








Wer die Glock 34 kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de die aktuellen Preise aller verfügbaren Varianten auf einen Blick. Die Sportpistole im Kaliber 9 mm Luger gehört seit ihrer Markteinführung 1998 zu den meistgenutzten Wettkampfpistolen im deutschsprachigen Raum – und das aus gutem Grund.
Hinter dem Modell steht die Glock Ges.m.b.H. aus Österreich, einer der weltweit bekanntesten Pistolenhersteller. Das Unternehmen revolutionierte die Branche mit seinem Polymer-Rahmen und dem patentierten Safe-Action-System. Die Glock 34 wurde als verlängerte Sportvariante der Glock 17 konzipiert und hat sich seitdem als Referenzpistole im IPSC- und GSSF-Bereich etabliert.
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Der entscheidende Unterschied zur Glock 17 liegt in der Lauflänge: 135 mm statt 114 mm ergeben eine Visierlinie von 192 mm – deutlich länger als beim Basismodell. Das erlaubt präziseres Zielen auf Wettkampfdistanzen. All4Shooters bezeichnete die Pistole treffend als „optimale Sportpistole mit verlängerter Visierlinie.“
Mit der Generation 5 kamen weitere Verbesserungen: Der GLOCK Marksman Barrel steigert die Präzision durch optimierten Drall, das Modular Optic System (kurz MOS) erlaubt die direkte Montage von Reflexvisieren, und das Flared Mag-Well beschleunigt Magazinwechsel im Wettkampf. Die Glock 34 Gen5 MOS FS ist die aktuell fortschrittlichste Variante des Modells.
In Deutschland liegt die Preisspanne je nach Ausführung zwischen 1.095 € und 1.159 €. Das Gewicht von 735 g (leer, ohne Magazin) unterstreicht den Anspruch der Konstruktion: leicht, präzise und zuverlässig.
Die Glock 34 arbeitet nach dem Striker-Fired-Prinzip – auf Deutsch: einem Schlagbolzensystem. Beim Safe-Action-System sind drei passive Sicherungen aktiv: eine Abzugssicherung, eine Schlagbolzensicherung und eine Fallsicherung. Alle drei lösen automatisch aus, sobald der Abzug betätigt wird. Ein manueller Sicherungshebel entfällt, was schnelle Einsatzbereitschaft im Wettkampf ermöglicht.
Der Rahmen besteht aus hochfestem Polymer mit integrierten Stahleinlagen. Dieses Konstruktionsprinzip spart Gewicht, ohne Stabilität einzubüßen. Mit 735 g bringt die Pistole deutlich weniger auf die Waage als Stahlrahmen-Konkurrenten – ein spürbarer Vorteil bei langen Wettkampftagen.
Das Herzstück der Konstruktion ist der 135 mm lange Lauf. Gegenüber der Glock 17 ergibt sich dadurch eine um rund 43 mm verlängerte Visierlinie von 192 mm – einer der längsten Werte in der gesamten Glock-Familie im Kaliber 9 mm Luger. Je länger diese Linie, desto präziser lässt sich auf Wettkampfdistanzen zielen. Bei der Gen5-Ausführung kommt der GLOCK Marksman Barrel (GMB) zum Einsatz: ein polygonaler Drall mit verbesserter Feldgeometrie, der die Treffgenauigkeit nochmals steigert. Die nDLC-Beschichtung macht den Lauf dabei besonders widerstandsfähig gegen Verschleiß und Witterung.
Das Abzugsgewicht liegt bei konstant ca. 2,0 kg. Dieser Wert klingt leicht – und das ist er im Vergleich zu Standard-Behördenpistolen auch. Gleichzeitig erfüllt er die Mindestanforderungen der IPSC Production Division. Der Abzug löst bei jedem Schuss identisch aus, ohne Doppelzug wie bei Hammer-Fired-Systemen. Das ermöglicht schnelle, gleichmäßige Schussfolgen.
Das Standardmagazin fasst 17 Patronen im Kaliber 9 mm Luger; optional sind Kapazitäten von 19 oder 33 Schuss erhältlich. Die Gen5-Ausführungen bieten zudem ein Flared Mag-Well für schnellere Magazinwechsel sowie einen ambidextren Verschlussfanghebel, der auch Linkshändern entgegenkommt. Das Griffstück verzichtet auf Fingerrillen, was eine individuellere Handanpassung erlaubt.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Glock Ges.m.b.H. (Österreich) |
| Modell | Glock 34 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Safe Action (Striker-Fired) |
| Kaliber | 9 mm Luger (9×19 mm) |
| Magazinkapazität | 17 Schuss (optional 19 oder 33 Schuss) |
| Lauflänge | 135 mm |
| Gewicht | 735 g (ohne Magazin) |
| Rahmenmaterial | Polymer mit Stahleinlagen |
| Abzug | ca. 2.000 g, Safe Action |
| Sicherung | Dreifach passiv (Abzugssicherung, Schlagbolzensicherung, Fallsicherung) |
| Visierung | Verstellbare Kimme und Korn; MOS-Varianten optik-ready |
| Besonderheiten Gen5 | GLOCK Marksman Barrel, MOS-System, Flared Mag-Well, ambidextrer Verschlussfanghebel, nDLC-Beschichtung |
Die Glock 34 ist in mehreren Ausführungen erhältlich, die sich in Ausstattung und Preis unterscheiden. Welche Variante die richtige ist, hängt vom Einsatzzweck und den persönlichen Vorlieben ab.
Den Einstieg bildet die Glock 34 Standard zum Preis ab 1.095 €. Sie bietet die bewährte Grundausstattung der Plattform ohne Extras. Die Glock 34 Gen4 kostet rund 1.099 € und unterscheidet sich durch das charakteristische Griffstück mit Fingerrillen sowie wechselbare Griffrücken in verschiedenen Größen. Wer das ergonomische Gen4-Konzept schätzt und keinen Bedarf an einer Optik-Vorbereitung hat, findet hier eine solide Basis.
Die aktuell relevantesten Varianten sind die Glock 34 Gen5 MOS FS (1.149 €) und die Glock 34 Gen5 FS M.O.S. (1.159 €). Beide vereinen sämtliche Gen5-Verbesserungen: kein Fingerrillen-Griffstück für universellere Passform, GLOCK Marksman Barrel für maximale Präzision, Flared Mag-Well und ambidextrer Verschlussfanghebel. Das „FS“ steht für Front Serrations – Riffelungen am vorderen Schlitten für einen sicheren Griff beim Nachladen.
Das MOS-System (Modular Optic System) ist der entscheidende Unterschied zur Standard-Ausführung: Der Schlitten ist direkt für gängige Reflexvisiere wie das Trijicon RMR vorbereitet, ohne Adapterplatten oder nachträgliches Fräsen. Das macht die Gen5 MOS FS zur idealen Grundlage für die wachsende IPSC-Disziplin Production Optics.
Der Preisunterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Variante beträgt lediglich rund 60 €. Wer die aktuellste Technik und maximale Flexibilität möchte, greift zur Gen5 MOS FS – der Aufpreis ist gut investiert.
Die Glock 34 ist eine reine Wettkampfpistole – kein Jagdwerkzeug, sondern ein präzises Sportgerät. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt in der IPSC Production Division, wo sie seit Jahren zu den meistgenutzten Pistolen zählt. Die Disziplin verlangt hohe Schussfolgen, präzise Treffer auf Stahlplatten und Pappscheiben sowie schnelle Magazinwechsel – alles Anforderungen, die das Modell gezielt adressiert.
Die 192 mm lange Visierlinie liefert auf typischen Wettkampfdistanzen von 15 bis 25 Metern einen spürbaren Präzisionsvorteil gegenüber kürzeren Pistolen. All4Shooters bestätigt: „Hohe Präzision durch langen Lauf.“ Dazu kommt das konstante Abzugsgewicht von 2,0 kg. Dieser Wert liegt innerhalb der IPSC-Production-Mindestanforderungen und erlaubt gleichzeitig schnelle, kontrollierte Schussfolgen. Da das Safe-Action-System keinen Doppelzug kennt, löst jeder Schuss identisch aus – ein messbarer Vorteil im dynamischen Schießen.
Zudem bietet die Gen5-Variante einen kurzen, klar definierten Abzugsreset. Dieser Punkt ist für Wettkampfschützen wichtig: Ein kurzer Reset bedeutet weniger Fingerbewegung zwischen zwei Schüssen und damit höhere Kadenz.
Mit dem MOS-System der Gen5-Varianten empfiehlt sich die Pistole auch für die Production-Optics-Division. Reflexvisiere wie das Trijicon RMR oder das Holosun 507C lassen sich direkt montieren. Beide IPSC-Disziplinen – Production und Production Optics – werden durch die Plattform abgedeckt.
Darüber hinaus ist die Waffe in BDS-Kurzwaffendisziplinen und bei der GSSF (Glock Sport Shooting Foundation) verbreitet. Für den Alltag bedeutet die längere Bauform allerdings, dass handelsübliche Holster der Glock 17 nicht passen. Für die G34 sind dedizierte Kydex-Holster von Herstellern wie Safariland, Ghost oder DAA erhältlich. Die wechselbaren Griffrücken der Gen5 erlauben eine individuelle Anpassung an verschiedene Handgrößen.
Hohe Präzision steht an erster Stelle. Der 135 mm lange Lauf und die Visierlinie von 192 mm liefern eine überdurchschnittliche Treffergenauigkeit, die All4Shooters ausdrücklich bestätigt. Die Gen5-Ausführung mit Marksman Barrel verbessert diesen Wert nochmals durch den optimierten polygonalen Drall.
Zuverlässigkeit ist das zweite große Argument. Glock-Pistolen arbeiten mit rund 35 Einzelteilen – deutlich weniger als viele Konkurrenten. Die Waffenbrüder heben die hohe Funktionssicherheit unter widrigen Bedingungen und den geringen Verschleiß als besondere Stärken hervor.
Das MOS-System der Gen5-Varianten ermöglicht die direkte Montage von Reflexvisieren ohne Umwege. All4Shooters hebt dieses Merkmal als klaren Vorteil hervor, besonders im Hinblick auf die wachsende Production-Optics-Klasse.
Mit 735 g ist die Pistole zudem erheblich leichter als Ganzstahlkonkurrenten. Eine CZ Shadow 2 bringt rund 1.300 g auf die Waage – das ist fast doppelt so viel. Bei mehrstündigen Wettkampftagen macht sich dieser Unterschied bemerkbar.
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Die vorhandenen Testberichte nennen keine expliziten Schwachpunkte. Allerdings gibt es in der Schützengemeinschaft einige bekannte Punkte, die bei der Kaufentscheidung bedacht werden sollten. Der Polymer-Rahmen sorgt für einen höheren Schwerpunkt als ein Stahlrahmen – das kann das Rückstoßmanagement im direkten Vergleich mit der CZ Shadow 2 oder der Tanfoglio Stock II etwas erschweren.
Zudem empfinden manche Schützen das Safe-Action-System als weniger präzise definiert als einen klassischen SA-Abzug bei Hammer-Fired-Pistolen. Der Griffwinkel schließlich ist Geschmackssache: Trotz austauschbarer Rücken gilt der Glock-typische Griffwinkel als gewöhnungsbedürftig für Schützen, die von anderen Plattformen wechseln.
Im Segment der IPSC-Wettkampfpistolen trifft die Glock 34 auf starke Konkurrenz. Wer die richtige Pistole sucht, sollte die wesentlichen Unterschiede kennen.
Die CZ Shadow 2 kostet in Deutschland rund 1.400 € – das sind etwa 300 € mehr als die günstigste Glock-34-Variante. Dazu kommt ein Gewicht von ca. 1.300 g, was einem Mehrgewicht von rund 565 g gegenüber der Glock 34 entspricht. Der Stahlrahmen der CZ sorgt für einen niedrigeren Schwerpunkt und ein ruhigeres Schussverhalten beim Rückstoß. Der SA-Abzug wird von vielen erfahrenen Wettkampfschützen als feiner und definierter empfunden. Allerdings bietet die CZ Shadow 2 serienmäßig keine Optik-Vorbereitung – ein Nachteil für Schützen, die in die Production-Optics-Division einsteigen möchten.
Die Tanfoglio Stock II positioniert sich mit rund 1.200 € im Mittelfeld, also ca. 100 € über der günstigsten Glock-Ausführung. Auch sie setzt auf einen Stahlrahmen und eine wettkampftaugliche Visierung. Das höhere Gewicht von rund 1.200 g bietet ähnliche Vorteile beim Rückstoßmanagement wie die CZ, ohne deren Preisaufschlag. Eine serienmäßige Optik-Vorbereitung fehlt jedoch ebenfalls.
Der SIG Sauer P320 X-Five ist mit rund 1.300 € ebenfalls Striker-Fired und optik-ready – zwei Gemeinsamkeiten mit der Glock 34. Mit ca. 1.000 g liegt er aber deutlich schwerer, bedingt durch das Edelstahl-Griffmodul. Sein modulares Chassis-System erlaubt Kaliber- und Griffgrößenwechsel, was ihn für Schützen mit mehreren Disziplinen interessant macht.
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Die Glock 34 überzeugt durch das günstigste Einstiegspreisniveau, das geringste Gewicht und ein riesiges Zubehör-Ökosystem. Die MOS-Vorbereitung ab Werk macht sie zur vielseitigsten Option für Einsteiger und erfahrene Sportschützen gleichermaßen. Wer maximale Rückstoßkontrolle priorisiert, findet in der CZ Shadow 2 eine starke Alternative. Wer ein modulares System mit Wechseloptionen schätzt, sollte den SIG Sauer P320 X-Five in Betracht ziehen. Für den Einstieg in den Stahlrahmen-Bereich mit moderatem Budget empfiehlt sich die Tanfoglio Stock II.
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