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Beretta 92

Ab 1.219,00 €
Die Beretta 92 ist eine halbautomatische Sportpistole des italienischen Herstellers Beretta, erhältlich in Varianten wie 92FS, 92X, 92X Performance und Compact, vorwiegend im Kaliber 9mm Luger – ausgelegt für IPSC-Wettkampf, dynamisches Schießen und Präzisionsschießen. Charakteristische Merkmale sind das Kurzrücklaufsystem mit Fallblock-Verriegelung, DA/SA-Abzugssystem, Leichtmetallrahmen, Magazinkapazität von 15–17 Schuss, offener Verschluss und austauschbare Griffschalen; moderne Versionen bieten teilweise Red-Dot-Ready-Schnittstellen und Picatinny-Schienen.
Marke
Kaliber
Variant
Bleifreie Munition
Geschosstyp
Außendurchmesser
Anwendung
Lauflänge
Geschossgewicht
Verpackungsgröße
Schrotgröße
Vergrößerung
Objektivdurchmesser
Mündungsgewinde
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Beretta 92 kaufen: Die legendäre 9-mm-Pistole im Preisvergleich

Wer eine Beretta 92 kaufen möchte, entscheidet sich für eine der bekanntesten halbautomatischen Pistolen der Welt – eine Waffe, die seit Jahrzehnten in Militär, Polizei und Sport ihren Dienst verrichtet. Hinter dem Modell steht Fabbrica d’Armi Pietro Beretta S.p.A. aus Gardone Val Trompia in Italien, der älteste aktive Waffenhersteller der Welt mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1526 zurückreicht. Diese Tradition spiegelt sich in jeder Komponente der 92er-Serie wider.

Die Ursprünge des Modells reichen bis 1976 zurück, als Beretta die M92 auf den Markt brachte. 1985 folgte die überarbeitete FS-Version mit verbessertem Sicherungssystem – und damit begann eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Noch im selben Jahr wählte das US-Militär die Beretta 92 FS als offizielle Dienstpistole unter der Bezeichnung M9. Dieser Vertrag lief bis 2017 und gilt als einer der längsten Dienstwaffen-Verträge in der NATO-Geschichte.

In Deutschland nutzen vor allem Sportschützen die Pistole in Disziplinen wie IPSC, BDS und BDMP. Daneben bedient sie einen aktiven Sammlermarkt und ist bei Behörden international etabliert. Die Preise für eine Beretta 92 starten ab 1.620,00 € für Varianten wie die Beretta 92 FS Inox oder die Beretta 92 FS Bronze.

Technisch überzeugt die 9-mm-Pistole mit ihrem charakteristischen Open-Slide-Design, der werkzeuglosen Demontage, dem beidseitigen Sicherheitsentspanner und dem umkehrbaren Magazinauslöser. Das Gewicht beträgt je nach Ausführung 945 bis 975 g bei einer Lauflänge von 125 mm. Beretta beschreibt die Pistole selbst als „legendäres Gerät“ – und die Fakten sprechen dafür.

Technische Daten: Konstruktion & Präzision der Beretta 92 FS

Das Herzstück der Beretta 92 FS ist ein Short-Recoil-System mit Schwenkriegelverriegelung. Beim Schuss entriegelt der Schwenkriegel den Lauf vom Schlitten – ein bewährtes Prinzip, das minimale Teileanzahl mit hoher Funktionssicherheit verbindet. Das Kaliber 9 mm Luger (9×19 Parabellum) ist dabei der internationale Standard für Dienstpistolen.

Open-Slide-Design: Der entscheidende Unterschied

Der obere Teil des Schlittens ist bei dieser Konstruktion ausgespart. Das klingt zunächst ungewöhnlich, hat aber einen klaren Zweck: Beretta gibt an, dass dieses Design „Hülsenklemmer praktisch eliminiert“ – also jene Störung, bei der eine ausgeworfene Hülse im Schlitten stecken bleibt (Fachbegriff: Stove-Piping). Gerade im Schussbetrieb mit hoher Kadenz ist das ein entscheidender Vorteil.

Abzug, Gewicht und Präzision

Der DA/SA-Abzug (Double-Action/Single-Action) erlaubt zwei verschiedene Abzugscharakteristiken. Im ersten Schuss zieht man mit ca. 2.500 g durch den längeren Double-Action-Weg; danach arbeitet man im Single-Action-Modus mit nur noch rund 1.400 g – präzise und mit kurzem Weg. Die Lauflänge von 125 mm und ein Gewicht von 945 g (Standardvariante) sorgen für gute Kontrollierbarkeit. Beretta weist eine Präzision von maximal 7,6 cm Streukreis auf 45,7 m im standardisierten 10-Schuss-Militärtest nach – Match-Grade-Qualität ab Werk.

Die werkzeuglose Demontage über den integrierten Zerlegehebel macht die Feldzerlegung zur Routinesache. Für Sportschützen mit häufigem Reinigungsbedarf ist das ein echter Praxisvorteil. Weitere Details liefert die folgende Übersicht.

Merkmal Spezifikation
Hersteller Beretta
Modell 92 FS
Waffentyp Halbautomatische Pistole
System Short-Recoil, Schwenkriegelverriegelung, Open-Slide-Design
Kaliber 9 mm Luger (9×19 Parabellum)
Magazinkapazität 15 Schuss (Standard), 17 Schuss (92 A1)
Lauflänge 125 mm (weitere Option: 127 mm)
Gesamtlänge ca. 217 mm
Gewicht 945 g (92 FS), 975 g (92 FS Inox)
Griffmaterial Kunststoff (Standard), Holz/Gummi optional
Abzug DA/SA, ca. 2.500 g (DA) / ca. 1.400 g (SA)
Sicherung Beidseitiger Sicherheitsentspanner, automatische Halbspann-Sicherung
Visierung 3-Punkt-Kontrastvisierung (Standard), mikrometrisches Visier (Sport)
Besonderheiten Open-Slide-Design, werkzeuglose Demontage, umkehrbarer Magazinauslöser, blauer Rückstoßpuffer

Beretta 92 Varianten: Welche Ausführung passt zu Ihnen?

Die 92er-Serie ist keine Ein-Modell-Lösung. Vier Hauptvarianten decken unterschiedliche Anforderungen ab – vom Alltagsschützen bis zum Wettkampfspezialisten.

Beretta 92 FS – Das Basismodell

Die Beretta 92 FS ist die Standardvariante der Serie: 945 g, 15-Schuss-Magazin, 125 mm Lauf, Leichtmetallrahmen mit brünierter Oberfläche. Sie bietet alle Kernmerkmale der Serie zu einem vergleichsweise zugänglichen Einstiegspunkt. Schützen, die ein bewährtes Gesamtpaket suchen, greifen hier richtig.

Beretta 92 FS Inox – Für Langlebigkeit und Witterungsresistenz

Die meistdiskutierte Variante im deutschen Markt ist die Beretta 92 FS Inox. Der Edelstahlschlitten in Kombination mit dem eloxierten Rahmen macht sie korrosionsbeständiger als das Standardmodell. Das Gewicht steigt dabei leicht auf 975 g. Mit einem Preis von 1.620,00 € positioniert sie sich klar im Premium-Segment – und richtet sich an Schützen, die Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit über das Gewicht stellen.

Beretta 92 A1 – Die modernisierte Ausführung

Die Beretta 92 A1 ist die modernste Ausführung der Reihe – mit Picatinny-Schiene für Lichtmodule oder Laser und einem 17-Schuss-Magazin für zeitgemäße Anforderungen. Zusätzlich bietet sie eine unverlierbare Rückstoßfeder und interne Rahmenpuffer, die laut Beretta die Lebensdauer der Waffe spürbar erhöhen. Die Magazine sind mit der gesamten 90er-Serie kompatibel. Wer taktisches Zubehör oder maximale Magazinkapazität benötigt, findet hier die konsequenteste Weiterentwicklung.

Beretta 92 FS Sport – Präzision für den Wettkampf

Speziell für Wettkampfschützen entwickelt, verfügt die Beretta 92 FS Sport über einen Skeletthammer für kürzere Zykluszeiten, ein mikrometrisch verstellbares Visier und einen beidseitigen Magazinauslöser. Beretta beschreibt sie als auf „außergewöhnliche Präzision und Zuverlässigkeit“ ausgelegt. Für IPSC- und BDS-Schützen, die jede Millisekunde optimieren wollen, ist sie die logische Wahl.

Beretta 92 FS Bronze – Das Sammlerstück

Die Beretta 92 FS Bronze ist ein limitiertes Sondermodell mit bronzefarbener Cerakote-Oberfläche, ebenfalls zum Preis von 1.620,00 € erhältlich. Technisch identisch mit der FS-Standardvariante, richtet sie sich vor allem an Sammler, die Wert auf optische Exklusivität legen.

Beretta 92 Sportschießen: Einsatzbereiche und jagdliche Eignung

Sport als primärer Einsatzbereich

Der Haupteinsatzbereich der Beretta 92 in Deutschland ist eindeutig der Schießsport. Die Pistole ist für die IPSC Production Division zugelassen, wird in BDS-Kurzwaffendisziplinen eingesetzt und findet sich regelmäßig bei BDMP-Wettbewerben. Die 15-Schuss-Kapazität des Standardmagazins erfüllt die Anforderungen der Production Division ohne Einschränkungen.

Die belegte Präzision von maximal 7,6 cm Streukreis auf 45,7 m im 10-Schuss-Test zeigt, dass die Werksqualität wettkampftauglich ist. Im Sportbetrieb zeigt der DA/SA-Abzug seine charakteristische Doppelnatur: Der erste Schuss verlangt mit ca. 2.500 g Abzugsgewicht Konzentration und Übung. Ab dem zweiten Schuss arbeitet man im leichten Single-Action-Modus mit rund 1.400 g – ein kurzer, definierter Weg mit klar spürbarem Reset, der präzises Nachschießen unterstützt.

Für Schützen mit kleineren Händen ist der breite Griffrahmen ein relevanter Hinweis: Das doppelreihige Magazin ergibt einen spürbaren Griffumfang. Slim-Grips lassen sich nachrüsten, lösen das Grundproblem aber nicht vollständig. Die Holsterauswahl hingegen ist exzellent – jahrzehntelange Marktpräsenz sorgt für ein breites Angebot an Kydex-, Leder- und Sportholstern für die Beretta 92. Auch die Beretta 92 FS Sport mit mikrometrischem Visier und die Beretta 92 A1 mit Picatinny-Schiene erweitern die sportlichen Einsatzmöglichkeiten gezielt. Passende 9-mm-Luger-Munition ist in Deutschland flächendeckend verfügbar.

Jagd und Sammlerrelevanz

Als Jagdwaffe spielt die Beretta 92 in Deutschland keine wesentliche Rolle. Theoretisch ist sie für den Fangschuss auf Schalenwild geeignet, doch in der Praxis dominieren hier Revolver. Wer die Pistole jagdlich einsetzen möchte, sollte die jeweiligen landesrechtlichen Anforderungen an zugelassene Kurzwaffen im Jagdbetrieb prüfen.

Als Sammlerobjekt hingegen hat die 92er-Serie einen festen Platz. Zahlreiche Auftritte in Actionfilmen der 1980er- und 1990er-Jahre, der historische M9-Dienstvertrag und das unverwechselbare Design machen sie zu einem gesuchten Stück moderner Waffengeschichte.

Beretta 92 Erfahrung: Vor- und Nachteile im Test

Vorteile

Herausragende Zuverlässigkeit: Beretta gibt an, dass die Pistole „tausende Schuss einwandfrei“ absolviert – eine Angabe, die durch ihre jahrzehntelange Dienstwaffen-Karriere glaubwürdig untermauert wird. Praxisberichte bestätigen minimale Störungen auch nach hohen Schusszahlen.

Open-Slide verhindert Hülsenklemmer: Das offene Schlittendesign ist ein Alleinstellungsmerkmal im Segment der Vollkaliber-Dienstpistolen. Beretta selbst erklärt, es „eliminiere Stove-Piping praktisch vollständig“ – und das ist in der Praxis spürbar.

Match-Grade-Präzision ab Werk: Ein Streukreis von maximal 7,6 cm auf 45,7 m im standardisierten Militärtest spricht für sich. Andere Pistolen in dieser Preisklasse erreichen diesen Wert nicht immer zuverlässig.

Beidseitige Bedienung: Sicherungshebel und umkehrbarer Magazinauslöser machen die Waffe für Links- und Rechtshänder gleichwertig nutzbar – ein echter Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten.

Ersatzteil- und Zubehörversorgung: Die jahrzehntelange Verbreitung als Dienstwaffe sorgt für ein dichtes Netz an Ersatzteilen, Magazinen und Zubehör. Wer eine Beretta 92 FS Inox oder eine Beretta 92 A1 langfristig betreiben will, findet praktisch alles sofort verfügbar.

Nachteile

Gewicht: 945 bis 975 g leer ist deutlich mehr als moderne Polymer-Pistolen wie die Glock 17 mit rund 700 g. Das höhere Gewicht reduziert zwar das Mündungssteigen, macht sich beim längeren Tragen aber bemerkbar.

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Preis: Ab 1.620,00 € liegt die Beretta 92 am oberen Ende des Segments. Die Glock 17 ist für ca. 550 € erhältlich – für rein sportlich motivierte Käufer ein schwer zu ignorierender Unterschied. Wer die Mehrkosten in handwerkliche Qualität und DA/SA-Abzugssystem investiert sehen möchte, findet hier sein Argument; wer ein reines Sportgerät sucht, sollte den Preisunterschied bewusst abwägen.

DA-Ersteinsatz erfordert Training: Der erste Schuss im Double-Action-Modus mit ca. 2.500 g Abzugsgewicht und langem Weg ist anspruchsvoll. Präzise erste Schüsse unter Druck setzen gezieltes Training voraus – das ist kein Fehler der Konstruktion, aber ein Faktor, den Einsteiger kennen sollten.

Griffbreite: Doppelreihiges Magazin bedeutet breiter Griff. Schützen mit kleineren Händen sollten die Pistole vor dem Kauf unbedingt probehalten.

Beretta 92 vs. Glock 17, CZ 75 SP-01 und Sig Sauer P226: Alternativen im Vergleich

Im 9-mm-Segment konkurriert die Beretta 92 mit drei etablierten Alternativen, die jeweils eigene Stärken mitbringen. Ein direkter Vergleich hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.

Beretta 92 FS vs. Glock 17

Die Glock 17 kostet mit ca. 550 € rund dreimal weniger als die Beretta 92 FS, die ab 1.620 € angeboten wird – und wiegt mit ca. 700 g deutlich weniger. Dafür bietet die Beretta den DA/SA-Abzug mit variabler Schussabgabe, das einzigartige Open-Slide-Design und eine vollständig metallene Verarbeitung mit jahrzehntelanger Dienstwaffen-Bewährung. Die Glock 17 setzt dagegen auf ein striker-fired System ohne externe Hahnsicherung und ein 17-Schuss-Magazin. Für preisbewusste Sportschützen ist die Glock die wirtschaftlichere Wahl; wer Abzugsvielfalt und traditionelles Handwerk priorisiert, greift zur Beretta.

Beretta 92 FS vs. CZ 75 SP-01

Die CZ 75 SP-01 kostet ca. 900 € und bietet einen Stahlrahmen, 18-Schuss-Kapazität und einen besonders geschmeidigen DA/SA-Abzug. Mit rund 1.120 g ist sie allerdings schwerer als die Beretta mit 945 g. Die CZ ist bei IPSC-Production-Schützen wegen ihres niedrigen Schwerpunkts und des günstigeren Preises weit verbreitet. Die Beretta kontert mit dem Open-Slide-Design und der leichteren Bauweise.

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Beretta 92 FS vs. Sig Sauer P226

Preislich liegt die Sig Sauer P226 mit ca. 1.400 € am nächsten an der Beretta. Beide teilen den DA/SA-Ansatz und Leichtmetallrahmen, beide haben starke behördliche Referenzen. Die P226 gilt als ergonomisch überlegen durch ihren schmaleren Griff; die Beretta setzt dem das offene Schlittendesign und die nachgewiesene Anti-Stove-Piping-Eigenschaft entgegen. Auch die Magazinkapazität ist mit je 15 Schuss identisch.

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Welches Modell für wen?

Die Entscheidung hängt von klaren Prioritäten ab. Die Glock 17 überzeugt, wenn Preis und geringes Gewicht entscheidend sind. Die CZ 75 SP-01 ist erste Wahl für IPSC-Schützen mit Fokus auf Abzugsqualität und Kapazität. Die Sig Sauer P226 punktet bei Schützen, die Ergonomie und DA/SA-Qualität im Vordergrund sehen. Die Beretta 92 FS – ob als Beretta 92 FS Inox, Beretta 92 A1 oder Standardversion – ist die richtige Wahl, wenn Zuverlässigkeit, das einzigartige Open-Slide-Design und eine nachgewiesene Dienstwaffen-Geschichte den Ausschlag geben.

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Brand: Beretta
Geschlecht: Unisex
Kaliber: 6 mm, 9 mm Luger
Lauflänge: 11.5
Model: Beretta 92
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