








Wer eine Walther PPS kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de den aktuellen Preisvergleich zahlreicher Fachhändler auf einen Blick. Die Pistole ist eine kompakte Selbstladepistole für Sportschützen und Behördenanwender, die eine extrem schlanke Bauform, einen teilvorgespannten Double-Action-Abzug und die bewährte Leistung des 9-×-19-mm-Kalibers in einem nur 550 bis 602 Gramm leichten Format vereint. Das macht sie zu einer bemerkenswert handlichen Waffe, die trotz ihrer geringen Abmessungen keine Abstriche bei der Kaliberleistung macht.
Hinter der Abkürzung PPS steckt der Name „Police Pistol Slim“ – und dieser Name ist Programm. Carl Walther GmbH aus Ulm, einer der traditionsreichsten deutschen Waffenhersteller mit über 130-jähriger Geschichte, brachte das Modell 2007 auf den Markt. Die Konstruktion knüpft dabei bewusst an die legendäre Walther PPK und Walther PP-Serie an. Fachleute ordnen die PPS als würdige Nachfolgerin der Walther PP und Walther PPK ein – eine Einschätzung, die dem Modell eine besondere Stellung im Walther-Portfolio sichert.
Im Jahr 2016 folgte mit der Walther PPS M2 eine gründlich überarbeitete Version. Visier urteilte damals treffend: „Trotz kompakter Abmessungen erreicht die kleine Walther gute Energiewerte.“ Die M2 wurde zum Einführungspreis von 749 Euro UVP angeboten. Wer den aktuellen Walther PPS Preis ermitteln möchte, kann die Händlerpreise direkt über den Preisvergleich auf dieser Seite vergleichen.
Die Konstruktionsphilosophie der PPS lässt sich in einem Satz zusammenfassen: maximale Kompaktheit bei vollwertiger 9-mm-Leistung. Das Herzstück dieser Philosophie ist der Polygonlauf mit einer Länge von 81 Millimetern. Polygonläufe bieten gegenüber konventionellen Zügen und Feldern eine höhere Lauflebensdauer und in der Regel eine etwas bessere Präzision – ein Qualitätsmerkmal, das Walther konsequent in diesem Segment einsetzt.
Der teilvorgespannte Double-Action-Abzug stellt einen durchdachten Kompromiss dar. Er kombiniert einen vergleichsweise kurzen Abzugsweg mit einer zuverlässigen Sicherheitsreserve, die durch das Schlagbolzenschloss und die integrierte Züngelsicherung gewährleistet wird. Das Abzugsgewicht liegt bei 2.700 Gramm laut Hersteller; Visier maß im Test 2.750 Gramm – eine vernachlässigbare Abweichung, die die Konsistenz der Fertigung unterstreicht.
Die PPS ist primär im Kaliber 9 mm × 19 erhältlich; daneben existiert eine Variante in .40 S&W. Drei Magazingrößen stehen zur Wahl: das S-Magazin mit 6 Schuss, das M-Magazin mit 7 Schuss und das L-Magazin mit 8 Schuss. Diese Flexibilität erlaubt es, die Waffe sowohl in kompaktester Konfiguration zu betreiben als auch bei Bedarf auf mehr Kapazität zurückzugreifen.
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| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Carl Walther GmbH |
| Modell | Walther PPS / PPS M2 |
| Waffentyp | Selbstladepistole (Kurzwaffe) |
| System | Verriegelter Verschluss, Double Action teilvorgespannt |
| Kaliber | 9 mm × 19, .40 S&W |
| Magazinkapazität | 6 Schuss (S), 7 Schuss (M), 8 Schuss (L) |
| Lauflänge | 81 mm (3,2″) |
| Gewicht (leer, mit S-Magazin) | 550–602 g |
| Abzug | Double Action teilvorgespannt, 2.700–2.750 g |
| Sicherung | Züngelsicherung, Schlagbolzenschloss |
| Visierung | Stahlvisierung, 3-Dot-Phosphor / weiße Punkte |
| Griffmaterial | Polymer |
| Besonderheiten | Polygonlauf, Picatinny-Rail (M2), extrem schmale Bauform |
Im Präzisionstest erreichte die PPS Streukreise zwischen 36 und 99 Millimetern – je nach verwendeter Munition. Mit 115-Grain-PMC-Bronze-JHP-Munition wurde der größte Streukreis von 99 Millimetern gemessen; die beste Streuung lag bei 36 Millimetern mit einer weicheren Laborierung. Das zeigt, dass die Wahl der Munition bei diesem Modell spürbare Auswirkungen auf die Präzision hat.
Die Walther PPS ist in mehreren Ausführungen erhältlich, die sich in Detailmerkmalen und Zielgruppen unterscheiden. Ein Überblick über die wichtigsten Varianten hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen.
Das Ursprungsmodell kam 2007 in den Kalibern 9 mm × 19 und .40 S&W auf den Markt. Charakteristisch für die erste Generation sind die austauschbaren Griffrücken, mit denen sich der Griffumfang individuell anpassen lässt. Zudem verfügt das Original über eine Schiebersicherung am Schlitten. Drei Magazingrößen (S/M/L) standen von Anfang an zur Verfügung.
Die meistverkaufte und meistgetestete Variante ist die Walther PPS M2. Walther überarbeitete das Griffstück grundlegend: Der Griffumfang ist nun auf 121 Millimeter fixiert, dafür fällt die Ergonomie laut Fachpresse deutlich natürlicher aus. Das Abzugszüngel wurde auf 10 Millimeter verbreitert – ein kleines, aber im Schussbetrieb spürbares Detail. Hinzu kommt eine Picatinny-Rail an der Staubschutzleiste, die das Montieren von Taktiklichtern oder anderen Anbaugeräten ermöglicht. Die Magazinlösetaste wechselte vom Schieberprinzip zum Druckknopf. Bei ihrer Einführung lag die UVP der M2 bei 749 Euro; aktuelle Händlerpreise lassen sich direkt über den Walther PPS Preisvergleich auf dieser Seite abrufen.
Das Walther PPS M2 Police Set richtet sich an Behördenkunden und Sportschützen, die maximale Flexibilität benötigen. Es wird mit allen drei Magazingrößen (S/M/L) geliefert und ermöglicht so den schnellen Wechsel zwischen kompaktester Konfiguration und höchster Kapazität. Dieses Set unterstreicht die behördliche Ausrichtung der Baureihe.
Die Walther PPS .40 S&W bietet das stärkere Kaliber für Schützen, die eine höhere Mündungsenergie bevorzugen. Diese Variante wird vereinzelt als Sonderposten im Fachhandel gelistet und könnte eine auslaufende Produktlinie darstellen. Wer Interesse an dieser Ausführung hat, sollte zeitnah einen Preisvergleich durchführen.
Die kompakte Pistole deckt ein breites Einsatzspektrum ab – von organisierten Schießsportdisziplinen über behördliche Anwendungen bis hin zur Verwendung als Fangschusspistole.
Im Sportschießen punktet die PPS vor allem durch ihr moderates Gewicht von rund 600 Gramm und die drei wählbaren Magazinkapazitäten. In BDS-Kurzwaffendisziplinen sowie in IPSC-Klassen, die kompakte Pistolen zulassen, bietet sie eine gut handhabbare Plattform. Die Streukreise von 36 bis 99 Millimetern im Fachpresse-Test zeigen, dass mit der richtigen Munitionswahl sportlich verwertbare Präzision erreichbar ist. Dabei gilt: Wer optimale Ergebnisse erzielen möchte, sollte verschiedene Laborierungen testen, da die Munitionsempfindlichkeit spürbar ist. Als Alternative mit mehr Kapazität und Optics-Ready-Option für ambitionierte Sportschützen bietet sich die Walther PPQ M2 aus dem eigenen Haus an.
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Die Bezeichnung „Police Pistol Slim“ ist kein Marketingbegriff, sondern beschreibt den primären Entwicklungsauftrag. Die PPS wurde gezielt als kompakte Dienstwaffe für Behördenmitarbeiter konzipiert, die eine unauffällig zu tragende Pistole benötigen. Das Walther PPS M2 Police Set mit seinen drei Magazinen verdeutlicht diese Ausrichtung: Es gibt Behörden die Möglichkeit, je nach Einsatzszenario zwischen verschiedenen Konfigurationen zu wechseln.
Als Fangschusspistole bei der Nachsuche auf Schalenwild kommt die PPS im deutschen Jagdbetrieb ebenfalls in Betracht. Ihre kompakte Bauform ist dabei ein praktischer Vorteil im dichten Gelände. Die geltenden Mindestanforderungen an Kaliber und Mündungsenergie sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt – eine Prüfung des jeweiligen Landesjagdgesetzes ist vor dem Einsatz unerlässlich.
Als direkte Nachfolgerin der PP- und PPK-Linie besitzt die PPS – insbesondere die Erstauflage von 2007 – einen gewissen Stellenwert für Walther-Sammler. Wer die historische Entwicklungslinie von der Walther PPK über die Walther PP bis zur modernen PPS nachvollziehen möchte, findet in der Originalvariante ein interessantes Sammlerstück.
Extrem kompakte und schmale Bauform: Fachleute heben die „extrem kompakte und für das starke Kaliber ungewöhnlich schmale Bauform“ als zentralen Vorteil hervor. Gerade im Vergleich zu breiteren Doppelreiher-Pistolen fällt dieser Unterschied im täglichen Tragen und Handhaben sofort auf.
Gute Energiewerte trotz kurzem Lauf: Trotz der nur 81 Millimeter langen Laufes entwickelt die Pistole im 9-mm-Kaliber solide Energiewerte – eine Leistung, die Visier ausdrücklich bestätigt. Der Polygonlauf trägt dabei zu einer effizienten Gasnutzung und langer Lauflebensdauer bei.
Verbesserte Ergonomie bei der M2: Das überarbeitete Griffstückdesign der M2 mit dem 10 Millimeter breiten Abzugszüngel und der Picatinny-Rail macht die aktuelle Generation im Betrieb angenehmer als das Original. Die Umstellung auf den Druckknopf zur Magazinlösung beschleunigt zudem den Magazinwechsel.
Flexible Magazinoptionen: Die drei Magazingrößen mit 6, 7 und 8 Schuss erlauben eine individuelle Anpassung an Handgröße und Einsatzzweck. Dieser Vorteil ist im Police Set besonders gut nutzbar.
Polygonlauf als Qualitätsmerkmal: Gegenüber konventionellen Läufen bietet der Polygonlauf eine höhere Verschleißfestigkeit und tendenziell gleichmäßigere Führung des Geschosses.
Munitionsempfindlichkeit bei der Präzision: Die Streukreisdifferenz zwischen 36 und 99 Millimetern in Abhängigkeit von der verwendeten Munition ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass günstige Standardmunition die Präzision der Waffe spürbar beeinträchtigen kann. Wer sportliche Ergebnisse anstrebt, sollte in die Munitionswahl investieren und verschiedene 9-mm-×-19-Laborierungen testen.
Kein Optics-Ready-Schnitt ab Werk: Modernere Konkurrenten bieten werkseitig einen Schlittenausschnitt für direkte Rotpunktmontage. Die PPS M2 verzichtet darauf; wer eine Optik nachrüsten möchte, ist auf spezialisierte Büchsenmacher angewiesen. Als hauseigene Alternative mit Optics-Ready-Funktion empfiehlt sich die Walther PDP Compact.
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Kein Griffrückentausch bei der M2: Anders als das Originalmodell bietet die M2 keine wechselbaren Griffrücken. Der Griffumfang von 121 Millimetern ist fix – Schützen mit sehr kleinen oder sehr großen Händen sollten die Handlage vor dem Kauf unbedingt testen.
Die PPS positioniert sich im mittleren Preissegment der kompakten Einreiher-Pistolen in 9 mm. Wer die richtige Wahl treffen möchte, sollte wissen, wo das Modell im Vergleich steht.
Der direkteste Konkurrent ist die Glock 43 – ebenfalls eine schlanke Einreiher-Pistole im 9-mm-Kaliber mit rund 510 Gramm Leergewicht. Die Glock arbeitet mit einem Striker-Fired-System ohne teilvorgespannte Mechanik, was einen anderen Abzugscharakter ergibt. Die Glock 43X ergänzt das Angebot mit verlängertem Griff und höherer Magazinkapazität. Beide Varianten sind in MOS-Ausführungen mit Optics-Ready-Schlitten erhältlich – ein Vorteil gegenüber der PPS. Allerdings fehlt der Glock-Serie der Polygonlauf als Standard sowie die deutsche Fertigungstradition, die Walther einbringt.
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Die Smith & Wesson M&P Shield in 9 mm ist ebenfalls im Kompaktsegment stark vertreten. Mit rund 570 Gramm liegt sie gewichtsmäßig nah an der PPS. Sie bietet eine austauschbare Handballenauflage und ein anderes Abzugsgefühl durch das Striker-Fired-System. Im europäischen Fachhandel ist die Verfügbarkeit der Shield geringer als die der PPS, was bei Ersatzteilen und Zubehör relevant sein kann.
Die Sig Sauer P365 ist der modernste Vertreter im Kompaktsegment und punktet mit einer deutlich höheren Magazinkapazität von bis zu 15 Schuss bei ähnlich kompakter Bauform. Zudem sind Optics-Ready-Varianten erhältlich. Damit schlägt sie die PPS bei Kapazität und Optik-Kompatibilität klar. Die PPS überzeugt dagegen durch ihre besonders schlanke Bauform und die etablierte Walther-Qualität.
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Wer innerhalb der Walther-Welt mehr Kapazität und Optik-Kompatibilität sucht, findet in der Walther PDP Compact eine konsequente Weiterentwicklung. Sie ist größer als die PPS, bietet aber einen werkseitigen Optics-Ready-Schlitten und eine höhere Ladekapazität – für Sportschützen, die auf extreme Kompaktheit verzichten können.
Fazit: Die Walther PPS überzeugt als eine der schlanksten 9-mm-Pistolen am Markt und setzt mit Polygonlauf und Walther-Tradition klare Qualitätszeichen. Bei Magazinkapazität und Optik-Kompatibilität muss sie sich moderneren Modellen wie der Sig Sauer P365 geschlagen geben. Aktuelle Händlerpreise aller genannten Modelle lassen sich bequem über den Preisvergleich auf dieser Seite abrufen.
Für die PPS existiert ein breites Angebot an Holstern verschiedener Hersteller – sowohl in Kydex als auch in Leder und Hybridausführungen. Beim Kauf ist unbedingt auf die Unterscheidung zwischen Original-PPS und Walther PPS M2 zu achten: Die überarbeitete Griffgeometrie der M2 macht sie nicht vollständig kompatibel mit Holstern, die für das Originalmodell gefertigt wurden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte das Modell beim Holsterhersteller explizit angeben.
Ab Werk ist die PPS mit einer Stahlvisierung ausgestattet. Zur Wahl stehen eine 3-Dot-Phosphor-Leuchtpunktvisierung für schlechte Lichtverhältnisse sowie eine Variante mit weißen Punkten. Einen werkseitigen Optics-Ready-Schnitt am Schlitten bietet die PPS nicht; wer eine Rotpunktoptik nachrüsten möchte, ist auf eine Büchsenmacherbearbeitung angewiesen. Für Schützen, die von Anfang an mit Optik arbeiten wollen, ist die Walther PDP Compact die naheliegendere Wahl.
Das Originalmodell erlaubt den Tausch der Griffrücken, um den Griffumfang individuell anzupassen. Bei der M2 hat Walther diesen Ansatz zugunsten einer fest integrierten, ergonomisch überarbeiteten Griffform aufgegeben. Der Griffumfang beträgt 121 Millimeter – wer die Waffe kaufen möchte, sollte die Handlage idealerweise vor dem Kauf im Fachhandel prüfen.
Der Double-Action-Abzug mit teilvorgespanntem Schlagbolzenschloss bietet ein kontrolliertes Abzugsgefühl. Das Gewicht von 2.700 bis 2.750 Gramm liegt im moderaten Bereich für diesen Abzugstyp. Das auf 10 Millimeter verbreiterte Abzugszüngel der M2 verbessert die Kontrolle spürbar. Die integrierte Züngelsicherung verhindert unbeabsichtigtes Auslösen zuverlässig und erhöht die passive Handhabungssicherheit.
Die Walther PPS und ihre Varianten – darunter die Walther PPS M2, das Walther PPS M2 Police Set und die Walther PPS .40 S&W – sind bei verschiedenen deutschen Fachhändlern erhältlich. Die Preise können je nach Ausführung und Händler deutlich variieren. Nutzen Sie den Preisvergleich auf jagdpreisvergleich.de, um das beste Angebot für Ihr gewünschtes Modell zu finden und aktuelle Verfügbarkeiten zu prüfen.