&P45 bringt die M&P-Plattform in das Kaliber .45 ACP. Mit 114 mm Lauflänge, 10+1 Schuss Kapazität und 825 g Gewicht ist sie die schwerste und kraftvollste Variante der Baureihe. Die UVP lag 2018 bei 909 €, was sie preislich in die Region der Sig Sauer P320 in Vollausstattung rückt.
Die Smith & Wesson M&P9 M2.0 OR (Optics Ready) trägt einen vorgefrästen Schlitten mit Adapterplatten für gängige Micro-Red-Dots wie den Aimpoint ACRO P-2, den Trijicon RMR oder den Holosun 507C. Mit 127 mm Lauflänge teilt sie die Kernspezifikationen mit der Full-Size-Variante, richtet sich aber gezielt an Sportschützen im IPSC-Bereich und im dynamischen Sportschießen. OR-Varianten benötigen beim Holsterkauf einen speziellen Optik-Cut.
Separat davon existiert die Smith & Wesson M&P 40 CO2 als Luftpistole, erhältlich ab ca. 129,95 €. Diese Variante ist kein Scharfschussmodell und dient ausschließlich dem Übungsschießen. Beim Preisvergleich unbedingt auf die Produktkategorie achten, um Verwechslungen zu vermeiden.
Die M&P-Baureihe ist in erster Linie eine Sportpistole. Ihre Stärken entfaltet sie auf dem Schießstand – insbesondere in den klassischen Wettkampfdisziplinen, bei denen Zuverlässigkeit, Abzugscharakteristik und Ergonomie den Unterschied machen.
Im IPSC-Sport qualifiziert sich die Smith & Wesson M&P9 M2.0 für die Production-Division: Das Standardmagazin fasst 17 Schuss in 9 mm Luger, der Striker-Fire-Abzug mit ca. 3.300 g Abzugsgewicht und kurzem Reset entspricht den Anforderungen für schnelle, präzise Folgeschüsse. Auch für die Kurzwaffen-Disziplinen des Bunds Deutscher Sportschützen (BDS) auf 25 m ist die Pistole geeignet.
Für das dynamische Sportschießen empfiehlt sich die Smith & Wesson M&P9 M2.0 OR: Der vorgefräste Schlitten ermöglicht die direkte Montage eines Rotpunktvisiers, was die Zielaufnahme im Bewegungsschießen deutlich beschleunigt. Gängige Holsterhersteller wie Safariland, Blackhawk und IMI Defense bieten Kydex- und Lederholster für die M&P-Serie an – bei OR-Varianten mit montierter Optik ist ein Holster mit Optik-Cut erforderlich.
Die Testergebnisse sind durchweg positiv. Waffen Schrum attestiert dem Shield M2.0 eine „beeindruckende Präzision trotz Kompaktheit“ sowie eine hohe Treffgenauigkeit mit klar definiertem Abdruckpunkt. All4Shooters bewertete den Smith & Wesson M&P45 mit der Note 5 von 6 und bescheinigte der Pistole „ordentliche Präzision“ – ein Ergebnis, das beide Publikationen konvergent bestätigen: Die M&P trifft verlässlich, unabhängig von der Variante.
Im jagdlichen Kontext kommt der Smith & Wesson M&P45 in .45 ACP theoretisch für den Fangschuss infrage. Der Schwerpunkt der Plattform liegt jedoch klar beim Sportschießen. Als primäre Jagdwaffe ist die M&P nicht konzipiert.
International setzen über 500 Polizeibehörden – vorwiegend in den USA – M&P-Pistolen ein. Diese behördliche Verbreitung ist für private Käufer ein verlässliches Qualitätssignal, aber keine direkte Kaufempfehlung für den Sportbereich.
Praxistests und Fachberichte zeichnen ein klares Bild: Die M&P-Baureihe überzeugt in den entscheidenden Kategorien, zeigt aber auch einige Einschränkungen, die vor dem Kauf bekannt sein sollten.
1. Intuitive Bedienung: Sowohl All4Shooters als auch Waffen Schrum heben die unkomplizierte Handhabung der Pistole hervor. Die Bedienung erschließt sich schnell, was besonders für Einsteiger im Sportschießen relevant ist.
2. Überzeugende Präzision: Waffen Schrum bescheinigt dem Shield M2.0 eine „beeindruckende Präzision trotz Kompaktheit“. All4Shooters bewertet den M&P 45 mit 5 von 6 Punkten. Beide Quellen bestätigen damit unabhängig voneinander die zuverlässige Treffgenauigkeit der Plattform.
3. Abzugscharakteristik der M2.0-Generation: Der Striker-Fire-Abzug mit ca. 3.300 g Abzugsgewicht überzeugt durch einen „klaren Abdruckpunkt“ und einen „kurzen Reset“ – Qualitäten, die Waffen Schrum ausdrücklich hervorhebt und die im Wettkampf spürbaren Einfluss haben.
4. Herausragende Ergonomie: Der 18°-Griffwinkel liegt näher an klassischen Pistolendesigns als der steilere Winkel bei der Glock 17 mit ihren 22°. In Kombination mit vier wechselbaren Griffschalen (S, M, ML, L) passt sich die Pistole nahezu jeder Handgröße an. Waffen Schrum spricht beim Shield M2.0 explizit von einer „herausragenden Ergonomie“.
5. Dauerhafter Korrosionsschutz: Das Armornite®-Finish und die Melonite-Beschichtung auf Lauf und Schlitten schützen die Waffe auch bei intensiver Nutzung und widrigen Bedingungen zuverlässig vor Korrosion.
6. Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Vergleich zu Premium-Modellen wie der Heckler & Koch SFP9 liegt die M&P deutlich günstiger – bei funktional vergleichbarem Leistungspaket.
→ Preisvergleich: Heckler & Koch SFP9 bei jagdpreisvergleich.de ab 747 €.
1. Verarbeitung unter Premium-Niveau: All4Shooters merkt nach dem Test des M&P 45 an: „Verarbeitung nicht top.“ Im direkten Vergleich mit Herstellern wie Heckler & Koch zeigen sich bei Oberflächenqualität und Spaltmaßen Detailunterschiede, die das höhere Preisniveau dieser Konkurrenten teilweise rechtfertigen.
2. Ergonomie ist nicht universell: Trotz der vier Griffschalengrößen stellt All4Shooters fest: „Ergonomie nur passend.“ Was für viele Schützen gut funktioniert, muss nicht für alle passen – ein Probehalten vor dem Kauf ist daher empfehlenswert.
Fazit: Die Smith & Wesson M&P9 M2.0 liefert im mittleren Preissegment ein ausgewogenes Paket aus Präzision, Bedienkomfort und Langlebigkeit. Wer Premium-Verarbeitung nach Maßstäben wie der Heckler & Koch SFP9 erwartet, sollte Kompromisse einkalkulieren – wer ein zuverlässiges Sportgerät zu fairem Preis sucht, liegt mit der M&P richtig.
Im Segment der Striker-Fire-Polymer-Pistolen in 9 mm Luger trifft die M&P auf drei starke Konkurrenten. Jedes Modell hat klare Stärken – die Wahl hängt von persönlichen Prioritäten ab.
Die Glock 17 kostet in Deutschland typischerweise zwischen 550 und 650 € und bietet ebenfalls 17 Schuss in 9 mm Luger mit einem Striker-Fire-Abzug. Ihr entscheidender Vorteil liegt im mit Abstand größten Aftermarket-Angebot aller Polymer-Pistolen: Holster, Abzugsmodule, Griffaufsätze und Optikhalterungen sind in nahezu unbegrenzter Vielfalt erhältlich. Während die Glock 17 den breitesten Zubehörmarkt bietet, punktet die M&P mit ihrem flacheren 18°-Griffwinkel und vier wechselbaren Griffschalen – gegenüber dem steileren 22°-Winkel der Glock.
Die Sig Sauer P320 ist für 600 bis 800 € erhältlich und hebt sich durch ihr FCU-Konzept (Fire Control Unit) ab: Das eigentliche Funktionselement der Waffe lässt sich aus dem Griffmodul entnehmen und in andere Rahmengrößen einsetzen – ohne Büchsenmacher. Viele P320-Varianten kommen serienmäßig mit Optics-Ready-Schlitten. Wer maximale Modularität und Kaliber-Konvertierbarkeit sucht, ist beim P320 besser aufgehoben.
Die Heckler & Koch SFP9, in Deutschland als SFP9 bekannt, kostet typischerweise zwischen 800 und 1.000 €. Smith & Wesson M&P bietet mit einem Preis im Bereich von 600 bis 900 € ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis – die Heckler & Koch SFP9 kostet 200 bis 400 € mehr bei vergleichbarer Funktionalität. Dafür bietet die VP9 eine messbar hochwertigere Verarbeitung und eine ergonomische Ladeunterstützung am Schlitten.
Ebenfalls als Alternativen im Markt präsent sind die CZ P-10 und die Walther PDP – beide im gleichen Preissegment und mit vergleichbarem Funktionsumfang, jedoch mit eigenem Charakter in Abzugsführung und Ergonomie.
→ Preisvergleich: CZ P-10 bei jagdpreisvergleich.de ab 599 €.
→ Preisvergleich: Walther PDP bei jagdpreisvergleich.de ab 730 €.
Jetzt Preise vergleichen und das beste Angebot für Ihre Smith & Wesson M&P finden – der Preisvergleich oben zeigt alle aktuellen Händlerpreise auf einen Blick.