








Wer die Benelli Argo E kaufen möchte, findet im aktuellen Preisvergleich Einstiegspreise ab 1.698 € für die Pro-Variante – und bekommt dafür eine halbautomatische Jagdbüchse, die in den Kalibern .30-06 Springfield und .308 Winchester erhältlich ist und dabei nur rund 3,3 kg auf die Waage bringt. Diese Kombination aus geringem Gewicht, bewährter Technik und wettbewerbsfähigem Preis macht sie zu einem der meistdiskutierten Selbstlader im europäischen Jagdmarkt.
Hinter der Waffe steckt Benelli, ein italienischer Hersteller aus Urbino, der zur Beretta Holding Group gehört und seit Jahrzehnten für innovative Schusswaffentechnik steht. Das Fundament der Büchse ist das ARGO-System – kurz für Auto Regulating Gas Operating System – das Benelli Anfang der 2000er-Jahre einführte. Die „E“-Serie stellt eine konsequente Weiterentwicklung dar: Sie integriert das Progressive-Comfort-System zur Rückstoßdämpfung sowie einen kryogenisch behandelten Lauf, den sogenannten Cryogenic-Lauf.
Die zentralen Stärken der Argo E liegen in ihrer Zuverlässigkeit und Robustheit. Sie bestand den NATO-Endurance-Test mit 3.000 Schuss ohne Störung bei Temperaturen zwischen −40 °C und +50 °C. Damit positioniert Benelli die Büchse ausdrücklich für anspruchsvolle Jagdeinsätze – von der Drückjagd im Winterrevier bis zum Ansitz im Hochsommer. Wer eine führige, robuste halbautomatische Büchse in einer bewährten Preisklasse sucht, findet mit der Argo E einen überzeugenden Kandidaten.
Das Herzstück der Benelli Argo E ist das ARGO-Gassystem – und es unterscheidet sich grundlegend von klassischen Gasdruckladern. Statt eines langen Gaskolbens mit Gasstange nutzt das System einen kurzen Kurzhub-Kolben, der direkt an der Laufbohrung ansetzt. Das Ergebnis: weniger bewegliche Teile, ein kompakterer Aufbau und ein deutlich reduzierter Reinigungsaufwand im Vergleich zu konventionellen Gasdruckladern wie etwa dem Browning BAR MK3.
→ Preisvergleich: Browning BAR MK3 bei jagdpreisvergleich.de ab 1379 €.
Mit einer Lauflänge von 51 cm und einem Gewicht zwischen 3,25 und 3,35 kg je nach Ausführung gehört die Büchse zu den leichteren Vertretern ihrer Klasse. Diese Kombination macht sie besonders führig – ein entscheidender Vorteil bei der Drückjagd, wo schnelle Zielerfassung zählt. Beide verfügbaren Kaliber sind in Europa weit verbreitet: Das .308 Winchester eignet sich hervorragend für mittleres bis starkes Schalenwild, während das .30-06 Springfield durch seine etwas höhere Energie auch für stärkeres Wild und universellen Einsatz über weitere Strecken genutzt wird.
Das Abzugsgewicht beträgt 1.900 g bei einem Single-Action-Abzug mit innerem Hahn. Das ist ein klar definierter, für Jagdwaffen praxisgerechter Wert – weder zu schwer für schnelle Reaktion noch zu leicht für sicheres Handling unter Stress.
Der Cryogenic-Lauf erhält durch eine kryogenische Tieftemperaturbehandlung eine gleichmäßigere Molekularstruktur im Laufstahl. Benelli verspricht dadurch sowohl eine verbesserte Präzision als auch eine längere Lebensdauer des Laufs. Das Progressive-Comfort-System, das je nach Variante im Schaft verbaut ist, dämpft den Rückstoß progressiv ab – also nicht abrupt, sondern in einer weichen, kontrollierten Bewegung. Bei Kalibern wie dem .30-06 Springfield macht sich das bei längeren Jagdtagen deutlich bemerkbar.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Benelli (Italien) |
| Waffentyp | Halbautomatische Büchse (Selbstlader) |
| System | Gasdrucklader – ARGO (Auto Regulating Gas Operating System) |
| Kaliber | .30-06 Springfield, .308 Winchester |
| Lauflänge | 51 cm |
| Gewicht | ca. 3,25–3,35 kg (ohne Optik, je nach Variante) |
| Schaftmaterial | Techno-Polymer (Pro, Comfortech) / Walnuss (Prestige) |
| Abzug | 1.900 g, Single-Action mit innerem Hahn |
| Magazinkapazität | 2 Patronen (Comfortech) / 4+1 Patronen (Amazonia Green) |
| Besonderheiten | Progressive-Comfort-Rückstoßdämpfung, Cryogenic-Lauf, NATO-Endurance-Test (3.000 Schuss / −40 °C bis +50 °C) |
Die Argo E ist nicht als Einheitsmodell konzipiert – Benelli bietet vier klar differenzierte Ausführungen an, die unterschiedliche Jägertypen und Einsatzzwecke bedienen.
Die Benelli Argo E Pro ist die Basisvariante und mit einem Einstiegspreis von 1.698 € die günstigste Option der Serie. Sie kommt mit einem Techno-Polymer-Schaft, ist in .308 Winchester und .30-06 Springfield erhältlich und bringt bei 51 cm Lauflänge alle Grundeigenschaften des ARGO-Systems mit. Für Jäger, die eine zuverlässige halbautomatische Büchse ohne Aufpreis für Extras suchen, ist sie der logische Einstiegspunkt.
Die Benelli Argo E Comfortech baut auf der Pro auf, ergänzt jedoch das Progressive-Comfort-System im Techno-Polymer-Schaft. Dieses System reduziert den empfundenen Rückstoß spürbar – ein handfester Vorteil bei .30-06-Kalibern und mehreren Schuss in Folge. Mit dem Cryogenic-Lauf und einer Magazinkapazität von 2 Patronen sowie der NATO-Zertifizierung über 3.000 Schuss ist sie technisch die umfangreichste Standardvariante der Linie.
Wer Wert auf klassische Optik legt, greift zur Benelli Argo E Prestige: Walnussschaft, hochwertige Finish-Details und Gravurelemente setzen sie deutlich von den Polymer-Varianten ab. Funktional entspricht sie dem Argo-E-Niveau, vermittelt aber das handwerkliche Erscheinungsbild einer traditionellen Jagdwaffe.
Die Benelli Argo E Amazonia Green ist die kompromissloseste Variante für schwierige Außenbedingungen. Sie trägt eine wetterfeste grüne Cerakote-Beschichtung, fasst 4+1 Patronen im Magazin und bringt ein Gewicht von ca. 3,25 bis 3,5 kg auf die Waage. Damit ist sie die erste Wahl für Jäger, die im Regen, Schlamm oder Schnee unterwegs sind und gleichzeitig maximale Schussfolgekapazität brauchen.
Wer die Benelli Argo E kaufen möchte, hat mit der Pro-Variante ab 1.698 € einen soliden Einstieg – die Comfortech bietet zusätzlich das Progressive-Comfort-System für spürbar reduzierten Rückstoß.
Die Benelli Argo E ist primär als Jagdwaffe konzipiert – und innerhalb dieser Kategorie besonders auf die Drückjagd und Bewegungsjagd auf Schalenwild ausgelegt. Die Gründe dafür liegen in der Konstruktion: 51 cm Lauflänge, rund 3,3 kg Gewicht und das halbautomatische System ergeben eine Büchse, die sich schnell auf flüchtiges Wild richten lässt, ohne dass nach dem ersten Schuss der Kammerstängel betätigt werden muss.
Beim .308 Winchester liegt der Schwerpunkt auf mittlerem bis starkem Schalenwild: Rehwild, Damwild und Schwarzwild sind klassische Einsatzziele. Das .30-06 Springfield bietet etwas mehr Energie auf Distanz und eignet sich zusätzlich gut für Rotwild und breiteren Einsatz im europäischen Revier. Beide Kaliber gehören zu den meistgenutzten Jagdpatronen auf dem Kontinent – Munition ist flächendeckend verfügbar.
Bei der Drückjagd zählt jede Sekunde. Durch das Selbstladeprinzip entfällt das manuelle Durchladen zwischen den Schüssen vollständig, was schnelle Folgeschüsse auf flüchtendes Schwarzwild ermöglicht. Die Benelli Argo E Comfortech ergänzt diesen Vorteil durch das Progressive-Comfort-System, das den Rückstoß bei mehreren Schüssen in kurzer Folge deutlich abfedert. Auch für die Ansitzjagd ist die Argo E geeignet: Ihr geringes Gewicht macht den Aufstieg auf den Hochsitz und den Transport durch das Revier weniger beschwerlich. Wer auf der Pirsch in dichtem Terrain unterwegs ist, profitiert ebenfalls von der kompakten Bauweise.
Als Sportgewehr für klassische Präzisionsdisziplinen ist die Büchse nicht konzipiert. Sie ist eine Jagdwaffe – und in dieser Rolle überzeugend.
Bitte beachten Sie: Die Magazinkapazität von 4+1 Patronen der Benelli Argo E Amazonia Green unterliegt je nach Bundesland möglicherweise jagdrechtlichen Einschränkungen. Prüfen Sie die geltenden Regelungen in Ihrem Jagdbezirk.
Die Argo E hat in der Praxis klare Stärken – aber auch Einschränkungen, die für manche Jäger entscheidend sein können.
Außergewöhnliche Zuverlässigkeit. Der NATO-Endurance-Test mit 3.000 Schuss ohne Störung bei Temperaturen von −40 °C bis +50 °C ist kein Marketing-Versprechen, sondern ein messbarer Belastungsnachweis. Kaum ein Wettbewerber in dieser Preisklasse kann ein vergleichbares Zertifikat vorweisen.
Geringes Gewicht bei 51 cm Lauf. Mit 3,25 bis 3,35 kg zählt die Büchse zu den leichteren halbautomatischen Jagdgewehren am Markt. Das macht sich bei langen Drückjagdtagen und beim Tragen im Gelände direkt bemerkbar.
Wartungsarmes ARGO-System. Der kurze Gaskolben ohne Gasstange reduziert die Anzahl beweglicher Teile erheblich. Das erleichtert die Reinigung und senkt den Verschleiß im Vergleich zu konventionellen Gasdruckladern.
Progressive Rückstoßdämpfung und Cryogenic-Lauf. Die Comfortech-Variante verbindet beide Technologien: spürbar gedämpfter Rückstoß und ein Laufstahl mit optimierter Molekularstruktur für bessere Präzision und Langlebigkeit.
Eingeschränkte Kaliberauswahl. Nur .308 Winchester und .30-06 Springfield stehen zur Verfügung. Kaliber wie 9,3×62, 6,5 Creedmoor oder 7 mm Rem. Mag. sucht man vergeblich. Wer Kaliber-Flexibilität braucht, muss zu Alternativen wie dem Browning BAR MK3 oder dem Haenel SLB 2000+ greifen.
→ Preisvergleich: Haenel SLB 2000+ bei jagdpreisvergleich.de ab €.
Variierende Magazinkapazität je nach Ausführung. Die Comfortech fasst lediglich 2 Patronen, während die Amazonia Green 4+1 bietet. Käufer müssen gezielt die passende Variante wählen – ein Punkt, der im Vorfeld der Kaufentscheidung oft unterschätzt wird.
Die Benelli Argo E ist eine starke Wahl – aber sie ist nicht für jeden Jäger die optimale Lösung. Ein Blick auf die relevanten Alternativen hilft, die Entscheidung zu schärfen.
Der Browning BAR MK3 ist der bekannteste Konkurrent im Selbstlader-Segment. Er überzeugt durch eine deutlich breitere Kaliberpalette – von .308 Winchester bis .300 Winchester Magnum – und ist in vielen Varianten mit Walnussschaft lieferbar. Allerdings fällt er etwas schwerer aus als die Argo E und verzichtet auf ein Kurzhub-Gassystem der Argo-Bauart. Preislich bewegt er sich in einer ähnlichen oder leicht höheren Klasse.
→ Preisvergleich: .300 Winchester Magnum bei jagdpreisvergleich.de ab 4.15 €.
Der Merkel SR1 stammt aus deutscher Produktion und ist ebenfalls als kompakter Gasdrucklader für die Drückjagd konzipiert. Er bietet mehrere Kaliber und liegt preislich tendenziell über der Argo E. Seine Verarbeitung und Haptik werden von vielen Jägern als hochwertig empfunden.
→ Preisvergleich: Merkel SR1 bei jagdpreisvergleich.de ab 1585 €.
Der Haenel SLB 2000+ ist ein weiterer deutscher Selbstlader mit breiter Kaliberauswahl und ähnlicher Preispositionierung wie die Argo E. Für Jäger, die Wert auf Kalibervielfalt in dieser Preisklasse legen, ist er eine ernsthafte Alternative.
Viele Jäger stellen sich die Frage, ob ein Selbstlader wie die Argo E oder ein hochwertiger Repetierer die bessere Wahl ist. Für die Drückjagd spricht klar der Selbstlader: kein manuales Nachladen, schnellere Folgeschüsse, geringere Ablenkung beim Nachführen. Wer dagegen Wert auf Kaliberwechsel, modulare Systeme und größere Distanzen legt, greift zu einem Repetierer wie dem Blaser R8 Professional, der ab ca. 3.500 bis 4.000 € erhältlich ist, oder zum Sauer 404 Synchro XTC im mittleren Premiumsegment. Wer ein deutlich günstigeres Repetierer-Budget hat, findet im Mauser M18 ab rund 800 bis 1.000 € eine solide Basiswaffe – jedoch ohne Selbstladefunktion.
→ Preisvergleich: Blaser R8 bei jagdpreisvergleich.de ab €.
→ Preisvergleich: Sauer 404 bei jagdpreisvergleich.de ab 2799 €.
→ Preisvergleich: Mauser M18 bei jagdpreisvergleich.de ab 1023 €.
Die Benelli Argo E positioniert sich mit einem Einstiegspreis ab 1.698 € als eine der leichtesten und kompaktesten halbautomatischen Jagdbüchsen im Markt. Wer mehr Kaliber-Flexibilität benötigt, greift zum Browning BAR MK3 oder zum Haenel SLB 2000+. Wer Budget und Gewicht als primäre Kriterien setzt und die klassischen europäischen Jagdkaliber .308 Win und .30-06 ausreichen, ist mit der Argo E sehr gut bedient.
Die Benelli Argo E ist in vier Varianten erhältlich, die unterschiedliche Prioritäten bei Ausstattung, Gewicht und Einsatzbereich setzen. Die Benelli Argo E Pro bietet als Einstiegsmodell ab 1.698 € alle Kernvorteile des ARGO-Systems: geringes Gewicht, bewährte Gasdrucktechnik und NATO-zertifizierte Robustheit. Die Benelli Argo E Comfortech ergänzt das Progressive-Comfort-System für spürbar reduzierten Rückstoß – ideal für Jäger, die häufig und viel schießen. Die Benelli Argo E Prestige spricht traditionell orientierte Jäger an, die Wert auf einen Walnussschaft legen. Und die Benelli Argo E Amazonia Green bietet maximale Wetterresistenz und 4+1 Patronen Kapazität für intensive Drückjagdeinsätze.
Vergleichen Sie jetzt die aktuellen Preise aller Varianten im Preisvergleich oben – und finden Sie das beste Angebot für Ihren Einsatzzweck.