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CZ steht für über 85 Jahre europäischer Waffenherstellung und zählt zu den traditionsreichsten Herstellern des Kontinents. Mit der neuen Baureihe haben die Tschechen den Vorgänger in mehreren zentralen Punkten übertroffen: Die Büchse bietet einen um 30° verringerten Verschluss-Öffnungswinkel sowie einen 62 % leichteren Schlagbolzen – beides Maßnahmen, die die Repetiergeschwindigkeit erhöhen und die Zündverzögerung verkürzen. Dazu kommen ein gebettetes System und ein Match-Grade-Lauf mit Match-Kammer, die für außergewöhnliche Präzision sorgen. Der voll einstellbare Matchabzug lässt sich auf verschiedene Einsatzszenarien abstimmen.
All4Shooters testete drei Varianten und kam zu einem eindeutigen Urteil: „Das Trio konnte uns im Test im vollen Umfang überzeugen.“
Erhältlich ist die Büchse in den Kalibern .22 LR, .22 WMR und .17 HMR, was sie sowohl für den KK-Sport als auch für die Jagd auf Raubwild und Schädlinge qualifiziert. Ebenso eignet sie sich als präzise Trainingswaffe für Großkaliberschützen. Die Preisrange von 471 € bis 1.068 € spiegelt die Bandbreite der verfügbaren Varianten wider – von der leichten Feldbüchse bis zum wettkampftauglichen Präzisionssystem.
Das Herzstück der Büchse ist ihr Zylinderverschluss mit 60°-Kammerstängel. Gegenüber dem Vorgängermodell reduziert der um 30° verringerte Öffnungswinkel den Handweg beim Repetieren spürbar – das Ergebnis sind schnellere Zyklen mit weniger Kraftaufwand, was besonders bei schnellen Schussfolgen in der Schädlingsbekämpfung oder beim sportlichen Silhouettenschießen zum Vorteil wird.
Das gebettete System in Kombination mit dem Match-Grade-Lauf und der Match-Kammer ist die konstruktive Grundlage für die gemessene Präzision: Im Test erzielte die MTR-Variante einen Streukreis von 15 mm auf 50 Meter. Der um 62 % leichtere Schlagbolzen verkürzt die Zündverzögerung messbar, was sich positiv auf gleichmäßige Trefferlage auswirkt.
Das Gewicht variiert je nach Ausführung zwischen 2,4 kg und 3,8 kg. Leichte Varianten wie die Synthetic eignen sich für Pirsch und Feldgebrauch, während schwere Ausführungen wie die Long Range Precision oder die AT-ONE mit ihren 3,6 bis 3,8 kg auf sportliches Präzisionsschießen ausgelegt sind – das höhere Gewicht dämpft Schwingungen und stabilisiert die Waffe in der Auflage.
Der voll einstellbare Matchabzug lässt sich zwischen 800 g und 1.370 g einstellen. Damit deckt er sowohl den sportlich-leichten als auch den jagdlich-sicheren Bereich ab. All4Shooters maß in der Praxis Abzugsgewichte zwischen 1.248 g und 1.370 g.
Zur Kaliberwahl: .22 LR ist die günstigste und weitverbreitetste Option für Sport und kurze Jagddistanzen. .22 WMR und .17 HMR bieten mehr Reichweite und Energie für die Raubwildjagd. Bei Synthetic Threaded und Long Range Precision ist zudem ein Mündungsgewinde vorhanden, das die Montage eines Schalldämpfers für .22 LR ermöglicht.
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Hersteller | Česká Zbrojovka (CZ) |
| Modell | 457 |
| Waffentyp | Zylinderverschluss-Repetierbüchse (Kleinkalibergewehr) |
| System | Zylinderverschluss mit 60°-Kammerstängel |
| Kaliber | .22 LR, .22 WMR, .17 HMR |
| Magazinkapazität | 5 Patronen |
| Lauflänge | 406 mm (16″), 525 mm (20″), 630 mm |
| Gewicht | 2,4–3,8 kg (ohne Optik, variantenabhängig) |
| Schaftmaterial | Kunststoff (Synthetic), Walnuss (Premium/MTR), Boyd’s AT-ONE, Aluminium-Chassis (LRP) |
| Abzug | Voll einstellbarer Matchabzug, ca. 800–1.370 g |
| Sicherung | Schiebesicherung mit Signalstift (Spannanzeiger) |
| Visierung | Variantenabhängig; 11-mm-Prismenschiene, Premium mit offener Visierung |
| Besonderheiten | 30° verringerter Öffnungswinkel, 62 % leichterer Schlagbolzen, gebettetes System, Match-Kammer, Mündungsgewinde (Threaded/LRP) |
Die Büchse ist in sechs Hauptvarianten erhältlich – von der leichten Synthetic Threaded (2,4 kg, ab 471 €) bis zur wettkampforientierten Long Range Precision mit Aluminium-Chassis (3,8 kg, 1.068 €). Dieser Preissprung von rund 597 € spiegelt deutlich unterschiedliche Einsatzschwerpunkte wider.
Synthetic Threaded ist die Einstiegsvariante und mit 2,4 kg die leichteste Ausführung. Der robuste Kunststoffschaft verträgt Wind und Wetter, das Mündungsgewinde macht sie zur idealen Feldbüchse mit Schalldämpfer-Option. Ab 471 € ist sie die erste Wahl für Jäger und alle, die eine unkomplizierte Büchse für den praktischen Einsatz suchen.
MTR (Match Target Rifle) setzt auf einen Walnussschaft und einen 525-mm-Matchlauf. Sie ist sportlich ausgerichtet und liefert die im Test gemessene Präzision von 15 mm auf 50 Meter. Preislich bewegt sie sich je nach Händler und Konfiguration im mittleren Segment.
Premium ist die vielseitigste Variante im Sortiment. Mit Walnussschaft, verstellbarer offener Visierung und einem Gewicht von rund 2,9 kg spricht sie Einsteiger ebenso an wie erfahrene Schützen. Zum Preis von 649 € bietet sie ein ausgewogenes Paket aus Handlichkeit, Ausstattung und Optik-Kompatibilität über die 11-mm-Prismenschiene.
AT-ONE trägt einen verstellbaren Boyd’s AT-ONE-Schaft, bei dem Schaftlänge und Wangenstück individuell angepasst werden können. Gewicht 3,6 kg, Preis 1.068 €. Diese Ausführung richtet sich an Sportschützen, die ihre Waffe präzise auf die eigene Körpergröße und Schießhaltung abstimmen möchten.
Long Range Precision trägt ein Aluminium-Chassis und einen kannelierten Lauf. Mit 3,8 kg und 1.068 € ist sie die schwerste und teuerste Variante – konzipiert für KK-Langstrecke, Benchrest und ernsthafte Wettkampfanwendungen.
Thumbhole bietet einen ergonomischen Daumenlochschaft für Sportschützen, die einen besonders kontrollierten Griff bevorzugen. Wer linkshändig schießt, findet mit der American LH eine vollwertige Linkshand-Ausführung mit Walnussschaft.
Auf der Jagd punktet die Büchse vor allem bei der Raubwildbejagung. Im Kaliber .22 LR eignet sie sich für Kaninchen, Krähen, Tauben und Raubzeug auf kurze bis mittlere Distanzen. Mit .22 WMR oder .17 HMR erweitern sich Reichweite und Wirkung – beide Kaliber sind für die Fuchsjagd auf mittlere Entfernungen eine solide Wahl. Die Synthetic Threaded ist durch ihr geringes Gewicht von 2,4 kg besonders für Reviergang und Pirsch geeignet. Das Mündungsgewinde dieser Variante erlaubt den Einsatz eines Schalldämpfers, was bei reviernaher Jagd und Schädlingsbekämpfung von echtem Vorteil ist. Beachten Sie, dass die jagdrechtliche Zulässigkeit bestimmter Kaliber und Wildarten je nach Bundesland variiert.
Im Sport überzeugt die Büchse mit Messwerten, die für sich sprechen: Im Test erreichte die MTR-Variante einen Streukreis von 15 mm auf 50 Meter – das entspricht ungefähr 1 MOA. Dieser Wert macht sie konkurrenzfähig in Disziplinen wie KK-Benchrest, Silhouettenschießen und 50-m-Sportschießen. Für die wachsende Disziplin des KK-Langstreckenschießens ab 100 m ist die Long Range Precision die konsequente Wahl: Aluminium-Chassis, kannelierter Lauf und hohes Standgewicht bilden das richtige Fundament. Der einstellbare Matchabzug mit Auslösegewichten ab 800 g erfüllt sportliche Anforderungen und lässt individuelle Feinabstimmung zu.
Als Trainingswaffe für Großkaliberschützen bietet das Kleinkalibergewehr einen weiteren Vorteil: Beim Training technischer Grundfertigkeiten entstehen durch günstige .22-LR-Munition deutlich geringere Kosten als mit Vollkaliberpatronen.
All4Shooters testete drei Varianten und fasste das Ergebnis klar zusammen: „Das Trio konnte uns im Test im vollen Umfang überzeugen.“ Welche konkreten Stärken stecken dahinter – und wo gibt es Einschränkungen?
Vorteile:
Nachteile:
Insgesamt überwiegen die Vorteile klar. Die genannten Einschränkungen sind eher situationsspezifisch als grundsätzliche Schwächen der Konstruktion.
Im Segment der Zylinderverschluss-Repetierbüchsen im Kleinkaliber trifft die Büchse auf drei relevante Konkurrenten: der Ruger Precision Rimfire, der Savage Mark II und die Tikka T1x. Alle vier arbeiten nach dem gleichen Grundprinzip – die Unterschiede liegen im Detail.
vs. Savage Mark II: Der Savage Mark II ist mit rund 400 € die günstigste Option im Vergleich. Er bietet einen einstellbaren AccuTrigger und ist solide verarbeitet – für Einsteiger mit kleinem Budget eine valide Wahl. Die Büchse ist mit ihrem Einstiegspreis ab 471 € rund 70 € teurer als der Savage Mark II, bietet dafür aber ein gebettetes System, einen Match-Grade-Lauf und mehr Variantenauswahl. Wer von Anfang an mehr Präzision und Entwicklungspotenzial möchte, ist mit der tschechischen Büchse besser bedient.
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vs. Ruger Precision Rimfire: Der Ruger Precision Rimfire kostet etwa 600 € und richtet sich an Schützen, die AR-15-Ergonomie und ein Chassis-System mit Picatinny-Schiene bevorzugen. Die Büchse bietet dagegen mehr traditionelle Schaftoptionen und eine breitere Variantenpalette. Preislich liegen beide auf ähnlichem Niveau – die Entscheidung fällt auf persönliche Ergonomievorlieben und den geplanten Einsatzbereich.
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vs. Tikka T1x: Die Tikka T1x ist mit rund 700 € deutlich teurer als die Einstiegsvariante. Sie überzeugt mit einer besonders geschmeidigen Repetition und der bekannten Sako-Fertigungsqualität. Gegenüber der Tikka T1x punktet die Büchse jedoch mit drei verfügbaren Kalibern und sechs Schaftvarianten – die Tikka ist auf .22 LR und .17 HMR beschränkt und bietet weniger Auswahlmöglichkeiten beim Schaft.
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Kurze Kaufempfehlung: Die Büchse empfiehlt sich für alle, die Variantenvielfalt und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Die Tikka T1x spricht Puristen an, die maximale Fertigungsqualität über alles stellen. Der Ruger Precision Rimfire ist die richtige Wahl für Chassis-Fans mit AR-Affinität. Wer mit kleinstem Budget einsteigen möchte, schaut sich den Savage Mark II an.
Die MTR-Variante schoss im Test Streukreise von 15 mm auf 50 Meter – das entspricht ungefähr 1 MOA. Dieser Wert ist für eine Serienwaffe im KK-Bereich bemerkenswert und zeigt, was gebettetes System und Match-Kammer in der Praxis leisten.
Wer die Waffe individuell anpassen möchte, findet in der AT-ONE die flexibelste Option: Schaftlänge und Wangenstück lassen sich stufenlos verstellen, was Schützen unterschiedlicher Körpergröße oder wechselnder Kleidung zugutekommt. Die Long Range Precision setzt auf ein Aluminium-Chassis mit verstellbarer Schaftkappe – eine Lösung, die im Wettkampf und bei langen Schießsitzungen in der Auflage punktet.
Der minimale Rückstoß im Kaliber .22 LR macht die Büchse außerdem zu einer ausgezeichneten Waffe für Einsteiger, Jugendschützen und lange Trainingseinheiten. Auch bei .17 HMR und .22 WMR bleibt der Rückstoß angenehm mild. Wo ein Mündungsgewinde vorhanden ist – bei der Synthetic Threaded und der Long Range Precision – lässt sich ein Schalldämpfer für .22 LR montieren. Das reduziert Mündungsknall und Rückstoß weiter und macht die Büchse für reviernahe Einsätze noch praxistauglicher. Als Optikplattform dient in den meisten Varianten eine 11-mm-Prismenschiene, auf der sich ein Zielfernrohr für Kleinkaliber sicher und präzise montieren lässt.
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Quellen: