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Canik Mete

Ab 579,00 €
Die Canik Mete ist eine halbautomatische Sportpistole des türkischen Herstellers Canik im Kaliber 9 mm Luger, erhältlich in Varianten wie Sub-Compact (91,5 mm Lauf), SFT (103,5 mm), SFT Pro (108 mm) und SFX Pro (146 mm) – ausgelegt für dynamisches Sportschießen, Competition und IPSC-Wettkämpfe. Charakteristische Merkmale sind der SAO-Abzug mit 1.589 g Abzugsgewicht und Reset unter 1 mm, Optics Ready mit mitgelieferten Adapterplatten für Red Dot Systeme, Tenifer-Nitrierung, beidseitige Bedienelemente, Magazinkapazitäten von 12–20 Schuss sowie Gewichte zwischen 745 g (SFT) und 848 g (SFX Pro). Die mechanische Visierung ist nur bedingt sporttauglich, eine Red Dot-Montage wird für Competition-Einsätze empfohlen.
Marke
Kaliber
Variant
Bleifreie Munition
Geschosstyp
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde
Wir arbeiten daran, diese Funktion bald live zu schalten.

Canik Mete kaufen: Preisvergleich, Varianten & Erfahrungen

Wer die Canik Mete kaufen möchte, findet auf jagdpreisvergleich.de aktuelle Preise von 499 € bis 749 € – je nach Variante und Händler. Die türkische Pistole hat sich in kurzer Zeit als ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken wie Glock oder Walther positioniert und bietet Sportschützen ein Gesamtpaket, das in dieser Preisklasse kaum zu schlagen ist.

Hersteller ist Canik, offiziell Samsun Yurt Savunma aus der Türkei. Seit den 2010er-Jahren zählt Canik zu den am schnellsten wachsenden Pistolenherstellern weltweit und beliefert Behörden in über 60 Ländern – ein deutlicher Hinweis auf die Serienreife der Produkte. Die Mete-Serie kam 2021 auf den Markt und stellt eine Weiterentwicklung der erfolgreichen TP9-Plattform dar. Canik hat dabei die Ergonomie verbessert, den Abzug optimiert und eine serienmäßige Optics-Ready-Fräsung eingebaut – Eigenschaften, die Mitbewerber oft nur als kostenpflichtiges Upgrade anbieten.

Zu den zentralen Stärken der Pistole zählen die Optics-Ready-Schlitten mit Kompatibilität für RMRcc, RMS und RMSc, eine Picatinny-Schiene, beidseitige Bedienelemente, austauschbare Griffschalen und ein umfangreiches Zubehörpaket ab Werk. Das Gewicht liegt je nach Modell zwischen 695 g und 831 g. Einsatzbereich in Deutschland ist klar das Sportschießen: IPSC-Disziplinen, BDS-Disziplinen und dynamisches Schießen auf dem Stand. All4Shooters bescheinigte der Pistole im Praxistest „beeindruckende Einzelergebnisse und kleinen Streukreis auf 25 m“ – ein Urteil, das die starke Marktstellung dieser Striker-Fired-Pistole unterstreicht.

Technische Daten der Canik Mete: Konstruktion & Ausstattung

Das Funktionsprinzip ist das Striker-Fired-System – auf Deutsch auch Schlagbolzenschloss genannt. Dabei spannt sich der Schlagbolzen beim Durchladen vor und wird beim Betätigen des Abzugs freigegeben. Dieses System kommt ohne externe Sicherung am Rahmen aus, weil zwei automatische Sicherungen integriert sind: eine Schlagbolzensicherung und eine Abzugssicherung (Triggersafety). Als Verriegelungsmechanismus nutzt Canik den modifizierten Browning-Kurzrücklauf – ein weltweit bewährtes Prinzip, das Zuverlässigkeit und einfache Wartung verbindet.

Das Kaliber 9 × 19 mm Parabellum ist das meistverbreitete Kurzwaffenkaliber für Sportschützen und sorgt für breite Munitionsverfügbarkeit zu günstigen Preisen. Je nach gewünschter Handlichkeit stehen Lauflängen von 91,5 mm in der kompaktesten Variante bis zu 146 mm in den Pro- und Combat-Modellen zur Auswahl. Kürzere Läufe machen die Waffe wendiger, längere Läufe verbessern die Visierlinie und unterstützen präzisere Schüsse im Wettkampf.

Abzug und Bedienung als sportliche Kernargumente

Besonders hervorzuheben ist der Abzug: Mit einem Gewicht von rund 1.900 bis 2.000 g und einem kurzen, definierten Reset erlaubt er präzises Schießen ohne die hohen Abzugsgewichte mancher Standardpistolen. Die Pro-Modelle bieten einen optimierten 90°-Short-Reset, der schnellere Schussfolgen in dynamischen Disziplinen ermöglicht. Der Stahlschlitten trägt ab Werk eine Optics-Ready-Fräsung, die die direkte Montage gängiger Mini-Rotpunktvisiere wie Trijicon RMRcc oder Shield RMSc erlaubt – ohne Nachrüstung durch den Büchsenmacher.

Beidseitige Bedienelemente für Schlittenfanghebel und Magazinauslöser ermöglichen komfortable Nutzung für Links- und Rechtshänder gleichermaßen. Der Griffrahmen aus glasfaserverstärktem Polymer lässt sich mit austauschbaren Griffrücken in verschiedenen Größen individuell anpassen.

Merkmal Spezifikation
Hersteller Canik (Türkei)
Modell Canik Mete (Serie)
Waffentyp Halbautomatische Pistole
System Striker Fired (Schlagbolzenschloss), SAO, modifizierter Browning-Kurzrücklauf
Kaliber 9 × 19 mm Parabellum (9 mm Luger)
Magazinkapazität 12, 15, 16, 17, 18, 20 Schuss (modellabhängig)
Lauflänge 91,5 mm, 103,5 mm, 132 mm, 144 mm, 146 mm (modellabhängig)
Gewicht (leer) 695 g bis 831 g (modellabhängig)
Griffmaterial Polymer (glasfaserverstärkt), austauschbare Griffschalen
Abzug SAO, ca. 1.900–2.000 g, Short Reset (90° bei Pro-Modellen)
Sicherung Automatische Schlagbolzensicherung, Abzugssicherung (Trigger Safety)
Visierung Stahlvisierung (Kimme/Korn), Optics-Ready-Fräsung (RMRcc / RMS / RMSc)
Besonderheiten Optics Ready ab Werk, Picatinny-Schiene, beidseitige Bedienelemente, Ladestandanzeige, Gewindelauf bei Pro/Combat-Varianten

Canik Mete Varianten: Welche Ausführung passt zu Ihnen?

Die Mete-Serie umfasst sechs Varianten, die vom kompakten Alltagsschützen bis zum ambitionierten Wettkampfteilnehmer reichen. Wer die richtige Wahl treffen will, sollte Lauflänge, Magazinkapazität und Preis gegeneinander abwägen.

Canik METE SFT – der Allrounder für den Einstieg

Die Canik METE SFT ist die Basisvariante der Serie. Mit einem 103,5-mm-Lauf und einer Magazinkapazität von 15 oder 18 Schuss bietet sie ein ausgewogenes Format für Einsteiger und Sportschützen, die eine zuverlässige Alltagspistole suchen. Gebrauchte Exemplare sind ab 499 € erhältlich, der Neupreis liegt erfahrungsgemäß im Bereich von 550 bis 600 €. Optics-Ready-Fräsung und Picatinny-Schiene sind auch hier serienmäßig an Bord.

Canik METE SFx – die meistempfohlene Sportvariante

Die Canik METE SFx gilt als die meistgetestete und für Sportschützen am häufigsten empfohlene Variante der Mete-Serie. Der 144-mm-Lauf verlängert die Visierlinie, verbessert die Präzision und macht sie zur ersten Wahl für IPSC Standard und Production Optics. Das Magazin fasst bis zu 20 Schuss. All4Shooters vermaß im Praxistest einen Streukreis von rund 35 mm auf 25 m – ein beachtlicher Wert in dieser Preisklasse. Der Händlerpreis liegt bei 689 €.

Canik TP9 METE SFT PRO – der verbesserte Abzug macht den Unterschied

Für Sportschützen, denen ein noch besserer Abzug wichtig ist, bietet der Canik TP9 METE SFT PRO den optimierten 90°-Short-Reset und einen Gewindelauf mit 146 mm Länge. Dieser erlaubt die Montage von Kompensatoren oder Mündungsbremsen. Der Preis beträgt 629 € – rund 60 € weniger als die METE SFx, dafür mit dem technisch überlegeneren Abzugssystem.

Canik METE SF COMBAT – das Topmodell der Serie

Die teuerste Variante mit 749 € richtet sich an taktisch orientierte Sportschützen. Sie kommt mit Suppressor-Height-Visierung, Gewindelauf und einem besonders umfangreichen Zubehörpaket. Wer das kompletteste Serienpaket ab Werk bevorzugt, greift zur Canik METE SF COMBAT.

Canik TP9 SUB METE und Canik METE MC9 – kompakte Formate

Die Canik TP9 SUB METE ist mit 91,5-mm-Lauf und 695 g die leichteste und kompakteste Variante der Serie – mit 12 Schuss Kapazität für sportliche Nutzung im Kompaktformat. Noch jünger im Portfolio ist die Canik METE MC9 im Micro-Compact-Format mit einem 132-mm-Lauf, die das Mete-Konzept ins Kleinstformat überträgt.

Canik Mete beim Sportschießen: IPSC, BDS und dynamische Disziplinen

Die Canik Mete ist eine Sportpistole – klar auf den Schießstand ausgerichtet. Im Kaliber 9 × 19 mm ist sie für die Jagd in Deutschland nicht relevant; ihr Einsatzbereich liegt ausschließlich beim Sportschießen und Freizeitschießen auf dem Stand.

Für IPSC-Schützen in den Disziplinen Production und Standard Optics bietet besonders die METE SFx durch ihren 144-mm-Lauf und die serienmäßige Optics-Ready-Fräsung ideale Voraussetzungen. Ein Shield RMSc oder vergleichbares Rotpunktvisier lässt sich direkt montieren, ohne dass der Schlitten nachbearbeitet werden muss. Auch BDS-Disziplinen und Fallscheibenschießen profitieren vom leichten Abzugsgewicht und dem kurzen Reset.

Im Praxistest von All4Shooters erzielte die Canik METE SFT auf 25 Meter einen durchschnittlichen Streukreis von nur 35 mm – ein beachtlicher Wert in dieser Preisklasse. Das Abzugsgewicht von rund 1.900 g erlaubt feinfühliges, präzises Schießen, während der Short Reset bei den Pro-Modellen schnellere Schussfolgen in dynamischen Wettkampfsequenzen ermöglicht. Damit ist die Mete-Serie nicht nur als Einstiegspistole interessant, sondern auch für fortgeschrittene Sportschützen mit höheren Leistungsansprüchen.

Canik Mete Test: Erfahrungen, Vorteile und Nachteile

Vorteile mit konkreten Zahlen belegt

Das stärkste Argument für die Mete-Reihe ist ihr Preis-Leistungs-Verhältnis. Ab 629 € als Neuwaffe (Canik TP9 METE SFT PRO) oder ab 499 € als neuwertiges Gebrauchtexemplar bietet sie eine Ausstattung, die bei vergleichbaren Modellen wie der Glock 19 (ca. 650 €) oder der Walther PDP (ca. 750 €) entweder mehr kostet oder weniger umfasst.

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Der Abzug überzeugt laut All4Shooters durch präzise Charakteristik: Rund 1.900 g Abzugsgewicht mit kurzem, definiertem Reset – ab Werk, ohne Tuning. Die Präzision bestätigte sich im Praxistest mit einem Streukreis von 35 mm auf 25 m, dazu „beeindruckende Einzelergebnisse“. Auch in puncto Zuverlässigkeit lieferte die Pistole: All4Shooters berichtete von „keinen Störungen“ selbst mit Munition, die harte Zündhütchen aufwies. Die Ergonomie erhielt ebenfalls Bestnoten – „hervorragende Ergonomie“ – was die austauschbaren Griffrücken und die ambidextren Bedienelemente unterstreichen.

Zudem enthält der Lieferumfang bei den meisten Varianten Holster, Ersatzmagazin, Optics-Adapterplatten und ein Reinigungsset – Zubehör, das bei Konkurrenzprodukten separat bezahlt werden muss.

Nachteile ehrlich bewertet

Ein Punkt, den Käufer kennen sollten: Rotpunktvisiere mit automatischer Helligkeitsregelung können auf 50 m durch den größeren Leuchtpunkt die Trefferfläche teilweise verdecken. Das ist jedoch keine Schwäche der Pistole selbst, sondern ein allgemeines Phänomen bei automatischer Leuchtstärkenregelung – die Lösung ist manuelle Einstellung des Rotpunktvisiers.

Wer hingegen auf ein breites Aftermarket-Ökosystem angewiesen ist – also auf viele Holster-Hersteller, Tuning-Teile und Magazintaschen aus dem Fachhandel – muss wissen, dass Canik in Deutschland noch nicht das gleiche Ökosystem wie Glock oder Walther aufgebaut hat. Kydex-Holster von Drittanbietern sind verfügbar, aber die Auswahl ist kleiner. Auch die Markenwahrnehmung mancher Käufer ist bei türkischen Herstellern noch vorsichtiger als bei österreichischen oder deutschen – ein Image, das die Canik-Pistolen mit ihrer Zuverlässigkeit in der Praxis jedoch Schritt für Schritt korrigieren.

Canik Mete im Vergleich: Glock 19, Walther PDP und Sig Sauer P320

Vier Pistolen dominieren das Segment der Striker-Fired-Sportpistolen in 9 mm in Deutschland. Ein direkter Vergleich zeigt, wo die Canik Mete stark ist – und wo andere Modelle die Nase vorn haben.

Canik Mete vs. Glock 19 Gen 5

Die Glock 19 Gen 5 kostet rund 650 € und bringt das weltweit größte Aftermarket-Ökosystem mit: maximale Holster-Kompatibilität, tausende Tuning-Teile, Ersatzteilversorgung auf Jahrzehnte. Das ist ihr unbestrittener Vorteil. Wer jedoch Optics-Ready-Fähigkeit möchte, muss zur Glock 19 MOS greifen und einen Aufpreis einplanen. Die Canik TP9 METE SFT PRO bietet für rund 629 € nahezu die gleiche Ausstattung wie eine Glock 19 MOS – aber mit besserem Abzug ab Werk und umfangreicherem Zubehörpaket. Fazit: Wer maximale Aftermarket-Unterstützung braucht, greift zur Glock 19. Wer das beste Gesamtpaket zum niedrigsten Preis sucht, wählt die Canik Mete.

Canik Mete vs. Sig Sauer P320

Die Sig Sauer P320 liegt bei rund 700 € und überzeugt durch ihr modulares Fire-Control-Unit-System, das Kaliberwechsel und den Tausch von Griffmodulen ermöglicht. Für Schützen, die langfristig mehrere Kaliber oder Griffformate nutzen wollen, ist das ein echtes Alleinstellungsmerkmal. In der Standardkonfiguration zahlt man jedoch rund 70 € mehr als für die Canik METE SFx – ohne überlegene Präzision oder Abzugsqualität.

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Canik Mete vs. Walther PDP

Die Walther PDP gilt als Premium-Ergonomiepistole „Made in Germany“ und kostet rund 750 €. Ihr Abzug ist exzellent, ihre Verarbeitung makellos. Der Aufpreis von 100 bis 120 € gegenüber der Canik METE SFx ist für viele Käufer aber schwer zu rechtfertigen, wenn die Canik serienmäßig mit Holster, Ersatzmagazin und Optics-Adapterplatten geliefert wird. Als vierte Option im Segment ist die CZ P-10 ebenfalls erwähnenswert: Striker-Fired, ähnliches Preissegment, kompetenter Abzug – aber ohne das umfangreiche Serienpaket der Canik.

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Wann welches Modell wählen?

  • Canik Mete: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, serienmäßige Optics-Ready-Ausstattung, umfangreiches Zubehör ab Werk.
  • Glock 19 Gen 5: Maximale Ersatzteil- und Aftermarket-Verfügbarkeit, höchste Markenreputation.
  • Sig Sauer P320: Langfristige Modularität und Kaliberwechsel als Hauptargument.
  • Walther PDP: Premium-Ergonomie und deutsche Fertigung für Käufer, die das Beste aus Europa wollen.

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Quellen:

  • Canik Arms (Hersteller)
  • All4Shooters
Brand: Canik
Geschlecht: Unisex
Händigkeit: Beidseitig
Kaliber: 9 mm Luger
Lauflänge: 12.7, 146, 9.25
Model: Canik Mete
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