




Die SIG Sauer P220 ist eine halbautomatische Vollmetallpistole für Sportschützen und anspruchsvolle Kurzwaffenliebhaber, die Schweizer Präzisionstradition, legendäre Zuverlässigkeit und vielseitige Kaliberverfügbarkeit kombiniert. Wer eine P220 kaufen oder im Preisvergleich gezielt nach dem besten Preis suchen möchte, findet hier alle relevanten Informationen kompakt zusammengefasst.
Die Modellreihe hat eine beeindruckende Geschichte: 1975/1976 kam die P220 auf den Markt und löste in der Schweizer Armee die SIG Sauer P210 als Ordonnanzpistole ab. Seitdem hat SIG Sauer das Modell in fast 50 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuelle Varianten wie die SIG Sauer P220 Elite zeigen, wie lebendig die Baureihe geblieben ist – mit Optic-Ready-Schlitten (Delta Point Pro Footprint), Nitron-Beschichtung und SIG-Montageschiene ist sie technisch auf dem Stand der Zeit.
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All4Shooters fasste das Ergebnis ihrer Testreihe treffend zusammen: „Präzision und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau.“ Diese Einschätzung spiegelt wider, was Schützen seit Jahrzehnten an der P220 schätzen. Das primäre Kaliber ist .45 ACP, historisch war die Pistole aber auch in 9×19 mm Parabellum und 7,65×21 mm Parabellum für verschiedene Behördenmärkte verfügbar.
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Der Preiseinstieg liegt aktuell bei 2.199,95 € für die P220 Elite. Wer den Sig Sauer P220 Preis über mehrere Händler hinweg vergleichen möchte, nutzt den Preisvergleich auf dieser Seite – so sichert man sich den günstigsten Marktpreis.
Die P220 arbeitet als Rückstoßlader mit modifiziertem Browning-System und verriegeltem Verschluss. Dieses bewährte Funktionsprinzip sorgt für einen kontrollierten Schusszyklus und trägt wesentlich zur bekannten Zuverlässigkeit der Pistole bei. Das Griffstück besteht aus einer Aluminium-Legierung, der Schlitten aus Nitron-beschichtetem Edelstahl – ein Metallbau, der Polymer-Konstruktionen in Robustheit und Langlebigkeit übertrifft.
Das DA/SA-Abzugssystem (Double-Action/Single-Action) ist eines der prägenden Merkmale der P220. Im Double-Action-Modus – also beim ersten Schuss aus ungespannter Waffe – beträgt das Abzugsgewicht rund 5.500 g. Das erfordert eine bewusste, kontrollierte Auslösung und erhöht die Sicherheit beim Tragen. Ab dem zweiten Schuss arbeitet die Waffe im Single-Action-Modus mit nur noch rund 2.000 g Abzugsgewicht, was präzisere Folgeschüsse begünstigt.
Je nach Ausführung variieren Lauflänge und Gewicht erheblich. Die P220 Elite bringt einen 112 mm kurzen Lauf mit und wiegt leer 862 g – damit ist sie handlich und alltagstauglich. Die SIG Sauer P220 X-Six Longslide am anderen Ende der Skala kommt auf einen 153 mm langen Lauf und rund 1.248 g Leergewicht. Diese Gewichtsdifferenz von rund 386 g ist kein Nachteil: Die schwerere Variante dämpft den Rückstoß spürbar und stabilisiert die Waffe beim Sportschuss. Dazu kommt eine Visierlänge von 219 mm bei der X-Six Longslide – ein klarer Präzisionsvorteil gegenüber kompakteren Ausführungen.
Die SIG Sauer P220 X-Six II Classic mit 152,4 mm Lauf liegt in einer ähnlichen Kategorie. Das Standardmodell mit 120 mm Lauf ordnet sich zwischen Elite und Longslide ein.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | SIG Sauer |
| Modell | P220 |
| Waffentyp | Halbautomatische Pistole |
| System | Rückstoßlader, modifiziertes Browning-System |
| Kaliber | .45 ACP, 9×19 mm Parabellum, 7,65×21 mm Parabellum, .38 Super |
| Magazinkapazität | 7–10 Schuss (kaliberabhängig), typisch 8 Schuss (.45 ACP) |
| Lauflänge | 112 mm (Elite), 120 mm (Standard), 152,4 mm (X-Six II Classic), 153 mm (X-Six Longslide) |
| Gewicht leer | 862 g – 1.248 g (je nach Variante) |
| Griffstück | Aluminium-Legierung mit SIG-Montageschiene |
| Abzug | DA/SA; Double-Action ca. 5.500 g, Single-Action ca. 2.000 g |
| Sicherung | Manuelle Sicherung |
| Schlitten | Nitron-beschichteter Edelstahl |
| Lauf | Gezogen, 6 Züge |
| Visierung | Kimme und Korn; Optic-Ready mit Delta Point Pro Footprint (P220 Elite) |
Für Schützen, die ein Rotpunktvisier aufsetzen möchten, bietet der Optic-Ready-Schlitten der P220 Elite das Delta Point Pro Footprint direkt ab Werk – ein Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern, bei denen diese Vorbereitung nachgerüstet werden muss. Als passendes Optik-Zubehör eignet sich beispielsweise das Leupold DeltaPoint Pro.
Die P220-Baureihe umfasst mehrere klar voneinander abgegrenzte Varianten, die unterschiedliche Anforderungen im Sport- und Sammlerbereich abdecken. Die Unterschiede betreffen vor allem Lauflänge, Gewicht und Ausstattungsniveau.
Die SIG Sauer P220 Elite ist die am einfachsten verfügbare Variante der Baureihe und zugleich die modernste Einstiegsausführung. Mit einem 112 mm kurzen Lauf und einem Leergewicht von 862 g bleibt sie handlich. Gleichzeitig bietet sie zeitgemäße Features: Optic-Ready-Schlitten mit Delta Point Pro Footprint, Nitron-beschichteter Edelstahlschlitten und SIG-Montageschiene. Der Preis liegt bei 2.199,95 € – aktuell direkt im Handel verfügbar.
Die SIG Sauer P220 Legion richtet sich an anspruchsvolle Schützen, die eine hochwertig verarbeitete Vollmetallpistole im .45-ACP-Kaliber suchen. Sie ist bei ausgewählten Händlern auf Anfrage erhältlich. Genaue Preisangaben variieren je nach Bezugsquelle.
Die SIG Sauer P220 X-Six II Classic mit 152,4 mm Lauf und die SIG Sauer P220 X-Six Longslide mit 153 mm Lauf sind auf Präzisionsdisziplinen ausgelegt. Der Longslide bringt rund 1.248 g auf die Waage und bietet eine Visierlänge von 219 mm. Zwischen der leichtesten und schwersten Variante liegen rund 386 g Gewichtsunterschied und 41 mm Lauflängendifferenz – beides spürbare Unterschiede im praktischen Einsatz. Beide Modelle werden auf Anfrage bepreist; Lieferzeiten sollten vorab beim Händler erfragt werden.
Wer ein günstigeres Budget hat, findet die P220 gelegentlich auch im Gebrauchtmarkt, beispielsweise in der historischen 9×19 mm Parabellum-Ausführung. Frühe Schweizer Modelle in 9 mm Para oder 7,65×21 mm Parabellum sind als Sammlerstücke gefragt.
Die P220 ist heute primär eine Sportwaffe. Besonders die X-Six-Konfiguration richtet sich an Schützen in Präzisionsdisziplinen auf 25 m und 50 m sowie im IPSC-Bereich (Standard- und Classic Division mit .45 ACP). Das hohe Gewicht des Longslide-Modells von rund 1.248 g wirkt als natürlicher Rückstoßdämpfer und stabilisiert die Waffe beim Schuss spürbar. Kombiniert mit der langen Visierlinie von 219 mm ergibt sich eine Plattform, die auf maximale Treffgenauigkeit ausgelegt ist. All4Shooters bestätigte im Test: „Präzision und Zuverlässigkeit auf höchstem Niveau“ – und beschrieb das Präzisionspotenzial als „bestens aufgestellt“, die Zuverlässigkeit als „herausragend“.
Ab 1975 führte die Schweizer Armee die P220 unter der Bezeichnung P75 als Ordonnanzpistole ein. Sie ersetzte damit die SIG Sauer P210, die bis dahin als Referenz für Schweizer Präzisionspistolen galt. Darüber hinaus setzten diverse Polizei- und Sicherheitsbehörden weltweit auf die P220. Dieser Behördeneinsatz über Jahrzehnte hinweg ist ein objektiver Qualitätsbeweis, den keine Werbeaussage ersetzen kann.
Frühe Ausführungen der P220 – insbesondere Schweizer Militärmodelle in 9 mm Para und 7,65×21 mm Parabellum – erfreuen sich unter Sammlern wachsender Beliebtheit. Die fast 50-jährige Geschichte der Baureihe verleiht diesen Modellen einen dokumentierbaren Zeitzeugenwert.
Die P220 ist primär auf Sport und behördlichen Einsatz ausgerichtet. Als Jagdkurzwaffe, etwa für den Fangschuss, ist sie grundsätzlich denkbar, jedoch nicht für diesen Zweck konstruiert und sollte hier nicht als erste Wahl betrachtet werden.
Herausragende Präzision und Zuverlässigkeit: All4Shooters beschrieb die Zuverlässigkeit im Test als „herausragend“ – eine Einschätzung, die durch fast 50 Jahre Praxisbewährung in Behörden und Sport eine glaubwürdige Grundlage hat. Die Zuverlässigkeit ist legendär.
Robuste Metallkonstruktion: Aluminium-Griffstück und Nitron-beschichteter Edelstahlschlitten bieten eine Langlebigkeit, die Polymer-Alternativen strukturell nicht erreichen. Wer eine Waffe sucht, die Jahrzehnte hält, liegt mit Metallbauweise richtig.
Gute Balance und Ergonomie: All4Shooters lobten im Test die „gute Balance“ der P220. Das Gewicht der schwereren X-Six-Varianten wirkt dabei nicht als Last, sondern stabilisiert aktiv beim Schuss und mindert den empfundenen Rückstoß.
Vielseitige Kaliberverfügbarkeit: Kaum eine Pistole in dieser Klasse deckt ein so breites Kaliber-Spektrum ab – von .45 ACP über 9×19 mm Parabellum bis zu 7,65×21 mm Parabellum und .38 Super Auto.
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Modernes Optic-Ready-Feature: Die P220 Elite kommt mit vorbereitetem Delta Point Pro Footprint ab Werk – praktisch für Schützen, die auf ein Rotpunktvisier umsteigen möchten.
Hohes Gewicht: Die P220 X-Six Longslide wiegt leer rund 1.248 g – die Glock 21 bringt dagegen nur etwa 830 g auf die Waage. Was im Sport als Rückstoßdämpfer ein Vorteil ist, kann beim Transport oder langem Tragen zur Belastung werden. All4Shooters führten das hohe Gewicht ausdrücklich als Nachteil auf.
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Hoher Preis: Mit einem Einstieg ab 2.199,95 € für die P220 Elite liegt die Waffe deutlich über vergleichbaren Modellen: Eine Glock 21 ist ab rund 700 €, eine Beretta 92FS ab rund 900 € erhältlich. Der Preisaufschlag ist durch Qualität, Metallbauweise und Schweizer Ingenieurstradition begründet – muss aber bewusst entschieden werden.
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Geringe Magazinkapazität: Im .45-ACP-Kaliber fasst das Magazin typisch 8 Schuss. Die Glock 21 bietet dagegen 13 Schuss – fast doppelt so viel. Für Disziplinen mit vielen Schuss pro Stage kann das ein relevanter Nachteil sein.
Wer eine .45-ACP-Pistole in Schweizer Vollmetall-Qualität mit DA/SA-Abzug sucht, findet in der SIG Sauer P220 ab 2.199,95 € eine Premium-Alternative zur Glock 21 und zum Colt 1911. Doch welches Modell passt zu welchem Schützen?
Die Glock 21 ist mit rund 700 € das günstigste Modell im direkten Vergleich – und bietet mit 13 Schuss im Magazin fast doppelt so viel Kapazität wie die P220 mit 8 Schuss. Dafür arbeitet die Glock mit einem Striker-fired-System (kein DA/SA), besitzt einen Polymer-Rahmen und ist leichter (ca. 830 g leer). Wer Kapazität, niedrigeres Gewicht und einen günstigen Einstieg priorisiert, ist mit der Glock 21 gut bedient. Wer Metallbauweise, DA/SA-Abzug und Schweizer Verarbeitungsqualität bevorzugt, greift zur P220.
Der Colt 1911 bewegt sich preislich im ähnlichen Segment (ca. 1.500–2.500 €) und bedient das gleiche .45-ACP-Kaliber. Allerdings arbeitet er ausschließlich im Single-Action-Modus – wer den sichereren DA-Erstschuss schätzt, ist mit der P220 besser aufgestellt. Zudem bietet die P220 mehr Kalibervielfalt und moderne Ausstattungsdetails wie Optic-Ready-Schlitten und SIG-Montageschiene. Für Schützen, die klassisches SA-Design und den historischen Charakter des 1911ers schätzen, bleibt der Colt eine gleichwertige Alternative.
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Die Beretta 92FS liegt mit ab rund 900 € deutlich unterhalb der P220 und bietet mit 15–17 Schuss eine erheblich höhere Magazinkapazität. Beide Pistolen arbeiten mit DA/SA-Abzug und Metallrahmen – das verbindet sie grundsätzlich. Der entscheidende Unterschied: Die Beretta schießt in 9×19 mm Parabellum, nicht in .45 ACP. Wer 9 mm bevorzugt, hohe Kapazität schätzt und ein günstigeres Budget hat, ist mit der Beretta 92FS gut bedient. Übrigens bietet auch die SIG Sauer P226 innerhalb der SIG-Familie eine 9-mm-Alternative mit ähnlichem Qualitätsniveau.
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| Modell | Kaliber | System | Magazin | Gewicht leer | Preis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| SIG Sauer P220 | .45 ACP, 9mm, 7,65mm | DA/SA | 7–10 Schuss | 862–1.248 g | 2.199,95 € |
| Colt 1911 | .45 ACP | SA only | 7–8 Schuss | ca. 1.100 g | ca. 1.500 € |
| Glock 21 | .45 ACP | Striker-fired | 13 Schuss | ca. 830 g | ca. 700 € |
| Beretta 92FS | 9×19 mm | DA/SA | 15–17 Schuss | ca. 950 g | ca. 900 € |
Die P220 ist die einzige Pistole in diesem Vergleichsfeld, die DA/SA mit .45 ACP in Schweizer Vollmetall-Qualität, Optic-Ready-Ausstattung ab Werk und über 50 Jahren Behördenbewährung vereint. Für Schützen, die genau das suchen, gibt es keine vergleichbare Alternative zum gleichen Preis.
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