



Wer die Mauser M20 kaufen möchte, findet im aktuellen Preisvergleich Angebote zwischen 479 € und 529 € – je nach Variante und Händler. Die Selbstladepistole im Kaliber .22 l.r. kombiniert ein modernes Striker-ähnliches Design mit SA/DA-Abzug, CNC-gefrästem Aluminiumschlitten und einem Ausstattungsumfang, der in dieser Preisklasse selten ist. Sportschützen und Jäger erhalten hier eine vielseitige Kleinkaliberpistole, die sich sowohl für das Freizeitschießen als auch für den Fangschuss eignet.
Hinter der Mauser M20 steht die German Sport Guns GmbH (GSG), ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Ense-Höingen, das die Mauser-Marke unter Lizenz nutzt. GSG ist bekannt für qualitativ hochwertige Kleinkaliber-Nachbauten – unter anderem die GSG Firefly –, und fertigt alle Modelle in Deutschland. Das „Made in Germany“-Versprechen gilt also auch für die M20.
Beim Design orientiert sich die M20 an modernen Dienstpistolen: Die Silhouette erinnert an die SIG Sauer P320-Linie, doch technisch handelt es sich um eine eigenständige Konstruktion mit Masseverschluss. Der CNC-gefräste Aluminiumschlitten hebt die Pistole deutlich von Mitbewerbern ab, die in dieser Preisklasse oft auf Zinkdruckguss setzen. Der SA/DA-Abzug ermöglicht sicheres Tragen mit entspanntem Schlagbolzen und einen schnellen Erstschuss im Double-Action-Modus. Einsatzbereiche umfassen Sportschießen und Freizeittraining ebenso wie den jagdlichen Einsatz als Fangschusspistole – für Letzteres empfiehlt sich insbesondere die Mauser M20 SD mit Schalldämpfergewinde.
Die M20 arbeitet nach dem Masseverschlussprinzip (Blowback) – die bei .22 l.r. gängige und zuverlässige Lösung. Das Kaliber erzeugt vergleichsweise geringen Gasdruck, sodass kein aufwendiges Verriegelungssystem notwendig ist. Der einfachere Aufbau erhöht die Betriebssicherheit und erleichtert die Reinigung.
Besonders hervorzuheben ist der SA/DA-Abzug mit einem Abzugsgewicht von 1.800 g. Während die meisten Konkurrenten im .22-Pistolensegment – allen voran der Ruger Mark IV und der Browning Buck Mark – ausschließlich Single-Action-Abzüge anbieten, ermöglicht der Double-Action-Modus der M20 sicheres Tragen mit entspanntem Schlagbolzen und gleichzeitig ein schnelles Erstschuss-Handling. Das ist ein echter Mehrwert, vor allem für Jäger, die die Pistole bei der Nachsuche am Körper tragen.
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Mit 758 g (Standardvariante) liegt die Pistole im handlichen Bereich und ermüdet auch bei längeren Trainingseinheiten nicht. Der Schlitten aus CNC-gefrästem Aluminium ist robuster und maßhaltiger als Zinkdruckguss-Alternativen, die in dieser Preisklasse häufig anzutreffen sind. Die einstellbare 3-Punkt-Visierung lässt sich auf verschiedene Munitionsladungen abstimmen – sinnvoll, da .22 l.r. in sehr unterschiedlichen Treibladungsgewichten erhältlich ist. Zudem befindet sich am Griffstück eine Picatinny-Schiene, auf der sich Waffenlampen, Laser oder entsprechende Rotpunktvisier-Adapter montieren lassen.
Die SD-Variante verlängert den Lauf auf 121 mm und bringt dabei 14 g mehr Gewicht auf die Waage (772 g). Das Laufgewinde M9x0,75 nimmt handelsübliche Schalldämpfer-Adapter auf.
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Mauser (German Sport Guns GmbH) |
| Modell | M20 |
| Waffentyp | Selbstladepistole (Halbautomat) |
| System | Masseverschluss (Blowback), SA/DA |
| Kaliber | .22 l.r. (5,6 mm lfb.) |
| Magazinkapazität | 10 Schuss |
| Lauflänge | 101,5 mm (Standard), 121 mm (SD) |
| Gewicht (leer) | 758 g (Standard), 772 g (SD) |
| Griffstück | Texturiertes Polymer |
| Schlitten | CNC-gefrästes Aluminium |
| Abzug | 1.800 g, Single Action / Double Action |
| Sicherung | Beidseitige manuelle Flügelsicherung, Entspannhebel |
| Visierung | Einstellbare 3-Punkt-Visierung |
| Zubehörschiene | Picatinny-Rail |
| Laufgewinde (SD) | M9x0,75 |
Die M20 ist in fünf Ausführungen erhältlich, die sich in Oberfläche und – bei der SD-Version – im Lauf unterscheiden.
Die Mauser M20 Standard Black ist die Basisvariante: 101,5 mm Lauflänge, 758 g Gewicht, schwarze Standardoberfläche, ab 479,00 €. Sie deckt alle typischen Einsatzbereiche beim Freizeitschießen und Training ab.
Die Mauser M20 SD ist funktional die interessanteste Variante. Der auf 121 mm verlängerte Lauf trägt ein M9x0,75-Gewinde und ermöglicht den direkten Anschluss eines Schalldämpfer-Adapters für .22 l.r. Schalldämpfer. Der Aufpreis gegenüber der Standardversion beträgt lediglich 10 bis 20 €, da die SD-Variante je nach Händler zwischen 489,00 € und 499,95 € kostet. Wer die Pistole als Fangschusspistole oder mit Schalldämpfer nutzen möchte, greift zur SD-Variante – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist kaum zu übertreffen.
Die drei Cerakote-Ausführungen unterscheiden sich von der Basisversion ausschließlich in der Oberflächenbehandlung. Cerakote ist eine Polymer-Keramik-Beschichtung, die deutlich widerstandsfähiger gegen Korrosion und Abrieb ist als eine Standard-Eloxierung.
Die Mauser M20 Black Cerakote kostet 499,00 € und bietet gegenüber der Standard Black die verbesserte Oberflächenhärte in gewohnter Farbe. Wer einen optischen Akzent setzt, greift zur Mauser M20 Blue Cerakote (529,00 €) – der teuersten Variante im aktuellen Sortiment. Die Mauser M20 Rose Gold Cerakote liegt preislich bei rund 500,00 € und richtet sich an Schützen, die ein unverwechselbares Erscheinungsbild wünschen.
Alle fünf Varianten teilen dieselbe Technik: beidseitige Flügelsicherung, Entspannhebel, einstellbare Visierung und Picatinny-Schiene. Links- und Rechtsschützen profitieren gleichermaßen von der ambidexteren Sicherungsbedienung.
Im Bereich Sport und Freizeit spielt die M20 ihre stärksten Karten aus. Das Kaliber .22 l.r. ist das günstigste Pistolenkaliber überhaupt – die Munitionskosten liegen deutlich unter denen jedes Zentralfeuerkalibers. Geringer Rückstoß und ein niedriger Lärmpegel (im Vergleich zu 9 mm Luger oder .45 ACP) ermöglichen lange Trainingseinheiten ohne übermäßige Ermüdung. Mit 758 g liegt die Pistole angenehm in der Hand, ohne zu leicht zu wirken.
Der SA/DA-Abzug macht die M20 vielseitiger als reine Single-Action-Sportpistolen: Im SA-Modus schießt man präzise und kontrolliert, im DA-Modus steht die schnelle erste Schussabgabe im Vordergrund. Die einstellbare 3-Punkt-Visierung hilft dabei, die Trefferlage bei verschiedenen Munitionsladungen anzupassen – praktisch, wenn zwischen preisgünstiger Standardmunition und schnellerer HV-Munition gewechselt wird.
Ehrlich gesagt: Für anspruchsvolle Präzisionswettbewerbe auf 25-Meter-Niveau sind spezialisierte Sportpistolen wie der Browning Buck Mark oder der Ruger Mark IV die bessere Wahl. Die M20 verfügt weder über eine Optics-Ready-Option am Schlitten noch über ein Wechselgriff-System. Als vielseitige Trainings- und Freizeitpistole hingegen ist sie ausgezeichnet aufgestellt.
Für Jäger ist die Mauser M20 SD die relevante Variante. Das Kaliber .22 l.r. ist in Deutschland ein anerkanntes Kaliber für den Fangschuss auf Niederwild und angeschossenes Schalenwild im Nahbereich. Das Laufgewinde M9x0,75 nimmt Schalldämpfer für .22 l.r. auf, was den Einsatz im Revier deutlich angenehmer macht. Mit 772 g bleibt die Pistole am Gürtel leicht zu tragen – ein Punkt, der bei langen Nachsuchen zählt. Die Picatinny-Schiene ermöglicht zudem die Montage einer Waffenlampe, was die Einsatzfähigkeit in der Dämmerung oder Nacht verbessert.
Die M20 positioniert sich im Preisbereich zwischen 479 € und 529 € als Mittelklasse-Option – günstiger als die etablierten amerikanischen Sportpistolen, aber mit einem durchdachten Ausstattungspaket.
Ruger Mark IV (ca. 550 €): Der amerikanische Klassiker bringt jahrzehntelange .22-Pistolen-Erfahrung mit. Der One-Button-Takedown vereinfacht die Reinigung erheblich, und mehrere Varianten – darunter Target-, Tactical- und Lite-Ausführungen – decken unterschiedliche Anforderungen ab. Allerdings bietet der Ruger Mark IV ausschließlich einen Single-Action-Abzug und kostet rund 70 € mehr als die Basis-M20. Wer Wert auf einfache Zerlegung und Variantenvielfalt legt, findet hier eine starke Alternative.
Browning Buck Mark (ca. 600 €): Gilt im .22-lr-Segment als Referenz für Abzugsqualität und Präzision. Für ambitionierte Sportschützen, die maximale Abzugsperformance und Treffsicherheit priorisieren, bleibt der Buck Mark die erste Wahl – allerdings zu einem Aufpreis von rund 120 € gegenüber der Mauser M20 und ohne Gewindeoption ab Werk.
Walther P22Q (ca. 450 €): Die günstigste Option im Vergleich, ebenfalls mit DA/SA-Abzug und modernem Polymer-Design, das sich am Walther P99 orientiert. Der entscheidende Unterschied liegt im Material: Der Schlitten des Walther P22Q besteht aus Zinkdruckguss, während die M20 auf CNC-gefrästes Aluminium setzt. Wer das kleinste Budget hat, greift zum P22Q – wer etwas mehr Wert auf Materialqualität legt, ist mit der M20 besser bedient.
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| Modell | Preis (ca.) | Abzug | Besonderheit | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Mauser M20 | 479–529 € | SA/DA | CNC-Alu-Schlitten, SD-Variante mit Gewinde | Freizeit, Training, Fangschuss |
| Ruger Mark IV | ca. 550 € | SA | One-Button-Takedown, breites Variantenspektrum | Sportschießen, einfache Pflege |
| Browning Buck Mark | ca. 600 € | SA | Referenz für Abzugsqualität und Präzision | Präzisionssport |
| Walther P22Q | ca. 450 € | DA/SA | Kompaktes Format, günstiger Einstieg | Einsteiger, kleines Budget |
Wer eine .22-lr-Pistole mit SA/DA-Abzug und Schalldämpfer-Option unter 500 € sucht, findet in der Mauser M20 SD ein Angebot ohne direkte Konkurrenz in dieser Kombination. Für maximale Präzision und Abzugsqualität im reinen Sportbereich bleibt der Browning Buck Mark die Referenz – allerdings zu einem Aufpreis von rund 120 € gegenüber der Mauser M20. Wer Wert auf einfache Reinigung und ein breites Zubehör-Ökosystem legt, schaut sich den Ruger Mark IV näher an. Das kleinste Budget bedient die Walther P22Q.
Die Preise für die M20 variieren je nach Händler und Variante. Die Standardversion in Schwarz ist ab 479,00 € erhältlich, die Mauser M20 SD liegt zwischen 489,00 € und 499,95 €, und die Mauser M20 Blue Cerakote als teuerste Variante kostet 529,00 €. Ein Preisvergleich lohnt sich – die Spanne zwischen günstigstem und teuerstem Angebot kann je nach Ausführung 20 bis 50 € betragen.
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