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Beretta aus Gardone Val Trompia in Italien produziert seit 1526 Schusswaffen und genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Mit der 2023 eingeführten BRX1 betritt die Traditionsmarke erstmals das Segment der Geradezugrepetierer – ein Schritt, der in der Jägergemeinde aufmerksam wahrgenommen wurde. Das lineare Nachladesystem, der werkzeuglose Kaliberwechsel und die modulare Schaftanpassung sind die drei zentralen Säulen dieses Konzepts.
Technisch bringt die Büchse ein Leergewicht von ca. 3,35 kg mit und ist in den Kalibern .308 Win., .30-06 Sprg. und .300 Win. Mag. erhältlich – alle ohne Werkzeug wechselbar. Hinzu kommen ein beidseitig montierbarer Verschlusshebel für Links- und Rechtshänder, ein serienmäßiges Mündungsgewinde M14×1 sowie eine Magazinkapazität von 5+1 Patronen, die auch bei Magnum-Bestückung gilt. All4Shooters urteilte nach der Vorstellung: „Idealer Begleiter für Drückjagd und schnellen Schuss.“ Einsatzbereiche reichen vom Ansitz über die Pirsch bis zur Drückjagd auf Schwarzwild, für die Beretta eigens die Variante Beretta BRX1 Wild Boar entwickelt hat. Wer eine klassische Allround-Jagdbüchse sucht, findet mit der Beretta BRX1 Synthetic Black den meistverbreiteten Einstieg in das Modellprogramm. Für den direkten Systemvergleich lohnt sich auch ein Blick auf die CZ 600 Alpha, die in einer ähnlichen Preisklasse antritt.
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Das Herzstück der BRX1 ist ihr linearer Verschluss mit rotierendem Verschlusskopf. Anders als beim klassischen Dreh-Zug-Repetierer bewegt sich der Verschlusshebel beim Nachladen gerade nach hinten und wieder nach vorne – ohne Drehbewegung der Schusshand. Das ermöglicht eine deutlich schnellere Schussfolge, weil die Waffe beim Repetieren kaum aus dem Anschlag genommen werden muss. In den Standardkalibern .308 Win. und .30-06 Sprg. verriegelt der Verschlusskopf mit acht Warzen; beim leistungsstärkeren .300 Win. Mag. verdoppelt sich die Anzahl auf 16 Verriegelungswarzen, um den höheren Gasdruck sicher aufzufangen.
Drei Lauflängen stehen zur Wahl: 51 cm, 57 cm und 63 cm. Der kurze 51-cm-Lauf eignet sich besonders für die Drückjagd, wo Handlichkeit und schnelles Schwingen wichtiger sind als Mündungsgeschwindigkeit. Der 63-cm-Lauf hingegen liefert am Ansitz oder auf der Pirsch die bestmögliche Präzision und Energieausbeute auf größere Distanzen – All4Shooters bescheinigt der BRX1 Sub-MOA-Präzision durch stabile Laufbettung.
Der Abzug lässt sich werkzeuglos in drei Stufen zwischen 950 und 1.500 g einstellen – ein Merkmal, das ambitionierten Jägern und Sportschützen gleichermaßen entgegenkommt, ohne dass ein Büchsenmacher aufgesucht werden muss. Die Magazinkapazität von 5+1 Patronen gilt auch im Magnum-Kaliber und hebt die BRX1 von vielen Mitbewerbern ab, die im oberen Kaliber auf kleinere Magazine setzen.
Serienmäßig kommt das Mündungsgewinde M14×1 mit der Waffe – in Deutschland besonders relevant, da Schalldämpfer den Schall reduzieren, das Gehör schonen und die Wildschonung verbessern. Kein Nachrüsten, kein Gewindeschneiden: Der passende Schalldämpfer mit M14×1-Gewinde lässt sich direkt aufschrauben. Den verstellbaren Polymerschaft passt der Schütze in der Schaftlänge (LOP) individuell an; der Pistolengriff ist ebenfalls wechselbar. Der Verschlusshebel lässt sich links wie rechts montieren, sodass kein separates Linkshänder-Modell nötig ist.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Beretta |
| Modell | BRX1 |
| Waffentyp | Repetierbüchse |
| System | Geradezugrepetierer, linearer Verschluss mit rotierendem Kopf |
| Kaliber | .308 Win., .30-06 Sprg., .300 Win. Mag. |
| Magazinkapazität | 5+1 Patronen |
| Lauflänge | 51 cm, 57 cm, 63 cm |
| Gewicht | ca. 3,35 kg (ohne Optik) |
| Schaftmaterial | Polymer (Synthetic Black) oder Holz |
| Abzug | 950–1.500 g, werkzeuglos 3-stufig einstellbar |
| Mündungsgewinde | M14×1 (ab Werk) |
| Verriegelung | 8 Warzen (Standard), 16 Warzen (Magnum) |
| Besonderheiten | Werkzeugloser Kaliber-/Laufwechsel, beidseitig montierbarer Verschlusshebel, verstellbare Schaftlänge (LOP), austauschbarer Pistolengriff |
Das Modellprogramm der BRX1 gliedert sich in drei klar voneinander abgegrenzte Ausführungen, die unterschiedliche Einsatzbereiche und Geschmäcker ansprechen.
Beretta BRX1 Synthetic Black ist die Standardvariante und der meistgehandelte Einstieg ins BRX1-Programm. Der robuste Polymerschaft steht in allen drei Lauflängen (51 cm, 57 cm, 63 cm) und in sämtlichen verfügbaren Kalibern zur Wahl. Der Preis liegt je nach Händler zwischen 1.580 € und 1.849 €, was diese Ausführung zur zugänglichsten Option macht. Jäger, die eine leichte, wetterfeste und wartungsarme Büchse für wechselnde Einsatzbedingungen suchen, liegen hier richtig.
Die Beretta BRX1 Holzschaft-Version spricht klassisch orientierte Jäger an, die traditioneller Schäftung den Vorzug geben. Erhältlich beispielsweise in .30-06 Sprg. mit 51 cm Lauf, schlägt sie mit rund 1.950 € zu Buche – ein Aufpreis von ca. 100 bis 200 € gegenüber der Synthetic-Variante, der im Wesentlichen dem hochwertigen Holzschaft geschuldet ist.
Die Beretta BRX1 Wild Boar wurde speziell für die Drückjagd auf Schwarzwild konzipiert und bietet mit 51 oder 57 cm Lauflänge sowie M14×1-Gewinde die ideale Ausstattung für den schnellen Schuss. Vorgestellt im September 2023, kombiniert sie die kurzen Maße für gute Handlichkeit im Treiben mit der Schussbereitschaft des Geradezugsystems. Das Mündungsgewinde sitzt bereits ab Werk, sodass ein Schalldämpfer ohne Umwege montiert werden kann – bei Drückjagden auf Schwarzwild ein deutlicher praktischer Vorteil.
Alle drei Varianten profitieren gleichermaßen vom beidseitig montierbaren Verschlusshebel, der Linkshänder ohne zusätzliche Kosten oder Sondervariante bedient. Die Preisspanne über das gesamte Programm reicht damit von 1.580 € bis 1.950 €.
Auf der Jagd zeigt die BRX1 ihre Stärken besonders deutlich. All4Shooters fasste es treffend zusammen: „Idealer Begleiter für Drückjagd und schnellen Schuss.“ Dieser Eindruck entsteht vor allem durch das lineare Nachladen, das einen zweiten Schuss schneller ermöglicht als bei klassischen Dreh-Zug-Repetierern. Die Beretta BRX1 Wild Boar mit 51 oder 57 cm Lauflänge ist dabei die konsequente Umsetzung für die Drückjagd: leicht zu handhaben im Treiben, mit Mündungsgewinde M14×1 für den Schalldämpfer direkt einsatzbereit und mit einer Magazinkapazität von 5+1 Patronen auch bei nacheinander wechselnden Zielen ausreichend bestückt.
Für Ansitz und Pirsch empfiehlt sich der 57-cm- oder 63-cm-Lauf, der bei den verfügbaren Kalibern die beste Energieausbeute liefert. Mit .308 Win. lässt sich Rehwild und mittleres Schalenwild zuverlässig ansprechen; .30-06 Sprg. deckt Rotwild souverän ab; das .300 Win. Mag. eignet sich für stärkeres Wild bis hin zu Elch und für größere Distanzen. Das Kaliberspektrum der BRX1 erfasst damit nahezu das gesamte heimische und mitteleuropäische Wildspektrum. Wer regelmäßig zwischen verschiedenen Wildarten oder Revieren wechselt, schätzt den werkzeuglosen Lauftausch besonders: Kaliber wechseln, weiter jagen.
Das serienmäßige Mündungsgewinde M14×1 macht die Büchse in Deutschland besonders attraktiv, wo Schalldämpfer die Schallbelastung reduzieren, das Gehör des Schützen schonen und die Wildruhe weniger beeinträchtigen – ein Aspekt, der im deutschen Jagdalltag stetig an Bedeutung gewinnt.
Auch als Sportwaffe ist die BRX1 ernstzunehmen. All4Shooters bescheinigt ihr Sub-MOA-Präzision durch stabile Laufbettung – ein Wert, der für präzises Schießen auf 100 bis 300 m in .308 Win. hervorragende Voraussetzungen schafft. Der werkzeuglos einstellbare Abzug zwischen 950 und 1.500 g erlaubt eine individuelle Abstimmung auf den Schützen, ohne dass Spezialwerkzeug oder ein Büchsenmacher nötig wäre. Zu spezifischen Wettkampfdisziplinen oder Verbandsfreigaben macht Beretta derzeit keine Angaben; als jagdliche Präzisionsbüchse ist die BRX1 jedoch klar positioniert.
Als 2023 eingeführtes Modell liegen zwangsläufig noch keine umfangreichen Langzeiterfahrungen aus der Jägerschaft vor. Die verfügbaren Testberichte – allen voran von All4Shooters – zeichnen jedoch ein konsistentes Bild.
Die stärksten Argumente für die BRX1:
Was Käufer abwägen sollten:
Zum Marktstart beschränkt sich das Kaliberspektrum auf drei Patronen – wer exotischere Kaliber benötigt, etwa für nordeuropäische Großwildjagd, findet beim Blaser R8 deutlich mehr Auswahl. Zudem fehlen bislang belastbare Erfahrungswerte zu Verschleißverhalten und Zuverlässigkeit nach mehreren Tausend Schuss, wie sie für etablierte Modelle vorliegen. Und wer Holzschäftung bevorzugt, zahlt gegenüber der Synthetic-Variante rund 100 bis 200 € Aufpreis.
Insgesamt überwiegen die konstruktiven Stärken klar. Die BRX1 ist eine technisch durchdachte Jagdbüchse, die ihren Preis von 1.580 bis 1.950 € mit konkretem Mehrwert rechtfertigt.
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Die Beretta BRX1 bietet Geradezug-Technik mit werkzeuglosem Kaliberwechsel ab 1.580 € – der Blaser R8 als Marktführer im Geradezug-Segment startet bei etwa dem doppelten Preis. Diese Einordnung erklärt, warum die BRX1 für viele Jäger eine attraktive Alternative darstellt. Doch der Markt hält weitere Optionen bereit.
Die CZ 600 Alpha aus Tschechien kostet rund 1.800 € und trifft die BRX1 damit preislich nahezu auf Augenhöhe. Allerdings handelt es sich beim CZ-System um einen klassischen Dreh-Zug-Repetierer mit moderner Bauweise (Traction-System), nicht um einen Geradezugrepetierer. Wer das lineare Nachladen gezielt sucht, liegt mit der Beretta besser; wer ein modernes, modulares System in gewohnter Technik bevorzugt, findet in der CZ 600 Alpha eine gleichwertige Alternative.
Die Benelli R1 kostet etwa 1.700 € und bietet als Gasdrucklader (Halbautomat) eine grundlegend andere Bedienphilosophie: Kein manuelles Repetieren nötig, schnellste Schussfolge. Dafür ist sie schwerer, weniger flexibel beim Kaliberwechsel und in Deutschland aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen für die Jagd auf manche Wildarten eingeschränkt. Für die Schwarzwildjagd in der Drückjagdvariante durchaus interessant – wer jedoch Präzision und Modularität priorisiert, bleibt bei der BRX1.
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Der Blaser R8 ist der etablierte Platzhirsch im Geradezug-Segment und bietet ein deutlich breiteres Kaliberspektrum sowie einen jahrelangen Track Record. Der Einstiegspreis liegt bei rund 3.500 € – damit kostet er etwa doppelt so viel wie die günstigste BRX1-Konfiguration. Für Jäger, die maximale Kaliberflexibilität und ein jahrzehntelang bewährtes System benötigen, bleibt der Blaser R8 erste Wahl. Wer das Geradezug-Konzept zu einem deutlich günstigeren Preis erproben möchte, findet in der Beretta eine überzeugende Einstiegsoption.
Der Mauser M18 startet ab etwa 800 bis 1.000 € und ist damit der günstigste Vertreter in dieser Gegenüberstellung. Als klassischer Dreh-Zug-Repetierer ohne Geradezugsystem und ohne modulares Wechsellaufkonzept richtet er sich an Jäger, die eine solide, bewährte Büchse ohne Extras suchen. Wer hingegen die Vorzüge eines linearen Nachladesystems oder flexiblen Kaliberwechsels nutzen möchte, muss den Aufpreis zur BRX1 einkalkulieren – der sich durch die beschriebenen Alleinstellungsmerkmale klar begründet.
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